Türchen 18

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 6269

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kerst106Die Weihnachtsbäume kerst106

Nun kommen die Weihnachtsbäume
aus dem Wald in die Stadt herein.
Träumen sie ihre Waldesträume
weiter beim Laternenschein?

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Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten
von der Waldfrau, die Märchen webt,
was wir uns alles erst erdichten,
sie haben das alles wirklich erlebt.

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Da stehn sie nun an den Straßen und schauen
wunderlich und fremd darein,
als ob sie der Zukunft nicht recht trauen,
es muß doch was im Werke sein.

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Freilich, wenn sie dann in den Stuben
im Schmuck der hellen Kerzen stehn,
und den kleinen Mädchen und Buben
in die glänzenden Augen sehn,

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dann ist ihnen auf einmal, als hätte
ihnen das alles schon mal geträumt,
als sie noch im Wurzelbette
den stillen Waldweg eingesäumt.

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Dann stehen sie da, so still und selig,
als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt,
als hätte sich ihnen doch allmählich
ihres Lebens Sinn enthüllt;

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als wären sie für Konfekt und Lichter
vorherbestimmt, und es müsste so sein,
und ihre spitzen Nadelgesichter
sehen ganz verklärt darein.

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(Gustav Falke)

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Hach, seufz, soviel schöner Schnee auf den Bildern, und hier ist es dieses Jahr als wäre Ostern und nicht Weihnachten! Frühlingstemperaturen bringen nun mal nicht unbedingt in Weihnachtsstimmung, da dachte ich mir, wir brauchen hier mal wieder einen lustigen Eintrag, um die Stimmung mal wieder zu verbessern.

Gesagt, überlegt….und lachen müssen!

Was fiel mir ein? Der Weihnachtsbaum! Den hatten wir schon öfter! Wieder Wiederholungen? Nee, wir sind ja hier nicht beim Fernsehen, hihihi, oder doch???

Doch! Nämlich bei „Pleiten, Pech und Pannen“! Hä? Ja, bei Pleiten, Pech und Pannen unter und mit dem Weihnachtsbaum, ich denke, da gibt es in jeder Familie wunderbare Geschichten!

Dann fangen wir mal an:

Heiliger Abend, alles ist vorbereitet, langsam stellt sich Entspannung ein, jung verheiratet und noch ohne Kind, es mußte nur noch der Baum geschmückt werden. Eingestielt war er, stand in stolzer, grüner Pracht, so, erst mal die Lichterkette!

Mit Akribie wurde die elektrische Lichterkette in den Baum gefriemelt, die Kerzen gerade ausgerichtet, schöööön, wo ist die Steckdose? Ah, da! Stecker rein, Lichter an…..? Pustekuchen, und wie Sie sehen, sehen Sie nix! Oh, bestimmt ein Lämpchen „ausgedreht“ vom letzten Jahr, um die Beleuchtung auszuschalten, ohne den Stecker zu ziehen, alle Lämpchen durchprobiert, und wie Sie sehen, sehen Sie nix! Oh, nein, die Lichterkette ist kaputt! Watt nun? Heiliger Abend, im Wortsinne, 17.00 Uhr, alle Läden geschlossen! Guter Rat ist teuer? Mensch, unten im Haus war ein Elektroladen, welch ein Glück, ob da noch einer ist? Drei Etagen runter gerannt, geklingelt, mit klopfendem Herzen gewartet, jaaaa, es war noch jemand im Laden, verwunderte Gesichter, aaah, ja, Lichterkette kaputt, ob wir noch eine haben? Sie werden es nicht glauben, wir haben! Es war eine teure Lichterkette, aber das war uns so wurscht, strahlend haben wir sie gekauft und nach oben getragen, alte ab, neue dran….und wie Sie sehen, sehen sie Licht, hihihi, das war eine Freude! Ende gut, alles gut!

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Der Dramen zweiter Akt:

Unsere Wohnung hier schon, Björn so etwa 3 Jahre alt, Bäumchen vom Balkon ins Wohnzimmer geholt, wo ist der Christbaumständer, ach, da! Es war ein großer, breiter Baum, Stiel rein, bissel rütteln, damit er paßt…..knack! Der feine Plastikchristbaumständer mit der Möglichkeit, das Bäumchen mit Wasser zu versorgen, weil ein Wasserreservoir drin war, klassisch mitten durchgebrochen! Toll! Kleb mal Plastik! Geht gar nicht! Wollt ihr raten? Jaaaa, genau, Heiliger Abend, im Wortsinne, 17.00 Uhr, alle Läden geschlossen! Watt nu?

Zündende Idee! Wo ist der kleine Holzbeistelltisch aus uralten Oma-Erbe-Zeiten, den wir immer mal wegschmeißen wollten, wir haben doch nicht, oder? Nee, der müßte im Keller sein! Da war er auch! Raufgeschleppt, umgedreht mit der Tischplatte auf den Boden gelegt, vier Beine ragen in die Luft, die sich so prima zum festbinden eines Christbaumes eignen, Christbaum rein, Paketkordel dran, und an allen vier Beinen ordentlich festgezurrt, tadaaaa, er steht! Bombenfest! Bissel weihnachtliches Geschenkpapier um die Beine drapiert, bester Christbaumständer ever! Weihnachten gerettet!

Danach hatten wir grundsätzlich einen massiven Ständer aus bruchsicherem Gußzeug, den hab ich heute noch! Auch hier: Ende gut, alles gut.

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Der Weihnachtsdramen dritter Akt:

Das betraf nun eigentlich nicht den Weihnachtsbaum, wird aber auch immer noch gerne im trauten Familienkreis erzählt als Horrorerlebnis, lach!

Weihnachten 1985, Björn war 5 Jahre alt und hatte sich einen Kaufladen gewünscht, das Christkind hatte auch pünktlich den Wunschzettel abgeholt und sich aufgemacht, das Geschenk zu besorgen, es stand erwartungsvoll im Keller! Wir hatten ausgemacht, daß Björn und ich in die vorweihnachtliche kleine Kinderchristmette am frühen Nachmittag in die Kirche gehen, er war ja da schon Kindergartenkind, und Papa wollte derweil den Kaufladen hochholen und schon komplett aufbauen, mit allem drum und dran!

Gesagt, getan!

Die Kinderchristmette war sehr schön, wir gingen im langsam dunkelnden Vorabend beschwingt und freudig eingestimmt nach Hause, in der Wohnung angekommen, schickte ein wenig freudig gestimmter Vater den Sohn ins Kinderzimmer, das Christkind hätte sich ein bissel verspätet! Hä? Kind zog etwas maulig ab, ich fragte den nun richtig brummig aussehenden Vater und Ehemann nach dem Grund dieser Anordnung! Und bekam den Bericht von Pleiten, Pech und Pannen pur! Heute können wir herzlichst darüber lachen, damals allerdings nicht.

Der Kaufladen war ein richtig großer, mit Theke vorne und hinten Regalen, aus Holz, konnte das Kind richtig hinter die Theke gehen, und an einer Seitenkante war das ganze zum haltbaren aufstellen mit Holzstreben verbunden, und besagte Holzstreben hatten beim Zusammenbauen….den Geist aufgegeben und waren auseinandergebrochen! Und zwar derart splitternd, daß an ein Kleben oder sonstiges reparieren nicht mehr zu denken war. Was hatte also der arme, völlig entnervte Vater getan in der Zeit, in der wir selig Weihnachtslieder in der Kirche trällerten? Rüüüchtüüüg, er war in den Keller hinabgestiegen und hatte im Schweiße seines Angesichts aus Gott sei Dank noch vorhandenen Holzresten neue Streben gesägt, gebohrt und passend für den kleinen Kaufladen gemacht. Und war natürlich nun noch nicht soweit, daß das ganze sicher und vorzeigbar wie vom Christkind geliefert dastand! An diesem Heiligen Abend verzögerte sich die Bescherung um eine gute Stunde, mittlerweile war natürlich auch das sonst eigentlich recht geduldige Kind völlig maulig, trotzdem ging dann die Bescherung noch mit der nötigen Andacht und Freude auf beiden Seiten (der Kaufladen stand wie eine Eins!) über die Bühne. Ich glaub, daß war das erste und einzige Weihnachten, an dem mein Ehemann am Heiligen Abend dringendst einen Schnaps brauchte, hihihi! Aber auch hier: Ende gut, alles gut!

Besagter Kaufladen stand noch Jahre nach Björns Auszug von Zuhause in der Garage und diente als Regal!

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Ihr meint, drei Akte wären für ein ordenliches Drama auf der Bühne ausreichend? Mitnichten!

Wir nähern uns dem 4. Akt!

Dieses Weihnachten war das Weihnachten 1987, Björn ein Schulkind im ersten Jahr, und wir hatten uns mit Freunden und deren beiden Söhnen, einer in Björns Alter und sein Freund, der kleine Bruder seines Freundes 2 Jahre jünger, entschlossen, mal über die Feiertage, also Weihnachten und Silvester, nach Bayern in ein Ferienhäuschen zu fahren, wir wollten endlich mal Weihnachten im Schnee! Dies vorab: Es war wundervoll, aber von Schnee weit und breit keine Spur, die ganzen Tage nicht, erst als wir wieder nach Hause fuhren, wirbelten die Flocken vom Himmel, aber das war nur ein kleiner Teil des Dramas, hihihi!

Die Schwiegereltern meiner Freundin waren ebenfalls mitgefahren, sie hatten sich aber im Ort eine Pension gesucht. In unseren Ferienhäusern stand zur Anreise schon jeweils der schönste, fertig geschlagene Christbaum vor der Tür, bereit zum schmücken, wir hatten alles von daheim mitgebracht, das war so schön! Bei den Schwiegereltern wurde der Baum ebenfalls von der entsprechenden Pension gestellt, und als unsere beiden Prachtbäume fertig geschmückt und mit (funktionierenden!) Lichterketten versehen waren, haben wir uns auf den Weg gemacht, um nun den Baum der Großeltern zu bewundern. Unsere Freunde waren schon ein bissel vorausgegangen, und als wir drei dort ankamen, kam uns meine Freundin entgegen mit einem Gesicht, in dem sie nur mühsamst das Lachen unterdrücken konnte, es standen ihr buchstäblich die Tränen in den Augen, sie gestikulierte wild und nahm uns erst mal an die Seite und beschwor uns, beim Eintreten sofort, laut und überschwenglich den herrlichen Christbaum zu bewundern, wenn wir ihn sehen würden, würden wir schon wissen, warum! Neugierig betraten wir das Pensionszimmer, und was sich unseren Augen da bot, wird mir auf immer unvergeßlich bleiben und bringt mich hier beim schreiben bereits wieder zu einem Lachanfall! Ein Weihnachtsbaum! Aber was für einer! Groß, ja, doch, so ca. 1,80 m, breit? Ja, doch, auch! Grün? Tja, also, das wäre jetzt ein bissel übertrieben, ja, doch, es waren grüne Nadeln dran, doch, so ca. 150 Stück auf die Quadratmeterfläche eines 1,80 m hohen und ca. unten wenigstens 80 oder mehr Zentimeter breiten Baumes, kurz und gut: Das war ein besserer Stecken! Ich mußte auf dem Absatz kehrt machen, ich konnte das Lachen einfach nicht unterdrücken, die Kinder haben das „Ding“ einfach nur angestaunt, die waren sprachlos, Gott sei Dank! Denn die Großeltern waren begreiflicherweise not amused, hatten das „Ding“ aber doch nach allen Regeln der Kunst geschmückt. Auch hier mit einer funktionierenden Lichterkette! Die riß das ganze ehrlich raus, ich lach mich weg, mir laufen die Tränen! Aber das war beleibe nicht das Ende vom Drama um den spiddeligen Weihnachtsbaum!

Wir saßen dann, nachdem wir alle mehr oder weniger mühsam unsere Fassung wiedererlangt hatten, gemütlich bei den Großeltern und tranken Kaffee, die Kinder spielten, und plötzlich stieß mich meine Freundin heftig an und machte eine Kopfbewegung zum „Baum“, und ich sah dann erst nur so aus den Augenwinkeln, wie er sich gaaaaaanz langsam zur Seite neigte! Er tat das erst so richtig mit Bedacht und wie eine gut vorbereitete Inszenierung, um dann auf einmal mit einem Ruck und scheppern und knall auf den Boden zu krachen!

Erst großer Schrecken, der Großvater fluchte, war wirklich nicht schön für die Ohren der noch anwesenden Kinder, lol, und dann war es um unserer aller Fassung geschehen, wir haben gewiehert vor Lachen und Tränen geweint, es war einfach überwältigend! Dieses Erlebnis kommt noch heute oft zur Sprache, gerade in diesen Tagen, und der Lacherfolg ist immer noch der gleiche, es war einfach ein sooooo köstliches Bild, wie dieser „Baum“ so für sich selber beschlossen hat, jetzt reicht es mir, ich fall jetzt um!

Er ist dann entschmückt und entsorgt worden, ich glaube, daß war für alle, auch den Baum, das beste!

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Damit bin ich nun am Ende von Pleiten, Pech und Pannen angelangt!

Da es nun hier aber viel Text und wenig Bilder gab, möchte ich doch auch noch was „schöneres“ nachschieben, ich hatte mich erinnert beim aufschreiben der Geschichten hier an unseren allerersten Weihnachtsbaum als junges Ehepaar, wie in den 70-iger Jahren üblich, natürlich nicht in silber oder klassisch, bewahre, modisch und fetzig in …..orange! Heute seh ich das irgendwie auch schon bissel unter Pleiten, Pech und Pannen, lach, aber damals waren wir stolz und glücklich auf und über unser erstes Bäumchen. Es gibt, glaub ich, noch Dias davon, müßte man mal digitalisieren, aber da wir ja nun schon so oft mein Sammler-Gen beschworen haben, wie könnte es anders sein, ich hab die Kugeln noch, guckt mal:

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Die dazu passende Christbaumspitze hab ich tatsächlich nicht mehr, und die untergelegten selbst gehäkelten Deckchen sind ein „Cliffhanger“, da kommt noch mal was zu!

Und passend zu Pleiten, Pech und Pannen zu Weihnachten hab ich ein knuffiges kleines Video:

und damit wünsche ich euch einen wunderschönen Freitag ohne Pleiten, Pech und Pannen!

Habts fein!

17 Gedanken zu “Türchen 18

  1. Meine liebe Monika,

    das ist ein sehr lustiges Türchen heute,und ich hab mit euch mitgelitten und mitgelacht!

    Weihnachten ist nun mal mit immer wiederkehrenden Abläufen,Ritualen und Gegenständen verbunden,da kommt es zwangsläufig zu Wiederholungen.Aber du hast ja wieder mal eine ganz neue Seite aufgeschlagen und zeigst uns,dass Weihnachten keineswegs nur besinnlich ist!Da hattet ihr aber auch tolle Erlebnisse,bei uns kann ich mich nicht an solche lustigen Zwischenfälle erinnern.

    Das waren echte Pleiten Pech und Pannen in 4 Akten,wie die Tragödien im griechisch-römischen Theater! :)

    Bei der Lichterkette hattet ihr Hilfe in Gestalt von „elektrischen“ Englein im Geschäft unten im Haus.Das war wirklich ungewöhlich um diese Zeit zu Heiligabend.
    Bei dem Christbaumständer kam euch euere Kreativität und Einfallsreichtum zugute,man muss sich nur zu helfen wissen und das Gute liegt oft so nah!
    Ich konnte mich jetzt sehr gut in den armen Vater beim Kaufmannsladen errichten hineinversetzten und hab mit ihm mitgelitten,aber auch das ungeduldige Kind ist gut zu verstehen!

    Das Schicksal des Weihnachtsbaumes von den Großeltern klingt wie großes Kino und war wohl von Anfang an zum scheitern verurteilt!

    Vier tolle und lustige Akte waren das-aber Ende gut,alles gut!

    Euer orange geschmückter Baum sah sicher exotisch aus,aber so war es halt in den 70-gern..Die Kugeln sehen jedenfalls sehr schön aus! Nun bin ich gespannt auf die Deckchen!

    Zum quieken sind noch am Schluß die lustigen Gesellen auf dem Dach mit ihrem Schlitten-ein krönender Abschluss!

    Herzlichen Dank für alles,auch fürs feine Gedicht mit den niedlichen Illustrationen!

    Für euch auch einen pannenfreien und schönen Freitag und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      na, das ist doch schön, daß du mitlachen konntest, hihihi, so sollte das ja!
      Das war mal eine neue Seite von Weihnachten, genau, das ging mir so durch den Kopf, Weihnachten ist ja nun mit allen Ritualen und Abläufen auch eine Erinnerungszeit, und gerade der großelterliche Weihnachtsbaum bot da immer Anlaß zur ungestümen Heiterkeit, und da wollte ich euch doch mal teilhaben lassen.
      Ja, als das alles passiert ist, konnte man das schon ein bissel mit einer griechischen Tragödie vergleichen, lach, heute ist es einfach Comedy vom feinsten, hihihi!
      Das hast du jetzt schön formuliert, „elektrische Englein“ für die kaputte Lichterkette, ja, das war auch sehr ungewöhnlich, daß wir da noch Glück hatten, eben auch nur, weil das Geschäft unten im Haus eingerichtet war. Und eben tatsächlich noch jemand im Laden war.
      Ja, der arme Vater und sein Kaufladen, auch da lachen wir heute herzlichst drüber, damals natürlich eher nicht! Sollte einem eigentlich mal zum nachdenken bewegen, wievieles man im Moment als Katastrophe sieht, daß sich im nachhinein als „Sturm im Wasserglas“ rausstellt. Aber ich glaub, da sind wir Menschen nicht so sehr lernfähig, hihihi!
      Das Schicksal des großelterlichen Weihnachtsbaumes sorgt jedes Jahr wieder für Lacherfolge, vor allem, wenn mal jemand dabei ist, der die Geschichte noch nicht kennt (was selten passiert, hihihi!)!
      Im Abstand von so vielen Jahren muß ich ehrlich sagen, fand ich meine orangenfarbenen Kugeln schon wieder schön, obwohl es einem doch heute schüttelt wenn man denkt, ein Baum ganz in orange, toll! Aber er paßte zum damaligen Ambiente, schließlich hatten wir ja auch einen satten Orange-Ton an den Wänden bzw. in den Tapeten, war ja mal eine Modefarbe! Allerdings erinnere ich mich mit Schaudern daran, daß es das ganze dann in Kombination mit einem ebenso satten grün gab, paßt dann aber auch wieder zum Weihnachtsbaum, lach!
      Das Video paßte einfach so schön zu Pleiten, Pech und Pannen, hihihi, fein, das es gefallen hat.

      Dir auch einen pannenfreien Freitag gewunschen mit liebsten Grüßen
      Monika.

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  2. das wollte ich doch noch mit geschrieben haben zu den Kugeln:

    in der DDR gab es überhaupt keinen Weihnachtsbaumschmuck,geschweige denn orange Kugeln,obwohl diese Sachen in Thüringen hergestellt wurden.
    Entweder hatte man noch alte Bestände von den Vorfahren oder eben Beziehungen..
    Ich hab es als Kind immer so gemocht,mich darin zu spiegeln,oder die neue Puppe.Es gab auch andere Kugelformen,möglichst noch mit Glitzerschnee.Und mir gefiel auch der Klang,wenn mal zwei Kugeln sanft zusammenstießen.Kennst du das auch?
    So,nu isses gut!

    Nochmal liebste Grüße von mir.

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    • Ja, ihr wart echt in vielen Dingen eine „Diaspora“, obwohl ihr die Herstellungsbetriebe im eigenen Land hattet, es ist doch immer wieder ein Segen, daß diese Zeiten endgültig der Vergangenheit angehören!
      Obwohl zu meiner Kinderzeit natürlich auch noch nicht ständig der Weihnachtsbaumschmuck durch was neues ersetzt wurde, und von Modefarben war da noch gar keine Rede, wir waren schon „modern“ und wurden bewundert, weil wir schon einige farbige Kugeln mit am Baum hatten, was meist auf mein kindliches Geheiß mit geschah, Kinder lieben bunt!
      Ansonsten war es das obligatorische silber oder gold, allenfalls noch rot.
      Ich liebe das heute noch an den Kugeln, daß man sich darin spiegeln kann, kann ich gut nachvollziehen, wie schön du das fandest, ich liebte vor allem diese „halben“ Kugeln, so wie bei den von mir eingestellten orangenen auch, da konnte man sich so schön reinträumen!
      Und mit Glitzerschnee war das Non plus ultra, da war ich auch immer ganz verliebt drin, da hab ich auch noch welche von, feine Erbstücke von den Eltern!
      Den Klang der sich berührenden Kugeln kenn ich auch, das hört sich schön an, ja!
      Und um beim Thema der Pleiten etc. zu bleiben, lach, kennst du das Geräusch der fallenden Kugeln, hihihi, wenn der Tannenbaum, von dem ich mich immer nicht trennen konnte, so lange steht und dann so trocken ist, daß die Nadeln samt den Kugeln abfallen, weil die Kugeln an den kahlen Ästen abrutschen, lol, auch eine PPP-Erinnerung!
      Nochmal auch liebsten Gruß
      Monika.

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      • Meine liebe Monika,

        ich danke dir!
        Ja,ich kann mich auch noch gut an das Geräusch der herabfallenden Kugeln erinnern!Und vom ausgedienten Baum konnte ich mich auch schlecht trennen,er wurde dann bei uns im Kachelofen verbrannt,das war immer traurig.

        Liebste Grüße von Brigitte.

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  3. Klasse! Hier müssten nun mindestens drei lol Smilies hin ;)
    Solche Erlebnisse sind es, die das Salz an der Suppe sind.
    Fabelhaft erzählt, liebe Monika.
    Ehrlich gesagt kann ich nicht mithalten, es gab nur einmal eine
    kleine Pleite, weil ein Kerzchen, ein echtes, versuchte unseren
    Baum abzufackeln. Da wir aber immer die echten Kerzen mit Argusaugen
    betrachtet haben, wurde der Versuch gleich im Keim erstickt. ;)
    Deinen aufgehobenen orangefarbigen Weihnachtsbaum Schmuck finde ich toll.
    Da wären sicher eine Menge Leute dran interessiert, aber du gibst sie sicher
    nie und nimmer weg, gell.
    Wir hatten jedes Jahr einen anders geschmückten Weihnachtsbaum.
    Vieles haben wir gebastelt. Mal nur Strohsterne, mal Lebkuchenfiguren, mal
    Salzteig Figuren hübsch bemalt usw.usf.
    Jetzt gibt es nur noch diesen Baum, every year the same procedure, lol

    am Weihnachtsbaum die Lichter brennen...

    Ich danke dir wieder sehr für dieses unterhaltsame Türchen und wünsche dir
    einen schönen Tag und einen Weihnachtsbaum ohne Tücken ;)

    Liebe Grüße
    Brigitte

    Gefällt 1 Person

    • Fein, so hatte ich mir das vorgestellt, daß ihr doch mal alle was zum Lachen habt, danke für die drei „lol-Smilies“, hihihi, allein das schreiben war gestern schon ein Vergnügen, ich hab so gelacht dabei!
      Oh, an die echten Kerzen und das beobachten mit Argusaugen, wenn sie brannten, da kann ich mich auch noch erinnern, da habt ihr aber wirklich Glück gehabt und gut aufgepaßt, das kann ja sonst wirklich ganz schlimm ausgehen. Wir hatten, kann ich mich erinnern, sogar immer einen gefüllten Wassereimer in der Nähe des Baumes stehen.
      Als ich jetzt meinen orange-farbenen Baumschmuck beim fotografieren so betrachtet habe, fand ich ihn eigentlich auch schon wieder richtig hübsch, und ja, das könnte ich mir auch vorstellen, daß da wohl Interesse dran bestünde, aber nein, da hast du recht, das geb ich nicht her. Es sei denn, die Kinder hätten auch gerne mal einen in orange, hihihi, dann helfe ich selbstverständlich gerne aus, lach!
      Unsere Weihnachtsbäume sahen durch die Jahre weg eigentlich auch immer anders aus, noch vor Björns Geburt hab ich dann angefangen, die wunderschönen kleinen Holzfiguren zu kaufen, und mittlerweile kann man einen ganzen Baum damit schmücken, und so war er dann auch meist zu Björns Kinderzeit, Holzfiguren, bunt, und auch jedes Jahr irgendwas gebasteltes dabei, ein Jahr waren es mal Lebkuchen aus Pappe gebastelt, ich glaub, die hab ich auch noch, das sah auch schön aus.
      Deine Schilderung hört sich toll an, Strohsterne liebte meine Mama so sehr.

      Und dein jährlich wiederkehrendes Bäumchen ist ein Prachtstück, der sieht ja fein aus, ich mag halt heute auch Silber so gerne, und die knuffigen Eisbärchen, herrlich, und die wunderschöne Christbaumspitze! Und wenn ich richtig hingeguckt habe, ihr habt auch noch Vögelchen, ja? Die hab ich auch noch! Aber der Ständer ist ja schon ein absoluter Hingucker, ich meine, mich zu erinnern, das du ihn schon mal gezeigt hattest, das ist ein ganz alter mit Spieluhr drin, erinnere ich das richtig? Soooo schöööön! Ich liebe diese alten Sachen! Danke für das wunderschöne Bild, freu ich mich immer so drüber!

      Weihnachtsbaum ohne Tücken wird es wohl (hoffentlich!) werden, ich hab wieder meinen kleinen, künstlichen für auf den Kamin, den ich von Mama geerbt habe.
      Ich freu mich, daß du Spaß hattest am Eintrag, auch einen schönen Tag gewunschen mit lieben Grüßen
      Monika.

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      • Mir fällt gerade ein, dass ich mal einen Baum geschmückt habe wie früher bei uns, als meine Mama noch lebte.

        Lametta, ganz klar, Kugeln auch, aber dann Schokoladenkringel.

        Fondant Sterne, Kreise mit bunten Streuseln, ach war das herrlich :)

        Wir Kinder freuten uns immer schon aufs Baumplündern, das war wie ein zweites Heiligabend, lol.

        Kennst du das auch noch?

        LG Brigitte

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        • Jaaa, das kenn ich auch noch, Schokoladenkringel waren ein Muß, die Kreise mit den bunten Streuseln kenn ich auch noch, und wir hatten noch Schokoladenkugeln, mit „Knickebein“ gefüllt, hihihi, sagt dir das auch noch was? Die sahen wie richtige, kleine Weihnachtskugeln aus. Hab ich später sogar beim Björn noch gemacht, genau, und ich hab mich auch soooo auf das abplündern gefreut, genau, das war irgendwie ein zweites Heiligabend, hihihi! Björn hat das auch immer gerne gemacht später, und wenn der Baum dann so kahl da stand, hat er ihm auch immer leid getan genau wie weiland seiner Mama als Kind, und dann haben wir meist so ein, zwei Lamettafäden im Baum gelassen, bevor er entsorgt wurde, als Trost! Das sind soooo schöne Erinnerungen!
          Danke, daß du das noch geschrieben hast, guts Nächtle und liebe Grüße
          Monika.

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  4. Liebe Monika,

    also, das Gedicht von den Weihnachtsbäumen gefällt mir sehr, sehr gut.
    Da hat sich der Dichter liebevolle Gedanken um ein pflanzliches Lebewesen gemacht, das vor dem Verkauf noch nicht wusste, was ihm im wahrsten Sinne des Wortes noch „blühen“ würde..

    Deine Baum-und Bescherungsgeschichte in vier Akten sind im nachhinein wirklich sehr erheiternd. Solche Geschichten gibt es sicher in jeder Familie, aber nur du kannst solche Stories so herrlich erzählen.
    Ich hatte viel Spaß daran. Da Brigitte aus Plauen alles schon so fein kommentiert hat, will ich mich nicht wiederholen, habe aber jedes Detail in vollen Zügen genossen.

    Ich erinnere mich eigentlich nur an meinen ersten Versuch, meiner Mutter diese Arbeit als „halberwachsene“ Tochter (14 oder 15 J.) abnehmen zu wollen. Dabei gaben sie und meine Oma mir dann sehr unterschiedliche Regieanweisungen, bis der Baum endlich kerzengerade im Ständer befestigt war…

    Über die modische Entgleisung mit orangefarbenen Kugeln hab ich auch geschmunzelt, die heute gar nicht so abwegig erscheinen. Ich habe aus jener Ära sogar immer noch einen Aschenbecher in Kugelform!

    Zwei oder drei Modeerscheinungen nur mit Strohsternen und später mit Sternengebilden aus Goldfolie in allen Variationen gab es bei uns auch. Einer davon sah ein bisschen aus wie ein Igel in Kugelform, dessen Spitzen dadurch endstanden, dass man sie drehend über eine Bleistiftspitze in Form brachte. 10 solcher Blättchen benötigte allein ein Stern!

    Das Video mit den Renntieren ist auch allerliebst und passt so recht zum Thema „Pleiten, Pech und Pannen“.

    Ich wünsche noch einen schönen Abend mit lieben Grüßen
    in deine Weihnachtsbastelstube,
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      das Gedicht gefiel mir auch auf Anhieb, und deine Gedanken dazu waren auch meine, ich fand das auch so liebevoll, zumal es mir immer so leid getan hat, die armen Weihnachtsbäume nach Gebrauch entsorgen zu müssen, ich hatte immer das Gefühl, sie müßten doch auch traurig sein.
      Ich denke auch, daß wohl jede Familie so ein Repertoire an solchen Pannengeschichten besitzt, danke für das Kompliment an meinen Erzählstil, irgendwie schreib ich immer wie ich denke, hihihi, und hab schon im Vorfeld meine Freude dran, euch damit zu erheitern.
      Und freu mich, daß es mir bei dir auch gelungen ist und du dich amüsiert hast, so sollte das! Ich hab mich da ja gestern Nacht schon drauf gefreut, hihihi!
      Hach, jaaa, das ist auch noch so eine Erinnerung, unterschiedliche Regieanweisungen zum Richten des Baumes, das scheint ja wohl auch Tradition gewesen zu sein, meist hielt sich bloß der Baum nicht an die Anweisungen und nahm selbst nach erfolgtem geraden Aufrichten doch noch wieder eine leichte „Krümmung“ ein, ein Lebewesen halt mit eigenem Kopp, hihihi!
      Heute finde ich die orangenen Kugeln eigentlich schon wieder schön, und jaaaa, so einen Aschenbecher in Kugelform kenne ich auch noch, toll, daß du aus der Ära noch einen besitzt.
      Das ist nun wieder so schön mit den Erinnerungen anschieben hier, BrigitteE erzählte u.a. auch von Salzteigfiguren, erinnerte ich mich dann auch dran, und mir fielen noch die Sterne aus Transparentpapier ein, mehrlagig übereinander geklebt, ich glaub, da hat es auch noch welche hier, und jetzt deine Erinnung an die Sterne aus Goldfolie (die Folie allein hab ich als Kind soooo geliebt, ich fand das so edel, vornehm und wertvoll!, vor allem die zweifarbigen!) und nun guck, was ich gefunden habe:

      http://www.basteln-gestalten.de/kugelstern

      so einen haben wir mal in der Schule gebastelt, ich fand sie auch so wunderschön! Hast recht, sie sehen wirklich bissel wie ein Igel aus! Was man sich da noch für eine Arbeit mit basteln gemacht hat, ob das wohl heute noch so ist? Von meinem kleinen Patenmädchen hab ich diesbezüglich noch nix gehört, das gehört wohl gar nicht mehr zum Lehrplan, nur im Kindergarten, da hat sie das auch gemacht!

      Hihihihi, jaaa, lach, und nun passen die „Renntiere“ gleich zweimal zu Pleiten, Pech und Pannen, obwohl, so verkehrt isses für die „Rentiere“ ja auch nicht, rennen können sie ja wahrlich! Aber das Video fand ich auch so passend!

      Ich wünsch dir auch einen schönen Abend, ich glaub, heute ist die Weihnachtsbastelstube mal wieder geöffnet bei mir, es steht noch bissel Geschenke-mäßiges fürs Fest an!
      Machs dir gemütlich und liebe Grüße
      Monika.

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  5. Liebe Monika,

    jetzt bin ich aber platt, dass es die Bastelanleitung für den Kugelstern noch gibt und sogar freudig angenommen wird, auch noch 2015!

    Dass in der Schule kaum oder gar nicht mehr weihnachtlich gebastelt wird, nicht einmal in den ersten Jahrgängen, finde ich sehr schade. Aber sicherlich bastelt dein Patenmädchen etwas für dich im stillen Kämmerlein.

    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      da mußte ich doch gerade sofort nach gockeln, nach dem Kugelstern, und hab mich auch so gefreut, daß ich ihn finden konnte und er noch immer so beliebt ist und tatsächlich noch nachgebastelt wird, richtig schön, nicht wahr?

      Ich finde das auch sehr schade mit dem kaum noch basteln in den Grundschuljahren, zum Glück hat mein Patenkind noch ein Elternhaus, in dem auf so etwas noch Wert gelegt wird, da bekommt sie dann wenigstens noch ihre Erfahrungen und Anleitungen, ich laß mich mal überrraschen, ob für mich was dabei abfällt, hihihi, könnte schon sein, sie macht so etwas ja auch gerne mit mir gemeinsam. War doch damals so eine Freude mit der selbstgebastelten Schultüte!

      Schönen Abend nochmal und liebe Grüße
      Monika.

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  6. Pingback: Türchen 18 | mimisdosenoeffner

    • Ehrlich, Brigitte, ich lach mich jedes Mal wieder weg, wenn ich das selbst nachlese, ich freu mich so, daß es dir auch so gegangen ist! Lachen ist gesund, hihihihi!!!
      Ja, das ist wirklich so, das ist das „Salz in der Suppe“, auch wenn man da erst Jahre später mitunter drüber lachen kann.
      Der sich brezelnde Wuff ist sooooo knuffig, hihihihi, ganz lieben Dank für den „Nachkommentar“!!!

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