Silvester 2017

Sylvester

Komm, vergiß einmal all die Geschichten
komm und begrab einmal all den Kram!
Es sind ja doch nur Lumpereien,
die einem nur das Herz zerquälen,
die einen nur müde machen und lahm!

Die Menschen sind so, ich weiß es wohl:
Statt fröhlich und guter Dinge zu sein,
vernörgeln sie sich die schönsten Stunden
mit kindisch törichten Hetzerein.
Sie möchten es selbst nicht, wenn man frägt …
sie sehnen sich, harmloser sein zu dürfen,
sie nennen es Unrecht, Schande und Hohn
und möchten heraus aus all dem Gezänke …
und kommen doch nicht los davon …
und wenn man so zusieht, wie sie allmählich
mutloser werden, trüber und trüber …

Mein Gott, man könnte weinen drüber!
Lebt mit mehr Freude! ach, ich möcht’s
groß wie die Sonne an den Himmel schreiben,
daß es wie Feuer in die Herzen loht …
lebt mit mehr Freude und ohne die Not
und ohne den Haß und ohne den Neid,
an den ihr das halbe Leben verpaßt …
macht’s euch zu Lust und nicht zu Last!
lebt mit mehr Freude,
lebt mit mehr Rast!

(Cäsar Flaischlen)

Der letzte Tag des alten Jahres, da ist er nun wieder, und alljährlich fragt man sich, wo ist es bloß geblieben, das alte Jahr? Wieso war es so schnell wieder vorbei? Vielleicht sollten wir uns alle das Gedicht zu Herzen nehmen, mit Ruhe und Rast flitzt dann 2018 eventuell nicht so schnell wie weiland sein Vorgänger 2017!

Also, dann gehen wir natürlich auch diesen Jahresbericht in aller Ruhe an und schwelgen erst noch mal in meiner Weihnachtsnachlese von diesem Jahr:

Herrlich war sie wieder, die Familienweihnacht bei den Kindern in Kölle, mit Kind und Hund in fröhlicher Rund, hihihi, das reimt sich! Bescherung gab es nur für selbige, Kind und Hund, wir Erwachsenen haben darauf verzichtet, wir waren einfach glücklich, zusammenzusein! Kind und Hund waren aber hochentzückt von der Bescherung, das war die Hauptsache! Und der leuchtende Baum:

Ich hab den wunderschönen Baum noch im leidlich hellen fotografiert, später wäre ich gar nicht mehr dazu gekommen, in all der herrlich-fröhlichen Runde!

Das abendliche Menü war wieder eine Wucht und soooo lecker, Rinderschmorbraten in Glühwein eingelegt, gebackene Rosmarin-Kartoffeln und Gemüseplatte mit blauen und roten Möhrchen und Bohnen! Ein Gedicht, sag ich euch, und sah eingedeckt ähnlich aus wie dieses feine Bild, das ich so liebe:

Eine niedliche Kleinigkeit für jeden hatte aber Steffis Mama noch, guckt mal:

 

Selbstgemacht, ist der nicht süß? (Isser, hihihi, im wahrsten Sinne des Wortes!)

Fazit: Es waren zwei herrliche Weihnachtsfeiertage bei den Kindern, ich hab sie genossen!!!

Zurück daheim hat sich Mimi natürlich sehr gefreut, daß der Dosenöffner wieder da war, und wir haben uns noch schöne, gemütliche Tage zwischen den Jahren gemacht.

Unter dem herrlichen selbstgebastelten Stern von Ursel, der in der Küche hängt und mir soviel Freude macht.

Mit leuchtendem Bäumchen, an dem natürlich die Eisbären nicht fehlen dürfen, hihihihi!

Mit einem neuen Bild im Flur, in dem die Fenster leuchten, wenn es an ist

darunter steht dieses Jahr Goldschmuck

und feinem Tee, Glühwein oder Kakao, ganz nach Lust und Laune!

Nils leuchtet wieder

und feine Lektüre zum lesen gab es auch

Und eine supersüße Karte, die noch an der Leine fehlte, von Brigitte/Plauen, Schnarchbärchen, hihihihi!

Und so vergingen die Stunden, und es beginnt heute der letzte Tag des alten Jahres!

 Zeit für den obligatorischen Jahresrückblick!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das also war 2017 hier im Blögchen! Ich hoffe, es macht euch Spaß, die Bilder noch mal Revue passieren zu lassen!

Jetzt meldet sich hier natürlich noch einmal euer aller Co-Autor, meine Mimi, zu Wort:

 

 Hi, Folks,

selbstredend melde ich mich hier im Blögchen im alten Jahr doch auch noch mal, geht ja nicht ohne mich, hihihi! Ich fand, es war ein schönes Jahr, und was Frauchen kann, kann ich auch, ich mach jetzt auch mal meine „Jahresgalerie“, da habt ihr alle fein was zu gucken! Los geht’s!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das war nun mein altes Jahr 2017! Jetzt macht mein Frauchen weiter und ich wünsch euch erst mal einen schönen Silvestertag und -abend!

Ja, da wären wir nun soweit, daß wir das alte Jahr verabschieden können! Jeder von euch wird seine ganz eigenen Erinnerungen an das alte Jahr haben, schöne und traurige, und jeder von uns hat die Sehnsucht und die Hoffnung, daß das neue Jahr Gutes bringt!

„Auf! Abermals ein neues Jahr… Wieder eine Poststation, wo das Schicksal die Pferde wechselt.“ (Lord George Gordon Noel Byron, 1788 – 1824, englischer Dichter der Romantik)

Die Uhr läuft, die letzten Sekunden des alten Jahres verrinnen

Laßt uns die Gläser erheben und stoßen wir an auf ein gutes, gesundes, frohes und friedliches Neues Jahr 2018!

Viel Glück und Schutzengel im Neuen Jahr

 Gottes Segen und alles Liebe und Gute!

Ein frohes Neues Jahr wünschen wir beide, Mimi und ich, allen unseren Lesern, den stillen wie den bekannten, von ganzem Herzen!

Prost, Neujahr! 

 

Wir lesen uns im Neuen Jahr wieder, ich hoffe, ihr seid alle wieder dabei! Das würde uns freuen, guten Rutsch wünschen  Mimi und Frauchen Monika.

Habt einen feinen, letzten Tag des Jahres 2017! 

 

Türchen 24

  

MiBuRo  A d v  e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Herein

Das Glöcklein erklingt: Ihr Kinder, herein!
Kommt alle, die Türe ist offen!
Da stehn sie, geblendet vom goldigen Schein,
von Staunen und Freude betroffen.
Wie schimmert und flimmert von Lichtern der Baum!
Die Gaben zu greifen, sie wagen’s noch kaum,
sie stehn wie verzaubert in seligem Traum. –
So nehmt nur mit fröhlichen Händen,
ihr Kleinen, die köstlichen Spenden!

Und mächtig ertönen die Glocken im Chor,
zum Hause des Herrn uns zu rufen:
Das Fest ist bereitet und offen das Tor,
heran zu den heiligen Stufen!
Und steht ihr geblendet vom himmlischen Licht,
und faßt ihr das Wunder, das göttliche, nicht:
Ergreift, was die ewige Liebe verspricht,
und laßt euch den seligen Glauben,
ihr Kinder des Höchsten, nicht rauben!

Und hat er die Kinder nun glücklich gemacht,
die großen so gut wie die kleinen,
dann wandert der Engel hinaus in die Nacht,
um anderen zum Gruß zu erscheinen.
Am Himmel, da funkeln die Sterne so klar,
auf Erden, da jubelt die fröhliche Schar. –
So tönen die Glocken von Jahr zu Jahr,
so klingt es und hallt es auch heute,
o seliges Weihnachtsgeläute!

          

(Karl Gerok )

  Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann gind, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte.  Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.  Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

(Lukas 2, Verse 1-20, nach der Übersetzung Martin Luthers)

Nun ist er da, der Heilige Abend. Und ich möchte ihn als letztes Türchen des diesjährigen Adventskalenders mit der Weihnachtsgeschichte beginnen, wie sie uns in der Bibel überliefert worden ist. Als Einstimmung in einen schönen, besinnlichen, friedlichen Tag, dessen Höhepunkt die Feier am Heiligen Abend ist.

Die Vorbereitungen aufs Fest sind zu Ende, Häuser und Wohnungen sind festlich geschmückt

Der Weihnachtsbaum ist aufgestellt in all seiner Pracht und wartet auf den abendlichen Einsatz

Vielleicht werden noch die schönen, alten Weihnachtslieder für die Christmette am Abend geübt

Für das Essen am Heiligen Abend sind die Vorbereitungen auch alle abgeschlossen, die Tafel kann sich sehen lassen

Geschenke sind eingepackt und unter dem Baum verteilt

wobei sicher nicht jeder Gabentisch so reich gedeckt ist! Muß er auch nicht, da kommen wir später nochmal drauf zurück!

 

Die Kinder werden nachmittags nochmal nach draußen expediert, damit die letzten Festvorbereitungen zur Bescherung in Ruhe ablaufen können.

Und dann bimmelt wieder, wie in jedem Jahr, das Glöckchen  die Türen öffnen sich und entfalten den Zauber des Weihnachtszimmers:

     

Ja, der Zauber des Heiligen Abend, ich glaube, niemand, egal wie alt oder jung er ist, kann sie diesem entziehen!

Hier bei uns wartet natürlich Mimi wieder sehnsüchtig darauf, was mag wohl die Bescherung durch das Christkind bringen? Sie meldet sich nochmal selbst zu Wort!

 Hi, Folks, da bin ich natürlich nochmal, euer Co-Autor, eure Mimi, das Türchen 24 geht nicht ohne mich! Ich bin schon wieder ganz aufgeregt, und um mich ein bissel abzulenken, zeig ich euch jetzt mal so in „heller“ Pracht mein Weihnachtsbäumchen an meiner geliebten Hängematte, das ist nämlich so niedlich und gemütlich:

 Tadaaa, da isses nun mal im hellen, hat Frauchen gemacht, da war ich noch müde, hihihi!

 ganze Pracht, na, wie gefällt euch das? Da hab ich es so schön gemütlich, wenn Frauchen die beiden Tage bei den Kindern ist. Guckt mal die Spitze, da ist ein Stern drauf und ein Engel, schön, nicht wahr?

Frauchen ist nun auch fertig mit allem schmücken und vorbereiten, da hatten wir einen gemütlichen Nachmittag, ich zeig euch noch ein bissel was:

 alle Weihnachtsbücher stehen wieder über meinem Kratze-Kuschel-Kissen im Wohnzimmer auf dem Schrank, ich bin an meinem weißen Fleck zu erkennen, hihihi!

 So bin ich besser zu sehen, ja?!

Noch bissel was von Frauchens Deko:

Was da auf dem Kamin so leuchtet, das hat Frauchen arrangiert, eine Schneeflockenlichterkette mit Deko in Glasvase! Sieht hübsch aus!

Unser Nils, unser Leuchte-Eisbär, steht auch wieder zum leuchten parat

 

Die Elche im Adventskranz glitzern

unter dem Gestell vom Kranz hat Frauchen eine Lichterkette mit Eiszapfen dran gefriemelt, mal ohne

und mal mit Beleuchtung

Hübsch, nicht wahr? Und Weihnachtspost haben wir auch schon so feine bekommen, die hängt wieder auf unserer Leine, guckt mal:

Hihihihi!!!

Für mich!!!

Aus England!

Das ist eine dreidimensionale Karte, die ist so süß!!! Lieben Dank an Conchi, einige von euch erinnern sich sicher noch an sie, sie war ja hier auch mal mit dabei, von ihr ist die schöne Karte.

Und noch einen Gruß möchten wir weiter geben, wir haben einen von Claudia und ihrem tierischen Anhang bekommen, auch da erinnern sich sicher noch einige von euch, war eine Überraschung für uns, aber wir haben uns gefreut.

Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen an alle hier.

So, ihr Lieben, ich geh wieder auf die Couch kuscheln, hihihi, jetzt macht Frauchen noch weiter!

Ja, und das Frauchen kommt nun mal langsam zum Ende des letzten Türchens des Adventskalenders 2017, ihr erinnert euch vielleicht an die Bemerkung mit dem reich gedeckten Gabentisch, den es nicht überall gibt, denken wir also alle gerade in diesen Tagen an die, denen es nicht so gut geht wie uns.

Und in diesem Sinne wünschen wir allen unseren Lesern, den stillen wie den bekannten, ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest.

Verbringt es alle gut im Kreise all eurer Lieben! Habt Dank für eure Treue in diesem Adventskalender wieder, bleibt behütet und gesund!

Habts fein! 

Türchen 23

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Es treibt der Wind im Winterwalde…..

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,


und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.

Sie lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin bereit


und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke)

Ja, nun ist es bald soweit, noch einmal schlafen, und dann ist er da, der Heilige Abend, heißersehnt, und wenn er dann da ist, ging doch alles wieder so schnell! Am Heiligen Abend wünsche ich mir immer einen Tag mit 48 Stunden, da hätte man doppelt was davon!

Keinen Streß mehr heute, kleine Vorbereitungen noch, und ansonsten einfach nur genießen! Was ich euch natürlich auch allen von Herzen wünsche!

Was macht man nun mit dem vorletzten Türchen, erfahrungsgemäß ist das immer bissel „hängend“, man freut sich auf den großen Tag, hat jeden Tag hier ein Türchen für euch geöffnet, nun hat’s einen kleinen Hänger! Mmmmhh…..mal überlegen…..?? Was meinst du, Mimi, ich hätte ja doch noch was von den Kindern? Oooh, ja, du versiertes Bloggerkätzchen, stimmt, da bin ich ja noch gar nicht zu gekommen, die Kinder haben mir wieder Bilder ihres heurigen Adventskranzes geschickt, ich war so begeistert, jetzt bin ich ehrlich gespannt, was ihr dazu sagt! Also, Vorhang auf…!

Naaaa???

Ich finde ihn superschön, richtig edel, das Material und die Farben hat Steffi ausgesucht und dann stecken lassen. Ich hab noch ein Bild von oben

Die Idee in schwarz/weiß gefällt mir sehr, ich bin ehrlich gespannt, wie er im Original aussieht, kann ich ja gucken am Montag!

Na, und wenn wir da schon mal beim zeigen sind (danke, liebe Mimi, jetzt läuft es wieder, hihihihi!) dann bleiben wir mal bei dem Thema schwarz/weiß, denn die Kinder haben auch den Baum schon fertig, und ihr dürft alle auch schon gucken:

Jaaaa, ihre Farben sind in diesem Jahr schwarz/weiß und silber, auch da bin ich so gespannt aufs Original! Und vor allem, wie er im dunklen aussieht mit Beleuchtung! Ich nehme die Knipse mit, es wird also Bilderkes geben!

Oooh, hier zuppelt mich einer an meinen Socken, hihihi, Mimi möchte da doch mal eben kurz schnell zwischen, sie meint, zu dem Thema schwarz/weiß hätte sie auch noch was, was ihr Dosenöffner nun sonst auch fast vertöffelt hätte, na, dann mal los, Mimi, die Tastatur gehört dir!

 Hi, Folks, na, da hab ich euch aber den Dosenöffner hier so richtig auf Trab gebracht, hihihi, und mir fiel natürlich sofort ein, was Frauchen sonst sicher wieder verdaddelt hätte, denn abgesehen davon, daß ich ja nun auch sooooo gut zu dem Thema schwarz/weiß passe, gibt es hier aber doch noch einen Neuzugang, der in diesem Jahr das erste Mal hier bei uns ein Weihnachtsfest erleben wird, der hervorragend zum schwarz/weißen Thema paßt, ganz frisch aus Berlin eingetrudelt, Achtung:

 Hallo….??

Hallo…..

ich bin Paul! Die Mimi, die Katze hier im Haus, mit der ich mich schon prima angefreundet habe, hat gesagt, ich soll mich hier mal vorstellen in diesem…..wie hieß das noch, Mimi? Ach, ja, Blögchen, hihihi, lustiger Name! Da bin ich also!

 Ich hab eine weite Reise hier hin gemacht, ich stamme aus dem Zoo Berlin, ja, da, wo auch die großen lebendigen Pandas leben, da hat mich Brigitte/Plauen bei ihrem letzten Zoobesuch aus der Ödnis des Zoo-Shops erlöst, und dann liebevoll verpackt von Plauen aus hier nach Oberhausen geschickt! Ich bin manchmal ein bissel schüchtern, aber mittlerweile finde ich das hier einfach toll, ich hab viele neue Freunde, und das, wo die Fotos gemacht wurden, ist mein Lieblingsplatz, da kann ich an der Stange von dem Büroregal klettern, klasse ist das! Ich geb jetzt mal wieder an Mimi weiter, wir sehen uns sicher noch öfter, einen lieben Gruß von Paul!

Na, Folks, ist das ein klasse Kerlchen? Mein Frauchen hat sich da so drüber gefreut, und ich mag ja solche Plüschgesellen auch sehr gerne, der ist eh raffiniert, weil er sich wirklich mit seinen Ärmchen an dem Regal festklammern kann, sieht lustig aus. Ja, und das wollte ich euch doch noch zeigen und Paul vorstellen, jetzt leg ich mich wieder genüßlich auf die Couch!

Und weg isse wieder, die Mimi!

Am Heiligen Abend werden wir uns das hier so richtig fein gemütlich machen, und dann starte ich am 1. Weihnachtstag zur Fahrt nach Köln, ich freu mich schon wie Bolle, das wird bestimmt wieder herrlich mit allen, das ist ja sowieso das schönste an Weihnachten!!!

(Carl Larsson)

Ich hab heute hier auch noch bissel was gemacht, und nun guckt mal, das hat nämlich Mimi gerade „verdaddelt“, hihihi, sie hat ihren hauseigenen Weihnachtsbaum an ihrer Hängematte, guckt:

 sieht man hier noch bissel schlecht, aber hier jetzt doch vielleicht besser, es war leider schon dunkel, als ich fertig war, ich mach es auch noch mal im hellen:

 Nun hatte ich gerade eine Idee, bei meinem neuen Bildbearbeitungsprogramm vom neuen PC kann man Bilder aufhellen, also, nochmal, aufgehellt:

 So sieht man das doch bissel besser, nicht wahr?! Und der Baum nochmal:

Mimi findet das richtig fein, da kann sie sich das herrlich gemütlich mit Weihnachtsbaum machen, wenn ich weg bin!

So, ihr Lieben, dann macht euch alle noch einen schönen und hoffentlich streßfreien Tag vor dem Heiligen Abend!

Wir sagen tschüß, die  Mimi und ich, habts fein! 

 

Türchen 22

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Die Heil’gen Drei Könige…

Die Heil’gen Drei Könige aus Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
„Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?“

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter;
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb stehn über Josephs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
die Heil’gen Drei Könige sangen.

(Heinrich Heine)

So, ihr Lieben, nun geht es mir Riesenschritten auf den Endspurt zu hier im Blögchen, im Adventskalender und allüberall draußen bei euch! Hoffentlich möglichst alles ohne Streß, mich hat er nun doch noch ein bissel eingeholt, durch die vier verlorenen Krankheitstage, na, wir werden es schon alles schaffen!

Da gibt es heute mal ein mehr „optisches“ Blögchen mit vielen Bildern und wenig Worten, ich hab mal Bildchen mit Tieren in der Weihnachtszeit rausgesucht, da seid ihr ja sicher alle dabei!

Los geht’s:

 Auch Katzen freuen sich über Strümpfchen am Kamin!

 Und Elche kann man natürlich auch als Weihnachtsbäume dekorieren, mit Blinklicht, hihihi, muß man aber nicht!

 Freude über Extra-Heu!

 Der Weihnachtsmann beschert auch die Eisbären!

 Auch Koala und Kakadu freuen sich über den Weihnachtsmann.

 Genau wie die Vögel!

 Rudolph Rotnase freut sich schon auf seinen Einsatz in der Weihnachtsnacht!

 Der Esel muß noch ein bissel mit dem Weihnachtsmann arbeiten, bevor seine Bescherung beginnt!

 Genau wie die Rentiere!

Stalldienst beim Christkind!

 feine Bescherung!

 Oh, oh, in der Lichterkette verhaspelt!

 Ich schlaf noch ein bissel vor der Bescherung!

 Sternchen putzen, damit sie schön leuchten in der Weihnachtsnacht!

 Wir üben für unseren Einsatz!

 Ich hab Stalldienst in der Heiligen Nacht, ich muß auf das Christkind aufpassen!

 Huuuh, wenn es mal kalt wird zu Weihnachten, mummel ich mich schön ein! Und warte auf’s Christkind!

 Noch mehr Sänger, die für die Christnacht üben!

 Mäuschen hat den Pudding zum Nachtisch beim Weihnachtsmahl entdeckt!

 Mama Reh erzählt ihrem Kind die Geschichte vom Christkind und der Heiligen Nacht!

 Habt ihr auch schon alle den Wunschzettel geschrieben? Wenn nicht, wird es aber hohe Zeit, sonst schaffen Weihnachtsmann und Christkind das nicht mehr!

 Wir Tiere auf dem Bauernhof feiern auch Weihnachten, wie man sieht, freuen wir uns schon sehr!

 Die Vögel haben auch ihre Strümpfchen aufgehängt und hoffen auf reiche Winterfütterung!

 Die niedlichen beiden hier haben sich beim Kinderkarussell verdingt, es macht ihnen Spaß, wie man sieht!

 Weihnachten, das Fest des Friedens, auch zwischen Hund und Katz!

 Weihnachten im Pferdestall, warm und schön gemütlich!

 Damit keine falschen Gedanken aufkommen: Der kleine Wuff ist kein Geschenk, (bitte, keine Tiere unterm Weihnachtsbaum, das geht so oft nicht gut aus!) er wohnt schon lange in dem Haus und hat sich nur mal vorwitzig im Geschenkekörbchen versteckt, hihihi!

 Zwei Weihnachtskatzen, die fand Mimi so schön!

 spielen unterm Weihnachtsbaum, herrliches Vergnügen!

 Wenn es dann in der Christnacht schneit, wird das ein ganz romantisches Fest, das mögen auch Katzen sehr gern. Kann Mimi euch bestätigen! Der Schnee wäre dann ja bloß draußen. Aber da ihr Frauchen ja an Weihnachten nach Kölle möchte, ist es ihr schon recht, daß es in diesem Jahr wohl keine weiße Weihnacht gibt, sonst versinkt ja wieder alles im Verkehrschaos und Frauchen käme dann vielleicht nicht weg, und ein trauriges Frauchen ist nicht lustig zu Weihnachten!

Wir wünschen euch jetzt einen schönen Freitag, noch zweimal schlafen, dann kommt das Christkind oder der Weihnachtsmann!

Habts fein!  Mimi, die sich schon sehr aufs auspacken freut, und Frauchen Monika.

P.S.: Falls ihr euch über das Gedichtchen wundert, es ist ja noch nicht Heilige Drei Könige?! Da kam als einziger ein Ochse drin vor, hihihihi!!!

 

Türchen 21

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Weihnachten

Liederklänge, Lichtgefunkel,
Frühling in der Winternacht,
warum nicht in jedes Dunkel
bahnt Ihr Euren Weg mit Macht?
Warum wollt Ihr nur der Reichen,
der Gesunden Freude sein?
Warum fällt nicht auf des bleichen
Elends Antlitz Euer Schein? –
Erbarmt Euch der niedern, unfreundlichen Fenster
und bannet die kauernden, finstern Gespenster
hinweg von den Stufen!
Erbarmt Euch der Armen, der Kranken, der Bösen,
durch Liebe und Freude die Welt zu erlösen,
seid Ihr ja berufen! –

Oder galt des heut‘ Gebor’nen
Liebe denen nicht zumeist,
die der Hochmuth die Verlor’nen
heute so wie damals heißt? –
Die mühselig und beladen,
lud er liebend zu sich ein,
keiner schien ihm seiner Gnaden
zu gering und zu gemein! –
Weh‘, wenn Ihr, die noch seinen Namen Ihr führet,
vom Geist seiner suchenden Liebe nichts spüret
tiefinnen im Herzen!
Die Lieder verklingen, bald seid Ihr im Dunkeln
und tastet und tastet – doch nimmermehr funkeln
Euch Augen und Kerzen! –

Aber nicht in weiten, hellen
Sälen gebt der Noth ein Fest!
Ueberschreitet ihre Schwellen,
sucht sie, die sich finden läßt!
Nicht mit edlen Gönnermienen
sollt Ihr auf die Armen seh’n:
Eure Brüder ehrt in ihnen,
wenn sie auch in Lumpen geh’n. –
Schaut muthig hinein in die dunkelsten Gründe
und zittert nicht, wenn Euch die Blicke der Sünde,
der zischenden, trafen:
In Jenen erweckte die Noth die Dämonen,
die heimlich in jeglicher Menschenbrust wohnen,
– die Eurigen schlafen. –

Wehe! wer da schilt und tadelt!
Aber selig, wer da liebt!
Liebe sühnt und Liebe adelt
den, der nimmt, und den, der gibt!
Liebe kann nicht ruh’n noch rasten,
Liebe überbrückt und eint,
bis sich finden, die sich haßten,
und zum Freunde wird der Feind! –
Sie läßt auch das Wort, das die Engel gesungen,
das durch die Jahrhunderte mahnend gedrungen,
einst Wirklichkeit werden:
Wenn keiner mehr hungert und keiner mehr weinet
in Angst und Verzweiflung, dann endlich erscheinet
der Frieden auf Erden! – –

(Wilhelm Langewiesche)

Traditionsgemäß ist das Türchen 21 das besinnliche Türchen. Was dann schon im Gedicht seinen Ausdruck nimmt.

Am letzten Sonntag ist in unserer Kirche wieder das Friedenslicht aus Bethlehem eingetroffen, dieses Jahr hab ich es mir aus Krankheitsgründen nicht holen können, all die Jahre vorher hab ich es mir mit meinem kleinen Handlaternchen nach Hause gebracht, manchmal durch Sturm und Regen, ich mach dann immer bewußt beim Eintritt ins Haus kein Licht an und gehe mit dem Laternchen im dunklen nach oben und auch im dunklen in die Wohnung, wo ich es dann als erstes in der Küche auf den Tisch stelle

Jedes Jahr berührte es mich wieder, wie Mimi das kleine Licht anstaunt und mir dann auf Schritt und Tritt folgte, wenn ich es durch die ganze Wohnung trug.

Das kleine Friedenslicht – wir sehnen uns alle so nach Frieden! Und dabei brennt es an allen Ecken und Enden der Erde! Wie heißt es, wieder einmal bei Reinhard Mey in einem Lied? „Im Namen der Barmherzigkeit schlagen sie sich noch immer breit, das Mittelalter geht nicht vorbei. Und unser Traum von Toleranz und Gewaltlosigkeit starb ganz leis‘ in den großen Keilerein.“ (Aus „Mein guter alter Balthasar, Reinhard Mey)

„Wir alle seins Brüder, wir alle seins eins.“ Auch aus einem Lied von Reinhard Mey.

Doch weit gefehlt! Das große Thema unserer Zeit ist jetzt die „Islamisierung des christlichen Abendlandes“, lieber Himmel, wenn es nicht so traurig wäre, könnte man herzlich darüber lachen. Wie war das denn in viel früheren Zeiten mit der Christianisierung anderer angeblich „heidnischer“ Länder? Diese plakativen Äußerungen wollen doch nur verschleiern, was wirklich hinter solchen angeblichen Aktionen steckt: Machtgier, Ausbeutung, Versklavung, Profitgier! Dafür werden Menschen gegeneinander aufgehetzt, schafft man ihnen ein Feinbild über die Religion, sorgt man für die prompte Lieferung von Sündenböcken für Armut und Elend, die eben diese Ausbeuter erst geschaffen haben, um sich immer reicher und mächtiger zu machen.

Keine Religion, kein Gott, verlangt das Töten zu seinem Tribut, das tun nur Menschen! Nicht die Religionen sind schlecht oder gut, nur die Menschen! Keine Religion verlangt, sich als die bessere und über die anderen erhabenere zu fühlen, das verlangen nur die Menschen, die Religionen zu ihrem Zwecke umdeuten, verdrehen, falsch übersetzen oder Gebote in ihrem Sinne auslegen!

Wir haben nur ein Gebot, nur eines, das uns alle einen soll und es auch könnte:

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Im Original:

„Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“

Der Satz stammt im übrigen aus der Tora, Jesus legte ihn des weiteren noch aus, in dem er noch hinzufügte „tut gutes denen, die euch hassen“.

Laßt uns also weiter machen über den Geist der Weihnacht hinaus, hinein in das kommende neue Jahr, laßt uns nicht müde werden, kleine Lichter zu sein, Wegbegleiter, in unserem Umfeld kleine Kreise ziehen, die vielleicht, wie wenn ein Stein ins Wasser geworfen wird, größere Kreise ziehen. Lassen wir uns nicht einreden, wir müßten Kriege führen in wessen Namen und Auftrag auch immer, wir haben nur einen Feind, und der ist nicht menschlich, das ist die Not und die Ungerechtigkeit, die Armut und die Unwissenheit der Welt. Ihr kennt sicher alle „Ein Weihnachtslied in Prosa“ von Charles Dickens, da wird es so gut beschrieben im Geist der zweiten Weihnacht:

Aus den Falten seines Umhanges holte er zwei Kinder hervor; erbärmliche, niedergeschlagene, entsetzliche, häßliche, elende Wesen. Sie knieten zu seinen Füßen und klammerten sich außen an sein Gewand. „Oh, Mensch, sie her! Sieh hier herab!“ rief der Geist.  Es waren ein Junge und ein Mädchen. Gelb, mager, zerlumpt, finster und wild, doch auch unterwürfig in ihrer Demut. Wo die Anmut der Jugend ihre Gestalten hätte formen und ihnen einen Anflug von Frische verleihen sollen, da hatte eine abgearbeitete, runzlige Hand, wie die des Alters, sie gezwickt, gezerrt und in Stücke gerissen. Wo Engel hätten thronen können, lagen Teufel auf der Lauer und warfen drohende Blicke um sich. Keine Verwandlung, keine Entartung, keine noch so große Umkehrung der menschlichen Natur unter allen Geheimnissen der wunderbaren Schöpfung hat halb so furchtbare und schreckliche Ungeheuer hervorgebracht. Scrooge fuhr entsetzt zurück. Nachdem sie ihm in dieser Weise gezeigt worden waren, versuchte er zu sagen, sie wären hübsche Kinder, aber die Worte würgten sich lieber selbst ab, als daß sie an einer derart groben Lüge Anteil hätten. „Geist, sind das deine?“ Mehr konnte Scrooge nicht sagen. „Es sind die Kinder der Menschen“, sagte der Geist, auf sie herabblickend. „Sie klammern sich an mich und flehen ihre Väter um Hilfe an. Dieser Junge heißt „Unwissenheit“. Dieses Mädchen heißt „Not“. Hüte dich vor beiden und ihresgleichen, doch am meisten nimm dich vor dem Jungen in acht, denn auf seiner Stirne steht „Jüngstes Gericht“, wenn die Schrift nicht gestrichen wird. Leugne es!“ rief der Geist und streckte die Hand zur Stadt hin aus. „Schmäh nur die, welche es dir sagen! Verwende es für deine Parteizwecke und mach es noch schlimmer. Und warte das Ende ab!“(Charles Dickens, Ein Weihnachtslied in Prosa)

Ich wünsche euch allen den Geist der Weihnacht, den wirklichen, echten, der sich nicht im Konsum erschöpft, aber sich freut an allem, was Weihnachten zu bieten hat, am Lichterglanz, am Duft der Weihnachtsmärkte, an all den schönen Liedern, an wunderbar stillen Nächten, und was jedem von euch noch dazu einfällt, denn nur frohe, zuversichtliche Menschen können den Mächten der Finsternis des Geistes gegenübertreten, nur Liebe und warme Nächstenliebe kann die Dunkelheit überwinden, und darum brauchen wir Weihnachten.

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.

(Joachim Ringelnatz)

Heute ist meine letzte Frühschicht in der Kirche in dieser Weihnachtszeit, auch da werden wieder Kerzen leuchten.

Habt alle einen schönen Donnerstag! 

Türchen 20

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Csendes éj! Szentséges éj!
Mindenek nyugta mély;
Nincs más fenn, csak a Szent szülepár,
Drága kisdedük álmainál,
Szent Fiú, aludjál, szent Fiú aludjál!

Csendes éj! Szentséges éj!
Angyalok hangja kél;
Halld a mennyei halleluját,
Szerte zengi e drága szavát,
Krisztus megszabadit, Krisztus megszabadit!

Csendes éj! Szentséges éj!
Sziv örülj, higyj, remélj!
Isten Szent Fia hinti reád,
Ajka vigaszt adó mosolyát,
Krisztus megszületett, Krisztus megszületett!

(Stille Nacht, Heilige Nacht, ungarisch)

Auch im Adventskalender liebe ich sie, die Fragezeichen in euren Augen! Was wird denn das nun für ein Türchen, in dem das Eingangsgedicht das schönste Weihnachtslied auf ungarisch ist??? Ganz einfach: Weihnachten rund um die Welt!

Beginnen wir mit dem Land, in dem unser Fiete sein neues Zuhause gefunden hat und das mit dem Gedicht auch den Anfang gemacht hat:

 Ungarn:

In Ungarn wird Weihnachten wie bei uns vom 24. 12. bis zum 26. 12. gefeiert. Am Heiligen Abend bereiten die Eltern ein Festessen vor, und die Kinder stellen die Weihnachtskrippe auf und schmücken den Baum. Es folgt die Bescherung, die Geschenke werden in Ungarn nicht vom Weihnachtsmann, sondern von den Engeln gebracht. Zum Festessen gehören eine Fischsuppe, Fisch oder Pute, und Nuß- oder Mohnbeugel, ein Gebäck in Hörnchenform. Die Christmette gehört zur Familienweihnacht. Am 1. Weihnachtstag ziehen junge Männer als Hirten verkleidet mit einer Krippe unter dem Arm von Haus zu Haus, um kleine Theaterinszenierungen aufzuführen. Hierbei fallen stets Süßigkeiten für sie ab. Am 2. Weihnachtstag werden die Verwandten besucht.

 Schweden:

Zum Weihnachtsfest gehört in Schweden schon seit vorchristlicher Zeit der Julbock, ein Ziegenbock aus Stroh.  Er steht für Fruchtbarkeit, bewacht den Weihnachtsbaum zu Hause und hält die bösen Geiser fern. Um in Schweden besinnliche Feiertage verbringen zu können, stellen viele Familien mit Kindern kleine Schüsseln mit Haferbrei vor die Tür. Denn der kleine Wichtel Tomte kann, je nach Stimmung, Glück oder Unglück über Haus und Hof bringen. Serviert man ihm seine Leibspeise, wird es ein ruhiges und besinnliches Fest. Um den geschmückten Baum wird getanzt und Weihnachtslieder gesungen, erst nach diesem Reigen gibt es die Bescherung.

 Finnland:

Heilig Abend beginnt um 12 Uhr finnischer Zeit, denn da wird vom Balkon des Doms im südfinnischen Turku der sogenannte Weihnachtsfrieden verlesen und über das Fernsehen ausgestrahlt. Es ist eine symbolische, aber für Finnen höchst bedeutsame Zeremonie. Dieser Zustand des-sich-im-Weihnachtsfrieden-befindens hat sogar rechtliche Gültigkeit, denn Verbrechen werden in dieser Zeit härter bestraft. Weihnachten in Finnland ist ein Fest der Familie. Die erwachsenen Kinder und Geschwister kommen oft von weit her, um gemeinsam mit Eltern und Großeltern Weihnachten feiern zu können.  Sollte der joulupukki (Weihnachtsmann) selbst keine Zeit haben um vorbeizukommen, setzt sich jeder eine rote Zipfelmütze auf und verteilt die Geschenke, sozusagen als Stellvertreter des Weihnachtsmannes.

 Polen:

Beim weihnachtlichen Festmahl wird in Polen als Zeichen der Gastfreundschaft ein Gedeck mehr als benötigt aufgelegt – für unerwarteten Besuch. Jeder am Tisch erhält zudem eine Oblate (Oplatek) mit einem Heiligenbild, mit dem er von einem Familienmitglied zum anderen geht, ein Stück davon herschenkt und viel Glück für das nächste Jahr wünscht. Das Menü besteht meist aus zwölf Gerichten, in Erinnerung an die zwölf Apostel.

 Holland:

In Holland wird der heilige Nikolaus gefeiert, dort heißt er Sinterklaas und wird nicht nur als Geschenkebringer sondern auch als Schutzpatron der Seefahrer verehrt. Am letzten Novembersamstag besucht er die Holländischen Hafenstädte mit dem Schiff. Eine große Menge Menschen wartet und sieht wie das Schiff des Sinterklaas anlegt. Bekleidet mit rotem Bischofsmantel, der Bischofsmütze und weißen Handschuhen reitet der Sinterklaas mit seinem Schimmel an Land. Begleitet wird er von seinem Knecht, dem Zwarten Piet. Am Tag der Ankunft des Sinterklaas stellen die Kinder ihre Schuhe bereit und verstecken darin ihre Wunschzettel. Für das Pferd des Sinterklaas wird ein Eimer Wasser, eine Mohrrübe und etwas Heu bereitgestellt. Man sagt Sinterklaas und der Zwarte Piet reiten nachts über die Dächer der Häuser und verteilen kleine Geschenke. Die holländischen Kinder bekommen ihre Geschenke nicht am 24.12 sondern am 5.12.

 Frankreich:

In Frankreich finden Krippenumzüge statt. An erster Stelle steht für die Franzosen jedoch gutes Essen. Das  traditionelles Festtagsgericht: die “ Dinde aux marons“, eine mit Maronen garnierter Truthahn.
Noch beliebter „Reveillon“ ein Festmahl aus Austern, Pasteten, Truthahn und
Champagner, dazu gezuckerte Maronen. Nach dem festlichen Abendessen gehen die Franzosen zu der Weihnachtsmesse, die um Mitternacht stattfindet. Diese Messe heißt im Französischen Messe de Minuit“, d. h. Mitternachtsmesse“.
Die Weihnachtsbescherung findet entweder vor oder nach dieser Messe, oder auch am folgenden Morgen statt. Wie in Holland lieferte früher  Saint Nicolas seine Geschenke am 6. Dezember ab. Heute bringt die Geschenke den französischen Kindern in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember nun Pere Noel, der französische Weihnachtsmann. Der kommt durch den Schornstein und legt seine Gaben in die bereitgestellten Schuhe.

 Italien:

Nach alter Tradition bringt die Hexe Befana am 6. Januar, dem Dreikönigstag, die Geschenke. Doch war ein Kind nicht artig, bekommt es nur Kohlen. Der Sage nach soll Befana von den Hirten die Frohe Botschaft gehört, jedoch den Stern über der Krippe, der ihr den Weg weisen sollte, verpaßt haben. Auf der Suche nach dem Jesuskind fliegt die Hexe deshalb alle Häuser an.

 Spanien:

Die Spanier versuchen zu Weihnachten ihr Glück: Die Weihnachtslotterie „Sorteo de Navidad“, die bereits seit 1812 jedes Jahr am Vormittag des 22. Dezember stattfindet, ist eine Sonderziehung der zweimal wöchentlich ausgespielten „Loteria Nacional und, gemessen an der ausgespielten Gesamtsumme, die größte Lotterie der Welt. Mit der Ziehung der Sorteo de Navidad beginnt für die Spanier die besinnliche Weihnachtszeit. Am Heilig Abend um 24:00 Uhr beginnt die Misa del Gallo , die Mitternachtsmesse. Die Kirchen sind natürlich an diesem Abend überfüllt. Man singt alte spanische Weihnachtslieder, bewundert die kunstvoll hergerichtete Weihnachtskrippe und versäumt es auch nicht das Jesuskind zu küssen.

 England:

Die Briten dekorieren ihre Wohnungen schon in der Vorweihnachtszeit bunt mit Girlanden, Weihnachtskarten werden auf dem Kaminsims oder an Wäscheleinen drapiert. Die traditionellen Weihnachtssymbole sind Stechpalmen und Mistelzweige. Mistelzweige sind ein Friedenssymbol, treffen sich Feinde unter dem Mistelzweig, müssen sie ihre Feindschaft begraben. Steht jemand unter dem Mistelzweig, darf er geküßt werden. Die Bescherung der Kinder findet am Morgen des 25. Dezember statt. Santa Claus oder Father Christmas kommt nämlich nachts auf seinem von Rentieren gezogenen Schlitten und rutscht mit den Gaben den Schornstein hinunter.
Er legt sie ins Wohnzimmer und in den Strumpf, den jedes Kind den Abend vorher am Bettpfosten befestigt hat. Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist das traditionelle Truthahnessen am frühen Nachmittag des 1. Weihnachtstages.
Besonders feierlich wird es, wenn die Mutter den mit einem Schuss Rum flambierten Plumpudding brennend ins Zimmer trägt.

 Indien:

In Indien ist Weihnachten ein offizieller Feiertag, der auf Hindi auch „bada din“, der große Tag genannt wird. Fromme Christen besuchen an diesem Tag den Gottesdienst, in christlichen Missionsschulen führen Kinder Krippenspiel auf oder singen Lieder. In den Familien wird dem Familienoberhaupt feierlich eine Zitrone überreicht, die Wertschätzung und Verehrung symbolisiert. Dazu gibt es die besten Glückwünsche. Geschmückt werden statt Tannenbäumen Bananenstauden, Palmen oder Mangobäume.

 Mexiko:

Weihnachten wird in Mexiko ab dem 15. Dezember mit bunten Festen samt Feuerwerk und Straßenumzügen gefeiert. Diese sogenannten „Posadas“ symbolisieren die Suche von Josef und Maria nach einer Herberge. Höhepunkt für die Kinder ist das zerschlagen einer  Piñata, einer mit Süßigkeiten gefüllten Figur aus Pappmaschee, die an einem Baum oder Dach aufgehängt wird.

Ich hoffe, der kleine Weihnachtsausflug rund um die Welt zu Bräuchen in der Weihnachtszeit hat euch gefallen.

Dann wünsche ich euch weiter streßfreie Tage vorm Fest mit den Vorbereitungen, die noch gemacht werden müssen oder sollen

und Momenten der Stille und Besinnlichkeit trotz vielleicht aufkommender Hektik

und damit wünschen Mimi und ich euch einen wunderschönen Mittwoch.

Natürlich darf dafür hier auch ein Eisbärchen nicht fehlen, wir begannen den Eintrag mit Fietes neuer Heimat Ungarn, nun kommt das Eisbärchen

und noch was ganz feines, das Eingangslied auf ungarisch zum mitsingen, wenn ihr auf den obigen Text scrollt, viel Erfolg, hihihihi!

Habts fein! 

Türchen 19

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

                                                                                    

Der Traum

Ich lag und schlief; da träumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.

Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer,

Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab’s, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.

Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.

Da wacht ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war’s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find ich dich?

Da war es just, als rief er mich:
„Du darfst nur artig sein;
dann steh ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!

Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der heil’ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum.“

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Na, ihr Lieben, habt ihr denn alle schon den Christbaumschmuck für dieses Jahr durchgesehen, ob alles da ist, ergänzt werden soll, oder ganz neu, ganz andere Farbe als im letzten Jahr?

Was bedeutet es aber, daß wir den Christbaum schmücken, und welche Symbolik steckt in dem, was wir uns an den Baum hängen? Na, wenn viele von uns kleine Eisbären in den Baum hängen, bedeutet das einfach, das wir Eisbären lieben, hihihi, aber alles andere? Kugeln, Silberzeug, Goldflitter, Lametta, Nüsse und vieles mehr?

Nach den aktuellen Erkenntnissen der Forschung hat sich der Weihnachtsbaum aus dem Paradiesbaum (Paradeisl) entwickelt, der bei den mittelalterlichen Paradiesspielen am 24. Dezember verwendet wurde. Der Paradiesbaum wurde vor allem mit Äpfeln geschmückt, aber auch mit Backwaren und bunten Blüten aus Papier. Nach den vorliegenden Quellen waren die ersten bekannten Weihnachtsbäume im Elsass auch mit diesen Elementen geschmückt. Anfang des 20. Jahrhunderts gehörten Adam und Eva sowie eine Schlange zum traditionellen Christbaumschmuck in Norddeutschland, da der 24. Dezember in der Liturgie der Gedenktag Adam und Evas war.

Da vor dem 19. Jahrhundert vor allem Äpfel (meist Weihnachtsäpfel), Nüsse, Gebäck und Zuckerzeug an den Baum gehängt wurden, hieß der Weihnachtsbaum regional auch Zuckerbaum. Neben Süßigkeiten spielten sehr früh auch vergoldete und versilberte Elemente eine wichtige Rolle, vor allem Äpfel und Nüsse. Papier, Stroh und andere verwandte Materialien kamen erst im 19. Jahrhunderts dazu, Glasschmuck Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die ersten Weihnachtsbäume waren noch nicht beleuchtet. Im 17. Jahrhundert kam in adligen Familien der Brauch auf, den Baum auch mit Kerzen zu schmücken; diese Mode wurde vom gehobenen Bürgertum aufgegriffen und setzte sich schließlich allgemein durch.  Das Lametta wurde 1878 als Neuerung in Nürnberg entwickelt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Christbaumschmuck

Die Bedeutung und Symbolik des Christbaumschmucks:

  • Der Baum: Der immergrüne Weihnachtsbaum symbolisiert Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit. Bis heute gilt grün als die Farbe der Hoffnung.

  • Äpfel: Symbol der Fruchbarkeit und Erinnerung an das Paradies.

  • Christbaumkugeln: Haben sich aus der Apfelsymbolik entwickelt. Kugelform als Zeichen der Vollkommenheit.

  • Sterne: Ein Zeichen der Hoffnung, Strohsterne erinnern daran das Jesus in einer Krippe geboren wurde.

  • Vögel: Vögel haben unterschiedliche Bedeutung. Störche sind Frühlingsboten, Glücks und Kinderbringer, Käfigvögel symbolisieren Häuslichkeit, Tauben sind Friedensvögel und stehen für Vergeistigung, Eulen gelten als Zaubertiere und Symbole für Weisheit, Radschlagende Pfauen sagt man alle erdenklichen Zauberkräfte nach, ihr schillerndes Gefieder erinnert an die Pracht des Nachthimmels.

  • Geschenke: Sie werden mit den Gaben der Drei Weisen aus dem Morgenland in Verbindung gebracht.

  • Nüsse: Sinnbilder für Gottes Ratschluss. Sie sind verschlossen und schwer zu knacken – im Inneren wohnt das Dunkle, Geheimnisvolle – vergoldet wirken sie strahlend und lebendig.

  • Tannenzapfen: Sie sind wie die Nüsse auch ein Fruchtbarkeitszeichen.

  • Herzen: Eine klare Botschaft der Liebe.

  • Glocken: Sie verkünden die frohe Botschaft, ihre Stimmen jubeln, aber sie mahnen und erinnern uns auch, wachsam zu sein.

  • Engel: Sie verkünden die Geburt des Heilands, Vermittler zwischen göttlicher und menschlicher Welt.

Die Deutung der Farben am Christbaumschmuck:

  • Rot ist die Farbe von Glück und Reichtum, für Lebensfreude und Lebensenergie.
  • Grün ist das Symbol des Lebens, es wächst und sagt uns, dass unser Überleben nur dann gesichert ist, wenn wieder frisches Grün aus der Erde sprießt.
  • Gold  ist die leuchtendste aller Farben und assoziiert die Sonne, der eine zentrale Bedeutung zugeschrieben wird.
  • Weiß/Silber: Weiß ist das Gegenteil von Schwarz, dem Nichts, dem Chaos, das auf ordnende Gestaltung wartet, durch das Licht der Erleuchtung. Weiß ist die dominierende Farbe des Winters. Weiß und Silber sind zwar „kühl“, aber edel und festlich und verkörpern den Sieg des Lichts über die Finsternis, des Guten über das Böse und des Lebens über den Tod.

Schon die Menschen im Mittelalter schmückten ihr Haus mit immergrünen Zweigen, die für das Leben und das Wiedererwachen der Natur nach dem Winter standen, ursprünglich war dies ein Brauch zum germanischen Mittwinterfest, der im späten Mittelalter immer stärker christlich umgedeutet wurde, aus all diesen Bräuchen entstand letztlich unser Weihnachtsbaum.

Mimi erinnert sich nur ganz dunkel an die Christbäume, die sie bei ihren Erstmenschen, unseren gemeinsamen Freunden, gesehen hat, seit sie bei mir ist, hatte ich nur den kleinen künstlichen Baum von meiner Mama. Aber irgendwann gibt es hier auch wieder einen richtigen. Da hat sich Mimi nun natürlich auch zwei Bilder rausgesucht für sich mit Christbaum, guckt mal:

 Das fand sie so schön!

Und das macht ihr Spaß, hihihihi! 

Und damit wünschen wir zwei beide euch allen einen feinen Dienstag, ohne Streß und Hektik und in aller Ruhe, schließlich ist bald Weihnachten!

Habts fein! 

 

Türchen 18

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Ruhig sein, nicht ärgern, nicht kränken,
Ist das allerbeste Schenken;
Aber mit diesem Pfefferkuchen
Will ich es noch mal versuchen.

(Theodor Fontane)

 Hi, Folks, es ist wieder Montag im Adventskalender im Blögchen hier, und da meldet sich natürlich immer euer Co-Autor, eure Mimi!

Tja, nun ist ja mein armes Frauchen am Wochenende kaum von der Couch gekommen mit ihrer doofen Erkältung, und ich war natürlich mit ihrem Betreuungsdienst, sprich schnurren und warm halten, beschäftigt, da haben wir für dieses Türchen gar nichts richtig vorbereiten können. Das fanden wir nun beide sehr traurig, aber Montags soll es doch ein lustiges Türchen sein, was nun? Und dann hatte der Dosenöffner die zündende Idee: Wir zeigen euch am 18. 12. 2017 den Eintrag Türchen 18 vom 18.12. 2015:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2015/12/18/tuerchen-18/

Und wünschen euch nochmals ganz viel Spaß dabei!

Langsam geht es Frauchen wieder besser, habt alle einen feinen Montag (wir haben gerade gesehen, es schneit wieder!!!) und einen guten Start in die neue Woche!

Mimi  und Frauchen Monika.

Türchen 16 / Türchen 17

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen  und Türchen 

Das Wunderblümlein

Uns ist ein‘ Ros‘ entsprungen
aus einer Wurzel zart;
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art;
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht.

Das Blümlein war so reine
und duftete so süß;
mit seinem milden Scheine
verklärt’s die Finsternis;
und leuchtet immerdar,
tröstet die Menschenkinder
holdselig, wunderbar.

Ein Stern mit hellem Scheine
hat es der Welt verkündt,
den Hirten und den Heiden,
wo man dies Blümlein findt.
Nun ist uns nicht mehr bang,
seit aus der dunklen Erde
solch köstlich Knösplein sprang.

(Richard Dehmel , altes Weihnachtslied ergänzt )

Ich mach euch ein kleines Weihnachtskonzert für gleich 2 Türchen, und hoffe, daß es nach dem Wochenende mit der doofen Erkältung wieder besser ist!

Ich wünsche euch allen einen schönen Samstag und einen gemütlichen, entspannten 3. Adventssonntag 

Habts fein!

Türchen 15

  

MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 

Weihnachten

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
daß die kleinste Welt die größte ist.

(Joachim Ringelnatz)

Das wird ein ganz kurzes Türchen heute, ich hab mich wohl irgendwie verkühlt, erkältet, jedenfalls geht es mir nicht so gut. Da hab ich einfach mal drei Videos raus gesucht, vielleicht machen sie euch ein bissel Freude!

Ein lustiges

ein wunderschön verträumtes

und ein Werbevideo von Edeka, das ich aber ganz wunderschön finde, urteilt selbst:

Damit wünschen wir euch einen schönen Freitag, ich hoffe, es geht vielleicht heute schon besser, schaun wir mal!

Habts fein wünschen Mimi  und Monika.