Das alte Jahr vergangen…..

  

Silvester

Es gibt bei Armen und Reichen
so manche Herzen bang und still;
aus manchem dieser Herzen will
die Sorge nimmer weichen.

Ich bin einer neuen Idee auf der Spur
und überlege sie sehr:
Man sollte armen Leuten nur
Gutes tun oder sagen,
ohne vorher oder hinterher
nach ihnen zu fragen.

Wer hat das wohl zuerst bestellt,
was nun so glatt sich leiert:
Daß jeder Stand und alle Welt
terminlich trauert und feiert.

So wünschlein-pünschlein den andern gleich
will ich mich nüchtern betrinken,
um gegen Morgen durchs Federweich
in Kaktusträume zu sinken.

Etwa: Daß eine Mutschekuh,
die vollgefressen mit Heu war,
mein Zimmer betrat und rief mir zu:
»Prost Neujahr, Herr Doktor, prost Neujahr!«

(Joachim Ringelnatz )

Der letzte Tag des alten Jahres! Wie schnell ist es wieder vergangen, und wie schnell war auch die Weihnachtszeit wieder Geschichte, aber Silberdistel hatte in ihrem Kommentar für das letzte Türchen des Adventskalenders hier im Blögchen so einen schönen Satz geschrieben: „Aber wenn wir es wie Charles Dickens halten, der einst sagte: „Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben“, dann haben wir noch lange eine schöne Erinnerung an diese herrlichen Dezembertage…“ und so wollen wir es auch halten, demzufolge steigen wir hier zu Sylvester nun erst einmal noch in eine kleine Weihnachtsnachlese  ein.

Nachdem ich nach den Feiertagen wieder zu Hause war, haben Mimi und ich hier natürlich noch Bescherung gemacht, und dazu gesellte sich dann auch wieder mein kleiner, von Mama geerbter künstlicher Weihnachtsbaum, der aber erst einmal nicht leuchten wollte: Lichterkette kaputt! Mußte ich doch noch eine schöne neue dran basteln, und dann erstrahlte er wieder im alten Glanz:

 Die neue Lichterkette ist eine LED-Lichterkette mit bernsteinfarbenen Lämpchen, gefällt mir sehr.

 So kann ich auch den auf der Spitze angebrachten Stern so schön beleuchten, guckt mal:

Und dann gab es Bescherung, wir breiten mal all unsere Schätze aus, lach!

Die beiden Eulenfreundinnen Eulalia und Eusebia haben richtig große Augen gemacht ob all der schönen Geschenke, und sie fanden es sehr fein, daß ich das alles zu ihren Füßen oder besser Krallen ausgebreitet habe!

Alle meine schönen Weihnachtskarten, die ich geschickt bekommen habe, hängen wieder „auf der Leine“

es waren wieder so schöne dabei!

Eine ganz besondere haben wir auch bekommen, die habt ihr oben bei den Geschenken eigentlich schon gesehen

die kam von Ingrid mit Lakritze, Amira, Luna und Tobias und war ein Puzzle, das mußten wir dann erst mal zusammen puzzlen, hihihi, bevor wir es gucken und lesen konnten

Mimi hat sehr interessiert zugeguckt, als ich es zusammen gepuzzelt hab, und das war das Ergebnis:

So schön und lustig! Und das war dann die Rückseite:

Ich fand die Idee klasse, dankeschön, liebe Ingrid, Tobias, Lakritze, Luna und Amira, das war ein Spaß!

Natürlich war auch wieder was eisbäriges bei den Geschenken, hihihi, der kleine Schachtel-Eisbär kam von Brigitte/Plauen:

Mimi hat wieder diverse Leckerli ergattert und sich wieder ganz königlich mit Kartons, Schachteln und Packpapier amüsiert, das ist eh immer das schönste für Katzen an Geschenken und Bescherung, hihihihi!

Das war nun unsere diesjährige Weihnachtsnachlese, es war so ein schönes Fest, da kann man schon gleich gute Erinnerungen mit ins neue Jahr nehmen.

Und bevor wir das alte Jahr nun hier im Blögchen verabschieden, gibt es unsere allseits gefürchtete berühmt-berüchtigte Jahreschronik in Form von Bildern, hihihi, angefangen mit dem Januar bis hin zum Dezember, wir hoffen, ihr habt ein bissel Freude und vielleicht auch eure Erinnerungsmomente daran, viel Spaß!

Januar 2018

Februar 2018

März 2018

April 2018

Mai 2018

Juni 2018

Juli 2018

August 2018

September 2018

Oktober 2018

November 2018

Dezember 2018

Das war es in Bildern, das nunmehr fast vergangene Jahr 2018, wie alle Jahre vor ihm hielt es für jeden von uns Freud und Leid bereit, und jeder von euch wird seine eigene Bilanz von diesem Jahr ziehen und entscheiden, was das Jahr ihm persönlich gebracht hat, und ob es eher gut oder eher schlecht war.

Lassen wir das alte Jahr nun hinter uns und beginnen wir mit Freude und Hoffnung das neue Jahr, getreu dem Motto im Gedicht von Hermann Hesse, „Stufen“: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ In diesem Sinne wünschen wir nun all unseren Lesern, den stillen wie den bekannten, ein

Da schließt sich natürlich auch euer aller Co-Autor, meine Mimi, mit lieben Wünschen für 2019 an.

 Hi, Folks, nun ist es fast alle, das Jahr 2018, und ihr Menschen feiert wieder Sylvester und ein kommendes Neues Jahr 2019. Mir sind die Jahreszahlen ja eigentlich völlig wurscht, aber für euch Menschen ist das wohl wichtig. Ich freu mich für das neue Jahr eigentlich auf dasselbe wie im alten, auf viel Zeit mit meinem Frauchen, Fütterchen, Leckerli, meine Hängematte, meine Wohnung, im Frühjahr wieder auf Balkonien, und wenn das alles da ist für mich, dann ist meine kleine Welt rund! So wird es bestimmt auch allen meinen tierischen Freunden hier im Blögchen gehen, und denen wünsche ich nun ebenfalls ein ganz feines, frohes Neues Jahr 2019, kommt alle gut rein, erschreckt euch nicht zu sehr bei der wieder anstehenden Knallerei, aber ihr habt ja alle gute Frauchen und Herrchen, die fein auf euch aufpassen. Mein Frauchen ist wieder drüben bei der Freundin zum feiern, da kann sie ja immer mal schnell nach mir gucken kommen, da krieg ich die Zeit hier schon prima rum, hab ich ja nun auch schon jahrelange Übung drin, und ich bin auch nicht so ängstlich!

Also, alle ihr Lieben hier in unserem Blögchen, Menschen und Tiere, kommt gut rein und wir lesen uns dann vergnügt 2019 hier wieder, alles Liebe und Gute für euch wünscht euch  eure Mimi!

So, Mimi hat die Tastatur hier wieder für mich frei gegeben, dann laßt uns mal alle das Glas erheben und auf das Neue Jahr anstoßen

möge es ein gutes, frohes und friedliches werden!

Feiert alle schön rein, der Sekt steht kalt  und ich hätte da auch noch was leckeres zum feiern für euch  wir sagen Berliner dazu, und sie gehören zu Sylvester genauso wie zum Karneval!

Nochmals allen Lesern hier ein gutes, frohes und gesundes Neues Jahr 2019 gewunschen, rutscht gut rein und wir lesen uns dann im Neuen Jahr hier wieder, laßt euch allen danken für eure Treue im alten Jahr und eure lieben Kommentare, das ist immer unsere größte Freude hier!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika, viel Schwein  und viel Glück  und alles Liebe und Gute!

 

 

 

Türchen 24

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

                            

Heilige Nacht

So ward der Herr Jesus geboren
im Stall bei der kalten Nacht.
Die Armen, die haben gefroren,
den Reichen war’s warm gemacht.

Sein Vater ist Schreiner gewesen,
die Mutter war eine Magd.
Sie haben kein Geld nicht besessen,
sie haben sich wohl geplagt.

Kein Wirt hat ins Haus sie genommen;
sie waren von Herzen froh,
daß sie noch in Stall sind gekommen.
Sie legten das Kind auf Stroh.

Die Engel, die haben gesungen,
daß wohl ein Wunder geschehn.
Da kamen die Hirten gesprungen
und haben es angesehn.

Die Hirten, die will es erbarmen,
wie elend das Kindlein sei.
Es ist eine G’schicht’ für die Armen,
kein Reicher war nicht dabei.

(Ludwig Thoma)

   s begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann gind, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

nd als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte.  Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

nd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

nd der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

nd alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

nd als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.  Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

nd alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

nd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Nun ist sie da, die Heilige Nacht, der Heilige Abend, und das letzte Türchen in unserem Adventskalender hier im Blögchen ist geöffnet!

Ich möchte das 24. Türchen wieder mit der Weihnachtsgeschichte aus dem Evangelium schmücken, und da ich heute bereits schon vormittags auf dem Weg nach Köln zur Weihnachtsfeier mit den Kindern bin, belasse ich es auch dabei!

Wir wünschen allen unseren lieben Lesern hier, den stillen wie den bekannten, von Herzen eine

Habt schöne, frohe und besinnliche Weihnachtstage, bleibt oder werdet alle gesund, und nach den Feiertagen lesen wir uns hier in alter Frische wieder!

Das wünscht euch natürlich mit ganz lieben, weihnachtlichen Schnurrgrüßen auch euer aller Co-Autor, meine Mimi!

 Hi, Folks, das Türchen zum Heiligen Abend, das 24. und letzte des diesjährigen Adventskalenders, geht natürlich nicht ohne mich, und so melde ich mich hier doch auch noch mal kurz zu Wort. Wir beide, mein Dosenöffner und ich, hoffen sehr, daß euch der diesjährige Adventskalender hier im Blögchen wieder gefallen hat. Wir freuen uns jedenfalls schon wieder auf 2019, hihihi!

Habt alle ganz feine, gemütliche Weihnachtsfeiertage, mein Frauchen fährt ja heute schon nach Köln zu ihren Kindern, da hab ich die ganze Bude wieder allein für mich, werde ich mir das feiertagsmäßig gemütlich machen. Vielleicht schreibt mir ja mal der eine oder andere von meinen Kumpels. Wenn Frauchen dann wieder da ist, machen wir hier noch fein Bescherung und dann kommen ja noch die von uns beiden so geliebten Tage zwischen den Jahren, die werden immer so wunderschön gemütlich hier!

Dann wünsche ich allen meinen tierischen Freunden und ihren geliebten Frauchen und Herrchen ebenfalls ein ganz frohes und schönes Fest!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

 

Türchen 23

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Morgen, Kinder, wird’s was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor’gen Jahr,
wie’s am Weihnachtsabend war?

Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?

    

Wißt ihr noch den großen Wagen
und die schöne Jagd von Blei?
Unsre Kleiderchen zum Tragen
und die viele Näscherei?
Meinen fleißgen Sägemann
mit der Kugel unten dran?

    

Welch ein schöner Tag ist morgen,
viele Freuden hoffen wir!
Unsre lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!

Nein, ihr Schwestern und ihr Brüder,
laßt uns ihnen dankbar sein,
und den guten Eltern wieder
Zärtlichkeit und Liebe weihn,
und aufs redlichste bemühn,
alles, was sie kränkt, zu fliehn.

Laßt uns nicht bei den Geschenken
neidisch auf einander sehn;
sondern bei den Sachen denken:
„Wie erhalten wir sie schön,
daß uns ihre Niedlichkeit
lange noch nachher erfreut?“

(Text: Karl Friedrich Splittegarb, Musik: Karl Gottlieb Hering)

Hach, das ist auch so ein schönes Weihnachtslied, das ich sehr mag, erinnert es unsere Jahrgänge doch so schön an die eigene Kindheit und die vielen Bescherungen im Familienkreis! Und es ist, bevor das besondere Türchen 24 zum Heiligen Abend folgt, der letzte Teil einer Trilogie, die mit Türchen 20 mit dem schenken begann, mit Türchen 21 besinnlich den Sinn des Festes dort einband, und mit Türchen 23 das alles abschließt mit unseren Kinderweihnachten!

Weihnachten in unseren Kindertagen, welch ein Zauberwort! In meiner Erinnerung lag während der gesamten Adventszeit Schnee, das wird wohl so nicht gewesen sein, obwohl er früher doch häufiger war, da spielt die Fantasie mir einen Streich und faßt die Jahre irgendwie alle zusammen, also…..Schnee!!!

Wo man draußen Schneemänner bauen konnte, was haben wir herrlich im Schnee gespielt, Schlitten fahren, welche Wonne, jede Zentimetererhöhung wurde als Rodel“berg“ benutzt!

 

Und weil es so kalt war, trugen wir Mädchen ausnahmsweise lange Hosen unter den Röcken und Kleidern, ich mußte sie wirklich in den ersten Grundschuljahren noch in der Schule ausziehen, für den Heimweg wurden sie dann wieder angezogen, Unterricht nur in Rock oder Kleid, lach!

In der Adventszeit stand in unserer Klasse immer eine kleine Krippe, natürlich noch ohne Christkind, und da bekamen wir statt Fleißkärtchen für gute Arbeiten und/oder gutes Betragen jeweils einen Strohhalm für die Krippe, den konnten wir dann in die Krippe legen, damit durch unsere guten Taten das Christkind schön warm und weich zu liegen kam, das war immer ein Wettbewerb!

Und zuhause war die Adventszeit auch so heimelig, am Adventssonntag wurden die jeweiligen Kerzen angezündet, Mamas geliebter Küchen-Nickelherd verbreitete wohlige Wärme, durch die Herdplattenschlitze warf das Feuer Lichtspielereien an die Decke, die ich als Kind immer „Flumm-flumm“ genannt habe. Meine Mama hat vorgelesen, oder wir haben gesungen, Papa war ja im Gesangverein, zweiter Baß, der konnte so fein singen. Und später, als ich es konnte, hab ich oft Blockflöte gespielt.

Wie herrlich war es vor Weihnachten, Spielzeugläden zu gucken. Was die für Sehnsüchte weckten!

 

Wir hatten in meinen Kindertagen noch keinen Fernseher, aber Nachbarn über uns besaßen bereits einen, da durfte ich dann als Kind schon mal Kinderfilme gucken gehen, mein Lieblingsfilm zur Weihnachtszeit:

 

Ich war immer wie verzaubert, und ich könnte heute noch schwören, den Film in Farbe gesehen zu haben, was a) bei den damaligen Fernsehprogrammen gar nicht möglich war, und b) der Film ist nicht farbig! Aber das Buch, wahrscheinlich hab ich einfach „übertragen“. Meine Lieblingsszene: Die Nachtfee empfängt in ihrem Schloß die Sonne mit ihren Kindern, der Morgen- und der Abendröte und dem Morgen- und dem Abendstern, das fand ich so schön. Vor allem, wenn die beiden sich umarmen, wenn die Sonne die Nacht umarmt, ist es ganz hell, wenn die Nacht dann die Sonne umarmt, wird alles dunkel, wunderbar fand ich das.

Und so nahte langsam der Heilige Abend, was war das doch immer ein aufregender Tag, und für mich als Kind noch mehr, weil wir nämlich in meinen Kinderjahren immer erst am 1. Weihnachtstag morgens beschert haben, ich wollte das später selber so, erst in den Teenager-Jahren hab ich dann gesagt, nun könnten wir es auch am Heiligen Abend machen, ich fand halt die Vorfreude immer so schön.

Mein Papa hat dann, wenn ich am Heiligen Abend schon geschlafen habe (WENN ich geschlafen habe, hihihi, meist hab ich gehört, wenn Papa leise aus der Tür schlich) leise, still und heimlich den Tannenbaum aus dem Keller geholt und in unserer Wohnküche aufgestellt, meine Eltern haben ihn dann wunderschön geschmückt und sind dann auch zu Bett gegangen. Am Weihnachtsmorgen ist Papa immer als erster aufgestanden und hat schon mal den Herd angemacht, damit es schön warm wird in der Stube, was war ich da dann immer schon zappelig. Wenn wirklich richtig Winter war mit Eis und Schnee, dann waren die Fenster bis oben hin voller Eisblumen und es war so kalt im Schlafzimmer, meine Mama hatte aber so eine elektrische Wärmelampe, (die ich heute noch habe, eine Lampe mit Reflektor, die man auch für Rot- und Blaulicht als Therapielampe benutzen kann, sie funktioniert noch!!!) die wurde dann angemacht, dann wurde es doch bissel wärmer, Mama hat mich dann angezogen, so gut das bei mir Zappelphilipp ging, ich wollte doch das Glöckchen nicht überhören, wenn das Christkind geläutet hat, daß ich kommen konnte, und wenn das ertönte, dann gab es kein Halten mehr!

Und dann stand ich wie geblendet von den (echten!) Kerzen am Weihnachtsbaum, und all dem Glanz und Flitter der schönen Silberkugeln, und hoch entzückt vom Naschwerk, das drin hing und abgeplündert werden durfte, wenn der Baum entsorgt wurde später, woran ich in dem Moment natürlich keinen Gedanken verschwendet habe, mit taten die armen Bäume später ohnehin immer so leid, wenn sie gehen mußten.

Und dann kam das Geschenke auspacken, manchmal hab ich die Schnüre nicht aufbekommen, weil ich vor Aufregung Zitterhändchen hatte, und was für eine Freude dann immer über all die Herrlichkeiten, neue Puppenkleider, oder was feines zum anziehen für einem selbst, ich erinnere mich da immer noch so gerne an diverse Samtkleidchen mit Spitzenkragen, in rot, blau und grün hatte ich im Laufe der Kinderjahre eines, einbeschert von den Eltern und Großeltern meiner besten Freundin. Ihre Eltern gingen arbeiten, die Großeltern konnten auch nicht immer einhüten, und so ist sie so oft nach der Schule mit zu uns gekommen, bis ihre Oma sie abends dann abgeholt hat, dafür waren sie meinen Eltern natürlich sehr dankbar, und so bekam ich dann zu Weihnachten meist das gleiche Kleidchen wie meine Freundin, da hab ich mich immer sehr drüber gefreut. Ja, und an einem Weihnachten der Puppenwagen, meine Puppenkinder, feine Stofftiere mit dem Knopf im Ohr, und Süßigkeiten (die bei mir meist bis Ostern gehalten haben, lach, die Chance hätten sie heute auf keinen Fall mehr!), es war wirklich eine Seligkeit!

Am Nachmittag wurden dann die Großeltern besucht, auch dort gab es noch mal eine kleine Bescherung, bei den Großeltern väterlicherseits mit meiner Cousine, die fast gleichaltrig war, und zwei jüngeren Cousins, das war ein Spaß! Mit vielen Kindern macht viele Freude, lach!

Wir haben dann auch zusammen musiziert, ein Cousin spielte Klavier, der zweite und ihr Vater spielten Gitarre, meine Cousine und ich Blockflöte, der Rest mußte singen! Herrlich war das!!!!!

 

Jetzt mach ich euch mal eine Dia-Show von meinen „echten“ Kinderweihnachtenbildern, wenn ihr Lust habt, nehmt euch einen Kaffee und guckt mal durch!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das waren meine Kinderweihnachten, selige Zeiten, eigentlich könnte ich noch lange weiter schreiben, aber ich muß mir ja auch noch was übrig lassen für den Adventskalender 2019, lach!

Ich hoffe, es hat euch allen Spaß gemacht, wir wünschen euch einen schönen, besinnlichen 4. Adventssonntag! 

Da brennt tatsächlich heute schon die vierte Kerze,  wie doch die Zeit wieder dahin geflitzt ist! Ich fand die Adventszeit mit euch allen hier wunderschön und anregend, es hat mir soviel Freude gemacht, na, ein Türchen kommt ja auch noch!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

Türchen 22

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Bald nun ist Weihnachtszeit

Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit.
Nun ist der Weihnachtsmann gar nimmer weit,
nun ist der Weihnachtsmann gar nimmer weit.

Horch nur der Alte klopft draußen am Tor!
Mit seinem Schimmelchen steht er davor,
mit seinem Schimmelchen steht er davor.

Streust du dem Schimmelchen Heu vor das Haus,
packt gleich Knecht Ruprecht den großen Sack aus,
packt gleich Knecht Ruprecht den großen Sack aus.

Pfeffernuss, Mandelkern, Kuchen, Korinth,
Alles das bringt er dem artigen Kind,
alles das bringt er dem artigen Kind.

(Karola Wilke)

Dieses Türchen ist jetzt eine echte Überraschung sowohl für euch als auch für mich! Denn es kam zu mir per Post geflogen gestern, stellt euch mal vor, ich hab was gewonnen! Ich hab noch nie was gewonnen, trotzdem mach ich manchmal gerne bei irgendwelchen Gewinnspielen mit, und nun hab ich eben auch mal Glück gehabt!

Jetzt möchtet ihr natürlich wissen, was ich gewonnen habe, leider kann ich euch das nicht richtig im Bild zeigen, was schade ist, denn das war auch alles so hübsch verpackt und aufbereitet, aber da würde ich sonst Probleme kriegen. Was ich aber darf: Ich darf es euch verlinken, da könnte ihr dann selbst sehen, was ich gewonnen habe.

https://nurliebe.penny.de/?ecid=dim_Echtemamas.de-23-RON_042+Weihnachten+2018_Echtemamas.de+(Media)_cc%2bzp-commonmedia-native_0x0_26021184_vs_dm01#/haekelset

Und das kann man dann damit häkeln, jeweils wahlweise ein Teil:

          

Es ist alles dabei, die Wolle, Häkelnadel, Wollnadel, Stopfmaterial und die Anleitung.

Könnt ihr euch bestimmt vorstellen, wie ich mich gefreut habe, oder? Und genauso ist euch klar, was ich damit häkeln werde, denke ich?! Genau, den Eisbären, hihihihi!

Dann wünschen wir euch jetzt einen wunderschönen Samstag, der Heilige Abend rückt immer näher, laßt euch nicht stressen, macht alles mit Ruhe!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

Türchen 21

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Die Weihnachtsfee

Und Frieden auf Erden den Menschen,
die eines guten Willens sind.

Suchende Sterne ins eilende Haar,
frierende Sterne, schmelzend zergangen
über den wunderfeiernden Wangen,
und die Augen von Liebe so klar.

Wie Glocken klar, wie Reif so rein
und so duft und so jung und blühend vor Güte
Tau der Frühe himmlische Blüte
wie Rosen und wie Fliederschnein.

Da steigen die Hände, ein bettelndes Meer,
Augen dunkeln nach Geschenken,
Mir! Mir! Mir! Mich musst du bedenken!
so steigen die bettelnden Teller her.

Dunkel wird’s, ein Wundern steht
strenge in der Feenseele,
wie wenn rohe Nacht das Leuchten quäle,
und Ernst in die Güte der Augen geht.

Und es spricht wie klares Licht
aus dem milden Angesicht:
Geben euch? Was soll ich euch geben,
alle Wunder habt ihr ja hier,
eine Erde die könnt hegen ihr,
in euch selber will der Himmel leben.

Kinder, ihr wünscht,
so könnt ihr ja geben
und selig sein und selig machen,
und innig sein wie Kinderlachen
und wie wir von Wundern leben.

Tuet frohe Liebesgaben
einer in des anderen Hand,
tuet ab das Geizgewand
und ihr pflücket alles Haben.

(Peter Hille)

Alle Jahre wieder: Süßer die Kassenglocken nie klingen!!! „The same procedure as every year!“ Und wir rennen und hasten durch die Geschäfte auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken, das Beste ist gerade gut genug. Vor allem bei den lieben Kinderlein, da soll doch möglichst kein Wunsch unerfüllt bleiben! Steht noch was auf der Liste? Nein, abgehakt, gut, nichts schlimmeres als enttäuschte Kinder unter dem Weihnachtsbaum, deren Wünsche bei dieser prompten Wunscherfüllung natürlicherweise ins unermeßliche steigen. Nun noch die Einkäufe für das Festmahl, auch hier nur das Beste für die Gäste, koste es, was es wolle. Der Tannenbaum, ach, ja, der Tannenbaum muß ja auch noch besorgt werden, welche Deko ist denn in diesem Jahr angesagt? Natürlich liegt man im Trend, wäre ja noch schöner, wenn am Baum der alte Kram vom vorigen Jahr hängen würde. Die Festtagsgarderobe wird ebenfalls noch nach der neuesten Mode für alle Beteiligten aufgehübscht, ach, was das doch alles wieder für ein Streß ist, Besinnlichkeit??? Wie, Besinnlichkeit, du lieber Himmel, nächste Woche ist die Feier im Kindergarten, dann in der Schule, der Mann hat Betriebsfeier zu Weihnachten, die kirchlichen Termine wollen auch noch abgehakt werden, da hat man für Besinnlichkeit doch gar keine Zeit mehr. Schließlich muß man irgendwo auch noch die Zeit für die Adventsdeko in und am Haus einplanen, Besinnlichkeit kommt später, unterm Baum!

So, endlich, das Fest ist da, strahlende Kinder unter einem ebenso strahlenden Weihnachtsbaum, die Geschenke stapelten sich, das Einwickelpapier auch, das Weihnachtsmenü war vorzüglich, das Programm ist abgespult!

Und jetzt???

Tja, wieso stellt es sich eigentlich nicht ein, trotz sorgfältigster Vorbereitung, minutiöser Planung, stressiger Bemühungen und Listenführung, das wunderbar heimelige Gefühl der eigenen frühen Kindertage, der vielbeschworene Geist der Weihnacht, das wunderbare Gefühl, wie beim Gedicht von Joachim Ringelnatz, „Vorfreude auf Weihnachten“: „Uns alle Kinder fühlen eines Baumes. Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.“?

Weil er das nicht ist, der Geist der Weihnacht, weil er mit Überfluß von Geschenken, mit stressigem Hetzen von Weihnachtsterminen zu Weihnachtsterminen, mit Glanz und Glimmer und schönem Schein nichts zu tun hat!!!

Wir feiern Weihnachten nicht, wir konsumieren es! Und propagieren auch an diesen hohen Festtagen die gleiche Wegwerfmentalität wie sonst im Jahr. Die so begehrten und erfüllten Wünsche: Eine Woche nach Weihnachten stapeln sich die Spielzeuge in den Kinderzimmern in den Regalen, uninteressant! Bei den Erwachsenen sieht es da nicht anders aus. Der Tannenbaum? Die ersten abgeschmückten und weggeworfenen liegen bereits einen Tag nach dem Weihnachtsfest abholbereit für die Müllabfuhr an der Straße. Die Adventsdeko, die geschmückten Fenster und Häuser? Halten heutzutage nicht einmal mehr bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar durch, weg damit!

Ich habe in diesem Jahr auch mal wieder so sehnsüchtig wie vergeblich auf schöne Weihnachtsfilme im Fernsehen gewartet, für einen gemütlichen Abend bei Kerzenschein, sie wurden, wenn sie denn dann überhaupt kamen, ins ganz späte Programm in der Nacht verschoben, wo eine Familie sicherlich nicht mehr zusammen Fernsehen gucken kann. Wenn man mal zusammenfassen würde, was für ein hanebüchener Unsinn auch zur Weihnachtszeit (und sonst ja auch das ganze Jahr!) über gesendet wird, es sträuben sich einem die Nackenhaare! Könnte man nicht einmal im Jahr auf Gewalt- und Horrorschinken verzichten, die raue Wirklichkeit draußen hat die doch eh längst eingeholt, da täte so ein ganz klein bissel heile Welt doch einfach mal gut! Nur einmal im Jahr, Luft holen, durchatmen, und das Wirklichkeit werden lassen:

Vorfreude auf Weihnachten

Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen
Umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
Dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
Uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –

Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
Wird dann doch gütig lächeln.

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
Alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

(Joachim Ringelnatz)

Das ist der Geist der Weihnacht, den Ebenezer Scrooge aus Dickens Weihnachtsgeschichte sich so schwer aneignen mußte durch den Besuch der drei Geister, weil er Weihnachten für „Humbug“ hielt!

(Scrooge’s third visitor, John Leech, 1843)

Ich glaube daran, daß Weihnachten kein Humbug ist, das wenigstens einmal im Jahr wir innehalten sollten, den Blick und den Fokus auf das Kind in der Krippe richten, dem wesentlichen eines Weihnachtsfestes, der Geburt Christi, jedes Jahr und unermüdlich immer wieder neu die Geburt des Kindes in unseren eigenen Herzen, denn nur da steht die eigentliche Weihnachtskrippe.

Und fröhlich zusammen feiern, wirklich feiern, mit Zeit, ganz viel Zeit, dem Genuß des beisammenseins, denn der ist so zerbrechlich, wie wir in den letzten Tagen schon wieder erfahren mußten. Den Geist der Weihnacht, die Geburt des Kindes im Herzen, hinaustragen in die Welt, um sie ein kleines, kleines Stück besser zu machen, vielleicht zieht das Kreise, nein, bestimmt zieht das Kreise, ist halt wie der Stein, den man ins Wasser wirft! Selbst der kleinste Kiesel zieht Kreise! Der erschöpften Erde mal eine Atempause gönnen, und sie nicht noch mehr zumüllen mit dem Überfluß an Gaben, die nicht wichtig sind und eh nur wieder auf den Müllkippen landen. Wohlgemerkt, ich bin kein Verächter von Geschenken, sich gegenseitig eine Freude zu machen, gehört ganz sicher auch zum Geist der Weihnacht, zumal für Kinder! Aber vielleicht doch mal alles wieder eine Nummer kleiner, dafür umso herzlicher und wohlbedachter, und einfach mal den Mut haben, gegen den Strom zu erziehen, und andere Wertevorstellungen zugrunde legen als Markenklamotten und Prestigobjekte! Die Liebe eines Geschenkes zählt, da mag es noch so klein sein! Auch ein feines Essen im Kreise aller Lieben ist wunderbar, aber wie wäre es mit gemeinsamer Vorbereitung? Um mal so ein bissel zu erklären versuchen, was ich meine: Wir haben an einem Heiligen Abend, als Björn noch klein war, mal Spaghetti Bolognese gemacht, weil es das einzige war, was das Kind mitessen mochte! Das war so ein schöner, friedlicher Heiliger Abend, weil kein quengelndes Kind am Tisch saß!

Darum beschwöre ich hier heute in unserem 21. Türchen den Geist der Weihnacht, wie er so deutlich wird in Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“ oder eben auch in noch einem Gedicht von Joachim Ringelnatz:

Weihnachten

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Dass die kleinste Welt die größte ist.

In diesem Sinne schließe ich nunmehr unser diesjähriges besinnliches Türchen und wünsche euch allen einen frohen, gemütlichen und entspannten Freitag vor dem Fest!

Natürlich schließt sich euer aller Co-Autor, meine Mimi, da an, die oft genug, wie wohl viele Tiere, den Kopf über uns Menschen schüttelt, aber ganz sachte, denn eigentlich verdienen sie ja Mitleid!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

Türchen 20

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Der kleine Nimmersatt

Ich wünsche mir ein Schaukelpferd,
’ne Festung und Soldaten
und eine Rüstung und ein Schwert,
wie sie die Ritter hatten.

 

Drei Märchenbücher wünsch‘ ich mir
und Farbe auch zum Malen
und Bilderbogen und Papier
und Gold- und Silberschalen.

  

Ein Domino, ein Lottospiel,
ein Kasperletheater,
auch einen neuen Pinselstiel
vergiß nicht, lieber Vater!

  

Ein Zelt und sechs Kanonen dann
und einen neuen Wagen
und ein Geschirr mit Schellen dran,
beim Pferdespiel zu tragen.

  

Ein Perspektiv, ein Zootrop,
´ne magische Laterne,
ein Brennglas, ein Kaleidoskop –
dies alles hätt‘ ich gerne.

  

Mir fehlt – ihr wißt es sicherlich –
gar sehr ein neuer Schlitten,
und auch um Schlittschuh‘ möchte ich
noch ganz besonders bitten.

 

Um weiße Tiere auch von Holz
und farbige von Pappe,
um einen Helm mit Federn stolz
und eine Flechtemappe.

  

Auch einen großen Tannenbaum,
dran hundert Lichter glänzen,
mit Marzipan und Zuckerschaum
und Schokoladenkränzen.

 

Doch dünkt dies alles euch zu viel,
und wollt ihr daraus wählen,
so könnte wohl der Pinselstiel
und auch die Mappe fehlen.

 

Als Hänschen so gesprochen hat,
sieht man die Eltern lachen:
„Was willst du, kleiner Nimmersatt,
mit all den vielen Sachen?

Wer so viel wünscht“ – der Vater spricht’s –
„bekommt auch nicht ein Achtel –
der kriegt ein ganz klein wenig Nichts
in einer Dreierschachtel.“

 

                       

(Heinrich Seidel)

Heute gibt es mal einfach nur ein illustriertes Gedicht, und noch ein Video, eigentlich ist es ein „Werbevideo“, wie sie vielfach von großen Kaufhäusern allweihnachtlich gemacht werden, aber es ist wunderschön gemacht und es greift einen sehr schönen Gedanken zu Weihnachten auf, zum Sinn des Festes, und beides, sowohl das Gedicht als auch das Video sind ein kleiner, anspielender Hinweis auf das nächste Türchen, das Türchen 21, das traditionell in diesem Blögchen immer das besinnliche Türchen wird, vielleicht ahnt ihr dann schon das Thema.

Wir wünschen euch allen einen wunderschönen Donnerstag, noch vier Tage bis zum großen Fest, ich hab heute morgen wieder meine, und nun schon die letzte, Frühschicht!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

Türchen 19

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

  

Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht.
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist gescheh’n.

(Theodor Storm)

Nun haben im Türchen 17 unsere tierischen Mitbewohner so eine schöne Adventfeier gehabt, nun mach ich in diesem Türchen mal einen Adventskaffee/Tee mit schöner Musik für uns alle, was haltet ihr davon?

Nehmt Platz in der guten Stube Kamin und Kerzen brennen und verbreiten eine schöne, vorweihnachtliche Stimmung, bedient euch am kleinen Adventskaffee-Buffett,

 Kaffee und Tee stehen bereit, leckeres Gebäck auch.

 Schönes weihnachtliches Porzellan gehört natürlich auch dazu.

Wer mag, kann auch Nüsse knacken  oder einen leckeren Glühwein  trinken!

Und dann lauschen wir der Musik und den Sängern, sowie es früher schon war, als diese noch als Kurrende-Sänger oder ähnlichen Singgruppen unterwegs waren und ihre Lieder draußen und an den Haustüren zu Gehör gebracht haben.

Unsere  vierbeinigen Freunde haben es sich auch schon gemütlich gemacht

 dann laßt uns lauschen!

Ich hab was mit Blockflötenmusik  gesucht, da war aber nichts schönes zu finden, da hab ich mich an das hier erinnert:

Advent mit den Höhnern, da sind wenigstens Blockflöten bei! Wenn ich in Köln wohnen würde wie die Kinder, dann würde ich jedes Mal mit meiner Flöte losziehen!

Das hier ist mein Lieblingsweihnachtslied auf englisch, das wurde bestimmt schon zu der Zeit von Ebenezer Scrooge aus „Ein Weihnachtslied in Prosa“ von Charles Dickens gesungen:

Die Bilder dabei sind soooo schön!

Und nun hab ich zum Schluß noch was, das ist eigentlich kein Weihnachtslied, aber die Atmosphäre paßt so wunderbar zur Weihnachtszeit, und ich mag dieses Lied auch sehr, hört es euch an und urteilt selbst! Ich hatte es bei Facebook geteilt und drüber geschrieben „zum Weinen schön“!

Ich hoffe, unser kleiner musikalischer Adventkaffee hat euch gefallen, beehrt uns bald wieder, und habt alle einen wunderschönen WTT heute, hoffentlich ohne Vorweihnachtsstreß, der D-Zug auf Weihnachten nimmt ja nun immer mehr Fahrt auf!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Monika.

 

Türchen 18

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Geburt Christi

Hättest du der Einfalt nicht, wie sollte
dir geschehn, was jetzt die Nacht erhellt?
Sieh, der Gott, der über Völkern grollte,
macht sich mild und kommt in dir zur Welt.

Hast du dir ihn größer vorgestellt?

Was ist Größe? Quer durch alle Maße,
die er durchstreicht, geht sein grades Los.
Selbst ein Stern hat keine solche Straße.
Siehst du, diese Könige sind groß,

und sie schleppen dir vor deinen Schoß

Schätze, die sie für die größten halten,
und du staunst vielleicht bei dieser Gift -:
aber schau in deines Tuches Falten,
wie er jetzt schon alles übertrifft.

Aller Amber, den man weit verschifft,

jeder Goldschmuck und das Luftgewürze,
das sich trübend in die Sinne streut:
Alles dieses war von rascher Kürze,
und am Ende hat man es bereut.

Aber (du wirst sehen): Er erfreut.

(Rainer Maria Rilke)

Wir setzen ein ungeschriebenes Gesetz in den Adventskalendern hier im Blögchen der vergangenen Jahre fort: Türchen zwischen 16 und 18, davon hatte mindestens eines einen „Einbruch“, soll heißen, es war kürzer als die anderen. Aus unterschiedlichen Gründen, dieses Mal bin ich einfach ein bissel „müdchen“!

Trotzdem ist mir noch was Hübsches eingefallen, hoffe ich wenigstens, ihr erinnert euch an dieses Buch beim Eintrag vom Türchen 16?

Ich hab was ganz feines im Netz gefunden, das präsentiere ich euch hier

das Buch als Hörbuch mit den Bildern aus dem Buch, so habt ihr mal einen richtigen Einblick.

Die Kürze dieses Türchens hat dann auch noch einen Nebeneffekt: Es lenkt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche, das wichtigste an Weihnachten:

Auf das Kind in der Krippe.

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, findet das auch, hat gesucht und ein liebes kleines Bild gefunden, an dem auch eine Katze an der Krippe sitzt, guckt:

Suchbild!

Wir wünschen euch allen einen schönen Dienstag, laßt es ruhig angehen in den letzten Vorbereitungstagen vor dem großen Fest, und wir hoffen, ihr seit vom kurzen Türchen nicht enttäuscht!

Habts fein wünschen  Mimi und Monika.

Türchen 17

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Heute fragt nur nach dem Heute

Heute fragt nur nach dem Heute,
schnell verworfen ist das Gestern,
und es hat dabei die Meute
leicht zu kritteln und zu lästern!

Doch es kommen andre Tage,
schnüffelnd nicht, was zeitgerecht war,
und dann gilt nur mehr die Frage,
was gemußt, gekonnt und echt war!

(Anton Wildgans)

 Hi, Folks, guckt, da isser schon wieder, der Montag, mein Türchentag, damit die Woche lustig beginnt. Und…schnüff, schnüff, der letzte Montag in diesem Adventskalender, denn der nächste ist dann schon der Heilige Abend.

Und wie ihr euch sicher alle noch erinnern könnt, hab ich euch in meinem letzten Montagstürchen versprochen, daß sich heute hier im Adventskalender von Frauchen und mir nochmal alle meine Kumpels und Kumpelinen versammeln werden, zum fröhlichen feiern und miteinander lustig sein, und wie sagt Frauchen immer: Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen! Dann geht es jetzt mal looohoooos!!!

 Balkonien ist festlich geschmückt, der Weihnachtsmann kam sogar höchstpersönlich und übergab uns das unter der Balkonbrüstung hängende Plakat  von ihm, ist das nicht fein? Zum draußen feiern ist es auf jeden Fall zu kalt, es rieselten gestern in der Grafschaft ja sogar ein paar von den weißen Flöckchen, die Frauchen so liebt und ich nicht, lach! Da hab ich es uns allen fein gemütlich gemacht unter meinem Kratzbaum, von dem aus wir eine herrliche Aussicht auf das geschmückte Balkonien haben.

Dann machen wir uns das jetzt hier mal alle noch so richtig gemütlich, für Speis und Trank hab ich gesorgt, jeder, was er mag,  Hühnchen,  Käse, Thunfisch, oder leckere Leberwurstauswahl 

Was möchtet ihr trinken? Ich dachte zur Feier des Tages an einen Mäuschen-Cocktail, was haltet ihr davon?  Sieht doch lecker aus, oder, hihihihi?!

Natürlich hab ich auch Wasser! Frauchen könnte, sagt sie, uns zum Nachmittagskaffee ein paar Lussekatter noch backen  das wäre doch was! Hach, wird das gemütlich, dann nehmt alle Platz, meine Gäste, ich hab eure Plätze alle weihnachtlich geschmückt, so, wie es zu jedem von euch paßt!

 Devil, er hat ja immer den kürzesten Weg zu mir, lach, mit Buch, weil er so gerne auf Zeitungen rumliegt.

 Buddy, als mein ältester Freund, ihm steht rot so gut, und sein Frauchen liebt Vögel und Eisbären.

 Django, mein ältester (das ältester bezieht sich wie bei Buddy auf hier im Blögchen schon präsent!) Katzenfreund, er streunt so gerne durch die Gegend und hat dabei den Weihnachtsmann entdeckt, schön, nicht?!

 Steve, bei seinem Frauchen im Garten gibt es so viele Vögelchen, die er gerne beguckt, da paßt das Bildchen zu ihm.

 Rani, die kleine Prinzessin ihres Frauchens, mit zartem Glitzer, der so gut zu ihr paßt, hat sie uns musizierende Engelchen an der Krippe mitgebracht, dankeschön, Rani!

 Storm, der zweite Hund im Reigen, da wird Buddy sich freuen. Er kommt ja aus Kanada und hat den weitesten Weg, zwischendurch ist er mal bei Santa vorbeigefahren, das liegt ja quasi auf seinem Weg, hach, schön ist es da, seufzt mein Frauchen gerade!

 Lakritze, sie kuschelt schon vor dem Kaminfeuer, das sie uns mitgebracht hat, herrlich gemütlich, wie ich sie kenne, mag sie das gern!

 Tobias, zu seinen herrlichen blauen Augen paßte dieses Bild einfach so schön, ich hoffe, du bist mit deinem ausgewählten Bildplatz auch zufrieden, Kumpel!

 Amira, ich hab mir gedacht, als Mädchen mag sie die Kombi von rosa und weiß bestimmt gut leiden, und ihre blauen Augen kontrastieren so schön dazu, also, wenn ich Kater wäre, ich wäre verliebt, lach!

 Luna, für die kleine, schüchterne Maus hab ich mir mal das Fensterbild ausgesucht, da kann sie gut geschützt alles in Ruhe begucken und kann selber entscheiden, wen sie näher ran läßt!

 Keks, er eröffnet jetzt hier den Reigen der Silberdistel’schen Katzen, und seinem Namen gemäß (und ich weiß es aus ganz aktueller, frischer Quelle, er liebt sie!!!) mit Keksen und Gebäck!

 Torty, sie ist eine ganz hervorragend musikalische Katze, weiß ich, und deshalb bringt sie uns die Musikinstrumente mit, wir wissen doch alle: Katzen brauchen viel Musik!!! Danke, Torty!

 

 Die graue Eminenz, ganz edel verpackt, das muß auch für sie, sie hat halt so etwas edles, weises, eine Katze mit Erfahrung und Weitblick, da fand ich dieses Bild ganz und gar angemessen für sie!  Meine Wenigkeit kommt nun hier als Gastgeberin auch noch dazu, ich hab mir die schöne Berghütte hier ausgesucht, weil Frauchen immer davon schwärmt, und ich mir das auch sehr gemütlich DRINNEN vorstellen kann, hihihi!

Ich hoffe, ihr habt euch hier alle gemütlich eingekuschelt, dann machen wir mal noch bissel Programm. Darf ich dich bitten, liebe graue Eminenz, du hattest doch was vorbereitet? Also, die graue Eminenz liest uns jetzt eine Weihnachtsgeschichte:

 Der Weihnachtsmann hält ihr den Text:

Ist das nicht eine schöne Geschichte? Weihnachten der Tiere, da haben wir natürlich auch noch ein paar schöne Bilder dafür:

Dann laßt uns nun zum Abschluß noch was schönes singen, ich guck mal, was mein Schallplattenschrank hergibt (jaaaa, Frauchen und ich, wir haben noch sowas altmodisches, hihihi!):

Hach, Folks, was war das nun wieder schön, ich hoffe, ihr habt es auch alle genossen, kommt nachher alle gut wieder nach Hause, und habt alle, auch die menschlichen Leser hier, einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche!

Habts fein, ich stoß jetzt mit meinen Kumpels und Kumpelinen auf einen gelungenen Tag an   

Türchen 16

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Vom Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

  

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk –
Du selber bist.

(Joachim Ringelnatz)

Das ist ein richtig schönes Gedicht von Joachim Ringelnatz, ich mag es sehr, und bei dem Thema schenken, das ja in der Weihnachtszeit von großer Bedeutung ist, hab ich überlegt, was ich denn dazu einstellen könnte, was man (außer Puppen und Bären natürlich, lach!) noch so richtig gern unter dem Weihnachtsbaum hätte, und, wie könnte es anders sein bei mir Leseratte, was fiel mir ein? Bücher natürlich!

Und deshalb zeig ich euch jetzt mal meine gesammelten Werke an Büchern zu und über Weihnachten, vielleicht ist ja sogar noch die eine oder andere Geschenke-Anregung dabei. Und gleichzeitig ist das hier nun auch die Fortsetzung der kleinen, losen Serie, die ich mal über all meine Bücher machen wollte und dazumalen mit den Kinderbüchern begonnen habe. Los geht’s!

Da sind sie alle, meine Schätze von und über Weihnachten! Dieses hier

lag oben drauf und ist auf dem Gesamtbild nicht so gut zu sehen gewesen.

 Das sind die Lesebücher, ich denke mal, „Ein Weihnachtslied“ von Charles Dickens ist bestimmt allen bekannt. Kästners „Interview mit dem Weihnachtsmann“ haben mir mal die Kinder zu Weihnachten geschenkt, weil ich Kästner so liebe, das ist so ein wunderschönes Buch. Auf die Bücher gehe ich später noch bissel näher ein.

 Ich bin mal ein wenig näher ran an „Ein Weihnachtslied“, und so kann man auch die Titel der beiden gesammelten Weihnachtsgeschichten besser lesen, die davor liegen.

„Ein Weihnachtslied“ oder „Ein Weihnachtslied in Prosa“ von Charles Dickens ist mit Abstand mein Lieblingsweihnachtsbuch, ich habe diese wunderschönen Ausgabe mit den Bildern von Roberto Innocenti, die Bilder darf ich nicht einstellen, aber den Buchtitel, und da ist eines der Bilder drauf, die sind so wunderschön, einfach zum reinträumen. Leider gibt es im Netz auch keine Buchvorschau mit den Illustrationen, denn diese Ausgabe wird nicht mehr aufgelegt.

Meine „Kinderbücher“ zu Weihnachten, da kommt auch noch näheres.

 Weihnachtslieder im Buch dürfen natürlich nicht fehlen, das Buch „Alle Jahre wieder“ ist eine Rarität, geh ich auch noch näher drauf ein. Dann noch ein ganz altes Buch über Weihnachtsbräuche, basteln, backen usw. Und noch ein kleines Liederheft!

Glühwein & Co. kennt ihr ja schon auszugsweise von Rezepten, „Rundum die Weihnachtszeit“ ist was besonderes und wird auch noch näher vorgestellt. Und ein kleines Heftchen von Adventsdeko.

 Dies Buch ist eine echte Rarität, aus einer einzelnen Fotografie entstand die Dokumentation aller Oberhausener Krippen mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten. Die Autorin hat die einzelnen Kirchen in der Advents- und Weihnachtszeit besucht, und aus ihren Fotografien entstand dieses Buch, der Verlag ist auch gleichzeitig mein hiesiger Buchladen und hat früher immer alles für unsere November-Buchausstellung in unserer Kirchenbücherei zusammengestellt, als meine Freundin und ich sie noch geleitet haben. War eine schöne Zeit!

Drei Krippen stelle ich euch jetzt mal vor

St. Johannes Evangelist war meine Kirchengemeinde, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, dort war auch meine Erstkommunion.

Die Krippe meiner jetzigen Pfarrgemeinde, St. Katharina, Oberhausen-Lirich

Und die Krippe der Pfarrgemeinde St. Barbara in Mülheim-Dümpten, am Stadtrand von Oberhausen, da bin ich immer mit meinem Papa in der Weihnachtszeit Krippchen gucken gegangen.

Ein Auszug aus dem großen Weihnachtsliederbuch, dieses Buch hüte ich wie einen Schatz, denn es ist ein Geschenk von Björns langjährigem Musiklehrer für mich mal zu Weihnachten, er war ein großartiger Lehrer und Mensch, und ist im letzten Jahr verstorben.

Das ist aus dem alten Weihnachtsbuch, sind die Zeichnungen nicht wunderhübsch? Das Buch hab ich mal auf einem Trödelmarkt aufgetrieben.

Weil es so schön ist: Noch einmal das Weihnachtslied:

 Von Charles Dickens gibt es noch Weihnachtserzählungen und Weihnachtsmärchen, die Bände hab ich auch immer in dieser Zeit wieder beim Wickel. Manchmal glaub ich, so wie im Sommer Storm-Zeit ist, ist im Winter Dickens-Zeit, lach!

Ein sehr, sehr schönes Kinderbuch, in dem Oma von vergangenen Weihnachtszeiten erzählt, mit dem man auch zusammen basteln kann, richtig „gemütlich“!

Mein Glühwein-Buch, schon die Aufmachung ist ein Hingucker!

Innen genauso stimmungsvoll wie außen!

Das ist ein zauberhaftes Buch mit ganz raffinierten Bildern:

Seht ihr das Bändchen mit den „Rauf-runter-Zeigern“ an der Seite? Da kann man dann dran ziehen, in diesem Fall nach unten am Kreis längs

dann verschiebt sich das Bild langsam und ein Bild-im-Bild wird sichtbar

So sieht dann das andere Bild darunter aus. Schön, nicht wahr? Hat Björn als Kind stundenlang gucken können, an der Seite sind noch wunderschöne Gedichte abgedruckt.

Ein kleines Advent- und Weihnachtsgedichtbändchen!

Dieses Büchlein kennt ihr schon, da hab ich schon Bilder von gezeigt, aber seit neuestem gibt es so eine liebe Geschichte davon, ich bin nämlich von einer Dame per E-Mail angeschrieben worden, ob ich von diesem Büchlein, daß sie in meinem Blögchen entdeckt hatte, wohl Titel, Autor und Verlag wüßte, sie hätte es als Kind mal besessen und könne es nicht wiederfinden. Ich konnte, und die Dame war glücklich!

 Ein Büchlein mit neuzeitlichen Weihnachtsliedern!

Kleinere Heftchen, aber auch wichtig, Deko und Gedichte!

 Dieses Buch zählt nun zu den ganz neuen und wird auch nicht lange hier bleiben, es ist nämlich für die kleine Nichte der Kinder zu Weihnachten gedacht. Wer Astrid Lindgren kennt, weiß, wie schön das ist und die Illustrationen von Lars Klinting sind wunderbar!

Zum Buch von Erich Kästner „Interview mit dem Weihnachtsmann“ stell ich mal den Klappentext ein: „Weihnachtsgeschichten und -gedichte von Erich Kästner: Ein herzerwärmendes Lesefest rund um rauschebärtige Langfinger, geschenklose Ehemänner, das Problem der Bescherungsgerechtigkeit und die wiederkehrende Erfahrung, daß am Ende des Jahres zuverlässig eine schöne Bescherung droht.“

Die „Kleine Bettlektüre zur schönen Advents- und Weihnachtszeit“ ist laut Klappentext „ein literarischer Nikolaussack mit Erlebtem, Erdachtem und Anregendem für die Großen, die uns die Zeit zwischen Nikolaus und Christfest zur schönsten des Jahres machen – und für die Kleinen, die in diesen Wochen ihre buntesten Träume träumen.“

„Frohe Weihnacht“ enthält Weihnachtsgeschichten von bekannten Autoren wie Antoine de Saint-Exupéry, Dietrich Bonhoeffer, Michael Ende und viele mehr.

Ja, ihr Lieben alle, damit sind wir hier am Ende vom literarischen Türchen 16, ich hoffe, es hat euch wieder gefallen! Zum Thema lesen hab ich noch ein paar weihnachtliche Stimmungsbilder raus gesucht

 hübsch, nicht wahr, sieht ein bissel so wie ein Wimmel-Bild aus, finde ich, da paßt es doch schön.

Ist das nicht herrlich? Ich stell mir vor, man sitzt im Wohnzimmer, schaut in den verschneiten Garten mit dem Pavillon, und liest! Mit Tee! Und Gebäck! Und Mimi, lach, und sie hatte natürlich im weiten Sinne von Bücher noch ein feines Bild bezüglich Bücher schenken

 Weihnachtsmäuse!

Wir wünschen euch allen nun von ganzem Herzen einen

Habts fein, wünschen  Mimi und Monika.