Kühle Orte an heißen Tagen

Pastors Abendspaziergang

Das Abendroth brennt an des Himmels Saum,
ich schlendre so, als wie im halben Traum,
zum Dorf hinaus auf grünem Wiesenwege
am Wald hinunter, wie ich täglich pflege.


Rings auf der Wiese wimmelt es und schafft,
vom frischen Heu kommt mit gewürz’ger Kraft
ein süßer Duft auf kühler Lüfte Wogen,
mein alter Liebling, zu mir hergezogen.


Roth, Blau und Gold, ein ganzes Farbenreich,
betrachtet sich im spiegelhellen Teich,
Wild-Enten sieht man durch die Wellen streben
und hoch in Lüften Weih und Sperber schweben.


Ein flüsternd Wehen geht im dunkeln Wald,
die Vögel rufen, daß es weithin schallt,
die Unke will sich auf der Flöte zeigen,
die Grille zirpt und auch die Schnaken geigen.


Studieren wollt‘ ich einen Predigtplan,
nun hör‘ ich selbst die große Predigt an,
voll Kraft und Mark, ein Menschenherz zu stärken,
die große Predigt von des Meisters Werken.

(Friedrich Theodor von Vischer)

Ach, ich liebe sie, die Fragezeichen in euren Augen, und die hatten wir hier ja schon länger nicht mehr, nun also! Wo führt das hin: Kühle Orte an heißen Tagen, ein Kirchlein, Pastors Abendspaziergang???

Das führt geradewegs in die Kirche meiner Grafschaft hier, wer möchte bestreiten, daß ein Kirchenraum ein kühler Ort ist, der Rest ergibt sich damit von alleine!

Diesen Eintrag hat Christa aus Kanada angeschoben, ich hab in ihrem Blog ganz wunderschöne, moderne Kirchenfenster in einer ganz alten Kirche bewundert, und da fielen mir die Kirchenfenster meiner Kirche hier ein, und daß ich euch die auch mal zeigen könnte, und daß das doch ein schöner Anlaß wäre, euch meine Kirche mal gesamt zu zeigen.

Die erste Kirche in Lirich wurde 1889 geweiht

 

der Stadtteil Lirich ist eng verbunden mit der ehemaligen Zeche Concordia, wohl kaum eine Familie in Lirich war nicht mit dem Bergbau verbunden. Somit ist meine Grafschaft hier unterzogen vom Bergbau, von Schächten und stillgelegten Schächten, das führt mitunter zu schweren Schäden an Gebäuden, das macht auch vor Kirchen nicht halt, und so erforderten diese Schäden den Abriß und den Neubau der Kirche.

Die zweite Kirche

 in der am 25. Dezember 1929 der erste Gottesdienst gefeiert wurde. Auch sie wurde durch Bergschäden schwer beschädigt, so daß notgedrungen auch wieder ein Abriß anstand, und ein Neubau, bei dem nun mit neuer Statik-Berechnung und Architektur, die den Bergschäden Rechnung trägt, hoffentlich auch weiterhin neuerliche Schäden verhindert werden können.

„Meine“ Grafschafter Kirche von heute, St. Katharina, Oberhausen-Lirich:

Kirchweihe am 7. November 1982.

 

So gewöhnungsbedürftig der äußere Eindruck für eine Kirche sicherlich ist, von innen ist sie einfach wunderschön!

Und hier seht ihr nun auch schon die Fenster, wie jeder Kirchenraum, so ist auch dieser mit dem Altar geostet, heißt, der Altar steht in Richtung aufgehender Sonne, ganz rechts im Bild seht ihr die Türe der Sakristei, weiter rechts, nicht zu sehen, ist der Altar, und entsprechend der Wanderung der aufgehenden Sonne verändern sich auch diese Fenster lichtmäßig und farblich mit dem einfallenden Licht von außen.

„Die künstlerische Verglasung der Kirchenfenster stammt von Professor Schreiter und ist in der Werkstatt Derix in Taunusstein gefertigt worden. Die Glasmalerei ist in ganz besonderer Weise auf die räumlichen Verhältnisse dieses Kirchenraumes abgestellt, die schlichte, ornamentale Gestaltung der Glasfenster in den rot-braunen ovalen Formen kommt der Eigenart der Kirche in besonderer Weise entgegen. Die Fenster verkünden die österliche Botschaft. ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben‘ steht in roten Buchstaben im größten Fenster auf der Südseite.“ (Quelle: Festschrift zur 100-Jahr-Feier von St. Katharina Oberhausen-Lirich)

 In den Fenstern stehen, bei diesem unter dem roten Viereck, Bibelstellen angegeben, hier zum Beispiel Psalm 34,9: „Kostet und seht, wie gut der HERR ist! Selig der Mensch, der zu ihm sich flüchtet!“ (Bibel-Einheitsübersetzung)

Das ist nun unser Altar

„ein Meisterwerk des Bildhauers Klaus Iserlohe. In der Eifel aus einem Berg aus Basaltlava herausgesprengt, hat der Künstler diesen Monolith in mühevoller Arbeit behauen und geformt. Er lebt gleichsam und atmet und schwebt förmlich trotz seiner 40 Zentner. Er sieht aus wie ein kostbarer Vorhang um das allerheiligste herum, um die Altarplatte, wo die Reliquien des hl. Evergislus und aus der Gefolgschaft der hl. Ursula eingemauert sind, die schon im Altar der alten Kirchen ruhten.“ (Quelle: Festschrift zur 100-Jahr-Feier St. Katharina Oberhausen-Lirich)

12 Bronzebilder aus dem Glaubensleben hat die Künstlerin Hildegard Bienen geschaffen, die Herr Iserlohe wirkungsvoll eingearbeitet hat, auf jeder Seite drei Bilder.

Das Abendmahl

Der Träger für das ewige Licht, ebenfalls von Herrn Iserlohe aus Bronze gestaltet, stilisierte Engelsflügel mit dem Auge darüber.

Der Osterleuchter, ein massiver Ständer aus Bronze, ebenfalls von Herrn Iserlohe gestaltet, in 7 Medaillons sind die einzelnen Sakramente dargestellt, die Osterkerze selbst steht auf dem Sündenfall im Paradies.

Tabernakelstele mit Osterleuchte und ewigem Licht, er ist ebenfalls aus Basaltlava von Herrn Iserlohe gestaltet worden als wuchtiger Lebensbaum und als großer Ginsterstrauch kunstvoll bearbeitet.

Der Ambo

 ist aus Wenge-Holz vom Künstler Iserlohe gestaltet.

Wir haben 12 Apostelleuchter in der Kirche

auch diese sind als Füße der Apostel aus Basaltlava von Herrn Iserlohe gestaltet, die Kerze steht auf einem Zechenstein von der Concordia Lirich.

Unser Taufstein

 der aus der 1929 erbauten Kirche stammt. Er hat die Urschrift „qui crediderit et batizatus fuerit, salvus erit“. (Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden.)

Unsere Pfarrpatronin, die Hl. Katharina

 sie gehört zu den 14 Nothelfern. Die Statue stammt ebenfalls noch aus der ersten Kirche.

Am Eingang rechts unserer Kirche liegt eine kleine Kapelle, ein intimer Andachtsraum, zum stillen Gebet vor dem Marienbild von der immerwährenden Hilfe

hier zünde ich immer in den Frühschichten meine Kerzchen an. Dort liegt auch ein Ringbuch aus, in dem die Verstorbenen des entsprechenden Tages aufgeschrieben sind, um an die Verstorbenen zu erinnern und ihr Gedächtnis lebendig zu halten.

Und das ist unsere Orgel

eine Klais-Orgel mit 42 Registern! Ein herrliches Instrument, es ist sooooo schön, wenn sie ertönt! Am schönsten in der Osternacht, hab ich euch ja schon so oft berichtet!

Damit wären wir nun am Ende diesen Eintrags angelangt, ich hoffe, es hat euch Freude gemacht, mal meine Grafschafter Kirche kennenzulernen!

Wir wünschen euch allen einen schönen Dienstag, kommt gut durch die Hitze und paßt auf euch auf!

Habts fein! 

36 Gedanken zu “Kühle Orte an heißen Tagen

  1. Hallo Monika,
    danke für die Führung durch deine Kirche.
    Das ist ja sehr interressant, wenn auch für die Gemeinde weniger schön, dass sie 2 x abgerissen und wieder neugebaut werden musste.
    Wenn man nur das Bild von aussen von der jetzigen Kirche sieht, dann würde ich diesen Bau nie und nimmer für eine Kirche halten!
    Aber du hast Recht, innen ist sie sehr schön! Eine schöne moderne Kirche, zu der die Fenster, wenn auch so ganz anders als in anderen Kirchen, wunderbar passen!
    Am meisten beeindruckt aber hat mich der Altar! Der ist so ungewöhnlich und so schön!
    Schön auch, dass aus den alten Kirchen doch noch was rübergerettet werden konnte, wir der herrliche Taufstein und die Statue der hl. Katharina.
    Ich persönlich bin ja keine Kirchengängerin, ich besuche sie zum Fotografieren, aber ein Orgelkonzert in deiner Kirche würde ich schon gerne mal anhören!
    Nochmalls vielen Dank, dass du für uns die Führerin gemacht hast und uns deine Kirche mit so viel ins Detail gehenden Einzelheiten vorgestellt hast!
    Viele Grüsse,
    Christa

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    • Hallo, liebe Christa,
      sehr gerne geschehen mit der Führung, ich hatte mich so gefreut, daß du diesen Eintrag angeschoben hast, wollte ich euch doch schon lange mal meine Kirche zeigen.
      Ja, für die Gemeinde war der jeweilige Kirchenabriß wahrlich nicht schön, zumal ja zwischen Abriß und erfolgtem Neubau immer eine Vakanz war, die von den umliegenden Gemeinden hier aufgefangen worden ist.
      Von außen sieht das echt nicht nach Kirche aus, obwohl nunmehr seit einigen Jahren auch ein kleiner Glockenturm auf dem Vorplatz der Kirche steht, ein richtiger Glockenturm mit den schweren Glocken war eben aus den Schadensgründen vom Bergbau her nicht möglich, das letzte Vollgeläute, sprich, die einzelnen Glocken, stehen noch am Wegesrand zur Kirche hin als kleines Denkmal, der neue, offene Glockenturm beherbergt auch nur eine Glocke, und zwar ebenfalls aus dem Jahre 1889 von der ersten Kirche, das ist so schön, daß sie noch erhalten werden konnte und nun regelmäßig zu den Gottesdiensten und anderen Gelegenheiten läutet! Wenn der Wind günstig steht, kann ich sie bis zu mir hören, für das Vollgeläute am Sonntagmorgen sorgt dann die befreundete evangelische Kirchengemeinde St. Paulus hier in der Grafschaft.
      Ich war damals sehr skeptisch wegen der modernen Fensterverglasung, aber mir gefiel sie dann auch auf Anhieb, sie passen hervorragend in und zu dem Kirchenraum, greifen auch die ungewöhnliche Raumaufteilung des Kirchenschiffs auf.
      Und da hab ich mich drauf gefreut und auch drauf gewartet, daß dir und auch vielen anderen hier besonders der Altar so gut gefällt, er ist wirklich ein Meisterstück, und trotz der Wuchtigkeit des Steins sieht es wirklich wie ein Tuch aus, wenn wir in den Frühschichten um den Altar versammelt sind, das tut richtig den Augen gut, man kann sich in ihm ausruhen! Zumal, wenn das Licht der darauf angezündeten Kerzen ihn wundersam beleuchtet.
      Es konnte zum Glück einiges aus den alten Kirchen gerettet werden, das freut mich auch immer so, und auch, daß alt und neu hier so richtig schön verbunden wurden, so sollte das doch!
      Ich bin auch keine regelmäßige Sonntagskirchgängerin, aber ansonsten meiner Gemeinde hier doch eng verbunden, das bleibt nicht aus, wenn über Kindergarten, Grundschule, Kinderchor und Meßdienertätigkeit von Björn da doch ein enges, soziales Netzwerk geknüpft wurde, das möchte ich auch nicht missen!
      Ein Orgelkonzert in der Kirche ist echt ein Erlebnis, ich habe es ja schon oft haben dürfen, wenn da alle Register gezogen werden, ist der Klang schon beinahe zu wuchtig für die ja doch eigentlich kleine Kirche, aber durch die Bauweise wird es trotzdem so herrlich harmonisch!
      Hab ich wirklich gerne gemacht, die Führerin durch meine Heimatgemeinde, ich bin hier, obwohl doch auch zugezogen, in all den Jahren sehr verwurzelt, da macht es mir solche Freude, euch das nahe zu bringen.
      Und ich freu mich sehr, daß es dir gefällt, viele liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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  2. Liebe Monika,
    ganz lieben Dank für die Einführung in die Kirchengeschichte! Deine Grafschafter Kirche ist einfach wunderschön. Ich stimme dir zu, dass ein Kirchenraum ein kühler Ort an heißen Tagen ist. Es ist wunderbar, dass Du immer in den Frühschichten deine Kerzchen vor dem Marienbild anzündest. Die Orgel mit 42 Registern ist wirklich sehr beeindruckt. Es hat uns Freude gemacht, deine Grafschafter Kirche kennenzulernen.
    Danke für deine lieben Wünsche! Ich wünsche dir und Mimi auch einen schönen Dienstag. Liebe Grüße, Hang

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    • Liebe Hang,
      die von außen so ungewöhnlich und gar nicht nach Kirche aussehende Grafschafter Kirche ist wirklich wunderschön, und jetzt bei den heißen Temperaturen bestimmt eine Erholung mit ihrer Kühle. Leider sind ja die meisten Kirchen nicht mehr durchgehend geöffnet, so auch unsere nicht, es gibt ausgesuchte Tage vor allem auch in der Adventszeit, da ist dann während der Öffnungszeiten eine ehrenamtliche Aufsicht anwesend, schade, daß so etwas in einer Kirche nötig ist.
      Das Marienbild steht in einer kleinen Seitenkapelle, vor ihm befindet sich das Kerzentablett, das ist immer meine erste Anlaufstelle bei den Frühschichten zum Kerzen anzünden.
      Die Orgel ist einfach wunderbar, aber sie ist ja auch ganz allgemein die Königin der Instrumente!
      Fein, daß es euch Freude gemacht hat, mal meine Kirche kennenzulernen, habt noch einen schönen Dienstagnachmittag, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Meine liebe Monika,

    ich hab jetzt schon mal den Pastor gern auf seinem Abendspaziergang begleitet-ein stimmiungsvolles Gedicht mit schönen Fotos
    Eine sehr gute idee ist das,euerer feinen Kirche mal einen Eintrag zu widmen,ich freu mich drüber.Kann ich doch auch so im Stillen Vergleiche mit unserer Kirche ziehen.
    Es ist schon ein interessanter Ausflug in die Vergangenheit,und aller guten Dinge sind Drei.Diese Kirche wird euch ganz sicher Dank moderner Erkenntnisse und Bauweise erhalten bleiben!Ja,sie hat eine außergewöhnliche Form,aber das ist eben das Besondere und mal was anderes,gefällt mir!
    Innen ist sie erst recht ganz sehr dolle sehenswert,einfach alles! Die Fenster sind ein Schmuckstück,ich stell mir das mit den sich ändernden Farben sehr schön vor.danke für die Erklärung!
    Der Altar,die Bronzebilderder Taufstein,alles wahre Kunstwerke!
    Die kleine Kapelle ist berührend und die Orgel imposant.Ich liebe Orgelmusik!
    Wenn sie in der Osternacht erklingt,ist das gut vorstellbar Gänsehaut-Feeling pur.
    Herzlichsten Dank für die schöne Führung in der kühlen Kirche,liebe Monika,es hat mir viel Freude gemacht!Für euch auch einen schönen Dienstag und kommt auch unbeschadet durch die Hitze,bewahrt kühlen Kopf und kühle Füße!

    Liebste Grüße an dich und Mimilein von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ich fand das Gedicht so passend, vor allem, weil es ja auch den Sommer beschreibt, fand ich so schön!
      Wollte ich schon lange mal, meine Kirche zeigen, und jetzt gab es den richtigen Anstubser dafür!
      Ja, das wollen wir doch wirklich hoffen, daß aller guten Dinge drei sind, aber hier ist schon mit der Architektur und der Statik den bergbaulichen Schwierigkeiten Rechnung getragen worden.
      Sie ist wirklich ein Schmuckstück und ein Kleinod, was man ihr auf den ersten Blick von außen nicht so ansieht, und die Fenster passen hervorragend dazu. Sie leuchten bei Sonnenschein von außen herrlich, und bei winterlich weiß gedämpftem Licht sieht das ebenfalls so schön aus.
      Der Altar ist ganz besonders schön, nun weißt du, wo wir in den Frühschichten immer versammelt sind.
      Wenn die Orgel in der Osternacht wieder mit allen Registern ertönt, das ist einfach Gänsehaut pur, hab ich ja schon so oft beschrieben. Und die Orgelkonzerte sind wunderbar!
      Fein, daß dir die Führung in der kühlen Kirche Freude gemacht hat, wir wünschen dir noch einen schönen Dienstagnachmittag, liebste Grüße
      Monika und Mimi.

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  4. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Eine Kirche ist im Sommer wirklich immer wunderbar kühl. Da zieht es vielleicht sogar den ein oder anderen Ungläubigen in ein Gotteshaus, um nach etwas Erfrischung zu suchen :) Und wie man sieht, gibt es viele unterschiedliche Gestaltungsformen, sowohl innen als auch außen. Ich würde ja rein optisch die allererste Variante bevorzugen. Sehr klassisch, wenngleich man den neueren Gebäuden schließlich auch immer ihren Raum geben sollte. Im Winter schnellt die Stromrechnung natürlich in die Höhe, wenn man solch eine Kirche heizen würde. Da lobt sich ein jeder die eigene kleine zwei-Zimmer-Wohnung, natürlich mit dem schönen Balkonien :)
    Wir hoffen, Ihr habt ein angenehm frisch sommerliches Klima zu verzeichnen und könnt die Julitage in aller Ruhe genießen.

    Herzliche Grüße
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      ja, könnte ich mir auch gut vorstellen, daß so ein kühler Kirchenraum in so einem heißen Sommer wie dem diesjährigen auch nicht- oder andersgläubige in die Kirche ziehen würde, schade nur, daß man sie in den heutigen Zeiten nicht ohne Aufsicht durchgehend öffnen kann, und da ist dann leider auch nicht immer jemand zur Verfügung.
      Die erste Kirche war schon sehr klassisch, von innen hab ich diese und auch die zweite Kirche nie kennengelernt, von Bildern her weiß ich aber, daß auch sie sehr schön gestaltet waren. Aber unsere heutige gefällt mir sehr gut, da hat man den Spagat zwischen alt und modern und sakralem Raum wirklich gut gemeistert.
      Hält sich in Grenzen mit der Stromrechnung, hihihi, soweit ich weiß, gibt es eine Fußbodenheizung und das reicht dann schon aus, zumal man im Winter ja eh warm angezogen in die Kirche geht, zum Beispiel auch in meinen adventlichen Frühschichten.
      Das ist natürlich leichter bei kleineren Wohnungen, hier hat es allerdings 3 1/2 Zimmer plus Balkonien, und von kühl kann derzeit keine Rede sein, ich hab doch meist Außentemperatur = Innentemperatur, aber mit bissel frischem Wind von außen geht es dann doch. Und auf Balkonien preise ich in diesem Jahr zum ersten Mal das „neue“ Dach, es schattet besser als jeder Sonnenschirm die Sonne ab. Aber genießen tun wir die Julitage trotzdem, wann hatten wir zuletzt so einen Sommer am Stück, würde es jetzt wieder dauerregnen wie so oft zuvor in den Sommermonaten, was würden wir wieder meckern, lach! Aber so ein nächtliches Naß am Stück wäre doch eine Erholung für die arg gebeutelte Natur, leider bleibt das auch aus.
      Wir wünschen einen schönen Juli-Dienstagsnachmittag hinauf auf die Alm mit lieben Grüßen
      Monika und Mimi.

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  5. Liebe Monika, ich liebe Kirchen, alte Kirchen besonders. Doch jede Kirche in ihrer Art und auch Religionszugehörigkeit ist etwas Besonderes. Da ist Dir heute ein sehr gelungener Eintrag geglückt. Deine Liricher Kirche ist in ihrer äußeren Gestalt sehr modern und erinnert fast an Philharmonische Bauten. Die alte Bauweise könnte ebenso gut ein Rathaus sein. Mir gefällt Deine Kirche sehr gut. Vorallem innen ist sie doch ein Schmuckstück, der ganz besonderen Art. Alleine der Altar,wie der behauen ist,ist eine Augenweide.Das glaube ich Dir gerne, dass Du Dich dort sehr wohl und geborgen fühlst.Dein ganzer Eintrag ist heute so wunderschön und mir hast Du auf jeden Fall damit eine Freude gemacht. Ich bin auch erst seit drei Tagen aus München von meinen Freunden zurück. Die Zeit vergeht wie im Fluge und ich habe zu Hause auch viel zu erledigen und muss mich erst wieder an meinen Alltagstrott gewöhnen. Die schönen Tage gehen komischerweise immer viel zu schnell vorbei. Ich wünsche Dir und Mimilein kommt gut durch die Hitze dieses ungewöhnlichen Sommers. Auf Eurem schönen Balkonien lässt es sich aushalten und für Kühlung sorgst Du doch auch immer reichlich. LG.sendet Euch Ursel

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    • Liebe Ursel,
      ich liebe alte Kirchen auch sehr, und komme meistens an keiner vorbei, wenn sie denn dann offen ist. Aber „meine“ Kirche ist da schon wirklich bissel was besonderes, jaaaa, genau, das hast du gut erkannt, sie erinnert wirklich an Philharmonische Bauten! Und bei entsprechenden Orgelkonzerten paßt das dann wunderbar zusammen. Sie ist innen wirklich ein Schmuckstück, das ist alles so gelungen, auch mit dem Deckenraum, der Blick geht da richtig in die Weite, obwohl der Raum ja nicht so hoch ist, wie er sonst in alten Kirchen vorherrscht, durch die Balken und die Lichtführung ist das wunderbar gelungen.
      Der Altar ist wirklich eine Augenweide, bei den Frühschichten sind wir ja immer rund um den Altar im Altarraum versammelt, da kann man den Blick so herrlich auf ihm ausruhen lassen. Ich fühle mich da wirklich sehr wohl und geborgen, wenn ich hingehe, ist das immer ein bissel wie nach Hause kommen. Und ihr könnt euch jetzt eine Vorstellung machen, wo ich bin in den Frühschichten. Freu ich mich sehr, daß ich dir damit eine Freude machen konnte, das ist ja dann auch für mich Freude, wenn es euch gefällt.
      Oooh, wie schön, du warst in München bei deinen Freunden, das waren sicherlich schöne Tage, ja, dann komm erstmal langsam wieder im Alltag an. Man muß so schöne Tage immer gebührend nachschmecken, weil ja gerade sie wirklich immer so schnell vorüber sind.
      Trotz Hitze genießen wir, so gut wir können, diese Sommertage, an usseligen Wintertagen werden wir uns wieder danach sehnen, lach, so ist er halt, der Mensch. Aber bissel Abkühlung durch mal von mir aus nächtlichem Regen würde der Natur so gut tun, sie hat doch arg zu leiden unter der Trockenheit. Wir kühlen uns hier schon mit allen Mitteln runter, und Mimi genießt einfach ihr Balkonien und freut sich, Katzenart!
      Sorg auch gut für Abkühlung für dich und komm gut durch die Hitzetage, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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    • Lieber Klaus, das freut mich sehr, daß es schön war und Spaß gemacht hat, ich hatte mich auf den Eintrag selber sehr gefreut, hab noch einen schönen Dienstagnachmittag und laß es dir auch gut gehen, liebe Grüße
      Monika.

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  6. Liebe Monika,

    wie wohltuend ein kühler Kirchenraum an heißen Sommertagen ist, weiß ich nur zu gut: Auf meinen Reisen durch Frankreich habe ich sehr viele romanische Kirchen besucht. Neben der besonderen Atmosphäre des sakralen Raums und der Begeisterung für die Bildhauer- und Baumeisterkunst des Mittelalters habe ich die Kühle nach der anstrengenden Hitze als besonders erleichternd erfunden und häufig an den Bibelvers gedacht: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch erquicken…“

    Beim Lesen Deines liebevollen und informativen Beitrags über Deine Hauskirche kam mir dies alles wieder in den Sinn. Wie kann ein Bauwerk der christlichen Aufgabe, die Mühseligen und Beladenen aufzunehmen, besser entsprechen als dieser ästhetisch klare, auf das Wesentliche beschränkte Innenraum. Man kann hier gut sehen, dass auch moderne Architektur und Bildhauerei der Mystik und Symbolik des GLaubens gerecht werden.

    Ich selbst gehöre nicht dem christlichen Glauben an, beschäftige mich aber schon seit Religionsunterrichtszeiten mit dem Glaubensbekenntnis, um zu begreifen. Deshalb besuche ich auch gerne Kirchenräume. Der Eurige gibt der Gemeinde eine angemessene Heimstatt. Ich finde es übrigens so berührend aber auch bewundernswert, wie innig Du Deine Gemeindepflicht z. B. zu Ostern und in der Vorweihnachtszeit erfüllst. Ein Kerzchen für alle bedürftigen Seelen zünde ich auch in ledem sakralen Raum an, wo dies möglich ist.

    Danke liebe Monika für diesen schönen Tagesbeginn!

    Liebe Grüße,

    Kristina

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    • Liebe Kristina,
      ooh, ja, dann weißt du von deinen Reisen her ganz sicher, wie wohltuend so ein kühler Kirchenraum ist, das Thema kam irgendwie wie gerufen, hab ich mich selbst drauf gefreut.
      Kann ich mir sehr gut vorstellen, wie herrlich diese Besichtigungstour war, ich liebe ja auch sehr die alten und vor allem die mittelalterlichen Kirchen, da paßt das Bibelwort mit der Erquickung wirklich ganz hervorragend! Vor etlichen Jahren haben wir über die KAB (Katholische Arbeitnehmer Bewegung) unserer Gemeinde hier sämtliche romanischen Kirchen in Köln besichtigt, natürlich nicht an einem Tag, in mehreren Etappen, das war so überwältigend schön, da erinnere ich mich immer noch mit soviel Freude dran. Höhepunkt und Abschluß der Tour war dann ein Vorabend-Gottesdienst im Kölner Dom, ein Traum! Mit anschließendem Besuch in einem Brauhaus zum herrlich speisen und trinken, lach, so ist das in Kölle!
      Ich hab mich jetzt richtig gefreut über deine wunderschöne Beschreibung unseres Kirchenraumes, genauso empfinde ich das auch, wenn ich meine Kirche besuche, das ist alles so wunderbar gelungen, daß man sich einfach Zuhause fühlt, und so sollte das doch in einem Gotteshaus sein. Zumal ich gerade auch bei unserer Kirche immer im Gedächtnis habe, daß es für JEDEN Menschen ein Ort der Zuflucht sein sollte, egal, ob und wie glaubend oder nicht. Ich erinnere mich da immer so gerne an die Kindergartenzeiten meines Sohnes, obwohl ein katholischer Kindergarten, waren viele Kinder muslimischen Glaubens dabei, und wenn die Kinder an den entsprechenden katholischen Feiertagen mit ihren Gruppen in die Kirche gegangen sind, waren sie immer dabei, mit Freude und Eifer, und ihre Eltern hatten niemals Einwände dagegen. Im Gegenzug haben sie hautnah und durch Kinderart vermittelt auch einen Einblick in die muslimischen Feiertage und den Glauben gefunden, das preise ich heute noch!!! Von Kindern kann man friedliches Miteinander lernen!
      Ja, gerade meine Frühschichten sind immer noch ein Highlight im Kirchenjahr für mich, früher gab es auch noch weitaus mehr wie ehrenamtliches Kirche putzen, Kirchenbücherei betreuen und ähnliches, was ich immer mit Freuden getan habe, aber man muß natürlich doch auch dem Nachwuchs eine Chance geben, damit ein so schönes, soziales Netzwerk erhalten bleibt. Das Kerzchen bei den Frühschichten ist mir immer ein Bedürfnis, und ansonsten komm ich da auch an keinem sakralen Raum vorbei, wo das möglich ist, auch in den Kirchen, die in den Urlaubsländern da waren, war das immer der erste Weg, so wie du es auch von dir beschreibst.
      Freu ich mich doch sehr, daß der Eintrag ein schöner Tagesbeginn war, so sollte das, hab noch einen schönen Nachmittag, liebe Grüße
      Monika.

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      • Ja, die mittelalterlichen Sakralbauten, vor allem die romanischen Kirchen, aber natürlich als berühmtestes Bauwerk auch der hochgotische Dom, sind Kölns ganzer Stolz und deren Erhalt immerwährendes Thema. Selbstverständlich habe ich auch alle mehrfach aufgesucht, um zu bewundern, Stille zu suchen oder lieber Seelen zu gedenken. In St. Aposteln am Neumarkt habe ich mit Begeisterung jährlich die Bachschen Passionen und Oratorien erlebt (gehört wäre viel zu wenig gesprochen). Meine liebste romanische Kirche ist St. Pantalion, ein wunderschöner frühromanisch schlichter Bau, dem man die zugrunde liegende Basilika noch ansieht. In dem Kirchenraum dort kann man ganz bei sich sein und tritt gestärkt wieder in das städtische Getriebe hinaus. Im Dom ist jeder Kölner so gut wie zuhause. Man geht immer mal wieder hinein, auch mitten während eines Einkaufsbummels. Dat hillige Köln eben.

        Vielleicht hast Du bei einem Deiner nächsten Köln Besuche auch einmal Gelegnheit, die wunderschöne Synagoge am Rathenauplatz aufzusuchen. Dort sind Gäste sehr willkommen. Björn sollte Euch nur vorher kurz bei der jüdischen Gemeinde anmelden. Also nur, wenn’s interessiert. Am Platz gegenüber gibt es übrigens ein hübsches kleines Restaurant mit koscherer Küche – auch sehr interessant.

        Und der Vollständigkeit halber sei auch die imposante Ditib Moschee an der Venloer Straße – Ecke Innere Kanlastraße gegnüber vom Fernsehturm erwähnt. Dort war ich allerdings noch nie. Ob man sie als Nicht-Muslim besichtigen kann, weiß ich also nicht.

        Nun hast Du mich tatsächlich zu einem Mini-Exkurs durch Kölle angeregt, zumindest, was das Angebot an Gotteshäusern betrifft.

        Laila Tov, liebe Monika und Mimi und Shalom,

        Kristina

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        • Ich hab das so genossen damals mit den Kölner Kirchen, zumal ja auch überall sachkundige Führung dabei war, richtig fein! Das hatte ich mir schon gedacht, daß du auch alle kennst und mehrfach aufgesucht hast!
          An St. Aposteln erinnere ich mich genau wie an alle anderen auch noch gut, und auch mir gefiel es sehr in St. Pantaleon! Ein unerwartetes Konzert hatten wir damals in St. Maria im Kapitol, da wurde für eine Aufführung geprobt während unserer Besichtigung, mit Filmarbeiten wohl fürs Fernsehen, wir durften bleiben und zuhören, das war so großartig, denn ich erinnere mich, daß ein ganz hervorragender Countertenor gesungen hat, wunderschön! Und ich erinnere mich auch so gut an St. Ursula mit der goldenen Kammer, der Reliquienkammer, das war schon ein bissel „gruselig“!
          Das glaube ich, daß im Kölner Dom jeder Kölner quasi zuhause ist, zumal er ja auch immer geöffnet ist, hier erinnere ich mich immer wieder so gerne an die Vorabendmesse, an der wir teilgenommen haben, und als ich dann durch das Kirchenschiff zur Kommunionausteilung nach vorne zum Altar gegangen bin, da hatte man wirklich das Gefühl, es geht eine lange, lange Vergangenheit mit einem, das war fast körperlich zu spüren!
          Die Synagoge würde mich sehr interessieren, wir waren, auch mit unserer Kirchengemeinde, mal im Bibelmuseum in Nijmegen und haben dort auch eine damals noch „in Betrieb befindliche“ Synagoge besucht. Die Anmeldung durch Björn wäre bestimmt kein Problem, das müssen wir echt mal ins Auge fassen, und die gegenüber befindliche koschere Küche würde ich sehr gerne mal besuchen, danke für den Tip!
          Die Ditib-Moschee ist mir bekannt, eine Moschee hab ich auch noch nicht besucht, da müßte man mal nachfragen, im Mülheimer Stadtteil der Kinder ist mir wohl bekannt, das die dortige katholische Gemeinde mit der muslimischen sehr gute Kontakte hat und sich auch wechselweise besucht wird.
          Siehste, so regt man Exkurse an, lieben Dank, laila tov und Shalom, liebe Grüße
          Monika und Mimi.

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          • Musik in der Kirche ist ein besonderes Erlebnis. Da hattet Ihr Glück, so ein Konzert in St. Maria im Capitol zu hören, welch ein schöner Zufall! Bei dieser Kirche fällt mir noch etwas zum Thema „Kühle Orte …“ ein. In Köln findet seit 30 Jahren das Festival „Romanischer Sommer“ statt. Höhepunkt dieser musikalischen Wanderung durch die romanischen Kirchen Kölns ist jedes Jahr die Romanische Nacht in St. Mairia im Kapitol mit Musik vom späten Nachmittag bis zum Morgengrauen. Dies ist sowieso etwas Einzigartiges. Im Sommer vor unserem Umzug aus Köln war es zum Zeitpunkt dieser Veranstaltung gerade auch besonders heiß in der Stadt mi extremen Temperaturen am Tag und Tropennächten. Da haben wir die ganze Nacht herrliche Musik in dieser wunderschönen Kirche und Klostergang genossen. In diesem Jahr fand das Ereignis am 8. Juni statt und wurde auf WDR live übertragen. Vielleicht findet sich dazu ja noch ‚was im Netz.
            Nun aber genug der Erinnerungen; ach vielleicht doch noch eine kleine Empfehlung: Für Begeisterte der mittelalterlichen sakralen Kunst ist das Schnütgenmuseum auf der Cäcilienstraße unverzichtbar!

            Und jetzt grüß Mimi ganz lieb von mir, und Dir angenehmeTräume,

            Kristina

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            • Das war wirklich ein wunderschöner Zufall mit dem Konzert in Maria im Kapitol, bleibt mir unvergessen in Erinnerung!
              Das hört sich aber toll an, der „Romanische Sommer“, eine musikalische Wanderung durch die Kirchen mit der Romanischen Nacht in St. Maria im Kapitol, hab ich jetzt richtig mit Begeisterung gelesen. Das muß ein herrliches Erlebnis gewesen sein, in einem ebenfalls solch heißem Sommer eine ganze Nacht lang in herrlicher Kühle in Kirche und Klostergang Musik zu hören, das hätte mir gefallen!!! Da werde ich mal gucken, ob es zum diesjährigen Ereignis was im Netz gibt, das interessiert mich!
              Und lieben Dank für den Tip mit dem Schnütgen-Museum, da die Kinder in Köln wohnen, freu ich mich immer über Vorschläge, was man wo mal gucken gehen kann.
              Mimi hat sich sehr über die lieben Grüße gefreut und schickt ihrerseits Schnurrgrüße an dich und Rani zurück, habt eine gute Nacht mit schönen Träumen, liebe Grüße
              Monika und Mimi.

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  7. Das hat mir sehr große Freude gemacht, liebe Monika!
    Sehr schön hast du alles bebildert und beschrieben.
    Nun weiß ich auch, wo du so viele Kerzen für mein Zweitkind angezündet hast.
    Lieben Dank dafür und nun fangen meine Augen an zu schwitzen.
    Lieben Dank auch für deine Suche nach immer passenden Gedichten.
    Deine Kirche ist sehr schön!
    Besonders gefallen hat mir der Eifel Basaltlava. Das hast du gut beschrieben
    „Er lebt gleichsam und atmet und schwebt förmlich“
    Über einen längeren Zeitraum lebte ich nahe der Eifel und hab in diesen Basaltlava Gruben gespielt. Ich mochte (und mag) gerne über Steine mit den Händen streichen, besonders gern auch über rohen Basalt und rohen Marmor
    Genau das Gefühl habe ich dann, das du beschrieben hast.
    Lieben Dank noch mal für diesen wunderschönen Eintrag
    und liebe Grüße, Brigitte

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    • Das freut mich jetzt so sehr, liebe Brigitte, daß dir der Eintrag große Freude gemacht hat, ich habe gerade bei dem Marienbild, daß über den Kerzen hängt, sehr an dich gedacht und an alle Kerzchen, die für dein Zweitkind dort entzündet worden sind. Und auch meine Augen schwitzen! Laß dich lieb umarmen!

      Das Gedicht gefiel mir so gut, vor allem die letzte Strophe hatte es mir so angetan, „die große Predigt von des Meisters Werken“, das ist so schön!
      Sie ist wirklich schön, „meine“ Kirche, und ich fühle mich da so zuhause, durch Björns Kindergarten- und Schulzeit und den Jahren als Meßdiener und Mitglied im Kinderchor, wenn ich mich recht erinnere, ist er einmal auch in den Genuß gekommen, unsere Orgel spielen zu dürfen, außerhalb der Gottesdienstzeiten, mit unserem damaligen Kantor, Björn hat ja Orgel und Klavier gelernt, und sein Musiklehrer wollte, daß er mal eine richtig Orgel kennenlernt, ich muß Björn da nochmal fragen.
      Ist das nicht herrlich mit dem Eifel Basaltlava von unserem Altar, er ist wirklich trotz seiner Wuchtigkeit geradezu schwebend, und es ist immer so schön, in den Frühschichten kann man an ihm so schön die Augen ausruhen, tut richtig gut! Zumal mit Kerzenlicht oben drüber! Und das finde ich ja jetzt wieder so klasse, daß du in den Basaltlava-Gruben gespielt hast als Kind, weil du nahe der Eifel wohntest, welch ein schöner Zusammenklang! Ich liebe es auch, Steine zu streicheln, ich hab auch hier so einige „Handschmeichler“ aus Edelsteinen, und über kühlen Marmor ist das ganz herrlich, und über den rohen Basalt kann ich mir das auch so gut vorstellen, unseren Altar muß ich auch immer mal einmal „streicheln“, wenn sich die Gelegenheit ergibt, also in den Frühschichten immer, hihihi! Ist ein herrliches Gefühl, nicht wahr?!
      Ich freu mich wirklich sehr, daß es dir gefallen hat, ganz liebe Grüße
      Monika.

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    • Hallo, lieber Jens,
      freu ich mich doch wieder sehr, daß dir der Eintrag gefallen hat!
      Und für meine Mimi ist gerade die Katzenwelt wieder komplett in Ordnung, lach, sie hat wieder Bilder von großen, feinen Artgenossen von dir, und guckt ganz verliebt auf den Bildschirm, so ein feines Exemplar von einem Tiger, für den sie sich ja in Mini-Ausgabe auch hält! Sie malt sich gerade aus, wie schön der sich zum kuscheln auf Balkonien machen würde, ich mag ihr ihre Illusion nicht rauben, wenn ich so auf die Pfoten gucke!!!
      Danke für die herrlichen Bilder, das ist aber auch echt ein Prachtexemplar, wir wünschen dir auch noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  8. Die Fenster der Kirche und der Taufstein haben mir besonders gut gefallen. Und ein Orgelkonzert in deiner Kirche ist sicher win Ohrenschmaus.
    Wieder ein wunderschöner Bericht und ein nettes Gedicht.
    Liebe Grüße
    Kritzi & Co

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    • Das freut mich sehr, daß dir besonders die Fenster und der Taufstein gefallen haben.
      Ein Orgelkonzert in meiner Kirche ist wirklich ganz wunderschön, etwas besonderes ist es auch in jedem Jahr in der Silvesternacht, das ist schon eine lange Tradition, dieses Konzert. Zumal, wenn man bedenkt, daß es keinen Eintritt kostet, sondern lediglich um eine kleine Spende gebeten wird, wenn möglich. Für mich auch immer was ganz feines sind die entsprechenden Messen zu besonders hohen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, von Mozart oder anderen großen Musikern, zusammen mit unserem auch sehr guten Kirchenchor, der eine hervorragende Sopranistin in seinen Reihen hat. Mit einer glockenreinen Stimme!
      Ich freu mich, daß dir der Eintrag gefallen hat, und auch das Gedicht, schlaft schön, ihr Lieben alle, mit einem lieben Schnurrgruß von Mimi wünschen wir euch gute Nacht,
      Monika und Mimi.

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    • Lieber Klaus, das mach ich auch, ändern können wir es ja doch nicht, und irgendwann muß der Regen ja mal kommen, wie gesagt, wäre schön, wenn er das nächtens täte, der Rest des Sommers so schön über Tag kann und darf gerne so bleiben! Genieß ihn auch, liebe Grüße
      Monika.

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  9. Hallo liebe Monika, das war eine ausgesprochen schöne und interessante Führung durch Deine Kirche. Eingangs war ich echt gespannt, was uns das schöne Gedicht wohl andeuten sollte. Eine tolle Einleitung zu Deinem Kirchenbeitrag. Ich fand es schön, über Deine Kirche, von der ich ja hier bei Dir schon öfter zumindest ein bisschen lesen durfte, nun etwas mehr zu erfahren.
    Ja, moderne Kirchen sind von ihrer Architektur her auch für mich doch immer etwas gewöhnungsbedürftig. Aber in Deiner Kirche ist Altes und Neues gut miteinander verbunden. Hat mir gut gefallen.
    Kirchenfenster sind eh immer interessant für mich. Schau ich mir gern an. Aber nicht nur die. Du hast Deine Kirche hier rundum toll vorgestellt. Danke dafür und liebe Grüße von der Silberdistel mit Schnurrgrüßen an Dich und Mimi von meinem pelzigen Mitbewohnern

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    • Dankeschön, liebe Silberdistel, das freut mich sehr, daß dir die Führung durch meine Kirche gefallen hat. Ich wollte das schon länger mal machen, nun bot sich die gute Gelegenheit dazu.
      Ich fand das Gedicht so schön passend für den Eintrag, vor allem die letzte Strophe hatte es mir angetan!
      Ja, meine Kirchengemeinde hier ist euch ja schon durch einige Einträge ohne richtige Einsicht bekannt geworden, ich fühle mich dort sehr zuhause, auch wenn ich keineswegs ein regelmäßiger Sonntagskirchgänger bin, aber über all die Jahrzehnte, in denen ich nun hier in meiner Grafschaft wohne, hat sich da doch ein kleines, aber feines soziales Netzwerk entwickelt, das ich sehr genieße.
      Als ich meine Kirche hier das erste Mal von außen gesehen habe, war ich auch sehr erstaunt, und, ich geb es offen zu, erst einmal auch bissel „vorurteilig“, weil ich eigentlich auch Kirchen in wenigstens der alten Bauweise schön finde, aber das ist hier wegen der erwähnten Bergschäden eben nicht mehr möglich. Beim betreten der Kirche war ich dann aber ganz schnell richtig begeistert, das ist ein wirklich wunderschöner sakraler Raum, der allen Anforderungen, die man so innerlich an einen solchen hat, voll erfüllt. Gerade auch die Kombination von alt und neu, von Tradition und Moderne, und obwohl aufgrund der nötigen nicht so hohen Bauweise, wie sonst in einem Kirchenschiff, schafft es die Innenarchitektur, den Eindruck eines „Domes“ durch die Dachstruktur zu wecken, der Blick geht unverstellt in die Höhe, so daß man glaubt, der Raum sei viel höher, als es zum Beispiel von außen erscheint.
      Freut mich, daß es mir gelungen ist, euch meine Kirche gut vorzustellen und nahe zu bringen, wie gesagt, sie ist für mich ein Stück Zuhause!
      Liebe Grüße an dich mit lieben Schnurrgrüßen von meiner Pelzmadam an deine pelzigen Mitbewohner, wir sagen dann mal gute Nacht, schlaft schön und kommt gut wieder in den neuen Tag,
      Monika und Mimi.

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    • Nee, lieber Klaus, es ist kein Ende abzusehen, es muß ja kein Ende des schönen Sommerwetters sein, aber regnen, regnen müßte es jetzt wirklich mal, menno, nachts ist doch ganz viel Zeit dafür, lach, und tags dann wieder schön. Ich wünsche dir auch alles Gute, liebe Grüße
      Monika.

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  10. Liebe Monika,

    an dieser Kirche „Inkognito“ gehen wahrscheinlich viele Leute vorbei, weil außen auch jedes christliche Symbol an ihr fehlt. Die Bauweise ist mehr als außergewöhnlich für einen sakralen Bau, obwohl sie von innen interessante Gestaltungsmöglichkeiten bietet und auch über eine traditionelle Innenausstattung verfügt.

    Der Altar aus Basalt gefällt mir als spätere Eifellanerin natürlich ganz besonders und von Brigitte wüsste ich gerne, in welcher der vielen Balsaltgruben sie mal als Kind gespielt hat…

    Danke für den interessanten Rundgang durch die Liricher Kirche
    mit lieben Grüßen!

    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ja, da hast du recht mit dem „inkognito“, mittlerweile haben wir ja den kleinen Glockenturm wieder davor stehen, da fällt es dann schon bissel leichter, das Gebäude als Kirche zu identifizieren. Ich war beim ersten Mal sehen auch sehr überrascht.
      Das ganze durfte ja wegen der Bergschäden zwar breit, aber nicht hoch werden, und somit verlangte es dann doch nach einer ganz besonderen Aufteilung, hinter der Sakristei sind auch noch Räume, es gibt auch keinen Beichtstuhl im üblichen Sinne, sondern zwei entsprechend eingerichtete „Beichtzimmer“. Hinter der Orgel verbirgt sich noch eine kleine Empore, und wenn man vor der Kirche steht ist neben dem rechten Eingang die Treppe zur sog. „Unterkirche“, in der wir nach den Frühschichten immer unser Frühstück einnehmen. Die Unterkirche verfügt über zwei unterschiedliche Säle, die von der Gemeinde und auch gemeindefremden Leuten benutzt werden können für verschiedene Feiern, es gibt eine voll eingerichtete Küche, Sanitärräume, große Kühlschränke für div. Getränke und es ist sogar eine Zapfanlage dort vorhanden, wir haben schon herrliche Feiern dort verlebt, sowohl im kirchlichen als auch im privaten Rahmen! Und Björn hat die Unterkirche dazumal sogar als Kindergarten erlebt, hihihi, denn als der alte Kindergarten, in dem Björn angefangen hatte, wegen ebenfalls entsprechend baulicher Mängel abgerissen wurde, wurde ein Neubau desselben direkt neben der Kirche geplant, und für die Vakanz-Zeit sind die drei Kindergartengruppen aufs beste in der Unterkirche untergekommen, später haben wir dann auch den neuen Kindergarten noch genossen, mit erstem Spatenstich und später Richtfest, das war so klasse! Erinnert sich Björn immer noch gerne dran.
      Der Altar ist wirklich was ganz besonderes, sowohl vom Material her als auch von der Gestaltung, ich schrieb es schon bei den anderen Kommentaren, man kann auf diesem Altar so richtig die Augen ausruhen lassen, besonders in den Frühschichten mit dem Kerzenlicht darauf ist das so schön!
      Nun wißt ihr auch alle mal, wo ich denn dann meine euch so bekannten Frühschichten verbringe, hihihi, ich hab mich selbst auf und über diesen Eintrag gefreut!
      Sehr gerne geschehen, der Rundgang durch meine Grafschafter Kirche, fein, daß er dir gefallen hat, liebe Grüße
      Monika.

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