Die besinnlichen Tage im November

Allerseelen

Rings liegt der Tag von Allerseelen
voll Wehmut und voll Blütenduft,
und hundert bunte Lichter schwelen
vom Feld des Friedens in die Luft.

Sie senden Palmen heut und Rosen;
der Gärtner ordnet sie mit Sinn –
und kehrt zum Eck der Glaubenslosen
die alten, welken Blumen hin.

 

„Jetzt beten, Willi, – und nicht reden!“
Mit großem Aug gehorcht der Knab.
Der Vater legt den Kranz Reseden
auf seines armen Weibes Grab.

„Die Mutter schläft hier! Mach ein Kreuz nun!“
Klein Willi sieht empor und macht,
wie ihm befohlen. Ach, ihn reuts nun,
das er am Weg heraus gelacht!

Es sticht im Auge ihn – wie Weinen ..
Dann gehn sie heimwärts durch die Nacht;
ganz ernst und stumm. Da lockt den Kleinen
beim Ausgang jäh der Buden Pracht.

Es blinkt durch den Novembernebel
herüber lichtbeglänzter Tand;
er sieht dort Pferdchen, Helme, Säbel
und küßt dem Vater leis die Hand.

Und der versteht. Dann gehn sie weiter.
Der Vater sieht so traurig aus.
Doch einen Pfefferkuchenreiter
schleppt Willi selig sich nach Haus.

(Rainer Maria Rilke)

In diesem Sommer-November hatten wir hier im Blögchen noch gar keinen Eintrag für die besinnlichen Tage, Allerheiligen, Allerseelen, sowie die noch kommenden, Buß- und Bettag und der Ewigkeits- oder Totensonntag. Bei dem so gar nicht novemberlichen Wetter wollte sich wohl auch die Stimmung dazu nicht so recht einstellen. An „Trubeltagen“ wie zum Beispiel Allerheiligen gehe ich ohnehin nicht so gerne auf den Friedhof, ich bin doch lieber ein bissel mehr „allein“ mit mir und meinen Lieben, die dort ruhen.

Und so bin ich gestern, am Donnerstag, auf dem Friedhof gewesen, um mal wieder nach dem rechten zu sehen und ein Kerzchen aufzustellen. Meine Kamera hatte ich nicht dabei, ich wollte einfach mal so in Seelenruhe über den Friedhof laufen, aber ich hab noch Archivbilder vom Mai diesen Jahres. Der November präsentiert sich ja beinahe wie einst im Mai, als ich so über den Friedhof ging heute, da ging mir die Gedichtzeile von Erich Kästner aus seinem Gedicht zum Monat Mai durch den Kopf, in der er beschreibt, daß auch Glück, daß auch der Mai weh tun kann.

Der November ist von so seltener Schönheit, daß auch er schon weh tut. Die Bäume leuchteten in der tief stehenden Sonne wie Kupfer-Dächer!

Meine Archivbilder aus dem Mai vom Gräberfeld, wo meine Eltern liegen:

 Das Grab meines Vaters, der Baum dahinter, das ist der ehemalige Osterstrauß aus Korkenzieherweide, den ich dort vor Jahren mal einfach eingepflanzt habe, ist das nicht ein wunderschöner, stattlicher Baum geworden? Freu ich mich jedes Mal wieder drüber.

 Und Papas schöne Rose, die blüht in jedem Jahr so herrlich!

Das Grab mit der Zypresse ist das meiner Mama, auch die Zypresse war mal ganz klein, als ich sie eingepflanzt habe.

 Mein selbstgemachtes Grabschild bei meiner Mama, mit den Schwälbchen am oberen Rand, ihren Lieblingsvögelchen!

Ein Überblick über das Gräberfeld, rechts unten ist Mamas Grab, ganz links oben ist der Baum hinter Papas Grab.

Wie gesagt, ich hatte meine Kamera nicht dabei, und bei einem Erlebnis gestern hab ich es doch bedauert, mit ist sowas entzückendes an Papas Grab begegnet, das kann ich euch nun nur schildern: Ich hatte ein bissel welkes Laub vom Grab genommen und in den dafür vorgesehenen Behälter getan, als ich zurück kam ans Grab und meine Sachen einpacken wollte, sah ich das hier:

Ein Rotkehlchen hatte sich am Nachbargrab, ähnlich wie auf diesem Archivbild, auf eine alte Blumenschale gesetzt, es war vielleicht nur eine Armlänge von mir entfernt und guckte mich neugierig an, ich bin ganz ruhig stehen geblieben und hab es begrüßt, da hat es wirklich!!! zurück gezwitschert, und anschließend hüpfte es in die Blumenschale, in der noch ein Pfützchen Wasser stand, und badete ausgiebig darin, ungeachtet der Tatsache, daß ich ganz in der Nähe stand, es war kein bißchen scheu und genoß ungestört sein Bad! Danach wurde ich noch einmal lieb angezwitschert zum Abschied und es flog davon! Das war sooooo schön!!!

Ich bin dann ganz selig und entspannt wieder nach Hause gelaufen, unterwegs hab ich mich an das Ahornbäumchen erinnert, das ich euch 2016 von einem Friedhofsbesuch fotografisch mitgebracht hatte

mußte ich doch sofort mal gucken gehen, aber das schöne Bäumchen war schon fast ganz entlaubt, und da ich eh keine Kamera dabei hatte, hab ich Blätter gesammelt, um sie zu Hause zu fotografieren, und die Bilder kommen jetzt:

Die Blätter vom Ahornbäumchen

 und ein besinnliches Arrangement zum heutigen Eintrag.

Und mal dämmerig mit Beleuchtung

 mein Leuchte-Engel!

Das oben eingestellte Gedicht von Rilke ist mein Lieblingsgedicht zu diesen besinnlichen Novembertagen, und angesichts des Inhalts hab ich noch mal Bilder gemacht mit den schönen Blättern, angelehnt an den Schluß des Poems.

 “ Da lockt den Kleinen beim Ausgang jäh der Buden Pracht.“

 „Doch einen Pfefferkuchenreiter schleppt Willy selig sich nach Haus.“

Ja, da bin ich nun langsam am Ende des besinnlichen Teils meines Eintrags angelangt, aber ich hab noch was Schönes zu verkünden: Am Wochenende ist Mimi wieder „allein zu Haus“, denn ich bin bei Sohn und Schwiegertochter (hihihihi!!!), also bei meinen Kindern eingeladen, wir feiern zwei Geburtstage nach, die bei der diesjährigen Hochzeit ein bissel untergegangen sind, meinen und Björns, freu, freu!!!

Mimi drängelt hier gerade an den PC, was hast du denn vor, Mäuschen? Wie, geht mich nix an??! Jaja, ok, mach mal!

 Hi, all meine lieben, vierpfotigen Kumpels und Kumpelinen, wenn ihr Lust habt auf ein Treffen wie weiland zum Halloween-Tag: Ich hab am Wochenende sturmfreie Bude, mein Dosenöffner ist weg!!! Pssssttttt, aber nicht den großen zweibeinigen Katzen und Katern verraten, sonst wird das nix mit Party, lach! Bis denne, eure Mimi!

Na, bin ich ja mal gespannt, was Mimi da nun wieder ausgeheckt hat, ich darf natürlich nicht gucken, klar, aber mir schwant es, hoffentlich räumen sie hinterher wieder auf, hihihihi!

Nun wünschen wir euch allen einen schönen Freitag und ein ganz wunderschönes Wochenende, genießt es alle, bleibt oder werdet gesund und:

Habts fein!  Mimi und Monika.

35 Gedanken zu “Die besinnlichen Tage im November

  1. Meine liebe Monika,

    schön,dass du noch einen Eintrag zu den besinnlichen Tagen im November gemacht hast,sie gehen ja fast bissel unter dieses Jahr durch die sonnige und milden Zeit.Und zur Hälfte geschafft ist dieser doch melancholische Monat nun auch schon,die Adventskerzen lassen schon ihr Leuchten ahnen.
    Gut fürs Gemüt ist der November schon mit seinen hellen Tagen.
    Das Gedicht ist ein rührender Einstieg.

    Fein,dass du gestern auf dem Friedhof warst und auch mal gut für die innere Einkehr ohne Kamera.Hast ja noch schöne Archivbilder.Gefällt mir,wie das alles dort angelegt ist,so harmonische Anlagen.

    Das ist ein sehr stattlicher Baum bei deinem Papa,und die herrliche Rose.Glaub ich gern,dass du dich über beides freust!

    Genaus fein gediehen ist die Zypresse bei deiner Mama und das Grabschild hast du sehr schön gemacht,fein die Schwälbchen!
    Die Begegnung und Begrüßung mit und durch das Rotkehlchen freut mich jetzt aber sehr für dich!Betrachte es als lieben Gruß von deinen ElternSowas Feines!
    Schön,dass du Blätter vom Ahornbäumchen mitgebracht hast,das Arrangement mit dem kleinen Karussell sieht sehr hübsch aus,gefällt mir sehr gut!

    Ich wünsche dir nun ein wunderbares Wochenende bei den Kindern mit den zwei Geburtstagsnachfeiern,genießt es wieder!!!
    Da bin ich aber auch wirklich auf Mimileins Pläne und deren Durchführung an beiden Tagen gespannt,vielleicht berichtet sie uns hinterher drüber? :) Habs auf jeden Fall auch fein,Mimilein!

    Ich möchte hier bitte noch einem besonderen Geburtstagskind gratulieren,nämlich unserer lieben Katjuscha.Sie wird heute 34 Jahre alt.
    Von Herzen alles Liebe und Gute,liebes Katilein,bleib uns doch noch lang und bei soweit erträglicher Gesundheit erhalten,du Gute!

    Für euch auch einen schönen Freitag erstmal,liebe Monika und liebes Mimilein und eben ein wunderschönes Wochenende und habts auch fein!
    Und herzlichen Dank für den schönen Eintrag!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

    Gefällt 3 Personen

    • Meine liebe Brigitte,
      ja, in diesem November sind die besinnlichen Tage wirklich bissel untergegangen, zum Ewigkeitssonntag werde ich wohl noch was machen. Das Gedicht ist mein Lieblingsgedicht!
      Das ist ein sehr schönes Gräberfeld dort bei meinen Eltern, es unterliegt auch keinen Beschränkungen oder Vorschriften beim gestalten, das finde ich immer besonders schön, wenn ich dort bin, geh ich immer mal die Reihen ab zum gucken.
      Über den Baum freu ich mich wie Bolle jedes Mal, wenn man bedenkt, daß das wirklich nur mal eine Handvoll Zweige waren, herrlich!
      Die Zypresse bei Mama hat unter dem heißen Sommer sehr gelitten, mal gucken, wie es dann wohl im kommenden Frühjahr aussieht damit.
      War wirklich so schön mit dem Rotkehlchen, und gerade bei meinem Vater, es waren seine Lieblingsvögel!
      Ich freu mich schon sehr auf die Kinder, und bin natürlich auch gespannt, was Mimi hier veranstaltet, lach, ich sag ja, hoffentlich räumen sie die Bude wieder auf, hihihihi!
      Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zu Katis Geburtstag, ich hoffe, sie hat noch eine schöne Zeit im Zoo Berlin und läßt sich heute verwöhnen!
      Dann mach dir mal noch einen schönen Abend, wir schicken liebste Grüße
      Monika und Mimi.

      Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Mit Sommer-November habt ihr ein wunderbares Wort kreiert. Das trifft es wirklich gut. Zwar war es gestern hier kurzzeitig kalt und neblig, aber heute scheint bei warmen Temperaturen bereits wieder die Sonne. Unglaublich.
    Deshalb macht es ja eigentlich gar nichts, dass der Fotoapparat auf dem Friedhof nicht mir dabei war. Die sommerlichen Aufnahmen passen auch jetzt noch perfekt in die Jahreszeit. Schön, wie liebevoll die Gräber geschmückt sind.
    Und der rote Ahornbaum ist natürlich der Oberhammer. Wie der kanadische Sommer, wo ein Baum prächtigere Farben ausstrahlt als der andere. Beinahe unwirklich. So trist ist dann ein November letztlich doch nicht, wie es oft heißt.
    Auf jeden Fall habt ihr mal wieder wundervolle Impressionen gesammelt, die das Herz erwärmen.
    Wir wünschen euch einen entspannten und friedvollen Start ins Wochenende und viele bunte Blätter (vor allem ohne Laubsaugergeräusche :) ).

    Herzliche Grüße
    Mallybeau

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Mallybeau,
      dankeschön, das fiel mir halt neulich mal so ein, bei 20° C hat der November ja nun wahrlich nichts von Winter, also Sommer-November, hihihi! Hier ist es nachts auch schon recht kühl und heute morgen war auch zum ersten Mal Reif zu sehen, aber dann kam die Sonne wieder! Das hatte ich mir auch so gedacht mit der Kamera auf dem Friedhof, es sah ja wirklich noch fast aus wie einst im Mai, außer daß die Bäume mit einem Farbenrausch prunkten!
      Das ist ein sehr schönes Gräberfeld dort bei meinen Eltern, es gibt keinerlei Vorgaben zur Grabgestaltung und das wird dann natürlich auch ausgenutzt, wenn ich dort bin, geh ich immer mal so die Reihen ab um zu gucken, das ist alles richtig liebevoll gemacht.
      Der Ahornbaum ist echt jedes Jahr eine Pracht, er leuchtet schon von weitem, man kann ihn echt nicht übersehen. In diesem Jahr ist der November ganz bestimmt nicht so trist, wie man es ihm sonst nachsagt und wie er ja auch in manchen Jahren schon war, das macht es für Menschen wie mich, die ihn eigentlich nicht mögen, doch leichter, sich ein wenig mit ihm anzufreunden!
      Da freuen wir uns doch wieder sehr, daß der Eintrag gefallen hat, und Herz erwärmen machen wir ja immer so gerne. Ooh, man, ja, diese dämlichen Laubsauger, da hat doch kürzlich sogar ein Nachbar hier bei uns mit rum hantiert, er ist aber wohl ordentlich dafür gerügt worden, lach, geht gar nicht, man kann das bissel zusammenharken, und wir haben Igel im Garten, die freuen sich über jeden Laubhaufen.
      Wir wünschen euch auch einen frohen, entspannten und friedvollen Start ins Wochenende hinauf auf die Alm mit ganz lieben Grüßen
      Monika und Mimi.
      P.S.: Es ist mir gerade aufgefallen, daß euer letzter Eintrag mir nicht angezeigt wurde, da geh ich gleich mal noch schnell rüber gucken!!!

      Gefällt 2 Personen

  3. Liebe Monika,

    ja, dieser November hat alle Lügen gestraft, die ihn als tristesten Monat verschrien haben.
    Dein gestriger Friedhofsbesuch war dann auch einmal von milden Herbstwetter begleitet.
    Die Geschichte mit dem Rotkehlchen ist allerliebst. Sie tauchen gerne da auf, wo gerade
    gegärtnert wird und finden dort ganz schnell ein paar leckere Häppchen, die vorher unter
    Blättern verborgen waren.

    Dass du morgen am Ewigkeitssonntag zum Nachfeiern in Köln bist, ist ja prima und Mimi
    heckt schon wieder etwas für die sturmfreie Bude aus, na so was.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit deinen Kindern!
    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      das hat dieser November nun wirklich, und selbst ich fand ihn schön, obwohl ich sonst so gar nichts mit ihm anfangen kann.
      Es war noch richtig herrlich gestern draußen, und auf dem Friedhof so still und friedlich, das hab ich richtig genossen. Die Bäume strahlten in einer unbeschreiblichen Farbenpracht.
      Das war so niedlich und berührend mit dem Rotkehlchen, gerade eben auch am Grab meines Vaters, es waren seine Lieblingsvögel.
      Ewigkeitssonntag ist erst am nächsten Sonntag, da werde ich wohl auch nochmal einen Eintrag zu machen, weil ich da auch schon eine kleine, feine Idee habe. Ich freu mich schon riesig auf unser Nachfeiern am Wochenende, ich bin immer so gerne bei den Kindern in Köln.
      Ja, Mimi hat sich flugs wieder was einfallen lassen für ihre sturmfreie Bude, sie hofft sehr, daß ihr Aufruf auch bei Django angekommen ist, dem sie natürlich wieder liebe Schnurrgrüße mitschicken läßt.
      Dankeschön für deine lieben Wochenendwünsche, wir wünschen dir auch ein ganz feines, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 2 Personen

  4. Süß, die Geschichte mit dem Rotkehlchen.
    Sie sind so gar nicht scheu, das habe ich auch schon oft erlebt.
    Passend zu deinen Frühlingsbildern :-)
    Snapshot this morning
    Es ist ja tatsächlich noch wie Frühling, aber nun soll es ja wohl doch winterlich werden.
    Viel Spaß und viel Vergnügen in Köln bei deinen Kindern.
    Das wird bestimmt ein tolles Wochenende.
    Liebe Grüße aus B von den Bees.

    Gefällt 2 Personen

    • Ja, nicht wahr, ich hab mich so gefreut, zumal mein Papa gerade Rotkehlchen so gerne mochte! Sie sind wohl wirklich nicht so sehr scheu, ich hatte ja auch eine Zeit lang mal hier auf Balkonien regelmäßig eines zu Besuch.
      Hach, ist das lieb, das Bild, dankeschön, das paßt süß zu meinen Frühlingsbildern, der kleine Nimmersatt wird gefüttert!
      Es war auch gestern wirklich wie Frühling draußen, wenn die Bäume nicht so bunt wären, könnte man glauben, man wäre echt noch im Mai, aber heute morgen gab es dann doch zum ersten Mal Reif draußen und die Temperaturen sinken, ich bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Und was nun mit dem Winter wird, wie er sich wohl präsentiert.
      Ich freu mich schon so sehr aufs Wochenende, das wird bestimmt richtig fein, zumal ich mal wieder mit Überraschung zu rechnen habe wegen der Geburtstagsnachfeier, ich bin so gespannt und werde natürlich berichten.
      Wir wünschen euch auch ein ganz feines Wochenende, macht es euch schön, ihr lieben Bees, wir schicken ganz liebe Grüße von O nach B, hihihi,
      eure Emms.

      Gefällt mir

  5. Liebe Monika, ja der November hat uns in diesem Jahr sehr verwöhnt mit Sonne und Wärme, alles sehr ungewöhnlich. Noch zwei Wochen dann ist die eigentliche triste Zeit auch vorbei. Bei mir auf dem Friedhof sind sie Bäume dich schon fast kahl.So konnte ich doch schon die Blätter vom Ahorn runterharken und mein Tannen Gesteck hinlegen um die Gräber für den Winter zu s schmücken

    Gefällt 1 Person

  6. Das ist wieder ein sehr stimmungsvoller Eintrag und kann verstehen, dass du dich über den Baum an deines Vaters Grab und an der Zypresse am Grab deiner Mitter freust. Es ist wie als ob sie mit ihnen einen Gruss an dich schicken wollen, als ob die Verbindgung nie abgerissen ist!
    Viele Grüsse
    Christa

    Gefällt 1 Person

    • Dankeschön, es war gestern auf dem Friedhof auch so stimmungsvoll, die leuchtenden Bäume, das war so schön! Der Baum bei meinem Vater ist echt immer mein Entzücken, wenn man bedenkt, daß das wirklich nur mal ein „Handsträußchen“ an Zweigen war, und nun so ein stattlicher Baum, mein Vater wird sich da sehr drüber freuen, er liebte Wälder und Bäume und überhaupt die Natur sehr. Meine Mama mochte die Zypressen und überhaupt Koniferen oder auch Wacholder so gern, weil sie im Sommer in der Wärme immer so wunderbar duften, ich mag das auch sehr gern. Ich hoffe, die Zypresse übersteht den Winter in diesem Jahr, durch die Trockenheit hat sie ein wenig gelitten, mal gucken, wie es im Frühjahr dann aussieht.
      Das hast du so lieb gesagt, Christa, daß meine Eltern mir noch einen Gruß schicken möchten durch die Bäume, und die Verbindung nicht abgerissen ist, das ist sie wirklich nicht.
      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, genieße deine Urlaubstage in der alten Heimat, hab ganz viel Spaß und Freude, viele liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  7. Ohje der Kommentar ist schon weg,also hänge ich hier den Rest ran.Dir liebe Monika, wünsche ich wunderschönes Wochenende bei den Kindern in Köln. Geburtstage nachfeiern ist immer gut.Auch der so traurig Volkstrauertag leidet bestimmt nicht darunter, wenn man in netter familärer Runde beisammen ist.In sehr viel früheren , vergangenen Jahren bin ich mit meinen Eltern am Totensonntag immer zu meiner Grosstante zum Geburtstag gegangen. Das waren immer Familienfeiern in sehr grosser Runde.Damals war das Wetter an diesem Tag meistens schon recht trist ,grau und oft auch sehr kalt.Dieser Sommer im November ist so ungewöhnlich. Schön dass auf ndem Friedhof Deiner Eltern noch der Ahorn so schön seine Farbenpracht präsentiert. Dann genieße dieses Wochenende mit Deinen Kindern und Mimi wird die Bude schon rocken, alle ihre Katzenfreunde leisten ihr bestimmt Gesellschaft. Also auf in ein schönes Wochenende. LG.Ursel

    Gefällt 2 Personen

    • Ja, der November war wirklich Überraschung pur, und ich war ganz verwirrt, lach, ich mag ihn ja nun eigentlich nicht, aber in diesem Jahr hat er mir eine lange Nase gedreht, ätsch, nun bin ich schön, nun mußt du mich mögen! Mal gucken, wie der Rest noch wird, heute morgen gab es hier zum ersten Mal Reif und es wird deutlich kälter, ich bin sehr gespannt, wie in diesem Jahr wohl der Winter wird.
      Hier sind die Bäume noch sehr belaubt, gestern auf dem Friedhof war das so schön, sie leuchteten wie Kupferdächer in der sinkenden Sonne, ein wunderbares Bild. Blätter hab ich aber auch runter fegen müssen von den Gräbern, eigentlich eine Sisyphos-Arbeit, lach, schon als ich fegte segelten die ersten wieder nieder. Aber die Gräber sind nun auch wieder schön, und Kerzchen brennen, Tanne mach ich in den nächsten Tagen noch drauf.
      Dankeschön für deine lieben Wünsche fürs Wochenende, ich freu mich schon so drauf, da wird sicher keine traurige Stimmung bezüglich Volkstrauertag aufkommen, zumal für die Geburtstage noch Überraschungen anstehen, ich werde berichten!
      Familienfeiern in großer Runde sind was feines, das haben wir früher immer bei meinen Eltern gemacht, da hab ich mich immer sehr drauf gefreut. Mittlerweile ist der Kreis ja immer kleiner geworden, das war doch schöner früher, aber so ist eben der Lauf der Welt. Wir haben uns früher im November immer am Allerheiligentag alle auf dem Friedhof getroffen und von dort aus sind wir dann in ein schönes, in der Nähe gelegenes Café gegangen, das war auch so fein!
      Die Bilder vom Ahorn sind aus dem Archiv von 2016, in diesem Jahr hatte er, wohl wegen der Trockenheit im Sommer, schon fast alle Blätter verloren, da hab ich mir einfach ein paar Blätter mit nach Hause genommen, sie leuchten so schön.
      Mach ich, daß Wochenende genießen, und Mimi plant hier ja schon wieder die große Katzenfeier, lach, da wird ihr nicht langweilig.
      So isses, auf in ein schönes Wochenende, und das wünsche ich dir auch von Herzen, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

      Gefällt mir

  8. flüster, flüster: Hallo Mimi, ich, das liebe Kritzibitzipartymädchen komme gerne zu dir, wenn du sturmfreie Bude hast. Ich würde aber gerne auch Amira, Tobias und Luna mitbringen, damit sie nicht petzen. Die wollen auch mal tüchtig abfeiern. Wir bringen Kürbisbier und Baldikissen mit. Bis dann

    Gefällt 2 Personen

    • Zurückflüster: Hallo, liebes Kritzibitzipartymädchen, ich freu mich ganz dolle auf dich, na, aber klar doch, Amira, Tobias und Luna waren doch auch eingeladen und angesprochen bei meinem kleinen heimlichen Einladungseintrag hier, hihihihi! Je mehr, desto besser, eng ist gemütlich, lach! Und wir haben doch schon soooo lange nicht mehr gefeiert (hihihihi, ist ja mal gerade erst 16 Tage her!) Oooh, klasse, Kürbisbier und Baldikissen, fein, fein, bis denne und liebe Grüße
      eure Mimi.

      Gefällt 2 Personen

  9. Liebe Monika!
    Wenn das Rotkehlchen für dich gesungen hat, dann war das ganz sicher ein kleiner Gruß von deinem Papa. Denn es waren ja seine Lieblingsvögel. Ich hatte so ein Erlebnis am Grab meiner Mutter. Als ich dort stand, fühlte ich mich beobachtet und drehte mich um. Direkt hinter mir saß eine Amsel auf einem Grabstein und schaute mich an. Sie flog auch nicht weg. Ich habe sie angesprochen und sie blickte mir direkt in die Augen. Ich glaube bis heute, dass sie ein Gruß von meiner Mama war. Es gibt so vieles zwischen Himmel und Erde, was wir nicht erklären können.
    Schöne stimmungsvolle Fotos hast du für uns gemacht. So ein kleines Karussell habe ich auch. Es spielt Weihnachtslieder wenn man möchte.
    Ich wünsche dir viel Spass mit deinem Sohn und der Schwiegertochter. Schön, dass du so guten Kontakt zu ihnen hast.
    Ingrid

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Ingrid,
      das hab ich gestern auch sofort gedacht, das ist ein lieber Gruß von meinem Papa, er mochte die Rotkehlchen zu gern. Oh, das ist auch ein schönes Erlebnis, daß du am Grab deiner Mutter hattest, das war ganz sicher auch ein Gruß von deiner Mama, wenn die Amsel so lieb sitzen blieb und dich anschaute, und da hast du wirklich recht, es gibt so vieles zwischen Himmel und Erde, das wir uns nicht erklären können. Als du das mit der Amsel erzählt hast jetzt hier, fiel mir ein, ich hatte ja mal Kaninchen, und als unser Jonny Odin damals gestorben war, hatte ich ihn hier im Käfig noch liegen, er sollte zu Freunden in den Garten zum beerdigen, und gerade da setzte sich damals eine Amsel direkt auf meinen Balkon und begann zu singen, ich hatte richtig eine Gänsehaut.
      Hach, wie fein, hast du auch so ein kleines Karussell, ich liebe solche Spieluhren, meines spielt auch Weihnachtslieder!
      Ich freu mich schon wie Bolle aufs Wochenende, das wird bestimmt schön, danke für deine lieben Wünsche, ja, da freu ich mich auch sehr drüber, über unseren guten Kontakt!
      Hab auch ein schönes Wochenende mit deinen Pelzis, Mimi schickt nochmal Schnurrgrüße mit, liebe Grüße zu dir
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  10. Hallo liebe Mimi,

    machen wir also morgen eine Bottle-Party! Ist ja wohl logo, dass ich dabei bin; obwohl ich noch ein Transportmittel organisieren muss, sind ja immerhin 400 km bis O. Besen geht ja leider nicht. Die fuinktionieren doch nur in bestimmten Zaubernächten. Muss ich also mal checken, ob mich ein Postzug mitnimmt. Die sind nicht so teuer und haben auch meistens keine Verspätung ;-).

    Jedenfalls bringe ich genau wie Krizi Verpflegung mit, damit Du arme Kleine nicht alles allein richten musst, wo Deine Dosenöffnerin doch aushäusig weilt. Also habe ich schon leckeren Thunfisch und reichlich Leberwurstpaste besorgt. eUnd als Trinkbasis gibt es von mir kostbares norddeutsches Regenwasser, das ja in diesem Jahr besonders selten ist. Es muss aber sein als ideal Grundzutat für unseren beliebten Katzenminzecocktail. Für die Verdauung hast Du ja vermutlich noch von Deinem Katzengras. Dann können wir dazu ja auf den Schnaps verzichten :-D. So Mimi, denk an die unverzichtbare Katzenmusik. Denn die brauchen wir bekanntlich ja ….

    Ich freu mich auf die Sause, muss aber um äußerste Verschiwegenheit bitten. Denn hier wird schon wieder jemand neugierig.

    Liebe Schnurrgrüße und bis denne,
    Deine Freundin Rani

    Gefällt 2 Personen

    • Hallo, liebe Rani,
      hach, wie fein, du bist dabei, bei der Bottle-Party, ich freu mich!!! Nee, Besen geht leider nicht, das geht nur in den Zaubernächten, aber die Idee mit dem Postzug ist gut, das mach mal!
      Lieb von dir, daß du auch was mitbringst, ja, ohne den Dosenöffner ist das sonst bissel viel für mich, ooooh, lecker, Thunfisch und Leberwurstpaste, eine echt gute Idee, das wird ein Schmaus!
      Kostbares norddeutsches Regenwasser ist ja wohl was ganz besonderes, toll, das ist wirklich eine prima Basis für unseren beliebten Katzeminze-Cocktail! Katzengras ist noch in Hülle und Fülle vorhanden, da brauchen wir wahrlich keinen Schnaps. Für Katzenmusik hab ich schon vorgesorgt, laßt euch mal überraschen! Ohne geht ja gar nicht!
      Na, Ehrensache, die äußerste Verschwiegenheit, hier spinst ja auch immer jemand mit, aber ich hab sie erfolgreich abgewehrt, also keine Sorge, alles strikt geheim!
      Ich freu mich echt aufs Wochenende, liebe Schnurrgrüße und bis denne
      deine Mimi.

      Gefällt 2 Personen

  11. Liebe Monika,

    hab‘ vielen Dank für diesen besinnlichen, stimmungsvollen Gang über den Friedhof zu den Gräbern Deiner Eltern und über die stillen Wege im Herbstgewand bei maienhaften Temperaturen.

    Bis zur Adventszeit folgen ja noch zwei stille Feiertagssonntage mit dem Volkstrauertag am kommenden Sonntag und dem Ewigkeitssonntag am letzten Wochenende vor dem 1. Advent. Meistens drücken diese Tage doch etwas die Stimmung. Dennoch sind sie notwendig, damit wir die Möglichkeit haben, inne zu halten und der Nachdenklichkeit Raum zu geben: „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden.“ (Psalm 90:12) Oh, die biblische Klugheit tut doch gerade in dieser heutigen chaotischen, von Populismus, Propaganda, Habgier und Äußerlichkeiten, Egoismus, Neid, Großmannssucht und Protz geprägten Zeit so Not. Dabei können wir nichts über den Tod hinaus mitnehmen. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

    Du hast in Deinem Beitrag so wunderbar die tröstlichen Seiten des Gedenkens an liebe Verstorbene betont und verdeutlicht, das spricht sehr für Dich und Deine positive Grundeinstellung. Dies sollte für Viele ein gutes Beispiel abgeben.
    Wie schön, dass Du Dich an diesem Wochenende auf eine vergnügte Zeit mit Deinen Kindern freuen kannst. Ich wünsche Dir dazu alles Liebe und viel Freude, komm gut nach Köln und wieder heim,

    Kristina

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Kristina,
      ich hab es so gerne mit dir, mit euch geteilt, es war noch so ein wunderschöner Tag, man glaubte wirklich nicht, daß es mitten im November ist, einzig das wunderbare, bunte Leuchten der Bäume erinnerte daran, ich hab es so genossen, ich liebe diese Herbstfarben so sehr.
      Ja, zwei entsprechende Feiertage folgen noch, ich hab auch vor, zum Ewigkeitssonntag nochmal einen Eintrag zu machen, ich hab da auch schon so eine stille, schöne kleine Idee, mal gucken, was draus wird. Normalerweise drückt der ganze November immer meine Stimmung, weil ich ihn nicht mag, das hab ich von meiner Mama geerbt, aber dieses Jahr hat er mir einen Strich durch die übliche Rechnung gemacht, bei dem herrlichen Wetter konnte man kaum niedergedrückt sein, obwohl es natürlich auch bei schönem Wetter immer Tage gibt, an denen man eher „innerlich“ ist und sich eher zurückzieht. Aber du hast natürlich Recht, diese Tage sind nötig und wichtig, um innere Einkehr zu halten, das Bibelzitat hast du gut gewählt, denn wenn wir einmal ernsthaft bedenken, daß wir alle sterblich sind, was nützt uns dann unsere Gier, was nützt uns das zusammenraffen von irdischen Gütern, genauso ist es, das letzte Hemd hat keine Taschen und was ist denn am Ende eines Lebens wichtig? Was man hat oder dann besser hatte ganz sicher nicht, das ist Tand, Bestand vor der großen Stille der Ewigkeit hat nur, wie wir gelebt und geliebt haben, wichtig in der letzten Stunde ist eine Hand, die uns hält, die uns auch am Ende nicht allein läßt, und das läßt sich mit allem Gold der Erde nicht erwerben und bezahlen. Da stimme ich dir so leidenschaftlich zu, wenn du sagst, biblische Klugheit im Sinne des Psalms, den du zitiert hast, tut wirklich so Not in diesen so unsäglich egomanischen Zeiten. Manchmal darf man nicht einmal die Nachrichten gucken, weil man sonst einfach nur noch Tage heulen könnte!
      Ja, ich hab da mir so meinen eigenen Glauben „gebastelt“ in Bezug auf das Jenseits und der Verbundenheit mit unseren Lieben „im sicheren Land der Vergangenheit“ (Zitat von Theodor Storm), und es freut mich immer, wenn ich das tröstlich weitergeben kann, danke für deine lieben Worte!!!
      Jaaaaaa, ich sitz hier schon mit vergnügtem Grinsen im Gesicht, natürlich kann ich als Nachteule mal wieder noch nicht schlafen, obwohl ich bissel eher raus muß als zu meinen üblichen Zeiten, hihihi, ich freu mich schon soooooo auf das Wochenende bei den Kindern. Danke für deine lieben Wünsche, ich werde Köln herzlichst von dir grüßen, wir werden wahrscheinlich bissel unterwegs sein, ich werde berichten.
      Ich wünsche dir ein ganz feines und hoffentlich entspanntes Wochenende, ganz liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  12. Liebe Monika,
    der Friedhof ist ein Ort des Friedens, wie der Name schon sagt. Aber es tut mir jedes mal weh, wenn ich dort meine Lieben oder jemanden besuchen. „…das letzte Hemd hat keine Taschen und was ist denn am Ende eines Lebens wichtig?“ wie Du geschrieben hast. Das habe ich mich auch gefragt.
    Das Gräberfeld ist wirklich sehr schön bei deinen Eltern. Schön, dass Du die schöne Rose und Zypresse da gepflant hast. Ich finde es so toll, dass Du ein lGrabschild mit viel Liebe für deine Mama selber gemacht hast. :)
    Ich wünsche dir viel Spaß in Köln und deiner Familie ein wunderschönes Wochenende.
    Liebe Grüße, Hang

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Hang,
      der Friedhof ist wirklich ein friedlicher Ort, aber deine Gefühle beim Besuch deiner Lieben dort kann ich sehr gut verstehen!
      Ich glaube, das wichtigste im Leben ist lieben und geliebt zu werden, das macht ein Leben reich, glücklich und erfüllt!
      Mir gefällt das Gräberfeld bei meinen Eltern auch sehr, ich finde es schön, wenn man keinerlei Vorschriften für die Grabgestaltung hat, das sollte doch jeder nach seinem Gefühl und vor allem vielleicht nach dem machen, was die Verstorbenen in ihrem Leben so gemocht haben, oder was man ihnen selber noch mitgeben möchte auf ihrem letzten Weg. So bin ich ja auch auf die Idee mit dem Grabschild für meine Mama gekommen, mein Papa hat ein ähnliches.
      Es war soooooo wunderschön in Köln bei meinen Kindern, wir hatten zwei herrliche Tage, ich bin noch gar nicht richtig wieder hier! Danke für deine lieben Wünsche, ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  13. Für uns ist morgen auch wieder ein solch besinnlicher Tag, liebe Monika. Mein Vater wünschte sich eine Seebestattung. Diesen letzten Wunsch haben wir ihm 2013 erfüllt. Aus diesem Anlass und dem vieler anderer Seebestattungen findet alljährlich für die Familien und Freude eine Gedenkfahrt in See statt. Meine Mutti, mein Bruder, unser Sohn und ich sind wieder dabei. Die anderen Familienangehörigen haben so ihr Problem mit der Seefahrt. Aber natürlich berichten wir ihnen immer ausführlich.
    Schön, Dein ruhiger und besinnlicher Eintrag. Er passt sehr zu unserem morgigen Tag.
    Es stimmt schon, auf dem Friedhof hat man gern Ruhe und Zeit nur für sich und seine Lieben. Auf dem Schiff geht es in der Enge nicht nur die ganze Zeit leise zu. Aber es gibt sie natürlich auch dort – die besinnlichen und ruhigen Augenblicke, die uns jedes Mal wieder neu ans Herz gehen, nämlich dann, wenn das Schiff um das Urnenfeld kreist, wir uns zum Gedenken von unseren Plätzen erhoben haben und die Namen der Verstorbenen unter leiser Musik vorgelesen werden. Das sind für alle Anwesenden immer sehr bewegende Augenblicke – egal, ob man seinen lieben Menschen gerade erst verloren hat oder ob es, wie bei uns, schon einige Jahre her ist.
    Fein, liebe Monika, dass Du mit Deinem Beitrag auch an diese stille Zeit erinnerst. Oft kommt sie in der Hektik des Alltags viel zu kurz. Dein Friedhofsbesuch hat Dich in der Zeit auch weit zurückgeführt, wie wir lesen durften. Uns wird es morgen ähnlich gehen – nur einen Baum können wir nicht ins Meer pflanzen, aber jeder Welle, jedem Sandkörnchen, jeder Möwe einen Gruß auftragen, das können wir. Irgendwie hat auch das etwas Beruhigendes. An Deinem Baum sieht man, wie die Zeit auch nach dem Tod weiterläuft, weiterlaufen muss. Und das ist gut so.
    Dein Erlebnis mit dem kleinen Rotkehlchen ist wunderschön. Wer wäre da nicht beschwingt wieder zurück ins Leben getaucht. Das kleine Vögelchen wusste sicher, dass Menschen an solch einem Ort ein wenig Freude und ein aufmunterndes Liedchen brauchen. Und das hat es Dir mit seinem Bad und dem Liedchen geschenkt.
    Schön wieder Dein einleitendes Gedicht. Das hast Du wieder perfekt ausgesucht, aber auch Kästners Worte gehen sehr zu Herzen. Deine so passenden Illustrationen zu diesem Beitrag muss ich nicht extra loben. Du hast uns wieder mit einem rundum schönen Beitrag zu einem sehr sensiblen Thema erfreut. Danke dafür!
    Na, und nun noch an Dich ein paar Worte, liebe Mimi. Torty schubst hier schon heftig. Sie hatte mir nämlich beim Lesen über die Schulter geschaut. Sie meint, ich darf jetzt in den Garten gehen und dort werkeln. Sie muss mit Dir allein sprechen. Okay, ich schicke dann schon mal liebe Grüße an Euch beide und habt ein schönes Wochenende und Du, Monika, eine schöne Geburtstagsnachfeier in gemütlicher Runde.
    Hi, Mimi, super, dass Du jetzt am Wochenende sturmfrei hast. Wir danken für die Einladung. Mal schauen, ob unsere Fledermäuse noch einmal Lust auf einen Ausflug zu Euch haben. Falls nicht und sie schon winterschlafen sollten, fällt uns bestimmt eine andere Möglichkeit ein, wie wir ganz schnell zu Dir kommen können. Also bis denne und liebe Schnurrgrüße von Torty, der grauen Eminenz und Keks. Wir bringen ein paar letzte Minzeblättchen für die Party mit ;-) Das wird ein Schmaus *hihi*

    Gefällt 4 Personen

    • Oh, liebe Silberdistel, da hattet ihr auch so einen besinnlichen Tag, wie ich euch das nachempfinden kann. Daß bei einer Seebestattung alljährlich solche Gedenkfahrten auf See für Familie und Freunde stattfindet, finde ich sehr berührend, und schön, daß du mit einem Teil deiner Familie wieder daran teilnehmen kannst, solche Rituale brauchen wir Zurückgebliebenen doch sehr, nicht wahr? Und ich freu mich, daß ich mit meinem Eintrag einen kleinen Beitrag leisten konnte, der zu eurem Gedenktag paßt.
      Die Ruhe und Zeit auf dem Friedhof hab ich wirklich sehr gerne, und so wie es auf dem Schiff an solchen Tagen natürlicherweise nicht die ganze Zeit leise zugeht, ist es hier an solchen „hohen“ Gedenktagen wie zum Beispiel Allerheiligen eben auch auf dem Friedhof, regelrecht ein bissel trubelig, und dem geh ich da gerne aus dem Weg, aber bei solchen angebotenen Fahrten ist das natürlich schlecht möglich. Aber daß es auch da die zu Herzen gehenden Momente der Stille und Besinnung gibt, das glaub ich gerne, deine Schilderung, wenn das Schiff das Urnenfeld umkreist, hat mich gerade ganz tief berührt und gerührt, besonders das vorlesen der Namen unter leiser Musik, das sind doch sehr bewegende Momente, egal, wie lange die Zeit schon vergangen ist, an dem man von seinen Liebsten Abschied nehmen mußte. Ein Schiff ist da ja ohnehin immer etwas symbolträchtig, man spricht ja nicht umsonst von einem Lebensschiffchen, wenn es den diesseitigen Hafen unter den Tränen der Zurückgebliebenen verläßt und am jenseitigen Ufer von den Vorausgegangenen wohl freudig begrüßt wird.
      Ja, solche besinnlichen Tagen sind wirklich nötig, sie erden uns halt und erinnern uns daran, was eigentlich wirklich wichtig ist im Leben, nämlich lieben und geliebt zu werden. Meine Friedhofsbesuche führen mich da wirklich immer weit in die Zeit zurück, Theodor Storm hat das mal so schön ausgedrückt mit dem Begriff des „sicheren Landes der Vergangenheit“. Und so, wie ich meinen Baum gepflanzt habe, werdet ihr, wie du es so berührend schilderst, jeder Welle, jedem Sandkorn und jeder Möwe euren Gruß an deinen Vater aufgetragen haben, ein so schöner Gedanke! An meinem Baum kann ich wirklich sehr gut sehen, wie die Zeit weiter läuft und es eben auch muß, ja, man braucht nur immer eine Weile, um zu begreifen, daß es so gut ist.
      Ich glaub auch, das Rotkehlchen wußte, wieviel Trost und Freude es schenken kann mit seinem kleinen Lied als Gruß und dem niedlichen Baden in der Grabschale, und wer weiß, wer da nun diesen kleinen Gruß auf die Reise geschickt hat, wir wissen so wenig von diesen Dingen, und so wie wir unsere Grüße hinüber schicken, können von dort vielleicht auch über solche Wege Grüße zu uns zurückgelangen, ein schöner, tröstlicher Gedanke.
      Das Gedicht ist mein Lieblingsgedicht zu diesen Tagen, es drückt so genau die Diskrepanz der Empfindungen aus, vor allem die letzten Zeilen „Und der versteht. Dann gehn sie weiter.Der Vater sieht so traurig aus. Doch einen Pfefferkuchenreiter schleppt Willi selig sich nach Haus.“
      Es freut mich, daß ich mit beiden Gedichten und dem Eintrag ein bissel Freude bereiten konnte!
      Danke für deine lieben Wünsche für mein Wochenende bei den Kindern, es war sooooo wunderschön, ich werde noch genauer berichten, hat mal wieder so gut getan, zwei Tage Freude und Beisammensein, da kann ich in der neuen Woche wieder prima von zehren. Ich geb jetzt auch noch mal die Feder an meine Maus weiter, sie ist schon ganz aufgeregt, hihihi, und dir, liebe Silberdistel, wünsche ich einen guten Start in die neue Woche mit ganz lieben Grüßen
      Monika.
      Hi, Torty, hach, was hab ich mich über deine Zeilen gefreut, und daß du zugesagt hast, daß ihr kommt, die Fledermäuse, das weiß ich ja nun, hatten nochmal Lust, die Minzeblätter waren soooo klasse, und es war doch rundum eine gelungene Feier, nicht wahr, ich hoffe, du, die graue Eminenz und Keks hattet auch euren Spaß, mein Dosenöffner scheint wohl doch was geahnt zu haben, sie hat nämlich beim nach Hause gekommen gemeint, es sähe aber vorbildlich aufgeräumt hier aus, hihihihi, na, wir sind ja auch nicht dumm, nicht wahr? Ich sag dann mal bis zum nächsten Mal wieder, grüß mir die graue Eminenz und Keks, ganz liebe Schnurrgrüße
      deine Mimi.

      Gefällt 1 Person

      • Hallo Mimilein, noch einmal ein ganz großes kätzisches Dankeschön für die Einladung. Wir haben uns sooo darüber gefreut und es war ja dann auch ganz toll bei Dir mit all Deinen anderen Freunden zusammen. Unsere Silberdistel ahnte ja gleich etwas, als wir noch einmal einen kleinen Ausflug mit den Fledermäusen machen wollten. Aber gewöhnlich ist sie kein Spielverderber. Sie freut sich immer, wenn es uns gut geht und auch, wenn wir Spaß haben.
        Na, das Aufräumen nach einer solchen Party gehört ja wohl dazu. Hätten wir nur Chaos hinterlassen, dann würde Dein Dosenöffner doch sauer sein und am Ende gäbe es nie wieder so ein supertolles Happening. Nein, das kann man nicht aufs Spiel setzen.
        Ja, die Fledermäuse meinten, sie könnten sich noch ein letztes Mal in diesem Jahr ordentlich müde fliegen, um so besser würden sie dann später schlafen können. Na, und Du hast sie ja so perfekt versorgt. Jetzt haben sie sich ganz sicher genug Winterspeck angefressen ;-)
        Fein auch, dass allen unsere Minzeblättchen so geschmeckt haben. Aber jetzt brauchen auch die Minzen eine Ruhezeit, damit sie im Frühjahr wieder gut sprießen können. Wir freuen uns schon auf diese so besonders zarte frische Minze.
        So, liebe Mimi, ich muss jetzt noch ein bisschen Schlaf nachholen. Mach’s also gut und sei ganz lieb geschnurrgrüßt von der Torty. Schnurrende Grüße auch von der grauen Eminenz und unserem Keks, die ebenso noch einmal ein ganz, ganz dolles Dankeschön für die sooooo gelungene Party an Dich schicken.
        P.S.: Eben schaute mir doch glatt die Silberdistel über die flauschige Schulter und auf die Pfoten. Aber sie zwinkerte mir nur zu und sagte, ich solle auch von ihr liebe Grüße an Dich und Deine Moni bestellen, was ich dann hiermit getan habe. Also dann, bis demnächst mal wieder :-D

        Gefällt 2 Personen

        • Hallo, ihr meine Lieben, Torty, graue Eminenz und Keks,
          hach, wie fein, ich freu mich so, daß ihr euch gefreut habt über die Einladung!!! War wirklich klasse, nicht wahr, ich hatte auch so einen Spaß, und ich glaub, mein Dosenöffner hat wohl auch schon was geahnt, als sie am Samstag früh los gestartet ist, hat sie mir beim Tschüß sagen so süffisant erklärt, wo im Schrank Eimer und Besen stehen würden, ich hab natürlich ganz ahnungslos und unschuldig getan, hihihihi! Aber mein Frauchen ist genau wie eure Silberdistel auch kein Spielverderber, sie freut sich ja, wenn ich die Zeit ohne sie hier gemütlich mit meinen Freunden rumkriegen kann. Ganz genau, das aufräumen nach so einer Fete gehört auf jeden Fall dazu, fände ich auch nicht in Ordnung wenn man das nicht machen würde, und letztlich wäre mein Frauchen dann wohl auch wirklich sauer und ich käme dann hier nicht mehr ran an den PC, um so feine Einladungen abzuschicken, und das wäre so doof!!!
          Ich hatte mich sehr über eure Fledermäuse gefreut, daß sie noch mal Lust hatten, mit euch los zu fliegen, und daß ich dann auch für sie sorge, ist doch auch selbstverständlich, ich fand das doch so nett von ihnen. Ich glaub, sie haben sich zwischendurch mal „abgesetzt“ und ihre grafschaftliche Verwandtschaft hier unter unserem Dach mal kurz besucht! Fein, dann hatten sie sicher doppelt Spaß am Flug!
          Die Minzeblättchen waren sooooo fein, ja, jetzt ist wohl die Saison erst mal zu Ende, Frauchen sagt immer, das ist halt wie bei Menschen mit Spargel und Erdbeeren!
          Ich hab heute auch fast nur in meiner Hängematte relaxt, so ein Feierwochenende ist doch auch anstrengend, hihihihi, dann schlaft mal alle schön und ich freu mich über alle lieben Schnurrgrüße von Keks und der grauen Eminenz, richte ihnen büdde wieder ganz liebe zurück aus. Hach, und guck, jetzt steht mein Frauchen hier auch hinter mir und linst auf den Bildschirm, grinst sich eines und sagt, ich möchte noch schreiben, ganz lieben Dank an deine Silberdistel für die lieben Grüße und ich soll ganz liebe zurückbestellen! Hab ich nun auch gemacht, hihihi!
          Dann ruh dich jetzt auch mal fein aus, liebe Torty, sei ebenfalls herzlichst geschnurrgrüßt, habt alle einen schönen neuen Tag wieder und bis denne wieder,
          deine/eure Mimi.

          Gefällt 1 Person

    • Oh, danke, liebe Brigitte, für die Info, ja, ich hab ihn auch schon vermißt, Hab mich jetzt richtig erschrocken, GsD ist er auf dem Wege der Besserung, ich hoffe sehr, das alles weiter positiv verläuft und drück ihm ganz, ganz fest die Daumen, ich dachte mir schon, daß da irgendwas ist!
      Nochmals danke und liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.