Ponderosa – Hundegeschichten

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Du sagst, du wärst so müde wie ein Hund,
so reizbar, krank und hungrig wie ein Hund,
so matt und melancholisch wie ein Hund,
so träge, schläfrig, müßig wie ein Hund.
Doch warum vergleichst Du dich mit einem Hund?

Worin der Mensch geringschätzt einen Hund,
stell ich dich besser gleich mit einem Hund.
Du bist so treu und ehrlich wie ein Hund,
bist unbefangen, lieb, so wie ein Hund,
du bist so klug und tapfer wie ein Hund.

(Sir John Davies
1569 – 1626, engl. Politiker, Anwalt und Dichter)

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Lange ist es her, da hab ich euch eine Fortsetzungsgeschichte versprochen, im Eintrag über das telefonierende Pferd der Ponderosa, meiner ehemaligen Arbeitsstelle, wißt ihr noch?

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/06/07/pfingstpferd-buerohund-18613954/

Und es sollte mit den Hunden weiter gehen, und nun lös ich endlich mein Versprechen ein!

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Unsere Ponderosa, meine ehemalige Arbeitsstelle, die so nur noch in meiner Erinnerung besteht, beherbergte zu ihren „Gründerzeiten“, also beim Einzug meines damaligen Chefs und Freund, vor allem Katzen. Der erste Hund, der Einzug hielt, sitzt auf dem Bild vor dem mittleren Fenster, hihihi, das war

Foto6691 Sally, eine ganz liebe Mischlingshündin! Ihr Schicksal begann gar nicht gut, sie wurde mit fünf Wurfgeschwistern in einem Karton an unseren Müllcontainern entsorgt. Unsere Kinder (Anm. d. Red.: Meine Arbeitsstelle war die Außenstelle einer sozialen Einrichtung für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, daher „unsere Kinder“.)  hatten zum Glück den Karton samt Inhalt gefunden und waren natürlich hoch entzückt. Sie wußten aber auch, daß eine entsprechende Hundehaltung so nicht erlaubt war, aus Gerechtigkeitsgründen, hat ein Kind einen Hund, wollen alle anderen auch. Daher kamen sie natürlich mit dem Karton zu uns, sie wußten ja von der Tierliebe der „Bewohner“ und hofften hier auf Rat und Tat! Und so wurde Sally der erste Hund meines Chefs, aus dem ganzen Wurf hatten sich die beiden gesucht und gefunden. Den übrigen Wurf haben wir im übrigen hervorragend vermitteln können, und alle Geschwister von Sally haben einen feinen Platz bei lieben Menschen gefunden.

Sally war ein richtig liebes Hundemädchen, sie verstand sich großartig mit Mensch und Tier, von groß bis klein!

Leo und Sally Hier mit unserem kleinen Kater Leo, das Bild aus dem Archiv ist bissel klein, ich habs noch mal fotografiert:

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Sie konnte springen wie ein Flummy-Ball, hihihi, und ihr liebstes Spiel war „Postsäcke fangen“, Jutesäcke zum verpacken von viel Post, die konnte man zerren, verbellen, jagen, nach springen, und sich genüßlich drauf wälzen! Oder auch drauf schlafen! Kurzum: Das beste Hundespielzeug ever für Sally!

Ihren Chef liebte sie heiß und innig, es gab ein Spiel zwischen den beiden, wenn Chef sich hinsetzte irgendwo und anfing zu jaulen, dann jaulte sie mit und versuchte, ihn dort wegzudrängen, wo er saß, sie war der festen Überzeugung, daß es ihm da nicht gut gehen konnte, weil er so jaulte, und war froh und ganz stolz auf sich, wenn es ihr gelang.

So lebte sie fröhlich mit den vorhandenen Katzen und ihrem geliebten Cheffe, im Nachbarhaus gab es auch noch Hunde, Alf, Peggy und Anka, Schäferhunde, und Buffy, ein niedlicher Mischling, da kommen wir aber später noch zu.

Und eines Tages gab es für Sally ein „Geschwisterchen“, wenn ihr das Bild gleich seht, wißt ihr, warum ich Geschwisterchen in Anführungszeichen gesetzt habe: Lady und Sally

Lady, eine schwarze, belgische Schäferhündin, eine sog. „Groenendael“, reinrassig und….aus dem Tierheim!

Mein Chef hat immer gerne Tierheime besucht, und bei einem dieser Besuche fiel ihm Lady auf, und das war Schicksal für beide! Es war nämlich Liebe auf den ersten Blick, ich glaub, er ist dreimal hingefahren, hat immer geschwärmt, aber gemeint, nee, geht ja nicht, noch ein Hund, und wenn er unterwegs ist, na, ihr könnt euch denken, wie es ausging, nicht wahr? Lady hatte Cheffe erobert und zog ein!

Lady war der ungewöhnlichste Hund, den ich je gesehen habe und ich habe auch niemals nachher mehr einen solchen Hund getroffen. Sie hatte eine tätowierte Nummer im Ohr, und durch puren Zufall hat mein Chef herausbekommen, daß sie „schußfest“ ist, sie saß neben ihm, als er am Bücherregal gearbeitet hat, und ein Riesenwälzer ist ihm aus der Hand gerutscht und direkt neben Lady auf den Boden geknallt, sie hat nicht mal gezuckt! Und so sind wir davon ausgegangen, daß sie wohl ein ausgebildeter Wach- und Schutzhund war, zumal sie sich auch „aufstellte“, also von der linken Seite aus hinten um ihren Chef herumlief und sich rechts neben ihm aufstellte! Aber warum gibt jemand so einen gut ausgebildeten Hund ins Tierheim? Des Rätsels Lösung hat uns Lady selbst verraten: Sie war ein absolutes Muttertier! Sie adoptierte alles, was ihr vor die Schnauze kam! Von ganz klein bis ganz groß, mit oder ohne Gegenwehr, lol!

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Sie hat sogar die Enten aus dem Teich geholt, das ist wirklich wahr, die Kinder kamen ganz aufgeregt ins Büro und berichteten, Lady würde die Enten jagen, das konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen, und als wir nachgesehen haben, hat sie wirklich die Enten gaaaanz vorsichtig mit der Schnauze aus dem Teich geholt und versucht, sie zu „hudern“, begreiflicherweise waren die Enten nicht begeistert. Lady konnte das gar nicht verstehen.

Unsere kleinen Kätzchen durften an ihr Gesäuge, und obwohl „nix“ kam, waren beide Seiten zufrieden, sie durften auf ihr krabbeln, sie knuffen und mit ihr spielen, sie hat nie die Geduld verloren oder mal geschnappt. Sally hatte ein Hundekörbchen, und in ihrem Instinkt, den kleineren Wärme und Geborgenheit zu geben, hat sie immer versucht, sich mit reinzudrängeln, so lange, bis Cheffe ihr ebenfalls einen großen Hundekorb für ihre Größe besorgt hat, Himmel, was war sie stolz, den mußte sie uns allen am anderen Tag sofort zeigen und bewundern lassen, nun hatte sie endlich einen Platz, wo sie alles und jeden drin bemuttern konnte, deren sie habhaft wurde.

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Sie selbst ist, als mein Chef sie aus dem Tierheim bekam, von uns nicht bemerkt trächtig gewesen, ein Tierarzt hat zuerst fälschlicherweise wegen ihres ausgeprägten Instinktes auf eine Scheinschwangerschaft getippt, sie hat dann ein einziges Junges in einer Nacht sehr dramatisch auf die Welt gebracht, leider war es tot. Es war so ein niedlicher schwarzer Rüde, und wir waren alle sehr traurig. Ihren ausgeprägten Mutterinstinkt hat sie auch danach nicht verloren, im Gegenteil.

Wo immer ihr Chef auch hinging, Lady folgte ihm auf Schritt und Tritt, selbst bis auf „stille Örtlichkeiten“, hihihi! In der kleinen Stammkneipe, die wir hin und wieder mal besuchten, lag sie immer selig schlummernd trotz allem Lärm unter dem Tisch, stand Cheffe auf, stand sie auch auf, in all dem Lärm, der sie nicht störte, hörte sie das! Einmal hat sie sich bei so einem Besuch unter einen kleineren Tisch bissel an der Seite gelegt, und dann beim aufstehen den Tisch gleich mitgenommen, war ein herrliches Bild!

Mein Chef besuchte zu der Zeit im Rahmen einer zweiten Ausbildung nochmal die Uni, und während seiner Abwesenheit haben wir, und in der Hauptsache ich, auf die Hunde aufgepaßt. Bei Sally war das kein Problem, die wuselte fröhlich durch die Gegend und man konnte auch fein mit ihr Gassi gehen, bei Lady war das ein mittelprächtiges Drama!

Ablauf: Chef macht sich fertig zur Uni, kommt mit Lady und Sally von oben ins Büro unten, Sally wuselt durch die Räume, Lady „klebt“ an ihrem Chef. Chef verabschiedet sich, sie blieb dann auch, aber anfangs mußten wir zeitweilig die Türe abschließen, weil sie, groß und stark wie sie war, die Türe aufklinken konnte. Später bezog sie nach dem Abschied von Chef sofort ihre Position

Foto6686 von dem Tisch aus konnte sie auf die „Fahrstraße“ gucken, von wo aus Cheffe wieder kommen würde. Sally leistet ihr da gerade nur zufällig Gesellschaft.

Foto6693 Änderung der Position, wir legen uns auf den Tisch, ist bequemer!

Hier blieb sie liegen, bis am späten Nachmittag oder Abend Cheffe wieder kam, sie ließ mich zwar mit ihr Gassi gehen, aber sehr wiederwillig und nur zum eben Geschäft machen und gaaaanz schnell wieder heim. Später, als ich selbst bereits mit Björn schwanger war, ging sie ausgiebiger mit mir raus, ob sie meinen Zustand „ahnte“ und ich in ihrer innerlichen Rangordnung damit aufgestiegen bin, weiß ich nicht, aber wir haben damals schöne, lange Spaziergänge gemacht.

Bei einer längeren Abwesenheit über ein Wochenende, zu dem Chef sie nicht mitnehmen konnte, habe ich sie bei uns zuhause gehabt, sie hat es akzeptiert, aber ich glaube, richtig wohl gefühlt hat sie sich nicht. Wir hatten ihr im Flur eine Decke hingelegt, mit Blick ins und aufs Schlafzimmer, sie hat aufrecht gesessen in der Nacht, bis sie meinte, wir schiefen, erst dann hat sie sich auch hingelegt. Als ich sie am Montagmorgen dann wieder mit zur Arbeit und zu ihrem Cheffe genommen habe, hab ich die ganze Zeit im Rückspiegel nur ihren großen, schwarzen Hundekopf gehabt, hihihi, sie wollte um keinen Preis verpassen, wann wir ankommen, lach!

Nachdem Björn geboren war, haben Freunde eine kleine Feier für uns veranstaltet, zu der auch mein Chef mit Lady eingeladen war. Björn hatten wir im großen Kinderwagenoberteil zum schlafen bei den Freunden ins Schlafzimmer gestellt, er war da so drei Monate alt, und natürlich mußte Lady mein „Junges“ gucken, ich war natürlich dabei, bissel besorgt ist man ja doch bei so einem großen Hund, sie hat geguckt, gaaanz vorsichtig mal geschnüffelt, und hat sich dann vor das Kinderwagenteil gelegt! Ohne Chef! Und wich und wankte nicht! Bewachte mein Kind! So gut, daß sie sogar mich zuerst angeknurrt hat (was sie ganz selten tat, knurren!), als ich an mein Kind wollte! Sie hat dann ihren „Irrtum“ schnell erkannt und blieb fortan den ganzen Abend in meiner Nähe!

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Der Kontakt zu meiner Arbeitsstelle ist eigentlich nie ganz abgerissen, und als Björn später schon größer war und laufen konnte und wir mal wieder dort waren, da durfte er immer auf ihr reiten, das war so ein herrlicher Anblick, leider gibt es da keine Fotos von, der kleine Kerl auf dem großen schwarzen Hund, der geduldig mit ihm durch die Gegend lief. Wenn er runter wollte, blieb sie stehen und wartete, bis er runtergeklettert war.

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Das war Lady, ich werde sie niemals vergessen. Sie ist alt geworden und hat später mit ihrem und meinem Chef in einem herrlichen alten Bauernhaus gelebt, wieder mit vielen Tieren. Nun ist sie schon lange im Hundehimmel, und ich denke so oft, das, was mich so traurig gemacht hat, nämlich meinen Chef und Freund schon so früh im Alter von 58 Jahren zu verlieren, das hat sie „dort oben“ glücklich gemacht, sie hatte ihren Chef wieder, sie sind wieder vereint! Die Geschichte vom auslaufen des Schiffes, auf der einen Seite der traurige Abschied, auf der anderen das glückliche Wiedersehen!

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Aber traurig soll dieser Eintrag nicht zu Ende gehen, wir hatten ja noch mehr Hunde

Foto6689 Alf mit seinen Jungen, die Mama Anka und die Tante Peggy, Foto6694 und Buffy!

Aber da kommt dann noch eine Fortsetzung, da gibt es auch noch einiges an feinen Geschichten, könnt ihr euch schon mal vorfreuen, hihihi!

Sally Foto6691 und Lady Foto6679 sagen dann mal tschüß und wir,

Foto6419 Mimi und ich, wünschen euch einen ganz wunderschönen Sonntag mit hoffentlich einem solchen Speckwetter, wie wir es am Samstag hatte. Mimi hat sogar schon Balkonien „geprobt“, aber auch davon später mehr!

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Habts fein!

Orange, Kiwi & Co.

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An eine Orange

  Herrliche Frucht,
im Haine
behutsam gereift.
Von Sonne und Südwind
tausendmal überküßt,
gerötet, gegoldet.
Duftend und schwer
ruhst du in meiner Hand.

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  Wieviel Sonnenküsse,
wieviel Regenschauer,
wieviel Vollmondschein,
welch ein großes warmes Land
halte ich mit dir,
Vollkommene!
in meiner kleinen
gewölbten Hand.

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(Francisca Stoecklin)

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Das Wochenende ist schon ein bissel wieder in Sicht, heute morgen um 6.00 Uhr beginnt die zweite Frühschicht der Fastenzeit in meiner Kirche, da gibt es nun mal was für den Magen statt für die Augen, hihihi!

Denn Fastenzeit bedeutet für mich auch Verzicht auf Schokolade & Co., aber der Mensch ist ja erfinderisch, und so hält sich der Verzicht auf Süßes insofern in Grenzen, als es ja noch lecker Obst gibt! Erlaubt! Zum Beispiel Orangen

Die Orange (Aussprache: [oˈʁaŋʒə] oder [oˈʁɑ̃ːʒə]), nördlich der Speyerer Linie auch Apfelsine (von niederdeutsch appelsina, wörtlich „Apfel aus China/Sina“) genannt, ist ein immergrüner Baum, im speziellen wird auch dessen Frucht so genannt. Der gültige botanische Name der Orange ist Citrus × sinensis L., damit gehört sie zur Gattung derZitruspflanzen  (Citrus) in der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie stammt aus China oder Südostasien, wo sie aus einer Kreuzung von Mandarine (Citrus reticulata) und Pampelmuse (Citrus maxima) entstanden ist.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Orange_(Frucht)

und da im besonderen und von mir heißgeliebt die Blutorangen!

Histoire_et_culture_des_orangers_A._Risso_et_A._Poiteau._--_Paris_Henri_Plon,_Editeur,_1872

(Ilustration: Citrus sinensis (L.) Historie et culture des orangers, A. Poiteau – Paris, Henri Plon, Editeur, 1872)

Und das Ergebnis sieht dann so aus:

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Und das ist dann titelmäßig Orange, Kiwi & Co, und da kommt nun mal unser Rezeptbuch wieder zu Ehren:

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  • Saft von 3 Blutorangen
  • 1 Kiwi
  • 2 Bananen
  • 200 ml Multivitaminsaft (mit Möhre)
  • 1 El Honig
  • 1 El schwarzer Johannisbeersirup

Kiwi schälen und kleinschneiden, Bananen schälen und kleinschneiden, restliche Zutaten zusammen mit Kiwi- und Bananenscheiben in den Mixer und pürieren.

Das ist so lecker! Und so lecker süß! Und wenn man es dann noch hübsch anrichtet, hat auch das Auge was davon:

Ich liebe auch den Duft von Orangen, getrocknete Orangenscheiben als Deko und zum beduften kennen wir ja alle auch aus der Weihnachtszeit. Ich habe im letzten Jahr Orangenschalen in kleinen Stücken getrocknet und verwende das für meine Räuchermischungen, das ist soooo schön! Orangenöl kann man in Duftlampen verwenden, der Duft wirkt stimmungsaufhellend und gegen den Winterblues, er reinigt die Luft, hat eine anregende Wirkung auf alle inneren Organe, der fruchtig-warme Duft ist immunstärkend, muskelentspannend und den Kreislauf anregend.

Es gibt natürlich auch was herrliches für die Badewanne mit Orangen, das ist eines meiner Lieblingsbadezusätze im Winter, guckt mal:

https://www.dresdner-essenz.com/Winterbad/topic/tyNavigationTopicID_222/shop_art_id/240/tpl/liil_detail

Das ist was ganz, ganz feines, wenn draußen Usselwetter ist!

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Und damit wünsch ich euch einen wunderschönen Donnerstag, und unser aller Co-Autor……..ooh, was denn Mimi, möchtest du auch noch? Jaaa, klar, stümmt, hihihi, Mimi erinnert mich gerade, ich hab ja noch was passendes zum Valentinstag von ihr bekommen, guckt mal:

http://shop.kneipp.de/badekristalle-willst-du-mit-mir-baden-gehen.html

mit Apfelsine und Zitrone, tja, mein Bonsai-Tiger weiß halt, was Frauchen wünschen, hihihi!

So, dann wünschen wir euch nun beide einen schönen Donnerstag!

Habts fein!

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Wochenanfangswohlfühlbilder

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Das Veilchen und der Schmetterling

Ein Veilchen auf der Wiese stand
an Baches Rand und sandte ungesehen,
bei sanftem Frühlingswehen
blume-0048süßen Duft durch die Luft.blume-0048

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Da kommt auf schwankendem Flügel
ein Schmetterling über den Hügel
und senket zur kurzen Rast
zum Veilchen sich nieder als Gast.

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Schmetterling:
Ei! Veilchen! Wie du töricht bist,
zu blühen, wo niemand dein genießt!

Veilchen:
Nicht ungenossen blüh ich hier,
ein Schäfer kommt gar oft zu mir
und atmet meinen Duft und spricht:
„Ein solches Blümchen fand ich nicht,
wie Veilchen du! Auf Wiesen, Auen
blume-0048ist keines mehr wie du zu schauen!“blume-0048

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Schmetterling:
’s ist schöner doch, glaub meinem Wort,
zu blühn auf freier Wiese dort,
in jener bunten Blumenwelt,
als hier im dunklen Schattenzelt!

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Veilchen:
Hier bin ich meines Schäfers Wonne,
dort aber bleichet mich die Sonne,
und ohne Farbe, ohne Duft,
find ich zu früh dort meine Gruft,
drum blüh ich in der Einsamkeit,
blume-0048wenn auch nur Einer mein sich freut.blume-0048

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(Nikolaus Lenau)

Die Sonne planeten-0293 hält Winterschlaf und versteckt sich hinter Wolken, das Wochenende war regengrau!

Da starten wir doch mal in die neue Woche mit einem „blauen Montag“, einem Montag voller Veilchen, die zu meinen Lieblingsblumen zählen.

Veilchen oder Violen (Viola) sind eine Pflanzengattung in der Familieder Veilchengewächse (Violaceae). Von den etwa 500 Arten gedeihen die meisten in den gemäßigten Zonen der Erde. Die Zentren der Artenvielfalt liegen in Nordamerika, den Anden und Japan. Man findet sie jedoch auch in Australien und Tasmanien. Bekannte Arten sindStiefmütterchen, Hornveilchen und Duftveilchen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Veilchen

„Blüh‘ wie das Veilchen im Moose
sittsam, bescheiden und rein.
Und nicht wie die stolze Rose
die immer bewundert will sein.“

(Poesiealbum-Spruch)

Das hat, glaub ich, jeder in seinem Poesiealbum stehen.

Ich schrieb es im vorigen Eintrag schon, ich kenne einen Platz, wo sie stehen und meist schon früh blühen, aber das unsägliche Wochenend-Wetter eignete sich so gar nicht zur Foto-Safari! Also gibt es meine geliebten Blögchen-Bilder zum Thema, ich hab so schöne gefunden:

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Die Kinder haben die Veilchen gepflückt,
all, all die da blühten am Mühlengraben.
Der Lenz ist da; sie wollten ihn fest
in ihren keinen Fäusten haben.

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Die ersten zarten „Winter/Frühlingsblüher“ zeigen sich hier allerdings auch schon, und auch sie gehören zu meinen Lieblingsblümchen, die Schneeglöckchen!

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Und aus der Erde schauet nur
alleine noch Schneeglöckchen;
so kalt, so kalt ist noch die Flur,
es friert im weißen Röckchen.

(Theodor Storm)

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Vor etlichen Jahren, als ich noch in der Lehre war und des öfteren „beruflich“ mit dem Zug nach Duisburg fahren mußte, gab es an einem kleinen Blumenladen im Duisburger Hauptbahnhof um diese Zeit kleine Sträußchen mit Schneeglöckchen zu kaufen, später dann auch die ersten Veilchensträuße, da konnte ich nie dran vorbei! Und in der Zeit der ersten Liebe bekam ich beides immer im Frühjahr geschenkt! Selige Erinnerungen!

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Damit entlasse ich euch jetzt in die neue Woche und den ungeliebten Montag, mögen beide schön sein!

Mimiemail-0213 freut sich auch schon auf das Frühlingsblühen und ihr geliebtes Balkonien und wünscht euch allen auch eine feine neue Woche!

Dann also langsam, aber stetig auf:

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Habts fein!

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Frühlingsgedanken

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An eine junge Italienerin

Noch knirscht der Februar, von Schnee und Reif umschauert,
der Regen peitscht das Dach, kalt pfeifts in den Alleen;
du aber seufzest schon: Mein Gott, wie lang das dauert.
Wann werden im Gehölz wir Veilchen pflücken gehn?

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Kind, Frankreichs Himmel ist ein Tränensieb. Im Pelze
am flammenden Kamin sitzt fröstelnd unser Lenz;
Paris vergeht im Schmutz, wenn auf dem grünen Schmelze
der Wiesen sein Geschmeid längst ausgelegt Florenz.

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Sieh, kahl sind Park und Flur; zu warten gilts ein Weilchen.
Dich hat dein Herz getäuscht, das warm und südlich glüht;
dein blaues Auge nur, sonst gibts hier noch kein Veilchen
und keinen Lenz, als der auf deiner Wange blüht.

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(Théophile Gautier, aus dem Französischen von Emanuel Geibel)

Da dies für unsere Breiten ganz offensichtlich ein Winter gänzlich ohne Schnee bleibt, mag ich jetzt auch nicht mehr und freue mich nun auf den Frühling!

Zwar muß ich meinen neu erstandenen Rosmarin noch warm einpacken, weil es nachts doch noch empfindlich kalt wird

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aber er verströmt mit seinem Duft schon Frühlingsvorfreude!

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Draußen gibt es die ersten Schneeglöckchen und sogar die ersten, vorwitzigen Narzissen trauen sich schon raus

und Primeln gibt es auch schon überall zu kaufen! Und Tulpen!

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Die Gänseblümchen sind auch schon neugierig

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und in den Blumenläden gibt es Stiefmütterchen, die mag ich so gerne!

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Wenn das Wetter so schön bleibt, wie es hier in den letzten zwei Tagen war, dann werde ich mich mit meiner geliebten Handy-Knipse mal draußen wieder auf Foto-Safari begeben, ich weiß eine Stelle, wo schon sehr früh die ersten Veilchen blühen!

flower2520envellop flower2520piano2520en2520bladmuziek „….wie möcht ich doch so gerne
ein Veilchen wieder sehn,…..“!

Auf Balkonien dauert es noch ein Weilchen, bis der Frühling einkehrt, mein Glockenblümchen treibt aber schon wieder aus

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und die Forsythie hat schon feine neue Knospen

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aber sonst blüht nur mein Löwenzahn an der Balkontüre, hihihi,

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und die Tomatenpflanze vom letzten Sommer, die stehen geblieben ist, hat noch eine rote mini-kleine Tomate!

Die Vögelchen holen sich weiter eifrig ihr Futter, guckt mal, das ist von dem kleinen, gebackenen Vogelfutterkuchen übrig geblieben:

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Nix!

Meine kleinen, selbst gezogenen Orangenpflänzchen warten schon wieder sehnsüchtig aufs Freie

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und eine neue kleine, auch selbstgezogene Avocadopflanze freut sich auf den ersten Frühling ihres Lebens:

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Unser aller Co-Autor, meine Mimi, möchte nun auch ganz bald wieder ihr Brotkastenliegeteil wieder ins Freie bringen, statt es auf der Fensterbank zu „besetzen“, hihihi!

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(Anm. d. Redaktion: Das Fenster ist nicht ungeputzt, es ist undicht an der Gummidichtung, da schlägt sich die Feuchtigkeit zwischen die Doppelglasscheiben und wenn die Sonne drauf scheint, trocknet das in Streifen, das muß ersetzt werden, aber nicht im Winter, lach!)

Aber so könnt ihr auf den Bildern schön sehen, wie komfortabel Mimi es nun mit ihrer Hängematte und dem Aussichtsplatz am Wohnzimmerfenster hat.

Und ich habe gerade in Frühlings-Nostalgie geschwärmt, ich freue mich nämlich in diesem Jahr wieder so auf das schöne, blühende Mandelbäumchen draußen, das ich im letzten Jahr so schön fotografiert bekommen habe, ich laß euch mal teilhaben:

Und was lustiges zum kommenden Frühling hab ich auch noch entdeckt, bei meinen Window-Color-Bildern, wenn nämlich der Frühling wieder kommt, dann kann man die frisch gewaschene Wäsche

Foto6652 wieder herrlich nach draußen hängen zum trocknen! Foto6653

Dann laßt uns mal vom Frühling träumen und habt alle einen wunderschönen, vielleicht schon vorfrühlingshaften WTT!

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Valentinstag für Dosenöffner

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Woher sind wir geboren…..

Woher sind wir geboren?
Aus Lieb’.
Wie wären wir verloren?
Ohn’ Lieb’.
Was hilft uns überwinden?
Die Lieb’.
Kann man auch Liebe finden?
Durch Lieb’.
Was lässt nicht lange weinen?
Die Lieb’.
Was soll uns stets vereinen?
Die Lieb’.

(Johann Wolfgang von Goethe)

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Valentinstag Mimi III Hi, Folks,

da hab ich mich lange drauf gefreut, daß ich dieses Jahr den Eintrag zum Valentinstag mache! Hab ich schon vor einiger Zeit Frauchen abgeschmeichelt, und sie hatte nichts dagegen, hihihi, und nun wird das hier meine Überraschung für meinen Dosenöffner!

Denn der Valentinstag ist ja nun mal einfach ein Tag der Liebe…

Der Valentinstag am 14. Februar gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Das Brauchtum dieses Tages geht auf einen oder mehrere christliche Märtyrer zurück.

https://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag

und das gilt ja dann doch auch wohl für alle Frauchen und Herrchen, die ihre Tiere lieben, und für alle von uns, die ihre Dosenöffner lieben!

Natürlich wünsche ich auch allen anderen Lesern einen wunderschönen Valentinstag!

Und was gibt es für meinen Dosenöffner als erstes? Naaa??

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Den muß sie sich zwar selber kochen, hihihi, aber ich guck ihr dann lieb beim trinken zu!

Mein Geschenk für den Dosenöffner:

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Ich hab auch noch ein Bild mit rosa Bärchen, hihihi, schließlich ist rosa die Farbe für den Valentinstag, und ich hatte halt so einen Spaß am Bildkes gestalten dafür:

Valentinstag Mimi II

Da der Valentinstag der Tag für alle ist, die wir lieben, fielen mir natürlich auch die ein, die von meiner feinen Freundesliste hier leider nicht mehr dabei sind, auch ihnen möchte ich einen lieben Gruß senden, denn sie sind nicht vergessen:

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Julchen von Sabine, Luzi von den Kindern, Charly von Claudia und auf dem letzten Bildchen rechts, Sina von Conchi.

Wir denken oft an euch!

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Noch jemand möchte meinem Frauchen hier einen feinen Valentinstag wünschen, und das ist dann auch was ganz feines für alle Eisbären-Fans hier:

Valentinstag Anori Anori aus dem Zoo Wuppertal!

Am letzten Freitag war übrigens auch Big-Hugs-Tag, und den packen wir, Frauchen und ich, jetzt mal mit in den Valentins-Eintrag, hihihi, das paßt ja auch ganz fein, denn zum Valentinstag gehören ja auch liebe Umarmungen!

i274745595F5475F4 für alle Eisbär-Freunde, und schon mal eine Vorfreude auf das kleine Eisbärbaby aus dem Zoo am Meer in Bremerhaven, „Hein Mück“ genannt!

knuffel06hh und Frauchen an alle!

Gehört auch zum Valentinstag:

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Und für alle Hunde-Dosenöffner:

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Das fand Frauchen ganz besonders entzückend! Für Katzen-Dosenöffner gabs das leider nicht, hihihi!

6871036_315694a2da_o Ich hab nun noch was feines für meinen Dosenöffner, nämlich eine Wohlfühl-Galerie von mir mit den Lieblingsblumen vom Dosenöffner drumrum als kleines Dankeschön:

Mein Kratzbaum, meine Hängematte, mein Häuschen, Tom Tatze und meine Mäuse!

Und damit wünsche ich meinem Frauchen, allen Frauchen und Herrchen und allen lieben Lesern einen ganz wunderschönen Valentinstag und Sonntag, Frauchen will wohl auch noch was schreiben, dann geb ich jetzt mal weiter!

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Habts fein!

Jetzt schreib ich also hier weiter, was hier bis jetzt schon von Mimi gemacht wurde, weiß ich nicht und darf ich auch noch nicht gucken, hat Mimi mich strengstens drauf hingewiesen, na, da halte ich mich natürlich dran!

Ich hab ihr in diesem Jahr mal den Eintrag zum Valentinstag überlassen, sie wollte das so gerne, aber eine kleine Überraschung hab ich natürlich für meine geliebte kleine Schwarze auch:

Valentinstag Monika Einen wunderschönen Valentinstag von deinem Dosenöffner, meine Mimi! (Du kannst dir ja denken, wofür die Herzchen mit der Stecknadel stehen, hihihi, ich sag nur, Hängematte!)

Und allen meinen Lesern möchte ich natürlich auch von Herzen einen wunderschönen Valentinstag wünschen! Und da wir ja hier noch ein bissel „neu“ sind, wer Lust mal wieder auf Nostalgie hat, die älteren Einträge dieses Blögchens zu diesem Tag:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/02/14/valentinstag-15530658/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/02/14/valentinstag-17755371/

Und ein paar schöne Bildkes hab ich auch noch!

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und einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch!

Habts fein!

 

 

 

 

 

Dies cinerum – Aschermittwoch

Aschermittwoch

Im Kreise

Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen
wie Sturmwind geflogen.
Mit Jubel verkünden der Stimmen gar viele:
Wir nahen dem Ziele!
Der Fährmann am Steuer nur stöhnet leise:
Wir segeln im Kreise! –

(Marie Ebner-Eschenbach)

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333Der Kehraus! Die närrischen Tage sind vorbei, Aschermittwoch! Der Kreis schließt sich und das Ende wird wieder neuer Anfang!

Wie das, fragt ihr? Nun, es galt einmal wieder, etwas neues für den Aschermittwoch zu finden, der in diesem Blögchen ja nun auch schon mehrmals vertreten war, und da bin ich über die Asche vom Aschermittwoch auf diese Idee gekommen:

Denn die Asche, Symbol unserer Vergänglichkeit, ist die Asche der geweihten Palmzweige vom vorjährigen Palmsonntag.

Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern, der letzte Sonntag der Fastenzeit. Da werden die Palmzweige geweiht, die wunderschön geschmückt zur Palmweihe mitgebracht werden.

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Sie bestehen meist aus Buchsbaumzweigen

800px-Illustration_Buxus_sempervirens0 (Illustration Buxus sempervirens, Flora von Deutschland, 1885)

und werden nach der Weihe zu Hause ans Kruzifix gesteckt, an einen Spiegel oder ein Heiligenbild, ans Weihwasserbecken oder auch im Stall an einen Balken. Dann allerdings in einfacherer Ausfertigung wie die oben gezeigten

Foto6617 Foto6618 in der Regel als kleines Handsträußchen wie auf dem rechten, kleinen Bild.

Nach Palmsonntag beginnt die Karwoche, sie endet mit dem Karsamstag und in der Nacht von Karsamstag auf Sonntag beginnt das Osterfest mit der Feier der Auferstehung Christi.

So nimmt dann nach Ostern das Jahr wieder seinen Lauf, über alle bekannten Feste bis hin zu Weihnachten, Silvester, dem Beginn des neuen Jahres und dort dann wieder der beginnenden Karnevalszeit im Februar/März, die wiederum endet mit dem Aschermittwoch, an dem die vorjährigen Palmzweige zu Asche verbrannt werden, mit der geweihten Asche wird das Kreuz auf die Stirn gezeichnet, und der Kreis schließt sich!

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Das Feuer, daß auch zur Verbrennung der Palmzweige benutzt wird, ist ein Sonnensymbol. Die Sonne überwindet den Nebel: Das Feuer, das den Fasching, die Winterpuppe aus Stroh, verbrennt, vernichtet mit diesen Sinnbildern den Todeszauber. Deshalb taucht das Feuer im Jahreslauf immer wieder auf, flammt als Trost im Dunkeln, knattert als Schutz gegen böse Geister und leuchtet als Segen für künftige Fruchtbarkeit. Was jedoch überwunden worden ist, wirkt in seinen Resten und Überbleibseln abermals als Zauber, nun aber als guter: Deshalb schätzte man die Asche des Opferfeuers (oder der Palmzweige, Anm. der Red.) und glaubte in ihr die weiterwirkende Kraft des einstigen Widersachers zur Verfügung zu haben.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Ich hab zu diesem Thema ein Video gefunden, das dieses Thema ebenfalls aufgreift

Bitte, guckt euch dieses Video an, ich war so überrascht, als ich es fand, denn der Pater, der den Text dort spricht, war früher einmal im Kloster an der Liebfrauenkirche hier in Oberhausen und hat Björn getauft und seine Eltern getraut! Die Welt ist so klein!

Über diesen Link hab ich das Video gefunden:

http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/pfarrverband_solingen_minor-V8/GLAUBEN/Jahreskreis/Aschermittwoch/

Ich hab mich so gefreut!

Herings- oder Kücheltag heißt der Aschermittwoch auch, nach den ersten klassischen Fastenspeisen, denn er läutet das hier ein:

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Die Fastenzeit beginnt und dauert bis zur Osternachtfeier am Karsamstag, ausgenommen vom Fasten sind lediglich die Sonntage einschließlich des Palmsonntags.

Schon irgendwie ein Anlaß für bedröppelte Gesichter, nicht wahr, so ähnlich vielleicht wie auf diesem Bild, das ich fürs Thema mal wieder aufgestöbert habe:

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(Meditation am Aschermittwoch, Witold Wojtkiewicz, 1908)

Aber Fasten muß ja nichts „sauertöpfisches“ haben, es ist einfach eine Gelegenheit, im Überfluß unserer heutigen Gesellschaft mal wieder ein bissel was ursprüngliches zu finden, nicht immer alle Genüsse jederzeit zur Verfügung zu haben und damit wieder die Freude daran besser zu finden, es dient der Reinigung und der Entschlackung und erdet! Ich persönlich betreibe es „moderat“, soll heißen, Genußmittel werden reduziert oder ganz weggelassen (wie z.B. Alkohol), Fleisch und Süßigkeiten werden reduziert und durch Obst und Gemüse ersetzt. Und ich freu mich dann jedes Jahr wieder so sehr auf die Osternacht und das Fastenbrechen, da merkt man dann doch mal wieder, wie sehr man verwöhnt ist durch die Tatsache, jederzeit alles im Überfluß zur Verfügung zu haben.

Den Faschingsdienstag haben wir gemütlichst mit den kulinarischen Resten der Karnevalszeit und einem feinen „Schlöckchen“ Sekt ausklingen lassen, Mimi und ich und unser feiner Narr

und dann kann nun die Fastenzeit beginnen.

Wir wünschen euch allen eine gute, ob ihr nun fastet oder nicht, und natürlich einen guten Aschermittwoch. Bleibt oder werdet alle gesund!

fasching II

Rosenmontag – Tag der Narren

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Gib her die Larv, ich will mich jetzt maskieren
in einen Lumpenkerl, damit Halunken,
die prächtig in Charaktermasken prunken,
nicht wähnen, ich sei einer von den ihren.

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Gib her gemeine Worte und Manieren,
ich zeige mich in Pöbelart versunken,
verleugne all die schönen Geistesfunken,
womit jetzt fade Schlingel kokettieren.

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So tanz ich auf dem großen Maskenballe,
umschwärmt von deutschen Rittern, Mönchen, Köngen,
von Harlekin gegrüßt, erkannt von wengen.

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Mit ihrem Holzschwert prügeln sie mich alle.
Das ist der Spaß. Denn wollt ich mich entmummen,
so müßte all das Galgenpack verstummen.

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(Heinrich Heine)

Der Höhepunkt des närrischen Treibens ist wieder da, der Rosenmontag. Auch ihn feiern wir in diesem Blögchen nun schon zum vierten Mal, falls mal wieder jemand Lust hat auf „Blögchen-Nostalgie“, büdde schön:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/02/11/rosenmontag-15520753/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/03/03/rusemondaach-jitz-un-ens-17863726/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2015/02/16/kumm-loss-mer-fiere-20096281/

Viel Spaß!

Und da saß ich nun hier und hab überlegt, was geht denn noch zum Rosenmontag, und da kam mir dann die Idee, einmal den Ursprung von Karneval zu thematisieren, die Narren!

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Als Narr oder als Tor (davon hergeleitet töricht als Eigenschaft) wurde im Mittelalter jene Person genannt, die als Spaßmacher für Unterhaltung und Belustigung sorgen sollte und dabei meist auffällig gekleidet war.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Narr

Der Narr, der mit verrückten Späßen den Menschen oft genug die Wahrheit über ihre eigene „Verrücktheit“ vor Augen hielt, oder, wie Till Eulenspiegel, ihnen den Spiegel vorhielt, um die eigene Unzulänglichkeit zu erkennen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Till_Eulenspiegel

Narren, die „kleinen Leute“ übernehmen die Macht, die Rollen werden getauscht. Und so wird so manchem „Großkopferten“ seine eigene Aufgeblasenheit wenigstens einmal im Jahr vor Augen geführt und lächerlich gemacht!

Auch die heutige Büttenrede geht auf das Recht des Narren im Mittelalter zurück, das sog. „Rügerecht“, das es dem einfachen Mann in der Fastenzeit gestattete, die geistliche und weltliche Herrschaft ungestraft offen und humorvoll zu kritisieren.

Den Narren zeichnen Attribute aus, so z.B. bunte bzw. zweifarbige Kleidung, die Gugel oder Narrenkappe, teilweise mit Eselsohren, Schnabelschuhe und Schellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Narrenattribute

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Aus der Gugel, ursprünglich einer Art Kapuze, die vom normalen Volk getragen wurde, entwickelte sich auch die heute gebräuchliche Narrenkappe, die im Karneval eine wichtige Rolle spielt, ein wichtiges Symbol auch im rheinischen Karneval.

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Eine Narrenkappe war im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit die typischeKopfbedeckung des Narren. Heute wird auch eine im Karneval oder der Fastnacht häufig getragene Mütze als Narrenkappe bezeichnet, die meist die Zugehörigkeit des Menschen zu einem bestimmten Karnevalsverein zeigt. Nicht selten läuft die Narrenkappe nach oben hin – einem Hahnenkamm ähnelnd – zickzackförmig aus.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Narrenkappe

Selbst die Kölner Schull- un Veedelszöch kann man im weitesten Sinne auf den Brauch des Narren zurückführen, sie gehen nämlich historisch auf die mittelalterlichen Gesellenbanden, die ihren mühseligen Alltag aufs Korn nahmen, zurück.

Nun haben wir hier ganz viel Theorie, da möchten wir doch sicher auch mal wieder was „fürs Auge“ haben, also folgen jetzt Bilder wieder mal von alten Gemälden mit diesem Thema, es ist immer so reizvoll, sie zu finden:

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(A Court Fool of the 15th Century color)

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(The laughing jester, Art museum of Sweden, 15. Jhdt. Anonym, Niederlande)

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(The Court Jester, Thomas Davidson, 1877)

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(„Paß auf, Gevatter!“, nach einem Gemälde von Eduard Grützner, Die Gartenlaube, 1876)

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(Stańczyk, Franciszek Żmurko, 1890)Reading-jester-q75-760x753

(Jester reading a book, Bill Nye ?, 1896)

So, holde Närinnen und Narrhalesen, da bin ich nun am Ende meines „Vortrages“ angelangt, aber halt, kein Eintrag zu Rosenmontag ohne meinen und euren Co-Autor, Mimi, natürlich meldet sie sich hier auch noch zu Wort, da gebe ich die Feder nun mal wieder weiter:

7701467_f2f5dc2146_o Hi Folks,

hier bin ich wieder, eure Mimi, euer Co-Autor!

Kein Eintrag zu Rosenmontag ohne mich, hihihi, ich war ja schon immer in allen Einträgen vom Dosenöffner zu diesem denkwürdigen Tag vertreten, hihihi!

Und was hab nun ich noch für euch zum Thema Narren und ihren närrischen Vertretern im Karneval?

Ich war, muß ich ehrlich zugeben, ein bissel ratlos, außer das sich mein Dosenöffner zu dieser Zeit halt „närrisch“ gibt, fiel mir eigentlich gar nix dolles ein, aber wozu hab ich ihn, meinen närrischen Dosenöffner, sie überlegte einen Augenblick, stürmte dann aus dem Wohnzimmer an einen kleinen Schrank im Flur, kramte und kam dann mit was ganz feinem an, und das darf ich euch nun hier zeigen:

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Ist das nicht niedlich? Das ist, hat Frauchen mir erzählt, eine kleine Handpuppe aus den Kindertagen von Björn, ein kleiner Narr oder auch Harlekin, ich fand ihn gleich toll, vor allem die kleinen Glöckchen an seiner Mütze, da konnte man nach haschen, und dann klingelten die!

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Frauchen hat mir erzählt, er sei etwas ganz besonderes, nämlich eine Dresdner Handpuppe, noch in der damaligen DDR hergestellt. Da gibt es noch mehr Puppen, ein ganzes Kasperle-Theater, sogar mit einem Krokodil. Ich find den kleinen Kerl echt entzückend, hihihi!

Guckt mal, die Schuhe

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knuffig, nicht wahr? Echte Schnabelschuhe, wie so ein Narr sie eben trägt.

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Ich finde das Gesicht auch niedlich

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aber am schönsten sind die Glöckchen, hihihi! Richtig damit spielen durfte ich aber nicht, Frauchen meinte, wenn der kaputt ginge, wäre der Björn sehr traurig, na, das will ich natürlich nicht, es ist ja auch einfach schon schön, daß ich hier doch mit ihm für diesen Rosenmontags-Eintrag auch was feines hatte! Frauchen hat ihn mal so auf die Hand genommen und fotografiert, guckt mal:

Foto6612 Ich mag ihn!

Und nun wünschen Frauchen und ich und der nette Kerl euch einen ganz wunderschönen, fröhlichen und gut gelaunten Rosenmontag, leider soll ja wohl das Wetter so gar nicht mitspielen, und ein Rosenmontagszug in Mainz wurde von den großen Rosenmontagszügen wegen Sturmwarnung schon abgesagt, Düsseldorf entscheidet wohl heute erst und Köln macht ihn „entschärft“, da es hier zur Zeit noch ganz ruhig draußen ist, hoffen wir einfach mal, die Metereologen haben sich doch endlich mal vertan und die Züge könnten alle stattfinden. Frauchen hat mir erzählt, wieviel Arbeit doch in solchen feinen, bunten Karnevalswagen stecken, und dann ist die ganze Arbeit umsonst, das ist doch traurig! Also drücken wir mal wieder alle Daumen und Pfötchen, und falls es echt nix wird (gefährlich soll es ja auch nicht werden!!!), dann feiern eben alle fröhlich drinnen! So wie ihr hoffentlich alle auch!

Wir machen uns jedenfalls einen feinen Rosenmontag gemütlich zuhause, ich zeig jetzt noch mal ein paar feine Bilder zum Thema, und sag dann mal: Oberhausen – miaaaauuuuu, Rosenmontag- miaaaaaauuuuu, Mimisdosenöffner – miaaaaauuuuuu, Klatschmarsch und einen feinen Tag!

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Alaaf, helau und Klatschmarsch!

(Es gab ihn nicht in bunt, lach, aber die Musik ist ja auch wichtig!)

Habts fein! narren-0054

Och, wat wor dat widder schön…..

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Breslauer Künstlerfasching

Hoch lebe die Fastnacht!
Wo wir fasten und rasten
von des Lebens Lasten,                                        narren-0059
und uns gewöhnen zu frönen
allem Schönen,
wo wir anstecken
die Kerzen unsrer Herzen,
und wie Geckennarrenhut-0012
uns selbst zum Besten haben
und mit heitern Gästen laben,
nach Fröhlichkeit trachten und dichten
und unsre Gedanken richten
eher auf den besten Kellersilvester-0004
als auf den letzten Heller –
Es lebe die Fastnacht,
die keinem Last macht,
wo Wirt und Gast lacht
und ohne Rast wacht
bis an den Morgen
abzuwerfen der Sorgensilvester-0031
Ballast-Fracht
und was das Leben verhaßt macht –
Hoch lebe die Fastnacht!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

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Da isser, der Bericht von Wieverfastelovend, vom Weiberball, den ich mit meiner Freundin dieses Jahr wieder besucht habe, und der Titel des Eintrags ist soooo zutreffend „och, watt wor datt widder schööööön“!

Fangen wir mal damit an, daß ich am Vorabend bereits „Kostümprobe“ gemacht habe, hihihi, und euch das Ergebnis natürlich nicht vorenthalten möchte, ich hab mich also selbst fotografiert, im einzigen Raum mit „Ganzkörperspiegel“, dem Schlafzimmer, lach!

Man beachte Mimi, die selbstverständlich das ganze begutachten mußte, ihr Blick war sehenswert:

Foto6581 narrenruf-0028

Die spinnen, die Dosenöffner!

Gegen Mittag hat mich meine Freundin dann abgeholt, die Sitzung ging am Nachmittag schon los und wir wollten noch einige „Weiber“ mehr einfangen, hihihi!

Da haben wir dann schon mal ein „Vorschaubild“ von uns beiden erstellen lassen, vom Eheliebsten meiner Freundin, büdde schön:

Die Biene und die Schneekönigin

Unschwer zu erkennen, nicht wahr, meine Freundin ging als Biene! Und sie weiß, das ich das Bild hier einstelle!

narrenruf-0028 luftschlangen-0001 luftschlangen-0001 luftschlangen-0001 narrenruf-0028

Und dann waren wir an der Halle, schon in bester und fröhlichster Stimmung, ich finde das immer so lustig, daß man auch heute noch beim Eintritt einen Stempel auf den Handrücken bekommt, um den Saal verlassen und wieder eintreten zu können, das erinnert mich immer so an die ersten richtigen Feten im Teenager-Alter, hihihi, die gingen tagelang nicht ab.

Das Programm war wieder erste Sahne, die Stimmung war großartig, die Büttenreden lustig und die Musik laut und schön! Kleine Auswahl der farbenfrohen Fröhlichkeit, bewußt ein bissel „unscharf“ gehalten, ich mag Leute nicht so ungefragt „öffentlich“ machen:

Und ein kleines Video, meine Handy-Knipse war schon ein bissel angeheitert und tanzt, hihihi!

Das Bild vom Ball von meiner Freundin und mir kann ich dann wieder „unzensiert“ einstellen, büdde schön:

Altweiberball Stadthalle 2016

Wie man sieht, war die Stimmung richtig gut!

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Nach Endes des Programms sind wir dann erstmal lecker was essen gegangen, ganz klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen, läcka!

Und dann haben wir die verschiedenen Tanzsäle abgegrast, sie unterscheiden sich alle ein bissel nach der „Musikrichtung“, letztlich sind wir dann im Tanzsaal „London“ hängengeblieben, da sagte uns die Musikauswahl, so ein feiner Mix aus allen Musikstilen, am meisten zu.

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Feine Disco-Beleuchtung!

Auch davon gibt es ein kleines Video:

„Es war eine rauschende Ballnacht“, hihihi, und zu fortgeschrittener Stunde hat uns dann der Mann meiner Freundin wieder „eingefangen“, lach!

Wir sind auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei!

Mimi hat sich meinen Abzug ins närrische Treiben hier so betrachtet

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sie kennt ja ihren „Jeck“!  spielzeug-0025 narren-0059 luftschlangen-0001

Trotzdem hat sie sich natürlich gefreut, als ich wieder zuhause war, und heute hat sie dann auch gemütlich wie oben in ihrer Hängematte liegend den Mainzer Fernsehkarneval mit mir geguckt, da freu ich mich ja jedes Jahr drauf! Und ich fand ihn in diesem Jahr wieder sehr gut! Mimi war auch ganz begeistert Foto6492 hihihi, sie meinte dann nur irgendwann, wenn die Menschen im Saal immer den Schlachtruf „uijuijui-au-au-au, anstimmen wenn was besonders gut war, die könnten doch vielleicht mal „uijuijuijuijui-miau“ singen, das fände sie viel schöner! Wahrscheinlich hat sie „wau-wau“ verstanden, lol!

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Damit wäre ich nun am Ende mit meinem Bericht vom feinen Weiberball am Donnerstag, ich hoffe, es hat euch ein bissel Spaß gemacht! Der „Auswärts-Karneval“ ist damit für mich abgehakt, aber hier freu ich mich dann schon wieder auf den obligatorischen Rosenmontagseintrag, auf die Kölner Sitzung am Montag im Fernsehen und morgens die feinen Rosenmontagszüge aus Düsseldorf, Köln und Mainz!

Und dann ist wieder Aschermittwoch!

Aber bis dahin wünsche ich euch allen eine fröhliche Zeit, jeder nach seinem Gusto, als Narr, als Karnevalsjeck, oder gänzlich ohne Bezug zur närrischen Zeit, und schließe mit dem Lied, an dessen Titel sich meiner „angelehnt“ hatte, in zwei Versionen, einer ganz alten

und einer neueren von den „Bläck Fööss“

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Habts fein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glücksmomente

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Nicht Glückes bar sind deine Lenze

Nicht Glückes bar sind deine Lenze,
du forderst nur des Glücks zu viel;
gib deinem Wunsche Maß und Grenze,
und dir entgegen kommt das Ziel.

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Wie dumpfes Unkraut laß vermodern,
was in dir noch des Glaubens ist:
Du hättest doppelt einzufordern
des Lebens Glück, weil du es bist.

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Das Glück, kein Reiter wird’s erjagen,
es ist nicht dort, es ist nicht hier;
lern’ überwinden, lern’ entsagen,
und ungeahnt erblüht es dir.

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(Theodor Fontane)

Es gibt so Tage im Leben, da klappt nix, da herrscht „Murphys Gesetz“ (was schief gehen kann, wird auch schief gehen)! Und so, wie der Mensch nun mal veranlagt ist, glaubt er dann, das bleibt so, er ist nun mal ein Unglücksvogel und schmeißt am besten die „Brocken hin“!

Aber stattdessen sollte er sich lieber an kleinen Glücksmomenten erfreuen, die einem doch immer wieder begegnen, aber natürlich, wie sang Katja Ebstein schon so richtig „wenn sie dir begegnen, mußt du sie auch sehen“!

Es gibt so vieles, für das man im Leben dankbar sein muß und woran man sich erfreuen kann, da wollte ich nun einfach mal so kleine Glücksmomente wieder „in Erinnerung rufen“ hier im Blögchen anhand von solchen, die ich in den letzten Tagen empfangen durfte!

Beginnen möchte ich mit dem letzten Freitag, da war nämlich hier in meinem Stadtteil Lirich wieder das „Liricher Lichterfest“ kurz „Lilife“ genannt, und meine Stammleser wissen, was das heißt, hihihi! Ich hatte nämlich an meinem Küchenfenster wieder Logenplatz für das herrlichste Feuerwerk aller Zeiten, das zum Schluß dieses Festes immer startet! Und vom Ergebnis infolge von Bildern bleibt ihr auch in diesem Jahr nicht verschont, lach, na denn:

Aber es gibt noch was neues, denn in diesem Jahr hab ich ein Video davon gemacht, hier ist es:

Da könnt ihr endlich mal die ganze Pracht so richtig live bewundern! Ich freu mich jedes Jahr darauf, und auch das sind kleine Glücksmomente!

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Mein letztes Wochenende lief nicht ganz so rund, wie ich es gedacht und geplant hatte, auch Kleinigkeiten können einem ja manchmal recht mürrisch machen, und da fand ich dann beim gucken bei Facebook einen von diesen lustigen Tests, mit denen man alles mögliche von sich testen kann, eigentlich „doof“, hihihi, aber einer sprang mir ins Auge „Entdecke deinen Spruch“, na, das wollte ich wissen! Und das hier war das Ergebnis dieses Tests:

„Ein reicher Mensch ist einer, der weiß, daß er genug hat.“

Zufall?

„Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.“ (Albert Schweitzer)

Und mir fiel wieder ein, wievieles ich besitze, worüber ich froh und glücklich bin, und daß es vieles gibt, worauf man sich freuen kann, ich z.B. als nächstes auf den feinen Altweiberball mit meinem Schneeköniginnen-Kostüm!

An dieser Stelle schon mal eine kleine Vorankündigung, ich werde in diesem Jahr keinen Eintrag zu Weiberfastnacht sondern erst nach Weiberfastnacht machen, also halt, wie der Ball war, wer nochmal Lust auf Einträge von anno dunnemals hat, büdde schön:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2013/02/07/wieverfastelovend-15508545/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2014/02/27/mimosen-struessjer-masken-wieverfastelovend-17823690/

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2015/02/12/wehe-losgelassen-wieverfastelovend-20084443/

Es würde sich sonst so vieles wiederholen! Viel Spaß!

Ich hab noch so einen ganz kleinen, frohen Glücksmoment, mein Sohn arbeitet ja in Köln, und wer Köln und den Kölner Karneval kennt weiß, ab „Wieverfastelovend“ bis Aschermittwoch herrscht dort närrischer Ausnahmezustand, so habe ich heute herzlich gelacht und mich gefreut, als Björn mir bei Facebook postete, daß in seiner Firma an den närrischen Tagen kein Alt toleriert wird, hihihi, auch nicht auf der Tastatur, lach, und sie boten dann dort Schildchen zum überkleben der Tastatur an, lol, ich hab dann mal bildlich meine Tastatur schon mal fit für den Kölner Karneval gemacht:

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Auch so ein Glücksmomentor12

 

 

Leider hab ich auch noch etwas mitzuteilen, das erst einmal nichts mit Glück zu tun hat, ich erhielt gestern die Nachricht, daß unsere Blogfreundin Britta-Gudrun im Krankenhaus liegt, sie ließ mir zwar mitteilen, daß kein Anlaß zur Sorge bestünde und sie sich bald wieder melden wird, aber deshalb sorgt man sich ja doch, und hofft sehr, daß hoffentlich bald alles wieder in Ordnung ist!

Liebe Britta-Gudrun, an dieser Stelle hier im Blögchen herzlichst ganz, ganz gute Besserung an dich

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Und alle lieben Wünsche!

Trotzdem hat das vielleicht auch ein kleines bissel was mit Glück zu tun, mit dem Glück, das man hat, wenn man gesund ist, Gesundheit ist so ein hohes Gut, und dem Glück, wenn man eine Krankheit übersteht und wieder gesundet! Wofür wir hier ganz sicher alle ganz fest die Daumen drücken!

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Und damit bin ich am Ende meines kleinen „Glückstagebuches“ und wünsche euch allen von Herzen einen wunderschönen WTT, bleibt alle fein gesund!

Da schließt sich Mimi natürlich wieder herzlichst an, sie möchte doch auch noch was zum Thema Glück beitragen, also dann:

7701467_f2f5dc2146_o Hi Folks,

guckt mal, kennt ihr noch mein altes Karnevals-Kleidchen aus dem alten Blögchen? Das ist für mich auch Glück, daß es das noch gibt und das ich es jetzt wieder anziehen kann hier, und mich freu auf den Karneval mit meinem Dosenöffner, wird bestimmt wieder fein.

Und ich hab jetzt auch mal sowas erstellt wie der Dosenöffner das neuerdings hier ja macht, ich mußte doch auch wissen, wie das geht, also, so eine …….Frauchen?? Wie heißt das mit den Bildern?? Jau, Galerie, danke, Frauchen, also, ich zeig euch jetzt mal meine „Glücks-Galerie“!

Und wünsche euch allen auch einen feinen und glücklichen WTT (hehehe, ich habs behalten, wie der Mittwoch heißt!)!

Habts fein!