Wer schreibt, der bleibt…..von Hieroglyphen bis Datenschutz

Zorn

Beschüttet mich mit eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: Ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn,  geb. Therese von Droste-Hülshoff,  Nichte der Annette von Droste-Hülshoff)

„Wer schreibt, der bleibt“ pflegte schon mein alter Lieblingslehrer in meinen Schuljahren zu sagen, wenn wir uns wieder einmal seufzend an einen geforderten Aufsatz setzten oder mal wieder ein ellenlanges Gedicht abschreiben sollten. „Wer schreibt, der bleibt“, entweder mit seinen Gedanken und dem aufgeschriebenen im Gedächtnis seiner Nachwelt, oder etwas auf- oder abgeschriebenes bleibt im eigenen Gedächtnis.

Schon immer wollten die Menschen etwas von sich hinterlassen, nicht nur ihre Nachkommenschaft, nein, etwas aus dem eigenen gelebten Leben, von Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen, vielleicht, damit von einem selbst etwas ganz eigenes bleibt, vielleicht auch, um der Nachwelt einen Einblick in die Zeit zu geben, in der man lebte.

Schon in den Höhlen der Steinzeitmenschen existierten Höhlenmalereien, die allererste Form des Schreibens, Überlieferungen für die Nachkommen.

( Reproduction of a bison of the cave of Altamira, Urheber Rameessos, Bild vom Urheber als gemeinfrei freigegeben)

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlenmalerei

Solche Höhlenmalereien erstrecken sich mitunter bis zu 500 m breit über die Höhlenwände.

Im Laufe der Erdgeschichte entwickelte sich diese Erinnerungskultur, die Entwicklung der Schrift begann. Hochkulturen wie die Ägypter und Sumerer entwickelten erste Schriftsysteme aus Zeichen und bildhaften Symbolen und erfanden so den Vorläufer unseres heutigen Alphabets. Um etwa 3000 vor Christus entstanden in Ägypten die Hieroglyphen.

(Zeichnung nach einem Wandrelief aus dem Felsengrab des Renni (EK7) in el-Kab, Ägypten, Paris 1809, Francois Jomard)

Hieroglyphenschrift (von altgriechisch ἱερός hierós, deutsch ‚heilig‘ sowie γλυφή glyphē ‚Eingegrabenes, Gravüre‘) ist eine unspezifische Bezeichnung für Schriften, welche sich im Wesentlichen aus Zeichen in Form von schematischen Bildern (Piktogrammen) zusammensetzen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptische_Hieroglyphen

Schon an ein Alphabet angelehnt sind die alten Schriftzeichen der Germanen, die Runen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Runen

2000 Jahre später erfinden die Ägypter ein weiteres Medium, um wichtige Ereignisse festzuhalten: Papyrus. Ein aus der Schilfpflanze hergestelltes Material zum beschreiben. Das eigentliche Papier, wie wir es heute kennen, wurde 200 Jahre vor Christus in China erfunden, Kontakt zu diesem Medium gab es in Europa erst im 12. Jahrhundert. Von da an verbreiteten sich die Bücher, handgeschrieben natürlich.

1450 erfolgt dann der Durchbruch in Deutschland mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg. Ab dem 19. Jahrhundert ist gedrucktes Wissen für jedermann zugänglich.

Auch bildlich kann jetzt archiviert werden.

Aber die Entwicklung der Erinnerungskultur schreitet weiter fort, um 1840 wird in Frankreich die Fotografie erfunden. Der Anfang neuer Medien. Schwarz-weiß und aufwendig, aber ein Meilenstein.

 (Meine Urgroßeltern väterlicherseits)

Und bewegte Bilder lassen dann nicht all zu lange auf sich warten, 20 Jahre später wird der Mikrofilm erfunden. Übrigens eine der sichersten Möglichkeit der Datenspeicherung bis heute, Haltbarkeit von Film und Foto in schwarz-weiß bis zu 700 Jahren, in farbig nur bis zu 150 Jahre.

Aber nicht nur visiuell werden Wege gesucht, wichtige Kulturgüter für immer zu speichern, auch akustisch ist es bald möglich, Lieder und Texte den nächsten Generationen weiter zu geben. Analoge Tonträger wie die Schellack-Platte machen den Anfang, die Entwicklung geht dann über die Vinyl-Langspielplatte bis zur heutigen Technik der Speicherung von Tonaufnahmen.

Mit der Entwicklung über die ersten Schriftzeichen bis zu gedruckten Text- und Bilddateien verbreiten sich natürlich auch Nachrichten aus allen Ecken und Enden der Erde immer weiter und schneller. Mit einem Medium, das für eine solche Datenübertragung entwickelt wurde, habe ich selbst noch zu tun gehabt in meiner damaligen Bauernhofarbeitsstelle, nämlich mit dem Telex oder auch Fernschreiber genannt

https://de.wikipedia.org/wiki/Telex

Die Texte, die man dort mit einer Schreibmaschinentastatur eingab, konnten auf einem mitlaufenden Lochstreifen gespeichert werden, 

(Typendruck-Schnelltelegraph von Siemens & Halske : Lochstreifen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Lochstreifen

mit diesen Lochstreifen haben wir uns immer einen Spaß gemacht, es war nämlich möglich, mittels der Schreibtaste „klein-x“ Bilder zu „malen“, haben wir dann gemacht, auf den Lochstreifen gespeichert, den Lochstreifen eingelegt, irgendwen angewählt zum Daten übertragen und dann den Lochstreifen durchlaufen lassen, natürlich ohne „Kennung“, also ohne die eigene Identifizierung des Absenders! Aber wehe, die Gegenseite schaltete sich beim senden ein, dann mußte man schnell sein und sofort ausschalten, weil ansonsten die entsprechende Kennung hätte angefordert werden können vom „Beschenkten“ dieses Machwerks, hihihihi!

Und damit sind wir bei der Datenspeicherung angekommen, im digitalen Zeitalter wird elektronisch archiviert. Diese große Wende der Datenspeicherung leitete die Erfindung des Computers ein, 1941 in Deutschland. Was früher viel Platz in Bibliotheken und Archiven beanspruchte, läßt sich jetzt auf engstem Raum speichern. Die Datenmengen steigen entsprechend an.

https://de.wikipedia.org/wiki/Computer

Und damit bin ich da, wo ich mit diesem Eintrag eigentlich hin wollte: Allwieder einmal beim bald in Kraft tretenden neuen Datenschutzgesetz!

Eins vorab: Ich bin für Datenschutz, ich bin für Urheberrechtsgesetz und für das Recht am eigenen Bild. Aber nicht in der Form, in dem dieses neue Datenschutzgesetz nun selbst dem kleinsten Feld-, Wald- und Wiesenblogger und dem kleinsten Unternehmen, das sich in der alles verschlingenden Groß- und Größtkonzernwelt eh kaum behaupten kann, droht! Dessen unausgereifte und mit der heißen Nadel gestrickten Vorschiften und Regeln für alles und jeden nur noch nach jahrelangem Jurastudium wirklich rechtssicher (und selbst dann nicht, wie Juristen ja heute schon zugeben!) überhaupt umgesetzt werden können. Aus diesem Grund habe ich heute diesen kleinen Exkurs in die Welt der Datenentwicklung praktisch von der Steinzeit bis heute entwickelt: Denn wenn schon unsere Vorfahren ein solches Gesetz hätten umsetzen müssen, gäbe es heute keinen Einblick in das Leben und Wirken der uns vorausgegangenen Epochen, keine Bilder, keine Bücher, kein World Wide Web, denn alles was uns da von Anbeginn an übermittelt worden ist, waren „persönliche Daten“. Ich bitte, mich nicht falsch zu verstehen, dem Mißbrauch von Daten und dem verhökern derselben nach dem Maßstab von, um nur mal einen zu nennen, Mr. M.Z. aus den USA und anderen ähnlich gestrickten Abzockern gilt es auf jeden Fall, einen Riegel vorzuschieben!!! Aber wie man das nun dadurch erreicht, in dem in jedem von mir oben erwähnten Privat-Blog jedwede Verlinkung, jeder Kommentar, jede Kommentarfunktion, jedes Erkennungsbildchen für die Kommentare untersagt wird und entsprechendes aus der Vergangenheit zu löschen ist, das erschließt sich mir beim allerbesten Willen nicht. Und es in diesem Zusammenhang nicht einmal rechtlich und gesetzlich abgesichert zu schaffen, eine eindeutige Formulierung für einen privaten Blog zu schaffen, ist ein Armutszeugnis sondergleichen und wirft ein treffendes Licht auf die Verursacher dieses „Machwerks“! Vom grünen Tisch beschlossen und abgesegnet, meilenweit an der Realität und der Entwicklung in der heutigen Medienlandschaft vorbei, noch weiter entfernt von den vielen kleinen Netzwerken und der privaten Bloggerlandschaft, die hier und anderswo von jedem einzelnen mit Herzblut, Freude und Leidenschaft aufgebaut worden ist. Und die jetzt einer Horde von Abmahn“Anwälten, Trollen und sonstigen mißgünstigen Leuten ausgeliefert ist, wenn sie hier wie gewohnt weiter machen wollen.

Und für alle, die nun wieder lautstark nach dem Schutz vor der eigenen Dummheit nach gerade diesem Datenschutzgesetz und möglichst sogar noch mehr davon rufen:

Es gibt nur einen einzigen 100%-igen Datenschutz: Netz abschalten! Stecker ziehen! 

Denn auch mit diesem Datenschutzgesetz werden die ewigen Datenkraken weiterhin ihre Geschäfte machen, denn sie kennen dank ihrer Anwaltslobby die Lücken, auch mit diesem neuen Gesetz werden weiterhin für alle möglichen und unmöglichen Zwecke unserer Daten abgegraben, die Dummen sind auch hier, wie so oft und wo auch immer, die Kleinen! Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder?!

Viel wird es nicht bringen, weil es Perlen vor die Säue sind, aber vielleicht mal was für ins Stammbuch der „Väter“ dieses Gesetzes: Tradition (und in weitestem Sinne halt Datenübertragung) ist das weitergeben der Flamme und nicht das bewahren der Asche!

Also pustet mal die Asche raus!!!

So, nach all den Wochen unsäglicher Beschäftigung mit diesem Datenschutzgesetz mußte das nun einfach mal raus und gesagt werden, ich wäre sonst irgendwann geplatzt!!!

Was euer Co-Autor, meine Mimi, dazu meint?  Hi, Folks, tja, wir Katzen geben unser Wissen, unsere Erfahrungen und Gefühle an unsere Nachkommen mit unseren Genen und unseren Instinkten weiter, und da lassen wir uns auch von keiner Datenschutzverordnung reinfummeln! Vielleicht sind wir und unsere anderen tierischen Mitgeschöpfe doch bissel klüger als die „Krone der Schöpfung“, zu der sich der Mensch selbst ernannt hat, hihihihi! Denkt mal drüber nach!

Wen von euch es interessiert: Es gibt über die Schiene der Fotografie mittlerweile eine Petition gegen die neue Datenschutzverordnung

https://www.change.org/p/european-parliament-die-datenschutz-grundverordnung-dsgvo-darf-so-nicht-in-kraft-treten

lest sie euch gründlich durch und entscheidet selbst.

Und damit wünschen wir euch trotz alledem einen wunderschönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, ganz datenschutzkonform betten wir hier noch ein Video ein, natürlich von Reinhard Mey, denn so „dröge“ und unlustig soll der Montag hier doch nicht sein:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/klagelied-eines-sentimentalen-programmierers

Habts fein! Und genießt den Mai!  

51 Gedanken zu “Wer schreibt, der bleibt…..von Hieroglyphen bis Datenschutz

  1. Liebe Monika,
    danke für den Link und deinen tollen Eintrag! Das stimmt. Irgendwann wären wir mit diesem Thema geplatzt. Da hast Du vollkommen recht. Am Anfang hatte ich Lust zu schreiben und Bloggen macht mir viel Spaß. Im Augenblick macht es wirklich keinen Spaß mehr, wenn die eigene Meinung und die Freiheit untersagt werden. „Sharing is caring“ und „Liebe ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ – Albert Schweitzer. Wir haben keine Freiheit mehr, wenn die Empathie, Fürsorge und das Teilen verboten werden. Ich habe mein Blog noch nicht privat umgestellt, sondern „versteckt“ eingestellt. Ich habe keine Lust mehr zu schreiben und jetzt gehe ich lieber früh in meine Küche. Kochen macht mir viel Spaß als Bloggen. Hihihi…ich muss meine Geheimnis, meine Meinung, meine Liebe und die neue Entdeckung der Rezepte verstecken. Ich bin gezwungen, egoistisch zu sein und darf leider nicht mehr so viel teilen, wie ich möchte. Danke für deine lieben Wünsche! Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Montag und einen guten Start in die neue Woche. Liebe Grüße, Hang

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    • Liebe Hang,
      da bin ich neulich drüber „gestolpert“, über die Petition, beim suchen nach all dem „wissenswerten“ über das neue Datenschutzgesetz, und das wollte ich euch nicht vorenthalten, vielleicht kriegen wir ja so doch noch ein überdenken hin! Es regt sich ja überall Kritik, da besteht ja doch noch ein klein wenig Hoffnung.
      Ich stand hier wirklich kurz vorm platzen, und da ist schreiben für mich immer die beste Möglichkeit, zu verhindern, daß der Deckel endgültig vom Topf fliegt, je mehr man über die Sache gelesen hatte, desto mehr kam dazu, das ist doch von uns so überhaupt nicht zu stemmen. Abgesehen davon, daß ich auch nicht bereit dazu bin, mich dermaßen fremdbestimmen zu lassen. Das sehe ich nämlich genauso wie du, in unseren harmlosen Blogs wird uns alles untersagt, und genau damit sprichst du mir so aus der Seele, das ist genau das, was ich dabei auch empfinde, ich möchte hier Gedanken und Gefühle teilen, wie ich es nun schon seit 6 Jahren mache, mich mit euch austauschen, euch etwas geben und von euch etwas empfangen so, wie du das so gute Zitat von Albert Schweitzer hier einstellst „Liebe ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt“! Und ich ergänze es noch durch „geteiltes Leid ist halbes Leid“, wie ich in meinem Eintrag eben schrieb, ein kleines, privates Netzwerk! Nicht mehr und vor allem nicht weniger! Denn genau da sehe ich eben auch die große Gefahr, Empathie, Fürsorge und das teilen dieser Eigenschaften wird hier unterbunden durch ein Gesetz, da muß man sich wahrlich nicht wundern, wenn unsere Gesellschaft immer empathieloser wird. Manchmal drängt sich mir der Verdacht auf, das ist so gewollt!
      Ich weiß, was du meinst, wenn du schreibst, du hast deinen Blog „versteckt“, nur ist das ja eigentlich auch nicht das, was wir mit unseren Blogs erreichen wollten, sie sollten ja für jedermann, der sich dafür interessiert, zugänglich sein. Aber so hast du schon mal ein Stück an Sicherheit für dich, ganz klar!
      Kaum zu fassen, nicht wahr, hast du echt gut formuliert, man zwingt dich quasi zum Egoismus, irgendwie bezeichnend für unsere Gesellschaft. Wir reden doch, wenn wir von Netzaktivitäten sprechen, nicht über unmündige Kinder, und jeder, der seinen Computer, sein Smartphone oder sein Tablet einschaltet, weiß doch, daß man am „Eingang“ dieser Welt praktisch automatisch seinen „Paß“ abgibt, ich bin doch mündig und kann trotzdem immer noch entscheiden, was ich preisgeben möchte! Und anstatt jetzt das Kind vollständig mit dem Bade auszuschütten, hätte man viel früher den entsprechenden Datenkraken auf die Finger klopfen müssen, durch dieses Gesetz wird dort nichts rückgängig gemacht, aber letztlich hat der Staat auch daran partizipiert.
      Ja, liebe Hang, ich wünsche dir auch einen wunderschönen Montag, die Hoffnung stirbt zuletzt, schaun wir mal, was wir noch erreichen können, hab eine schöne, neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

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  2. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Also das ist vielleicht ein Chaos mit der neuen Verordnung. Wobei ich sagen muss, dass ich nur darauf gestoßen bin, weil so viele darüber bloggen. Sonst wäre der Kelch vermutlich an mir vorüber gegangen. Und ehrlich gesag, lasse ich meine Seite einfach so wie sie ist. Ich habe dort alles nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und hoffe einfach, dass wir weiterhin ungestört gemeinsam unsere Gedanken, Geschichten und Erlebnisse auf den Bloghütten teilen können. Allerdings wäre so ein Blog mit Lochkarten auch äußerst spannend. Finde ich wirklich faszinierend und wäre eine wunderbare Form der Kommunikation :)
    So, jetzt gehen wir aber mit frischem Elan in die neue Woche und lassen uns von den Paragraphenreitern nicht unterkriegen.
    Wir wünschen euch eine wunderschönen Montag und hoffen natürlich, dass dieser wunderbare Blog weiterhin bestehen bleibt.

    Herzliche Grüße
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      das kannst du wohl laut sagen, daß das ein Chaos ist mit dieser Verordnung, ich bin auch nur auf dem Weg der anderen Blogs darauf gestoßen, und irgendwie wünschte ich mir, der Kelch wäre an mir vorübergegangen, aber nun ist es einmal so, da hab ich mich dann auch damit beschäftigt. Und je mehr man sich einliest, desto schlimmer wird es, ich habe in meinem Erstberuf vor 50 Jahren Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte gelernt, und kann insofern Gesetze lesen, ehrlich, ich hab in dieser Hinsicht schon vieles in den Fingern gehabt, wo man die Augen verdreht und ca. 4 mal lesen braucht, um einigermaßen zu verstehen, wo das hin soll, aber dieses „Machwerk“ setzt echt allem die Krone auf. Schwammige Formulierungen, irgendwie so nach dem Motto „Frage an Radio Eriwan“, „Im Prinzip ja, aber……“! Wenn selbst Juristen schon fast aufgeben, und von den Verursachern dieses Gesetzes selbst ausgeführt wird, je nun, da müßten dann nach Inkrafttreten eben die Gerichte ran, Himmel hilf und laß Hirn regnen, darf gerne Schweinehirn sein, womit wir mal wieder bei den intelligenteren Tieren wären!
      Ich hab mich auch noch nicht ganz eindeutig entschieden und werde wahrscheinlich auf die Möglichkeit des auf privat gestellten Blogs ausweichen, solange diese Rechtsunsicherheit vorherrscht, aber das widerstrebt mir eigentlich dermaßen, am liebsten würde ich auch schlicht und ergreifend nur das ändern, was für mich auch einsehbar ist, sprich, ein eingeschränktes Impressum, eine vernünftige Datenschutzerklärung angepaßt an meinen Blog, von mir aus noch der Cookie-Hinweis, und einen Hinweis bezüglich der Kommentare, und Feierabend, alles andere bleibt so, wie es auch vorher war. Aber die Unsicherheit dabei bleibt dann, und letztlich hat nach diesem neuen Gesetz ja nun jeder ……die Möglichkeit, von dir seine Datenverarbeitung einzufordern und dich dann evtl. sogar auf Schadensersatz zu verklagen, also alleine dieser Passus ist der blanke Hohn! Es soll den Datenkraken angeblich das Leben schwer gemacht werden und dann züchtet man neue ran, die strahlend vor Glück die nächsten Dollarzeichen in den Augen haben, Himmel, der Gier dieser Welt ist echt nichts mehr heilig.
      Jaaa, das wäre doch mal eine Alternative, ein Blog mit Lochstreifenübermittlung, ich lach mich weg, ich stelle mich gerne fürs know-how zur Verfügung, ich kann das noch, hihihi! Vor allem wäre diese Art der Kommunikation nun wirklich streng geheim, lach, denn nichts ist so geheimnisvoll wie veraltete Technik. Aber so ist das eben mit dem Datenschutz, da wird nix, aber auch gar nix drüber verraten, lol!
      Ich hoffe sehr, daß wir uns von den Paragraphenreitern nicht unterkriegen lassen müssen, und in diesem Sinne wünschen wir euch einen wunderbaren Montag und einen guten Start in die neue Woche hinauf auf die Alm, unser Blog bleibt so oder so auf jeden Fall bestehen, wenn er privat gehen muß, kriegt die Alm natürlich eine formvollendete Einladung, lach, wir machen weiter oder „Venceremos“!!! liebe und herzliche Grüße
      Monika und Mimi.

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      • Wow. Also so genau wusste ich bisher noch nicht Bescheid. Ist ja wirklich unglaublich, was einem da passieren kann. Und ich frage mich auch ernsthaft, wer denn dann diese Daten anfordert von irgendwelchen harmlosen Privatpersonen, die Spaß am bloggen haben.
        Falls wir wirklich auf die Lochkarten umsteigen, melde ich mich sofort für einen Kurs bei euch an. Das klingt super.
        Bis dahin einen sonnigen Montag und Grüße nach Balkonien :)

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        • Tja, du kennst doch das Sprichwort von dem bösen Nachbarn, der den frömmsten nicht in Frieden leben läßt, mit dem Passus, daß man da nach der Verarbeitung seiner Daten fragen kann und letztlich sogar Schadensersatzansprüche auch von privat gelten machen kann, ist doch solchen „Trollen“ und Mißgünstigen Tür und Tor geöffnet worden. Daß es z.B. bei unlauterem Wettbewerb sowas unter Firmen und ähnlichen Einrichtungen gibt und wohl auch geben muß, ist ja durchaus einsichtig, aber von Privatpersonen? Da kursierten im Netz schon die ersten Mitteilungen, einfach mal eine Seite mehrmals besuchen und dann die Datenverarbeitung verlangen, und schwupps, könnte man dann da vielleicht die „schnelle Mark am Bahnhof“ machen! Einer der Gründe, warum mich diese Datenschutzverordnung so aufregt, noch mehr Möglichkeiten für die Abzocker-Bande, ob Abmahn“Anwälte“ oder eben jetzt auch Privatpersonen, was für ein tolles Gesetz zum Datenschutz, ich schütz die Daten derer, die mir ans Bein pinkeln wollen, das ist genau mein Humor!
          Kurs für Lochstreifen steht, lach, Anmeldungen werden gerne entgegengenommen und gegen eine geringe Gebühr werden wir in die geheimnisvolle Welt der veralteten Technik einführen, ich lach mich weg, sie hat mich infiziert, diese „Dollar-Mentalität“! Wobei die „geringe Gebühr“ auch noch ein Überbleibsel aus meiner Bauernhofarbeitsstelle dazumalen ist, die geringe Gebühr bei Vergehen aller Art oder entsprechende Dienstleistungen unter den Kollegen war eine Platte Pflaumenkuchen, hihihihihi!!!
          Euch auch einen sonnigen Montag mit lieben Grüßen hinauf auf die Alm gewunschen,
          Monika und Mimi.

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  3. Meine liebe Monika,

    gut,dass du dir hier in deinem so feinen Blögchen,wo wir nun schon seit Jahren Freud und Leid miteinander teilen,über dieses unschöne Thema Luft machst! Mich beschäftigt diese blöde Datenschutzverordnung auch schon die ganze Zeit,obwohl ich ja nur der Genießer all der wunderschönen Einträge bei dir und auch noch bei manchem anderen bin,ich fühle sehr mit euch mit!

    Fein passend ist das Gedicht,man könnte denken,die Verfasserin kannte dieses Problem schon.
    Du hast einen großen und sehr interessanten Bogen von der Höhlenmalerei bis zum Computerzeitalter aufgezeigt und auch wieder schön bebildert.Man merkt,dass du dir den Schneid nicht nehmen lässt,und das ist auch gut so!

    Diese DSVO ist einfach nur hanebüchen und ich unterschreibe jeden einzelnen Gedanken von dir,und erst recht diese Petition!Es geht doch wirklich nur darum,dass die Großkopferten wieder mal ihren Profit vermehren,und die Kleinen machen,wie immer und überall,die Dummen.Der Teufel sch…. immer auf den größten Haufen,heißt es schon so treffend!

    Liebes Mimilein,für mich sind die Tiere schon sehr lang die besseren Geschöpfe,spätestens seitdem ich den Eindruck habe,dass ein großer Teil der Menschheit verroht und verblödet.

    Das Lied von Reinhard Mey ist noch der krönende Abschluß deines „Luftmachereintrages“,liebe Monika!Lass dir durch das doofe Datenschutzgesetz nicht zu sehr Kopfschmerzen machen!

    Ich wünsche euch nun trotzdem auch einen wunderschönen Montag und eine gute neue Woche mit erhellenden Gedanken noch und habts auch fein,du und Mimilein, und genießt den Mai.

    Liebste Grüße schickt euch beiden Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, das mußte einfach mal raus, ich hasse es, auf diese Art und Weise gegängelt zu werden und irgendwo an irgendwelchen frei erfundenen Türen meinen gesunden Menschenverstand abliefern zu müssen!
      Hihihi, das Gedicht sprach mir echt aus der Seele, irgendwann ist eben einfach Schluß mit lustig!
      Ja, mußte doch ein Aufhänger her für diesen Eintrag, und beim beschäftigen mit diesem unseligen Gesetz kam mir das immer öfter und mehr in den Sinn, was wäre wenn, wenn früher schon solch hanebüchener Mist beschlossen worden wäre, was wüßten wir dann heute? Nicht viel! Daten sammeln und speichern ist doch bitteschön nicht nur von Übel, verdammt nochmal! Stell mir gerade so plastisch vor, bei einer Höhlenmalerei von ca. 500 m in der Breite wäre dazumalen schon einer aufgestanden und hätte sich beschwert, daß seine Daten nicht geschützt würden dabei, da hätte man dann leider die ganze Wand einreißen müssen, tja, und schade, da wäre dann wohl auch die ganze Höhle zusammengebrochen, das Gegenteil von gut ist eben gut gemeint! Dumm gelaufen, aber so ähnlich kommt mir das halt mit dem neuen Gesetz vor.
      Danke fürs unterschreiben, ist halt wie bei allen Petitionen, jede Stimme zählt. Man muß nicht alles sang- und klanglos hinnehmen.
      Reinhard Mey ist immer klasse, und hier war es vor allem das Ende des Liedes, hihihi, „und jetzt schneid ich ihr knapp, hinterlistig und gemein, das Stromkabel ab“, tja, der einzige Datenschutz!
      Wir wünschen dir auch einen guten Start in die neue Woche und noch einen schönen Montagnachmittag mit liebsten Grüßen
      Monika und Mimi.

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    • Moin moin, liebe Brigitte,
      dankeschön, das mußte raus, ich wäre hier sonst echt geplatzt! Ich hab schon die Möglichkeit eines Rundbriefes überlegt, lach, aber nein, im Ernst, du hast ja recht, und ich überlege das auch ernsthaft!
      Bis später!!!

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  4. Moin moin,
    jetzt frisch gestärkt, aber schon wieder fertig mit der Internet Welt.
    Gerade habe ich erfahren, dass Twitter mein Passwort für alle sichtbar offengelegt hat.
    Ich werd noch raschelig.

    Aber nun zu deinem Beitrag, liebe Monika.

    Der ist einfach hervorragend und ich möchte dich wirklich bitten, ihn an unsere verantwortlichen Politiker zu schicken.Wir haben sie gewählt, damit sie unsere Interessen vertreten und nicht, damit sie uns das Leben schwer machen.

    M.E. würde es genügen, unseren Anbietern zu untersagen unsere Daten zu missbrauchen.
    Ein Häkchen dort und sie könnten verhindern, dass unsere Daten wer weiß wo gespeichert werden.
    Wir können das ja gar nicht gewährleisten und haben ja auch gar nicht die Absicht Daten zu speichern.

    Wir wollen ja nur bloggen und sonst gar nix.

    Ich würde das einfach an die unterschiedlichsten Ministerien versenden.
    Hier kannst du zum Beispiel unserer Bundeskanzlerin schreiben

    https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Service/Kontakt/kontakt_node.html

    Ob sinnvoll oder sinnlos, keine Ahnung, aber vielleicht liest das dort ja tatsächlich jemand.

    Danke für diese gute Arbeit über ein Thema, das uns allen am Herzen liegt.

    Wir Bees wünschen euch Emms einen wunderbaren Tag auf Balkonien und wenn es euch (und uns) zuviel wird, ziehen wir einfach den Stecker und bewegen uns nur noch im RL.

    Habt es fein!!!!!!!!!!!!!!

    Mir fällt gerade mein MacroMonday zum Thema Evolution aus dem letzen Jahr ein *lol*
    MacroMondays * Evolution * pictographic script * HMM

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    • Moin moin nochmal, liebe Brigitte,
      ja, da packt man sich doch gleich wieder an den Kopp, was du mit deinem Paßwort bei Twitter erlebt hast, soviel zum funktionierenden Datenschutz! Da kann man doch echt nur noch raschelig werden!
      Und genau deshalb entstand halt dieser Eintrag, ich mußte mir hier Luft machen, je mehr man sich reingelesen hatte, desto höher wurde der Druck im Dampfkochkessel, und dann flog halt gestern der Deckel! Danke dir sehr für dein Lob, und ich denke auch wirklich ernsthaft daran, mich damit an verantwortliche Stellen zu wenden, danke für den Link! Ob es was bringt oder nicht, sei wirklich dahingestellt, aber gar nix tun bringt nun eben auch wirklich gar nix, und vielleicht ist es doch der stete Tropfen, der den blöden Stein höhlt, lach! Und die Petition hat ja nun auch jemand auf den Weg gebracht, dem wohl ebenfalls gerade sehr saftig die Hutschnur gerissen ist.
      Ja, genau da geb ich dir so recht, für die meisten der Daten in unserem Blog und ihrer Speicherung oder Übertragung ist unser Hoster, also WordPress, verantwortlich, abgesehen von der Tatsache, daß wir bestimmte Dinge als kostenloser Blog gar nicht ändern können. Ich seh ja durchaus den Interessenskonflikt, einerseits möchten wir kostenlos einen Anbieter, der uns gute Möglichkeiten für unsere Blogs zur Verfügung stellt, anderseits nimmt dieser aber als „Bezahlung“ dafür die Möglichkeit der Werbungsschaltung auf unseren Blogs wahr, auch solchen Konflikten hätte das Gesetz doch begegnen müssen, es ist ja in einem gewissen Umfang doch einzusehen, daß nun mal nicht alles „für lau“ zu haben ist. Aber da setzt es eben an, da wäre jetzt eben das von dir erwähnte berühmte „Häkchen“ fällig, daß WordPress dafür die Verantwortung übernimmt und offenlegt, wofür seine Datenspeicherung gebraucht wird. Denn wenn man Bloggern wie uns über Jahrzehnte hinweg Möglichkeiten wie diese eingeräumt hat, dann kann man sie nicht von einem Tag auf den anderen plötzlich kriminalisieren und einfach im Regen stehen lassen, m.E. gilt das im übrigen aber auch im weiteren Sinne für den Anbieter, denn auch der hat ja jahrzehntelang eine ungerügte Praxis vollzogen! Die ihm von eben diesem Gesetzgeber eingeräumt worden ist, der jetzt auf alles und jedes bezüglich Datenspeicherung einprügelt, lachhaft! Welche unsägliche Lobby hinter diesem Gesetz steht und dafür gesorgt hat, es auf den Weg zu bringen, möchte ich hier nicht so unbedingt laut werden lassen, aber ist wohl allen auch so bekannt, und das alles dann unter dem Deckmäntelchen des Schutzes der ach so armen und unwissenden Bürger dieses Landes, wohin denn wohl ihre Daten so wandern! Nun wandern sie dann eben in eine andere Tasche, ändert nix daran, daß es den angeblich durch das neue Gesetz erfolgten ganz tollen und überschaubaren Datenschutz so nicht gibt, und nie geben wird, schon beim aufrufen von Google zur Nachfrage, wann denn nun das Wasser kocht, und schwups, deine IP-Adresse steht, der Rest ist Formsache. Wie gesagt, daß man unlauterem Wettbewerb und Datenspeicherung zu unerlaubten Zwecken unterbindet, da rennt man bei mir offene Türen ein, aber ansonsten ist es mir ziemlich schnuppe und manches Mal sogar ein Grund zur Belustigung, wenn nach dem Suchen bei Google nach einem Trauergedicht plötzlich an der Seite jede Menge Werbung von Bestattungsunternehmern steht, Himmel, ich muß sie doch nicht anklicken, ein bissel Selbstverantwortung beim Umgang mit dem Netz ist doch wohl drin.
      Langer Rede kurzer Sinn: Mensch, wir sind mündig!!!!!
      Hach, Brigitte, jaaaaaa, ich hab jetzt so gelacht bei dem Bild, ehrlich, genau daran hab ich gestern gedacht, als ich das Bild von den Hieroglyphen eingestellt habe, hihihihihi, das hattest du doch mal so herrlich umgesetzt, und ich fand das damals schon so toll, und so soll es doch auch sein, Himmel, wir müssen doch nicht rückwärts gehen (was ja wohl auch politisch zur Zeit ein Volkssport wird, meine Fresse!!!) und unseren gesunden Menschenverstand an der Kasse abgeben! Das eine geht Hand in Hand mit dem anderen, wir müssen bloß wollen!
      Yep, wenn wir die Faxen hier dicke haben, schneiden wir ihnen auch hinterlistig und gemein das Stromkabel ab, lach, wir jedenfalls genießen jetzt noch Balkonien bei diesem Prachtwetter, Mimi kommt gar nicht mehr rein, hihihi, sie schickt mal wieder einen Schnurrgruß an Buddylein mit und meint nur, kopfschüttel mal wieder über die Menschen, von mir büdde einen dicken Püler, habt alle einen feinen Tag, ihr lieben Bees und einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße von
      euren Emms.

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      • Moin aussem Terrassen Schatten.
        Ich mach jetzt mein Ding bis zum 24. Mai 2018 und dann schalte ich ab.
        Außer: WP macht mit mir einen ADV Vertrag, der jetzt wohl AV Vertrag heißt, und die Verantwortung für den ganzen von mir nicht verursachten DatenSammelWust übernimmt.
        Bis dahin genieße ich den Mai und das Bloggen. So what!!!

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        • N’abend vom noch immer sonnigen Balkonien, hihihi,
          ja, so wird das wohl bei mir auch laufen dann. Glaubst du noch an WP? Ich eigentlich nicht mehr so! Schaun wir mal. Das wäre dann ja durchaus die Lösung zum weitermachen, aber ohne wird die Geschichte doch bissel heiß!
          Gute Einstellung, den Mai genießen und das bloggen bis dahin, wir schließen uns an!

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          • Du kennst dich also aus mit der ADV,
            da du schreibst

            „Das wäre dann ja durchaus die Lösung zum weitermachen, aber ohne wird die Geschichte doch bissel heiß!“

            Erklär dann doch bitte mal, welche Auswirkungen der Vertrag dann genau auf uns Blogger hat.

            Das wäre zum besseren Verständnis sehr schön.

            Bedankt und schönen Abend noch für euch!
            LG von uns Bees

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            • Also, normalerweise brauchte einen ADV-Vertrag, oder eben jetzt AV-Vertrag, nur jemand, der über seine Seite z.B. Google Analytics hatte, oder einen Newsletter, oder andere externe Unternehmen, die ihm einen Dienst zur Verfügung gestellt hatten, im ganz engen Rahmen fällt nun da eventuell auch ein Hosting-Dienst wie WordPress drunter. Ich gehe aber nachdem, was ich bisher gelesen habe, davon aus, daß dies durchaus eine freiwillige Sache der Anbieter wäre.
              Die ganze Sache ist sehr komplex, was da zwischen dem auftraggebenden Unternehmen und dem Dienstleister läuft, das betrifft uns aber nun in diesem Umfang nicht, für uns wäre dann wirklich wichtig, daß uns WordPress einen solchen ADV-Vertrag anbieten würde, in dem wir mit den Daten, die WordPress speichert bzw. womit WordPress arbeitet, datenschutzkonform weitermachen könnten, hieße auf gut deutsch, WordPress übernimmt die Verantwortung dafür und sichert datenschutzkonforme Verarbeitung zu. Ob sie das in diesem Umfang tatsächlich tun, bleibt dahingestellt, meine letzte Information ist die, daß WordPress wohl daran arbeitet, alle Dienste DSGVO-konform zu machen. Und ich gehe bei dieser Formulierung davon aus, daß dann auch alle Dienste, also auch unser kostenloses Blog, damit gemeint sind. Und das meinte ich, wenn ich schrieb, daß wäre die Lösung zum weitermachen, denn dann läge die Verantwortung für die Verarbeitung der Daten nach dem DSGVO bei WordPress.
              Ich hoff, ich hab das jetzt einigermaßen verständlich geschrieben. Die „Übersetzung“ von Juristendeutsch ist nicht immer ganz so einfach, lach!
              Wir wünschen euch auch noch einen schönen Restabend, liebe Grüße von uns Emms.

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              • Jo, deswegen frug ich ja nach einer Verdeutschung für alle verständlich.
                Ich hatte das schon kapiert, aber nicht jeder hier hat schon davon gehört.
                Wir müssen eben abwarten, was WP tut oder was noch aus Berlin kommt.
                Was meinst du denn mit dieser Bemerkung?
                „ja, so wird das wohl bei mir auch laufen dann“
                Aufhören?

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                • Ich denke auch, daß wir das wohl abwarten müssen, ich wünschte mir bloß, irgendeiner davon käme mal langsam aus der Hüfte!
                  Nein, ganz aufhören gehört (noch) nicht zu meinen Optionen, ich will es erst einmal mit auf privat stellen versuchen! Meintest du denn mit abschalten ganz aufhören?

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                  • Ja, ich höre ganz auf.
                    Privat ist nicht meine Option und auch nicht sicher.
                    Ich verabschiede mich jetzt von der DSVGO. Lese nichts mehr darüber. Es bringt nichts.
                    Ich mache jetzt wie gesagt weiter bis zum 24.5.2018 und dann höre ich auf.
                    Meine Bilder lade ich dann auf meinem zweiten Account bei Flickr hoch und wer will kann sie da ansehen und kommentieren.
                    Mein erster Account bleibt für meine Flickr Community wie bisher.
                    So meine Pläne.
                    Kommt noch was zur Absicherung der Blogger von WP überlege ich neu.
                    Und nun lade ich das Betthupferl hoch.
                    Süßer als süß !
                    Gute Nacht!

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                    • Das ist so schade, Brigitte, ich werde dich und deinen so schönen Blog sowas von vermissen. Sch….DSGVO!
                      Aber verstehen kann ich doch schon, privat ist ja nun wirklich nicht dasselbe, gerade die weltweiten Möglichkeiten waren ja das eigentlich schöne auch am bloggen.
                      Nee, irgendwie liest man sich immer mehr schwindelig!
                      Das wäre natürlich ein guter Plan, auf deinem zweiten Flickr Account deine Bilder hochzuladen, ich komm bestimmt gerne gucken und kommentieren!!! Aber du kennst mich ja, mein „Sammler-Herz“ hängt halt auch an der Community, die wir hier haben, und darum ist es eben einfach schade!
                      Kann man eben nur hoffen, daß noch was kommt zum absichern von uns.
                      Und nun freu ich mich auf dein Betthupferl! Hab auch noch keine Zähne geputzt, hihihihi!
                      Gute Nacht!!!

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  5. Liebe Monika,
    das ist ein köstlicher und so wahrer Eintrag!
    Ich kann mich übrigens auch noch an die Telexstreifen erinnern, denn als ich damals in München Im Reisebüro gearbeitet habe, haben wir damit unsere Hotelreservierungen getätigt! Bei meinen Kindern ruft die Beschreibung dieser Art von Kommunikation unglaubliches Staunen hervor!
    Sie kennen auch kein Telegramm!
    Ich hoffe, dass sich in Bezug auf die Datenschutzverordnung doch noch was zum Besseren für uns kleine Blogger wendet! Obwohl, ich sollte eigentlich aus dem Schneider sein, mit meiner kanadischen Adresse! Zu dieser Feststellung bin ich so nach und nach gekommen. Ich hoffe, dass nicht allzu viele aufgeben, sondern auf privat umstellen ( wie wir es ja schon getestet haben) und mich dann selbstverständlich einladen! 🙂
    Und Reinhard Meys Klagelied war eines der ersten seiner Lieder, das ich von ihm gehört hatte!
    Viele Grüsse aus Kanada,
    Christa

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    • Liebe Christa,
      dankeschön, jaaaa, gestern flog hier der Deckel vom Pott, ich mußte mir Luft machen, und das kann ich immer am besten mit schreiben.
      Ja, klar, im Reisebüro hattet ihr bestimmt einen Telex, dann weißt du ja, wovon ich rede, hihihihi, schöne alte Technik, lach, die aber, wie man meiner Beschreibung mit den „Mal-Lochstreifen“ entnehmen kann, auch schon für fiese Zwecke mißbraucht werden konnte, hihihihi!
      Kann ich mir gut vorstellen, daß das bei deinen Kindern Staunen hervorruft, Björn ist auch immer sehr amüsiert, wenn Mutter diese Geschichte mit dem Telex das x-mal erzählt! Fällt mir noch ein, daß es auch bei dieser Art der Kommunikation schon sowas ähnliches wie Smilies gab, nämlich eben die heute noch gebräuchlichen Buchstaben- und Zeichenkombis, und entsprechende Abkürzungen, weil ja jedes Zeichen kostete, ich erinnere mich noch an „MfG“, mit freundlichen Grüßen, oder auch, wenn „live“ am Telex kommuniziert wurde, das Wort „Mombi“ für Moment bitte! Was einem so alles wieder einfällt. Liveschaltungen mußte ich immer machen, lach, ich war die einzige, die schnell genug schreiben konnte und hab immer die Speicherkapazität von dem Ding überholt, dann mußte ich immer mit dem schreiben warten, bis er rangekommen war, hihihihi! Schöne Erinnerungen!
      Das wäre durchaus möglich, daß du dabei mit deiner kanadischen Adresse aus dem Schneider wärest, und aufgeben ist überhaupt keine Option, ich werde bei Widerständen immer bockig, lach, das war schon als Kind so! Wenn alles reißt, geht der Blog auf privat und selbstverständlich bekommst du eine Einladung!!!
      Isses nicht schön, das Klagelied von Reinhard Mey, die Platte, auf der das war, war auch meine erste von ihm, ich kann das heute noch komplett auswendig, und nicht nur das, lach!
      Hab einen schönen Montag, liebe Christa, und starte gut wieder in die neue Woche, liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

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  6. Hallo Monika!
    Ich gebe Dir in allen Punkten Recht.
    Mit dem neuen Gesetz wird kleinen Bloggern ihr Hobby unmöglich gemacht.
    Während Großkonzerne immer Löcher in den Gesetzen finden oder einfach ihren Server ins Ausland stellen, werden kleine Blogs entweder durch Abmahnanwälte oder den Staat selber durch exorbitante Strafen mundtot gemacht.
    Die EU und die Bundesregierung hatten nie die Absicht Blogbetreiber oder ihre Leser bzw Nutzer per Datenschutz zu schützen, sie wollten nur ein Gesetz erschaffen, um die Meinungsfreiheit abzuschaffen und nicht so blöd dazustehen wie Nordkorea.
    Während in Unrechtsregimes Büttel Andersdenkende niederknüppeln, wird das in der EU sauber über Gesetze und dann über das Abmahnen und der Abmahnindustrie geregelt.
    Ich werde daher meine Konsequenzen ziehen.

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    • Hallo, lieber Jens,
      dankeschön, das sind doch alles traurige Gewißheiten!
      Genauso sehe ich das auch, den kleinen Bloggern wird hier ihr Hobby unmöglich gemacht, und die, von denen die Bürger nun glauben, daß ihre Daten durch dieses neue Gesetz in Sicherheit wären, handeln halt wie die Panzerknacker: Du hast einen einbruchssicheren Safe erfunden? Klasse, ich erfinde, daß ich ihn doch knacken kann! Abgesehen davon, daß sie, wenn überhaupt nötig, entsprechende „Abmahnkosten“ letztlich aus der Portokasse entrichten würden, werden halt noch ein paar Daten mehr abgegraben, dann ist das Geld wieder drin! Fazit: Ein völlig absurdes und unbrauchbares Gesetz für Otto Normalverbraucher, aber der interessiert in diesem unseren Lande eh nur als Konsument und Stimmvieh!
      Genauso isses, EU und Bundesregierung war an einem Schutz unserer Daten, also die der kleinen Bürger, doch nie interessiert, es ging meines Erachtens sowieso von vorneherein nur um die Abmahnlobby, das ist ein sehr lukratives Geschäft, mit dem Nebeneffekt, unliebsame Meinungsäußerungen und, wie ich ja immer schreibe, kleine Netzwerke mundtot zu machen, das ganze noch nach Pontius Pilatus, „ich wasche meine Hände in Unschuld“!
      Konsequenzen werde ich auch ziehen, geht ja auch leider gar nicht anders, aber versuchen werde ich erst einmal mit auf privat stellen, so ganz kampflos möchte ich hier nicht verschwinden, und ich opfere meine Arbeit auch nicht der Löschtaste, kommt gar nicht in Frage! Schaun wir mal, ob das ganze nicht vielleicht doch noch weitere und effektivere Kreise zieht!

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      • Naja, nicht dafür Danke ;)

        Hier geht´s ja nicht mehr nur ums Verlinken, Liken oder Teilen sondern darum,
        ob irgendwer in der EU oder Bundesregierung etwas unternehmen will oder könnte.

        Ich sehe da schwarz und mir war im Prinzip schon vorher klar, das ohne Schmiergeld und / oder Partei- ;) Spenden in der europäischen Politik nichts mehr läuft und der Bürger nur noch als Übel geduldet wird, der alle 4 Jahre abstimmen darf, um zu beweisen, das hier alles anders ist, als in einer beliebigen Bananenrepublik.

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  7. Pingback: Der Countdown läuft … – polarbeargermany

  8. Liebe Monika, na das sind ja schöne Aussichten, wenn hier ein toller Blog nach dem Anderen am 25 Mai verschwunden ist. Kein Mimisdosenöffner, kein The Buddy and the Bear, kein Polarbeargermany Blog vermutlich kein Extratourbus. Das ist ja vielleicht ein schöner Mist! Ich habe die Petition unterschrieben und Freunde aufgefordert das auch zu tun.Die Hoffnung stirbt doch bekanntlich zu letzt.Bestimmt nicht nur ich,hoffen wir doch inständig das Ihr fleissigen Blogger eine Möglichkeit findet weiter zu machen und uns Stammleser einladet euch zu besuchen und weiter euch zu kommentieren.Du hast es derart gut und ausführlich dargestellt, so war mir als kleinem Leser bis jetzt die ganze Tragweite dieser DSVO gar nicht klar .Es doch eine Ungeheuerlichkeit den Menschen so etwas auf zu oktroyieren Kann ich mir gut vorstellen das Dir der Kragen geplatzt ist, ach nee Lochstreifen ,das wäre doch im Computer Zeitalter ein totaler Rückschritt. Na,da bin ich sehr gespannt ob es Euch doch noch gelingt irgendwie weiter zumachen und nicht plötzlich alles aus ist. Habe sowieso schon Schwierigkeiten Kommentare zu schreiben. Lass Dich bitte nicht unterkriegen und grüsse Deinen Co Autor ,die Mimi ganz lieb von mir. Lg.Ursel

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    • Liebe Ursel,
      ja, das ist wirklich alles ein ganz großer Mist, da ist mal wieder ein Machwerk auf den Weg gebracht worden, das seinen Namen wahrlich nicht verdient! Denn dieser Datenschutz schützt die Daten und Einnahmequellen der Leute, vor denen ich eigentlich geschützt werden sollte! Wie ich schon sagte, genau mein Humor!
      Danke dir sehr für die Unterzeichnung der Petition, und für das weiterleiten an deine Freunde, so ist das eben, die Hoffnung stirbt wirklich zuletzt und wenn man gar nix tut, passiert auch gar nix, wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
      Und zur Not kommt zumindest bei mir hier das ganze auf privat und selbstverständlich bekommt ihr dann alle eure Einladungen, damit es hier munter weiter geht, so nun mal gar nicht! Ich werd bockig, wenn man mich fremdbestimmen will!
      Mir ist wirklich echt der Kragen geplatzt, je mehr man gelesen und versucht hat, desto unsäglicher wurde das Ganze, da waren wohl ganz massiv auch, wie es bei Reinhard Mey in seinem Lied heißt, „Heimlehrgangsprogrammierer“ am Werk. Mir tun auch sehr so kleine Unternehmen leid, die gar keine Möglichkeiten haben, ihren kleinen „Laden“ da abmahnsicher über die Bühne zu bringen.
      Ich hoffe auch sehr, wir können hier weiter machen, ach, jeh, hast du immer noch so Schwierigkeiten mit dem kommentieren, auch so ein Kapitel, anstatt etwas, das klappt, einfach so zu lassen, wird allüberall verschlimmbessert!
      Wir geben uns alle Mühe, hihihi, Mimi ist gegrüßt und schickt dir liebe Schnurrgrüße aussem Brotkasten, lach, sie findet Wetter und Balkonien so klasse, sie kommt nur noch zum fressen rein, mach dir noch einen schönen Montagabend und hab eine gute neue Woche, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  9. Guten Abend, liebe Monika, und guten Abend, liebe Mimi,
    ein schönes Gedicht leitet Deinen knallharten Beitrag zu Datenschutz und Co. ein. Das passt ja wie die Faust aufs Auge. Aber auch insgesamt ist es wieder eine schöne Zusammenstellung, die sicher viel Arbeit und Mühe gemacht hat, andererseits hattest Du bestimmt auch wieder viel Spaß dabei – so denke ich mir – und hoffentlich nicht nur Frust.
    Ich finde auch, je mehr man sich beliest, umso mehr begreift man, dass man im Grunde genommen gar nichts mehr darf, wenn man nicht abgemahnt werden will. Die Politiker sind ja doch gewählt, um unsere Interessen zu vertreten und zu verteidigen, nicht, um uns Knüppel zwischen die Beine zu werfen, denn als etwas anderes kann ich diese DSGVO nicht sehen. Sicher, Datenschutz muss in gewissem Maße sein, aber doch nicht so, dass im Grunde gar nichts mehr geht. Ich dachte gerade an zwei liebe Bloggerinnen, die unlängst an jeweils einer unheilbaren Krankheit verstorben sind. Mit vielen anderen zusammen habe ich sie quasi bis zum Ende begleitet. Die beiden haben so tapfer gegen ihre Krankheit gekämpft und ihre Gefühle und Empfindungen mit uns geteilt. Ich denke, sie haben viel Kraft aus dem Austausch mit anderen Bloggern und ihrer Anteilnahme geschöpft. Bloggen kann nämlich auch Therapie sein. Wer weiß, wie viele Menschen im Netz es gibt, die auf diese Weise Hilfe und Beistand gefunden haben und durch das Mutmachen vieler wieder gesund geworden sind. Soll das nun alles vorbei sein – Hilfe aus der Ferne, die aber auch ungeheuer guttun kann?
    Einerseits wird von Seiten der Politik darüber geredet, dass die neuen Medien überall stärker eingesetzt werden sollen und müssen und andererseits kommt dann so ein Gesetz. Das erscheint mir fast wie ein Schildbürgerstreich. Freie Fotografen dürfen doch quasi gar nichts mehr. Nee, also wer sich das alles ausgedacht hat, der müsste jetzt dazu verdonnert werden, als kleiner freier Fotograf seine Brötchen verdienen zu müssen. Aber der Fotograf ist ja nur ein Beispiel von vielen … Ich hoffe sehr, die Petition bringt etwas für uns alle, die mit viel Herz ihr Blögchen betreiben.
    Einen lieben Gruß an Dich, liebe Monika, und Deine pelzige Mitbewohnerin von der Silberdistel und natürlich wieder liebe maunzende Grüße von meinem pelzigen Trio an Dich und Mimi

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    • Guten Abend, liebe Silberdistel,
      jaaaa, das mußte einfach mal raus, der ganze angestaute Frust, und schreiben ist für mich so eine Art Therapie, lach, da kann ich Dampf ablassen und dann geht es auch wieder! Über das Gedicht hab ich mich echt gefreut, es drückte so klar aus, was ich empfinde! Und du weißt doch, wenn Arbeit Spaß macht, geht sie gut von der Hand und die Freude übers fertige ist groß!
      Das ist ja das was mich so ärgert, im Prinzip tappt man da von einer Abmahnfalle in die andere, und ich werde eben, auch was unsere Politik angeht, den Verdacht nicht los, daß das auch so gewollt ist. Irgendwo muß sich doch mal wieder was schröpfen und ausbeuten lassen, und gerade diese „Anwälte“ haben ja wohl eine große Lobby!
      Dieses Datenschutzgesetz verdient wirklich seinen Namen nicht, wie ich schon schrieb, mit der heißen Nadel gestrickt und am grünen Tisch beschlossen von Leuten, die keine Ahnung von der Realität um sich rum mehr haben, das ist schon echt ein Armutszeugnis! Ich bin auch für Datenschutz, aber ich bin auch für Mündigkeit, und genau das stößt mir halt auch so unangenehm auf, einerseits sollen die neuen Medien mehr zum Einsatz kommen und sogar allüberall Menschen ersetzen, andererseits geht man mit diesem Datenschutzgesetz zurück in die Steinzeit. Gerade auch im Bereich der Fotografie ist das doch hanebüchen, wenn das nun wirklich so 1 : 1 umgesetzt wird, können die doch ihren Job dran geben. Jaaa, Schildbürgerstreich ist echt genau das richtige Wort dafür! Ich hab auch schon Lehrer/innen im Netz gelesen, die sich nicht mehr trauen, was gescheites über die Schulnetz-Seite zu machen, weil man nicht mehr sicher sein kann, was darf und geht und was nicht! Kann doch wohl wirklich nicht angehen, daß letztlich allwieder mal für ein paar Datenphobiker solch ein Monsterwerk geschaffen wird. Ich hoffe auch sehr, daß diese Petition was bringt!
      Genau das ist es, was ich meine, wenn ich hier immer von „kleinen Netzwerken“ schreibe, was du nun von den beiden lieben Bloggerinnen erzählst, die an einer unheilbaren Krankheit verstorben sind und aus dem bloggen mit euch und für sich Kraft geschöpft haben, Anteilnahme bekamen, Hilfe, Unterstützung, oder einfach nur da-sein! Das ist so wichtig und so hilfreich, und kann ganz bestimmt sogar zu einer Gesundung beitragen, leider wird ja auch von den meisten Ärzten vernachlässigt, wie wichtig die Pflege der Seele gerade bei solchen Krankheiten ist. Und ich denke auch immer an so viele wirklich einsame Menschen, die keine „realen“ Freundschaften mehr um sich haben, aus welchen Gründen auch immer, und die hier Lebensfreude schöpfen aus dem bloggen und sich austauschen mit anderen und somit der endgültigen Vereinsamung entgehen. Und genau das frag ich mich auch: Soll das nun alles vorbei sein?
      Unsere Politiker schämen sich doch schon lange nicht mehr für ihr egomanisches Verhalten, ich liebe doch so sehr Reinhard Mey, und das ist auch ein Lied, das ich herrlich finde, ich stell es mal rein in den Kommentar, lohnt sich, lach, und das lachen darf man bei alle dem Mist auch nicht vernachlässigen, also denn, bissel Therapie für den Schildbürgerstreich, hihihihi, Reinhard Mey, „Was kann schöner sein auf Erden als Politiker zu werden“!

      Einen lieben Gruß zurück an dich, liebe Silberdistel, und danke für den lieben Kommentar, natürlich auch wieder mit Schnurrgrüßen von meiner pelzigen Herrschaft an dein pelziges Trio, habt noch einen schönen Abend
      Monika und Mimi.

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  10. Pingback: Die DSGVO und dieser Blog, die Zweite – sori1982

  11. Sehr informativ- Danke vielmals :-) Ja, wer schreibt, der bleibt…abgesehen davon, dass ich auch gerne etwas in Buchform rausbringen möchte (wann? Wann soll ich denn schreiben nun auch noch..?^^ seufz.. ;-) ) – gab es diesen Spruch bei uns im Job vom 1. Tag an (Sicherheitsfirma, wo es gerne um Protokollierung von Vorfällen geht – wo dann gemeint ist, dass man dadurch seinen Job behält und bei der Firma bleibt :-D – Glg Herta

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