Gründonnerstag

Gründonnerstag

Es knospet aller Arten
der Hoffnung junges Grün,
es will nach langem Schlummer
die Erde wieder blühn.

Die Mutter hat getragen
im Winter schweren Harm;
ihr Herz will wieder schlagen
lenzfroh und lebenswarm.

Verjüngte Quellen sprudeln
hervor allüberall,
der Frühling reicht der Erde
sein reiches Liebesmahl.

Laßt nur die stille Woche
tiefernst vorübergehn,
dann folgt dem Todesschweigen
siegfrohes Auferstehen.

Auch ich will still zu werden
mich immer mehr bemühn,
will meinen Schmerz begraben;
auch Gräber werden grün.

(Ludwig Bechstein)

Die Sitten dieses Tages gehen auf das zurück, was im Evangelium über den Tag vor dem Kreuzestod Jesu berichtet wird: Es ist der Tag gewesen, an dem die Versöhnung mit den am Aschermittwoch ausgeschlossenen öffentlichen Büßern stattgefunden hat. Daher stammt wohl auch der Name: Die Büßer waren die Greinenden, die Weinenden. Das ist verschlissen worden zu Greindonnerstag und dann zu Gründonnerstag.

Trotzdem: Die Farbe Grün spielt an diesem Tag auch ihre Rolle. Früher sind an diesem Tag grüne Meßgewänder getragen worden, und noch heute ist es Sitte, etwas Grünes, zu essen, Spinat oder anderes grünes Gemüse. Das geht vermutlich auf den heidnischen Brauch zurück, zu Ehren von Thor, dem Donnergott, Nesseln mit grünem Kohl zu essen.

Grünes Essen war überall Brauch, am ältesten ist wohl der Gründonnerstagskohl. Bekannt sind auch die Siebenkräutersuppe aus Lauch, Salat, Spinat, Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer und Löwenzahn, oder die Neunkräutersuppe, die z.B. Brunnenkresse, Lauch, Brennesseln, Sauerklee, Wegwarte, Löwenzahn, Bibernelle, Bachbunge und Fetthenne oder Frauenmantel enthält.

Grüne Speisen aus den verschiedenen Landschaften: In Schwaben hat man die Laubfrösche oder Maulschellen gekocht, mit feingewiegtem Gemüse gefüllte Nudeln, in Sachsen gab es Rübensalat, in Böhmen Spinatkrapfen, das sind Krapfen aus Kartoffelteig, die mit Kräutern und Spinat gefüllt waren. In Norddeutschland, vor allem in Hamburg, kochte man eine Kräutersuppe, in Hessen ein Gemüse aus neunerlei Grün, in Bern gab es Krautkuchen, in der Heide ein Krautbrot, im Schwarzwald wurden grüne Pfannkuchen mit grünem Schnittlauch gebacken, im Elsaß Brennesselküchlein.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Und weil es so schön zur Farbe grün am Gründonnerstag paßt und im letzten Eintrag von mir erwähnt wurde, weil wir mit dem Motiv bemalte Eier haben

kommen hier nun Bilder von unserem Hahn- und Henne-Geschirr, paßt ja auch prima zu all den aufgezählten Speisen am Gründonnerstag:

Mimi fand meine Fotoherstellung auf Balkonien sehr interessant, zumal ich das Geschirr auf das Tischchen anfangs gestellt habe, über das sie immer in ihren Brotkasten hüppt, ganz vorsichtig und ohne etwas umzuwerfen ist sie von dort aus in ihren Kasten gestartet.

Lustig, was der Dosenöffner da wieder macht!

Zur Farbe grün paßt auch, daß ich euch nun endlich mal die Fortschritte des Pizza-Anzuchtsset zeige, guckt bloß mal, wie herrlich das alles sprießt:

der Rucula

der Oregano

der Paprika und

die Tomaten. Ich freu mich schon sehr auf alles, und den Rucola werde ich wohl nächste Woche schon als erstes „pikieren“ können, also in den Blumenkasten umpflanzen, in dem er dann weiter wachsen soll!

Ein kleiner früher Osterbote hat sich bereits auf Balkonien eingeschlichen

da kann dann Ostern getrost kommen! Hoffentlich spielt das Wetter ein bissel mit, die angekündigten Aussichten sind ja nicht so dolle! Aber wir haben ja alle Sonne im Herzen, nicht wahr?

Ein Brauchtum am Tage von Gründonnerstag möchte ich euch noch berichten:

In der Kirche verstummen bei der Meßfeier nach dem „Gloria in excelsis“ die Orgel und die Glocken. Die Glocken fliegen nach Rom, wie der Volksmund sagt, und mit diesem immer wieder ergreifenden Verstummen soll dargestellt werden, daß damals, als Christus litt und starb, aller Wohlklang der Welt erlosch. In vielen Kirchen entblößt der Priester alle Altäre, verhängt Kruzifixe und Bilder und statt der Glocken erklingt der schrille Ton der Holzratschen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Ich hab ein schönes Video dafür gefunden:

Mit dem Bild des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci

(Das letzte Abendmahl, Leonardo da Vinci, 1495 – 1498)

das wohl am Gründonnerstag stattfand, schließe ich diesen Eintrag und wünsche euch allen einen schönen Gründonnerstag.

 

17 Gedanken zu “Gründonnerstag

  1. Liebe Monika,

    das ist ja wieder ein sehr schoener Eintrag geworden!
    Die letzte Strophe des Gedichtes sagt mir ganz besonders zu….
    Dein Geschirr kenne ich, das habe ich schon des Oefteren in Deutschland gesehen und es hat mir jedes Mal immer wieder sehr gut gefallen. Es hat so was Froehliches und man kann sich nie sattsehen!
    Schoen, dass deine Mimi ganz vorsichtig ueber den Tisch und ueber das Geschirr spaziert ist! Katzen koennen ja sehr delikat sein, ganz im Gegensatz zu Hunden! :)
    Das eingestellte Video mit der Erklaerung, dass und warum die Glocken nach Rom fliegen, war recht aufschlussreich! Ich kannte das mit den Glocken und dem nach-Rom-fliegen eigentlich nur von den Franzosen her!
    Und der kleine Osterhase, der sich schon bei dir eingeschlichen hat…. nun ja, bei den vielen Ostereiern, die er ueberall verteilen muss, da muss er halt schon frueh anfangen! :)
    Weiterhin viel Glueck mit deiner Pizza-Aussaat und auch dir einen schoenen Gruendonnerstag!
    Baerige Gruesse aus Kanada
    Christa

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    • Liebe Christa,
      ja, die letzte Strophe des Gedichtes gefällt mir auch, das hat etwas tröstliches!
      Ich glaub, das Geschirr ist allseits bekannt, ich fand es auch immer schon so schön, und als Björn geboren war, mußte ich das unbedingt für ihn haben, hihihi, genau, es hat sowas fröhliches, das ist mir beim fotografieren jetzt auch wieder so aufgefallen, wenn man das morgens zum Frühstück deckt, macht das schon gute Laune!
      Mimi ist da meist sehr vorsichtig, erst hab ich mich erschrocken, als sie unbedingt über den „gedeckten Tisch“ in ihren Brotkasten wollte, und hatte schon die „Auffangposition“ fürs Geschirr eingenommen, aber Katzen sind da wirklich sehr speziell, keine Ahnung, wie sie das machen, sie hat ja selbst beim hochspringen nichts vom Geschirr berührt und ist punktgenau gelandet, hihihi!
      Ich kannte das mit den Glocken, die nach Rom fliegen, ich glaub, sogar schon aus Kindertagen, und das Video fand ich so hübsch dazu, ich mag ohnehin so gern so alte Bräuche und die Erklärungen dazu, wie sie wohl entstanden sind. Und es ist immer wieder so ein ergreifender und wunderbarer Augenblick, wenn in der Osternacht nach dem Auferstehungsruf das volle Licht in der Kirche wieder angeht, die Orgel mit allen Registern spielt und die Glocken draußen klingen, selbst beim schreiben jetzt hab ich eine Gänsehaut!
      Ja, hihihi, der kleine Osterhasengeselle hat bis Ostern bestimmt noch viel zu tun, und der wußte bestimmt, daß ich an den Ostertagen nicht zuhause bin, da ist er bei uns bissel früher angefangen, lach!
      Über das Pizza-Anzuchtsset bin ich ganz glücklich, ich werde auf jeden Fall weiter berichten, hab einen schönen Gründonnerstag, liebe Grüße nach Kanada
      Monika und Mimi.

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  2. Meine liebe Monika,

    das ist ein ganz feiner grüner Eintrag zu Gründonnerstag mit einem schönen besinnlichen Gedicht zu Beginn.
    Es gefällt mir wieder alles sehr vorzüglich und hab herzlichen Dank dafür!
    Uns natürlich fehlt auch nicht das Hintergrundwissen aus deinem schönen Feste-und Bräuchebuch.Manches weiß man schon,aber eben nicht alles.

    Was Grünes essen kenne ich auch,schon als Kind von zu Hause.Da gab es immer Spinat und Ei.Heute hab ich es leider verpasst.,aber in meinen asiatischen Nudeln mit Hühnerfleisch wird sich auch was grünes finden sicher,ich guck dann mal,sonst schmuggel ich was rein! :)
    Es ist sehr interessant zu lesen,wie das in den verschiedenen Landesteilen gehandhabt wird!

    Wunderschön ist deinHahn-und Henne-Geschirr,sooo hübsch!
    Niedlich,wie vorsichtig Mimilein damit umgegangen ist,sie ist eben kein Elefant im Porzellanladen! :)
    Allerliebst schaut sie aus dem Brotkasten heraus.Und sagen wir mal so-es ist ja nicht die erste ungewöhnliche Situation,die sie bei Frauchen erlebt und ganz cool meistert :) !

    Das Pizza-Anzuchtsset wächst und gedeiht ja prächtig!,es fühlt sich auch wohl auf Balkonien,das glaub ich,dass du dich darauf freust!Und ich wünsche weiterhin so gute Fortschritte!

    Der kleine Osterbote ist knuffig,er kommt schon mit Riesenschritten zu euch.
    Ich liebe solche kleinen Figuren auch,lustig sieht er aus!

    Nein,leider sieht es mit dem Wetter nicht so gut aus,da müssen wir es uns wohl größtenteils drin gemütlich machen.

    Das Brauchtum mit den Glocken und der Stille ist interessant und berührend und dankeschön auch für das Video dazu.
    Ich kenne das aus meiner Konfession auch nicht so.

    Das Bild vom Letzten Abendmahl hängt bei mir an der Wand.Ich schenkte es mal meiner lieben Oma,nun ists wieder bei mir.Ich finde es sehr schön und mag es sehr-es „erzählt“ so viel.

    Ich wünsche dir nun mit Mimilein auch einen besinnlichen und schönen Gründonnerstag und schicke euch liebste Grüße
    Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      das Gedicht fand ich auch so schön, ich hab immer so Spaß, wenn ich da jedes Mal das passende finde.
      Mein Feste- und Bräuchebuch ist nahezu unerschöpflich, und ich lern da auch immer noch was dazu, so soll das ja auch sein, man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu, hihihi!
      Genau das gibt es heute hier zu essen, Spinat und Ei, das kenne ich auch noch so aus Kindertagen, das war bei uns immer ein Traditionsessen zum Gründonnerstag. Kannst bei deinem ja Petersilie drüber streuen, dann isses auch grün, lach!
      Wie das woanders mit dem Essen gehandhabt wird, fand ich auch sehr interessant.
      Ich liebe dieses Geschirr, und erst war ich schon erschrocken, als Mimi unbedingt da drüber in ihren Brotkasten wollte, aber du hast schon recht, sie ist kein Elefant im Porzellanladen, hihihi, und ungewöhnliche Situationen sind ihr bei ihrem Dosenöffner ganz sicher nicht fremd, lol!
      Das Anzuchtsset steht noch nicht auf Balkonien, das steht noch auf der Wohnzimmerfensterbank, für die zarten Pflänzchen ist es draußen noch bissel zu kühl und unbeständig, erst wenn sie umgepflanzt sind, kommen sie raus, wahrscheinlich ohnehin erst nach den Eisheiligen.
      Den kleinen Osterhasen hab ich auch noch aus Björns Kindertagen, hihihi, hier kommt ja nix weg!
      Mir gefiel das Video mit den Glocken, die nach Rom fliegen, so gut, der Brauch ist ja nicht allgemein bekannt, und so wie die Stille, die dann ab Gründonnerstag eintritt (hier läuten dann auch wirklich keine Glocken mehr bis Ostersamstag) so ergreifend und berührend ist es, wenn in der Osternacht dann alles wieder da ist, ein wunderbarer Moment.
      Das Bild vom letzten Abendmahl hat Björn als Wachs-Bild zu seiner Kommunion geschenkt bekommen, das ist auch wunderschön. Ich mag das Bild auch sehr gerne!
      Wir wünschen dir auch einen schönen Gründonnerstag, liebste Grüße
      Monika und Mimi.

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  3. Liebe Mimi, liebe Monika!
    na den Gründonnerstag hätte ich glatt wieder vergessen. wie gut, dass wir Euch als Kalender haben :) Die Bedeutung der Farben war mir bisher auch nicht so bekannt. interessant zu erfahren. In manchen Dingen bin ich einfach noch zu grün hinter den Ohren :)
    Ein leckeres frisches Grüngemüse wird es heute sicher zu essen geben, allerdings haben wir nicht ein solch schönes krähendes Geschirr. Da müssen wir auf andere Tiere ausweichen. Ihr habt es Euch auf jeden Fall wie immer schon sehr gemütlich gemacht. Wird Zeit, dass wir hier ebenfalls mit der Osterdeko anfangen.
    Wir wünschen Euch ein wunderschönes Wochenende und hoffentlich ein warmes Frühlingswetter :)
    Herzliche Grüße von der Alm
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      hach, das freut uns jetzt aber ungemein, daß wir als Kalender funktioniert haben, immer wieder gerne, lach!
      Ich liebe dieses Feste- und Bräuchebuch, ich kenn ja selber schon so einiges, aber es ist auch für mich immer wieder interessant, nachzugucken, was es über solche Tage wie jetzt den Gründonnerstag alles gibt! Hihihi, feine Ableitung mit dem „grün hinter den Ohren“!
      Wir haben dieses krähende Geschirr noch aus Björns Kindertagen, ich fand das immer schon so schön und hab es dann fürs Kind gekauft, aber ich glaub, ich hab mich da mindestens genauso drüber gefreut! Und eigentlich fände ich es eine feine Idee, wenn es so ein Geschirr dann vielleicht auch mit Kühen gibt, das würde bestimmt genauso schön und fröhlich aussehen wie das krähende, das muhende, hihihi!
      Ich war eher sparsam mit der Osterdeko dieses Jahr, weil ich ja zwei Tage ohnehin in Köln bei den Kindern bin, aber bissel was muß immer, das sieht so gemütlich aus. Dann mal noch viel Spaß bei der Osterdeko gewunschen!
      Wir wünschen euch einen schönen Gründonnerstag, ich glaub, bis Ostern lesen wir uns wohl nochmal, hihihi, warmes Frühlinswetter wäre schön, wird aber wohl ein Wunschtraum bleiben, egal, wir haben Sonne im Herzen, herzliche Grüße hinauf auf die Alm
      Monika und Mimi.

      Gefällt 1 Person

  4. Hach, das BildungsBlog von den Emms,
    wie isses wieder schön :)
    Das Gedicht ist fein ausgesucht, die Bilder sind fabelhaft :)
    Das Geschirr kennt glaube ich jeder in Deutschland, oder?
    Und ihr habt sogar einen mit Björn beschrifteten Becher!
    Daran, dass heute „Grün“ gegessen wird, kann ich mich gar nicht erinnern,
    vielleicht weil bei uns der morgige Tag der wichtigste Kirchentag ist?
    Aber Grünes essen ist auf jeden Fall immer gut und gesund. :)

    Von deinen aufgezählten grünen Wildkräutern habe ich schon
    Brennnessel gekocht. Die BeeFamilie war aber not amused. ;)
    Wenn ich deine Anzuchtkräuter sehe, erblasse ich vor Neid ;) möchte sie aber
    nicht pikieren und umpflanzen müssen, hihi.
    Das hab ich während meiner langen Gärtnerinnenzeit noch und nöcher praktiziert.
    Ich hab damals immer Eierkartons genommen. Dann konnte frau die Pflänzchen problemlos
    nach dem Durchwurzeln in die Erde pflanzen mit den Kartonresten :)
    Mimilein ist mal wieder zauberhaft und so vorsichtig wie Katzen sind.
    Das ist wirklich beeindruckend.
    Wir wünschen euch von Herzen feines Wetter an Ostern, damit ihr schöne
    Parkspaziergänge machen könnt und vielleicht auch das eine oder andere
    Vögelchen schnappt ;)
    HIer ist es heut durchwachsen, ein echter Apriltag, von allem was.:)
    Habt es fein heute, ihr lieben Emms,
    eure Bees und habt Dank für den herrlichen Eintrag :) :) :)

    P.S. Das Abendmahl habe ich schon mit eigenen Augen gesehen. Damals wurde es restauriert und ich konnte ungehindert von Hunderten von Besuchern den Restauratoren zuschauen. Das war ein unvergesslicher Erlebnis. Vielleicht finde ich beim Neusortieren meiner vielen Fotos ein Foto davon.

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    • Moin moin, ihr lieben Bees,
      hach, das freut uns aber, daß wir wieder als Bildungs-Blog fungieren, hihihi, das machen wir richtig gerne! Und ich preise dann immer mein Feste- und Bräuchebuch, denn einiges ist mir ja dann doch auch nicht geläufig, und anderes muß ich einfach nochmal nachlesen!
      Genauso geht es mir mit den Gedichten, es ist immer so schön, wenn ich da was passendes finde, man glaubt kaum, wieviele Gedichte es praktisch für jeden Anlaß gibt!
      Ich glaub auch, daß das Geschirr in Deutschland jeder kennt, das gibt es ja auch schon ewig, und es ist immer noch so „jung“ und begehrt geblieben! Den mit „Björn“ beschrifteten Becher hat meine Mama damals ihrem Enkelchen geschenkt, da war die Freude groß, da war er in einem Alter, daß er das selber noch gar nicht lesen konnte, hihihi, aber es genügte ihm und seinem Stolz darauf, daß wir ihm gesagt haben, daß es seine „Namenstasse“ sei!
      Das ist wohl auch nicht allgemein bekannt mit dem „grün“ essen am heutigen Tage, ja, und bei euch ist morgen der wichtigste Feiertag, Karfreitag! Das ist, glaube ich, bei unseren niederländischen Nachbarn wohl auch so!
      Hihihi, so ist das, grün essen ist eigentlich immer gut und gesund, was für ein wunderschönes Bild von einem herrlichen Salbei, der fehlt mir auch noch für Balkonien, mal gucken, was in dieser kommenden Sommersaison alles so einzieht dort! Bei Salbei fällt mir immer sofort Saltimbocca ein, läcka!!!
      Ok, ich kann es nachempfinden, daß deine Familie bei den gekochten Brennesseln nicht so amused war, ich wäre, glaub ich, auch erst bissel skeptisch! War ich erst auch bei Löwenzahn im Salat, aber das ist einfach lecker!
      Fein isses geworden, das Pizza-Anzuchtsset, nicht wahr, ich freu mich auch so sehr drüber. Das pikieren ist echt eine Fummelarbeit, da graut mir auch schon bissel vor. Das ist eine richtig gute Idee mit den Eierkartons, das merk ich mir, bei der Pizza waren halt schon die Töpfchen mit dabei, ich hoffe, es klappt gut mit dem pikieren, ich werde berichten!
      Ich hab wirklich um mein Geschirr gefürchtet, als Mimi zum Sprung ansetzte und schon alle Hände ausgefahren zum auffangen (da möchte man dann Krake sein, lol!) aber es hat nicht mal geklirrt dabei, unglaublich, wie vorsichtig und leise Katzen sein können.
      Ich denke mal, wenn es nicht aus Kübeln schüttet kommen wir bestimmt in den Genuß des schönen Parks, ich möchte doch auch nach Vögelchen gucken, die Kamera geht ja notwendig mit, und falls doch, dann gelingt mir das Vögelchen-schnappen vielleicht vom dortigen Balkonien, im Garten bei den Kindern ist auch immer einiges los!
      Hier ist es auch sehr aprillig heute.
      Wow, das ist aber wirklich ein tolles Erlebnis, daß du beim restaurieren vom Abendmahl zuschauen konntest, oh, ja, büdde, guck doch mal, ob du da mal ein Foto von findest! Wunderbar!
      Fein, daß es euch wieder gefallen hat, wir wünschen euch einen ganz feinen Gründonnerstagsnachmittag, ganz liebe Grüße
      eure Emms.

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  5. Liebe Monika,

    die Namensgebung zum Gründonnerstag war mir auch unbekannt. Wie gut, dass wir die Gräfin haben, die mit dir unsere Bildungslücken schließt. Die vielen verschiedenen Gerichte aus anderen Gegenenden mit Grünzeug sind auch sehr interessant.
    Vielleicht kommt daher auch die „Grüne Soße“ aus Frankfurt?

    Deine sprießenden Gemüse-Pizzazutaten gedeihen ja prächtig, viel Glück weiterhin. Für die Anzucht mit Saatgut hatte ich nie ein Händchen, weder im Garten noch in Töpfen, weil mir das Pikieren einfach nicht lag, oder die Pflänzchen nachher zu schnell in die Höhe geschossen sind.

    Die Reise der Glocken nach Rom kennt wohl jedes Kind, weil deswegen ja die Kinder (früher nur Messdiener) kleppern gingen. Bei uns gehen wegen Kindermangels schon zwei oder drei Jahre keine Kinder mehr in unserer Straße kleppern, das ist schade! Du hast sogar ein Video zu der Geschichte darüber gefunden, klasse.

    Das niedliche Kindergeschirr ist wunderbar und noch so gut erhalten – bei Zimmermanns verkommt wirklich nix.

    Da du über Ostern verreist bist und das Wetter auch nicht so toll werden soll, wird Mimi den Balkon eher nicht vermissen und wahrscheinlich wie ich sich mehr über die Heizungswärme in der Wohnung freuen.

    Danke für den umfangreichen Beitrag heute.
    Dir und allen hier ein
    FROHES OSTERFEST !
    wünschen
    Britta-Gudrun & Django

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Britta-Gudrun,
      ja, ich hab auch immer meine helle Freude an der Gräfin und ihren Ausführungen zu den Festen und Bräuchen, da können wir noch viele Bildungslücken schließen, hihihi!
      Das mit den vielen Gerichten dazu aus allen Gegenden hat mir auch so gut gefallen und mich sehr interessiert, aber die Frankfurter Grüne Soße ist wohl unabhängig vom Gründonnerstag entstanden.

      Ich hab einen Riesenspaß daran, daß das Pizza-Anzuchtsset so herrlich sprießt, den Rucola kann ich bestimmt nächste Woche schon auspflanzen. Das Pikieren ist echt Fummelarbeit, ich hoffe es klappt, aber außer dem Rucola ist ja alles noch so klein und zart, da kann ich mir noch bissel Zeit mit lassen.

      Richtig, früher waren es nur die Meßdiener, die dann statt des Glockengeläuts mit den Klappern gelaufen sind, um die Leute zum Gottesdienst zu rufen, das gibt es hier auch nicht mehr, ja, schade, deshalb hab ich mich auch selber so über das Video gefreut!

      Nee, hihihi, hier bei Zimmermanns verkommt nix, da hast du wohl recht, und das Geschirr wird sowieso in Ehren gehalten, das war Björns erstes Kindergeschirr, da war er so stolz drauf. Vor allem natürlich auf seinen Namensbecher!

      Heute schon Fahrkarte besorgt für nach Kölle, ich freu mich schon so, nee, das Wetter soll wohl nicht prickelnd werden, da wird Mimi sich das in ihrer geliebten Hängematte so richtig gemütlich machen, wenn der Dosenöffner nicht da ist! Sturmfreie Bude, schick mal Django vorbei, hihihi!

      Dann wünschen wir auch schon mal ein frohes Fest, aber wahrscheinlich lesen wir uns nochmal vorher, ich hab noch was geplant hier, Mimi schickt Schnurrgrüße an ihren Kumpel, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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