Friedensgebet

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Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.
An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen,
dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerrissen in sinnlose Trennung
nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.

Gib uns  Mut und  Voraussicht,
schon heute mit diesem Werk zu beginnen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder
einst stolz den Namen Mensch tragen.   Amen.

(Gebet der Vereinten Nationen, Verfasser: Stephen Vincent Benét)

Wir beteten es in jeder Frühschicht der Fastenzeit in meiner Kirche, so auch am letzten Donnerstag in der letzten Frühschicht. Nicht ahnend, wie aktuell es nicht einmal eine Woche danach wieder einmal werden würde!

Im Gedenken und stiller Anteilnahme für die Opfer des feigen Anschlages in Brüssel am 22. März 2016.

Einen Tag zuvor hatte ich mir so einen wunderschönen Tulpentopf mit vielen Knospen für die kommenden Ostertage geholt, er soll nun hier ein bissel Licht und Farbe in die dunklen Tage bringen und ein Zeichen der Hoffnung sein.

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Damit es Frieden in der Welt gibt,
müssen die Völker in Frieden leben.

Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt,
dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.

Damit es Frieden in den Städten gibt,
müssen sich die Nachbarn verstehen.

Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt,
muß im eigenen Haus Frieden herrschen.

Damit im Haus Frieden herrscht,
muß man ihn im eigenen Herzen finden.

(Laotse)

„Welche Art von Frieden suchen wir? Ich spreche vom aufrichtigen Frieden. Vom Frieden, der dem Leben auf der Erde einen Wert gibt. Nicht nur Frieden in unserer Zeit, sondern Frieden für alle Zeit. Unsere Probleme sind von Menschen gemacht und können von Menschen gelöst werden. Denn letzten Endes ist unsere tiefe Gemeinsamkeit, daß wir alle diesen kleinen Planeten bewohnen. Wir alle atmen die selbe Luft, wir alle hoffen für die Zukunft unserer Kinder und wir alle sind sterblich.“

(Ansprache von John F. Kennedy 1963, American University)

Habt einen guten und friedlichen Donnerstag. Foto6799

8 Gedanken zu “Friedensgebet

  1. Liebe Monika, ich danke Dir ,dass Du uns an dem Friedensgebet teilhaben lässt,es wird offenbar immer dringender darum zu bitten.Auch die eindrucksvolle Ansprache von J.F.Kennedy ist so Aktuell wie eh und je.Man fragt sich ,was sind das für Fanatiker,die , die ganze Welt beherrschen wollen und uns alle in Angst und Schrecken versetzen. Du hast Dir wenigstens ein bisschen Farbe und Freude mit Deinem schönen TulpenTöpfchen ins Haus geholt. Ich habe Kirschzweige geschmückt in der Vase zu stehen.Tulpen und Narzissen in der Vase verblühen immer so schnell. Da ich Ostern kaum zu Hause bin ,macht es keinen Sinn ,mir neue Blumen zu kaufen..Morgen am Karfreitagfrüh fahre ich mit der Bahn nach Köln.Meine Kölner Verwandten feiern morgen ihre Eiserne Hochzeit.Ich war vor 65 Jahren zur Grünen Hochzeit mit meinen Eltern dabei und habe damals die Schleppe der Braut getragen,ich war 8 Jahre alt.Zur Goldenen Hochzeit vor 15 Jahren War ich auch wieder dabei.Ich bin jetzt von noch 4 damaligen Hochzeitsgästen ,die Einzige ,die überhaupt noch jung genug ,fit und reisefähig ist. So ist es mir eine besondere Ehre daran teilnehmen zu dürfen. Liebe Monika ,ich wünsche Dir von Herzen Schöne Tage,hoffentlich mit ein bisschen Sonnenschein.LG.Ursel

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    • Liebe Ursel,
      oh, ja, es wird wahrlich immer dringender, um Frieden zu beten und zu bitten, und es fällt immer schwerer, zu glauben, daß man noch etwas ändern und zum Guten bringen kann, man steht so fassungslos vor soviel Haß und Gewaltbereitschaft. Und wünscht sich immer so sehr, man könne irgendwas tun, aber vielleicht hilft es doch ein wenig, diesem Fanatismus ein „Nein“ entgegenzusetzen und sich nicht in den Gewaltstrudel reißen zu lassen.
      Die Ansprache von JFK fand ich wunderbar, ich hab ihn sehr verehrt.

      Meine Tulpe ist jetzt ganz aufgeblüht und die Farbe ist so sonnig, das ist so hoffnungsvoll und schön. Kirschbaumzweige sind aber auch wundervoll!
      Oh, da haben wir an Ostern was gemeinsam, ich bin auch in Köln, ich fahre am Ostersamstag zu den Kindern, und freue mich sooooo sehr drauf!
      Wow, Eiserne Hochzeit, welch eine Gnade, wunderbar! Und ebenso herrlich, daß du schon als Kind bei der Grünen Hochzeit dabei warst, und sogar die Brautschleppe getragen hast, welch eine wunderschöne Erinnerung. Und wenn du auch die Goldhochzeit miterlebt hast, kann ich mir so gut vorstellen, welch eine Ehre es für dich ist, dabei zu sein, wie schön, daß du es noch schaffst. Ich wünsche dir von Herzen ganz, ganz wunderschöne Tage im Kreise deiner Lieben, und eine ganz feine Feier, es ist so ein seltenes Fest!
      Danke für deine lieben Wünsche, schon jetzt ein frohes und gesegnetes Osterfest mit lieben Grüßen
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,

    ich danke dir sehr,dass du dieses inhaltsschwere Friedensgebet hier für uns einstellst-aus diesem wieder einmal so schlimmen Anlass in Brüssel!

    Ich finde es schön,dass ihr es zu eueren Frühschichten immer gebetet habt.
    Und diese schützenden Hände,die bewahrend über dem zarten Flämmchen „Frieden und Menschlichkeit“ wachen,

    Wir denken an die Opfer in Brüssel,aber ich möchte auch noch mit an die doch meist jungen Opfer der Germanwings-Katastrophe erinnern,die heute vor einem Jahr auch wegen eines kranken Gehirnes-wie in Brüssel und Paris-ihr Leben lassen lassen mussten.

    Laotse sagt es sehr treffend,eigentlich ist alles so einfach,wenn einer den anderen achtet und toleriert,könnten alle in Frieden leben.
    Auch J.F.Kennedy bringt es in seiner Ansprache so schön auf den Punkt!

    Dein wunderschöner Tulpentopf für die Ostertage bringt doch Trost und Hoffnung und Freude,und ich WILL mich auch einfach drüber freuen!
    Feine Farben sinds,wie man in der tollen Slideshow so fein sehen kann.
    Ganz stolz präsentiert er sich!Auch am Schluß nochmal so hübsch!

    Für euch auch einen guten und friedlichen Donnerstag und liebste Grüße
    Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      diese schützenden Hände, die dieses kleine Flämmchen der Hoffnung und des Friedens vor dem erlöschen bewahren wollen, finde ich auch so schön. Sie drücken eigentlich alles aus, was man empfindet bei solch einem Anlaß.
      Auch die German-Wings-Katastrophe hat sich in die Herzen der Menschen eingebrannt. Danke, daß du mit daran erinnerst.
      Es könnte alles so einfach sein, ja, aber der menschliche Geist ist da oft viel komplizierter oder eben auch einfach nicht vorhanden, als die Verhältnisse, die er mit ein wenig Mut, Vernunft und vor allem Liebe leicht lösen könnte.

      Meine Tulpe macht wirklich Freude, die Farbe ist so schön, so sonnig, das ist schon ein bissel was aufmunterndes. Die Hoffnung dürfen wir uns nicht nehmen lassen.

      Ich wünsche dir noch einen schönen restlichen Gründonnerstag mit liebsten Grüßen
      Monika.

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  3. Liebe Monika,

    deine Friedensbeschwörungen sind leider aktueller denn je in diesen traurigen Tagen, an denen man nicht mehr so recht an die Osterbotschaft glauben kann.
    Der Fanatismus hat eine hässliche Fratze und wird wohl leider nie aussterben, das deprimiert ungemein.
    Dennoch wollen wir das zarte Pflänzchen Hoffnung weiterhin hegen und pflegen und den Glauben an das Gute nicht ganz verlieren.

    Danke für dein Innehalten und das Gedenken in deinem Blögchen, in dem wir schon viel Freude aber auch Trauriges miteinander geteilt haben!

    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      du hast so recht, es fällt wirklich zunehmend schwerer, an die Osterbotschaft noch zu glauben. Es hält einem wohl einzig noch der Gedanke bissel aufrecht, was wäre denn, wenn nun niemand mehr für Glaube, Liebe, Hoffnung stünde?! Und so hofft man eben weiter, daß die Weihnachtsbotschaft vom Frieden für die Welt vielleicht eines Tages doch noch auch den letzten Haßprediger erreicht. Leicht ist es nicht! Und deprimiert ungemein, auch da hast du so recht.
      Aber dann betrachte ich mir das Bild von den schützenden Händen, das ich oben eingestellt habe, die das Licht der Hoffnung, des Friedens und der Liebe so behutsam umfangen, um dieses kleine Licht vor dem erlöschen zu bewahren, und dann hab ich eben doch wieder einen Traum, es kommen mehr und mehr Menschen, die ihr Licht an diesem anzünden und auf einmal ist alles hell, das ist ja die Osterbotschaft, so geschieht es ja in jeder Osternacht wieder aufs neue, eine Kerze steckt alle an, und die Kirche wird hell! Vielleicht ist es naiv, zu glauben, daß es so einfach ist, aber ohne einen Funken Hoffnung ist doch auch alles nichts!

      Ich danke dir für die Teilnahme an diesem kleinen Eintrag, ja, wieviel Freude und Leid wir hier schon geteilt haben. Vielleicht ist auch das ein ganz kleines Friedenszeichen für „draußen“!

      Liebe Grüße
      Monika.

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  4. Guten Tag liebe Monika,

    das ist ein wunderbarer Eintrag aus einem traurigen Anlass. Es ist gar nicht so leicht, darauf zu kommentieren.

    Seit der Erschaffung des Menschen

    gibt es Unfrieden.

    Ein Aphorismus von
    Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805)
    sagt es in einem kurzen Satz.

    „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“

    Bemühen wir uns wenigstens in unserem kleinen Rahmen um Frieden.

    Ganz liebe Grüße
    Brigitte

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    • Guten Abend, liebe Brigitte,
      du hast gute Worte gefunden für den kleinen Eintrag aus so traurigem Anlaß, laß dir danken!
      Ja, der Finger Gottes, der dem Menschen seine Seele gab, wie wenig heute noch daran gedacht wird. Und von dem göttlichen Funken ist immer weniger in den Menschenherzen zu spüren!
      Schiller hat es so gut auf den Punkt gebracht.
      Ja, ich glaube, das ist wohl das einzige, was man als einzelner Mensch noch tun kann angesichts des Weltgeschehens, im eigenen, kleinen Bereich die Menschlichkeit, den Frieden und die Liebe zu bewahren wie die schützenden Hände oben die kleine Flamme, auf das es nicht völlig finster wird, da hast du so recht!

      Einen guten Gründonnerstagabend wünsche ich dir mit ganz lieben Grüßen
      Monika.

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