Hochzeit machen, das ist wunderschön!

O wie lieblich…

O wie lieblich, o wie schicklich,
sozusagen herzerquicklich
ist es doch für eine Gegend,
wenn zwei Leute, die vermögend,
außerdem mit sich zufrieden,
aber von Geschlecht verschieden,


wenn nun diese, sag ich, ihre
dazu nötigen Papiere,
sowie auch die Haushaltssachen
endlich mal in Ordnung machen
und in Ehren und beizeiten
hin zum Standesamte schreiten,


wie es denen, welche lieben,
vom Gesetze vorgeschrieben,
dann ruft jeder freudiglich:
Gott sei Dank! Sie haben sich!

(Wilhelm Busch )

Hier kommt er nun, der lang ersehnte Eintrag zur Hochzeit meiner Kinder!

Eins vorweg:   Es war WUNDERSCHÖN! 

Gehen wir den Tag chronologisch an:

Standesamtliche Trauung um 10.15 Uhr im Historischen Rathaus in Köln, im Turmkeller.

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/familie-kinder/ehe-lebenspartnerschaft/historisches-rathaus

https://koeln-magazin.info/rathaus.html

Im zweiten Link ist ein schöneres Bild vom Turmkeller, ein bissel müßt ihr scrollen, dann kommt der Text „für Heiratswillige…“ und das Bild darunter ist der Turmkeller, mit anklicken läßt es sich auch vergrößern, links kann man auch die Treppe sehen, die man dorthin hinunter schreitet, einfach eine wunderschöne Kulisse für eine Hochzeit, Bilder davon sind nur für den privaten Gebrauch gestattet, deshalb der Umweg hier über die Links!

Treulich geführt ziehet dahin,
wo euch in Frieden die Liebe bewahr!
Siegreicher Mut, Minnegewinn
eint euch in Treue zum seligsten Paar.
Streiter der Tugend, schreite voran!
Zierde der Jugend, schreite voran!
Rauschen des Festes seid nun entronnen,
Wonne des Herzens sei euch gewonnen!
Duftender Raum, zur Liebe geschmückt,
nehm euch nun auf, dem Glanze entrückt.
Treulich geführt ziehet nun ein,
wo euch in Segen die Liebe bewahr!
Siegreicher Mut, Minne so rein
eint euch in Treue zum seligsten Paar!

(Richard Wagner, aus der Oper „Lohengrin“)

Die Trauung war wunderbar stimmungsvoll, von einer Standesbeamtin vollzogen, beim vernehmlichen Ja-Wort traten die Taschentücher in Aktion. Die Ringe wurden gewechselt, nun waren meine Kinder „gesetzlich verbundene Eheleute“ und die legendären Worte fielen: „Sie dürfen die Braut jetzt küssen!“

Wir verließen den Turmkeller, und draußen hieß es dann warten auf das nunmehr vermählte Brautpaar. Es dürfen am Historischen Rathaus keine Blumen gestreut und auch kein Reis geworfen werden, stattdessen bekommen alle teilnehmenden ein Fläschchen mit Seifenblasen angeboten beim verlassen des Trauzimmers, das find ich so fein. Statt werfen oder streuen also pusten, schön!

Sie kamen!!! Und alle pusteten Seifenblasen, was das Zeug hält, hihihi! Der große Moment:

Für alle eure lieben Glück- und Segenswünsche hier im Blögchen, für kleine Geschenke und liebe Karten darf ich euch hier Bilder vom Brautpaar einstellen, sie möchten sich auf diesem Wege schon einmal vorab für eure liebe Teilnahme an ihrem Glück ganz herzlich bedanken, sie haben sich so darüber gefreut!

Nun nahmen die beiden von allen Seiten liebe Glückwünsche in Empfang, es gab auch einen kleinen Sektempfang, und Freunde der Kinder hatten für eine besondere Überraschung gesorgt: Ein echter Leierkastenmann, der natürlich als erstes auch das oben eingestellte Lied spielte, und dann noch viele andere, letztlich wurde dazu schon auf der Straße getanzt, das war so herrlich!

Eine kleine, lustige Anekdote am Rande, die sich aus den Bildern ergab, die nach der Trauung noch im Gebäude gemacht wurden, unter anderem mit den Trauzeugen, einem guten Freund von Björn und Steffis Schwägerin, ich hab euch doch mal erzählt, daß die kleine Nichte der Kinder ein ganz ausgefallenes Lieblingskuscheltier hat, ich kann jetzt den Beweis antreten, guckt mal:

 Ist das nicht niedlich?

Vom Fotoshooting nach der Trauung kommen hier nun auch noch einige Bilder, dieses zeigt die nunmehr gesamte Familie Zimmermann

 die „alte“ Frau Zimmermann, die „junge“ Frau Zimmermann, der „junge“ Herr Zimmermann und der „alte“ Herr Zimmermann, lach!

Mit Braut und jetzt ganz offiziell meine Schwiegertochter, und

mit dem Bräutigam, meinem Sohn!

Zu Mittag wollten wir dann in einem nahegelegenen schönen Lokal einen kleinen Imbiß einnehmen, natürlich wollten die Brautleute standesgemäß mit ihrer Hochzeits-Limousine bis vor die Türe fahren

 

aber  was wäre eine Hochzeit ohne kleine Pannen, lach, was passiert? Der Wagen springt nicht an! Also wieder aussteigen, und den kurzen Weg zu Fuß zurücklegen, dieweil der Fahrer des Wagens, ein Freund der Kinder, schnellstmöglich wieder für Fahrbereitschaft sorgen wollte, die Batterie hatte wohl aufgegeben.

So haben wir dann in dem schönen Lokal beruhigt speisen können, wahlweise Tomaten- oder Gemüsesuppe und sehr leckere Canapés.

Danach begab sich das Brautpaar erst einmal nach Hause, und ich habe mich mit meinem Cousin und seiner Frau auf den Weg in unser Hotel gemacht zum einchecken. Ein feines Hotel, ich zeig euch mal mein Zimmer:

Eine feine Aussicht hatte ich auch!

Wie man sieht, hatten wir wunderschönes Wetter, ab und an mal ein paar Wolken, aber schön warm und trocken!

Die eigentliche Feier fand dann am frühen Abend statt, also blieb noch Zeit, sich auf dem Zimmer auszuruhen. Der Weg zum Feierort betrug zu Fuß nur kurze 5 Minuten, und hier fand die Feier statt:

http://www.locationpool.de/locations/eventkapelle-koeln/

So etwas schönes wie diese Kapelle zum feiern hab ich noch nicht gesehen, alle Gäste waren restlos begeistert. Ich hab natürlich auch noch eigene Bilder von ihr:

 abendliche Außenbeleuchtung!

Draußen waren Stehtische aufgebaut, und wie man am obigen Bild sieht, war das im Dunklen so romantisch, einfach nur wunderschön!

Die Geschenke für das Brautpaar konnten hier deponiert werden

 ich hab das auch deshalb eingestellt, weil die Beleuchtung in der Kapelle die Farbe wechselte, ganz sanft, das war auch so schön. Und ich hatte es ja schon angekündigt, natürlich kriegt ihr jetzt auch mein Geschenk zu sehen, guckt:

 das ist ein Ehe-Notfallkoffer, hihihi, für alle Eventualitäten des Ehelebens, nur so als Beispiel: Muffin-Förmchen – damit ihr alles gebacken bekommt, Watte-Stäbchen – damit nichts überhört wird, ABC-Gebäck – wenn euch mal die Worte fehlen, usw. usf. die Erklärungen stehen auf kleinen Zettelchen, die auf die Teile aufgeklebt werden, und unter anderem war auch ein kleines Nudelholz drin, wo dann dran stand: „Achtung! Nur im äußersten Notfall verwenden!“ Da war der Spaß natürlich garantiert!

Der Koffer ist noch aus Björns Kindertagen, hihihi, und das Flugscheinheft, das darauf liegt, hat auch eine Bewandtnis, ich hab aus den Flugtickets, die Björns Papa und ich anno dunnemals für Tossa de Mar hatten und die in meinem euch bekannten Urlaubsfoto-Album sind, mit einem Bildbearbeitungsprogramm neue Tickets gemacht, guckt mal:

das gleiche Ticket hab ich auch für Steffi gemacht, Mrs. Zimmermann, auch hier war der Spaß groß! Das „große“ Geschenk hab ich dann so verpackt:

Und jetzt kommt auch die Aufklärung über das Kürbislicht, daß ich mir neulich erworben habe und wo ich euch versprochen hatte, da kommt noch was, das isses:

Statt Blümchen

 gab es die Kürbisleuchte, an sowas haben die Kinder nämlich immer sehr viel Spaß, sie haben sich auch echt gefreut!

Ich hatte noch ein kleines Geschenk von Brigitte/Plauen zugeschickt bekommen für die Kinder, das war auch so süß verpackt, das zeig ich euch jetzt mal:

 Sind die Klämmerchen nicht knuffig?

 

Die mir zugesandten Karten hab ich gebündelt,  nochmals lieben Dank an alle!

Glücklicherweise war die feine Limousine dann wieder fahrbereit, und das Brautpaar traf pünktlich am Feierort ein.

Die Feier konnte beginnen! Und auch hier eines vorweg: Es war eine rauschende Ballnacht!

Das Brautpaar eröffnete dann das Büffet, das soooo lecker und reichhaltig war, für jeden war was dabei, es gab nämlich auch Vegetarier unter den Gästen und selbstverständlich ist auch an diese gedacht worden, alle wurden satt und waren zufrieden und glücklich. Ich bin ja essenstechnisch ein Eisbär und liebe Lachs, lach, der war soooo gut, und es gab einen so wunderbaren Salat mit Rucola und Erdbeeren, da hab ich mich auch sehr schadlos dran gehalten.

Der nächste Höhepunkt der Feier: Das Brautpaar schneidet die Hochzeitstorte an!

Ist das nicht ein Prachtstück?

 Ich bewundere so sehr solche Backwerke, das sind doch Kunstwerke, oder? Immer eigentlich viel zu schade zum anschneiden und verputzen, aber dafür sind sie ja nun mal da!

Mal ein bissel im Detail unten!

Anschneiden und verteilen der Hochzeitstorte:

Und die sah natürlich nicht nur so wunder-wunderschön aus, die war auch soooooo lecker, und vor allem nicht so mächtig, wie man es sonst von solchen Torten gewohnt ist, da konnte man sogar gut und gerne 2 Stücke von verputzen, was ich auch getan habe, hihihihi!

Guckt mal, so war der Tisch, auf dem die Torte stand, geschmückt, ist das nicht wunderschön? Noch ohne Torte, damit man die herrlichen Blumen mal richtig sehen kann.

 Kleiner Tischschmuck.

Ein Luftballon-Herzchen hab ich mir mit nach Hause genommen, guckt:

Ein weiterer Höhepunkt näherte sich, das Werfen des Brautstraußes.

Traditionell macht man das ja eigentlich zum Ende des Festes, aber da eben alle noch etwas davon haben sollten, ist es vorgezogen worden.

Das ist er, der herrliche Brautstrauß meiner Schwiegertochter, ich war ganz begeistert von ihm.

Alle unverheirateten versammeln sich nun also hinter der Braut, die den Brautstrauß dann im hohen Bogen rückwärts über die Schulter wirft, zu unserem größten Vergnügen hatte sich auch mein kleines Patenkind, die mit Eltern und Bruder natürlich ebenfalls zum Fest geladen war, weil es gute Freunde von uns sind und Björn ja Pate am großen Bruder von meinem Patenkind ist, als eben auch natürlicherweise noch unverheiratet in die Gruppe zum fangen gestellt. Und was soll ich euch sagen: Die kleine Maus hat den Strauß gefangen, der Applaus war ihr sicher und sie hat so gestrahlt, bis der nun mal eingelöst wird, dauert es ja noch seine Zeit, hihihi, aber das war so eine lustige Geschichte, zumal das ganze ohnehin ein bissel als Symbol vollzogen worden ist, denn den Brautstrauß wollte Steffi doch gerne behalten, Alina hat ihn ihr auch ganz verständnissinnig wieder überreicht!

Und nun begann die Ballnacht mit Musik und Tanz! Die das Brautpaar traditionsgemäß mit dem gemeinsamen Hochzeitswalzer eröffnete!

 Wie man sieht, die Bräutigams-Eltern können auch noch das Tanzbein schwingen!

Und Björn hat sich sogar seine Schuhe zertanzt, hihihihi! Guckt:

 Weg isse, die Sohle!

Ich sag irgendwann auch ein bissel erschöpft aus, lach!

 Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, es wurde getanzt bis in die Puppen, alt und jung waren gleichermaßen begeistert, die Musikauswahl, die Björns Trauzeuge den Abend über gestaltete, war hervorragend und sorgte für supergute Laune!

Hier wäre auch noch zu erwähnen, daß auch die Bedienung einfach fabelhaft war,  überaus aufmerksam und freundlich!!!

So gegen 2.00 Uhr morgens lichteten sich dann so langsam die Reihen, ich hab mich dann auch auf den Weg gemacht, waren ja nur schlichte 5 Minuten bis zum Hotel, aber irgendwie hab ich mich auf dem kurzen Weg verfranst, lach, bin dann, um nicht in der Nacht da umher zu irren, wieder zum Kapellchen zurück, traf den Rest der Truppe mit meinen Kindern beim aufräumen und zusammenpacken an, hab ich noch bissel mit angepackt und mit einem gemeinschaftlichen Taxi haben sie mich dann am Hotel abgesetzt. Müde, aber seeeehr glücklich, bin ich dann da ins Bett gefallen, am anderen Morgen haben alle, die dort von der Hochzeitsgesellschaft übernachtet haben, sich zum Frühstück getroffen, alle etwas übermüdet, hihihi, so ca. 4 Stunden Schlaf sind eben doch bissel wenig!

Ach, ja, was ich noch erwähnen möchte: Jeder Hochzeitsgast, der sich verabschiedet hat, bekam vom Brautpaar noch ein klassisch-traditionelles Geschenk: Hochzeitsmandeln!

https://mein-traumtag.de/tipps-ideen/mandel-gefaellig-die-bedeutung-der-hochzeitsmandeln

Da könnt ihr was über den Brauch der Hochzeitsmandeln und der Bedeutung der Zahl 5, denn so viele Mandeln sind in einem Säckchen, nachlesen! Ich fand das eine sehr schöne Idee!

Ja, das war er nun, der Eintrag über die Hochzeit meiner Kinder, auf den ich mich so gefreut habe! Ich hoffe, ihr hattet alle Spaß beim lesen und gucken, ich kann nur noch sagen, es war einfach ein Traumtag und ich war so glücklich!!! Ich wünsche meinen Kindern alles erdenklich Gute und Liebe für ihren gemeinsamen Lebensweg und bin stolz und glücklich als Mutter und Schwiegermutter meiner beiden!!!

Euch allen wünsche ich nun einen schönen WTT, herrlich, gerade am Wochenteilungstag diesen wunderbaren Tag mit euch zu teilen!

Habts fein! 

 

 

 

 

 

Ein kunterbunter Herbst-Montag

 Im Herbst 

Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feines Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübten Hinterbein
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
dem Winde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn
und leis verknüpft ein zartes Bändchen
den Schäfer mit der Schäferin.

(Wilhelm Busch)

Große Ereignisse werfen in dieser neuen Woche ihre Schatten voraus, der Countdown läuft, noch 5 Tage, und dann ist die Hochzeit meiner Kinder!

Da machen wir, euer Co-Autor, meine Mimi, und ich euch nochmal einen kunterbunten Eintrag, bevor wir uns dann in eine kleine Pause hier im Blögchen begeben bis nach dem wunderschönen Termin!

Apropos Hochzeit: Mein Outfit als Bräutigams-Mutter ist ausgesucht, und ich teile es gerne hier mit euch:

Ein kurzes, graues Jäckchen ergänzt das ganze, falls es kühl werden sollte! Mein Geschenk ist auch bereits fertig verpackt, das zeig ich euch natürlich noch nicht, hihihi, da müßt ihr euch bis nach dem Fest gedulden, denn…..Feind guckt hier ab und an mit!!!

Ich bin schon ganz hibbelig und nervös und freu mich wie Bolle!

Kunterbunt hab ich euch versprochen, da kommt jetzt nochmal eines meiner gehäkelten Lesezeichen hier zu Ehren, der Lese-Fuchs, weil er farblich so wunderschön zum Herbst paßt:

 Er freut sich schon auf den Lese-Herbst, wenn die Tage wieder drinnen gemütlich werden!

Und zeigt euch auch gleich noch eine Neuerwerbung für unsere künftig anstehende Herbstdeko auf Balkonien, guckt mal:

 Ein Kürbiskopf, solarbetrieben, ich fand ihn so knuffig!

Und guckt mal, wie schön der leuchtet:

Zur Zeit leuchtet er am Wohnzimmerfenster, aber zur Herbstdeko zieht er um auf Balkonien!

Und dann haben wir auch noch Familienzuwachs bekommen, und zwar für die hier ortsansässige Familie der Nachteulen

die sich sehr darüber gefreut haben, es gab nämlich bei unserer Blogfreundin Kristina mit Mimis Freundin Rani eine einsame kleine Herbsteule, die immer ganz sehnsüchtige Augen bekam, wenn die beiden ihr von unserem feinen Eulennest hier erzählt haben, da hat Kristina sie kurzerhand auf die Reise ins grafschaftliche Eulennest geschickt, und hier ist sie wohlbehalten eingetroffen und freut sich riesig über die wunderbar zahlreiche Eulenfamilie hier bei uns, mit einer hat sie sich schon richtig herzlich angefreundet:

Wir haben sie Eulalia getauft!

 Ist sie nicht eine kleine Schönheit? Dann sagen wir auch mal herzlich willkommen hier im Blögchen, Eulalia! Sie zwinkert mal ganz schüchtern, hihihi!

Und wo wir nun schon einmal bei Tieren sind, ich hab sie ja schon des öfteren hier im Blögchen erwähnt, die beiden süßen Kaninchen, die hier mal ihr Zuhause hatten, als Björn noch bei Muttern wohnte, ich hab leider nur jeweils ein Bild von ihnen finden können, und stell sie euch mal vor:

Das war Nepomuk

 ein Halbwidderchen, ein Öhrchen stand, ein Öhrchen hing, den haben wir von den Freunden von Mimi dazumalen bekommen, die ihn aus schlechter Haltung befreit hatten und ihn selber aber leider nicht halten konnten, da haben sie an uns gedacht, haben wir uns sehr gefreut!

 Nepomuk hat sich hier auch sehr wohl gefühlt, er hatte auch Freilauf hier, wir haben viel Freude mit ihm gehabt, aber leider nicht sehr lange.

Die Nachfolge von Nepomuk trat dann Jonny Odin an, sein vollständiger Name lautete eigentlich Jonny Odin Raspelmöhre Mümmelheu von und zu lieblich Knuffeltal, lach, aber das war zum rufen zu lang, ihn haben wir aus dem Tierheim geholt.

Er war ganz schwarz, ein fröhlicher keiner Bursche, der hier gerne die Wohnung unsicher gemacht hat, oder sich beim abendlichen Fernsehgucken gemütlich unter der Wolldecke einkuschelte. Er hatte auch einen Käfig bei meiner Mama, die damals noch lebte, wenn ich mal längere Zeit ortsabwesend war, ist er dort hingezogen und hatte auch Urlaub, hihihi! Wir hatten 4 Jahre eine schöne Zeit zusammen, wie alt er vorher schon war, bevor er zu uns kam, wußten wir leider nicht.

Das Bild von ihm ist von einem schon etwas verblaßten Bild abfotografiert, deshalb ist es ein bissel undeutlich, aber so wißt ihr doch nun auch mal, wie meine Kaninchen aussahen.

Damit nun kunterbunt nicht nur von den Themen her hier vertreten ist, zeig ich euch nochmal einige Archivaufnahmen von meinen Herbstblumen

und damit schließen wir nun diesen Eintrag und wünschen euch allen einen schönen Montag und einen guten Start in die neue Woche wieder!

Wir lesen uns hier dann nach dem nächsten Wochenende wieder, bleibt oder werdet alle gesund, paßt gut auf euch auf wünschen euch  euer Co-Autor Mimi und Frauchen Monika.

Habts fein! 

 

Ein herbstlich-(kugel)runder Sonntag

      

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

  

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke)

Ja, der Herbst naht, seit gestern ist bereits meteorologischer Herbstbeginn!

Spürt man auch, es wird kühler, und auch das Licht wird wieder herbstlich-verhangen, ich freu mich in diesem Jahr sehr auf den Herbst. Sollen wir für den September mal wieder den hundertjährigen Kalender befragen? Büdde schön:

„Insgesamt erwartet uns schönes Spätsommerwetter im September. Allerdings gibt es vom 3. bis 6. und vom 8. bis 10. erste Kälteeinbrüche mit Reif. Danach aber genießen wir die schönen Tage bis zum Monatsende.“

Das hört sich gut an!

Bei meinem Wochenend-Einkauf am Freitag hab ich dann zu meinem Entzücken festgestellt, daß bereits der erste Federweißer im Regal steht, hab ich mir sofort freudig ein Pülleken eingepackt

 roten, so lecker!

 

Und nach dieser Entdeckung stand dann auch mein Wochenend-Menü schnell fest: Zwiebelkuchen!

Und somit bemühen wir nach längerer Zeit mal wieder das hier

 Unser Rezeptbuch:

Teig:

  • 300 g  Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • etwas Salz und Zucker
  • Olivenöl
  • lauwarmes Wasser
  • Gewürze: Kreuzkümmel, Koriander, gem. roter Chili

In das Mehl eine Mulde drücken, Trockenhefe einstreuen, mit etwas Salz und Zucker und 3 Eßlöffeln lauwarmes Wasser einen Vorteig anrühren, etwa 20 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dann mit 3 Eßlöffeln Olivenöl und dem restlichen lauwarmen Wasser einen geschmeidigen Hefeteig kneten, ca. eine Dreiviertelstunde abgedeckt erneut gehen lassen. Danach von Hand nochmals durchkneten, auf ein geöltes Backblech ausrollen, nochmals 10 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Belag:

  • 4 Gemüsezwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Becher Schmand
  • 2 Eier
  • Kümmel, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Majoran
  • 100 g geriebenen Käse, Gouda und Emmentaler gemischt
  • ovale Mini-Tomaten

Gemüsezwiebeln schälen und klein schneiden, ebenso die Knoblauchzehen, in etwas Öl oder Margarine in der Pfanne leicht bräunen lassen, Kümmel hinzufügen. Den Schmand mit den Eier verrühren und mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Majoran würzen. Tomaten in Scheiben schneiden.

Die geschmorten Gemüsezwiebeln mit dem Knoblauch auf dem Teig verteilen

 

mit dem Eier-Schmand übergießen

 

mit Tomatenscheibchen belegen

und ab in den Backofen, Umluft bei ca. 200 Grad 30 – 35 Minuten backen.

Danach den geriebenen Käse drüber streuen und weiter backen, bis der Käse geschmolzen ist! Voilà!

Guten Appetit!

 

Wie sagt mein Lieblingsdichter Theodor Storm in seinem Gedicht „Herbst“ es so schön?

„Und sind die Blumen abgeblüht,
So brecht der Äpfel goldne Bälle;
Hin ist die Zeit der Schwärmerei,
So schätzt nun endlich das Reelle!“

Hab ich, lach, es war soooo lecker, und natürlich hab ich für heute auch noch davon! Das erste Herbst-Kerzchen brannte dann auch schon am Abend.

Und nun fragt ihr euch sicher, warum aber denn „(kugel)runder Sonntag, tja, ich dachte, zum langsamen Abschluß des wirklich „großen“ Sommers zeig ich euch jetzt endlich mal meine „Kugelbilder“, die ich angefertigt habe, nachdem ich feststellte, daß meine geliebte kleine Knipse eine solche Funktion eingebaut hat, denn also:

Ihr wißt schon: Anklicken, groß gucken! Ein paar stell ich hier noch groß rein, meine Lieblingsbilder!

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, hat natürlich auch Lieblingskugelbilder, und die möchte sie euch jetzt auch noch mal in groß zeigen:

 Hi, Folks, ich finde die richtig lustig, die Kugelbilder von Frauchen, und die hier mag ich besonders gern:

Hihihi, ich in der Kugel!

Ist das nicht knuffig? Da soll mir Frauchen mal ein Schild für meine Hängematte von machen, häng ich dann raus, wenn ich penne, hihihihi!

Jetzt machen wir beide hier den Schluß vom Eintrag, mein Frauchen und ich, und wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag und einen ganz feinen Herbst, Mimi  und Frauchen Monika.

Habts fein!