Auf der Walz

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Hamburger Zimmerleute

Die Kelle schurft, die Säge klingt.
Ein Kerl sitzt mit Zylinderhut
im Dachbau arbeitend und singt.

holzkunst

Hamburger Jungs. Wir sind euch gut,

dem Maurer und dem Zimmerer.

Wir drehn uns um, wir bleiben stehn,
wenn sie an uns vorübergehn
mit dem traditionellen
Metallknopfsamt und mit dem Stock,

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Der komisch schlängelt im Barock,

armtapfere Gesellen,
mit jenem Bündel Habenichts,
schon glücklich unterm großen
Schlapphut, in Glockenhosen

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ausschreitend sicheren Gesichts.

Und ist auch einer dann und wann
kein Hamburger, noch Zimmermann,
nur Handwerksbursche, „Fechter“,
sei nett zu ihm. – Kein schlechter

Mensch treibt leicht solche Tradition.
Harmlosigkeit verdient schon Lohn.

Und wer da wandert bescheiden,
den mag doch jeder leiden.

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(Joachim Ringelnatz)

Naaa, wieder Fragezeichen in euren Augen, hihihihi? Was das jetzt wohl wird???

Diesen Eintrag hat BrigitteE angeschoben, sie zeigte von ihrem herrlichen Ausflug nach Helgoland neulich ein Bild von Zimmerleuten auf der Fähre, und da fiel mir ein, daß ich ja so ein „Familiennamen-Wappenzeichen“ in Form einer Marionette besitze, die eine Freundin aus den Tagen der euch so wohlbekannten Bauernhof-Arbeitsstätte mir mal gemacht hat.  Und der Eintrag war geboren:

Der Zimmermann

Ein Zimmerer oder Zimmermann, weibliche Bezeichnung Zimmerin, ist ein Beruf des Holzbaugewerbes. Die Mehrzahl lautet Zimmerleute. Oft bildeten sich talentierte Zimmermeister früher zum Baumeister weiter.

Der Schutzpatron der Zimmerleute ist der Hl. Josef.

Der Begriff hat sich ebenso wie Zimmer entwickelt aus mittelhochdeutsch zimber und althochdeutsch zimbar, was „Bauholz“ und davon abgeleitet „Bau“ bedeutet. Die ursprüngliche Bedeutung „Bauholz“ (germanisch timbra-) ist zum Beispiel in englisch timber und schwedisch timmer erhalten geblieben.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Zimmerer

Und das ist mein feiner Geselle:

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Die Kluft mit weißem Hemd und Weste

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der ganz typische Hut, ein Schlapphut!

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Und die Hosen mit dem „Schlag“ !

Das ist also mein Zimmermann, ganz „zünftig“ gekleidet in der „Kluft“!

Die Kluft (von hebräisch qellippa: Schale, Rinde) ist die traditionelle Zunftkleidungoder Tracht eines Handwerksgesellen, insbesondere der Wandernden Gesellenwährend der Wanderjahre.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kluft_(Zunftkleidung)

Was ihm fehlt, ist der Ohrring, war bei dem „Holzkopp“ halt schwierig, hihihi, original wird das Ohrloch dafür ja nicht gestochen, sondern wirklich „genagelt“, mit Hammer und vierkantigem Hufnagel auf dem Holzklotz. Ein wichtiges Symbol von einst, falls ein Wandergeselle auf der Straße starb, konnte man mit dem Gold seine Beerdigung bezahlen. Und bei unehrenhaftem Verhalten riß man den Ohrring heraus, damit war man als „Schlitzohr“ gebrandmarkt.

Vervollständigt würde die „Kluft“ auch noch durch den „Stenz“,  der aus dem Rotwelschen  stammende Begriff Stenz bezeichnet sowohl einen Stock oder Wanderstab als auch – davon abgeleitet – einen Zuhälter oder einen Weiberhelden. Als Wurzel wird stemmen oder ein älteres stenzen in der Bedeutung „stoßen“ angenommen. (Quelle: Wikipedia)

Das Handwerkszeichen der Zimmerleute

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(Das Handwerkswappen der Zimmerer, in der Kluft auf dem Koppelschloß getragen, Wikipedia)

Bekannt sind Zimmermänner ja heute wohl auch noch beim Richtfest eines Hauses

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https://de.wikipedia.org/wiki/Richtfest

mit den obligatorischen Richtsprüchen

https://de.wikipedia.org/wiki/Zimmermannsspruch

Der Zimmermann erhält dazu ein Glas Wein oder Schnaps, am Ende seines Richtspruches wirft er das Glas vom Dach, zerspringt es am Boden, ist das ein gutes Omen, bleibt es heil, ist es ein schlechtes Omen und eine Schmach für den Werfer.

Ein solches Fest haben wir beim Neubau des Kindergartens in unserer Pfarrgemeinde hier erlebt, da hat Björn als Kindergartenkind mit teilgenommen, er hat in seiner Kindergartenlaufbahn drei Kindergärten erlebt, den ganz alten, der später dann abgerissen wurde, einen Übergangskindergarten in unserer Unterkirche, und eben den neuen! Richtkranz, Zimmermann, Spruch und Glas, alles war vorhanden, und das Glas ist zersprungen, welch ein Glück!

Eine kleine Anekdote habe ich natürlich zu diesem Thema auch wieder, ein leider nun auch schon verstorbener Freund aus den Zeiten mit der KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) war gelernter Zimmermann und sehr stolz auf seinen Beruf, zu Recht! Dann hatten wir eine Besichtigung in der Adventszeit der Altstadt von Soest, einer schon aus dem Mittelalter bekannten Stadt, mit entsprechenden Fachwerkhäusern

https://de.wikipedia.org/wiki/Soest

das war ein gefundenes Fressen für den Zimmermann, und da ich die Fachwerkhäuser eh so schön fand, hat er mich mit Beschlag belegt und mir jede Einzelheit der Erstellung eines solchen Hauses erklärt, ich garantiere euch, ich kenn, glaub ich, jeden einzelnen Bauplan der alten Häuser in Soest smiley_emoticons_lol ! Eine Lehrstunde der ganz besonderen Art! Das ist übrigens der Freund, von dem auch der Plan und die Ausführung meiner Krippe stammt:

Foto2246

Foto2244

Mehr muß ich sicher nicht zur Detailtreue seines Vortrages über die Fachwerkhäuser in Soest zeigen, oder?!

Damit bin ich nun fast am Ende meines Eintrages angelangt, aber ein Schmankerl hab ich noch, zu diesem Thema hab ich nämlich tatsächlich was von Reinhard Mey gefunden, und zwar sowohl Lied, als auch Text!

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/drei-jahre-und-ein-tag

Das Lied ist unsagbar berührend!

Damit entlaß ich euch in den Donnerstag, der ein schöner sein möge, mit dem Ende vom Lied von Reinhard Mey, das ich so passend finde:

„Und sagt der nicht: „Was ihr dem Wandrer an der Autobahn,
dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan!“
Drum, brave Christen, ehe ihr vorbeifahrt, haltet an:
Der Herr, zu dem ihr betet, war auch ein Zimmermann!

Wir alle seins Brüder,
Wir alle seins gleich!“  (Reinhard Mey, Drei Jahre und ein Tag)

Habts fein!

smiley_emoticons_fips_eazy_wink

 

 

 

16 Gedanken zu “Auf der Walz

    • Hallo, liebe Christa,
      dankeschön, ich freu mich immer, wenn es gefällt! Und über das Lied von Reinhard Mey hab ich mich sehr gefreut, die meisten seiner Lieder sind ja wegen eines Gema-Streites hier in Deutschland gesperrt.
      Hab einen schönen Tag, liebe Grüße
      Monika.

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  1. Meine liebe Monika,

    wenn man so einen schönen Nachnamen hat,bietet sich ein solcher Eintrag doch mal an.Fein,dass BrigitteE. durch ihre Fahrt nach Helgoland den Anstoß dazu gab! Bei ihr im Blögchen hatte ich das schon mitgekriegt,und sehr schön,dass du diese Gedanken hier nochmal ausführlich aufgreifst.
    Reisen bildet,und die Blögchen noch dazu! :)

    Sehr schön ist das Gedicht mit den kleinen Bildchen wieder!ich vertiefe mich da gern hinein.
    Hab auch Dank für alles interessante und wissenswerte-und überhaupt für alles!Am Schluß vergess ich das sonst.

    Ja,Josef war ja auch Zinmmermann und Jesus lernte den Beruf auch..

    Nun muss ich erst mal die wunderschöne Marionette bewundern,wirklich ein fescher Geselle! Ein ganz fantastisches Kerlchen! Unternehmungslustig sieht er aus in seiner tollen Kluft.Ich finde das Aussehen der Zimmerleute klasse,eben auch den Schlapphut,das weiße Hemd,die Schlaghose.
    Die Bedeutung des Ohrrings wusste ich noch nicht,das ist interessant!
    Die Tradition mit der Walz gefällt mir auch,da konnten sich die jungen Kerle mal bissel Wind um die Nase wehen lassen und lernten noch viel dabei.

    Das schöne Handwerkswappen kannst du dir mit an deine Haustür anbringen :).

    Ein Richtfest miterleben zu können,ist schon was besonderes.ich durfte es auch schon beim Neubau unserer Kirche-und es war beeindruckend!

    Eine lustige Anekdote ist das wieder und war sicher eine besondere Lehrstunde! :)
    Aha,da war also dieser Freund der Urheber deiner tollen Krippe.Da verwunderts wirklich nicht,das sie so detailgetreu und fachgerecht errichtet wurde.

    Ja,das Lied von Reinhard Mey ist sehr berührend und es ist eine große Aufgabe,das Ende des Liedes immer zu beherzigen!.Man kann es sich zumindest fest vornehmen.

    Eine schöne Verbindung war das jetzt zwischen deinem Namen und diesem schönen traditionellem Beruf.Und da mir jetzt gerade einfiel,dass es auch eine Oper mit „Zimmermann“ im Titel gibt,kann ich vielleicht die Idee zum nächsten Eintrag anschieben :) !

    Lieben Streichler bitte noch für Mimilein in ihrem fein gezimmerten Kratzbaum!

    Für euch auch einen schönen Donnerstag und habts auch fein und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, Versprechen muß man einhalten, hihihi, und ich hatte ja meinen Gesellen schon angekündigt, und dann war die Idee für den Eintrag natürlich schnell da.
      Über das Gedicht war ich ehrlich erstaunt, ich hatte eigentlich nicht gedacht, daß man da tatsächlich was findet und mich schon auf „Ausweichsachen“ vorbereitet, und siehe da, auf den Herrn Ringelnatz ist Verlaß! Ich find es auch richtig klasse.
      Ich finde die Zimmermannskluft auch richtig toll, das sieht schon großartig aus und macht was her. Ich lerne ja bei meinen Einträgen auch immer noch was dazu, die Bedeutung des Ohrrings in diesem Sinne war mir auch nicht bekannt, wohl aber das mit dem „Schlitzohr“. Ja, so auf der Walz werden sicherlich viele neue Erfahrungen gemacht und es erweitert ungemein den Horizont, das ist wohl wahr!
      So ein Richtfest ist was feines, wir fanden das an unserem Kindergarten damals auch richtig schön, und eben auch so ganz traditionell.
      Das war wahrlich eine besondere Lehrstunde bei der Stadtbesichtigung in Soest, hihihi, wie gesagt, ich weiß wohl von so ziemlich jedem Fachwerkhaus den Bauplan!
      Das Ende des Liedes von Reinhard Mey dürften sich heute mal viele Leute wieder sehr zu Herzen nehmen, es wäre an der Zeit!
      Ja, guck, da ist dir sogar noch was zum Thema eingefallen, an das ich gar nicht gedacht habe, die Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing, dabei wäre mir dazu auch noch was eingefallen, das war nämlich die erste Oper, die ich als Teenager mit einem Schul-Abo bei uns hier im Stadttheater gesehen habe, da sind viele bekannte Lieder drin und ich mag sie.
      Der fein gezimmerte Kratzbaum von Mimi ist gut, da haben wir noch gar kein Richtfest für gefeiert, lol!

      Hab einen schönen Nachmittag, liebe Grüße
      Monika.

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      • Meine liebe Monika,

        dankeschön!

        Ich hatte jetzt beim einkaufen ein schönes Erlebnis,denn ich hab einen Zimmermann getroffen,konnte es gar nicht richtig glauben und hab sicher entsprechend geguckt! :)

        Das mit der Oper finde ich jetzt sehr schön,ich mag sie auch sehr und hab sie schon im Theater gesehen.

        Habts fein und liebste Grüße von Brigitte.

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        • Nee, sag bloß, liebe Brigitte, was ist das denn für ein drolliger Zufall, da hast du heute unterwegs beim einkaufen einen Zimmermann getroffen, das ist ja klasse! Kann ich mir gut vorstellen, wie du geguckt hast, hihihi!
          Hab noch einen feinen Abend, liebste Grüße
          Monika.

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  2. Liebe Mimi, liebe Monika!
    Das ist mal wieder ein sehr schön origineller Beitrag!
    Die Handwerkspuppe sieht herzallerliebst aus! Da kommen ja wirklich allerlei Einzelheiten über diese Zunft zutage, die man nicht kennt. Wunderbar!
    Da fällt mir ein, dass es auf der Alm allerlei zu reparieren gäbe, da wäre ein solch kräftiger Bursche genau der richtige! Und wenn er auch noch ein solch herrliches Lied anstimmt, macht die Arbeit erst richtig Spaß.
    Ich wünsche Euch einen schönen Wochenausklang, hoffentlich ohne Dachschaden :) , aber Ihr wisst ja jetzt, an wen Ihr Euch da wenden müsst!

    Herzliche Grüße von der Alm
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      da hab ich ja jetzt wieder meinen Spaß, daß es dir gefällt, ich hab mich selbst auf den Eintrag gefreut, meine Zimmermanns-Puppe ist jetzt so um die 40 Jahre alt. Mir war vieles auch neu von den Geschichten der Zunft, das macht mir immer besonders Freude, so überall die Informationen darüber zusammenzutragen, man lernt selbst so vieles neu dabei.
      Tja, wenn es auf der Alm soviel zu reparieren gibt, dann gucken wir doch mal gelegentlich in den Terminkalender unseres Gesellen, wann er denn mal ein paar Stündchen abknapsen kann, um auf der Alm tatkräftig und mit einem frohen Lied auf den hölzernen Lippen Dachschäden und ähnliches zu reparieren, hihihi! Wir haben euch vorgemerkt und kommen (wie bei Handwerkern halt so üblich!) gelegentlich darauf zurück! Auch hier würde sich ein Lied von Reinhard Mey eignen, „Ich bin Klempner von Beruf“, hihihi, da geht es halt vom übervolle Terminkalender und die entsprechende Abarbeitung derselben bei Handwerksleuten, lol!
      Den wünschen wir auch, den schönen Wochenausklang, mit herzlichen Grüßen
      Monika und Mimi.

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      • Wunderbar! Herzlichen Dank für die raschen handwerklichen Dienste. Wir werden dem Handwerksburschen auch ein zünftiges Mahl zubereiten, wie sich das auf der Alm gehört.
        Liebe Grüße ins Marionettentheater :)

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        • Na, da reibt sich der Geselle hier im Vorgeschmack aufs zünftige Mahl schon mal genüßlich die Hände, schließlich hält Essen Leib und Seele zusammen und ist ein wichtiger Bestandteil jedes handwerklichen Tuns! Ich glaube, ihr habt die Bearbeitung eures Antrages gerade erheblich beschleunigt, lol!
          Das Marionettentheater grüßt zurück!

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  3. Liebe Monika,

    zurück zu den (Namens-) Wurzeln. Das ist wirklich ein weiterbildender Beitrag, für dessen Verlinkungen ich erst heute Abend Zeit habe.
    Reinhard Mays Affinität zu Zimmerleuten und sein Text zu diesem Lied mag auch mit seinem Sohn zu tun haben, der tatsächlich Zimmermann war und ebenfalls auf Wanderschaft gegangen ist. Leider ist er voriges Jahr (?) an einer mysteriösen Krankheit nach langem Koma verstorben.

    Die Bedeutung des Ohrringes ist wirklich interessant. Reinhard May trägt auch einen, aber wahrscheinlich aus einem anderen Grund.
    Deine kleine Zimmermannspuppe war ein tiefsinniges Geschenk von deiner Arbeitskollegin und hat bestimmt einen Ehrenplatz.

    Jetzt verstehen wir auch die außergewöhnlich Fachwerkhaus-Optik deiner Krippe, was für eine schöne Erinnerung von einem lieben Freund.

    Heute Abend schaue ich nocheinmal in dein Blögchen.
    Bis dahin liebe Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      jaaa, genau, „back to the roots“, zumindest namentlich gesehen, hat mir selber Spaß gemacht, das alles zusammenzusuchen, ich denke, du wirst nachher deine Freude daran haben, ist schon recht interessant.
      Das ist richtig mit dem Zusammenhang zu diesem Beruf bei Reinhard Mey, meines Wissens war das aber der älteste Sohn, der zweitälteste ist vor zwei Jahren nach langem Koma gestorben.
      Diese Bedeutung des Ohrrings war mir auch nicht bekannt.
      Die heutigen Männerohrringe stammen wohl noch so ein bissel aus der 68ger Zeit, haben wohl auch was mit „unangepaßt“ zu tun, wenn du nachher noch mal die Links vom Eintrag guckst, ich hab auch da noch einen, lol!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ohrring

      Björn trägt auch einen!
      Oh, ja, die Zimmermannspuppe entstand eben in Anlehnung an den Namen, meine Arbeitskollegin stellte Marionetten her und fand diese Idee so knuffig, er hat einen Ehrenplatz, der Zimmermann, und hängt gut sichtbar im Eingangsbereich der Wohnung!

      Die Herstellung der Krippe dazumalen war einfach herrlich, da ist wirklich ein Plan für erstellt worden und mit Akribie gearbeitet worden, wie es sich halt für einen Zimmermann gehört, ein ganz großes Exemplar exakt wie das kleine schmückt jedes Jahr zu Weihnachten die Unterkirche in unserer Kirchengemeinde, ebenfalls in Gemeinschaftsarbeit von der KAB unter Anleitung des nunmehr leider verstorbenen Freundes erstellt. Meine ist eine wirklich liebe Erinnerung an diesen guten Freund.

      Viel Spaß beim abendlichen nochmal schmökern im Blögchen, hihihi, ich freu mich, daß es dir gefällt, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Hallo liebe Monika,
    es freut mich, dass ich unbewusst den Anstoß zu diesem interessanten, lehrreichen, berührenden Eintrag gab.
    Die Zimmermanns Leute auf der Walz sind gerade in unserer heutigen Zeit etwas ganz besonderes und sie zu sehen ist schön.
    Schade, dass ich sie nicht mal befragt habe, denn sie waren sehr auskunftsfreudig auf dem Schiff und auch an Land, wie ich mitbekommen habe. Man traf sich ja immer wieder auf der kleinen Insel.

    Deinen feinen Eintrag habe ich jetzt ausgiebig gelesen, betrachtet und gehört. Er ist wirklich ganz besonders schön.
    Die Marionette ist klasse und schön, dass du sie aufgehoben hast. Aber das ist bei dir ja ganz selbstverständlich, gell :)
    Schöne Bilder hast du von ihr gemacht.
    Reinhard Meys Lied hab ich jetzt schon zwei Mal angehört. Reinhard Mey zu hören ist immer wieder ein Genuss und ich freue mich, dass dieses Video freigegeben wurde.
    Ja, du trägst einen traditionsreichen Namen. Das ist einem gar nicht so bewusst im Alltag und um so schöner, dass du das ins Bewusstsein gebracht hast.
    Vielen Dank dafür.
    Einen schönen Tag wünsche ich dir und schicke liebe Grüße,
    Brigitte

    Gefällt 2 Personen

  5. Hallo, liebe Brigitte,
    ich hab mich da so drüber gefreut, über deinen unbewußten Anstoß, mir fiel sofort meine Marionette ein, und dann hab ich sofort gesucht, was es da so alles zu gibt.
    Heute noch Zimmermanns-Leute auf der Walz finde ich auch so großartig, in unserer schnelllebigen Zeit noch solch einer Tradition zu folgen ist wirklich schön, deshalb hatte ich mich auch über die Bilder bei dir so gefreut. Und freu mich jetzt riesig über das von dir eingestellte, alle Mann in Kluft, herrlich, ganz lieben Dank!!!
    Ja, manchmal versäumt man sowas, ich kann mir gut vorstellen, daß sie gerne Auskunft über ihren Beruf und ihre Wanderschaft gegeben haben, das ist ja heute doch ungewöhnlich und dafür natürlich umso interessanter!
    Ich hab so einen Spaß, daß der Eintrag dir so gut gefällt, es ist ja doch immer wieder auch eine eigene Freude, alles zusammenzutragen dafür, ich hatte beim Gedicht eigentlich mit Schwierigkeiten gerechnet, aber siehe da, es gab eines, hihihi! Und das wirklich allerschönste war auch für mich das Lied von Reinhard Mey, ich hab es gestern beim einstellen schon mehrmals gehört, ja, recht hast du, Reinhard Mey ist immer ein Genuß und das gerade dieses Lied dann auch freigegeben war, war für mich soooo schön! Auch die Bilder im Video fand ich so herrlich!
    Meine schöne Marionette ist jetzt schon fast 40 Jahre alt, sie hat ihren Ehrenplatz im Eingangsbereich der Wohnung, ich hab mich damals so über sie gefreut!
    Stimmt, eigentlich ist einem die Tradition eines Namens wirklich nicht bewußt, in diesem Fall paßt es sogar noch mit meinem jetzigen heiratsmäßigen Nachnamen und dem Beruf meines Vaters, er war gelernter Schreiner, wollte mal Architekt werden, was ihm leider der Krieg und seine Auswirkungen verhunzt hat. Auch ein Grund, das Ende vom Lied von Reinhard Mey zu beherzigen!
    Ich glaube, es gibt im Internetz auch Seiten, wo man wirklich auf die Suche nach den Wurzeln des Familiennamens gehen kann, das ist bestimmt auch sehr interessant.
    Ich wünsche dir auch einen ganz feinen Nachmittag noch, mit lieben Grüßen
    Monika.

    Gefällt 1 Person

    • Das ist ja noch ein ganz besonderes Sahnehäubchen, dass dein Vater Schreiner war. :)
      WP hat mir nicht angezeigt, dass du geantwortet hast. Überhaupt ist heute einiges komisch, auch bei flickr. Aber ich habsch ja gefunden, hihi.
      Habt noch einen feinen Abend, du und Mimi :)
      Liebe Grüße

      Gefällt 1 Person

      • Fein ist das, nicht wahr, und er war genauso akribisch beim arbeiten wie der befreundete Zimmermann, was bei kleineren handwerklichen Tätigkeiten wie Bilder aufhängen oder ähnliches meine Mama immer zur Weißglut gebracht hat, lol, Papa hat auch sowas ausgemessen, mit Lot und Wasserwaage, hihihi!
        Einige kleine Merkwürdigkeiten sind mir gestern schon aufgefallen bei WP, teilweise war sogar ein aufrufen nicht möglich. Hoffen wir, daß das nur vorübergehend ist!
        Danke fürs finden, hihihi, habt auch einen feinen Abend, liebe Bees, liebe Grüße!

        Gefällt 1 Person

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