Von Katzen und (Fleder-)Mäusen und wohin wir die DSGVO wünschen…..

Die Fledermaus

Ein kleines Mäuschen kroch
stets unzufrieden in sein Loch;
stet’s wünscht‘ es: Wär‘ ich doch
der kleine Vogel nur
und flög‘ in freier Luft! Zeus sagte zum
Merkur:

Ich will der Närrin Wunsch gewähren,
erscheine, Maus! – Sie kam,
den Götterspruch zu hören.
Wohlan, sprach Zeus, zum Zeitvertreib,
geb‘ ich dir Flügel an den Leib.
Nun flieg!


Halb Vogel und halb Maus,
flog sie und hieß die Fledermaus.
Merkur sah sie und lachte;
nun fliegt sie nur bei Nachte.

(Johann Wilhelm Ludwig Gleim)

 Hi, Folks,

da bin ich allwieder zum Montags-Eintrag, euer Co-Autor, eure Mimi! Schließlich ist das heute ein besonderer Montagseintrag, und angesichts des Titels freu ich mich ja schon wieder leise hier vor mich hin über die Fragezeichen in euren Augen, hihihihi!

Eigentlich alles ganz einfach, ihr lieben Leser, guckt mal aufs Kalenderblatt: Naaaa??? Rüüüchtüüüg, heute ist der 30. April! Und was ist am 30. April??? Wieder rüüüchtüüüg, Walpurgisnacht! Er steht wieder an, der Ritt zum Blocksberg!

Da es aber nun zur Walpurgisnacht schon so viele Einträge mit allem drum und dran und auf und davon gab, mußten wir uns wieder mal was neues einfallen lassen, mein Dosenöffner und ich, ich hab dann beim dösen im Brotkasten gestern (ja, Folks, das ging noch bissel am Sonntag, das Wetter wollte es so, hihihi!) mal darüber nachgedacht und hatte dann auch die zündende Idee: Frauchen, lüüübes Frauchen, sag einmal, wie wäre es denn, wenn ich den Teil II von „Im Reich der Fabeln und Legenden“ übernehmen würde, da stand doch noch ein Lesezeichentier aus, das ganz hervorragend zu mir paßt: Die Fledermaus!

Das fand mein Frauchen nun auch eine sehr gute Idee, und somit war der Anfang unserer Titelzeile gefunden, ich mach hier also jetzt mal weiter mit Fabeln und Legenden Teil II: Die Fledermaus 

Die Fledermäuse (Microchiroptera) sind eine Säugetiergruppe, die zusammen mit den Flughunden (Megachiroptera) die Ordnung der Fledertiere (Chiroptera) bilden. Zu dieser Ordnung gehören die einzigen Säugetiere und neben den Vögeln die einzigen Wirbeltiere, die aktiv fliegen können. Weltweit gibt es rund 900 Fledermausarten.

Der Name bedeutet eigentlich „Flattermaus“ (ahd. fledarmūs, zu ahd. fledarōn „flattern“).

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Flederm%C3%A4use

Wir haben noch einen schönen Link gefunden, in dem es interessantes zur Fledermaus zu lesen gibt, den hier:

http://www.naju-wiki.de/index.php/Das_Fledermausjahr

Kommen wir nun also endlich ins Reich der Fabeln und Legenden.

Seit Menschengedenken begegnet uns das Böse  in Tiergestalt. Vor allem die Nachtschwärmer im Tierreich wurden als Helfer des Teufels angesehen, Wölfe, Eulen und eben auch die Fledermaus.

Die Fledermäuse gehören zu den mythischen Tieren, um die sich zahlreiche Legenden ranken. So wurden schon früh sowohl der Teufel als auch andere Dämonen mit Fledermausflügeln dargestellt. Und auch Vampire verwandeln sich in Fledermäuse, um sich unauffällig, wie unsichtbar, fortzubewegen und durch die Nacht zu fliegen.

Da Fledermäuse in Höhlen leben und die Dunkelheit lieben, provozierten sie bei unseren Vorfahren unheimliche Geschichten. Ihr ungewöhnliches Aussehen flößte  den Menschen Furcht ein, das ist wohl bis heute so. Im Skelett-Vergleich mit dem Menschen haben sie eine menschenähnliche Figur, ihre besonderen Zähne und Krallen, die großen Ohren und die unheimlichen Flügel weckten Fantasien und machten sie schreckerregend.

Fledermäuse sind nachts unterwegs, sie galten schon früh als unreine Tiere und wurden zum Symbol für Unsichtbarkeit, Lautlosigkeit und Ruhelosigkeit. Dies wird auch mit der Fähigkeit zu tun haben, sich mittels Ultraschallorientierung auch in tiefer Dunkelheit  problemlos zurecht finden zu können.

Diese Fähigkeit war lange nicht erforscht, daher wurden ihnen magische Kräfte zugeschrieben. Sie wurden für unsichtbar gehalten, galten als ruhelose Seelen und somit als Todesorakel.

Seit 1897, als Bram Stoker’s Roman „Dracula“ erschien, trägt der Vampir einen Umhang, der Fledermausflügeln ähnelt. Inspirationen in diese Richtung wurden sicherlich auch beeinflußt von den lateinamerikanischen Fledermausarten, die sich tatsächlich vom Blut anderer Tiere ernähren.

Die Rolle der Fledermaus in der Mythologie ist aber durchaus nicht nur negativ besetzt, so steht sie in China zum Beispiel für Glück und langes Leben, das spiegelt sich in dem chinesischen Wort „fu“ wieder, welches zugleich Glück und Fledermaus bedeutet.

Auch die Fledermaus ist ein Krafttier, wenn sie erscheint, bedeutet sie Orientierung durch spirituelle Fähigkeiten. Es werden neue Kräfte freigesetzt, es steht eine Veränderung im Leben an oder eine Wandlung im Bewußtsein. Was man im Herzen wahrnimmt, sollte geschätzt werden, auch wenn damit nicht den Erwartungen der anderen entsprochen wird. Die Fledermaus bestärkt das Vertrauen in die „systemeigene“ Orientierung. Sie ist der Begleiter, der den Weg durch die Nacht finden läßt – mit dem nötigen Licht in uns selbst. So finden wir durch unsere eigenen Ängste und Befürchtungen hindurch eine Straße in die Selbstbestimmung, vertrauen auf unsere eigenen Kräfte und Stärken und auf den uns eigenen Wegweiser, der in dieser Welt der Wegweiser von außen, diesem Netz aus Informationen und Regeln, zwar ein bissel eingeschlafen ist, der aber noch immer gut funktioniert, wenn er wieder aktiviert wird.

Da passen nun, finden wir, ganz fein die Bilder von der Lesezeichen-Fledermaus hin, die mein Frauchen für Björn gehäkelt hatte, schließlich guckt sie doch sehr sympathisch, oder?

 Ich finde die „Vampirzähnchen“ so knuffig, hihihihi!

Ob Fledermäuse kochen können, hihihi??!

Aber ganz sicher würden ihr Mondbilder gefallen, Frauchen hatte noch welche, die sie in den vergangenen Tagen mal gemacht hatte, ich mach euch und der „Fledi“ mal eine kleine Galerie zum anklicken:

Schön geheimnisvoll, passend zum Eintrag für die Fledermaus! Und zur heutigen Walpurgisnacht! Und damit kommen wir jetzt zum zweiten Teil unseres Titels „wohin wir die DSGVO wünschen…..“, nämlich hierhin:

 mit der fliegenden Hexe auf den Blo(g)cksberg, mein Dosenöffner und ich, wir fliegen mit,  und überprüfen genauestens, ob sie da auch ankommt, und da verbuddeln wir sie dann und führen ein Freundentänzchen auf  und fliegen nach der Walpurgisnacht vergnügt wieder Richtung Grafschaft  und können uns endlich wieder einfach nur ums bloggen und schöne Einträge machen hier kümmern, dieweil die o.g. hoffentlich auf dem Blocksberg Blogsberg vermodert!!! Hex hex!!! (Wär das schön, wenn wir das könnten, dann bräuchte sich mein Frauchen keinen Kopp mehr um den leidigen Datenkrempel machen! Die Betonung, sagt mein Frauchen, liegt auf „Krempel“, denn mit Daten“schutz“ im wirklichen Sinne haben wir kein Problem!)

Frauchen hat mir dazu so ein ganz feines Lied rausgekramt, natürlich wieder von Reinhard Mey, und datenschutzkonform eingebettet, wie gewünscht von der neuen Verordnung, die in vielen Teilen genau die Kriterien dieses Liedes erfüllt:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/einen-antrag-auf-erteilung

Und damit wünschen wir euch allen nun einen feinen Montag, der denn dann der Einstieg in die Walpurgisnacht ist, wir wünschen allen Hexen einen guten Flug zum Blocksberg, so  oder   so modern, hihihi, wir beide, mein Dosenöffner und ich, wir sind allemal wieder dabei und freuen uns schon auf euch alle,  wir sehen uns um Mitternacht am Blocksberg, bis dahin ist auch das Essen fertig  !

Habts fein! 

Mimi’s Wochenend-Tagebuch

   

Abschiedsworte an Pellka

Jetzt schlägt deine schlimmste Stunde,
du Ungleichrunde,
du Ausgekochte, du Zeitgeschälte,
du Vielgequälte,
du Gipfel meines Entzückens.


Jetzt kommt der Moment des Zerdrückens
mit der Gabel! – Sei stark!
Ich will auch Butter und Salz und Quark


oder Kümmel, auch Leberwurst in dich stampfen.
Mußt nicht so ängstlich dampfen.
Ich möchte dich doch noch einmal erfreu’n.
Soll ich Schnittlauch über dich streun?


Oder ist dir nach Hering zumut?
Du bist so ein rührend junges Blut. –
Deshalb schmeckst du besonders gut.
Wenn das auch egoistisch klingt,
so tröste dich damit, du wundervolle
Pellka, daß du eine Edelknolle
warst, und daß dich ein Kenner verschlingt.

(Joachim Ringelnatz)

 Hi, Folks,

da isser wieder, der ungeliebte Montag, der Start in eine neue Woche, und da bin ja immer ich wieder gefragt, euer Co-Autor, eure Mimi! Damit das hier im Blögchen mal wieder lustig los geht, und damit euch alle nach den herrlichen Frühlingssommer-Wochenendtagen und dem nunmehr wieder angesagten aprilligen Schietwetter nicht der Montagsblues erwischt!

Also gibt es jetzt einen Tagebucheintrag von mir von meinem herrlichen Balkonienwochenende mit meinem Dosenöffner!

Folks, was war das doch ein Wetterchen!!!

Träller: „Blauer Himmel, Sonnenschein, und wir zwei beide ganz allein, auf Balkonien scheint die Sonne rein, Wochenend und Sonnenschein“! Hihihihi!

Aus der Perspektive von meinem Frauchen im Liegestuhl:

 Hihihi, das ist das Knie vom Dosenöffner, sie hat ja nun mal allüberall ihre Knipse dabei!

Balkonienimpressionen am Samstagnachmittag, Bilder können mit anklicken groß geguckt werden!

Am Abend sprach dann mein Dosenöffner die geheimnisvollen Worte „so, Mimi, auf geht’s, Abendbrot, wir eröffnen die Grillsaison auf Balkonien, ich geh mal alles holen!“ Mmmhh, was denn holen dafür? Wir essen doch sonst immer drinnen im Wohnzimmer???

Ich war ein gespanntes Fragezeichen und hab mir von da ab beguckt, was mein Dosenöffner da so alles anschleppt jetzt:

Hääääh??? Ach, ja, doch, ich erinnere mich, das ist unser Grill, Frauchen, wo immer so lecker riechendes und brutzelndes Zeugs zum mümmeln drauf kommt, ooooh, fein, nu weiß ich wieder!!! Tolles Tischchen hast du da für zum draufstellen vom Grill, hach, ich glaub das wird fein! Und lecker! Sind die Grillhandschuhe nicht knuffig?

Alles parat, freu, freu, geht es jetzt loooohooooos??? Wie, gemach, gemach, ich bin hungrig! Seeeehr hungrig! Watt, das Freßchen ist alles noch in der Küche? Warte, warte, Frauchen, ich komm mit!

Und, wo???

Booooaaaah……Folks, guckt euch das an!

Sieht das lecker aus!!! (Na, bis auf das gemüsige, das ist dann wahrscheinlich für Frauchen, hihihihi!)

Und das hier, das ist dann alles für mich, mmmmmhhhhhh!!!

Guckt Frauchen?

Mußt du nicht noch mal auf Balkonien? Ja? Gut, dann mach mal, ich paß hier schon auf!

Auf dem Weg ins Freßparadies, hihihi!

Angekommen!

Oooh, du Hühnerbeinchen, wie verführerisch du duftest, komm, schönes, leckeres, laß dich verzehren von meiner Liebe…ääääh, von meinem Hunger, hihihihi! Hoffentlich bleibt Frauchen noch draußen…….ach, du Schreck, sie kommt schon wieder, neee, Frauchen, nix ist, alles ist gut, ich paß hier nur genau auf die leckeren Sachen auf! Iiiiiiich??? An was dran gehen??? Nie nicht!

Solche Augen können doch nicht lügen, oder doch? Ist denn der Grill schon an? Ja? Fein, dann laß uns mal alles schnappen fürs drauf legen!

Guckt!!!

Mmmmmh, guckt mal, die Würstchen werden braun! Es wurde langsam schon dunkel draußen, da sah der Grill richtig klasse aus:

Naaa??? Geheimnisvoll, nicht wahr?! Ja, und dann war alles fertig, und wir haben uns gemütlich zum Essen niedergelassen auf Balkonien, guckt mal, Frauchens Teller, sieht das nicht lecker aus?

Ich hab vom Hühnerbeinchen genascht, die Rostbratwürstl sind zu scharf für mich, aber ich liiiieeeebe Hühnerbeinchen, bin ich also auch voll auf meine Kosten gekommen! Frauchen hatte noch lecker Süffel für ihren Grillteller

die erste Erdbeerbowle in diesem Jahr! Es war herrlich, unser Grillfest, ich schwärme jetzt noch!

Am Sonntag zeigte sich das Wetter erst noch sehr schön, am Nachmittag grummelten kleinere Gewitter um uns rum, und ab und zu wehte ein kühler Wind, der tat gut, schließlich war Balkonien aber doch auch für den Sonntag noch angesagt, nur angesichts eines weiteren Gewitters, das hier aufzog, haben wir unseren zweiten Grillabend dann doch nach innen verlegt, schließlich ist unser Grill ein Elektrogrill, der kann ja innen und außen, hihihi! Und nach dem Essen war es dann doch wieder so herrlich draußen, wie ein lauer Sommerabend, und den hab ich dann noch auf Balkonien verbracht, Frauchen hat mal Nachtaufnahmen von mir probiert (mit meinem schwarzen Fell bei einer schwarzen Nacht, lach, ich bin gespannt!)

na, zumindest sind meine Augen zu erkennen, hihihihi!

Hier nur als gaaaanz kleine helle Pünktchen oberhalb vom Brotkasten! Glühwürmchen-Augen, lol!

Der Mond war auch da

nun kommt noch bissel Romantik nachts auf Balkonien

und dann bin ich feddich mit meinem Wochenendtagebucheintrag!

Wir hoffen natürlich, ihr hattet auch alle so ein herrliches, sommerliches und schönes Wochenende, vielleicht auch mit lecker grillen oder anderen Genüssen, und wir wünschen euch jetzt einen schönen Montag und einen guten Start in eine neue, gute Woche, laßt euch nix verdrießen, kein Wetter und keine anderen Unbilden, handelt einfach nach dem kölschen Jrundjesetz: “ Et kütt wie et kütt!“ und „Et hätt noch immer jot jejange!“

Habts fein! 

 

Neues aus dem „Eulennest“

  

Auf Flügeln

Herz, erträgst du diese Freude,
trägst du so viel Seligkeit?
Himmel, Erde: Eine Sonne
und ein Blühen weit und breit.

Wo die überglühten Wipfel
baden hoch im Morgenhauch,
wo die weißen Mauern winken,
wohnt der schöne Frühling auch.

Jeder Schlag der raschen Pulse
ruft das holde Ziel heran,
und die Ferne wird zur Nähe,
und die Liebe hats getan.

Durch den Garten, über Stiegen,
wie auf Flügeln hebt es dich;
schneller als die schnelle Schwalbe,
höher schwingt die Liebe sich.

Himmelspforten, welch Willkommen!
Öffnen glänzend sich und groß,
und der freche Vogel flattert
einem Engel in den Schoß.

(Gustav Falke)

Welch herrliche Tage waren das in dieser Woche, „Himmel, Erde: Eine Sonne
und ein Blühen weit und breit“, wie es oben im Gedicht heißt! Sommer im April, Frühlingssommer auf Balkonien in unserem „Eulennest“, wie BrigitteE das immer so schön nennt! Und das ist es, unser Eulennest,

unser Balkonien, von unten aus dem Garten mal endlich auch von außen fotografiert!

Da haben wir diese herrlichen Tage wieder genossen, euer Co-Autor, meine Mimi, und ich! Mit Liegestuhl, Lesestoff, kalten Getränken und Blüh und Grün um uns rum!

Immer noch Osterdeko, lach, ich bin mal wieder, wie mein Vater zu sagen beliebte, eine „Klüngelfutt“, das Wetter war einfach zu schön zum abdekorieren, das mußte genossen werden.

Lange nichts mehr vom Zitronenbäumchen gehört? Es ist auch wieder umgezogen, wenigstens schon für tagsüber, und guckt mal:

Zitrönchen, noch unreif, es gibt noch zwei weitere!

Mit Röschen im Hintergrund.

Die Glockenblume setzt ganz langsam wieder Knospen an

es duftet nach Basilikum

und die einzig überlebende Erdbeerpflanze ist ins Spitzenhängetöpfchen abgewandert.

Mimi genießt ihr schönstes Zimmer wieder in vollen Zügen

zeitweilig sogar schon wieder auf ihrem Schattenplatz! Aber Sonne ist doch auch langentbehrt und deshalb einfach schön!

Wer stört? Na, wer wohl, Mimi, ich, deine geliebte Mamarazzi, hihihi!

Guck mal, Frauchen, eine dicke Hummel! (Die Hummel war leider zu schnell für aufs Bild, lol!)

Wir haben es schon richtig fein hier, und als ich meine Blicke so schweifen ließ, dachte ich mir, ich könnte auch mal wieder mit meiner Knipse in den Garten gucken gehen, was überall so grünt und blüht, gesagt, getan: Dann kommt mal mit!

Vor der Haustüre:

„Mein“ Mandelbäumchen fängt an zu blühen:

Taube im noch kahlen Geäst

Gänseblümchen!

Die letzten Tulpen

Blaue Blümchen

Und der Flieder beginnt auch schon zu blühen!

In lila und in weiß

Ein Busch, weiß wie Schnee

Die Kirschblüten sind schon verblüht

Unter Balkonien blüht es auch

Huch…..Wattwürmer?????

Hihihihi, nee, die hängenden Blüten der Birken.

Nochmal unser Eulennest ein bissel näher

und nun laufen wir wieder zurück zum Haus.

Die Büsche im Vorgarten tragen noch Früchte und bereits die ersten Blüten, ganz eigenartig-wunderschöne:

Sehen wie kleine Sterne aus, nicht wahr?

Auch die rosa Hortensien, die ich mal in voller Blüte abgelichtet hatte, setzen die ersten Knospen an:

Mit einem letzten Rundumblick

begeben wir uns wieder rauf ins Eulennest, hihihi!

Wir werden am Wochenende, bei dem wieder herrlich angesagten Frühlingssommerwetter, nun wohl endlich die Grillsaison eröffnen und lecker grillen, da kann Mimi fein mit hapsen! Rostbratwürstchen und Hühnerbeine, hihihi!

Angesichts des wunderbaren Frühlingswetters hatte Mimi einen Romantiktag und hat den Dosenöffner mit was fotografieren beauftragt, das sie euch nun zum Wochenende zeigen möchte:

Süßes schlafendes Miezekätzchen am Osterstrauß, sie fand es soooo schön!

Und damit entlassen wir euch jetzt in ein herrliches Frühlings-Sommer-Wochenende, genießt es, laßt einfach mal alle Sorgen und Probleme in den blauen Himmel fliegen, die Seele braucht ihre Streicheleinheiten!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und der Dosenöffner!

Neue Woche – neues Glück!

  

Carpe diem

Carpe diem! Pflücke den Tag!
Rät der Römer Horaz.
Pflück den Tag wie die Rose im Hag,
nütze den köstlichen Schatz!
Schäumen die Becher beim Festgelag,
schäumt die Begeisterung –
carpe diem! Pflücke den Tag!
sei mit den andern jung!

Klopft das Glück an das Pförtlein,
sag eilig zum Gaste: – Herein! –
Carpe diem! Pflücke den Tag!
Hüte das Glück, wenn es dein!
Aber pochen mit dröhnendem Schlag
Sorge und Unheil an –
carpe diem! Pflücke den Tag!
Lerne ihn mannhaft bestahn!

(Ottokar Kernstock )

 Hi, Folks,

da bin ich endlich mal wieder, euer bloggendes Kätzchen, euer Co-Autor, eure Mimi!

Montag isses wieder, und ich möchte euch in die neue Woche einführen, wie im Titel schon gesagt: Neue Woche – neues Glück!

Die letzte Woche war ja wettertechnisch überwiegend (zumindest hier in unserer Grafschaft!) eine schöne, frühlingshafte, und so hatte ich das Vergnügen, mich wieder auf meinem geliebten Balkonien zu tummeln. Da gab es sogar was spannendes zu gucken für mich, am Anfang der letzten Woche waren Gärtner unten beschäftigt, sie hatten im Zuge von Aufräumarbeiten den Zaun abgebaut, der auf unserer Wiese unter Balkonien sonst steht, und den haben sie dann wieder aufgebaut

guckt, fast fertig!

Das war so spannend, bloß die Vögel hat es geärgert, weil sie eben so laut gehämmert haben dabei! Fand ich auch nicht so gut! Lief aber unter meiner administrativen Aufsicht alles sonst gut über die Bühne!

Als die dann endlich weg waren und Ruhe einkehrte, bin ich auch wieder eingekehrt, hihihi, nämlich in meinen Brotkasten!

Jetzt wird die Forsythie langsam grün, die Blüten sind fast alle verwelkt und auf dem Boden ist es jetzt gelb, hihihi!

Hach, herrlich gemütlich, und guckt bloß mal, wie schön grün die Birken schon sind!

Schööööön, nicht wahr? Und der Magnolienbaum, den wir von Balkonien aus sehen können, stand in vollster Blüte,

ist das eine Pracht! Näher ran kriegt Frauchen ihn nicht, aber dafür gibt es als Entschädigung jetzt ein Bild mit mir und dem Magnolienbaum!

Steht mir richtig gut, oder? Rosa ist meine Farbe!

Es wurde so langsam dämmerig, 

da hat meine Mamarazzi mich noch bissel belauert

und Balkonien abgelichtet

 die Lichter gehen schon allüberall wieder an

und Frauchen hat erst einmal die Arbeitshandschuhe an den berühmten Nagel gehängt…..ääääh, nee, eher über die Werkbank gestülpt, lol!

Hihihi, kann man kaum noch sehen, Frauchen!

Wir sind dann beide wieder reingegangen

und haben unseren gemütlichen Abend eingeläutet!

Am Wochenende war der Samstag ein herrlicher Outdoortag, und für Frauchen war endlich wieder Storm-Zeit!

 Wenn das dann mit dem Wetter so weiter geht, wird Frauchen sich sicher wieder über ihr neues „altes“ Storm-Buch hermachen, daß sie letztes Jahr doch im Netz wiedergefunden hat, zur Zeit sind noch die Mittsommerkrimis vom letzten Jahr dran, hihihi, die hat sie nicht zu Ende bekommen, es stehen noch 10 Bände aus!

Wir haben richtig fein Balkonien genossen  unsere  Bank schaukelt zwar nicht, dafür ist sie fein für mich zum drauf liegen. Wäre mir sonst zu unruhig!  Die Vögelchen draußen  sind eifrig mit der Partnersuche und dem Nestbau beschäftigt. Und Frauchen hatte sowas leckeres zum Abendbrot geplant, einen Nudelsalat mit Thunfischmajonäse, und wo Thunfisch drin ist, da bin ich aber sowas von dabei, natürlich ist der dann auch in meinem Näpfchen gelandet, mmmmhhhh, ich sag’s euch, Folks, für Thunfisch verkauf ich eines meiner 7 Leben, hihihihi!

Am Sonntag wollten wir dann eigentlich endlich auch angrillen, lecker Rostbratwürstchen,  aber da hat dann doch der sprichwörtliche April was dagegen gehabt, es ging immer so hin  und her  da haben wir uns halt die Würstchen aufgehoben fürs irgendwann mal grillen können! Sind ja tiefgefroren, die leckeren Dinger, da halten sie dann halt, bis Grillwetter ist!

So, Folks, und nun wünschen Frauchen und ich euch einen ganz feinen Montag und einen guten Start in die neue Woche, bleibt oder werdet alle gesund, paßt auf euch auf, und guckt nochmal nach dem Gedicht:

Carpe diem!

(Also, mein Dosenöffner, nee, nee, nee, er guckte mir gerade über die Schulter und meinte, ach, so eigentlich wäre ihr als Nachteule  Carpe noctem lieber!)

Nu aber nochmal: Habts fein!   

Im Reich der Fabeln und Legenden

  

Das Einhorn

Der Heilige hob das Haupt, und das Gebet
fiel wie ein Helm zurück von seinem Haupte:
denn lautlos nahte sich das Niegeglaubte,
das weiße Tier, das wie eine geraubte
hülflose Hindin mit den Augen fleht.

Der Beine elfenbeinernes Gestell
bewegte sich in leichten Gleichgewichten,
ein weißer Glanz glitt selig durch das Fell,
und auf der Tierstirn, auf der stillen, lichten,
stand, wie ein Turm im Mond, das Horn so hell,
und jeder Schritt geschah, es aufzurichten.

Das Maul mit seinem rosagrauen Flaum
war leicht gerafft, so dass ein wenig Weiß
(weißer als alles) von den Zähnen glänzte;
die Nüstern nahmen auf und lechzten leis.
Doch seine Blicke, die kein Ding begrenzte,
warfen sich Bilder in den Raum
und schlossen einen blauen Sagenkreis.

(Rainer Maria Rilke)

Das Einhorn (lat. unicornis, griech. monókeros) ist ein Fabelwesen von Pferde– oder Ziegengestalt mit einem geraden Horn auf der Stirnmitte. Es wurde im Mittelalter besonders durch den Physiologus bekannt, gilt als das edelste aller Fabeltiere und steht als Symbol für das Gute.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Einhorn

Das wohl berühmteste aller Fabeltiere, das Einhorn! Zur Zeit erlebt es einen Boom, und von A – Z gibt es wohl so ziemlich alles mit und über Einhörner!

Es gehört zu den mythischen Wesen, den Fabeltieren. Im Gegensatz aber zum Beispiel zum Lindwurm hat es eine positive Bedeutung, in der Gestalt eines wundervollen weißen Pferdes mit einem schlanken, gedrehten Horn auf der Stirn wird es dargestellt und ziert mittelalterliche Tapisserien ebenso wie Fantasy-Märchen. Es ist ein Symbol für Reinheit und Wahrhaftigkeit, Licht und Magie. Schon in der keltischen Mythologie war das Einhorn von besonderer Bedeutung, da es in enger Verbindung mit der Natur und der Traumwelt steht.

Der Legende nach kann sich einem Einhorn nur eine Jungfrau nähern, da es jeder „Unreinheit“ abhold ist. Erstaunlicherweise war auch das Christentum diesem Fabelwesen gegenüber duldsam, ja, es wurde sogar in die christliche Darstellung adaptiert als Symbol des Guten und zum Zeichen für die Muttergottes gemacht, zur Zeit der großen Marienverehrung im Mittelalter war das Einhorn ein wichtiges Bild des Glaubens und zierte manchen Altar.

(Virgin and Unicorn, Domenichino, 1602, Fresko)

Der Legende nach besitzt das Horn des Einhorns eine große Heilkraft, die Berührung des Horns macht den Geist klar, es ist ein Wesen der Klarheit. Es gibt kein trübes Wasser, das nicht zu kristallklarem Wasser würde, wenn das Einhorn mit der Spitze seines Horns den Wasserspiegel berührt.

Das Einhorn existiert auch als Krafttier, als solches klärt und wandelt es, reinigt und erhellt, wo Dunkles ist, womit das Dunkle der Seele gemeint ist. Es vermittelt Stärke, um sich dem zu verweigern, was uns nicht gut tut, um klar Stellung zu beziehen.

Da das Einhorn die Kraft der Heilung in sich trägt, ist es auch ein Krafttier für Menschen in Heilberufen, auch das ist wohl lange überliefert, man denke nur an viele Apotheken, die „Einhorn-Apotheke“ heißen.

Das Einhorn ist das Nationaltier Schottlands und ziert das Wappen, auch hier symbolisiert es Macht, Freiheit und Ehrenhaftigkeit.

(Bild: © Björn Zimmermann)

Das Einhorn erscheint als Krafttier häufig Menschen mit heilenden Fähigkeiten und jenen, die die Welt zum Besseren verändern wollen, die an das Gute im Menschen und die Kraft der Liebe glauben.

IV.  Sonett

O dieses ist das Tier, das es nicht giebt.
Sie wußtens nicht und habens jeden Falls
– sein Wandeln, seine Haltung, seinen Hals,
bis in des stillen Blickes Licht – geliebt.

Zwar war es nicht. Doch weil sie’s liebten, ward
ein reines Tier. Sie ließen immer Raum.
Und in dem Raume, klar und ausgespart,
erhob es leicht sein Haupt und brauchte kaum

zu sein. Sie nährten es mit keinem Korn,
nur immer mit der Möglichkeit, es sei.
Und die gab solche Stärke an das Tier,

daß es aus sich ein Stirnhorn trieb. Ein Horn.
Zu einer Jungfrau kam es weiß herbei –
und war im Silber-Spiegel und in ihr.

(Rainer Maria Rilke, aus: Die Sonette an Orpheus, Zweiter Teil)

Und nun fragt sich der geneigte Leser: Wie kommt sie auf das Einhorn?

Das ist ganz leicht zu erklären: Ich hatte zum Osterfest ein Geschenk für die Kinder gemacht, daß ich bis zur Überreichung natürlich hier noch nicht einstellen konnte, und zwar das hier:

 Lesezeichen! Ein Einhorn für Steffi und eine Fledermaus für Björn (er liebt Fledermäuse, hihihi!) Und zum euch hier zeigen brauchte ich doch wieder ein Thema, und da bot sich zuerst einmal das Einhorn an, die Fledermaus folgt später noch.

 Steffi war jedenfalls begeistert von ihrem Einhorn! Ich auch, lach!

Zum Abschluß des Eintrages noch einmal beide Lesezeichen in trauter Zweisamkeit

 

und damit wünsche ich euch einen schönen Donnerstag, vielleicht begegnet euch heute auch ein Einhorn und zeigt euch die schönen, lichten Seiten des Lebens!

Habts fein! 

 

Wonnig ist’s in Frühlingstagen auf Balkonien zu verweilen…

Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt
liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus bis an das Haus,
wo die Veilchen sprießen!
Wenn du eine Rose schaust,
sag, ich laß sie grüßen.

(Heinrich Heine)

Endlich!!! Er ist da!!! Der Frühling!!! 

Und die Balkonien-Saison für dieses Jahr ist endlich eröffnet!!!

Mensch, Pflanzen und Tier konnten es kaum noch erwarten, und so gibt es dieses Mal nix mit Feierlichkeiten zur Eröffnung, wir sind einfach losgestürmt zum genießen:

Ich mit dem ersten Kaffee auf Balkonien

die bisher noch im Schlafzimmer zum überwintern stehenden Pflänzkes

und Mimi!

Nach dem langatmigen Winter endlich Sonne pur, blauer Himmel, linde Lüfte, Herz, was begehrst du mehr!

Die Birke grünt

die Glockenblume schlägt wieder aus

 

ebenso das letzte, überlebende Erdbeerpflänzchen

Aus dem Winterschlaf umgezogen sind meine Minze

meine kleine Rose

und die ehemals selbstgezogenen Orangenbäumchen, zwei haben den Winter überstanden!

Tulpen blühen leider zur Zeit nur in Holzform, hihihihi,

die richtigen sind bisher nur grün, aber dit wird!

Wie man auf diesem Bild schon sieht, ist auch einiges an Deko-Getier bereits wieder aus dem Winterschlaf erwacht, im Kasten tummeln sich Rehlein, Maulwurf und Küken

Und ein Vögelchen!

Das sitzt unter einem Hühnerhof, lach:

Häkelgardine am ehemaligen Kinderzimmerfenster! Die Scheibe spiegelt, macht aber nix, paßt!

Die Fotogräfin spiegelte sich auch!

Meine Forsythie ist noch österlich geschmückt mit bunten Eiern, schließlich ist ja heute erst Weißer Sonntag! Da darf noch! Und guckt bloß mal, sie hat nun wirklich die Deckenhöhe auf Balkonien erreicht!

Ich hatte mal wieder Lust auf eine Dia-Show, wenn ihr also Lust habt, genießt die Bilder nochmal „laufend“!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Na, und nun habt ihr doch sicher alle schon auf euren Co-Autor, meine Mimi, gewartet, sie hat doch bestimmt auch noch Bilder von sich auf Balkonien am ersten Frühlingstag der Saison anzubieten? Ja, aber klar, ich laß sie jetzt mal selbst zu Wort kommen:

 Hi, Folks!

Guckt, guckt, guckt bloß was ich wiederhabe!!! Mein Balkonien, es ist wieder da (naja, es war ja so eigentlich nicht weg, aber eben unbewohnbar, lol!) ich bin soooooooo eine glückliche Katze! Es war ein herrlicher Speckwettertag mit Sonne und herrlichen, lang vermißten Gerüchen, und der Dosenöffner mit dem Kaffee neben mir, hach, Folks, ich sag’s euch, ich hab das sooooooo genossen! Und weil ich von dem schönen Frühlingslüftchen draußen jetzt auch bissel müdchen bin, laß ich einfach Bilder sprechen, ihr wißt ja, anklicken und groß gucken, hihihihi…….ach, wißt ihr was, ich häng da drunter auch mal wieder eine Dia-Show an, viel Spaß mit mir und dem Frühling auf Balkonien, habt einen schönen Sonntag mit hoffentlich noch so einem herrlichen Frühlingstag, bis denne  eure Mimi!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viel Spaß beim gucken! Wer genau hinguckt: Frauchen hat meine Schnurrhaare fotografiert, hihihi, bin ich gespannt, ob ihr das entdeckt!

So, Mimi hat sich nun wieder auf die Couch verzogen, auf der sie abends immer ganz gemütlich eingekruschelt bei mir liegt

lach, wir haben mal „Kunst“ gemacht! Gestern abend schien uns der Mond dabei ins Fenster

 das war sehr gemütlich, wie ihr auf zwei Bildern nochmal sehen könnt:

 gemütlich vorm Fernseher mit Mond zu meiner rechten und Mimi zu meiner linken Seite

Und mit unserer Eule von Balkonien

sagen hier eure Nachteule und Mimi gute Nacht und wünschen euch allen einen ganz feinen Frühlingssonntag! Genießt ihn und

habts fein!  

Ostermontag vom Co-Autor

Das Osterei

Hei, juchhei! Kommt herbei !
Suchen wir das Osterei !
Immerfort, hier und dort
und an jedem Ort !

Ist es noch so gut versteckt,
endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei ! Dort ein Ei !
Bald sind’s zwei und drei !

Wer nicht blind, der gewinnt
einen schönen Fund geschwind.
Eier blau, rot und grau
kommen bald zur Schau.

Und ich sag’s, es bleibt dabei,
gern such ich ein Osterei :
Zu gering ist kein Ding,
selbst kein Pfifferling.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

 Hi Folks,

eigentlich ist ja heute noch Ostern, aber eben Ostermontag, und der Montag, das ist nun mal mein traditioneller Blögchen-Eintrags-Tag, da macht der Ostermontag keine Ausnahme! Zumal ich ja zum Osterfest noch gar nicht vertreten war, alldieweil mein Dosenöffner am Samstagabend zur Ostermette war und es nur einen kurzen Eintrag zu Ostern gab.

Ich hoffe, ihr hattet alle einen ganz feinen Ostersonntag, trotzdem das Wetter ja wohl allüberall mehr als zu wünschen übrig ließ, selbst Schnee wurde in rauhen Mengen gemeldet, schüddel, iiiiieeeeeh, zu Ostern……menno, ich finde ihn ja selbst im angestammten Winter nur wegen meinem Dosenöffner akzeptabel!

Also hab ich mir die Tage in der Hauptsache so vertrieben

vollständig eingekuschelt in meine Hängematte, hihihi! Dieweil hat dann mein Frauchen noch ihre Ostervorbereitungen getroffen, am Karfreitag wurden traditionell die Ostereier wieder gefärbt, und weil ich im letzten Jahr so begeistert von den gefärbten braunen Eiern war

hat Frauchen sie in diesem Jahr wieder besorgt, guckt mal, die sind doch wohl genauso schön wieder geworden, oder?!

Die Küken fanden das auch und wollten sofort mit ins Ostereier-Nest!

Für das nächtliche Beisammensein in der Unterkirche nach der Ostermette mußte mein Frauchen auch noch das obligatorische schwarze Schäfchen backen, vom ganzen Määäääh kann ich euch jetzt bloß ein Archivbild von 2016 zeigen, weil mein Frauchen, das Töffelchen, das fotografieren vergessen hat:

Aber als sie nächtens aus der Ostermette zurück kam, konnte sie wenigstens noch die Reste vom Schäfchen fotografieren, samt denen eines „Fremdschäfchens“, es wäre doch alles viel zu schade zum entsorgen gewesen.

Beide waren seeeeehr lecker, sagt Frauchen!

Am Ostersamstag hatte mein Dosenöffner dann auch noch bissel Zeit, unsere schöne Osterdeko zu fotografieren, dann fangen wir doch mal mit vor der Haustüre an:

Osterkranz an der Haustüre

 ich finde den Hasen so knuffig!

Das Schuhbänkchen und diverse Details

 wie man sieht, mag mein Frauchen Häschen, alles mit Serviettentechnik selbst gemacht, läßt sie ausrichten! (Angeber….auaaa!!!  Frauchen knufft mich, du sagst doch immer, strunzen darf man nicht!!!)

Nach vor der Türe wollte Frauchen dann noch mal schnell Balkonien zeigen, da war ich natürlich sofort mit von der Partie, Wetter war zwar nicht so berauschend, aber ich mußte doch auch mal wieder draußen bissel gucken.

Dieweil hat Frauchen fotografiert:

 Die Forsythie wieder mit dem Ostereierschmuck, 

sieht wieder fein aus und das rote Ei ist natürlich auch wieder dabei!

Die Tulpen blühen leider nur aus Holz, aber wenigstens grüne Blätter zeigen sich bei den „richtigen“! Vielleicht regen die Häschen zum blühen an, lach, oder das kleine Küken!

Osterhase war natürlich auch unterwegs auf Balkonien, na, der ist ganz schön naß geworden, wir hatten ihm mal ein Handtuch hingelegt draußen zum trockenrubbeln!

Ein schönes Osterei unter dem Futterplatz für die Flattermänner, da haben sie doch auch bissel was österliches zum freuen!

Das war es heuer von Balkonien!

Erinnert ihr euch noch an das feine Huhn im Osterdekokranz, der jetzt an der Türe hängt? Das hat sich auch einen feinen Platz ausgesucht, guckt mal:

auf der Küchenfensterbank, mit kleinen Hasen als Gesellschaft!

Eine Huhnfreundin nochmal alleine

Im Wohnzimmer hat Frauchen wieder die künstlichen Forsythienzweige in die Standvase dekoriert

 dieses Mal mit einem geflochtenen Textilkranz drunter!

Und den Osterhängern!

Kleine Galerie vom Rest

und noch die Deko in unserer Diele!

 

An der Tür zu Balkonien gab es in diesem Jahr mal einen alten Window-Color-Kranz, den Frauchen wiedergefunden hat.

Wegen dem ollen Wetter (wir sind aussem Ruhrpott, da gibbet kein Genitiv, lol!) ist mir was lustiges eingefallen, woraus Frauchen morgens ihren geliebten Kaffee trinken kann

aus der Tasse mit dem Winterschäfchen, hihihi, und was dabei liegt, hatte Frauchen sich rausgekramt, Plätzchenausstecher

 aber nicht zum Plätzchen backen, sondern zum Butter ausstechen damit, das sieht, sagt sie, ganz fein aus, wenn so ein Butterschaf oder Hase oder andere oben abgebildete Viecherl auf einem Teller in einem Kräuterbett steht!

Und damit wünschen wir euch allen einen fröhlichen, und wenn das Wetter wieder nicht mitspielt, gemütlichen und kuscheligen Ostermontag!

Habts fein, das wünschen euch  euer Co-Autor, Mimi und Frauchen!

 

Frohe Ostern!

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick.
Im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter in seiner Schwäche
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weisses.
Überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farbe beleben.
Doch an Blumen fehlts im Revier.
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden.
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Strassen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh, wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluss in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges ferner Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel.
Hier ist des Volkes wahrer Himmel.
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

 

(Johann Wolfgang von Goethe, aus: Faust 1)

Zurück von der Osternachtfeier mit Osterfeuer, die wieder sooooo schön war, wünsche ich euch allen ein frohes, gesegnetes Osterfest!

Ein längerer Bericht zusammen mit eurem Co-Autor, meiner Mimi, folgt noch, für heute bin ich müdchen, hihihi!

Ein bissel Osternachtnachklang laß ich euch noch da mit meiner Osterkerze von diesem Jahr

dem gesegneten Osterei, das wir alle geschenkt bekamen

dem Osterbrief der Osternachtfeier

und den Resten meines und eines „fremden“ Osterlämmchens, die ich mit nach Hause genommen habe, zu schade zum „entsorgen“!

Habt frohe und schöne Ostertage, egal, wie das Osterwetter wird, wünschen euch von ganzem Herzen  Mimi und Monika.

Habts fein!