Grusel in der Grafschaft

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Das Gespenst

Ein Hauswirt, wie man mir erzählt,
ward lange Zeit durch ein Gespenst gequält.

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Er ließ, des Geists sich zu erwehren,
sich heimlich das Verbannen lehren;
doch kraftlos blieb der Zauberspruch.

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Der Geist entsetzte sich vor keinen Charakteren,
und gab, in einem weißen Tuch,
ihm alle Nächte den Besuch.

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Ein Dichter zog in dieses Haus.
Der Wirt, der bei der Nacht nicht gern allein gewesen,
bat sich des Dichters Zuspruch aus,
und ließ sich seine Verse lesen.
Der Dichter las ein frostig Trauerspiel,
das, wo nicht seinem Wirt, doch ihm sehr wohl gefiel.

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Der Geist, den nur der Wirt, doch nicht der Dichter sah,
erschien, und hörte zu; es fing ihn an zu schauern;

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er konnt es länger nicht, als einen Auftritt, dauern:
Denn, eh der andre kam, so war er nicht mehr da.

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Der Wirt, von Hoffnung eingenommen,
ließ gleich die andre Nacht den Dichter wiederkommen.
Der Dichter las, der Geist erschien;

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doch ohne lange zu verziehn.
Gut! sprach der Wirt bei sich, dich will ich bald verjagen;
kannst du die Verse nicht vertragen?

Die dritte Nacht blieb unser Wirt allein.
Sobald es zwölfe schlug, ließ das Gespenst sich blicken.

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Johann! fing drauf der Wirt gewaltig an zu schrein,
der Dichter (lauft geschwind!) soll von der Güte sein,
und mir sein Trauerspiel auf eine Stunde schicken.

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Der Geist erschrak, und winkte mit der Hand,
der Diener sollte ja nicht gehen.

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Und kurz, der weiße Geist verschwand,
und ließ sich niemals wieder sehen.

Ein jeder, der dies Wunder liest,
zieh sich daraus die gute Lehre,
daß kein Gedicht so elend ist,
daß nicht zu etwas nützlich wäre.
Und wenn sich ein Gespenst vor schlechten Versen scheut!
So kann uns dies zum großen Troste dienen.
Gesetzt, daß sie zu unsrer Zeit
auch legionenweis erschienen:

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So wird, um sich von allen zu befrein,
an Versen doch kein Mangel sein.

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(Christian Fürchtegott Gellert)

31. Oktober 2016!

Über die Grafschaft Lirich senkt sich der Abend, der Himmel färbt sich blutrot

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und schickt seine  Vorboten für die Nacht aller Nächte:

Halloween

Der Schrecken schleicht durch die Grafschaft, Geister und Gespenster bevölkern in Scharen die leergefegten Straßen,

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geist-0007    geist-0001   geist-0001hohalloweenghost18 und wünschen einander halloween-wwwk20100

Keine lebende Seele traut sich mehr auf die Straße

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die Unholden sind losgelassen!!! smileys-halloween-180088

Keine lebende Seele?!

Doch! In einem wohlbekannten Haus der Grafschaft trotzen die Bewohner dem Grausen der Nacht, selbst die Geister fliehen vor soviel Mut und Standhaftigkeit!

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Die Hausherrin schwingt sich behende und furchtlos in die Lüfte, das ureigenste Element aller Geister und Gespenster

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gefolgt von ihrer treuen Gefährtin der Nacht, der schwarzen Katze Mimi

mimi-halloween-iv die gnadenlos und furchtbar selbst die Geister das fürchten lehrt!!! Huhuuuuuu!

Im Schutze ihrer kleinen Gefährten, den Fledermäusen

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und dem zum Haushalt gehörenden liebenswürdigen kleinen Gespenst Buster

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allen Freunden der näheren und weiteren Blögchen-Nachbarschaft

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im Verband mit dem Wappentier der unerschrockenen Bewohner, der mürrischen Nachteule

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werden sie gemeinsam in dieser Nacht der Nächte den Spaß an der Freud gegen allzu zudringliche und unangemessen schreckhafte Unholde verteidigen!

Es werden Horden von niedlichen Gruselgestalten ausgesandt

halloween00104 die fröhlich singend durch die menschenleeren Straßen der Grafschaft ziehen, überall feine Beleuchtungen aufstellen

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und an den Haustüren der völlig verschreckten übrigen Bewohnerschaft klingeln, um diese aus dem Bann des Bösen mit dem lustigen Spruch

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zu erlösen und für sich leckere Süßigkeiten einzuheimsen!

Die Mimi und Buster dann gerecht unter allen aufteilen werden!

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Läcka!

Im Hause selbst haben die Hausherrin und ihre treue Begleiterin 69 für angemessenen Leuchtschmuck für drinnen und draußen gesorgt

sorgsam überwacht von Mimi

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die ihr Katzennetz am geliebten Balkonien natürlich auch dem Anlaß entsprechend aufgehübscht hat! Auch die feine Hängematte innen folgt dem Trend:

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Und somit wird die Grafschaft Lirich und die Bewohner dieses Blögchens herzlich eingeladen, an der Feier der Nacht aller Nächte fröhlich teilzuhaben, für Speise wird wieder standesgemäß gesorgt hohalloweenwitch24, Getränke sind vorbereitet smileys-halloween-754487, den Gästen wird ein herzlicher Empfang bereitet vom gespenstischen Personal hohalloweenghost18, die Mäntel werden im Flug entgegen genommen hohalloweenbat04, ein Kürbis leuchtet nett den Weg ins Innere des Hauses hohalloweenpumpkinsmal008! Vorsicht vor dem Co-Autor, dem kleinen Schelm, der es liebt, die Gäste auch ein bissel zu erschrecken hohalloweenblackcat09boo! Buster übrigens auch! smileys-halloween-180088! Ein fröhliches Willkommen hohalloweenpumpkinwave01text schallt den Gästen entgegen! Naja, und ein ein bissel mürrisches halloween_clipart_eule_kostenlos, lol!

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wünschen wir euch, ihr lieben Gäste, halloween00193 fühlt euch wohl in unseren gruseligen Hallen und habt alle Spaß an Halloween in der Grafschaft Lirich bei Mimi und ihrem Dosenöffner samt gespenstischem Gefolge!

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Viel Spaß!

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Auf der Walz

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Hamburger Zimmerleute

Die Kelle schurft, die Säge klingt.
Ein Kerl sitzt mit Zylinderhut
im Dachbau arbeitend und singt.

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Hamburger Jungs. Wir sind euch gut,

dem Maurer und dem Zimmerer.

Wir drehn uns um, wir bleiben stehn,
wenn sie an uns vorübergehn
mit dem traditionellen
Metallknopfsamt und mit dem Stock,

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Der komisch schlängelt im Barock,

armtapfere Gesellen,
mit jenem Bündel Habenichts,
schon glücklich unterm großen
Schlapphut, in Glockenhosen

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ausschreitend sicheren Gesichts.

Und ist auch einer dann und wann
kein Hamburger, noch Zimmermann,
nur Handwerksbursche, „Fechter“,
sei nett zu ihm. – Kein schlechter

Mensch treibt leicht solche Tradition.
Harmlosigkeit verdient schon Lohn.

Und wer da wandert bescheiden,
den mag doch jeder leiden.

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(Joachim Ringelnatz)

Naaa, wieder Fragezeichen in euren Augen, hihihihi? Was das jetzt wohl wird???

Diesen Eintrag hat BrigitteE angeschoben, sie zeigte von ihrem herrlichen Ausflug nach Helgoland neulich ein Bild von Zimmerleuten auf der Fähre, und da fiel mir ein, daß ich ja so ein „Familiennamen-Wappenzeichen“ in Form einer Marionette besitze, die eine Freundin aus den Tagen der euch so wohlbekannten Bauernhof-Arbeitsstätte mir mal gemacht hat.  Und der Eintrag war geboren:

Der Zimmermann

Ein Zimmerer oder Zimmermann, weibliche Bezeichnung Zimmerin, ist ein Beruf des Holzbaugewerbes. Die Mehrzahl lautet Zimmerleute. Oft bildeten sich talentierte Zimmermeister früher zum Baumeister weiter.

Der Schutzpatron der Zimmerleute ist der Hl. Josef.

Der Begriff hat sich ebenso wie Zimmer entwickelt aus mittelhochdeutsch zimber und althochdeutsch zimbar, was „Bauholz“ und davon abgeleitet „Bau“ bedeutet. Die ursprüngliche Bedeutung „Bauholz“ (germanisch timbra-) ist zum Beispiel in englisch timber und schwedisch timmer erhalten geblieben.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Zimmerer

Und das ist mein feiner Geselle:

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Die Kluft mit weißem Hemd und Weste

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der ganz typische Hut, ein Schlapphut!

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Und die Hosen mit dem „Schlag“ !

Das ist also mein Zimmermann, ganz „zünftig“ gekleidet in der „Kluft“!

Die Kluft (von hebräisch qellippa: Schale, Rinde) ist die traditionelle Zunftkleidungoder Tracht eines Handwerksgesellen, insbesondere der Wandernden Gesellenwährend der Wanderjahre.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kluft_(Zunftkleidung)

Was ihm fehlt, ist der Ohrring, war bei dem „Holzkopp“ halt schwierig, hihihi, original wird das Ohrloch dafür ja nicht gestochen, sondern wirklich „genagelt“, mit Hammer und vierkantigem Hufnagel auf dem Holzklotz. Ein wichtiges Symbol von einst, falls ein Wandergeselle auf der Straße starb, konnte man mit dem Gold seine Beerdigung bezahlen. Und bei unehrenhaftem Verhalten riß man den Ohrring heraus, damit war man als „Schlitzohr“ gebrandmarkt.

Vervollständigt würde die „Kluft“ auch noch durch den „Stenz“,  der aus dem Rotwelschen  stammende Begriff Stenz bezeichnet sowohl einen Stock oder Wanderstab als auch – davon abgeleitet – einen Zuhälter oder einen Weiberhelden. Als Wurzel wird stemmen oder ein älteres stenzen in der Bedeutung „stoßen“ angenommen. (Quelle: Wikipedia)

Das Handwerkszeichen der Zimmerleute

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(Das Handwerkswappen der Zimmerer, in der Kluft auf dem Koppelschloß getragen, Wikipedia)

Bekannt sind Zimmermänner ja heute wohl auch noch beim Richtfest eines Hauses

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https://de.wikipedia.org/wiki/Richtfest

mit den obligatorischen Richtsprüchen

https://de.wikipedia.org/wiki/Zimmermannsspruch

Der Zimmermann erhält dazu ein Glas Wein oder Schnaps, am Ende seines Richtspruches wirft er das Glas vom Dach, zerspringt es am Boden, ist das ein gutes Omen, bleibt es heil, ist es ein schlechtes Omen und eine Schmach für den Werfer.

Ein solches Fest haben wir beim Neubau des Kindergartens in unserer Pfarrgemeinde hier erlebt, da hat Björn als Kindergartenkind mit teilgenommen, er hat in seiner Kindergartenlaufbahn drei Kindergärten erlebt, den ganz alten, der später dann abgerissen wurde, einen Übergangskindergarten in unserer Unterkirche, und eben den neuen! Richtkranz, Zimmermann, Spruch und Glas, alles war vorhanden, und das Glas ist zersprungen, welch ein Glück!

Eine kleine Anekdote habe ich natürlich zu diesem Thema auch wieder, ein leider nun auch schon verstorbener Freund aus den Zeiten mit der KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) war gelernter Zimmermann und sehr stolz auf seinen Beruf, zu Recht! Dann hatten wir eine Besichtigung in der Adventszeit der Altstadt von Soest, einer schon aus dem Mittelalter bekannten Stadt, mit entsprechenden Fachwerkhäusern

https://de.wikipedia.org/wiki/Soest

das war ein gefundenes Fressen für den Zimmermann, und da ich die Fachwerkhäuser eh so schön fand, hat er mich mit Beschlag belegt und mir jede Einzelheit der Erstellung eines solchen Hauses erklärt, ich garantiere euch, ich kenn, glaub ich, jeden einzelnen Bauplan der alten Häuser in Soest smiley_emoticons_lol ! Eine Lehrstunde der ganz besonderen Art! Das ist übrigens der Freund, von dem auch der Plan und die Ausführung meiner Krippe stammt:

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Mehr muß ich sicher nicht zur Detailtreue seines Vortrages über die Fachwerkhäuser in Soest zeigen, oder?!

Damit bin ich nun fast am Ende meines Eintrages angelangt, aber ein Schmankerl hab ich noch, zu diesem Thema hab ich nämlich tatsächlich was von Reinhard Mey gefunden, und zwar sowohl Lied, als auch Text!

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/drei-jahre-und-ein-tag

Das Lied ist unsagbar berührend!

Damit entlaß ich euch in den Donnerstag, der ein schöner sein möge, mit dem Ende vom Lied von Reinhard Mey, das ich so passend finde:

„Und sagt der nicht: „Was ihr dem Wandrer an der Autobahn,
dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan!“
Drum, brave Christen, ehe ihr vorbeifahrt, haltet an:
Der Herr, zu dem ihr betet, war auch ein Zimmermann!

Wir alle seins Brüder,
Wir alle seins gleich!“  (Reinhard Mey, Drei Jahre und ein Tag)

Habts fein!

smiley_emoticons_fips_eazy_wink

 

 

 

Abschied von Balkonien – welcome Kuschelzeit

 

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 Ich sah den Wald sich färben,
die Luft war grau und stumm;
mir war betrübt zum Sterben,
und wusst es kaum, warum.

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Durchs Feld vom Herbstgestäude
hertrieb das dürre Laub;
da dacht ich: Deine Freude
ward so des Windes Raub.

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Dein Lenz, der blütenvolle,
dein reicher Sommer schwand;
an die gefrorne Scholle
bist du nun festgebannt.

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Da plötzlich floss ein klares
Getön in Lüften hoch:
Ein Wandervogel war es,
der nach dem Süden zog.

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Ach, wie der Schlag der Schwingen,
das Lied ins Ohr mir kam,
fühlt ich’s wie Trost mir dringen
zum Herzen wundersam.

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Es mahnt aus heller Kehle
mich ja der flücht’ge Gast:
vergiß, o Menschenseele,
nicht, daß du Flügel hast!

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(Emanuel Geibel)

„Graue Nebel wallen, kühler wird der Wind…“ und es regnet, die Usseltage des Herbstes beginnen. Da hab ich doch schnell unser Balkonien herbstlich aufgehübscht, die wunderbaren Farben des Herbstes tun draußen und drinnen bei dem Wetter doch gut!

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herbstliches Spalier mit Sonnenblume

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künstliche Herbstgirlande, die Farben sind so schön!

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Herbstblumen

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herbstlich geschmücktes Fenster

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Halloween naht!

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Drachen steigen in die Luft!

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Die große Vogelscheuche steht wieder draußen vor der Türe!

Grau ist es geworden draußen

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aber das Laub färbt sich immer bunter!

Drinnen auf dem Kamin steht unser feiner immerwährender Kürbis wieder

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und wird spätestens zu Halloween wieder „schröcklich“ leuchten, hihihi!

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Herbstdeko auch drinnen, die Farben streicheln die Seele!

Kühl und feucht war es bei meiner herbstlichen Deko-Aktion, das konnte Mimi natürlich nicht „hinter dem Ofen“ hervor locken, sie ließ den Dosenöffner auf ihrem geliebten Balkonien gewähren, beguckte sich das ganze mal ein bissel von der Türe aus, um sich dann wieder in ihre Gemächer zurückzuziehen, sie zeigt euch das nun selber mal!

mimi-herbst Hi, Folks,

da wurschelte also mein Frauchen wieder draußen auf Balkonien rum, um selbiges doch noch ein bissel herbstlich aufzuhübschen, wie sie es ja jedes Jahr (und jedes Jahr wieder anders, hihihihi!) tut! Mich konnte das Wetter in diesem Jahr zum draußen zugucken so gar nicht verleiten, es war so usselig kalt und naß, da hab ich dann nochmal einen leicht bedauernden Blick auf mein geliebtes Sommerbalkonien geworfen, die hübsche Herbstdeko von Frauchen für gut befunden und mich dann aufatmend und freudig an die kommende Indoor-Kuschelzeit denkend in meine heißgeliebte Hängematte zurückgezogen, es ist der erste Herbst, an dem ich sie genießen kann, freu, freu! Dann guckt mal, wie herrlich das ist:

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Wo ist euer Co-Autor???

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Naaa???

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Hihihi, Schattenspiele…..

daaaa…..

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Die Hängematte ist so genial, wenn ich ganz eingekuschelt drin liege, sieht mich niemand mehr!

Und fein putzen kann man sich darin auch, das ist so ein gemütliches Teil, aber guckt einfach selbst, Mimis Hängematten-Galerie:

Wie freu ich mich da jetzt schon auf die feinen gemütlichen Herbst- und Winterabende mit meinem Frauchen!

Mit Tee Foto1616 und Kerzen Foto2154 und der Dosenöffner liest gemütlich in der Sofa-Ecke buch_u_027, mit Kuschelsocken an Eisbär-Socken 002 und ich kann mich gemütlich auch neben sie kuscheln, wenn ich mal woanders als in der Hängematte sein möchte Foto7026 Das wird bestimmt alles wieder so richtig schön gemütlich!

Ich wünsch euch jetzt ein wunderschönes Wochenende, habts alle fein, Schnurrgruß von eurem Co-Autor! af1cattux0020

Ja, da wären wir nun fast am Ende dieses Wochenend-Eintrages, aber etwas schönes hab ich noch, ich hab eine feine Herbstbeleuchtung gebastelt, aus einer Lichterkette mit Herbstlaub und einer Glasvase

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und mit diesem Stimmungslicht wünsche ich euch allen auch bei trübem Wetter ein wunderschönes Wochenende, macht es euch gemütlich und habts fein!

smiley_emoticons_fips_eazy_wink

 

 

 

 

„Spitzen“-Montag

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Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.

animaatjes-herfst-20817 ansicht-der-ebene-crau-bei-arles-mit-mont-majourJuni-Morgen im Nebel 008

Wie die volle Traube
an dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt !
Am Geländer reifen
Pfirsiche mit Streifen
rot und weiß bemalt.

bunt-sind-schon-die-waelder-021 bunt-sind-schon-die-waelder-020 bunt-sind-schon-die-waelder-022

Dort im grünen Baume
hängt die blaue Pflaume
am gebognen Ast
gelbe Birnen winken
daß die Zweige sinken
unter ihrer Last

                                       erntedank-010     erntedank-012

Welch ein Apfelregen
rauscht vom Baum! Es legen
in ihr Körbchen sie
Mädchen, leicht geschürzet
und ihr Röckchen kürzet
sich bis an das Knie

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Winzer, füllt die Fässer!
Eimer, krumme Messer
Butten sind bereit
Lohn für Müh und Plage
sind die frohen Tage
in der Lesezeit

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Unsre Mädchen singen
und die Träger springen
alles ist so froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

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Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und bei Mondenglanz
schöne Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.

autumn

(Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis, Musik: Johann Friedrich Reichardt, zumeist werden nur die ersten beiden und die beiden letzten Strophen gesungen , der Wortlaut, wie er hier wiedergegeben ist, steht in „Als der Großvater die Großmutter nahm“ (1885))

Hach, gerade an einem Montag ist es so schön, sich die Fragezeichen in euren Augen vorzustellen, hihihi, was hat dieses Gedicht bzw. Lied mit einem „Spitzen“-Montag zu tun?

Zur Aufklärung bemühen wir seit längerer Zeit mal wieder unser geliebtes Feste- und Bräuchebuch:

17. Oktober:

Fest der heiligen Etheldreda, abgekürzt: St. Aldrey; zu ihren Ehren wurde auf Ely die St. Aldrey’s Fair abgehalten, ein Markt für Spitzen und Schnüre (mit denen sich die Mädchen die Mieder schnürten). Früher sah man im Herbst die Tischwäsche durch, besonders die festlichen (Spitzen) Decken, die man im Winter sicher für viele Essenseinladungen brauchen wird.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Das war dann die Idee für diesen Eintrag, ich hab mal meine Tischwäsche und Spitzen in Szene gesetzt, das ganze im herbstlichen Ambiente, und dazu paßt dann das Gedicht/Lied halt so gut:

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Ich hab auch bewußt das herbstliche Abendlicht zum fotografieren benutzt, mir gefiel die Stimmung so gut!

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Tischbänder

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Herzchenspitze

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Rosenfilethäkelei, wen wundert’s!

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kleiner Häkeleinsatz mit ….Rosen!

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Rosen in lindgrün!

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Rundbogenspitze, rechts.

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grüne Spitzenkante

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Tischläufer und Serviette

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Spitzendeckchen, links, und Serviette mit Blaudruck, rechts.

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die kleinen Spitzendeckchen sind Untertassendeckchen

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kleine Herbstimpression inmitten der Spitzen, das ist eine ehemalige Kaffee-Dose.

Und mein schöner Spitzenübertopf paßt natürlich auch zum Thema:

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Da ich ja vor einiger Zeit auch Filethäkelbilder für bzw. mit Mimi gemacht hatte

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hatte ich Mimi befragt, ob ich ihr vielleicht auch noch eine kleine Häkelspitze mit Miezekatzen für ihre Hängematte fertigen sollte, ihr Blick sprach Bände

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Ich denke mal, das interpretiert ihr auch als „nein“!!!? Ok!

Nun bekommt ihr das feine Gedicht/Lied noch für auf die Ohren, die Bilder sind auch soooo schön

und damit wünschen wir, Mimi mimi-herbst und ich euch einen schönen Montag und einen guten Start in eine gute neue Woche!

Habts fein!

smileys-herbst-655625 smiley_emoticons_fips_eazy_wink

Fundstück der Woche

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Zerstoben sind die Wolkenmassen,
die Morgensonn ins Fenster scheint:
Nun kann ich wieder mal nicht fassen,
daß ich die Nacht hindurch geweint.

Dahin ist alles, was mich drückte,
das Aug ist klar, der Sinn ist frei,
und was nur je mein Herz entzückte,
tanzt wieder, lachend, mir vorbei.

Es grüßt, es nickt; ich steh betroffen,
geblendet schier von all dem Licht:
Das alte, liebe, böse Hoffen –
die Seele läßt es einmal nicht.

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(Theodor Fontane)

mimi-herbst Hi, Folks,

hier meldet sich mal wieder euer Co-Autor, hier meldet sich Mimi.

Da mein Dosenöffner noch nicht so ganz wieder „auf dem Damm ist“ , hab ich mir gedacht, ich sorg mal wieder für ein bissel Stimmung hier und verschönere euch den WTT! …..Oooh, Frauchen, ich habs behalten, hihihi, wie das heißt wenn man Mittwochs die Woche teilt, freu, freu!

Habt ihr schon mal überlegt, woher die Bezeichnung „nicht auf dem Damm sein“ herkommt? Ich weiß es:

„Verhältnismäßig jungen Datums ist die Wendung wieder auf dem Damm sein im Sinne von „genesen sein, wieder gesund sein“. Mit dem Damm ist hier nicht der Hochwasserschutz, sondern der gepflasterte Weg gemeint, auf dem Fahrende und Gehende sicherer und schneller vorwärtkamen als auf unsicheren, dem Wetter schutzlos ausgelieferten Fußwegen. Eine berühmte Berliner Straße, der Kurfürstendamm, erinnert mit ihrem Namen noch heute an diese Zeit die Bezeichnung Damm „befestigter Weg“ ist im nördlichen Teil Deutschlands noch häufiger anzutreffen.“

(Quelle: Herkunftswörterbuch)

So, den Bildungsauftrag dieses Blögchens hab ich damit abgehakt!

Und nun zum Titel: Fragezeichen in euren Augen? Hihihi, das ist gut! Wir wollten was lustiges, mein Frauchen und ich, und da fiel Frauchen ein, daß es ein ganz knuffiges Video von mir gibt, das ihr noch gar nicht gesehen habt:

Das „‚Fundstück der Woche“, Mimis Kampf mit der Tüte, lach!

Viel Spaß!

Und da heute WTT ist, teile ich noch etwas mit euch: Ich hab was neues! Was ganz schönes neues! Es sollte eigentlich noch für Balkonien sein, aber es ist auch sooooo fein für die herbstlichen Indoortage, guckt mal:

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Eine neue Schmusedecke, mit Pfötchendruck, guck, Buddy, nun hab ich eine Decke mit Pfötchen so wie du ein Kissen, hihihi! Unten ist sie beschichtet und oben ist kuscheliger Fleece! Hat Frauchen neulich vom einkaufen mitgebracht! Die Pfötchen sind so niedlich:

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Da es draußen nun wirklich herbstlich kühl geworden ist, ist das was ganz feines, und da wir hier nun mal beim teilen sind, teile ich jetzt mit euch meine Beschäftigungen mit Kratzbaum und kuscheln in der Hängematte, nach herrlichen Balkonien-Tagen ist das nun auch wieder sooooo schön!

Und der Dosenöffner teilt auch noch was mit euch, seine neuesten Herbstbilder, feines goldenes Laub

und die Abendstimmung über unserer Grafschaft Lirich!

Und damit wünschen wir euch nun einen ganz feinen WTT, habt es alle fein, wir spendieren noch eine gute Tasse Kaffee

animaatjes-koffie-04128 damit könnt ihr es euch jetzt mit unserem Eintrag fein gemütlich machen!

smiley_emoticons_fips_eazy_wink smileys-herbst-655625

 

 

Welttierschutztag 2016

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mimi-herbst Hi, Folks,

da bin ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!

Eigentlich wollten Frauchen und ich gemeinsam hier einen Eintrag zum diesjährigen Welttierschutztag klöppeln, aber nun hat mein Frauchen eine Erkältung erwischt, da hab ich gesagt, laß mal, ich mach schon, leg dich auf die Couch und trink dir einen schönen heißen Tee! getraenke-0088 Gerade heute am Welttierschutztag kann ich ja auch mal mein Frauchen bissel verwöhnen, sonst macht sie das ja immer mit mir!

Tja, was macht nun ein Autor und somit auch ein Co-Autor, wenn ihm so auf die schnelle nichts einfällt? Richtig, er greift aufs Archiv zurück, und das mach ich jetzt auch, wir hatten hier ja schon viele Einträge zum Welttierschutztag, also gönne ich euch das Vergnügen einer „Zeitreise“, viel Freude dabei!

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2012/10/04/welttierschutztag-4-oktober-14963437/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/10/04/vogelpredigt-welttierschutztag-16491207/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/10/03/4-oktober-welttierschutztag-19502892/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2015/10/04/herbstimpressionen-und-erntedank/

Da habt ihr sicher fein was mit zu tun, hihihi!

Dann wünsche ich euch nun allen einen guten Welttierschutztag, natürlich vor allem all meinen Kumpels und Kumpelinen meiner Freundesliste, mit einem lieben Dank von mir an alle Frauchen und Herrchen und allen lieben Menschen, die sich weltweit um unser Wohlergehen sorgen und kümmern! Und in jedem Jahr sprechen mein Frauchen und ich wieder die Hoffnung aus, daß dieser Tag eines Tages nicht mehr notwendig ist, weil der Schutz der Tiere wirklich Realität geworden ist! Noch ein schöner Traum, aber manchmal werden auch Träume wahr!

In diesem Sinne: Habts fein!

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Erster Sonntag im Oktober – Erntedank

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Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
vergolden, ja vergolden!

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Und geht es draußen noch so toll,
unchristlich oder christlich,
ist doch die Welt, die schöne Welt,
so gänzlich unverwüstlich!

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Und wimmert auch einmal das Herz —
stoß an und laß es klingen!
Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
ist gar nicht umzubringen.

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Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
vergolden, ja vergolden!

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Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
es steht die Welt in Veilchen.

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Die blauen Tage brechen an,
und ehe sie verfließen,
wir wollen sie, mein wackrer Freund,
genießen, ja genießen!

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(Theodor Storm)

Der erste Sonntag im Monat Oktober – Erntedankfest!

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Ein Tag, um einmal wieder innezuhalten und Dank zu sagen für all die Dinge, die uns als so selbstverständlich erscheinen: Einen reich gedeckten Tisch durch Mutter Natur

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deren Früchte man dann so herrlich verarbeiten kann:

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Herrliche Herbst-Sommertag voller Sonne, die Mimi und mich auf Balkonien so glücklich gemacht haben:

Balkonien

Für Gesundheit, der eigenen und vor allem der aller zu einem gehörenden Menschen! Für die Liebe und Fürsorge, die einem von all diesen Menschen entgegengebracht wird! Für ein Maß an Wohlstand und Frieden in unserem Land, der trotz bestehender Unsicherheiten so für andere Menschen gar nicht vorhanden ist! Für Dinge, die wir teilen und damit andere glücklich machen können! Für ein Dach über dem Kopf und genug zu essen, auch keine Selbstverständlichkeit!

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Und für all die kleinen Dinge des Lebens und des Alltags:

Eine Tasse Kaffee, in Ruhe und ohne Hektik genossen, getraenk_004, ein gutes Glas Rotwein foto7266, einen schönen Film im Fernsehen projector oder ein gutes Buch buch_u_027.

Herrliche Sonnenuntergänge

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Bilder mit der feinen neuen Kamera mit vollem Zoom von unseren Bäumen hier mit beginnendem Herbstlaub

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meine Duftkerzen

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meine kleine Aster

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ein wunderbarer Mond

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frisch gewaschene Wäsche, draußen getrocknet mit Rosenduft, hihihi,

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meine kleine Rose, die wieder so schön geblüht hat

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Diese Liste kann nun von euch persönlich im stillen weiter ergänzt werden, es werden euch sicher auch viele solcher schöner Kleinigkeiten einfallen!

Eine kleine Galerie goldener Herbsttage auf Balkonien

läutet nun langsam das Ende meines Eintrages ein.

Eine Bitte des „Vater-unser“ gehört noch zum Erntedankfest, „…unser tägliches Brot gib uns heute…“

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und eine Danksagung in eigener Sache gehört für mich nun noch dazu und ich möchte sie euch nicht vorenthalten:

Seit diesem neuen Monat gehöre ich nunmehr zum erlauchten Kreis der Rentiere

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sprich, ich hab meine Rente durch! Freu, freu!

Feine alte Früchteabbildungen aus einem alten Einkochbuch machen jetzt hier den endgültigen Schluß

und damit wünschen euer Co-Autor Mimi mimi-herbst und ich euch einen wunderschönen Erntedank-Sonntag!

Habts fein!

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