Türchen 16

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Vom Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

  

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk –
Du selber bist.

(Joachim Ringelnatz)

Das ist ein richtig schönes Gedicht von Joachim Ringelnatz, ich mag es sehr, und bei dem Thema schenken, das ja in der Weihnachtszeit von großer Bedeutung ist, hab ich überlegt, was ich denn dazu einstellen könnte, was man (außer Puppen und Bären natürlich, lach!) noch so richtig gern unter dem Weihnachtsbaum hätte, und, wie könnte es anders sein bei mir Leseratte, was fiel mir ein? Bücher natürlich!

Und deshalb zeig ich euch jetzt mal meine gesammelten Werke an Büchern zu und über Weihnachten, vielleicht ist ja sogar noch die eine oder andere Geschenke-Anregung dabei. Und gleichzeitig ist das hier nun auch die Fortsetzung der kleinen, losen Serie, die ich mal über all meine Bücher machen wollte und dazumalen mit den Kinderbüchern begonnen habe. Los geht’s!

Da sind sie alle, meine Schätze von und über Weihnachten! Dieses hier

lag oben drauf und ist auf dem Gesamtbild nicht so gut zu sehen gewesen.

 Das sind die Lesebücher, ich denke mal, „Ein Weihnachtslied“ von Charles Dickens ist bestimmt allen bekannt. Kästners „Interview mit dem Weihnachtsmann“ haben mir mal die Kinder zu Weihnachten geschenkt, weil ich Kästner so liebe, das ist so ein wunderschönes Buch. Auf die Bücher gehe ich später noch bissel näher ein.

 Ich bin mal ein wenig näher ran an „Ein Weihnachtslied“, und so kann man auch die Titel der beiden gesammelten Weihnachtsgeschichten besser lesen, die davor liegen.

„Ein Weihnachtslied“ oder „Ein Weihnachtslied in Prosa“ von Charles Dickens ist mit Abstand mein Lieblingsweihnachtsbuch, ich habe diese wunderschönen Ausgabe mit den Bildern von Roberto Innocenti, die Bilder darf ich nicht einstellen, aber den Buchtitel, und da ist eines der Bilder drauf, die sind so wunderschön, einfach zum reinträumen. Leider gibt es im Netz auch keine Buchvorschau mit den Illustrationen, denn diese Ausgabe wird nicht mehr aufgelegt.

Meine „Kinderbücher“ zu Weihnachten, da kommt auch noch näheres.

 Weihnachtslieder im Buch dürfen natürlich nicht fehlen, das Buch „Alle Jahre wieder“ ist eine Rarität, geh ich auch noch näher drauf ein. Dann noch ein ganz altes Buch über Weihnachtsbräuche, basteln, backen usw. Und noch ein kleines Liederheft!

Glühwein & Co. kennt ihr ja schon auszugsweise von Rezepten, „Rundum die Weihnachtszeit“ ist was besonderes und wird auch noch näher vorgestellt. Und ein kleines Heftchen von Adventsdeko.

 Dies Buch ist eine echte Rarität, aus einer einzelnen Fotografie entstand die Dokumentation aller Oberhausener Krippen mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten. Die Autorin hat die einzelnen Kirchen in der Advents- und Weihnachtszeit besucht, und aus ihren Fotografien entstand dieses Buch, der Verlag ist auch gleichzeitig mein hiesiger Buchladen und hat früher immer alles für unsere November-Buchausstellung in unserer Kirchenbücherei zusammengestellt, als meine Freundin und ich sie noch geleitet haben. War eine schöne Zeit!

Drei Krippen stelle ich euch jetzt mal vor

St. Johannes Evangelist war meine Kirchengemeinde, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, dort war auch meine Erstkommunion.

Die Krippe meiner jetzigen Pfarrgemeinde, St. Katharina, Oberhausen-Lirich

Und die Krippe der Pfarrgemeinde St. Barbara in Mülheim-Dümpten, am Stadtrand von Oberhausen, da bin ich immer mit meinem Papa in der Weihnachtszeit Krippchen gucken gegangen.

Ein Auszug aus dem großen Weihnachtsliederbuch, dieses Buch hüte ich wie einen Schatz, denn es ist ein Geschenk von Björns langjährigem Musiklehrer für mich mal zu Weihnachten, er war ein großartiger Lehrer und Mensch, und ist im letzten Jahr verstorben.

Das ist aus dem alten Weihnachtsbuch, sind die Zeichnungen nicht wunderhübsch? Das Buch hab ich mal auf einem Trödelmarkt aufgetrieben.

Weil es so schön ist: Noch einmal das Weihnachtslied:

 Von Charles Dickens gibt es noch Weihnachtserzählungen und Weihnachtsmärchen, die Bände hab ich auch immer in dieser Zeit wieder beim Wickel. Manchmal glaub ich, so wie im Sommer Storm-Zeit ist, ist im Winter Dickens-Zeit, lach!

Ein sehr, sehr schönes Kinderbuch, in dem Oma von vergangenen Weihnachtszeiten erzählt, mit dem man auch zusammen basteln kann, richtig „gemütlich“!

Mein Glühwein-Buch, schon die Aufmachung ist ein Hingucker!

Innen genauso stimmungsvoll wie außen!

Das ist ein zauberhaftes Buch mit ganz raffinierten Bildern:

Seht ihr das Bändchen mit den „Rauf-runter-Zeigern“ an der Seite? Da kann man dann dran ziehen, in diesem Fall nach unten am Kreis längs

dann verschiebt sich das Bild langsam und ein Bild-im-Bild wird sichtbar

So sieht dann das andere Bild darunter aus. Schön, nicht wahr? Hat Björn als Kind stundenlang gucken können, an der Seite sind noch wunderschöne Gedichte abgedruckt.

Ein kleines Advent- und Weihnachtsgedichtbändchen!

Dieses Büchlein kennt ihr schon, da hab ich schon Bilder von gezeigt, aber seit neuestem gibt es so eine liebe Geschichte davon, ich bin nämlich von einer Dame per E-Mail angeschrieben worden, ob ich von diesem Büchlein, daß sie in meinem Blögchen entdeckt hatte, wohl Titel, Autor und Verlag wüßte, sie hätte es als Kind mal besessen und könne es nicht wiederfinden. Ich konnte, und die Dame war glücklich!

 Ein Büchlein mit neuzeitlichen Weihnachtsliedern!

Kleinere Heftchen, aber auch wichtig, Deko und Gedichte!

 Dieses Buch zählt nun zu den ganz neuen und wird auch nicht lange hier bleiben, es ist nämlich für die kleine Nichte der Kinder zu Weihnachten gedacht. Wer Astrid Lindgren kennt, weiß, wie schön das ist und die Illustrationen von Lars Klinting sind wunderbar!

Zum Buch von Erich Kästner „Interview mit dem Weihnachtsmann“ stell ich mal den Klappentext ein: „Weihnachtsgeschichten und -gedichte von Erich Kästner: Ein herzerwärmendes Lesefest rund um rauschebärtige Langfinger, geschenklose Ehemänner, das Problem der Bescherungsgerechtigkeit und die wiederkehrende Erfahrung, daß am Ende des Jahres zuverlässig eine schöne Bescherung droht.“

Die „Kleine Bettlektüre zur schönen Advents- und Weihnachtszeit“ ist laut Klappentext „ein literarischer Nikolaussack mit Erlebtem, Erdachtem und Anregendem für die Großen, die uns die Zeit zwischen Nikolaus und Christfest zur schönsten des Jahres machen – und für die Kleinen, die in diesen Wochen ihre buntesten Träume träumen.“

„Frohe Weihnacht“ enthält Weihnachtsgeschichten von bekannten Autoren wie Antoine de Saint-Exupéry, Dietrich Bonhoeffer, Michael Ende und viele mehr.

Ja, ihr Lieben alle, damit sind wir hier am Ende vom literarischen Türchen 16, ich hoffe, es hat euch wieder gefallen! Zum Thema lesen hab ich noch ein paar weihnachtliche Stimmungsbilder raus gesucht

 hübsch, nicht wahr, sieht ein bissel so wie ein Wimmel-Bild aus, finde ich, da paßt es doch schön.

Ist das nicht herrlich? Ich stell mir vor, man sitzt im Wohnzimmer, schaut in den verschneiten Garten mit dem Pavillon, und liest! Mit Tee! Und Gebäck! Und Mimi, lach, und sie hatte natürlich im weiten Sinne von Bücher noch ein feines Bild bezüglich Bücher schenken

 Weihnachtsmäuse!

Wir wünschen euch allen nun von ganzem Herzen einen

Habts fein, wünschen  Mimi und Monika.

30 Gedanken zu “Türchen 16

  1. Meine liebe Monika,

    das ist heute ein feines Überraschungstürchen am Morgen des 3.Advent und auch mein Lieblingsthema Nummer 3 nach Puppen und Teddys! ich bin nämlich auch eine ganz große und begeisterte Leseratte.Es gab auch zu jedem Geburtstag und Weihnachtsfest ein Buch,ohne dem war es gar kein richtiger Festtag.Dann hätte ich mich am liebsten gleich mit dem neuen „Schatz“ in eine Ecke verkrochen und losgelegt mit schmökern.

    Ja,das ist ein sehr schönes Gedicht zum Thema schenken.
    Ich freu mich,dass du uns heute deine Bücher über Weihnachten vorstellst,es sieht ganz sehr vielversprechend aus,ich würde gern jedes einzelne in die Hand nehmen und darin blättern und lesen! Wie in einer gut sortierten Bibliothek sieht es aus.
    Das „Weihnachtslied“ von Dickens hab ich auch,meine Mama schenkte es mir mal.ich liebe diese Geschichte auch besonders und freu mich schon wieder auf eine der Verfilmungen in den nächsten Tagen sicher.Ich mag auch alle Bücher von ihm gern,ja,du hast recht,sie passen besonders zum Winter.
    Das ist wirklich eine wunderschöne Ausgabe die du besitzt mit den Bildern!
    Die Krippenbücher gefallen mir sehr gut,richtige Raritäten sind das! Auch die Kinderbücher lassen mich große Augen machen und das Glühweinbuch ist ein echter Hingucker.Sooo schön auch die Gedichtbändchen mit ihren nostalgischen Bildchenfein,dass du der Dame helfen konntest.
    Die kleine Nichte deiner Kinder wird sich sehr über das Buch freuen,eben noch dazu von Astrid Lindgren.

    Danke,dass du uns auch noch einige Bücher näher vorstellst,und überhaupt für alles wieder eine Freude! Auch die feinen stimmungsvollen Bilder noch zum Schluß und das niedliche von Mimilein.
    Es ist wie bei den beiden letzten Türchen,man kommt ins schwärmen und findet kein Ende! :)

    Bei mir kann man auch ganz viele Bücher zu Hause sehen,auch noch etliche ungelesene.Und doch ziehts mich immer wieder mal in unser Bücherhäuschen,eine ausgediente Telefonzelle,wo man sich kostenlos ausleihen kann,aber eben auch von sich was reinstellen soll.Ich finde das sehr schön,es wird auch rege genutzt.

    Weihnachtsbücher besitze ich auch etliche,mag die in vogtländischer Mundart sehr gern.Es ist eben wirklich eine besondere Zeit,die Weihnachtszeit,mit eigenem Gepräge,da brauchts auch besondere Bücher dafür!

    Ein ganz feiner Exkurs wars wieder,und ich wünsche euch auch einen ganz sehr schönen und gemütlichen 3.Advent,vielleicht mit einem Buch?
    Und allen Besuchern hier natürlich auch!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      aller guten Dinge sind drei, nun hast du dein drittes Lieblingsthema auch im Sack, lach! Du bist ja auch eine Leseratte, kann ich mir gut vorstellen, daß unterm Baum nie ein Buch bei dir fehlte, und da kann ich dir nur zustimmen, ich hätte auch immer gleich am liebsten mit lesen angefangen am Festtag, hihihi!
      Hat sich schon einiges angesammelt im Laufe der Jahr in meiner Weihnachtsbibliothek, ich war in der vorletzten Woche mal wieder in meiner Buchhandlung, da hatten sie schon wieder so traumhafte Sachen, da muß man so aufpassen, lach, sonst wandert eines nach dem anderen in den Korb zum mitnehmen.
      „Ein Weihnachtslied in Prosa“ ist meine Lieblingsweihnachtsgeschichte, schön, daß du sie auch hast. Verfilmungen liefen wohl schon, wenn ich mich recht erinnere, ich freu mich da ja immer am meisten auf die adaptierte Fassung „Die Geister, die ich rief“!
      Das Krippenbuch ist wirklich eine Rarität, ich fand auch die Idee so gut, als Kind hab ich immer mit meinem Papa alle Kirchen abgeklappert zum Krippchen gucken, hihihi, damals waren ja auch noch alle Kirchen durchgehend geöffnet.
      Ich denke schon, daß der kleine Schatz sich freut übers Buch, sie mag Bücher jetzt schon, das freut!
      Das mit dem Bücherhäuschen finde ich eine so gute Idee, das dürfte sich mal überall durchsetzen.
      Schön, das ist ja auch was ganz besonderes, Weihnachtsbücher in vogtländischer Mundart, hört sich gemütlich an.
      Wir haben einen ganz entspannten 3. Adventssonntag hier, und wünschen dir jetzt noch einen schönen Abend, liebste Grüße
      Monika und Mimi.

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  2. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Wahrlich ein wunderschönes Gedicht von dem lieben Herrn Ringelnatz.
    Die Idee mit der Buchvorstellung ist perfekt. Und wenn ich überlege, ich kann mich an kein Weihnachten ohne Bücher erinnern. Irgendeines lag immer unter dem Baum oder auf dem Tisch. Davon kann man wirklich nicht genug haben. Besonders wenn sie so traumhaft schön illustriert sind.ihr habt da ja wirklich eine herrliche Auswahl parat.
    Ich habe für meine Nichte zu Weihnachten auch in die Bücherkiste gegriffen und werde ihr ein großes Wimmelbuch von Ali Mitgutsch schenken. Die kenne ich noch aus meiner Kinderzeit und finde sie zauberhaft gezeichnet.
    An ein Katzenbuch kann ich mich auch erinnern. „Ein Kater ist kein Sofakissen“ hieß es. Worum es ging, weiß ich allerdings nicht mehr. Da weiß vielleicht Mimi etwas besser Bescheid :)
    Mit diesen wunderbar literarischen Aussichten wünschen wir euch einen besinnlichen dritten Advent.

    Herzliche Grüße
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      das finde ich auch, ich mag den Herrn Ringelnatz überhaupt so gerne!
      Hach, wie fein, neben Puppen- und Teddybären-Liebhabern versammeln sich hier auch alle Leseratten, schön, daß du dich auch kaum an ein Weihnachten ohne Bücher erinnerst. Wobei ich eigentlich in meinem Eintrag eine Disziplin noch vergessen habe, die des vorlesens, das ist nämlich auch so herrlich an Weihnachten.
      Das ist eben auch so ein Phänomen, manche Bücher sagen einem vom Titel her ja erst mal nicht so viel, aber wenn man dann reinguckt und die Illustrationen sieht, verliebt man sich auf Anhieb, und bei den Büchern über und zu Weihnachten ist das ja meist nochmal besonders üppig. Ich war vergangene Woche mal wieder in meinem Buchladen, ich hab so geschwelgt, aber außer für Weihnachtsgeschenke hieß es dieses Mal dann doch nur gucken, nicht kaufen, lach! Und das ist jetzt so lustig mit dem Wimmelbuch für deine Nichte, ich habe für die kleine Nichte der Kinder, bei deren Eltern wir in diesem Jahr das Weihnachtsfest zusammen feiern, auch so ein Wimmelbuch bestellt, über den Kölner Zoo, hihihi, wundert irgendwie nicht, oder? Die großen Wimmelbücher von Ali Mitgutsch finde ich auch zauberhaft, die hat Björn sich immer hier aus unserer Stadtteilbibliothek ausgeliehen.
      Was Bücher anbelangt, können wir jederzeit (na, vorsichtig eingegrenzt, fast jeder Zeit!) Auskunft drüber erteilen, guck mal hier:

      http://www.spass-und-lernen.com/buchblog_06

      Hat natürlich Mimi gefunden, sie hatte mitgelesen und sich sofort auf die Netzsuche gemacht, lach!
      Wir hatten einen herrlich entspannten Sonntag, jetzt machen wir uns einen ebensolchen 3. Adventssonntagsabend, und den wünschen wir mit lieben und herzlichen Grüßen auch hinauf zu euch auf die Alm
      Monika und Mimi.

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  3. Liebe Monika,
    das Gedicht ist wirklich so schön und das tolle Geschenk kommt ja immer aus dem Herzen. Meine Tochter hat immer ein besonderes selbstgemachtes Geschenk für mich und ich bin sehr gespannt darauf. :) Die Krippe deiner Pfarrgemeinde St. Katharina gefällt mir sehr und die anderen Krippen sind auch sehr schön; vor allem eine schöne Erinnerung für dich.
    Wow, es ist unglaublich, dass Du so viele Weihnachtsbücher hast. Das große Weihnachtsliederbuch von Björn’s Musiklehrer für dich ist ja ein tolles Geschenk und das wunderschöne Wimmel-Bild passt sehr gut zu Weihnachten. Im Augenblick hat es gerade aufgehört zu schneien und wir sehen den weißen Schnee überall. Es ist wunderschön, nicht wahr? 😊 Danke für deinen schönen Eintrag und für eure lieben Wünsche! ich wünsche euch auch einen schönen und besinnlichen 3.Advent. Liebe Grüße, Hang

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    • Liebe Hang,
      ich mag dieses Gedicht auch so sehr gern, und natürlich soll schenken immer aus dem Herzen kommen! Das finde ich eine so liebe und zauberhafte Idee von deiner Tochter, daß sie dich jedes Jahr mit etwas selbstgemachtem überrascht, da kann ich mir gut deine Vorfreude vorstellen.
      Die Krippe meiner Pfarrgemeinde hier in unserer Grafschaft ist wirklich schön, sie steht mit den Bildern aus der Vorweihnachtsgeschichte immer auch schon bei den Frühschichten, umkränzt von einer Lichterkette, das sieht so wunderschön stimmungsvoll aus, wenn man in den dunklen Kirchenraum kommt.
      Da hat sich was angesammelt an Bücher von und zu Weihnachten, ich hab mich selbst gestern mal wieder über meine Schätze gefreut, dazu gehört natürlich vor allem das Liederbuch von Björns Musiklehrer, das muß auch jedes Jahr wieder herhalten für Blockflöte spielen! Stimmt, gerade die Wimmel-Bücher passen sehr gut zu Weihnachten.
      Hier hat es frühmorgens bissel geschneit, es war nicht so ergiebig, aber für eine schöne, stimmungsvolle weiße Puderzucker-Decke hat es doch gereicht! Ja, ist wirklich schon wunderschön gerade um diese Zeit.
      Wir wünschen dir und deiner Familie nun einen schönen, besinnlichen 3. Adventssonntagsabend, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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    • Dankeschön, lieber Klaus, freut mich sehr, daß sie dir gefallen hat!
      Ich hoffe, du hast auch einen schönen 3. Advent, wir haben es uns richtig gemütlich gemacht, und ich wünsche dir jetzt noch einen schönen, entspannten Abend, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Liebe Monika,

    heute ist der 3. Advent, da muss ich endlich in die Puschen kommen, um meine zugegebenermaßen kleine Weihnachtsvorbereitungen mit schreiben und schmücken auf den Weg zu bringen, deshalb habe ich heute keine Zeit zum Lesen.

    Deine Weihnachtsbüchersammlung ist beachtlich und wieder einmal eine tolle Idee, uns diese vorzustellen. Ich habe gar keine Weihnachtsbücher in dem Sinne – nur ein großes Advents-und Weihnachtsbuch, das ich in früheren Jahren zum Vorlesen im Kindergarten benutzt habe.

    Die Krippen aus deinen Pfarrgemeinden zu fotografieren ist auch mal wieder typisch für dich nach dem Motto: Was ich nicht sammeln kann, muss ich wenigstens fotografieren….

    Als Kind ein Weihnachten ohne Bücher konnte ich mir auch nicht vorstellen, und heute schenke ich mir meistens selbst eins.
    Das Gedicht ist die beste Anleitung zum Schenken und sehr wahr.

    Danke für das umfangreiche Türchen zum 3. Advent, mit dem du mir wieder viel Freude gemacht hast.
    @ Mallybeau – dein Buchtitel ist sehr witzig!

    Allen einen schönen 3. Advent mit lieben Grüßen aus dem verschneiten Saarland!

    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      hach, willkommen im Club, ich bin irgendwie dieses Jahr auch wieder eine „Klüngelfutt“, wie mein Vater immer säumige Menschen zu bezeichnen pflegte, lach!
      Die Idee zum Eintrag bekam ich durch das Buch für die kleine Nichte von den Kindern, da fielen mir alle meine Weihnachtsbücher ein, fein, daß du Spaß daran gehabt hast. Wenn ich irgendwann mal im Lotto gewinne (dazu müßte ich allerdings erst mal spielen, hihihihi!) kauf ich mir eine ganze Bücherei!
      Die Fotografien von den Krippen der Kirchen hier in Oberhausen sind ja nicht von mir, aber da hat wohl jemand ebenfalls mein Sammlergen, insofern trifft dein Satz da natürlich voll zu! Was man nicht sammeln kann, muß man fotografieren, genauso!!!
      Ich kann mich auch nicht an ein Weihnachten ohne Bücher auf dem Gabentisch erinnern, und mich freut das so, daß es allen Lesern hier genauso geht, und in diesem Jahr hatte ich nun den Spaß, der kleinen NIchte meiner Kinder eine Buchfreude machen zu können, ich bin mal gespannt, wie es ankommt.
      Das Gedicht von Ringelnatz finde ich auch so wahr und beherzigenswert!
      Hach, freu ich mich hier wieder vor mich hin, daß ich auch dir eine Freude mit dem Eintrag machen konnte, so sollte das!
      Guck mal nochmal bei meinem Kommentar an Mallybeau, da hab ich das Buch gefunden, kann man bissel was nachlesen drüber, ich fand den Titel auch so witzig! Das Buch hört sich richtig gut an.
      Liebe Grüße zurück ins verschneite Saarland aus der leicht gepuderten Grafschaft, lach, Mimi schickt Schnurrgrüße an Django mit, macht euch noch einen schönen 3. Adventssonntagsabend,
      Monika und Mimi.

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  5. Oh ja, liebe Monika, Bücher gehören wie nichts anderes für mich zum Weihnachtsfest. Ich glaube, ich kann mich an keinen Heiligabend erinnern, an dem nicht auch ein Buch für mich unter dem Weihnachtsbaum lag. Aber genauso gern wie ich Bücher selber lese, verschenke ich sie auch. Und solche herrlichen Weihnachtsbücher, glaub ich, sind immer ein schönes Geschenk. Du hast aber ganz wundervolle Schätze bei Dir angesammelt. Da gehen mir richtig die Augen über und in meinem Berufsleben habe ich ja wirklich schon viele wundervolle Bücher gesehen. Auf Deine Sammlung darfst Du mit Recht stolz sein. Aber bei Dir sind diese Schätzchen gut aufgehoben. Ich kann mir gut vorstellen, mit wie viel Liebe sie bei und von Dir behandelt werden. Na, und wie Du da zusammen mit Mimi in Deiner Schmökerecke sitzt und Dir Dickens Geschichten zu Gemüte führst, das kann ich mir ebenfalls gut vorstellen. Die Gemütlichkeit springt richtig über 😊 Das muss heute einfach ein gemütlicher 3. Advent werden. Eigentlich würde nur noch so ein schneebedeckter kleiner Pavillon im Garten fehlen, der die Gemütlichkeit noch ein wenig wonniglicher machen könnte 😉
    Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Mimi von der Silberdistel, die sehr herzlich fürs Teilen Deiner so schönen Weihnachtsbuchsammlung dankt, und ganz liebe Schnurrgrüße von meinem Pelztrio an Mimi und auch an Dich, liebe Monika 🐈🐈🐈

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    • Hach, liebe Silberdistel, was ist das schön, die nächste im Club, bei denen an Weihnachten die Bücher auf dem Gabentisch nicht fehlen durften! Ich kann mich da wirklich auch nicht dran erinnern, daß mal kein Buch an Weihnachten dabei war, mein allererstes hab ich von meiner Patentante bekommen, in Schreibschrift, weil ich da erst im ersten Schuljahr war und noch nichts anderes lesen konnte, da hab ich mich so gefreut! Ich verschenke auch so gerne Bücher, und in diesem Jahr hab ich mal wieder die Freude, da bekommt die kleine Nichte von meinen Kindern Buchgeschenke, ich bin so gespannt, wie die kleine Maus reagiert, sie ist ja noch im Kindergarten, aber sie mag Bücher und sie mag vorlesen, wird das schon passen!
      Weihnachtsbücher sind immer so herrlich üppig von den Illustrationen her, da kann man sich so richtig reinträumen, mein Lieblingsbuch ist da wirklich „Ein Weihnachtslied in Prosa“ von Charles Dickens, die Bilder da drin sind einfach so entzückend!
      Und jetzt bin ich richtig ein bissel stolz, daß du schreibst, ich hätte wundervolle Schätze angesammelt, obwohl du in deinem Berufsleben schon so viele wundervolle Bücher gesehen hast, das freut ungemein!
      Bei mir werden Bücher halt nicht nur gelesen, und das eben auch oft und mehrmals, sie haben hier einfach ein Zuhause, lach, das war schon als Kind so, ich kann mich erinnern, daß ich mit dem reichen Schatz meiner Bücher mal eine Kartei angelegt habe, wie sie die großen Ausleihbüchereien hatten, in die ich ja auch regelmäßig ging, sowohl von der Kirche als auch von der Stadt!
      Hast du sehr treffend beschrieben, Mimi und ich in der Schmökerecke mit Dickens vor der Nase, genauso sieht das dann hier aus, das freut mich so, daß die Gemütlichkeit dabei richtig rüber kommt. Und es wurde auch ein gemütlicher 3. Advent, so richtig schön genüßlich vertrödelt, das brauchte es mal wieder, ich hoffe, das war trotz der wieder so traurigen Nachricht bei euch auch.
      Ich kann ja mal hier die Nachbarn befragen, ob wir gemeinsam so einen Pavillon bauen, dann guck ich im nächsten Jahr da beim lesen auf einen solchen, hach, ja, das wäre wirklich so wonnig und Gemütlichkeit pur! Drum hatte ich ja auch das Bild ausgesucht!
      Hab ich richtig gerne gemacht, meine Weihnachtsbuchsammlung mit euch geteilt, mal wieder doppelte Freude, weil es dir so gefallen hat! Wir schicken ganz liebe Schnurrgrüße und Grüße ans Pelztrio und an dich zurück,
      Monika und Mimi.

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  6. Liebe Monika,
    wunderschöne Bücher hast Du mit viel Liebe gesammelt, in diesen herrlichen Büchern zu lesen und auch die wunderbaren Bilder und Illustrationen anzuschauen macht große Freude. Du bist ja sehr belesen, ob im Sommer mit Storm und jetzt in der Adventszeit mit Dickens. Herrliche Weihnachtsbücher nennst Du Dein Eigen. Ich wünschte Dir von Herzen, dass Du all diese Schätze einmal einem Enkelkind zeigen und vorlesen kannst. Du bist bestimmt mit all Deinem Wissen und Deinen nicht unerheblichen Sammlungen ein echter Gewinn für Kinder. Genau wie damals der Musiklehrer Deines Sohnes. Siehste,was Du für feine Erinnerungen hast ,es ist sehr schön und lehrreich hier bei Dir im Blog. Immer wieder gibt es etwas Neues zu entdecken. Ich wünsche Dir und Mimilein noch einen schönen dritten Advent. Mich plagt seit gestern sehr mein Ischias. Wird schon wieder!
    LG.Ursel

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    • Liebe Ursel,
      ja, da steckt schon viel Liebe drin, in der Sammlung meiner Bücher, freu ich mich doch wieder sehr, daß es dir gefallen hat!
      Ich mußte gestern beim einstellen so lachen, das ist wirklich so, im Sommer hab ich den Storm beim Wickel und im Winter den Dickens. Tja, das bleibt abzuwarten, was da mal mit dem vorlesen wird, als ich mit meiner Freundin hier noch die Kirchenbücherei geleitet habe, haben wir das oft gemacht, den Kleinen auch was vorgelesen, die waren immer ganz begeistert.
      Der Musiklehrer meines Sohnes war späterhin schon ein Freund, er war ein ganz besonderer Mensch und Björn hat viel von ihm gelernt.
      Freut mich immer sehr, wenn es dir hier im Blögchen gefällt!
      Ach, du Schande, da plagt dich dein Ischias, das ist aber, um es vornehm auszudrücken, unschön, drastisch würde ich Sch….sagen, kenn ich nämlich auch was von. Schön warm halten und gut pflegen, ich wünsch dir ganz gute Besserung, paß auf dich auf!
      Wir wünschen noch einen schönen 3. Adventssonntagsabend zu dir, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  7. Liebe Monika,

    mit Deinem Eintrag zum 16. Türchen öffnest Du wieder eine besondere Schublade in Deinem an Raritäten reichen Schatzkästlein und hast mir persönlich damit eine große Freude gemacht.

    Schon seit meiner Kindheit, sogar bevor ich selbst Lesen konnte, mag ich Bücher sehr. Es wird berichtet, dass ich sie bereits im Krabbelalter nicht aus den Händen lassen konnte, manchmal auch nicht aus dem Mund … Das führte schließlich dazu, dass man mir den Zugang zu Büchern entzog, um keine Suchterscheinungen aufkommen zu lasen: Die unteren Bretter des Bücherregals wurden leer geräumt. Die Droge wurde mir also entzogen.

    Viel später habe ich mir das Dope selbst beschafft, und zwar in Hülle und Fülle; alles Ge- und Bedruckte, dessen ich habhaft werden konnte, war erstmal meins. In der Schule hat mir diese Leidenschaft durchaus Nutzen gebracht. Als ich in’s erste Schuljahr kam, musste ich eines schon mal nicht mehr lernen: Lesen – das Schreiben kam dann fast wie von selbst.

    Mit den Jahren hat sich alles normalisiert. Aber die Liebe zu Büchern ist geblieben. Ich betrachte sie gerne, fasse sie gerne an, und ich rieche sie auch gerne – ach ja, drin lesen tue ich auch gerne. Wegen der sensorischen Genüsse ist die digitale Form für mich logischerweise keine Option. Ich möchte neben dem intellektuellen Gewinn ein Buch sehen, tasten, riechen. Das führt natürlich bis heute zu dem einen oder anderen Bücherkauf. Manchmal muss ich notgedrungen meinen Bücherschrank verschlanken. Dann sortiere ich hin und her und gebe dann auch gerne einige Schätze weiter. In den Müll kommt bei mir eigentlich nie ein Buch.

    Du wirst jetzt verstehen, warum mich Deine Weihnachtskollektion fasziniert. Du hast sie so liebevoll und sorgfältig präsentiert und uns zu jedem dieser schönen Exemplare Wesentliches berichtet. Ob Raritäten mit lokalem Bezug, Liederbücher, Historisches, Kinderweihnachtsfibeln oder die Klassiker, alles zeigst Du uns mit ansprechenden und informativen Bildern. Da hast Du sicher manch Einem Lust auf Lesen gemacht – und hoffentlich nicht nur zur Weihnachtszeit. Mein Favorit – wenn ich denn unbedingt einen wählen müsste, weil man ja nicht alles haben kann – ist das alte Weihnachtsbuch mit den akkuraten schwarz-weiß Zeichnungen, das Du auf dem Trödelmarkt gefunden hast. Schön ist auch die Dickens Ausgabe aus dem Verlag Sauerländer und Kästner mag ich sowieso, da würde ich auch Taschenbücher nehmen.

    Und Monika, ich finde es großartig, dass Du der Jugend Bücher zu Weihnachten schenkst. Dann kann sie neben dem Lesegenuß, sehen, tasten, riechen, und damit die Freude vervierfachen lernen. Ich halte an dieser Sitte auch eisern fest und gebe die Hoffnung, das Bücher zukünftig „Bestand haben“ werden (noch) nicht auf. Astrid Lindgrens „Weihnachten im Stall“ ist eine gute Wahl.

    Obwohl ich ob der Vielzahl schöner Bücher kurz zögerte, gab’s hier dismal keine Diskussionen: Rani und ich sind uns einig, dass die kleine schwarze Leseratte, die sich auf rosa Hintergrund in ein Weihnachtsbuch gemogelt hat, unser besonderes Stückchen Glück hinter diesem 16. Türchen ist.

    Diese Entscheidung fiel bei uns zum 15. Türchen nicht so eindeutig aus. Rani entschied sich eisern für die staunende Mimi mit Teddybären und Spielzeugchristbaum. Sie war wohl auch ein bißchen neidisch, denn hier gibt es keine Teddybärengemeinschaft, mit der sie knuddeln, oder wovon sie dem einen oder anderen mal ein paar Pfoten um die Nase hauen könnte. Bei uns wohnen nur ein kleiner gehäkelter Teddybär als Andenken an meine Mutter und ein Eisbärjunges mit einem Knopf im Ohr. Beide werden vor Rani geschützt und leben für sie unerreichbar in einer Vitrine.

    Das ist natürlich überhaupt kein Vergleich zu Deiner üppigen zahlreichen Bärenfamilie. Einige von ihnen kannten wir schon aus Deinen früheren Blogeinträgen; aber man sieht sie doch alle wieder gerne. Und in der Adventszeit gehören sie einfach dazu. Da hat Motivationsbär Charly ja so recht. Er ist übrigens dann auch mein besonderes Stückchen Glück hinter dem 15. Türchen, und zwar das Großportrait von ihm hinter der hübschen roten Glasdekoration im Adventskranz am Kamin.

    Hach, schon wieder zwei Schoki! Nein eigentlich sogar drei – das 16. Türchen mitgerechnet (s. o.) – eine regelrechte Fettlebe.

    Damit dies nicht ausartet, verabschieden wir uns jetzt und wünschen Euch einen dynamischen Start in die letzte volle Woche vor dem großen Fest, lasst es ruhig angehen, keine Hektik, alles kommt, wie es kommen muss, und macht’s Euch fein.

    Wir schicken an Mimi viele Katzenküsschen von Rani und zärtliche Streichler von mir, und Dir liebe Monika danken wir für Deinen unermüdlichen Einsatz, uns immer mit neuen Türcheninhalten zu unterhalten, und grüßen Dich lieb,

    Rani und Kristina

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    • Liebe Kristina,
      das ist echt so klasse, ich freu mich hier so richtig vor mich hin, daß alle so einen Spaß an meinem literarischen Türchen haben, willkommen im Club, du nun auch, freu, freu!
      Oh, da hast du aber wirklich ganz früh mit Büchern angefangen, wenn du die schon im Krabbelalter so faszinierend fandest, heutzutage bekämst du ja für das Alter sogar Bücher, die man wortsinnig „zum fressen gerne“ haben könnte, weil man sie getrost ungefährdet für Kind und Buch in den Mund nehmen könnte, lach! Aber dir dann einfach so deine Droge zu entziehen, ist schlicht gemein!
      Ich hab das mit der Bücherratte wohl von meiner Mama geerbt, auch sie hat leidenschaftlich gerne gelesen, und mir schon sehr früh vorgelesen, da hab ich mich so aufs lesen lernen in der Schule gefreut, als ich es dann endlich konnte, war die große Freude erst mal eingetrübt, meine Mama hat mir erzählt, ich hab dann unterwegs, wenn wir irgendwo mit der Straßenbahn hingefahren sind, geweint, auf die Frage warum hab ich gesagt, es würde doch da draußen überall so viel zum lesen sein, und jetzt, wo ich es könnte, hätte ich keine Chance mehr, es nicht zu lesen, das war mir zuviel, geht mir heute sogar manchmal noch in Kaufhäusern so, lach, dann muß ich ganz bewußt wegschalten. Meinem Sohn hab ich natürlich auch schon früh vorgelesen, genauso hat er sich dann auch aufs lesen lernen in der Schule gefreut, er hat allerdings, nachdem er es konnte, andere Schlüsse daraus gezogen, er meinte, ok, das könne er nun, das wäre es jetzt mit Schule, mehr bräuchte er nicht, hihihihihi! Die Enttäuschung war sehr groß, als ich im klar machen mußte, daß dies ein Trugschluß ist.
      Da hast du dir dann irgendwann selber dein Dope besorgt, und auch alles gelesen, dessen du habhaft werden konntest, ich glaub, ich hab auch schon alles durch, nebst Trivialromanen, Mami-Romane-Heftchen, und was weiß ich noch, meinem Lesegeschmack hat es nicht geschadet, und noch heute kann ich querbeet.
      Hach, du stößt hier ein Türchen nach dem anderen auf bei mir, Bücher riechen, jaaaaa, genau, darum bin ich auch kein E-Book-Fan, die Dinger muß man anfassen, mit ihnen umgehen, und man muß sie riechen können, du kannst mich blind in einen Laden führen, ich rieche, wenn das ein Bücherladen ist!!! Leider sind Bücher ja nun auch mal nicht billig, darum war ich ja auch so unendlich traurig, als meine Stadtteilbibliothek hier dazumalen geschlossen wurde, da konnte ich in 3 Minuten hinlaufen, was hab ich da Schätze rausgeschleppt, meine Bibliothekarin hat mir immer schon was rausgelegt, die kannte später ganz genau, was ich mochte. Bücher in den Müll geht gar nicht, wenn überhaupt und es wirklich sein muß, dann werden sie weiter gegeben.
      Jaaa, dann war das Türchen 16 ja genau das richtige für dich, das freut mich so, und wenn ich mit meinem reichhaltigen Fundus da wirklich jemandem Lust aufs lesen gemacht habe, würde ich mich da sehr drüber freuen! Das ist ein liebes, altes Buch, das du dir da als Favoriten ausgesucht hast, das alte Weihnachtsbuch vom Trödel, da hab ich so oft in der Adventszeit mit Björn gemeinsam drin geschnüffelt, als er noch klein war, ich kann mich erinnern, da steht beim backen ein Pendant zu einem Hexenhäuschen drin, nämlich eine kleine Ritterburg, die wollte Björn unbedingt haben, aber das Prachtstück ist schon in den Geburtswehen eingegangen, lach, die verbliebenen Reste waren aber lecker!
      Ach, ich glaub, da kann ich dir Mut und Hoffnung machen wegen der lesenden Jugend, mein Patenkind hat mir noch vor einiger Zeit erzählt, sie hat ein ganzes Referat mit schriftlichen Ausführungen dazu, richtig liebevoll präsentiert auch auf Papier, von „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler gemacht, und das BUCH gelesen, jawoll! Mit Begeisterung und richtig gerne! Und die Patentante hat sich so gefreut, denn das war mein Kinder-Lieblingsbuch, da hab ich auf einem Vorlesewettbewerb der gesamten Oberhausener Schulen dazumalen den 5. Platz mit belegt!
      Und die kleine Maus, die ich zu diesem Weihnachtsfest mit einem Buch beglücken werde, hat auch schon lange Gefallen daran gefunden, also besteht die Hoffnung: Das lesen von richtigen Büchern zum anpacken geht weiter!!! Ich glaub auch, daß „Weihnachten im Stall“ eine gute Wahl ist, Astrid Lindgren eh allemal!
      Hach, da freut sich Mimi jetzt aber wieder sehr, daß sie dieses mal wieder einstimmig euer besonderes Stückchen Glück bei Türchen 16 war. Zum 15. Türchen konntet ihr euch da ja nicht so recht einig werden, aber einig sind wir beide uns darin, daß diese wunderschönen Bären-Raritäten, die du da dein eigen nennst, vor Ranis Pfötchen geschützt werden müssen, da muß auch Mimi durch, hier ist für sie auch nicht alles zugänglich.
      Motivationsbär Charly sah so süß aus im Adventskranz, nicht wahr, da kann ich das mit dem Stückchen Glück für dich gut verstehen, ich fand ihn selbst so niedlich! 3 Schoki also für euch, wow!!!
      Ja, nun starten wir in die letzte Vorweihnachtswoche, eigentlich immer wieder schade, wie schnell gerade diese wunderschöne Zeit immer rennt. Und wir werden sie ganz in Ruhe angehen, nach einigen administrativen Handgriffen am heutigen Tag noch, da läuft dann wohl hoffentlich alles, und wie sagt man in Kölle: Et kütt wie et kütt! Et hät noch immer jot jejange! So isses!
      Wir schicken ganz liebe Schnurrgrüße von Mimi an Rani und dich samt Küßchen und Streichlern zurück, habt noch ein bissel eine schöne Restnacht, schlaft nachher gut, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  8. Schnell noch nachträglich:
    Da hast du ja viele Schätze gesammelt, liebe Monika. Interessant, was alles dabei ist.
    Bücher, Bücher, Bücher kann es für mich gar nicht genug geben. Wir hier im Haus legen gelesene Bücher immer unten auf einen Absatz. Da kann sich jeder nehmen, was ihm gefällt. Und andere Bücher gebe ich einem Laden, der sie billiger verkauft. Dafür kann man sich dann andere aussuchen, die man nicht bezahlen muss. Leider habe ich nicht mehr viel Platz, um alle zu behalten.

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    • Ja, da hat sich im Laufe der Jahre so einiges angesammelt, für mich kann es Bücher auch nicht genug geben, ich bin da süchtig nach, lach! Das ist ja mal eine gute Idee mit dem ablegen der gelesenen Bücher, das hätte ich hier auch gerne. Platz hab ich eigentlich noch genug, aber leider hier keine Stadtteilbibliothek mehr, wo ich immer so gerne ausgeliehen habe, Bücher sind ja nun mal auch nicht billig, da war das mit dem ausleihen immer so schön.
      Mach dir noch einen schönen Montagabend, liebe Ingrid, liebe Grüße
      Monika.

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