Pfingsten on the rocks

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Pfingsten

Pfingsten, das heißt: das Neuste vom Schneider,
helle Hosen und weiße Kleider,
neue Sonnenschirme und neue Hüte
mit Bändern und Blumen, jeder Güte.

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Pfingsten, das heißt: sich drängen und stoßen,
und quetschen und schieben, die Kleinen und Großen,
besetzte Bahnen, Tramways und Breaks,
heißt: Schinken und Spargel und Rührei und Steaks,
Maibowle, Bier, frohe Gesichter
und ab und zu ein lyrischer Dichter.

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Pfingsten heißt auch: Fiedel und Flöte,
ein Zitat aus Reineke Fuchs von Goethe,

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heißt Tanz und Predigt, heißt Kirche und Schenke.
was heißt Pfingsten nicht alles, wenn ichs bedenke.

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Eins noch vor allem, vom ganzen Feste
ist das das Schönste, ist das Beste:
Das junge lachende Maienlaub,
hell wimpelnd über Lärm und Staub,
des Lebens grüne Standarte. Hurra!
Freue dich, Mensch! Pfingsten ist da!

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(Gustav Falke)

Ja, „freue dich, Mensch, Pfingsten ist da!“, und wie angekündigt, mit ihnen die Eisheiligen, am heutigen Pfingstsonntag zieht als letzte die „Kalte Sophie“ durch! Und dann sind sie hoffentlich wieder Geschichte, denn nach den herrlichen Tagen vor Pfingsten ist das Thermometer am Pfingstsamstag um satte 12 Grad gefallen! Und deshalb eben „Pfingsten on the rocks„!

Pfingsteinträge gab es hier schon mehrmals, daher mußte ich mir natürlich wieder was ganz neues einfallen lassen, und da ich in den vergangenen Tagen die Berichte über unsere „Ponderosa“ wieder aufgenommen habe, setzen wir an Pfingsten diese feiner Serie fort und wie im letzten Eintrag zum Muttertag versprochen, folgen nun die Kater, die ja schließlich auch maßgeblich am Eintrag zum Muttertag beteiligt waren, lol!

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Gleich vorweg muß ich dazu sagen, daß es von den Katern nur ganz wenige bzw. gar keine Bilder gibt, womit dieser Eintrag dann mal eine ganz alte Form dieses Blögchens wieder aufgreift: Text! Und Bilder wie ganz am Anfang hier, als ich noch keine Knipse hatte!

Alle Märchen beginnen mit „es war einmal“ und so fang ich mein wahres Märchen hier eben auch so an:

Es war einmal in einer kalten Winternacht, Schnee lag auf den Feldern rings um die Ponderosa, aus deren Fenstern heller Lichtschein in die dunkle Kälte der schneebedeckten Terrasse strahlte. Drinnen saß mein damaliger Chef und Freund bei einer Tasse Tee gemütlich lesend im Warmen. Im Hintergrund lief leise Musik, ein Stück von Beethoven, als ein Geräusch an der Terrassentür ihn hochblicken ließ. Und was oder wer hatte dieses Geräusch verursacht? Vor der Terrassentüre saß, mit sehnsüchtigen Augen ins Warme blinzelnd, eine Katze! Mein Chef war Tierfreund, also erhob er sich langsam und ging vorsichtig zur Terrassentüre. Die Katze blieb sitzen. Langsam öffnete er die Türe, und siehe da, darauf hatte die Katze nur gewartet, mit einem leisen „Miau“ strich sie an seinen Beinen vorbei ins warme Innere! Begutachtete mit einem kurzen Rundumblick das Wohnzimmer und legte sich behaglich auf den Teppich!

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Diese Katze war, wie etwas später festgestellt wurde, ein prächtiger Kater, von Farbe und Aussehen wie auf diesem Bildchen, und so trat „Beethoven“ als erster Kater der Ponderosa ins Leben meines Chefs! Benannt nach der Musik, die lief, als er das erste Mal auf der Bildfläche erschien! Er hatte sein Zuhause gefunden und blieb! Kein bißchen scheu begrüßte er am anderen Tag auch mich und meine Kollegen, wir haben uns alle sehr gefreut, war er doch eigentlich der Beginn des sich später immer mehr mit tierischen Bewohnern füllenden „Bauernhof“ der Ponderosa!

Der Winter war in dem Jahr, in dem Beethoven erschien, lang und kalt, und an späteren Abenden, in der Dämmerung, beobachtete mein Chef draußen eine weitere Katze, aber am äußersten Rand der Terrasse und wesentlich scheuer als Beethoven, sie kam auch nicht rein! Im Laufe der Zeit drängte sich der Verdacht auf, daß es vielleicht eine Freundin von Beethoven wäre, und so nannten wir den scheuen Gast Suse!

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Mit der Zeit kam Suse auch näher, ganz langsam verlor sie ihre Scheu, und eines Tages tauchte sie unten in den Büroräumen auf, wo mein Chef an einem hinteren, kleinen Fenster zum Treppenaufgang zu seiner Wohnung eine „Katzenklappe“ für seinen Beethoven gebastelt hatte! Na, und da war das Erstaunen dann sehr groß, denn Suse entpuppte sich als ein wahrer Brocken der Kategorie Katzen und war……ein Kater! Womit die Namenswahl dann nicht schwer fiel, fortan hieß er „Suse-Kater“!

animaatjes-katten-92769 So ähnlich sah er wirklich aus, viel dunkler als Beethoven, ein Prachtkerl von Kater, groß und schwer, wir hatten immer den Verdacht, er wäre noch sowas wie ein halber Wildkater! Wofür auch sein Charakter sprach, er blieb allen gegenüber sehr zurückhaltend, konnte auf Annäherungsversuche sehr grantig mit Fauchen und Pfotenhieben (die Krallen waren beachtlich!) reagieren! Einzig mit mir freundete er sich wirklich an, ich durfte ihn streicheln, und nach einiger Zeit sogar hochnehmen, das mochte er nicht gerade besonders gern, aber er ließ mich gewähren, ich mußte nur auf der Hut sein, seine „kleinen Zeichen“ zu verstehen, wenn er runter wollte, sonst machte auch ich Bekanntschaft mit seinen Krallen. Außer mir traute sich niemand an ihn ran, und es ging das Wort um, für Suse-Kater bräuchte man einen Waffenschein, hihihi! Ich habe diesen Kater so geliebt, im Laufe der Zeit lief er mir mitunter auf Schritt und Tritt hinterher, stieg an meinem Bein hoch und forderte mit „Köpfchen geben“ heftig Streicheleinheiten ein, reagierte ich auf diese „Zärtlichkeiten“ nicht pronto, ließ er sich mit Zähnen und Krallen an ……meinen Schuhen aus! Er hat niemals dabei mein Bein oder meinen Fuß erwischt, gezielt ging er auf die Schuhe los, ich hatte damals irgendwann „Büroschuhe“, lol, weil ich sonst in Abständen von 14 Tagen jedes Mal völlig zerrupfte Schuhe gehabt hätte, das ist wirklich nicht übertrieben!

Nun hatte die Ponderosa also zwei Kater, Beethoven bezog die erste Etage beim Chef, Suse-Kater blieb unten in den Büroräumen. Und beide Kater waren sich wahrlich nicht hold, wie das bei Katern nun mal so ist. Beethoven saß dann mitunter wie ein Zerberus oben auf der Treppe zu seiner Wohnung und wartete darauf, daß Suse-Kater unten erschien, um die Katzenklappe zu benutzen. Das war jedes mal ein Schauspiel, oben der Herr der oberen, unten der Herr der unteren Etage. Beide saßen wie die Statuen und maunzten sich ganz kehlig und rauh gegenseitig an, ohne sich dabei anzusehen. Wir haben das oft beobachtet, allerdings aus sicherer Entfernung, denn wenn die Köpfe rumgingen und sich die Blicke der beiden trafen, war das ein Kampfsignal, im nächsten Augenblick sah man dann nur noch ein Knäuel von Fell, aus dem hin und wieder ein Haarbüschel spritzte! Die meisten Kämpfe waren kurz und sehr intensiv, voll zur Sache ging es nie und die Kontrahenten trennten sich immer als gemeinsame Sieger, lach, wir hatten immer den Eindruck, die beiden brauchten diesen Sport, danach war dann der Tag rund und perfekt, lol!

Einige Zeit später zog dann in der oberen Etage aber doch noch ein weiterer Kater ein, da Beethoven ein Freigänger war und intensiv blieb, brachte mein Chef eines Tages aus dem Tierheim einen schwarzen, damals noch kleinen Kater mit. Dieser Kleine hat Beethoven nie gestört, sie haben sich gegenseitig akzeptiert, er wurde Bertold getauft und von ihm gibt es „richtige“ Bilder:

Berthold Lassie-Kater

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Bertold Lassie-Kater

So stand er oft an der Terrassentür, er ging zwar auch raus, aber war kein unbedingt leidenschaftlicher Freigänger, später erhielt er den Beinamen „Lassie-Kater“, weil er wie ein Hund kam, wenn man ihn rief! Er konnte sonstwo in den Feldern umherstreifen, wenn Cheffe von oben rief, kam er im wahrsten Sinne des Wortes angaloppiert!

Hier „kämpft“ er gerade mit der Katze Lucy, die zwecks weiterer Vermittlung kurzfristig im Haushalt von Cheffe untergebracht war, das war immer ein knuffiger Anblick, denn Lucy war weiß und Bertold ganz schwarz!

Lucy und Bertold

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Später kam dann noch ein roter Kater dazu, mit Namen Peter

animaatjes-katten-95263 von ihm gibt es leider auch kein Bild, aber etwa so sah er aus! Peter ist irgenwann mal ganz unglücklich aus einem Regal abgestürzt und hat sich dabei seinen Schwanz angebrochen, das ist zwar gut wieder verheilt, aber da der Schwanz Katzen ja auch zum ausbalancieren beim springen dient, wurde dann aus Peter ein „Indoorkater“, den wir leider nicht mehr ins Freie lassen konnten. Er war allerdings ein verschmuster Kerl und ich glaube, es hat ihm nicht so viel ausgemacht.

Da die Kleinen von unseren Katzen mit der Zeit ja auch heranwuchsen, und wir nicht immer alle Katzen drinnen haben konnten und wollten, haben meine Kollegen und Cheffe ein ganz feines Katzenhaus vor den großen Bürofenstern unten gebaut, und das wurde auch lebhaft frequentiert und gut angenommen. Und da erinnere ich mich jetzt an ein „Ritual“, in dem mein Suse-Kater die tragende Rolle spielte, hihihi!

Ein Kollege von mir hatte eine Quelle für Wurst- und Fleischreste für unsere Fellnasen aufgetan, animaatjes-worst-10848 und für die Kleinen brachte er mitunter auch Aufschnittreste mit, die hat er dann schön gleichmäßig und gerecht auf die Näpfchen aufgeteilt, animaatjes-worst-13956 die in der Hütte standen, das Geräusch der klappernden Näpfchen lockte dann die Kleinen immer sofort in die richtige Richtung, aber noch jemand bezog bei diesem Geräusch sofort Position: Suse-Kater! animaatjes-worst-55332

Stellt euch das also folgendermaßen plastisch vor:

Suse-Kater setzte sich beim oben beschriebenen Geräusch auf die Fensterbank der Bürofenster, die ebenerdig waren, in der Mitte derselben in Positur. Die Kleinen kamen dann von links angeflitzt, um zu den Näpfchen zu gelangen, sobald das erste in Sichtweite kam, hob Suse-Kater seine Pfote. Und es ist nicht gelogen und nicht übertrieben, jedes Kätzchen latschte dann gottergeben im Gänsemarsch an ihm vorbei, und jedes kriegte mit der Pfote einen „Katzenkopp“, lol, wir haben über dieses Schauspiel Tränen gelacht, das wiederholte sich genauso immer wieder, kein Kleines wurde dabei verletzt, und Suse-Kater ging danach seiner Wege, an der Wurst war er nicht interessiert, nur an seiner Autorität, hihihi! Pappa ante portas, lach, denn einige der Kleinen waren ja auch von ihm.

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Mit meinem Suse-Kater gibt es noch so eine knuffige Begebenheit, wir haben eines Tages mal zwei kleine Kitten gebracht bekommen,  die offensichtlich ausgesetzt wurden, wir waren ja immer die Anlaufstelle für Findelkinder. Bis wir sie dann vermittelt bekämen, haben wir ihnen unten im Büro einen feinen Karton zum schlafen fertig gemacht, mit Kuscheldecke drin, sehr gemütlich.

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Abends, bevor ich meinen Dienst beendet habe, hatte ich noch mal nach ihnen gesehen, da lagen sie fein zusammengekuschelt in ihrem Karton.

Als ich dann am anderen Morgen meinen Dienst angetreten habe, wollte ich in den hinteren Räumen noch irgendwas holen, geh so unbedarft an dem Karton vorbei, guck so flüchtig……Moment, hier stimmt was nicht?! Ääääh, in dem Karton liegt……Suse-Kater! Hat der dicke Kerl die Kleinen da raus expediert und sich selbst in den Karton gekuschelt, nach dem Motto „Raum ist in der kleinsten Hütte bzw. Karton“! Und die Kleinen lagen aneinander gekuschelt daneben! Er war schon ein Filou, mein Suse-Kater!

So, das waren nun die Geschichten der Kater, ich hoffe, es hat euch gefallen! Pfingsten hat ja bekanntlich zwei Feiertage, da habt ihr fein was zu lesen!

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Damit wünschen wir, mein Co-Autor Mimi Mimi Muttertagsbild f. Dosenöffner und ich, euch ein ganz wunderschönes Pfingstfest, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielt wie gewünscht!

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Habts fein!

 

15 Gedanken zu “Pfingsten on the rocks

  1. Meine liebe Monika,

    fein,dass du heute die Ponderosafortsetzung einstellst und die Kater zu ihrem Recht kommen!
    Ja,“back to the Roots“ in deinem Blögchen-viel Text und wenig Fotos.Das macht aber gar nix,es ist genauso schön,und es sind so niedlich Bildchen wieder.Und natürlich das schöne passende Gedicht.
    Vorallem passt die liebe lange und wahre Geschichte gut zu kalten Wintertagen im warmen Zimmer :).Hier sind noch ganze 8 Grad.

    Es ist sehr schön,dass ihr so ein tierliebes Team ward,eben der Chef auch!
    Niedlich ist das mit Beethoven,der übrigens mein Lieblingskomponist ist.ich hab ein großes Gemälde von ihm im Wohnzimmer und natürlich viel Musik von ihm.Den Kater hätte ich genauso gemocht.
    Lustig ist das mit Suse-Kater,fein,dass er zu dir so anhänglich und zutraulich war!
    Typisch ist das Kräftemessen der beiden Machos.Haben Kater eigentlich auch Testosteron? :) Hormonaufstand inklusive!
    Der Bertold ist aber auch ein ganz hübscher.Er war eben eher Beethovens Kragenweite.

    Das schwarz-weiße Knäuel von Lucy und Bertold ist klasse.Schöne Fotos sind das alles!
    Den Peter kann ich mir nun auch gut vorstellen mit dem feinen Bildchen.Er sieht bissel aus wie mein „Kostgänger“-Miezchen.

    Lieb ist das mit dem Katzenhaus!Ein fürsorglicher „Tiercheffe“ :)!

    Das Rtual beim fressen von Suse Kater ist ja herrlich,glaub ich gern,dass ihr da immer eueren Spaß hattet!Ja,sehr autoritär!
    Und der „Platzhirsch“ im Karton ist die Krönung,obwohl einem die Kleinen doch auch leid tun!

    Herzlichen Dank für den vielen Lesestoff mit lieben Katern für die nächsten Tage und für dich und Mimilein auch ein schönes Pfingstfest gewunschen!

    Liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, das war schon ein bissel „back to the roots“, hihihi, so hat das vor über 4 Jahren ja mal angefangen, mir ist nämlich gerade eingefallen, daß ich den 4. Geburtstag meines Blögchens „verschlunzt“ habe, lach, das war am 1. Mai!

      Darum ja „Pfingsten on the rocks“, auch hier haben die Eisheiligen Einzug gehalten, die gleichen Temperaturen wie bei dir! Mal sehen, ob nach der Kalten Sophie heute es dann wieder bergauf geht, oder ob die Herren der Eisheiligen-Fraktion noch hinterher gedümpelt kommen, hihihi!

      Die Musik von Beethoven gefällt mir auch sehr gut, und dem Kater gleichen Namens wohl auch, er ließ sich ja dazu ganz häuslich und gemütlich bei meinem Chef auf dem Teppich nieder, als wäre er nie woanders gewesen.

      Ja, Suse-Kater war mein „Adlatus“, hihihi, ich denke heute noch oft und gerne an ihn!
      Ach, ich hatte immer den Eindruck, daß es unseren beiden Machos gar nicht so sehr um einen „Hormonaufstand“ ging, daß war ihr Morgensport, und der machte den Tag rund, hihihi, danach war immer wieder Frieden angesagt. Sie wußten ja auch, was sie voneinander zu halten hatten, sie waren zwar bissel unterschiedlich in der Größe, aber von den Kräften her wohl gleichauf.

      Bertold war sehr menschenbezogen und hatte sich dafür halt meinen Chef ausgesucht! Beethoven wurde einfach so nebenbei akzeptiert.
      Guck, da sieht deine Kostgänger-Mieze wie unser Peter aus, nun kann ich sie mir auch mal vorstellen.
      Ja, Suse-Katers Morgenritual mit den Kleinen war immer das Highlight des Tages, wir hatten immer viel Spaß daran.
      Tja, Suse-Kater ging davon aus, was da alles zum reinkuscheln rumsteht, ist ihm, da haben sich alle unterzuordnen.

      Dann wünschen wir auch mal noch einen schönen Pfingstsonntags-Nachmittag mit liebsten Grüßen
      Monika und Mimi.

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  2. Liebe Monika,

    an diesem feinen Eintrag kann man sich tatsächlich zwei Tage lang erfreuen, auch wenn in dem Gedicht in der heutigen Zeit nicht mehr alles so stimmt, wie zum Beispiel das Herausputzen mit neuer Garderobe.
    Der obligatorische Spargel als Pfingstmenue ist zwar noch in den Köpfen, kommt aber vielfach auch schon vorher aus südlichen Ländern früher auf den Tisch.
    Beim Verkehr hingegen ist es sogar schlimmer geworden und der Pfingstausflug wird zunehmend zum Stau-Event auf der Autobahn.
    Das vielgepriesene Maiengrün gibt es jedoch nun überall und gelegentlich stapfen wahrscheinlich auch ein paar Pfingstochsen durch dasselbe!

    Deine Katergeschichten heute sind ein echtes Sahnehäubchen für die Feiertage. Allein schon zu erfahren, wie Beethoven zu seinem Namen kam, ist einfach wunderbar. Die Ponderosa war wirklich eine richtige Arche Noah und ein Arbeitsplatz, um den dich jeder Tierfreund beneiden kann.
    Anhand deiner Beschreibung kann man sich die beiden Superkater sehr gut vorstellen und die Nummer von Suse-Kater ist geradezu filmreif!

    Pfingsten on the rocks findet auch hier im dicken Pullover statt und vermiest wohl einigen Gartenlokalen den erhofften Feiertagsumsatz.

    Nun wünsche auch ich dir, Mimi und allen Blögchenfreunden geruhsame Feiertage!

    Mit lieben Grüßen
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      hach, schön, da freu ich mich doch wieder, daß dir der Lesestoff gefällt, wenn man so ins erzählen und plaudern gerät, fällt einem ja noch alles mögliche ein, das waren halt mit die schönsten Zeiten in meinem Leben!
      Nee, nicht mehr alles ist so wie in dem schönen Gedicht, es ist ja eben heute manches einfach im Überfluß da, eigentlich schade, die Vorfreude früher auf bestimmte Genüsse oder eben auch auf neue Garderobe fand ich doch schöner. Aber bei mir gibt es Spargel zu Pfingsten, in einem ganz leckeren Gemüse-Auflauf, sowohl weißen als auch grünen, läcka!
      Ja, die Staus auf der Autobahn zu solchen Feiertagen sind ja schon obligatorisch!
      Aber das Maiengrün ist herrlich in diesem Jahr, und ich mußte jetzt so lachen, weil ich mir die da durch stapfenden Pfingstochsen so bildlich vorgestellt habe, hihihi!

      Schön, daß ihr nun wißt, wie Beethoven zu seinem Namen gekommen ist, nicht wahr, da hab ich mich drauf gefreut, daß ist wirklich so eine schöne Geschichte und sie hat sich ehrlich genauso zugetragen! Richtig ein bissel romantisch!
      Ach, ja, um den herrlichen Arbeitsplatz hat mich dazumal schon manch einer beneidet, zumal ja auch die eigentliche Arbeit nie zu kurz kam, aber das war die einzige meiner Arbeitsstellen, bei der man das Wort „Teamarbeit“ buchstabieren konnte und auch so umgesetzt hat, wie das Wort es eigentlich erfordert. Das war so ein entspanntes und damit natürlich besonders effektives Arbeiten, da würde sich mancher heute alle zehn Finger nach lecken.
      Es mag sein, daß es die Nummer von Suse-Kater mit den Kleinen beim „fressen-anstellen“ sogar filmisch gibt, ich sag ja, ich muß unbedingt mal gucken, ob man da nicht mal wenigstens so peu à peu Filme von damals digitalisiert bekommt.
      Pfingsten on the rocks auch hier, ich hab die dicken Socken wieder rausgekramt, lach, aber es bleibt zu hoffen, daß mit der einzigen Dame der Eisheiligen-Riege heute der Spuk nun hoffentlich bald vorbei ist.

      Wir wünschen dann auch mal frohe und geruhsame Pfingsttage noch, Mimi schickt an Django einen Schnurrgruß mit, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  3. Du hast so ein begnadetes Erzähl Talent, liebe Monika, richtig fein war es jetzt, deinen Bericht zu lesen. :)
    Auch das Gedicht ist mal wieder „erste Sahne“!
    Um deinen damaligen Job und deinen Chef bist du richtig zu beneiden,um deine Kollegen sicher auch :)
    Eine solches Arbeitsumfeld muss man heute sicher suchen, wo es doch heutzutage gilt sich rücksichtslos durchzuboxen. Oder wie man gerade am ESC gesehen hat, die Prioritäten an der falschen Stelle zu setzen, was kann das arme Mädchen für die Politik ihres Landes.

    Ich denke, das war das letzte mal, dass ich ESC geguckt habe. Ist sowieso nicht ‚meine‘ Musik.
    Ich liebe Beethoven und euren Beethoven ganz besonders. Aber auch deinen Suse-Kater, den Wildfang :)

    Vielen Dank für diese wunderschöne Pfingstgeschichte.
    Das Wetter heute ist mal so mal so, April Wetter eigentlich.
    Aber da ich heute nirgendwo hingehe, ist es mir wurscht ;)

    Buddylein und ich wünsche dir und Mimi ein gemütliches Pfingstfest und schicken dir
    liebe Grüße
    Brigitte&Buddy

    Ein bisschen Maigrün haben wir auch noch gefunden :)
    beloved spring

    Gefällt 1 Person

    • Huhu, liebe Brigitte,
      danke fürs Kompliment, schreiben war schon immer meine Passion, und in der Schule war ich immer die einzige, die über abzuliefernde Aufsätze gejubelt hat, hihihi!
      Ich freu mich so, daß es dir gefallen hat, es ist so schön, die Erinnerungen so teilen zu können und dabei dann nochmal doppelte Freude daran hat!

      Ich kann es nur immer wieder bestätigen, daß war die schönste aller meiner Arbeitsstellen, und ich bin dazumal schon darum beneidet worden, es war schon wirklich was besonderes, wir waren im wahrsten Sinne des Wortes wirklich ein Team, und so macht ja auch die Arbeit viel mehr Freude, (gearbeitet haben wir nämlich auch, hihihi, ich muß beim lesen immer so lachen, hört sich manchmal an, als hätten wir nur so „getändelt“). Und gerade unter solchen Bedingungen, wo eben der Mensch noch zählt, wird viel effektiver gearbeitet als unter jedem heutzutage erzeugten Druck in Richtung „Leistung bringen um jeden Preis“!
      Tja, wie recht du hast, heute ist jeder nur noch eine „Ich-AG“, Rücksichtslosigkeit wird zur Tugend hochstilisiert, aber ich spiele jetzt mal „Prophet“: Das wird sich rächen! Früher oder später!

      Oh, ja, da sprichst du mir aus der Seele, was ist das denn nun für ein Blödsinn, was da beim ESC gelaufen ist, da geht es doch, wenn ich das recht in Erinnerung habe, um Musik? Und was hat das dann mit der jeweiligen Landespolitik zu tun, zumal sich da ganz andere ebenfalls erst mal an die eigenen Nasen fassen müssen, aber das ganze hat doch in einem Musikwettbewerb nix zu suchen!
      Kann ich mir sehr gut vorstellen, daß du keine Lust mehr hast, das zu gucken, da hat ja in den Jahren auch ein erheblicher Qualitätsverlust stattgefunden! Ich hab auch einen anderen Musikgeschmack, aber die Veranstaltung war ja immer auch noch bissel unterhaltsam und lustig, wenn das nun auch noch aufhört, na, dann „Nacht Mattes“!

      Beethoven liebe ich auch, beide, hihihi, den Komponisten und unseren Kater, das war wirklich schon bissel romantisch, wie der feine Kerl an seinen Namen gekommen ist.
      Und mein Suse-Kater ist unvergessen, ich denke oft an ihn!

      Das Wetter hier hat wieder „Sockenqualität“, lach, 9 Grad kalt, brrrr, Mimi hat es sich verächtlich angeguckt und sich in ihre Hängematte zurückgezogen, was schert sie das Wetter, lach! Und du hälst es genauso, richtig, wenn man nirgendwo hin will, kann es eh wurscht sein, genau! Machen wir es uns indoor gemütlich, hihihi!

      Daaanke für das wunderschöne Maiengrün, das ist dieses Jahr wirklich einfach herrlich, so frisch und intensiv, ganz wunderbar! Ein wunderschönes Bild ist das!
      Wir wünschen auch noch frohe und schöne Pfingsttage, Mimi schnurrt liebe Grüße an Buddylein, von mir bekommt er wieder seinen Püler, machts euch gemütlich, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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    • Hallo, lieber Jens,
      fein, daß es dir gefallen hat, und ich wünsche dir auch noch einen schönen Pfingstsonntagsabend und Pfingstmontag!
      Danke für den entzückenden Katzenbär, er paßt so fein zum Eintrag, hihihi, einen höchst gemütlichen Platz hat er sich da ausgesucht!

      Liebe Grüße
      Monika.

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  4. Welche superschöne Katzen- oder besser Katergeschichte! Wir Silberdistels sind rundum begeistert. Wir sind mal schnell Deinem Link bei Steve gefolgt und sind reich belohnt worden. Wir lieben ja solche pelzigen Geschichten wie nichts anderes. Wie Beethoven zu seinem Namen kam, finden wir einfach klasse 😸😄👌 Das war jetzt eine richtig schöne Geschichte zum Wochenanfang, auch wenn wir sie erst jetzt, fast drei Jahre nach ihrem Erscheinen hier in Eurem Blögchen, lesen.
    Liebe Schnurrgrüße vom silberdisteligen Pelztrio und herzliche Grüße von unserer Dosenöffnerin, der Silberdistel

    Gefällt 2 Personen

    • Ach, wie mich das freut, daß du dem Link bei Steve gefolgt bist und meine Katzengeschichten gelesen hast!!! Wie schön, daß sie dir gefallen haben, die Geschichten von „meinen“ Katern, lange her, aber immer noch so frisch in meinen Erinnerungen, die Zeit, in der ich dort gearbeitet habe, gehört für mich zu den schönsten Zeiten meines Lebens.
      Ja, der Beethoven, und wie er zu seinem Namen kam, ich denke wirklich oft daran zurück, er weilt schon lange im Katzenhimmel, aber in meinen Erinnerungen ist er unsterblich. Ebenso wie mein heiß geliebter Suse-Kater!
      Das ist richtig schön, daß so ein viel älterer Eintrag noch zu einem schönen Wochenbeginn führen kann, ich freu mich sehr,
      Wir schicken liebe Schnurrgrüße ans silberdistelige Pelztrio zurück mit ganz herzlichen Grüßen von Mimis Dosenöffnerin an die liebe Silberdistel, habt alle einen schönen Abend,
      Monika und Mimi.

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  5. Liebe Monika,
    mir hat Deine Erzählung auch sehr gut gefallen. Aus irgendeinem Grund kann ich hier nicht liken, es nimmts schon wieder nicht an. Darum doch noch ein Kommentar und jetzt gehts ins Bett…
    Liebe Grüsse und schlaft schön, wir träumen hier heute Nacht vom Suse-Kater und den anderen,
    Jutta und Steve

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Jutta,
      fein, das freut mich sehr, daß dir meine Katergeschichten auch gefallen haben. Ich hab gerade mal versucht, bei mir hat er es angenommen, jetzt hab ich meinen eigenen Eintrag geliked, lach, Selbstlob stinkt, hihihi! Aber ist mir auch schon passiert, daß das Like partout nicht angenommen wurde, liegt dann wohl irgendwie an WP.
      Ich freu mich über deinen Kommentar, schlaft schön, ihr Lieben und träumt was feines von meinem Suse-Kater und den anderen, liebe nächtliche Schnurr- und -grüße
      Monika und Mimi.

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    • Aus meiner Erfahrung mit Mimi: Miau fand sie eher irritierend, so nach dem Motto „laß es, Dosenöffner, du kannst nicht kätzisch!“ aber in unserer Menschensprache hatte ich auch immer den Eindruck, sie versteht jedes Wort. Vielleicht merken sie sich den Klang oder die Sprachmelodie bei bestimmten immer wiederkehrenden Sätzen an sie.

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