Hommage an meinen Lieblingsdichter

Im Herbste

Es rauscht, die gelben Blätter fliegen,
am Himmel steht ein falber Schein;
du schauerst leis und drückst dich fester
in deines Mannes Arm hinein.

Was nun von Halm zu Halme wandelt,
was nach den letzten Blumen greift,
hat heimlich im Vorübergehen
auch dein geliebtes Haupt gestreift.

Doch reißen auch die zarten Fäden,
die warme Nacht auf Wiesen spann –
es ist der Sommer nur, der scheidet;
was geht denn uns der Sommer an?

Du legst die Hand an meine Stirne
und schaust mir prüfend ins Gesicht;
aus deinen milden Frauenaugen
bricht gar zu melancholisch Licht.

Erlosch auch hier ein Duft, ein Schimmer,
ein Rätsel, das dich einst bewegt,
daß du in meiner Hand gefangen
die freie Mädchenhand gelegt?

O schaudre nicht! Ob auch unmerklich
der schönste Sonnenschein verrann –
es ist der Sommer nur, der scheidet;
was geht denn uns der Sommer an?

(Theodor Storm)

Am 14. September 1817 wird in Husum, Markt Nr. 9, um Mitternacht Hans Theodor Woldsen Storm geboren.

Und somit hatte mein Lieblingsdichter am 14. September 2017 seinen 200. Geburtstag!

Übrigens im Sternzeichen der Jungfrau, wie ich!

Der Poet vom grauen Meer…..die Erinnerung an ihn ist zunächst die Erinnerung an die Schulzeit, an Novellen und Gedichte, die seit Jahrzehnten zum Unterrichtskanon gehören.

Bei mir war das als erstes die Novelle „Immensee“, von der wir eine Interpretation schreiben sollten, und das Gedicht „Abseits“, in das ich mich beim Lesen verliebt habe. Damit begann meine Liebe zum Dichter Theodor Storm. Die nächste Novelle, da schon aus der Schulbibliothek besorgt, war auf Empfehlung meiner Mama „Pole Poppenspäler“, ihre Lieblingsnovelle von Storm.

Es gibt drollige Übereinstimmungen zwischen meinem Lieblingsdichter und mir, Theodor Storm studierte Jura, wurde Rechtsanwalt und Richter, ich habe einen ersten Lehrberuf als Anwalts- und Notarfachangestellte! Seinem Charakter sagt man nach, daß er eine gewisse Widerspenstigkeit beinhaltete, da steckt auch was bei mir!

Storm hatte einen schönen Tenor und sang wohl gerne, er gründete 1843 einen Husumer Chor, den es heute noch gibt, „Theodor Storm Chor von 1843“.

Mein Vater war 2. Baß in einem Männerchor und ich ein reges Mitglied unseres Schulchores!

„Er ist ein Meister, er bleibt“, urteilte Thomas Mann über Theodor Storm. Und vom Dichter Theodor Fontane gibt es das Wort von der „ewigen Husumerei“, das ironisierte, daß Storm äußerlich eine gewisse angepaßte Behaglichkeit schätzte, ein Ton, den man in seinen Novellen nicht immer findet. Er ist kein Dichter für Bürgerwonnen, denn in seinen Geschichten und Gedichten lauern tragische Entwicklungen, die noch heute ganz aktuell sind: Sterbehilfe, Inzest, Trunksucht, der Niedergang von Familien aus „moralischen“ Gründen, Mobbing, Eltern/Kind und hier vor allem Vater/Sohn-Konflikte.

Storm selbst sagte es treffend, wie die Diskrepanz zwischen Behaglichkeit auf der einen und realistischer Erzählung auf der anderen Seite erklärbar wird: „Ich bedarf äußerlich der Enge, um innerlich ins Weite zu gehen…“

Er bleibt! Und er bleibt mein Lieblingsdichter! Und wurde weiter „vererbt“: Björn hat sich später für eine geforderte Interpretation im Schulunterricht die Novelle „Im Brauerhause“ von Theodor Storm ausgesucht!

Natürlich soll mein Eintrag zum 200. Geburtstag von Theodor Storm keine reine Abhandlung  werden, und so kommen wir nun zu den Bildern! Ich hab sie ein wenig an Motive von Storm in seinen Novellen ausgerichtet. Rosen zum Beispiel, in der Novelle „Späte Rosen“ und in Gedichten

Das Meer

Katzen, die im Storm’schen Haushalt nie fehlten

Und zu der „ewigen Husumerei“ hab ich mal neue Bilder erstellt, der Geburtstag von Theodor Storm fällt ja in den schon beginnenden Herbst, Tage und Nächte werden kühler, und damit beginnt auch wieder die Teezeit!

Fontane notierte dazu: „In Storms Potsdamer Hause ging es her wie in dem öfters von ihm beschriebenen Hause seiner Husumer Großmutter. Das Lämpchen, der Teekessel, dessen Deckel klapperte,  die holländische Teekanne daneben…Die Provinzsimpelei steigert sich mitunter bis zum Großartigen.“

Dazu passen meine Tee-Utensilien!

Dazu paßt ganz wunderschön mein von meiner Großtante geerbter Kuchenteller

Mimi mußte sich natürlich die Präsentation meiner Tee-Utensilien ganz genau betrachten

Bissel betrübt war sie aber über das vorherrschende herbstlich-trübe Wetter

Guck mal, Frauchen!

Doof-Wetter! Ich guck mal genauer:

 Kannst du das mal abstellen??? Nicht???

 Schade!!!

 Dann geh ich wieder in meine schöne gemütliche Hängematte!

Das war der Beitrag eures Co-Autors zum Geburtstag von Theodor Storm, hihihi, den sie ja eigentlich auch sehr mag, denn wenn für ihr Frauchen Storm-Zeit ist, ist für sie Balkonien-Zeit! Aber herbstliche Couch-Zeit ist ja auch Lesezeit, da hab ich demnächst eh noch eine Überraschung für euch, und so freut sich Mimi eben wieder ganz pragmatisch auf schöne Indoor-Kuschelzeit mit dem Dosenöffner! Und Tee! Für mich! Und vielleicht sogar Storm-Zeit im Herbst, laßt euch mal überraschen!

Dann schließen wir diesen Eintrag noch mit ein paar schönen Herbstbildern, die zum Eingangsgedicht von Theodore passen:

und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes, gemütliches Herbst-Wochenende, eure Mimi  und ich!

Habts fein!

 

 

 

 

29 Gedanken zu “Hommage an meinen Lieblingsdichter

    • Ich freu mich sehr, daß es gefallen hat! Ich hab ja ein Gesamtwerk von ihm, und es macht immer wieder solche Freude, seine Novellen zu lesen. Und das stell ich mir sooooo schön vor, Tage auf Neuwerk mit dem Schimmelreiter, das paßt großartig!
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende gewunschen
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  1. Danke für Deinen schönen Beitrag, liebe Monika,

    über deinen Lieblingsdichter Theodor Storm, das bewegte Meer und die wunderschönen Rosen, deine gemütlichen Teeutensilien (das macht Lust auf einen schönen, warmen Tee), Mimis Balkonien und erste Herbstimpressionen. Habt´s auch ganz fein, schnurr schnurr.

    Ein schönes Wochenende wünschen Kater Felino-Steve und Dosenöffnerin Jutta :)

    Gefällt 1 Person

    • Dankeschön, liebe Jutta, ich freu mich, daß es dir gefallen hat, und es hat so Spaß gemacht, die Bilder dafür zusammenzustellen, weil ich das auch immer mit Theodor Storm in Verbindung bringe, das gehört ja alles irgendwie zu seinen Werken!
      Hihihi, ich freu mich nachher auf einen schönen Tee, hab mir vom Ausflug nach Norddeich vor drei Wochen lecker Ostfriesentee mitgebracht! Mimi verbringt den Tag gemütlich in ihrer Hängematte heute, weil trotz gelegentlicher Sonne nicht unbedingt Balkonienwetter ist, von da kommen liebe Schnurrgrüße an Felino- Steve!
      Wir wünschen auch ein ganz feines Wochenende für euch beide, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

      Gefällt mir

    • Dankeschön, ich freu mich immer so, wenn es gefällt!
      Und lieben Dank für den Segen, den ich dir auch wünsche, wichtig an allen Tagen!
      Die wunderbare Samtpfote freut sich sehr über die Bussis und schickt einen lieben Schnurrgruß zurück!
      Liebe und herzliche Grüße
      Monika und Mimi.

      Gefällt mir

  2. Meine liebe Monika,

    das ist wieder ein sehr schöner Eintrag,diesmal zum Geburtstag für deinen Lieblingsdicher,und auch noch ein runder!
    Meine liebe Oma hatte am gleichen Tag Geburtstag.
    Mit dem feinen Gedicht und der liebevollen Gestaltung ist alles richtig feiertäglich geworden!
    Deine Gemeinsamkeiten mit deinem Lieblingsdichter finde ich jetzt toll,ob das gleiche Sternbild,die Liebe zur Musik,euere Ähnlichkeit im Charakter,die gleiche Berufung-das kann alles kein Zufall sein.
    Sehr interessant ist auch alles,was du noch über Storm schreibst,hab ich so noch nicht gewusst.
    Fein,dass,du diese Begeisterung auch an Björn vererbt hast!
    Ich mag Storm auch sehr gern,auch das,was du erwähnst,und ganz besonders den „Schimmelreiter“.
    Während meiner Schulzeit, ja in der DDR noch,wurde auf die großen deutschen Dichter leider nicht so großer Wert gelegt,sondern mehr auf die russischen und die „antifaschistischen“.Hört sich sicher alles bissel befremdlich an für euch,war aber die Realität…

    Ganz wunderschön sind auch noch die feinen Bilder von den Rosen,dem Meer und Mimilein-stellvertretend für alle Miezchen! Fein zum träumen.

    Ja,nun beginnt auch die gemütliche Teezeit.So hübsch sind deine ganzen Teeutensilien-das kleine Kännchen,der Kuchenteller,richtige Kleinode sind das!
    Glaub ich gern,dass Mimilein über das derzeitige Wetter „not amused“ ist.
    Aber die schöne „Storm-Zeit“ mit Frauchen auf Balkonien setzt ihr nun in der Wohnung auf der Couch fort, „Sturm-Zeit“ hatten wir ja schon!
    Die stimmungsvollen Herbstbilder entschädigen und trösten über den erstmal ausfallenden Altweibersommer hinweg.Aber der steht schon bereit.

    Habe herzlichen Dank für alles,und ich bin nun gespannt,was uns sicher in absehbarer Zeit für eine Überraschung ins haus steht!

    Ich wünsche dir und Mimilein auch ein gemütliches und schönes Wochenende und schicke euch liebste Grüße
    Brigitte.

    Gefällt 1 Person

    • Meine liebe Brigitte,
      eigentlich wollte ich den Eintrag schon zum „richtigen“ Tag machen, aber ich hab mir gedacht, am Wochenende ist es schöner, da haben alle bissel mehr Zeit zum lesen und gucken, freu ich mich, daß es dir gefällt!
      Ach, das wird wohl alles schon ein bissel eher zufällig sein, aber es ist doch lustig, das mal so zu vergleichen, gerade auch in Bezug auf die Charakterisierung mancher Sternzeichen, hihihi, da gibt es dann schon Ähnlichkeiten.
      Ich glaub, über Storm könnte ich noch ganze Romane schreiben, man entdeckt ja auch immer wieder was neues, und im Netz ist ja auch viel zu finden, das ist schon alles sehr interessant.
      Der Schimmelreiter ist auch eine meiner Lieblingsnovellen, als letztes Werk von Storm (das wirklich letzte, „Die Armesünderglocke“, hat er nicht mehr vollenden können) kommt ihr wohl auch eine besondere Bedeutung zu.
      Anhand seiner Werke waren die Bilder ja einfach und die Thematik klar, fein, daß sie dir gefallen haben, haben wir ja die richtigen wohl rausgesucht!
      Jaaa, so ein Stückerl „Husumerei“ gibt es hier auch, und ich freu mich schon wieder sehr auf die Teezeit!
      So isses, „Sturm-Zeit“ hatten wir auch schon, so heftig muß es ja nicht werden, aber das kann man sich ja leider nicht aussuchen. Da bin ich ja mal gespannt mit dem Altweibersommer, der da noch kommen soll!
      Ich bin selber gespannt mit der Überraschung, schaun wir mal!
      Wir wünschen dir auch ein schönes und gemütliches Wochenende, liebste Grüße
      Monika und Mimi.

      Gefällt 1 Person

  3. Liebe Mimi, liebe Monika!

    Ich habe mir fast schon gedacht, dass heute etwas über den werten Herrn Storm auf Eurer Bloghütte zu lesen sein wird. Eine ganz zauberhafte Wort-Bild-Hommage habt Ihr da dem Ehrengast gewidmet.
    Ich habe zunächst in Schulzeiten den Schriftsteller durch den Schimmelreiter schätzen gelernt und bin dann auf seine wunderbaren Gedichte aufmerksam geworden.
    Schön, dass sich bei euch so viele Parallelen aufweisen lassen. Ob der Herr wohl auch eine Katze gehabt hat? :)
    Ein so gemütliches Balkonienparadies wie Eures hatte Herr Storm sicher nicht. Wir hoffen, dass Ihr ein wunderbares Herbstwochenende mit einem schönen Schmöker dort verbringen könnt.

    Herzliche Grüße
    Mallybeau :)

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Mallybeau,
      jaaaa, hihihi, bei meiner bekannten Vorliebe für meinen Lieblingsdichter mußte da ja noch was kommen, dankeschön, daß sie euch gefallen hat, meine Hommage an den lieben Ehrengast heute hier!
      Ich glaube, der Schimmelreiter war wohl für viele der Einstieg in das Werk von Theodor Storm, und seine Gedichte haben es mir auch alle angetan, die sind so großartig! Er selber hat dieses Werk zeit seines Lebens immer ein bissel unterschätzt.
      Oooh, ja, der Herr hatte sogar nicht nur eine Katze, und in der kleinen Novelle „Von Kindern und Katzen“ schreibt er selber, daß es mit Katzen in seinem Hause sehr „begänge“ gewesen wäre, sprich, im Haushalt gab es immer Katzen, die allererste gab es wohl von einem Nachbarn schon zur Hochzeit von Storm als „Aussteuer“! Lediglich beim erzwungenen Verlassen seiner Heimatstadt gab es wohl mal eine zeitlang keine, er schreibt selbst dazu „es war doch in den ersten Jahren eine trübe, katzenlose Zeit“. Wenn du lesen magst:
      http://www.hekaya.de/maerchen/von-kindern-und-katzen-und-wie-sie-die-nine-begruben–storm_2.html
      Nee, so ein feines Balkonien-Paradies hatte Herr Storm nicht, hihihi, aber wohl dazumalen die zu den Häusern gehörenden Gärten, auch was feines!
      Schmöker geht, schönes Wochenende auch, aber leider nicht auf Balkonien, die Sonne gibt Gastspiele, aber es ist doch kühl und unbeständig, da machen wir es uns halt drinnen fein und freuen uns auf die „Husumer Teezeremonie“ heute abend, hihihi!
      Und ein ganz feines Wochenende wünschen wir auch hinauf auf die Alm mit lieben und herzlichen Grüßen
      Monika und Mimi.

      Gefällt 1 Person

  4. Happy Birthday in Heaven Herr Storm!

    Oder ist das despektierlich?

    Moin moin liebe Monika,

    und wieder ist ein Jahr vergangen und du gedenkst deines Lieblingsdichters in so feinen Worten und Bildern.

    Wir haben uns ja schon oft über ihn unterhalten und wegen der Recherchen im letzten Jahr(meine ich?) denke ich auch sogleich an meine Ur-Ur-Großeltern, die als Honoratioren der Stadt Segeberg an seiner Verlobung, oder war´s die Hochzeit? teilnahmen. Du siehst, ich werde alt und vergesslich ;)
    aber Bilder konnte ich trotzdem noch raussuchen, hihi

    Das war 1981.

    Ein Gedicht zu Husum hab ich dir auch noch rausgesucht, du kennst es natürlich 100pro

    Die Stadt

    Am grauen Strand, am grauen Meer
    Und seitab liegt die Stadt;
    Der Nebel drückt die Dächer schwer,
    Und durch die Stille braust das Meer
    Eintönig um die Stadt.

    Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
    Kein Vogel ohne Unterlass;
    Die Wandergans mit hartem Schrei
    Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
    Am Strande weht das Gras.

    Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
    Du graue Stadt am Meer;
    Der Jugend Zauber für und für
    Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
    Du graue Stadt am Meer.

    Mimilein ist wieder so süß :) Feine Bilder sind dir von der Maus gelungen.
    Wir schicken Knuddler und Grüße zu euch rüber und wünschen euch einen schönen Sonnabend.
    Hier isses grau wie einstens in der Stadt am Meer :(

    Ganz liebe Grüße und danke für die feine Hommage,
    Brigitte

    Gefällt 1 Person

    • Nein, das ist auf keinen Fall despektierlich, liebe Brigitte, der Herr Storm wird sich freuen über dein Happy birthday in Heaven!
      Moin moin, liebe Brigitte,
      ich freu mich so, daß es dir gefällt, teilen wir doch die Liebe zu meinem Lieblingsdichter!
      Jaaa, ich glaube auch, daß das im letzten Jahr war, daß wir uns darüber ausgetauscht haben wegen deiner Recherchen, und ich finde das sooooo toll, daß du sagen kannst, deine Ur-Ur-Großeltern waren als Honoratioren der Stadt Segeberg bei seiner Hochzeit dabei! Ich hatte noch mal nachgesehen, ich wußte es auch nicht mehr genau, es war die Hochzeit mit Constanze Esmarch 1846 im Rathaus von Segeberg!
      Hat nix mit alt und vergeßlich zu tun, hihihi, in unserem Alter ist schon so viel drin im Kopf, da geht das nicht mehr so fix mit dem abrufen! Aber die Bilder!!! Wie ich mich darüber freue!!! Ganz live und die feine Eintrittskarte vom Museum, der Preis ist der Hammer! 1,– DM! Das sind Schätze!!! Danke fürs teilen, wie die Zeit rennt, 1981, das ist 36 Jahre her!
      Und danke für das schöne Gedicht, das paßt ganz fein hier noch hin, ja, klar, kenne ich das, auch wohl eines seiner bekanntesten und meist zitierten, die letzte Strophe finde ich immer besonders berührend
      „Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
      du graue Stadt am Meer;
      der Jugend Zauber für und für
      ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
      du graue Stadt am Meer.“
      Ich kann ihm diese Zeilen so nachfühlen! Und seine Liebe zur Heimat spricht doch aus seinem gesamten Werk!
      Mimi-Maus mußte mal wieder als Fotomodell herhalten, sie fand es aber fein und hat ordnungsgemäß gepost, hihihi! Und sie freut sich jetzt über dein liebes Kompliment und vor allem über die Knuddler, die ich ausgerichtet habe, da kommt natürlich jetzt wieder ihr lieber Schnurrgruß für euch und meine Püler für Buddylein, den süßen!
      Hier kann es sich nicht so entscheiden, das Wetter, ob so grau wie weiland in der Stadt am Meer oder vielleicht doch eher mit Sonnenschein, aber trocken ist es, und kühl!
      Hab einen wunderschönen Samstagnachmittag bei deinem Spaziergang mit Buddylein heute, hoffentlich bleibt es auch bei euch trocken, ich freu mich so, daß dir die Hommage gefallen hat, ganz liebe Grüße
      Monika.
      P.S.: Du liebst doch auch so den Maler Emil Nolde, da gibt es ja auch eine Verbindung zu Theodor Storm, guck mal, hab ich in dem Artikel hier gefunden, vielleicht wußtest du das aber auch schon!
      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/karl-ernst-laage-ehrt-theodor-storm-15110307.html

      Gefällt 1 Person

      • Danke für den link :)
        Ja, ich liebe Emil Nolde und hab auf derselben Radtour damals auch den Nolde Garten besucht. Herrlich, sag ich dir.
        Bei der Radtour damals hatten wir beim Start in der Nähe des Nolde Gartens bestimmt auch Windstärke 10. Wir standen in den Rädern.
        Es sollte eigentlich von Nolde aus südwärts nach Bremen gehen, hoch gefahren waren wir mit der Bahn. Da das nicht ging sind wir hoch zur Dänischen Grenze, rüber zu Ostsee, runter bis ??? und westwärts bis Husum. Von dort aus sind wir dann wieder mit dem Zug zurück. Ich glaube, die Radtour dauerte eine Woche. Ich muss mal gucken, sie wurde in Wort und Bild in einer Sportzeitschrift veröffentlicht damals und die Zeitschrift hab ich noch. Das Album natürlich auch noch. Ich muss mal stöbern :)
        Habt´s fein, ihr lieben Emms. Die Bees sind mächtig müde von den vier Stunden on tour und sagen hier schon mal gut´s Nächtle.

        Gefällt 1 Person

        • Ooooh, das kann ich mir vorstellen, daß das schön war in dem Nolde-Garten!
          Hihihi, irgendwie ziehst du so ein Wetter an, also auch da war Windstärke 10, erstaunlich, daß da radeln überhaupt noch ging, meine Güte, ja, kann ich mir echt vorstellen, daß man dann in den Rädern steht!
          Das war aber dann auch eine Tour, wenn ihr den Umweg fahren mußtest! Toll, so eine Radtour, eine Woche damit unterwegs, das hätte mir auch Spaß gemacht! Jaaa, büdde, guck doch mal, ob du die Sportzeitschrift wiederfindest, und das Album, das wäre klasse!!!
          Glaub ich unbesehen, daß ihr nach vier Stunden on tour jetzt müde seid, ich denke mal, Buddylein schnarcht sicher schon, hihihi, Mimi auch!
          Dann mal guts Nächtle, ihr lieben Bees, schlaft schön, träumt was feines, und bis morgen,
          eure Emms.

          Gefällt 1 Person

  5. Liebe Monika, wunderbar hast Du an den 200.Geburtstag von Theodor Storm erinnert. Ich glaube nicht mehr an Zufälle,eher an Bestimmung. Mir sind in meinem Leben schon einige seltsame Dinge passiert, die unmöglich ein Zufall sein können. Ich darf Dir verraten, das ich in meiner Schulzeit mal einen Vortrag über Theodor Storm gehalten habe. Ist so schrecklich lange her ,das es eigentlich gar nicht mehr wahr ist. Der Schimmelreiter befand sich auch in der kleinen Bücher Auswahl meiner Eltern und ich bin dadurch schon frühzeitig darauf gestossen.Nun gehören wir hier in Deinem Blögchen plus -minus einer Generation an und wir wissen noch viele Traditionen und Werte zu schätzen. Ich wünsche der jüngeren Generation auch diese Traditionen nicht zu vergessen. Unsere Zeit ist durch die Medienwelt so schnell lebig geworden,das man kaum noch hinterher kommt. Mimilein ist diesmal besonders süß getroffen, wunderschöne Bilder sind das von Deinem Supermodel. Ich wage es kaum zu sagen, bis jetzt toi,toi,toi, ist hier in Ungarn immer noch schönes Wetter. Ich hoffe natürlich auch, das es noch ein Weilchen so bleibt. Dieses Jahr sind wir wirklich nicht verwöhnt worden.Ich wünsche uns Allen doch noch einen schönen goldenen Oktober. Ich habe heute an einem Ausflug zu einer Burg mit Ritterkämpfen und Mittelalterlichen Essen ohne Messer und Gabel teilgenommen. Der Weg allein zu diesem Burg hatte es in sich ,sehr abenteuerlich, über Stock und Stein.Die Burg befindet sich in Boldogkövárlja. Unter http://www.castrumboldva.hu findest Du genaueres bei Interesse. So das war’s für heute, meine Füße tun mir weh. LG.Ursel

    Gefällt 2 Personen

  6. Liebe Ursel,
    freu ich mich doch wieder sehr, daß dir meine Hommage an Theodor Storm zu seinem 200. Geburtstag gefallen hat.
    Ja, das ist immer so eine Sache mit den Zufällen, ich finde diesen Spruch immer so schön dafür:
    „Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.“ (Albert Schweitzer)
    Aber ich staune auch oft, welche Wege das Leben mitunter so einschlägt und wo man sich dann irgendwann trifft, guck, du bist auch schon früh mit Storm in Verbindung gekommen, hast sogar in deiner Schulzeit mal einen Vortrag über ihn gehalten, findest auch den Schimmelreiter so gut, mir begegnete Storm, wie wahrscheinlich den meisten von uns, auch als erstes in der Schulzeit, später als erwachsene Frau schon mit Kind fiel mir halt in der Bibliothek hier das berühmte Storm-Buch in die Finger, daß meine Storm-Zeit begründete, BrigitteE hat sogar ahnentechnisch ganz persönliche Beziehungen zu Storm und liebt ihn ja auch so,als sie 1981 die in ihrem Kommentar eingestellten Bilder von Husum gemacht hat, standen wir hier kurz vor dem Einzug in die Wohnung hier und das dazugehörige Balkonien und das oben erwähnte Buch begründete dann die euch so sattsam bekannte Storm-Zeit! Und nun treffen wir uns alle hier in diesem Blögchen, und die Entstehung von selbigem begründet sich letztlich auf unserem Dreamteam Knut und TD! Alles Zufälle?! Booaaah, genug spintisiert, hihihihi! Aber du hast schon recht, hat immer alles so seine Bestimmung. Allerdings würde ich das auch sehr begrüßen, wenn die junge Generation auch Traditionen und Werte übernehmen würde, gerade in unserer heutigen schnelllebigen Zeit ist so eine gewisse „Erdung“ sehr vonnöten! Aber natürlich immer nur getreu dem Spruch für die Traditionen: „Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!“
    Meine Mimi hatte auch mal wieder richtig Lust zum posen, hihihi, sie blieb so fein sitzen und hat sich wirklich auf Zuruf dirigieren lassen, so niedlich! Und sie freut sich natürlich sehr über dein liebes Kompliment und schickt dir liebe Schnurrgrüße.
    Oooh, da drücken wir dir aber fest alle Daumen und Pfötchen, daß das Wetter in Ungarn auch weiter so schön bleibt! Und wir hier hoffen alle auf einen goldenen Oktober, dann haben wir halt alle was davon! Ich freu mich so für dich, daß es so schön ist!
    Waaah, das ist aber toll, das möchte ich auch immer mal machen, Mittelalter-Essen ohne Messer und Gabel, toll, das war bestimmt ein ganz großartiger Ausflug! Dein Link hatte einen kleinen Schreibfehler, macht aber nix, ich hab gefunden, was du meintest und stell es jetzt einfach mal für alle hier im Kommentar ein, denn das ist sooooo klasse, das finden bestimmt die anderen auch toll!

    http://castrumboldua.hu/

    Dann leg jetzt mal schön gemütlich die Füße hoch und laß den Abend schön ausklingen, habs weiter fein im schönen Ungarn, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

    Gefällt 1 Person

    • Danke Dir liebe Monika, das Du den Schreibfehler berichtigt hast,ich war wohl gestern schon zu Müde. Auf dem Flyer ist es auch in alter Schrift geschrieben, vielleicht hat sich da etwas eingeschlichen. Ich habe es nämlich auch nicht gefunden, wie gesagt „zu Müde „.LG.Ursel

      Gefällt 1 Person

  7. Hallo Monika
    ich kenne den Theodor Storm eigentlich weniger, ich lerne ihn mehr durch deinen Blog kennen!
    Alle Gedichte, die du bis jetzt eingestellt hast, haben mir sehr gut gefallen und ich finde deine Hommage an ihn sehr schoen!
    Aeusserst interessant und amuesant sind die von dir aufgezeigten „Gemeinsamkeiten“!
    Viele Gruesse aus Kanada und noch einen schoenen Sonntag!
    Christa

    Gefällt 1 Person

    • Hallo, liebe Christa,
      ich kann dir den Theodor Storm nur wärmstens ans Herz legen, ich kann ihn immer wieder lesen! Und freu mich natürlich sehr, daß dir die Gedichte alle gefallen haben!
      Er ist ja auch für jede Jahreszeit zu „gebrauchen“, im Sommer ist dann halt immer meine Storm-Zeit und im Winter gibt es auch so schöne Novellen, die um die Weihnachtszeit herum spielen, das macht dann auch wieder Freude, mit lecker Tee eingekuschelt in die Sofa-Ecke mit meinem geliebten Theodore, hihihi!
      Freut mich sehr, daß dir meine Hommage an ihn gefallen hat!
      Ja, lustig, nicht wahr, das fiel mir vor einiger Zeit mal wieder beim Lesen seiner Biographie auf, daß wir da „Gemeinsamkeiten“ haben, ab und zu hab ich auch schon mal was gedichtet, aber da bin ich meilenweit von seinem Niveau entfernt, lol!
      Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Sonntag, viele liebe Grüße nach Kanada
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  8. Liebe Monika,

    wir alten Bloghasen kennen natürlich deine Liebe zu Storm und freuen uns über deinen Jubiläumsbeitrag zu seinem Geburtstag.
    Die Katzengeschichte gefällt mir ganz besonders, die kannte ich noch nicht und ist auch nicht in meinem dicken Wälzer von ihm.

    Die Fotos von Mimi heute sind ganz besonders schön und ihre Räkelei in der Kiste sind besonders niedlich.

    Ursel, ich wünsche dir weiterhin schöne Tage in Ungarn und bin gespannt auf deinen Besuch bei Fite.

    Liebe Grüße und danke für den ausführlichen Jubiläumsbeitrag, der von meinen Vorschreiberinnen schon ausgiebig gewürdigt worden ist.
    Ein herzliches Willkommen für die neuen Blogleser!
    Britta-Gudrun

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Britta-Gudrun,
      jaaaa, ihr alten Bloghasen kennt natürlich hinlänglich meine Liebe zu Theodor Storm und der damit begründeten Stormzeit, fein, daß dir der Jubiläumseintrag zu seinem Geburtstag gefallen hat!
      Ach, wie schön, daß ich dir mit der Katzengeschichte eine Freude machen konnte, ich kannte sie aus meiner Gesamtausgabe, und ich finde sie auch so herzig!
      Mimi freut sich sehr, daß ihre Fotos so gefallen haben, die Räkel-Fotos finde ich selber so klasse, hihihi, das hat so schön geklappt, ohne daß Madam merkte, daß die Mamarazzi wieder im Modus war. Heute hab ich auch wieder schöne von ihr erwischt, wir hatten nämlich nochmal richtig fein Balkonien-Zeit heute mit Speckwetter, herrlich!
      Ursel war schon bei Fiete, ich erlaub mir jetzt mal, in ihrem Namen zu antworten, und sie schrieb einen kleinen Bericht schon hier im Blögchen, guckst du hier
      https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2017/09/09/herbstvorschau-aus-dem-archiv/
      in den Kommentaren!

      Mimi schickt mal wieder liebe Schnurrgrüße an Kumpel Django und hofft, es geht ihm gut, komm gut wieder in die neue Woche und hab noch einen schönen Sonntagabend, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt mir

  9. Liebe Monika,
    vielen Dank für den Hinweis zu Ursels Bericht.
    Da habe ich ausnahmsweise mal nicht alle weitere Kommentare angesehen.

    Das war wirklich abenteuerlich aber auch sehr clever von dir liebe Ursula, wie du dich verständlich gemacht hast!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.