Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir Erntedank!

Das Samenkorn

Ein Samenkorn lag auf dem Rücken,
die Amsel wollte es zerpicken.


Aus Mitleid hat sie es verschont
und wurde dafür reich belohnt.
Das Korn, das auf der Erde lag,
das wuchs und wuchs von Tag zu Tag.


Jetzt ist es schon ein hoher Baum
und trägt ein Nest aus weichem Flaum.
Die Amsel hat das Nest erbaut;
dort sitzt sie nun und zwitschert laut.

(Joachim Ringelnatz)

Auch das ist Erntedank, die Amsel hat das Samenkorn verschont und „erntet“ jetzt einen Baum, in dem sie ihr Nest bauen und ihre Jungen großziehen kann!

Das kirchliche Erntedankfest wird in Deutschland am ersten Sonntag nach Michaelis (29. September) gefeiert, also am ersten Sonntag im Oktober.

Kultische Erntefeste sind so alt wie der Ackerbau: In der Bibel ist es Kain, der Ackermann, der „dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes“ wie es Luther übersetzte.

Aus den Opferfesten sind durch das Christentum Erntedankfeste geworden, und in vielen Orten ist es üblich, am Erntedanksonntag Getreide, Früchte und Blumen nach der Messe weihen zu lassen. Der Altar wird mit Ähren und Blumen geschmückt, oft brachten die Bauern eine große Garbe mit in die Kirche, die dann den Armen geschenkt wurde. In katholischen Gegenden zieht die Gemeinde vor dem Gottesdienst singend durch die Felder, und oft findet die Sonntagspredigt unter dem Erntekranz statt, der über der Kanzel aufgehängt wird.

Erntedankfeste waren ebenso wie die Erntefeste bis in dieses Jahrhundert hinein eine vom Gutsherrn allen Arbeitern und Arbeiterinnen gegebene Tanzbelustigung mit Bewirtung, meist dem sogenannten Erntebier, wobei das Fest meist gleich nach der Kirche mit der Übergabe von Erntekrone oder Erntekranz begann.

In Schottland gibt es den berühmten Hotch-potch, die Erntesuppe, die aus frischem Fleisch und den besten Gemüsen aus dem Garten gekocht wurde.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Sichellege nennt man einen alten Erntebrauch: Wenn der letzte Erntewagen eingefahren war, legten alle ihre Arbeitsgeräte weg, knieten nieder und sprachen ein Dankgebet. Auf dem Hof wurden die Arbeitsgeräte dann bis zum nächsten Jahr in der Scheune aufgehängt (Sichelhenke). Man freute sich auf den folgenden Sonntag, wo der Ernteabschluß mit Speis und Trank gefeiert wurde.

Auch der an Mariä Geburt übliche Almabtrieb gehört als Dankfest zum Erntedank im Volksbrauchtum. Dabei werden die Tiere blumenbekränzt.

Zum nationalen Feiertag auf den vierten Donnerstag im November wurde das in den USA gefeierte „Thanksgiving“ 1863 auf die Initiative Abraham Lincolns hin festgesetzt. Seit dieser Zeit hat jeder jeweils amtierende amerikanische Präsident an diesem Tag eine „Thanksgiving Proklamation“ veröffentlicht. Das Fest erinnert dort an das erste Erntedankfest der Pilgerväter.

(Quelle: Verschiedene)

In unserer heutigen Zeit ist die Zahl der Landwirte stark zurückgegangen, so daß kaum noch jemand einen Bezug zum einbringen der Ernte hat, allenfalls noch Kleingärtner. Da ist das Erntedankfest eine gute Gelegenheit, nachzudenken darüber, daß wir ein Teil der Natur sind, in die wir so oft und in beängstigender Weise eingreifen. Und wieder einmal dankbar zu sein, für das, was wir doch immer noch in Fülle haben: Ein Dach über dem Kopf, liebe Menschen und Tiere, die zu uns gehören, wir brauchen nicht Hunger zu leiden und leben nicht in Kriegs- oder Krisengebieten, unsere Kinder können zur Schule gehen und lernen, wir dürfen und können reisen und es uns gut gehen lassen! Vergessen wir darüber nicht, daß das keine Selbstverständlichkeit ist und es anderen Menschen nicht in ähnlicher Weise gut geht, und denken gerade an einem Tag wie heute wieder verstärkt an die, die im Schatten unserer Welt leben.

Als Teil meiner Dankbarkeit für ein gutes und friedliches Leben möchte ich euch nun meine Bilder zum heutigen Erntedankfest zeigen, Bilder von meinem schönen Zuhause, daß Mimi großmütig mit mir teilt, von ihr und unserer neuen herbstlichen Deko auf Balkonien und in der Wohnung.

Balkonien im Herbstschmuck:

 bunter Blätterschmuck für unseren Bogen mit den Leuchte-Schmetterlingen, das sieht so hübsch aus, wenn die Schmetterlinge leuchten.

 Herbstschmuck fürs Willkommensschild

Die Arbeitshandschuhe können sich nun wieder ausruhen, bis zum nächsten Jahr!

Halloween naht!

Mimis geliebte Vogelscheuchen sind auch wieder da

 Und die Sonnenblumen blühen wieder (sie blühen jedes Jahr, weil sie künstlich sind, hihihihi!)

Erntedank im Balkonkasten!

Der Salbei, der noch wächst und gedeiht, hat „Blüten“ bekommen

„Blüten“ steht in Anführungszeichen, weil auch sie künstlich sind.

Unser Kürbiskopf leuchtet nun auch draußen fröhlich vor sich hin und freut sich ebenfalls auf Halloween!

Auch die Drachen steigen wieder auf Balkonien

und das ganze hat Mimi in den herrlichen goldenen-Oktober-Tagen in der letzten Woche so genossen:

Es war sogar das Schattenplätzchen angesagt, der Brotkasten lag einsam in der Sonne, hihihi!

Natürlich ist auch drinnen und vor der Haustüre wieder hübsch herbstlich dekoriert worden

Vor der Haustüre:

Mein Kranz hängt wieder an der Türe, selbst die Fußmatte strahlt herbstlich

Herbstbild an der Wand und die kleine Schuhablage ist auch wieder herbstlich aufgehübscht

Beide Laternchen leuchten des abends mittels eines Timers wieder, die kleine in der Mitte hat Björn mal in seinen Kindergartentagen gebastelt, mit Wachstechnik.

Herbstliche Wanddeko!

 Farbenfroh-fröhliche Blumen als Willkommensgruß!

Wir, euer Co-Autor, meine Mimi  und ich, hoffen, daß euch der Eintrag zum Erntedankfest Freude gemacht hat!

Wir wünschen euch einen wunderschönen, mit herrlichem Herbstwetter vergoldeten Erntedanksonntag!

Habts fein!  (Auf das Bildchen hat sich Mimi gefreut, ein fliegendes Mäuschen mit Herbstblatt als Fallschirm, hihihihi!

 

 

43 Gedanken zu “Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir Erntedank!

  1. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Wie herrlich! Nun betrete ich eure Bloghütte und komme mir vor wie auf einem zauberhaften Erntedankfest. Ihr seid mit der Dekoration mal wieder schneller als die Polizei erlaubt :) Die Vogelscheuchen sehen wirklich klasse aus. Aber ob sich vor denen ein Tier erschrecken würde? Die blicken gar zu lieb drein und laden eher zum Verweilen ein. Aber das passt ja dann wunderbar, wenn sich Amsel, Drossel, Fink und Star zwischen dem herbstlichen Allerlei einfinden. Gut, dass wir bei euch so verwöhnt werden, wir kommen sicher nicht dazu, so ausgiebig zu dekorieren. Vielen Dank für diesen bunten Einblick in euer Erntedankreich und einen gemütlichen Sonntag :)

    Herzliche Grüße
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      hach, das ist aber schön und freut uns sehr, daß ihr euch hier wie auf einem zauberhaften Erntedankfest vorkommt, so sollte das ja!
      In diesem Jahr hat es wirklich mal wieder recht zügig geklappt mit der Herbstdekoration, manchmal bin ich da ja doch auch eher eine „Klüngelfutt“, wie mein seliger Vater jemanden zu bezeichnen pflegte, der nicht aus dem Quark kam, hihihi! Und als Kind eben bevorzugt mich, lach!
      Nee, das glauben wir eigentlich auch nicht, daß sich jemand vor unseren Vogelscheuchen erschreckt, die gucken dazu viel zu lieb, da würden die Vögelchen wahrscheinlich eher drauf Platz nehmen und sie anhimmeln! Und das würde auf jeden Fall passen, mit Amsel, Drossel, Fink und Star, denn bald beginnt ja dann auch wieder die ausgiebigere Winterfütterung. Fein, daß ihr euch verwöhnt hier vorgekommen seid, ich dekoriere halt einfach zu gerne!
      Wir haben jedenfalls Spaß, daß es euch Freude gemacht hat hier, es wurde heute ausgiebig Balkonien genossen, das herrliche Wetter darf man sich doch nicht entgehen lassen. Wir wünschen euch nun noch einen feinen Sonntagabend mit lieben Grüßen hinauf auf die Alm
      Monika und Mimi.

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  2. Meine liebe Monika,

    das ist nun eine schöne Überraschung zum Erntedank-Sonntagmorgen,aber ich hab schon mit einem feinen Eintrag für heute gerechnet! Hab schon mal vielen lieben Dank dafür,auch für die tolle Gestaltung!
    Herzlichen Dank auch für das passende Gedicht und für alles wissenswerte.
    Es sind doch immer wieder Dinge dabei,ich noch nicht wusste.
    Die schönen alten Traditionen mag ich sehr,schade,dass sie nicht mehr so an die nächsten Generationen weitergegeben werden,auf dem Land vielleicht eher noch.
    Bei uns in der Kirche wird auch der Altar so reichlich geschmückt,ich werde es mir dann noch ansehen.
    Die geschmückten Tiere zum Almabtrieb gefallen mir auch immer besonders.

    Dankeschön für dein anstoßen zum nachdenken und innehalten,was wir doch alles haben dürfen und wie gut es uns doch geht.Das Gegenteil von Dankbarkeit ist nicht Undankbarkeit, sondern die Selbstverständlichkeit.
    Gerade durch den extremen Sommer dieses Jahr war es nicht so einfach,eine gute ernte einzubringen.Und trotzdem werden wir den Winter über nicht hungern müssen.

    Ich freu mich jetzt noch besonders über eueren so hübsch geschmückten herbstlich bunten Balkon im Sonnenschein,ganz sehr fein ist einfach alles!
    Die Blumen,die niedlichen Vogelscheuchen-da kommen die Vöglein eher zum bewundern ;),der Kürbiskopf,der Drachen-eine Wohlfühloase ists eben! Und ihr wisst das mit allen Sinnen zu genießen.Niedlich,das Mimilein,wie zur Kur! :)

    Genauso hübsch hast du in der Wohnung und vor der Haustür dekoriert,da ist es auch fein und einladend.Sehr schön ist das Laternchen von Björn!

    Das fliegende Mäuschen mit dem Herbstblatt macht mir jetzt auch noch viel Freude,so wie es der ganze Eintrag gemacht hat!

    ich wünsche euch heute auch ganz dolle einen wunderschönen Erntedanksonntag mit hoffentlich nochmal goldenem Sonnenschein zum Balkonien genießen und habts auch fein!

    Liebste Grüße schickt euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      daß glaub ich, daß du mit einem Eintrag gerechnet hast, haben wir, glaub ich, bis jetzt ja auch jedes Jahr gemacht zum Erntedankfest.
      Ich wollte doch mal wieder mein Feste- und Bräuchebuch bemühen, es gibt ja doch immer schon mal wieder was neues zu solch einem Tag, und das Gedicht fand ich einfach nur knuffig dazu. Erntedank mal anders, lach!
      Ich mag solche alten Traditionen auch sehr gerne, aber ohne einen wirklichen Bezug zu so einem Tag und dem kaufen von Lebensmitteln fast ausschließlich in Supermärkten wird es wohl auch schwierig sein, solch eine Tradition an die nächste Generation weiterzugeben. Umso erfreulicher, wenn sich auch in unserer heutigen Zeit noch oder wieder Menschen dafür interessieren.
      In unserer Kirche wird zum Erntedank auch der Altar noch festlich geschmückt, früher, als Björn noch hier in den Kindergarten und die Stadtteil-Grundschule ging, machten das meist die Kinder, die waren immer mit Feuereifer dabei.
      Das ist ein guter Satz, „das Gegenteil von Dankbarkeit ist nicht Undankbarkeit, sondern die Selbstverständlichkeit“, da sollte man mal wieder drüber nachdenken.
      Das so herrlich-herbstlich geschmückte Balkonien haben wir heute in vollen Zügen genossen, das Wetter war so schön!
      Meine Nachbarn freuen sich auch immer über meinen geschmückten Hausflur, hihihi, es macht mir eben so viel Spaß! Und sieht so anheimelnd aus, wenn man heimkommt.
      Mimi war ganz entzückt von dem fliegenden Mäuschen mit Herbstblatt, deshalb mußte es ja auch unbedingt noch mit in den Eintrag.
      Wir wünschen dir jetzt noch einen wunderschönen Sonntagabend, liebste Grüße
      Monika und Mimi.

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  3. Liebe Monika,
    meine Güte, wie die Zeit verfliegt, es ist schon wieder Erntedankfest. Hier in der Großstadt geht so vieles an einem vorüber,da man mit anderen Festivitäten pausenlos überschüttet wird.Seit Freitag ist hier für 10Tage das Festival of Lights. Du glaubst es nicht, es sind Himmel und Menschen unterwegs. Ich ,gestern Abend mittendrin im Gedränge mit meinem Pflegesohn. Bei herrlichem Spätsommer Wetter und Wärme ist das ein wunderschönes Spektakel. Eventuell wollen wir nächsten Samstag nochmal los. Wenn mir bloß mein Ischias nicht solche Probleme und Schmerzen bereiten würde,dann könnte ich das auch ganz anders auskosten und genießen. Es gibt auf der Strecke Unter den Linden so viel zu sehen. Es ist schier unglaublich, was da jedes Jahr aufgeboten wird.
    Da hast Du es mit Mimi auf Eurem schönen Balkonien und in der Wohnung richtig gemütlich und Ihr seid herbstlich eingestimmt. Toll hast Du wieder alles dekoriert und das Gedicht passt auch wieder hervorragend zu Deinem heutigen Eintrag. Deinen letzten September Sonntag Eintrag und den Welttierschutztag habe ich gelesen. Ich bin nicht so zum Kommentar schreiben gekommen. Letzten Sonntag Spätabends bin ich auch erst aus Zalakaros mit dem Bus zurück gekommen. Das war eine 15 stündige ! Tortur. Würde ich so nicht noch mal machen. Hinzu konnten wir bis Heviz-Balaton Airport fliegen .Zurück mit dem Bus bis Dresden und dann mit Zubringer Autos nach Hause gefahren worden. Die erste Woche zu Hause habe ich mit Wäsche waschen und Arztbesuchen verbracht. Dazwischen der Feiertag, mein Blutdruck spinnt wieder seit ein paar Tagen. Ich habe mir jetzt einen neuen Arzt gesucht. Macht einen guten Eindruck und ich wurde sofort gründlich untersucht.Mein alter Arzt hört auf und geht in Rente,richtig macht er es.Ich wechsel nicht gerne die Ärzte, aber in diesem Fall, ist es eine Notwendigkeit. Bei der Nachfolgerin von meinem ehemaligem Arzt möchte ich nicht bleiben. Der Weg dahin ist mir auch zu weit. Also ganz begeistert bin ich auch von dem Mäuschen, dass das Blatt als Fallschirm benutzt, da hat Mimilein völlig recht. So ,nun wünsche ich Euch beiden Hübschen einen schönen herbstlichen Sonntag. Hier hat das Wetter umgeschlagen und es ist wieder sehr windig geworden. Halt ein Sonntag zum Ausruhen. Habt es fein ,Ihr Zwei. LG.Ursel

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    • Liebe Ursel,
      ja, da sagst du was, die Zeit fliegt einfach, ich weiß noch, wie ich mich so im April/Mai schon so langsam auf die Hochzeit der Kinder im September gefreut habe, und nun ist das auch schon wieder drei Wochen her und wir haben sogar schon Oktober.
      Ich denke auch, daß es mit pausenlosen Festivitäten und Aktionen irgendwann einfach zuviel des guten ist, gerade in der Abwechslung von Arbeit und Festen liegt doch der eigentliche Reiz. Alles andere ist Überfluß und wird daher auch schnell zum Überdruß. Festival of Lights stelle ich mir aber sehr schön vor, aber da kann ich mir auch lebhaft das Gedränge vorstellen, trotzdem fein, daß du mit deinem Pflegesohn dabei warst! Zumal auch das Wetter noch so herrlich mitgespielt hat, da war das bestimmt eine Freude, kann ich gut nachvollziehen.
      Oooh, das ist natürlich schade, daß dir dein Ischias solche Probleme macht, da wünsche ich dir aber mal von Herzen gute Besserung, daß du das alles wieder besser und leichter genießen kannst. Ich hab ja schon Bilder von diesem Festival gesehen, das ist wirklich herrlich, was da aufgeboten wird.
      Ja, Balkonien ist wieder herbstfein, und wir haben es bei dem köstlichen Herbstwetter den ganzen Tag genossen heute, das darf man sich nicht entgehen lassen, die Usselzeiten kommen eh wieder von alleine. Mach dir keinen Kopp wegen kommentieren, ich weiß doch, daß du guckst und dich freust, das ist doch die Hauptsache, man kann doch nicht immer alles.
      Ach, du lieber Himmel, 15 Stunden mit dem Bus, das nenn ich aber auch eine Tortur. Kann ich mir gut denken, daß du das nicht noch einmal machen möchtest. Da war das auf der Hinfahrt ja doch wesentlich besser.
      Das ist eigentlich immer schade, wenn so alte und vertraute Ärzte aus Altersgründen aufhören, ich hoffe, meiner macht noch lange weiter, aber er ist auch noch jünger als ich, da könnte das wohl doch klappen. Gut, daß du einen guten neuen gefunden hast. Hoffentlich kriegt er das mit deinem Blutdruck gut wieder in den Griff, ich drück dir mal die Daumen, daß es ein guter Arztwechsel ist.
      Hihihi, Mimi strahlt hier gerade ganz Stolz und Seligkeit, daß ihr alle das Mäuschen mit dem Blatt als Fallschirm so süß findet, sie war nämlich ganz verliebt da drin und es mußte unbedingt hier mit rein.
      Wie gesagt, wir hatten einen herrlichen Balkonien-Sonntag, dir wünschen wir nun noch einen schönen Sonntagabend mit lieben Grüßen von uns zwei beiden, komm gut wieder in die neue Woche,
      Monika und Mimi.

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    • Liebe Priska,
      dankeschön, freu ich mich doch, wenn es interessant war, ich wundere mich manchmal selbst, daß man doch auch immer wieder was neues finden kann.
      Danke auch für das Kompliment meiner geschmückten Wohnung, ich dekoriere halt so unheimlich gerne jahreszeitlich, hihihihi!
      Hab noch einen schönen Sonntagabend und komm gut wieder in die neue Woche, liebe und herzliche Grüße
      Monika.

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    • Dankeschön, lieber Klaus, es war ein köstlicher Herbsttag, den wir ausgiebigst auf Balkonien genossen haben. Ich hoffe, dein Sonntag war auch ein schöner und goldener Oktobertag!
      Ist gemacht, entspannt, genossen, Kraft gesammelt, so sollte es ein guter Start in die neue Woche werden, und den wünsche ich dir nebst einem wunderschönen Sonntagabend auch von Herzen, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Moin liebe Monika.
    Du hast es erwähnt, was mir seit heute Nacht, als wir kurz plauderten über deinen heutigen Eintrag, durch den Kopf ging.
    Nämlich, dass es gar keine Erntedankfeste im Sinne unserer Vorfahren mehr gibt.
    Die Ernte wird maschinell eingefahren, mit Geräten, deren Dimension wir uns nicht träumen lassen. Wildtiere, sofern sie überhaupt noch auf den Feldern vorkommen, werden gnadenlos überrannt. Was per Hand geerntet werden muss, wird von kurzfristig eingestellten Erntehelfern geerntet. Unsere Ernten sind makellos, kein Madenfraß oder dergleichen kommt infrage. Pestizide weit und breit.
    Ja, du hast recht, Kleingärtner und hoffentlich auch Bio Bauern, können hoffentlich ein Erntedankfest begehen im ursprünglichen Wortsinn.
    Es tut mir leid, dass ich deinen schönen Beitrag so negativ kommentiere.
    Du jedenfalls tust alles für einen „Artenschutz nicht nur für Insekten“ sondern auch für einen „Artenschutz für das Erntedankfest“ , wie Julia Klöckner es formulierte.
    In diesem Sinne ein Danke schön und liebe Grüße von uns Bees.

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    • Moin moin, liebe Brigitte,
      ja, das ist wirklich leider so, es gibt im Sinne unserer Vorfahren gar kein Erntedankfest mehr, das ist sehr schade und ich bedauere es lebhaft. Ich hab, als ich gestern geklöppelt hab, wirklich auch so drüber nachgedacht, aber außer eben in Kirchengemeinden oder, wie erwähnt, in manchen Kleingartenanlagen, ist mir was richtig „positives“ dafür auch nicht eingefallen. Natürlich ist das heutzutage auch nicht mehr so einfach, ein solches Fest an Kinder weiterzugeben, die ihre Nahrungsmittel aus dem Supermarkt oder dem Fast-Food-Restaurant beziehen, aber das war zu Björns Kinderzeiten doch auch schon so, vielleicht noch bissel moderater als heute, mir war aber immer wichtig, daß Björn den Hintergrund von Festtagen und auch die Festtage selber richtig kennenlernte, mein Feste- und Bräuchebuch ist ja aus Björns Kindertagen, wir haben oft und viel davon hier zuhause zelebriert an entsprechenden Tage, mittlerweile haben die Kinder das gleiche Buch, lach, und wenigstens da hat eine Weitergabe noch stattgefunden und geklappt. Heute ist das doch im Elternhaus so gut wie gar nicht mehr, allenfalls noch in den Kindergärten, selbst die Grundschulen ziehen da doch auch kaum noch mit. Schade!!!
      Es ist eben alles nur auf den Profit ausgerichtet, rücksichts- und gnadenlos, da muß alles Schwache weichen, und alles nicht Schritt halten könnende wird gnadenlos abgehängt, ich sag es immer wieder, diese Ellenbogenmentalität wird sich rächen, aber das ändert ja nun leider doch nix am momentanen Zustand.
      Ach, ich sehe das nicht als „negativ“ kommentieren an, du beziehst, genau wie ich und viele andere sicherlich Gott sei Dank auch noch, eine berechtigterweise kritische Position gegenüber unserer von Profitgier besessenen Gesellschaft und dem beängstigenden Raubbau an der Natur mit Flora und Fauna, wenn nicht wir, wer dann? Und eben auch wenn nicht jetzt, wann dann! Es ist doch eh schon mehr als 5 Minuten vor zwölf, wenn das Kind mal im Brunnen liegt, erübrigt sich auch der Deckel. Also sollte man doch keine Gelegenheit versäumen, immer und immer wieder darauf aufmerksam zu machen und zu mahnen.
      Das ist gut, ein „Artenschutz für das Erntedankfest“!!! Und da man mit verzagtem Sinn eben auch nix auf die Kette kriegt, schließ ich den Kommentar mal mit was lustigem: Kannst du dich noch an die herrliche Serie „Ein Herz und eine Seele“ erinnern? Und da dann an die Episode „Erntedank“? Fiel mir beim schreiben gerade so ein, wenn es dir (und den anderen hier vielleicht auch!) Spaß macht, büddeschön:

      Wir haben heute den ganzen Tag bei herrlichem Wetter Balkonien genossen, nun wünschen wir euch noch einen wunderschönen Sonntagabend, ihr lieben Bees, macht es euch fein, liebe Grüße von
      euren Emms.

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    • Dann paßte mein Eintrag ja auch bei dir richtig schön, liebe Lara, wenn ihr in Canada auch euren Erntedanksonntag feiert! Ich hab immer so Freude am dekorieren nach den Jahreszeiten, und beim fotografieren auf Balkonien stand die Sonne so schön, da leuchtete alles richtig fein!
      Wir hatten einen schönen Erntedanksonntag auf Balkonien, Mimi und ich, dankeschön, ich wünsche dir und Misty auch einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  5. Liebe Monika,
    die Sonnenstrahlung auf Balkonien ist wunderschön und der bunte Herbstschmuck gefällt mir so sehr. 🌻🍁 🌾🍂 Danke für deine lieben Wünsche! ich wünsche dir und Mimi auch einen wunderschönen Abend. Liebe Grüße, Hang

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    • Liebe Hang,
      die Sonne stand schon ziemlich tief, als ich fotografiert habe, da leuchtete der Herbstschmuck richtig fein! Freu ich mich, daß es dir gefällt, dankeschön!
      Komm gut wieder in die neue Woche, und möge sie eine schöne sein, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  6. Hallo Monika,
    das ist wieder ein sehr interessanter und lehrreichen Blogeintrag!
    Und deine Deko in und um die Wohning herum ist ja entzückend!
    Ja, auch bei uns wird an diesem Wochenende „Thanksgiving“, oder in der französisch sprechenden Provinz von Québec „ Action Grâce“ gefeiert. Und da habe ich mal nachgedacht, worüber ich denn dankbar sein kann. Da gibt es einiges!
    Angefangen damit, dass wir in meiner Familie alle gesund sind, dass es uns gut geht und wir keine Sorgen haben, dass wir eine gesunde Enkeltochter und von der Seite meines Mannes her, einen gesunden Enkelsohn haben, dass wir und der in Europa beheimatete Teil unserer Familie, in einem Land leben, in dem Frieden herrscht, dass wir Freunde haben, sowohl „alte“, wie auch neue …. Es gibt so Vieles!
    Ich bin eigentlich nicht unbedingt ein gläubiger Mensch, aber ab und zu fällt mir dann ein Countrysong von Johnny Cash ein, mit dem ich es dann ab und zu halte…“ I came to believe in a power much higher than I“

    Ich habe dir mal den Link dazu eingestellt,aber vielleicht kennst du das Lied ja!
    Recht viele Grüsse,
    Christa

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    • Hallo, liebe Christa,
      dankeschön, da freu ich mich sehr, daß er dir gefallen hat, mein Erntedankfest-Eintrag!
      Ich hab immer so einen Spaß an meinem jahreszeitlichen Dekorieren hier, und beim fotografieren auf Balkonien hab ich mich so über das Licht gefreut, das alles so zum strahlen und leuchten brachte!
      Ihr habt also auch Erntedank oder Thanksgiving/ Action Grâce bei euch an diesem Wochenende, wie schön!
      Da kann ich nur jedes Wort unterschreiben bei dir, bei den Dingen, für die du dankbar bist, ich hab Samstagnacht beim klöppeln auch so darüber nachgedacht, und das ist dann auch das erste, was mir einfällt, daß die Familie gesund ist, das es meinen Kindern gut geht, Mensch und Tier um uns rum gesund und fröhlich sind, uns große Sorgen erspart bleiben, was man sich ja immer wünscht, und ebenso wie du bin ich auch so dankbar für alle Freunde, sowohl hier in den Blogs als eben auch im „richtigen“ Leben! Wenn man einmal anfängt, darüber nachzudenken, fällt einem wirklich vieles ein, nicht wahr?
      Ich bin das, was man vielleicht mit einem „kritisch-gläubigen“ Menschen bezeichnen könnte, es gibt vieles, was ich, wenn man es denn dann irgendwann vielleicht einmal kann, Gott zu fragen hätte für die Dinge, die auf dieser Erde passieren, aber auch ich hab immer wieder Momente in denen das Lied von Johnny Cash mir aus der Seele spricht. Danke für den Link, das ist so ein schönes Lied, ja, ich kenne es, höre es aber immer wieder gerne und so haben doch auch alle hier was davon, ich mag Johnny Cash ohnehin sehr gern.
      Starte gut wieder in die neue und hoffentlich schöne Woche, viele liebe Grüße
      Monika.

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  7. Liebe Monika,

    zuerst, und ehe ich es vergesse: Du hast wieder liebevoll, umfangreich und passend Eure Wohnung herbstfein gemacht. Da werdet Mimi und Du sich nicht nur ani goldenen sondern auch an tristeren Tagen sehr gemütlich zurücklehnen können, um all‘ die Herrlichkeiten so recht zu genießen – das eine oder andere heurige Weinchen für Monika und das eine oder andere leckere Thunfischtöpfchen für’s Mimile werden wohl auch noch herbeizuschaffen sein. (Oder steht der Vorrat gar schon parat?).

    Tja das Erntedankfest …. In der Wochenendausgabe der hiesigen Tageszeitung war der Leitartikel mit folgendem Aufmacher überschrieben „Ein trauriger Erntedank“. Noch trauriger war allerdings, wie dies gemeint war: Nein, man reflektierte nicht – so wie hier in manchen Beiträgen – die Mißachtung oder Oberflächlichkeit gegenüber den Gaben der Natur, man bedauerte auch nicht das abnehmende Interesse an alten Bräuchen (hier auf dem Lande ist der Erntedankumzug immer noch beliebte Tradition), – der Redakteur erwähnte dies alles nicht, sondern widmete seinen Beitrag einzig und allein der durch die anhaltende Sommertrockenheit schlechten Ertragslage der Bauern, wie dies zu subventionieren sei, das die Verbraucherpreise nun steigen würden. Also eine rein ökonomische Betrachtung. Kein Wort darüber, dass die Landwirtschaft an der diesjährigen Mißernte eine Mitschuld durch Raubbau an der Scholle, massiven Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie Anbau von Monokultruren trägt. Es wurde auch kein Unterschied zwischen kleinen familier bewirtschafteten Betrieben und den riesigen Landwirtschaftsfabriken gemacht. Erstere haben eher mein Mitgefühl; letztere dominieren durch ihre Lobbys sowieso die Landwirtschaftspolitik und holen sich schon den Reibach, den sie wollen. Fazit des Ganzen ist lt. dieser Einstellung: An Erntedank ist man traurig, weil nicht genug Gewinn herausspringt – ein Abbild unserer von Beistz- und Profitstreben um jeden Preis beherrschten Zeit. Nicht mißverstehen: Landwirte müssen mit ihren Produkten Geld verdienen, um ihre Betriebe zu erhalten und um mit ihren Familien leben, von mir aus auch gut leben zu können. Aber doch bitte alles mit Maß und Ziel und ohne unsere Erde ausschließlich der Gottheit Mammon zu opfern.

    Und das ist mein Wunsch zum Erntedank: Dass immer mehr Menschen zur Besinnung kommen, sich von ihren Schmatzphones, Apps, der Werbung und dem immerwährenden Kosum möglichst kurzlebiger Waren lösen und sich den Dingen im Leben widmen, die wichtig sind: die Natur, die Mitmenschlichkeit, die Achtsamkeit, Rücksichtnahme, Freude am Verzicht, Einsatz und Engagement für Schwächere, Mut, sich gegen den Strom zu stellen.

    So, wieder ist es ein viel zu langer Sermon geworden. Aber was machst Du auch Monika, verführst zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung, indem Du raffiniert mit wunderschönen Herbstbildern lockst und in Deinen Texten Informatives und Denkenswertes zum Thema anbietest; und dann noch die Einführung mit einem launigen Gedichtchen von Ringelnatz, dem schlauen Filou.

    Richtig so und gut gemacht, meine Liebe, und vielen Dank dafür.

    Kommt gut in eine hoffentlich wunderschöne neue Woche Ihr Zwei, Monika und Mimi.
    Liebe Grüße und Schnurrer an Beide von
    Kristina mit Rani (der manches am Po….chen vorbei geht)

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    • Liebe Kristina,
      dankeschön, es macht mir immer richtig Spaß mit der Jahreszeitendekoration, und die herrliche goldene Herbstsonne hat dann auch noch dafür gesorgt, daß die Bilder richtig schön wurden davon. Und sie scheint auch heute immer noch, so daß Mimi schon mal wieder den Herbstschmuck auf Balkonien genießen kann (na, eigentlich eher die Sonne, lach!), ich muß noch bissel hausfraulich tätig werden heute.
      Noch sind keine herbstlichen Hamsterkäufe angelaufen für die tristeren Tage zum drinnen gemütlich machen, aber wenn es soweit ist, gibt es ganz sicher was vom heurigen Weinchen und Thunfischtöpfchen!
      Tja, der Zeitungsartikel, aus dem du zitierst, ist traurigerweise echt so typisch, die Überschrift hat mich nun auch erst mal veranlaßt, zu denken, da hat sich doch mal einer den Kopp gemacht, wie wir die Gaben der Natur mal wieder würdigen könnten. Ich war schon ganz hoffnungsfroh, aber beim weiterlesen war die schnell wieder dahin, die Hoffnung. Jaaaa, und genau das dachte ich mir dann auch, wohin der Artikel dann wohl zielte, das ist mir schon den ganzen heißen Sommer so auf den Geist gegangen, die armen Bauern und die furchtbare Hitze, und keine Erträge, und nun muß doch alles bitteschön und pronto wieder staatlich subventioniert werden, ausgerechnet, ja, klar, es schreien immer am lautesten die, die die ganze Misere nun wirklich gründlich mit verursacht haben durch ihre Gier nach immer mehr, und den Dollarzeichen in den Augen, und null Bock (oder auch keinerlei wirtschaftliche Ahnung mehr davon, was ich aber eigentlich bezweifele) auf Rücklagen in guten Zeiten, um schlechtere damit abfangen zu können, wie es jeder Kleinsthaushalt in unserem Lande doch auch tun muß, nee, wir wirtschaften alles runter und schreien dann nach dem Staat, sprich, den Steuerzahlern. Geht doch so nun gar nicht!
      Kleinere familiäre Betriebe haben auch mein Mitgefühl, zumal sich ja gerade die Kleinbetriebe wirklich auch stark machen für Umweltschutz, ökologisch anbauen oder eben keine Massentierhaltungen mehr betreiben, aber der Rest der „Truppe“ und ihre übergroße Lobby ist mir schon seit Jahrzehnten ein Dorn im Auge, denen geht es nur um den Profit und ihre Bereicherung, und das alles ist dann das Fazit für einen „versauten“ Erntedank, pfui Deibel, ich würde mich in Grund und Boden schämen. Wie du an meinen Ausführungen zu diesem Thema siehst, du sprichst mir aus der Seele!
      Deinem Wunsch zum Erntedank kann ich nur lebhaft beipflichten!!!
      Ach, ich liebe lange Sermons, hihihi, nein, im Ernst, es gibt Themen, die kann man nicht in einigen Sätzen abhaken, zumal einem dabei auch meist noch die Leidenschaft dafür viel in die Feder diktiert. Hihihi, hab ich so noch gar nicht drüber nachgedacht (zwinker!!!), daß ich euch da mit schönen Herbstbildern sukzessive in meine Texte locke, das ist eben wie die bittere Medizin, die schmeckt auch mit dem berühmten „Löffelchen voll Zucker“ besser! Den Ringelnatz lieb ich sehr, und dieses Gedichtchen paßt so schön zum Erntedank mal aus Vogelsicht! Dankeschön, ich freu mich sehr, daß es dir gefallen hat.
      Die Woche fängt gut an mit Herbstsonne pur, aber es wird wohl doch kühler, macht nix, Herbst golden ist auch kühl schön! Kommt ihr auch gut in die neue Woche, und hoffentlich habt ihr auch eine feine, Mimi geht das meiste vom oben geschriebenen auch am niedlichen Hinterteil vorbei, lach, im nächsten Leben werde ich Katze!
      Habts fein und liebe Grüße von uns zwei beiden an euch
      Monika und Mimi.

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      • Stimmt genau ….
        Übrigens, Katze will ich auch werden im nächsten Leben. Dann treffen wir uns alle auf Wolke 7 im Paradies. Wird ganz schön voll werden – da oben, alle „richtigen“ Katzen sind dann nämlich auch dabei.

        Hier scheint auch die Sonne bei angenehm kühlen Temperaturen. Muß gleich noch in den Ort, Besorgungen erledigen. Danach wird gekocht.

        Euch zwei Beiden wünschen wir einen schönen Nachmittag.
        Liebe Schnurr- und Grüße
        Kristina und Rani

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    • Lieber Klaus, oooooh, ja, das wünsche ich dir auch und uns allen von Herzen, daß es eine gute neue Woche mit viel Spaß und ohne Streß und Kummer wird!
      Danke für deine lieben Wünsche hier, ich freu mich da immer so drüber!!!
      Liebe Grüße
      Monika.

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  8. Liebe Monika und liebe Mimi!
    Schön, dass ihr den Erntedank- Sonntag noch auf dem Balkon feiern konntet. Es sieht wieder sehr schön herbstlich dekoriert bei euch aus. Und das Gedicht von Ringelnatz wie immer lustig und nachdenklich zugleich. Das Samenkorn hatte großes Glück, nicht wahr? Bei uns werden immer Kapuzinerkressesamen ausgelegt. Wenn die dann anwachsen, werden manche Blätter und Blüten von unserer Fressraupe (Mama) gegessen. Die schmecken lecker und ein wenig scharf, sagt sie. Wir mögen das nicht. Ich habe aber zwei Spinnen gefressen, damit Mama keinen Schreck bekommt.
    Sie lässt dir bestellen, dass die Weste wieder soweit ist wie vor dem Aufribbeln. Nun muss sie noch die Ärmel und die Taschen stricken und alles zusammen nähen. Die Knöpfe liegen schon bereit.
    Und hier noch zwei Zeilen von uns für dich

    Wir würden dir ohne Bedenken
    Eine Kachel aus unserem Ofen
    Schenken
    Kritzi und die anderen

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    • Liebe Kritzi,
      das war wirklich so richtig schön, unser Erntedankfest auf Balkonien! Fein, daß ihr unsere herbstliche Deko schön findet, ich dekorier immer so gerne, wenn wieder eine neue Jahreszeit beginnt. Und der Herbst hat so prächtige Farben!
      Das Gedicht von Ringelnatz gefiel uns auf Anhieb so gut, es paßte so schön zum Erntedank, ja, genau, da hat das Samenkorn großes Glück gehabt, dafür ist es ja dann auch aus Dankbarkeit zu einem großen Baum geworden, in dem die Amsel ihr Nest bauen konnte, wir fanden das auch so schön.
      Kapuzinerkresse hatten wir im letzten Jahr auch auf Balkonien, die Blüten sind so wunderschön, und ich bin da die gleiche Freßraupe wie eure Mama, Blätter und Blüten werden vernascht, ich mag sie gerade weil sie ein bissel scharf sind. Mimi hat auch mal probiert, aber ihr schmecken die auch nicht. Ach, das ist aber lieb von dir, Kritzi, daß du gleich zwei Spinnen gefressen hast, damit die Mama sich nicht erschreckt.
      Hach, fein, daß Mama die Weste wieder soweit hat wie vor dem aufribbeln, erzähl ihr mal, das ich an einem Long-Pullover schon fast am Ende vom Rückenteil festgestellt habe, daß unten im Lochmuster ein Fehler war, da mußte ich das auch fast ganz wieder aufribbeln, boooaaaah, da hab ich aber dann doch geflucht, hihihihi! Vielleicht kann die Mama die Weste ja mal zeigen, wenn sie fertig ist, das hört sich nämlich sehr schön an, und mit Knöpfen, sieht bestimmt so richtig gut aus.
      Ach, Kritzi, wie lieb von euch, diese schönen Zeilen von Ringelnatz, die geben wir aber mal ganz lieb an euch weiter, das würden wir nämlich auch!!!
      Gute Nacht, ihr Lieben alle, schlaft schön und träumt was feines, liebe Grüße und ganz liebe Schnurrgrüße von Mimi an euch alle und die Mama,
      Monika und Mimi.

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  9. Toll, liebe Monika, hier wieder einmal so schön kompakt informiert zu werden. Vom Erntedankfest an sich hat sicher schon jeder einmal gehört, darüber, welche unterschiedlichen Sitten und Gebräuche damit verbunden sind, vielleicht nicht unbedingt. Wir Silberdistels waren schon oft hier in der Nähe, im Klockenhagener Freilichtmuseum, beim Erntedankfest dabei. Da gibt es immer viel Interessantes zu sehen und Schönes zu erleben. Uns macht es dort jedes Mal viel Spaß.
    Dein Ringelnatzgedicht passt natürlich wieder vortrefflich als Einleitung und illustriert hast Du nicht nur das Gedicht sehr schön, sondern den gesamten Beitrag. Bei Euch sieht es rundum sehr hübsch herbstlich aus – ein kleines herbstlich verzaubertes Wohlfühlparadies. Aber die letzten, so herrlich sonnigen Tage luden auch richtig ein zum Herbstgenießen. Dass Mimi das noch so richtig draußen auf Balkonien genießt, das ist nur allzu verständlich, denn wer weiß, wie lange es dort noch so angenehm kuschelig warm ist. Aber die nächsten Tage will der Herbst es uns ja noch ein wenig mit Sonnenschein verwöhnen. Also, nichts wie raus und speichern, speichern, speichern, damit man lange davon zehren kann.
    Einen lieben und sonnigen Herbstgruß schickt Euch beiden die Silberdistel. Ganz liebe Schnurrgrüße für Mimi und ihre Dosenöffnerin kommen natürlich auch von meinem pelzigen Trio

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    • Dankeschön, liebe Silberdistel, da leistet mir mein Feste- und Bräuchebuch immer gute Dienste, um zu gucken, welche Sitten und Gebräuche es zu den einzelnen Festtagen gibt und eben auch, was es überhaupt alles für Festtage gibt, das Buch ist ein Schatzkästchen, hihihi!
      Oooh, das hört sich fein an, Erntedankfest im Klockenhagener Freilichtmuseum, ich hab mal gegockelt, schön ist das da, das wäre was für mich, gerade gelesen, daß dort ab August Erntekronen gesammmelt und zum Erntedankfest prämiert werden! Kann ich mir gut vorstellen, daß es da ganz viel Interessantes zu sehen gibt und euch das Spaß gemacht hat.
      Das Ringelnatz-Gedicht gefiel mir sofort so gut, mal ein Erntedank der anderen Art, ich mag Ringelnatz ohnehin so gern.
      Hach, hab ich mich jetzt richtig drüber gefreut, daß du schreibst, das ist hier „ein kleines herbstlich verzaubertes Wohlfühlparadies“, es macht mir immer wieder solche Freude, es jahreszeitlich aufzuhübschen und wir fühlen uns auch richtig wohl. Heute ist noch eine zum Hängespitzentöpfchen neben dem kleinen Drachen farblich genau passende Erika eingezogen, hab ich mich so drüber gefreut.
      Wieder so ein herrlicher Herbsttag heute, den wir auf Balkonien genossen haben, Mimi wandert immer von einem Sonnenplätzchen zum anderen, gegen Abend, wenn die Sonne dann ganz tief steht, ist der geliebte Brotkasten wieder dran, da scheint sie dann als einziges noch mit warmen Abendsonnenstrahlen rein. Und das soll auch noch so weitergehen, herrlich, herrlich, genauso machen wir das, raus und nix wie speichern, speichern, speichern, wer weiß, wie der Winter wohl wird in diesem Jahr nach dem Knall-Sommer!
      Wir schicken euch vergnügt einen lieben sonnigen Herbstgruß zurück, natürlich mit ganz lieben Schnurrgrüßen von meiner kleinen Schwarzen an eure pelzigen Herrschaften sowie die Dosenöffner, macht euch noch einen schönen Abend,
      Monika und Mimi.

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      • Oh ja, das alljährliche Erntedankfest in Klockenhagen würde Dir ganz sicher gefallen. Na, und die Erntekronen, die man dort natürlich auch immer bewundern kann, sind die reinsten Kunstwerke. Hier mal ein Link https://buecherstaub.com/2014/09/29/alle-jahre-wieder/ zu einem meiner Beiträge, in dem ich einige der hübschen Erntekronen gezeigt habe. Da staunt man echt, was aus Stroh alles gezaubert werden kann. Vielleicht magst Du ja schauen.
        Wenn ich die vielen so wunderhübschen Erikapflanzen sehe, die momentan überall angeboten werden, dann bin ich auch jedes Mal versucht, hemmungslos zuzuschlagen. Sie gefallen mit nämlich als Pflanzen ausgesprochen gut und zum Herbst passen sie wirklich wie die Faust aufs Auge :-)
        Danke für Euren lieben sonnigen Herbstgruß und die lieben Schnurrgrüße, die uns sehr gefreut haben.
        Ganz liebe Abendgrüße zurück von der Silberdistel und leise Schnurrgrüße von meinem pelzigen Trio

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        • Danke auch hier nochmal für den Link, ich hab geguckt und bin restlos begeistert, mußte ich unbedingt auch noch kommentieren, das ist ja so klasse da, kann ich mir so gut vorstellen, wieviel Freude und Spaß ihr da hattet!
          Ich mag die Erikapflanzen auch so gerne, ich freu mich da jedes Jahr drauf, die Farben sind so schön, wie nur die Natur sie machen kann, sie passen wirklich so wunderbar zum Herbst! Ich könnte da auch immer gleich hemmungslos zuschlagen, aber ich muß ja auch bissel meinem kleinen Balkonien Rechnung tragen, hihihi, und so freu ich mich jetzt an dieser einen schönen Pflanze, ich werde sie auch noch hier vorstellen, sowas hübsches darf nicht unfotografiert bleiben, lach!
          Wir schicken jetzt ganz liebe Gute-Nacht-Grüße zu euch, von Mimi einen leise-schnarchenden Schnurrgruß von der Couch an dein pelziges Trio, schlaft schön,
          Monika und Mimi.

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