Ponderosa – Hundegeschichten

36 (1) Pw dog20(13)

Du sagst, du wärst so müde wie ein Hund,
so reizbar, krank und hungrig wie ein Hund,
so matt und melancholisch wie ein Hund,
so träge, schläfrig, müßig wie ein Hund.
Doch warum vergleichst Du dich mit einem Hund?

Worin der Mensch geringschätzt einen Hund,
stell ich dich besser gleich mit einem Hund.
Du bist so treu und ehrlich wie ein Hund,
bist unbefangen, lieb, so wie ein Hund,
du bist so klug und tapfer wie ein Hund.

(Sir John Davies
1569 – 1626, engl. Politiker, Anwalt und Dichter)

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Lange ist es her, da hab ich euch eine Fortsetzungsgeschichte versprochen, im Eintrag über das telefonierende Pferd der Ponderosa, meiner ehemaligen Arbeitsstelle, wißt ihr noch?

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/06/07/pfingstpferd-buerohund-18613954/

Und es sollte mit den Hunden weiter gehen, und nun lös ich endlich mein Versprechen ein!

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Unsere Ponderosa, meine ehemalige Arbeitsstelle, die so nur noch in meiner Erinnerung besteht, beherbergte zu ihren „Gründerzeiten“, also beim Einzug meines damaligen Chefs und Freund, vor allem Katzen. Der erste Hund, der Einzug hielt, sitzt auf dem Bild vor dem mittleren Fenster, hihihi, das war

Foto6691 Sally, eine ganz liebe Mischlingshündin! Ihr Schicksal begann gar nicht gut, sie wurde mit fünf Wurfgeschwistern in einem Karton an unseren Müllcontainern entsorgt. Unsere Kinder (Anm. d. Red.: Meine Arbeitsstelle war die Außenstelle einer sozialen Einrichtung für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, daher „unsere Kinder“.)  hatten zum Glück den Karton samt Inhalt gefunden und waren natürlich hoch entzückt. Sie wußten aber auch, daß eine entsprechende Hundehaltung so nicht erlaubt war, aus Gerechtigkeitsgründen, hat ein Kind einen Hund, wollen alle anderen auch. Daher kamen sie natürlich mit dem Karton zu uns, sie wußten ja von der Tierliebe der „Bewohner“ und hofften hier auf Rat und Tat! Und so wurde Sally der erste Hund meines Chefs, aus dem ganzen Wurf hatten sich die beiden gesucht und gefunden. Den übrigen Wurf haben wir im übrigen hervorragend vermitteln können, und alle Geschwister von Sally haben einen feinen Platz bei lieben Menschen gefunden.

Sally war ein richtig liebes Hundemädchen, sie verstand sich großartig mit Mensch und Tier, von groß bis klein!

Leo und Sally Hier mit unserem kleinen Kater Leo, das Bild aus dem Archiv ist bissel klein, ich habs noch mal fotografiert:

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Sie konnte springen wie ein Flummy-Ball, hihihi, und ihr liebstes Spiel war „Postsäcke fangen“, Jutesäcke zum verpacken von viel Post, die konnte man zerren, verbellen, jagen, nach springen, und sich genüßlich drauf wälzen! Oder auch drauf schlafen! Kurzum: Das beste Hundespielzeug ever für Sally!

Ihren Chef liebte sie heiß und innig, es gab ein Spiel zwischen den beiden, wenn Chef sich hinsetzte irgendwo und anfing zu jaulen, dann jaulte sie mit und versuchte, ihn dort wegzudrängen, wo er saß, sie war der festen Überzeugung, daß es ihm da nicht gut gehen konnte, weil er so jaulte, und war froh und ganz stolz auf sich, wenn es ihr gelang.

So lebte sie fröhlich mit den vorhandenen Katzen und ihrem geliebten Cheffe, im Nachbarhaus gab es auch noch Hunde, Alf, Peggy und Anka, Schäferhunde, und Buffy, ein niedlicher Mischling, da kommen wir aber später noch zu.

Und eines Tages gab es für Sally ein „Geschwisterchen“, wenn ihr das Bild gleich seht, wißt ihr, warum ich Geschwisterchen in Anführungszeichen gesetzt habe: Lady und Sally

Lady, eine schwarze, belgische Schäferhündin, eine sog. „Groenendael“, reinrassig und….aus dem Tierheim!

Mein Chef hat immer gerne Tierheime besucht, und bei einem dieser Besuche fiel ihm Lady auf, und das war Schicksal für beide! Es war nämlich Liebe auf den ersten Blick, ich glaub, er ist dreimal hingefahren, hat immer geschwärmt, aber gemeint, nee, geht ja nicht, noch ein Hund, und wenn er unterwegs ist, na, ihr könnt euch denken, wie es ausging, nicht wahr? Lady hatte Cheffe erobert und zog ein!

Lady war der ungewöhnlichste Hund, den ich je gesehen habe und ich habe auch niemals nachher mehr einen solchen Hund getroffen. Sie hatte eine tätowierte Nummer im Ohr, und durch puren Zufall hat mein Chef herausbekommen, daß sie „schußfest“ ist, sie saß neben ihm, als er am Bücherregal gearbeitet hat, und ein Riesenwälzer ist ihm aus der Hand gerutscht und direkt neben Lady auf den Boden geknallt, sie hat nicht mal gezuckt! Und so sind wir davon ausgegangen, daß sie wohl ein ausgebildeter Wach- und Schutzhund war, zumal sie sich auch „aufstellte“, also von der linken Seite aus hinten um ihren Chef herumlief und sich rechts neben ihm aufstellte! Aber warum gibt jemand so einen gut ausgebildeten Hund ins Tierheim? Des Rätsels Lösung hat uns Lady selbst verraten: Sie war ein absolutes Muttertier! Sie adoptierte alles, was ihr vor die Schnauze kam! Von ganz klein bis ganz groß, mit oder ohne Gegenwehr, lol!

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Sie hat sogar die Enten aus dem Teich geholt, das ist wirklich wahr, die Kinder kamen ganz aufgeregt ins Büro und berichteten, Lady würde die Enten jagen, das konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen, und als wir nachgesehen haben, hat sie wirklich die Enten gaaaanz vorsichtig mit der Schnauze aus dem Teich geholt und versucht, sie zu „hudern“, begreiflicherweise waren die Enten nicht begeistert. Lady konnte das gar nicht verstehen.

Unsere kleinen Kätzchen durften an ihr Gesäuge, und obwohl „nix“ kam, waren beide Seiten zufrieden, sie durften auf ihr krabbeln, sie knuffen und mit ihr spielen, sie hat nie die Geduld verloren oder mal geschnappt. Sally hatte ein Hundekörbchen, und in ihrem Instinkt, den kleineren Wärme und Geborgenheit zu geben, hat sie immer versucht, sich mit reinzudrängeln, so lange, bis Cheffe ihr ebenfalls einen großen Hundekorb für ihre Größe besorgt hat, Himmel, was war sie stolz, den mußte sie uns allen am anderen Tag sofort zeigen und bewundern lassen, nun hatte sie endlich einen Platz, wo sie alles und jeden drin bemuttern konnte, deren sie habhaft wurde.

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Sie selbst ist, als mein Chef sie aus dem Tierheim bekam, von uns nicht bemerkt trächtig gewesen, ein Tierarzt hat zuerst fälschlicherweise wegen ihres ausgeprägten Instinktes auf eine Scheinschwangerschaft getippt, sie hat dann ein einziges Junges in einer Nacht sehr dramatisch auf die Welt gebracht, leider war es tot. Es war so ein niedlicher schwarzer Rüde, und wir waren alle sehr traurig. Ihren ausgeprägten Mutterinstinkt hat sie auch danach nicht verloren, im Gegenteil.

Wo immer ihr Chef auch hinging, Lady folgte ihm auf Schritt und Tritt, selbst bis auf „stille Örtlichkeiten“, hihihi! In der kleinen Stammkneipe, die wir hin und wieder mal besuchten, lag sie immer selig schlummernd trotz allem Lärm unter dem Tisch, stand Cheffe auf, stand sie auch auf, in all dem Lärm, der sie nicht störte, hörte sie das! Einmal hat sie sich bei so einem Besuch unter einen kleineren Tisch bissel an der Seite gelegt, und dann beim aufstehen den Tisch gleich mitgenommen, war ein herrliches Bild!

Mein Chef besuchte zu der Zeit im Rahmen einer zweiten Ausbildung nochmal die Uni, und während seiner Abwesenheit haben wir, und in der Hauptsache ich, auf die Hunde aufgepaßt. Bei Sally war das kein Problem, die wuselte fröhlich durch die Gegend und man konnte auch fein mit ihr Gassi gehen, bei Lady war das ein mittelprächtiges Drama!

Ablauf: Chef macht sich fertig zur Uni, kommt mit Lady und Sally von oben ins Büro unten, Sally wuselt durch die Räume, Lady „klebt“ an ihrem Chef. Chef verabschiedet sich, sie blieb dann auch, aber anfangs mußten wir zeitweilig die Türe abschließen, weil sie, groß und stark wie sie war, die Türe aufklinken konnte. Später bezog sie nach dem Abschied von Chef sofort ihre Position

Foto6686 von dem Tisch aus konnte sie auf die „Fahrstraße“ gucken, von wo aus Cheffe wieder kommen würde. Sally leistet ihr da gerade nur zufällig Gesellschaft.

Foto6693 Änderung der Position, wir legen uns auf den Tisch, ist bequemer!

Hier blieb sie liegen, bis am späten Nachmittag oder Abend Cheffe wieder kam, sie ließ mich zwar mit ihr Gassi gehen, aber sehr wiederwillig und nur zum eben Geschäft machen und gaaaanz schnell wieder heim. Später, als ich selbst bereits mit Björn schwanger war, ging sie ausgiebiger mit mir raus, ob sie meinen Zustand „ahnte“ und ich in ihrer innerlichen Rangordnung damit aufgestiegen bin, weiß ich nicht, aber wir haben damals schöne, lange Spaziergänge gemacht.

Bei einer längeren Abwesenheit über ein Wochenende, zu dem Chef sie nicht mitnehmen konnte, habe ich sie bei uns zuhause gehabt, sie hat es akzeptiert, aber ich glaube, richtig wohl gefühlt hat sie sich nicht. Wir hatten ihr im Flur eine Decke hingelegt, mit Blick ins und aufs Schlafzimmer, sie hat aufrecht gesessen in der Nacht, bis sie meinte, wir schiefen, erst dann hat sie sich auch hingelegt. Als ich sie am Montagmorgen dann wieder mit zur Arbeit und zu ihrem Cheffe genommen habe, hab ich die ganze Zeit im Rückspiegel nur ihren großen, schwarzen Hundekopf gehabt, hihihi, sie wollte um keinen Preis verpassen, wann wir ankommen, lach!

Nachdem Björn geboren war, haben Freunde eine kleine Feier für uns veranstaltet, zu der auch mein Chef mit Lady eingeladen war. Björn hatten wir im großen Kinderwagenoberteil zum schlafen bei den Freunden ins Schlafzimmer gestellt, er war da so drei Monate alt, und natürlich mußte Lady mein „Junges“ gucken, ich war natürlich dabei, bissel besorgt ist man ja doch bei so einem großen Hund, sie hat geguckt, gaaanz vorsichtig mal geschnüffelt, und hat sich dann vor das Kinderwagenteil gelegt! Ohne Chef! Und wich und wankte nicht! Bewachte mein Kind! So gut, daß sie sogar mich zuerst angeknurrt hat (was sie ganz selten tat, knurren!), als ich an mein Kind wollte! Sie hat dann ihren „Irrtum“ schnell erkannt und blieb fortan den ganzen Abend in meiner Nähe!

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Der Kontakt zu meiner Arbeitsstelle ist eigentlich nie ganz abgerissen, und als Björn später schon größer war und laufen konnte und wir mal wieder dort waren, da durfte er immer auf ihr reiten, das war so ein herrlicher Anblick, leider gibt es da keine Fotos von, der kleine Kerl auf dem großen schwarzen Hund, der geduldig mit ihm durch die Gegend lief. Wenn er runter wollte, blieb sie stehen und wartete, bis er runtergeklettert war.

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Das war Lady, ich werde sie niemals vergessen. Sie ist alt geworden und hat später mit ihrem und meinem Chef in einem herrlichen alten Bauernhaus gelebt, wieder mit vielen Tieren. Nun ist sie schon lange im Hundehimmel, und ich denke so oft, das, was mich so traurig gemacht hat, nämlich meinen Chef und Freund schon so früh im Alter von 58 Jahren zu verlieren, das hat sie „dort oben“ glücklich gemacht, sie hatte ihren Chef wieder, sie sind wieder vereint! Die Geschichte vom auslaufen des Schiffes, auf der einen Seite der traurige Abschied, auf der anderen das glückliche Wiedersehen!

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Aber traurig soll dieser Eintrag nicht zu Ende gehen, wir hatten ja noch mehr Hunde

Foto6689 Alf mit seinen Jungen, die Mama Anka und die Tante Peggy, Foto6694 und Buffy!

Aber da kommt dann noch eine Fortsetzung, da gibt es auch noch einiges an feinen Geschichten, könnt ihr euch schon mal vorfreuen, hihihi!

Sally Foto6691 und Lady Foto6679 sagen dann mal tschüß und wir,

Foto6419 Mimi und ich, wünschen euch einen ganz wunderschönen Sonntag mit hoffentlich einem solchen Speckwetter, wie wir es am Samstag hatte. Mimi hat sogar schon Balkonien „geprobt“, aber auch davon später mehr!

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Habts fein!

22 Gedanken zu “Ponderosa – Hundegeschichten

  1. Ach liebe Monika, ist das ein bezaubernder Eintrag von den Ponderosa Hundegeschichten und dem Pferd.Am frühen Sonntagmorgen hast Du für Heiterkeit gesorgt und ich habe so herzlich lachen müssen.Was sind das für tolle Geschichten,die einfach so das Leben schrieb.Du hast aber auch einen köstlichen Humor und Erzählkunst dazu,,ich könnte Dir ewig lauschen,ob Deiner herrlichen Geschichten.Ich liebe Hundegeschichten sowieso.Ich hatte als Kind eine schwarze Pudelhündin ,sie lebte bei meinen Eltern und mir wie im Schlaraffenland,leider ist sie nur 10 Jahre alt geworden.Die ganze Familie hat unter ihrem frühen Tod gelitten,danach kam auch kein Tier mehr in Frage und ich lebe hier sorglos mit meinem Stoffeisbären Knut,im Alter ist es sowieso schlecht sich ein Tier zuzulegen.Am Schluss Deiner herrlich,lustigen Geschichte kamen mir dann doch die Tränen,ach warum muss das alles im Leben ,so traurig enden?Trotzdem hast Du für Heiterkeit gesorgt und die liebe Sonne scheint auch,was will man mehr ,wünsche Dir einen schönen Sonntag mit Mimilein.Überlege mir auch schon,wen das Wetter jetzt besser wird ,mir eine Jahreskarte für den Zoo zu kaufen,obwohl ohne Knut ist es nicht mehr dasselbe,mal sehen,jetzt geht es mit Riesenschritten auf Ostern zu und ich freue mich schon auf neue Einträge von Dir!Danke Dir ,liebe Monika! .LG Ursel

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    • Liebe Ursel,
      wie schön, da freu ich mich jetzt sehr drüber, daß dir der Eintrag gefallen hat und ich für Heiterkeit sorgen konnte, das ist besonders schön, ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
      Ja, diese Geschichten schrieb das Leben, und sie zählen zu meinen schönsten Erinnerungen, das war so eine herrliche Zeit! Danke fürs liebe Kompliment, ich schreib eigentlich immer so „aussem Bauch“, und bei diesen Geschichten fällt es mir sowieso ganz leicht!
      Oh, schade, daß eure Pudelhündin nicht so alt geworden ist, aber dafür hatte sie 10 wunderschöne Jahre bei euch, so wird sie das und euch und ihr sie nie vergessen! Ja, manchmal fällt es schwer, dann noch einmal mit einem Tier zu beginnen, und da hast du sicher auch recht, im Alter wird das doch schon schwieriger mit einem Tier, man muß ja dann praktisch doch vorsorgen, das ist ja auch alles nicht so einfach, und wenn du schreibst, du lebst glücklich mit deinem Stoffeisbären Knut (soooo schöööön!), dann ist das doch auch fein! Stofftiere mag ich ja auch sehr gerne, wenn du das „Pfingstpferd“ von der Ponderosa nachgelesen hast, hast du ja eines von meinen auch gesehen, Amadeus, mein damaliger Bürohund, der heute noch mein kleines PC-Büro bewacht, hihihi!
      Freud und Leid liegen mitunter doch sehr eng beieinander, das war schon ein herber Verlust mit meinem Chef und Freund damals.
      Hier schien die liebe Sonne auch, nun fängt sie an, sich zu verkrümeln, aber macht nix, man merkt, daß es wird, es riecht auch schon anders draußen, ganz zart nach Frühling und aufbrechender Erde, herrlich!
      Mach doch, mit der Jahreskarte, das ist doch trotzdem schön, Tiere haben doch immer was aufmunterndes und schönes, und ich nehme jetzt mal so an, Knuti wäre es recht, er würde sich freuen!
      Noch knapp einen Monat, ja, dann ist Ostern, ich freu mich auch schon drauf, ich wünsche dir einen schönen Sonntagnachmittag mit lieben Grüßen
      Monika.

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  2. So eine feine Geschichte, liebe Monika ♥
    Ja, Hunde sind wirklich das Feinste was uns Menschen passieren konnte.
    Leider geben wir nicht alle ihnen das zurück, was sie verdienen.
    Dein Chef aber hat sie geliebt, die Hunde, und sie ihn.
    Dein Eintrag heute hat mich sehr berührt, so dass ich dir noch schnell schreiben muss, obwohl ich gar keine Zeit habe, denn ich muss zum Kind. Es nullt heute und ist in der Nähe von Hamburg auf einer Ausstellung. Da passt das heutige Speckwetter, zum Burtzeltag und zur Ausstellung.
    Ich danke dir für den schönen Bericht, das Gedicht und die feinen Bilder und wünsche dir eine schönen Sonntag mit Mimilein auf dem Balkon.
    Liebe Grüße von
    Brigitte und
    Buddylein

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    • Oooh, da freu ich mich jetzt aber sehr drüber, daß du trotz knapper Zeit noch rein geguckt und kommentiert hast! Und wünsch erst einmal deinem Kind unbekannterweise alles Liebe und Gute zum Geburtstag mit der Null, da wird es sich aber freuen, daß die Mama kommt, und ich hoffe, bei dem schönen Wetter wird auch die Ausstellung ein Erfolg!
      Ja, Hunde sind wirklich eine Bereicherung für das menschliche Leben, ich hab ja, wie du siehst, mit beidem Erfahrung, mit Hund und Katze, beides unterschiedlich, aber immer ein wunderbares Zusammenleben! Leider wissen das wirklich nicht alle Menschen zu würdigen, sieht man ja schon daran, wie damals an unserer Ponderosa die Hundewelpen schlicht und gemein in einem Karton am Müllcontainer „entsorgt“ worden sind! Und einfach nur Glück hatten, daß sie gefunden wurden.
      Oh, ja, mein Chef hat die Hunde sehr geliebt, und sie ihn, er hat auch bis zu seinem Tod wieder so eine geliebte Hündin gehabt, die unendlich um ihn getrauert hat, aber in seiner Lebensgefährtin eine treue Freundin hat, die beiden sind sich gegenseitig ein Trost.

      Hach, und Mimi freut sich gerade sehr, (ich natürlich auch, hihihi!) ein Bild von ihrem Kumpel Buddylein, und was für ein schönes, er guckt so niedlich! Er ist ja auch so ein richtiger kleiner Hunde-Chameur, und ich kann dir ehrlich versichern, bei Buddylein hätte auch mein Chef und Freund glänzende Augen bekommen! Mimi schickt ihm mal wieder einen lieben Schnurrgruß und von mir gibt es den „Püler“, der Ausdruck stammt im übrigen von eben diesem Chef und Freund.
      Balkonien ist heute nicht so fein, es ist etwas diesig und sehr kalt, aber Mimi, die Pragmatikerin, hat halt ihre feine Hängematte, da isses auch schön und sonnig drin, hihihi, wir wünschen einen wunderschönen Sonntag mit dem Kind-Geburtstag und der feinen Ausstellung, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  3. Meine liebe Monika,

    ich freu mich heute auch über den wunderschönen Hundeeintrag!
    Ich hab alle Tiere sehr gern,aber zu Hunden hab ich von klein auf eine besondere Beziehung,und sie haben mir auch noch nie „ein Haar gekrümmt“.
    Wenn ich mit meiner Mutter unterwegs war,und ich schon jauchzte in Erwartung eines spazieren gehenden Hundes,wenn er noch gar nicht richtig zu sehen war,sagte sie immer „du mußt die riechen!“ :).Wer weiß…

    Auf dein feines einleitendes Gedicht eingehend-ich kann es auch überhaupt nicht leiden,wenn weniger schöne Eigenschaften bei Menschen mit Tieren verglichen werden.Das haben sie echt nicht verdient!Sind sie uns doch sogar oft in mancher Beziehung Vorbild!

    Natürlich weiß ich noch vom telefonierenden Pferd,das war auch so niedlich.Und heute gehts weiter von euerer tierliebenden „Ponderosa“.Für mich wäre das auch ein Paradies gewesen!

    Die Sally ist ein allerliebstes Hundemädel und hatte es nach ihrem schweren Schicksal so fein bei euch.Niedlich mit dem Kater Leo zusammen.

    Dann das GeschwitsterCHEN für sie,die wunderschöne Lady!So eine tolle Ausbildung hatte sie!
    Das ist wirklich lustig mit ihrem Adoptionssinn und Mutterinstinkt-und sehr berührend.Traurig mit dem Welpen,gerade für sie.Bewegend ist auch die Treue zu ihrem und euerem Chef,sicher aus der Dankbarkeit heraus geboren.

    Ich find es toll,dass ihr Lady mit zu Hause hattet und sooo putzig,wie sie Björn bemutterte und bewachte und dass er sogar auf ihr reiten konnte!
    Das passt alles fein zur „Ponderosa“ :) !

    Ich kann mir sehr gut vorstellen,dass das alles sehr schöne Erinnerungen sind, und du oft und gern an diese lieben „Kerlchen“ und an alle anderen Tierchen in dieser Arbeitsstelle denkst!Das würde mir genauso gehen!Du merkst,ich schreibe mich richtig in Begeisterung!
    Und Freude und Leid liegen so oft nah beieinander,egal,ob liebe Menschen oder Tiere uns verlassen müssen.

    Nun freu ich mich auch auf die Fortsetzung über die anderen lieben Wuffis,sie sehen vielversprechend aus!

    Lieben Dank für diese herrlichen Episoden,die hübschen Fotos und Bildchen-eine feine Sonntagslektüre!

    Hier ist es wieder bedeckt und sehr kalt,aber am längsten hats gedauert!
    Mimilein kann sicher bald wieder richtig auf ihren geliebten Balkon.

    Für euch auch einen schönen und gemütlichen Sonntag und habts auch fein!

    Liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      das hatte ich mir gedacht, daß du dich da besonders drüber freust, hihihi, bei deiner Vorliebe für Hunde! Das ist so niedlich mit dem Spaziergang früher mit deiner Mutti und daß du, wie sie sagte, die wohl „riechen“ konntest! Sagt man ja auch nicht umsonst, wenn man jemanden oder was gut leiden kann, daß man ihn gut riechen kann.
      Ja, da hat der Mensch schon so manches auf Tiere übertragen, wo er sich lieber selber an die eigene Nase fassen sollte, so z.B. auch bei der sog. „Affenliebe“, das ist ja auch ein Vergleich, der mehr als hinkt!
      Das war ein Paradies, unsere Ponderosa, das war meine schönste Zeit, zumal sie ja auch noch ganz eng mit dem Kommen und der Geburt von Björn verknüpft war.
      Von unseren Katzen kommt auch noch was, weil du Leo so fein fandest mit Sally zusammen! Sie waren ja die „Erstbewohner“ damals auf der Ponderosa.
      Lady war schon eine ganz besondere Hündin, und das mit ihrem kleinen Welpen war sehr traurig, aber sie hatte immer Ersatz mit allen anderen Kleinen und sie hatte ihren Chef, und das war sowieso das wichtigste für sie!
      Die beiden hatten sich halt gesucht und gefunden, wir haben immer so gelacht, wenn er von der Uni nach Hause kam und ins Büro, dann sprang ihm Lady mit all ihrer Größe und Pracht wirklich in die Arme, lach, und hat ihn so einige Male, wenn er nicht ganz so darauf gefaßt war, einfach umgeworfen vor lauter Liebe! Sonst hat sie niemals jemanden angesprungen!
      Tja, Björn paßte ganz hervorragend in das Mutter-Instinkt-Schema von Lady, hihihi, er kann sich da heute noch dran erinnern, wie er auf ihr geritten ist.
      Ich kann das gut verstehen, daß du dich da in Begeisterung schreibst, das ging mir bei meinem Eintrag nicht anders, ich denke so gerne und so oft daran zurück! Das ist leider nur zu wahr, daß Freude und Leid oft sehr beieinander liegen.
      Da kannst du dich auch drauf freuen, auf die nächsten Geschichten, die Viererbande von nebenan, die war auch nicht ohne, lach!

      Hier ist es mittlerweile bissel zugezogen und diesig, und leider auch sehr kalt, da hat Mimi für heute doch ihrer Indoor-Hängematte den Vorzug gegeben, aber dit wird! Es riecht schon ganz anders draußen!
      Wir wünschen einen feinen Sonntagnachmittag mit liebsten Grüßen
      Monika und Mimi.

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  4. Liebe Monika, das war ein Sonntagseintrag ganz nach unserem Herzen. Deine Schilderungen sind ja so lebendig, dass man fast meinen könnte, „live“ dabei gewesen zu sein. Leider, leider treffen die guten Eigenschaften in der 2. Strophe des Gedichts nur auf die allerwenigsten Menschen zu. Aber dafür haben wir ja unsere Vierbeiner, damit sie uns manchmal daran erinnern, wie wir sein könnten.

    Das freut mich aber, dass Ihr schon einen so schönen Vorfrühlingstag genießen durftet. Hier sind wir davon noch ein gutes Stück entfernt, aber das wird. Immerhin blühen bei uns im Garten schon die ersten Schneeglöckchen.

    Nun wünschen wir Euch zwei Hübschen noch einen feinen Sonntag. Kommt fröhlich in die neue Woche und seid herzlichst gegrüßt von Euren zwei- und vierbeinigen Berlinern!

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    • Liebe Sabine,
      jaaaa, an euch hab ich auch oft gedacht bei dem Eintrag, und daß er so ganz nach deinem Geschmack ist, hihihi, schließlich hast du ja auch so ein feines Dreier-Gespann, das du liebst und das dich für alles so innig zurückliebt!
      Da freu ich mich jetzt sehr, daß du bei meinen Schilderungen „live“ dabei sein konntest, so sollte das!
      Genauso isses, unsere Vierbeiner können, neben all ihrer Liebe für uns, die so wunderbar bedingungslos ist, uns auch mal an unsere guten Eigenschaften gemahnen, die im allgemeinen Trubel doch hin und wieder schon mal auch bissel untergehen!
      Heute ist es hier auch wieder bissel zugezogen, diesig und kalt, da hat Mimi Balkonien wieder mit der Indoor-Hängematte vertauscht, hihihi, aber dit wird, da gibt es bald kein Halten mehr, auch die Luft ist schon ganz anders draußen. Und ihr habt wenigstens schon mal Schneeglöckchen, die sind so fein und machen doch Vorfreude auf den Frühling.

      Da wünschen wir mal ganz doll einen feinen Sonntagnachmittag noch zurück, und ebenfalls einen guten Start wieder in die neue Woche, liebe und herzlichste Grüße senden die zwei- und vierbeinigen Obärhausener den lieben zwei- und vierbeinigen Bärlinern, hihihi!
      Liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  5. Liebe Monika,

    von so einem paradiesischen Büroumfeld wie auf der Ponderosa können andere nur träumen und du warst wirklich darum zu beneiden.
    Die zu Herzen gehende Geschichte von Lady berührt sehr und man kann sich anhand deiner Schilderungen die enge Beziehung von deinem Chef zu diesem außergewöhnlichen Hund Lady hautnah vorstellen.

    Natürlich habe ich bei dieser Gelegenheit auch gerne noch einmal die Geschichte von dem telefonierenden Pferd nachgelesen – wunderbare Erinnerungen, die auch der zerstörende Brand auf der Ponderosa nicht auslöschen kann.

    Ich freue mich auf weitere Tiergeschichten von dir und sende liebe Sonntagsgrüße an dich und Mimilein!
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      oooh, ja, das war ein Paradies von einer Arbeitsstelle und ich bin heute noch so dankbar dafür, daß ich das mehr als 6 Jahre erleben durfte und nachher ja auch noch eine lange Zeit außerhalb der Berufstätigkeit. Meine allerschönsten Jahre, und mit dem wunderschönen Übergang von einer Tätigkeit in die nächste als „Muttertier“, hihihi, und daß halt auch Björn noch viele Erinnerungen an das Ganze hat, unbewußt wie bewußt!

      Lady und mein Chef haben sich gesucht und gefunden, nach ihrem Tod blieb ihr Platz nicht lange verwaist und bei seinem Tod hat er auch wieder so ein geliebtes Hundemädchen hinterlassen, das ich auch kennenlernen durfte, wieder eine schwarze, sie hat sehr um ihn getrauert, hat aber seine Lebensgefährtin, die sich kümmert und sie genauso liebt, so konnten die beiden sich bissel gegenseitig trösten.

      Jaaa, unser telefonierendes Pferd ist ja auch ein Highlight, hihihi, ich les es selber immer wieder mal gerne nochmal nach. Und die Erinnerungen sind alle im „sicheren Land der Vergangenheit“, und da kann ich jederzeit hin, das konnte auch ein Brand nicht zerstören.

      Dieses Mal dauert die Fortsetzung nicht wieder so lange, hihihi, ich bin nun wieder bissel im Schwung. Hab einen schönen Sonntagabend noch, Mimi schickt Schnurrgrüße an Django, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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    • Lieber Jens,
      freut mich, daß es dir gefallen hat!
      Hach, der feine große Vitus, das ist so ein toller, mächtiger Bär, und im Hintergrund ist, jetzt kann ich bloß tippen, hihihi, Nika?
      Danke fürs feine Bild, prima Start in die neue Woche, den ich dir auch wünsche mit lieben Grüßen
      Monika.

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    • Hihihi, jetzt bin ich stolz, daß ich wirklich Nika erkannt habe!
      Oh, Larissa hatte also keine Lust zum mitfuttern, dafür hat sie aber fein Modell gelegen für ein wunderschönes Bild von dir von ihr! Danke dafür, guts Nächtle und liebe Grüße
      Monika.

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  6. Lieber Buddy!

    Auch aus Berlin erreichen Dich die besten Glückwünsche zu Deinem Burtzeltag. Bleib gesund und lass Dich von Frauchen so richtig verwöhnen. Einen kräftigen Pfotendruck und ein dreifach herzliches „WAU!“ senden Dir

    Barny, Nelly und Bobby

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    • Er ist an Krebs verstorben.
      Was den Brand ausgelöst hat, ist wohl nie richtig geklärt worden, ob Brandstiftung oder Fahrlässigkeit, das Haus war unbewohnt zu dem Zeitpunkt im Oktober 2013, zum Glück.
      Oh, ja, da hab ich viele und die wunderschönsten meiner Erinnerungen dran, an diese Zeit!
      Danke fürs reingucken!

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