Türchen 17

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

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Hörst du, wie die Glocken klingen?
Hörst du rings der Lieder Pracht?
Wieder kommt auf Engels Schwingen
ernst und still die Heilge Nacht.

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Auf die frosterstarrten Wälder,
auf der Heide ödes Grab,
auf die Städte, auf die Felder
sinkt es wie ein Lenz herab.

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Denn die Liebe ward geboren,
um zu sühnen jede Schuld.
Alle selbst die sie verloren,
nimmt sie auf mit gleicher Huld.

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Komm, o komm zu uns hernieder,
lang erwartet Gotteskind!
Gib uns Mut und Tröstung wieder,
die uns lang entschwunden sind!

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(Johann Nepomuk Vogl)

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Bei Türchen 17 erlaube ich mir nun wirklich mal eine Wiederholung! Denn Glocken und ihren Eintrag zum 17. Dezember, das hatten wir schon einmal, aber weil Glockenklänge doch immer wieder so schön sind, und ich heute morgen um 6.00 Uhr in der Früh meine letzte Advent-Frühschicht in unserer Kirche vor diesem Weihnachtsfest habe, erinnere ich noch einmal an den Brauch zum 17. Dezember:

„In katholischen Gegenden beginnt um 15.00 Uhr am Nachmittag vielerorts das Christkindl-Einläuten, für das die Kirchen all ihre Glocken erschallen lassen.

Es ist auch der Tag des armen Lazarus und sollte Anlaß sein, an Weihnachtsbesuch und Weihnachtsgabe für die Alten und für die Kranken zu denken.

Der 17. Dezember ist auch der Beginn der Saturnalien gewesen, der römischen Wintersonnwendfeiern. „

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Fest und Bräuche)

Ich hab zum Thema Glockenklang ein paar schöne Videos gefunden, die werden jetzt mit einigen feinen Bildchen präsentiert:

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Es gibt aber, gerade zur Weihnachtszeit, nicht nur die Kirchenglocken, sondern auch Glockenspiele, zum Beispiel dieses hier:

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Oder dieses:

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Glocken oder vielmehr Glöckchen werden auch zum einläuten der Bescherung beim Heiligen Abend benutzt, wir haben ein ganz feines Bronzeglöckchen, noch aus Björns Kinderzeit, das ist noch immer im Gebrauch, für Mimis und meine Bescherung und auch noch, wenn die Kinder zu Weihnachten kommen.

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Natürlich gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtslied mit Glocken:

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Ich bin ja ein Einzelkind, und bei diesem Lied hab ich mich immer ganz doll über die Zeile gefreut „segnet den Vater, die Mutter, das Kind…“, sonst war ja meist von mehreren Kindern die Rede, und mit der Zeile fühlte ich mich immer ganz besonders angesprochen!

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Wenn man so im Netz stöbert, fällt einem manches mal ganz unerwartet etwas in die Hände, und beim Thema Glocken hab ich diese kleine Geschichte gefunden: Kerstklokken6

https://www.schreiber-netzwerk.eu/de/2/Geschichten/65/Weihnachten/5231/Die+kleine+Glocke/

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Den Abschluß dieses Eintrags macht jetzt ein größeres Werk

wenn ihr euch das anseht, braucht ihr ein wenig Geduld, das eigentliche Läuten setzt erst so ca. bei 2.51 ein, aber es ist sooo schön, und ihr könnt es mit der Leiste ja auch verschieben auf die Minutenzahl, die ihr möchtet! Es ist so herrlich wegen des Schnees, guckt es euch wirklich ganz an, es braucht ein bissel Geduld, aber es lohnt wirklich das ansehen!

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Damit wünsche ich euch einen wunderschönen Donnerstag, habts fein! Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6

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7 Gedanken zu “Türchen 17

  1. Meine liebe Monika,

    du bist nun von deine letzten schönen Frühschicht sicher wieder zu Hause und hast uns in der Nacht noch ein superfeines Türchen bereitet,lieben Dank dafür!

    Das Gedicht kenn ich nicht,es ist wieder sehr schön!Und deine Bildchen im ganzen Text sind allerliebst!

    Ich mag Glockenklänge ganz sehr gern,sie sind so feierlich und erhaben.In die längeren Videos hab ich jetzt erstmal nur reingehört,das mach ich später in Ruhe.Aber ich hatte schon richtig Gänsehaut!
    Den Brauch mit dem Glockenläuten in katholischen Gegenden find ich schön,den gibts eben hier leider nicht.

    Die beiden Glockenspiele klingen richtig lieblich

    Fein,dass ihr früher am Heiligen Abend die Bescherung mit einem Glöckchen eingeläutet habt und es auch jetzt noch in Gebrauch ist.
    Wir hatten keins als Kinder.

    „Süßer die Glocken nie klingen“ ist ein wunderschönes Weihnachtslied,man kann es richtig mit Inbrunst singen!Glaub ich gern,dass du dich über „das Kind“ sehr gefreut hast! Es war nur für dich geschrieben :) !

    Die kleine Geschichte vom Glöckchen ist allerliebst!Der scheinbar Unbedeutendste hat oft die wichtigsten Aufgaben.

    Das Video der Glocken vom Kölner Dom ist einfach beeindruckend! So ein prächtiges Geläute! Der Dom war mit das Erste,was ich als noch DDR-Bürger beim ersten „Westbesuch“ in den 80-ger Jahren besuchen durfte.Da hat man dann doch eine besondere Beziehung dazu.Ich hab auch mit meiner Tante ein Kerzchen drin angezündet.
    Und man sieht im Video doch tatsächlich mal Schnee!Fein!

    Nun mach ich das Türchen erstmal wieder zu bis später nochmal.Jetzt wartet der Haushalt.

    Euch Beiden auch einen schönen Donnerstag und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, nun sind die Weihnachts-Frühschichten schon wieder Geschichte, es war wie immer sehr schön und nun kann man sich schon auf die Osterfrühschichten freuen, lol, dauert ja nicht mehr so lange. Und eigentlich hatte man bei den Frühlingstemperaturen da draußen heute morgen eh schon das Gefühl, es ging eher auf Ostern als auf Weihnachten zu.
      Der Brauch wird in den städtischen Gemeinden hier eigentlich auch nicht mehr ausgeübt, ich denke mal, daß wird wohl nur noch in ländlichen Gebieten der Fall sein. Schade!
      Über das Lied „Süßer die Glocken nie klingen“ hab ich mich echt immer sehr gefreut, irgendwie sprach das immer mich direkt an, hihihi!
      In die kleine Geschichte hatte ich mich auch verliebt, jeder hat eben seine Talente!
      Gerade das mit dem Schnee im Glockenturm fand ich so beeindruckend, das war wohl auch ein kleiner Schneesturm, der den Schnee bis in den Glockenturm geweht hatte, und als der „Dicke Pitter“ anschwang und beim ersten Glockenschlag der ganze Schnee von ihm ab rieselte, das war schon toll!
      Kann ich mir gut vorstellen, daß du vom Kölner Dom beeindruckt warst, wer ist das nicht!
      Ich wünsch dir einen schönen Donnerstagabend mit liebsten Grüßen
      Monika.

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  2. Guten Abend liebe Monika,

    wie schön sie sind, die verschiedenen Glockenklänge.
    Egal welcher Konfession man angehört, vielleicht auch gar keiner,
    Glockenklänge berühren die Seele.

    Diese Meißner Glocken habe ich 2013 in Schwerin aufgenommen

    Wenn ich an Glocken vorbeikomme, kann ich nie gehen ohne sie
    wenigstens einmal angehört zu haben ;)

    Danke für dieses feine Türchen.
    Einen schönen Abend wünsche ich dir.
    Liebe Grüße
    Brigitte

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    • Guten Abend, liebe Brigitte,
      da hast du wirklich recht, egal, welcher Konfession oder eben auch gar keiner, Glockenklänge berühren die Seele, ich glaube, dem kann sich niemand entziehen.
      Oh, das ist bestimmt ein feines Glockenspiel, eine wunderschöne Aufnahme, mit der alten Uhr darüber!
      So geht es mir auch mit Glockenspielen, einmal hören, das muß sein, wir haben in einem Stadtteil hier in Oberhausen, in Sterkrade, noch ein wunderschönes Glockenspiel

      http://www.akpool.de/ansichtskarten/25224103-wappen-ansichtskarte-postkarte-sterkrade-oberhausen-im-ruhrgebiet-hochhaus-mit-glockenspiel-zeche-hallenbad

      hier auf einer alten Postkarte, zu Weihnachten spielt das auch Weihnachtslieder. Und als die Kinder noch in Neuss wohnten, da gab es am Rathaus auch ein so schönes.

      Das hier war meiner Mama Lieblingsglöckchen, ihr Glöckchenengel, ein Weihnachtsgeschenk von den Kindern, so behütet und nun von mir geerbt!

      Fein, daß es dir wieder gefallen hat, freu ich mich immer, ich wünsch dir auch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

      Gefällt 1 Person

  3. Liebe Monika,

    der Brauch des Chrstkindl-Einläutens zum heutigen Tag war mir bislang unbekannt. Ich erinnere mich auch nicht daran aus meiner Kindheit in einem erzkatholischen Eifeldörfchen.

    Mit dem Link über das Glockengeläut aus verschiedenen deutschen Domen hast mir aber eine große Freude gemacht. Diese Radiosendung gehörte früher zu unserem festen Bestandteil an Heiligabend.
    Leider gab es diese Sendung wohl später nicht mehr, als meine Mutter ihr erstes Weihnachtsfest bei uns hier verbracht hat.

    Der neue Klöppel vom „Dicken Pitter“ im Kölner Dom erzeugt aber offensichtlich nicht mehr ganz den gleichen Klang wie vorher, das ist schade, aber die Hauptsache ist doch, dass mit ihm „dat Hez vun Kölle“ weiterschlägt, nicht wahr?

    Eine andere Geschichte mit einer Glocke hat mich als Kind sehr beeindruckt, es war die wandelnde Glocke von Herrn Goethe. Danach hatte ich immer große Angst, zu spät zum Gottesdienst zu kommen….
    http://www.mumag.de/gedichte/goe_jw24.html

    Nun wünsche ich nach einem längeren Weihnachtsbummel etwas matt dir noch einen schönen Abend.
    Britta-Gudrun und der Makrelen liebende Django!

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  4. Liebe Britta-Gudrun,
    ich glaube, das letzte Mal hab ich das Läuten in den 80-iger Jahren mal im Sauerland gehört, hier wird das auch nicht mehr praktiziert. Aber auch aus meiner Kindheit hier ist mir das unbekannt, oder ich hab es nicht so registriert. Vielleicht hat man aber auch das nachmittägliche Läuten nicht so mit dem Datum in Verbindung gebracht.

    Hach, da freu ich mich jetzt aber sehr, daß ich dir mit dem Läuten der deutschen Dome eine Freude machen konnte, mich hat das auch sofort angesprochen, und wo du es jetzt erwähnst, ja, stimmt, die Glocken läuten die Weihnacht ein, da gab es ein Radioprogramm am Heiligen Abend, das war so anheimelnd, das haben wir auch immer gehört, wie lange es diese Sendung gab, erinnere ich aber auch nicht mehr. Wir hatten, wie alle damals, einen wunderschönen Nickelherd in der Küche, einen Kohleofen, und wenn wir diese Sendung hörten, hatten wir kein elektirischen Licht an, nur Kerzen, und das Feuer im Ofen schimmerte so durch die Herdplatten, die ja so ein kleines Loch hatten für die Zange, mit denen man sie rausnehmen konnte, und das flackernde Herdfeuer malte dann immer so schöne Reflexe an die Zimmerdecke, ich erinnere mich, daß meine Mama mir immer erzählt hat, daß ich als ganz kleines Kind immer „Flumm-flumm“ zu diesen Lichtreflexen gesagt habe, warum auch immer ich auf diese Lautmalerei gekommen bin. Siehst du, da haben wir uns wieder gegenseitig eine Erinnerung angeschoben, schöööön!

    Guck, das ist mir auch aufgefallen, ich hatte auch den Eindruck, daß der Klang anders ist beim „Dicken Pitter“, schade ist das, ja, aber wo solche Neuteile auf so etwas altes treffen, läßt sich das vielleicht nicht vermeiden, und genau so isses, das ist die Hauptsache, daß mit ihm „dat Hez vun Kölle“ wieder weiterschlägt. Da ich ja wohl zukünftig des öfteren mal wieder in Kölle weilen werde, komm ich bestimmt mal wieder in den Genuß, das live zu hören! Ich hab ja meist das Handy-Knipschen dabei, dann nehme ich es dir auf!

    Wieder eine Erinnerung, ja, die Wandelnde Glocke von Herrn Goethe, die kenn ich auch, kann ich mir gut vorstellen, daß dir dabei immer etwas mulmig war, dann zu spät zum Gottesdienst zu kommen. Danke für den feinen Link, der Text war mir nicht mehr so gegenwärtig, das war jetzt für mich eine Freude.

    Schön, so ein Weihnachtsbummel, nicht wahr, dann ruh dich mal schön aus und mach dir einen gemütlichen Abend, Pflastertreten ist doch anstrengend, kenn ich!
    Hihihi, jaaaa, der Makrelen-liebende Django, das war so knuffig, wie du das erzählt hast, Mimi schickt ihm mal einen lieben Schnurrgruß wieder und läßt ihm ausrichten, Fisch wäre auch so ganz ihr Ding, da hätten sie was gemeinsam. Obwohl ich nicht weiß, ob sie tatsächlich auch geräucherte Makrele mümmeln würde, hihihi, das ist so klasse! Mußt du wohl zukünftig für dich und Django einkaufen, lach! Sonst kriegst du nix mehr ab!

    Schönen Abend gewunschen und liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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  5. Pingback: Türchen 17 | mimisdosenoeffner

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