Weihnachts-Nachlese

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Christbescherung

Der Christnacht heilig’ Offenbaren,
das einst an alles Volk erging,
die Kunde, die durch Engelscharen
zuerst das arme Volk empfing:

»Die Liebe ist zur Welt gekommen,
um einen neuen Bund zu weihn,
ein reines Licht ist hell entglommen
ein Stern mit wunderreichem Schein!« –

Die Kunde klingt aufs neue wieder
zu uns in jeder Weihnachtszeit
sie tönt durch alle Festeslieder
in jedem Gruß von nah und weit.

»Die Liebe soll die Welt regieren!«
Das ist die Losung allerwärts,
die Lichter, die den Christbaum zieren
wie strahlen sie in jedes Herz;

und all die Gaben, lichtumschwommen,
für jung und alt, für groß und klein:
Vom Himmel scheinen sie gekommen
in einer Wundernacht zu sein! –

Doch all das Wunder zu vollenden,
viel Sorgen gab es Tag und Nacht.
viel Mühen von geschäft’gen Händen,
viel Opfer freudig dargebracht.

Die Liebe soll die Welt regieren,
und Weihnacht zeigt, dass sie’s vermag,
doch höhres Ziel muß sie sich küren,
als schaffen nur für einen Tag,

der eine Tag soll allen lehren;
solch Mühn und Opfern wohl uns ziert,
die wir das Wort der Weihnacht ehren:
Daß Liebe nur die Welt regiert –

Auch Völkerwünsche sich erfüllen
nicht durch das Wunder einer Nacht,
drum mühe jeder sich im stillen
bis einst das Liebeswerk vollbracht.

(Louise Otto)

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11020378973_3416fe8ae2_m Hi, Folks,

pünktlich zum Montag nach Weihnachten bin ich wieder da, hihihi, euer Co-Autor, eure Mimi!

Denn wir haben euch ja versprochen, es gibt hier noch eine Weihnachtsnachlese, wir müssen doch noch von unserer Bescherung berichten, mein Dosenöffner und ich!

Ich war ja dieses Jahr nun ganz besonders aufgeregt, schließlich hab ich diesem Blögchen ja beim lesen entnommen, daß fast alle hier bestens informiert waren, was ich zu Weihnachten bekomme, nur ich armes Katzentier hatte keine Ahnung!!! Naja, sonst wäre es ja auch keine Überraschung mehr gewesen, und damit wäre ja schon die Hälfte der Freude mindestens weg!

Dann berichte ich mal wieder chronologisch, das ist ein feines Wort, hihihi, hab ich mir beim Dosenöffner abgeguckt!

Unser Weihnachtsbäumchen stand dann am Nachmittag des Heiligen Abends, bzw. zwei, mein Frauchen hat nämlich aus Tannenzweigen noch ein zweites „Bäumchen“ neben dem ersten gezaubert, guckt mal:

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Foto6337 schön, nicht wahr?

Guckt mal die Spitzen, auf dem Tannenbaum-Weihnachtszweigen-Bäumchen hat mein Frauchen den Engel aus ihren Kindertagen befestigt

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und an dem kleinen Weihnachtsbaum, den Frauchen von ihrer Mama geerbt hat, schwebt ein Stern!

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Der feine Adventskranz in Frauchens beliebtesten Farben stand an Ort und Stelle

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alle Lichter waren angezündet, in der Wohnung und auf Balkonien:

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Das Glöckchen zum bimmeln hing parat

Foto6347 und der Silberkranz erstrahlte in ganzer Pracht:

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Die Weihnachtspost hing auf der Leine, wie es sich gehört,

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natürlich auch wieder eine ganz besonders feine aus England, von Frauchens Tante:

Foto6359 ein dreidimensionaler Tannenbaum, und der glitzert soooo toll, da hat Frauchen sich wieder gefreut!

Zwischenzeitlich erreichte uns von den Kindern die Nachricht, daß bei ihnen auch alles parat sei für die Bescherung:

Weihnachtsbaum Kinder 2015 auf das Bild kommt Frauchen noch mal zurück, wenn sie gleich auch noch was schreibt!

Sie (also mein Frauchen!) strapazierte weiter meine Geduld, in dem sie erst einmal zum Nachmittags-Tee/Kaffee noch einlud, seufz!

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Ja, ganz fein, gut jetzt, Frauchen, nu weiter, ich bin soooooo aufgeregt, büdde, wann ist denn nun Bescherung? ????

Aaaaah, das Glöckchen bimmelt, es geht looohooooos, boooaaaah, welch ein großer Karton, oh, Frauchen, da mußt du mir bissel helfen, knüpf ihn mal auf, ich krieg das blö….., huch, ist ja Weihnachten, also, ich krieg doch das Klebeband nicht ab!!!

Wow!!!…….

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…..ich bin sprachlos!

Gucken……

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Folks, guckt doch bloß mal, guckt, guckt, ist das nicht ein irres Teil??? Da isse, das isse, die Hängematte, und nun auch noch für den geliebten Kratzbaum, da kommt sie nämlich dran, jaaaaaaaaaa, so nämlich

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nur noch eine Etage höher, also oben an das runde Teil, nach links ausgerichtet, so hat es mir Frauchen erklärt!

Ich kann euch gar nicht sagen, wie ich mich gefreut habe, in dem Karton hab ich es schon getestet, auch von unten, hihihi, und es ist soooooo herrlich kuschelig. Da wir Katzen aber Gewohnheitstiere sind, die sich immer vorsichtig mit Neuerungen auseinandersetzen, hat Frauchen das noch nicht komplett angebracht, sondern erst mal so gelassen, zum gewöhnen, und weil ja doch am ersten Tag der Weihnacht noch die Kinder vom Dosenöffner kamen, da bin ich dann auch immer bissel nervös und es sollte nicht zuviel werden. Jetzt in der Woche zwischen den Jahren macht mir Frauchen das alles richtig, und dann berichten wir natürlich weiter!

Nun wollte ich natürlich gucken, was denn und ob denn auch was für Frauchen da war für die Bescherung, ja, klar, guckt mal:

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Zwei ganz dolle Pakete, von zwei lieben Blogfreundinnen von meinem Frauchen, hihihi, das war eine feine Überraschung!

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Nu mach mal auf, Frauchen, ich will doch gucken, was du nun beschert kriegst, ich bin doch neugierig!

Ja, und da waren nun zwei sooooo feine Geschenke drin, die von beiden lieben Schenkenden gar nicht abgesprochen waren, aber so herrlich paßten, das müßt ihr sehen:

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bei Kerzenlicht, kommt noch mal „heller“

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ist das nicht der Hit? Frauchen hat sich hier wie Bolle gefreut, hihihi, sie ist hier richtig durch die Bude getanzt, das ist ein Eisbären-Kissen vom Frauchen von meinem Kumpel Django, Britta-Gudrun, und Eisbärenpantoffeln von Brigitte/Plauen, toll, nicht wahr?

Lesestoff und niedliche Kleinigkeiten und Leckerli für Frauchen und mich gab es auch noch dabei!

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War das nicht eine feine Bescherung für uns beide? Wir haben uns sooooo gefreut! Lieben Dank an die beiden Christkindchen!

Na, Folks, und das ist noch nicht alles, ich hatte dann noch eine Weihnachtsfreude der besonderen Art, ich hab nämlich dieses Jahr mit Frauchens Hilfe auch Christkind gespielt und meinem lieben Kumpel Django was feines zum Weihnachtsfest beschert, nämlich eine von den Mäuschen aus dem Mäusenest, die Frauchen gehäkelt und euch schon gezeigt hatte, und hab noch am Heiligen Abend nach der Bescherung Post von Django bekommen mit Fotos, die sein Frauchen gemacht hat! Guckt bloß mal:

Django beim Weihnachtsmahl, ger. Makrele Django mümmelt vor der Bescherung sein Weihnachtsmenü, geräucherte Makrele, läcka, ich hatte Ente im Döschen!

Dann wartet er auf die Bescherung

Warten und warten

und dann freut er sich über die Maus!

Django mit Maus

Django mit Maus II

Und pennt glücklich und zufrieden mit ihr ein!

Django glücklich mit Mäuschen

Da könnt ihr euch sicher vorstellen, wie ich mich darüber gefreut habe! Klasse, Kumpel, danke für die Bilder, da hatten wir ja beide ein ganz feines Weihnachtsfest!

Frauchen hat dann auch noch gemümmelt, sie hatte Lachs mit Reis, und ich war derweil ratschkapott

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und hab mich auch schlafen gelegt!

Ja, Folks, das war mein Heiliger Abend 2015, es war sooooo schön, ich hoffe, ihr und alle meine anderen Hunde- und Katzenkumpels hatten auch so ein feines!

Seid lieb gegrüßt, jetzt macht mein Frauchen weiter, bis denne, eure Mimi! animaatjes-kerst-katten-22495

So, nun kann ich hier also die Fortsetzung unserer Weihnachtsnachlese übernehmen, am 1. Weihnachtstag kamen ja meine Kinder, da hab ich mich sooooo drauf gefreut. Wir haben es herrlich gemütlich gehabt bei der zweiten Bescherung, und wenn Mimi nun schon alle Geschenke so freudig hier gezeigt hat, darf ich ja nicht nachstehen und zeig euch nun mal mein Geschenk von den Kindern

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Foto6356 das stand schon unter dem Baum bei den Kindern, könnt ihr auf dem Bild anhand der Schleife fein sehen, da ahnte ich ja noch nicht, daß das meines war, tolle Schachtel, nicht wahr? Was drinnen war möchtet ihr wissen, hihihi? Das:

Foto6368 Ganz viele Sachen für Wellness aller Art in Dusche und Badewanne, von Kopf bis Fuß, hihihi, ich hab mich soooooooo gefreut, das ist wirklich was für mich, das mach ich so gerne, vor allem, wo der Wetterdienst ja nun endlich mal kälteres Wetter für den Jahresbeginn vorausgesagt hat, da ist das sooooo schön!

Mein Geschenk an die Kinder muß ich euch fototechnisch noch nachreichen, lach, ich Töffel hab in all der Aufregung und Freude ganz vergessen, es zu fotografieren, na, es kommt ja auch noch eine Jahreschronik, da paßt es dann hin!

Wir hatten zusammen zwei wundervolle Tage hier, mit lecker Weihnachtsbrunch am zweiten Tag, es war ein wirklich gelungenes Fest, aber das allerschönste, bei allen wirklich soooo schönen Geschenken, ist das feine Beisammensein!

Am Heiligen Abend war ja, seit 1977 das erste Mal wieder, ein Vollmond, ich hab gegen ganz späten Abend noch Fotos davon machen können, vorher war es leider bewölkt:

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Ich fand die „Schäfchenwolken“ so schön dabei!

Und dann hatte ich euch noch was versprochen, im Türchen 24, und Versprechen soll man tunlichst im alten Jahr noch einlösen, ich wollte euch doch Max „Mäxchen“, das feine Schaukelpferd, das Björn an Weihnachten 1982 bekam, zeigen, also, hier isser nun in ganzer Pracht:

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von vorne

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von der Seite

Foto6366und im Profil

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Ja, Mäxchen hat sich gut gehalten für seine 33 Jahre!

Mit einem schönen Weihnachtsbild entlaß ich euch dann in den letzten Montag des Jahres 2015, Mimi und ich wünschen euch eine gute und entspannte letzte Jahreswoche, wir lesen uns wieder zur Jahreschronik 2015, kommt alle gut durch die letzten Tage! Und bleibt gesund!

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Habts fein!

Türchen 24

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 6365

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Herein

Das Glöcklein erklingt: Ihr Kinder, herein!
Kommt alle, die Türe ist offen!
Da stehn sie, geblendet vom goldigen Schein,
von Staunen und Freude betroffen.
Wie schimmert und flimmert von Lichtern der Baum!
Die Gaben zu greifen, sie wagen’s noch kaum,
sie stehn wie verzaubert in seligem Traum. –
So nehmt nur mit fröhlichen Händen,
ihr Kleinen, die köstlichen Spenden!

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Und mächtig ertönen die Glocken im Chor,
zum Hause des Herrn uns zu rufen:
Das Fest ist bereitet und offen das Tor,
heran zu den heiligen Stufen!
Und steht ihr geblendet vom himmlischen Licht,
und faßt ihr das Wunder, das göttliche, nicht:
Ergreift, was die ewige Liebe verspricht,
und laßt euch den seligen Glauben,
ihr Kinder des Höchsten, nicht rauben!

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Und hat er die Kinder nun glücklich gemacht,
die großen so gut wie die kleinen,
dann wandert der Engel hinaus in die Nacht,
um anderen zum Gruß zu erscheinen.
Am Himmel, da funkeln die Sterne so klar,
auf Erden, da jubelt die fröhliche Schar. –
So tönen die Glocken von Jahr zu Jahr,
so klingt es und hallt es auch heute,
o seliges Weihnachtsgeläute!

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(Karl Gerok)

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noellivreEr ist da, der Heilige Abend!

Der Heilige Abend am 24. Dezember, auch Heiligabend genannt, ist der Vorabend desWeihnachtsfestes; vielerorts wird auch der ganze Vortag so bezeichnet. Am Abend findet unter anderem in Deutschland, der Schweiz, in Liechtenstein und in Österreich traditionell die Bescherung statt. Als Heilige Nacht oder als Christnacht wird die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bezeichnet.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Abend

Zur Weihnachtsdeko in Zimmern und Fenstern gesellt sich nun der Weihnachtsbaum

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und die Krippe.

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Und da Mimi sich dieses Jahr so besonders auf ihre Bescherung freut, hab ich gedacht, ich mach da nun mal einen Eintrag von.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bescherung

Weihnachten Deutschland 1892

(Weihnachtsabend, Deutschland? 1892, unbekannt)

Wie haben wir uns als Kinder auf die Bescherung gefreut, in meiner Familie war es ja üblich, nicht am Heiligen Abend Bescherung zu feiern, sondern am 1. Weihnachtstag morgens. Das war immer soooo aufregend, im Gegensatz zum diesjährigen Weihnachtsfest erinnere ich mich an meine Kinder-Weihnachtsfeste eigentlich immer daran, daß es lausig kalt war draußen, wir hatten zwar im Schlafzimmer auch einen kleinen Kohleofen, aber der war über Nacht nicht an. Und da ich ja noch nicht ins „Weihnachtszimmer“ durfte, bevor mein Papa geläutet hat, mußte meine Mama mich im kalten Schlafzimmer anziehen, das hat bei meiner Zappeligkeit immer sehr viel Mühe gekostet.

Und dann läutete das Glöckchen und es ging endlich los!

Wenn ich ins Weihnachtszimmer kam, war da erst einmal der wunderschöne Weihnachtsbaum mit seinen brennenden Kerzen, das Licht blendete richtig und ich hab ihn dann jedes Jahr erst einmal angestaunt und immer gesagt, das ist der schönste, den wir je hatten!

Drei Weihnachtsfeste meiner Kindertage sind mir besonders in Erinnerung geblieben, das Weihnachtsfest, an dem ich meinen ersten Puppenwagen bekam, ein Modell in klein wie die großen, richtigen der 50-iger Jahre! Ich hab eine so hübsche Seite im Netz dafür gefunden, wo ihr mal gucken könnt, ähnlich sah meiner auch aus:

http://www.maschenmode-online.de/puppenwagen_50er.htm

Das zweite Weihnachtsfest war, als ich meinen Teddy Bernhard bekam, das war 1956, und Bernhard ist ja für euch nun schon ein „alter Bekannter“!

mail.google.com teddy 1 Das war am Weihnachtstag 1956!

Und das dritte Weihnachtsfest, da war ich sehr in Sorge, ich hatte nämlich vorwitzigerweise vor Weihnachten in unserem Kleiderschrank herumgewühlt, dabei ein Tütchen gefunden, es neugierig geöffnet und darin ein wunder-wunderschönes rotes Samtkleid mit Spitzenkragen für eine meiner Puppen gefunden, ich hab mich soooo erschrocken, ich wollte doch eigentlich nicht schnüffeln, schnell hab ich das Tütchen wieder an seinen Platz gelegt und hab nun gebangt, ob das Christkind es nun aufgrund meiner Neugierde evtl. wieder abgeholt hat. Wie groß war meine Erleichterung und meine Seligkeit, als am Bescherungstag mein Püppchen im neuesten Sonntagsstaat mit rotem Samtkleidchen prunkte!

Als Erwachsene war wohl mein seligstes Weihnachtsfest das erste mit meinem damals erst genau 2 Monate alten Sohn!

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Und natürlich dann alle nachfolgenden Weihnachten wieder mit einem Kind unter dem Baum, das ist und bleibt das allerschönste!

Wollt ihr mal gucken, wie so eine Bescherung in den 70-iger Jahren aussah? Ich hab so ein schönes Bild gefunden, guckt mal:

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(Weihnachtsbaum und Geschenke 1970-iger Jahre, Autor stellte das Bild gemeinfrei)

So ein Bobby-Car hatte Björn auch mal unter dem Weihnachtsbaum, das war auch eine große Freude. Und woran er sich auch immer mit großer Freude erinnert, ist das Weihnachtsfest bei den Großeltern väterlicherseits, da war er 2 Jahre alt, und bekam sein Schaukel- und Reitpferdchen Max, „Mäxchen“ genannt, richtig mit Fell und Zaumzeug, mit Schaukel und Rollfunktion, und ihr habt es sicher schon erwartet, jaaaa, Mäxchen gibt es heute noch! Ich muß mal nach den Feiertagen ein Foto davon machen!

Ich liebe ja  den Norden, vor allem den hohen Norden, und die Bilder von dem Maler Carl Larsson, da habe ich zum heutigen Thema natürlich auch eines gefunden:

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(„Julaftonen“ (Der heilige Abend), Carl Larsson, 1904 – 1905)

Essen und Trinken gehört ja auch zu den feinen Dingen am Heiligen Abend, vor allem eben das gesellige Beisammensein mit der Familie, das ist doch immer noch das allerschönste am ganzen Fest!

Etwas einfacher gestaltet sich dann ein Heiliger Abend auch schon einmal so

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(Weihnachtsabend in der Dachstube, Robert Beyschlag, 1838 – 1903)

Aber ein kleines Bäumchen brennt auch!

Euer Co-Autor, meine Mimi, möchte natürlich zum letzten Türchen des Adventskalenders auch noch ein paar Zeilen schreiben, na, dann, Mimi, leg mal los!

11020378973_3416fe8ae2_m Hi, Folks,

da bin ich noch mal schnell wieder, geht ja nicht, Türchen 24 ohne mich!

Aber ich bin sooooo aufgeregt, ich freu mich sooooo auf heute Abend, da seid ihr mir sicher nicht böse, wenn ich es mal ganz kurz mache, also, ihr Lieben alle, gesamtes menschliches und tierisches Rudel von diesem Blögchen, ich wünsche euch allen einen wunder-wunderschönen Heiligen Abend, und ob euch nun das Christkind

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oder der Weihnachtsmann

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beschert, ich hoffe, eure Wünsche gehen in Erfüllung!

Und dann kann sich der Weihnachtsmann endlich ausruhen

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und die Füße hoch legen, ich glaub, da wird er sich auch freuen!

Ich freu mich jedenfalls wie Bolle, hihihi, und jetzt guck ich mal, daß ich auch noch bissel Schlaf kriege, gääääähn, guts Nächtle, schlaft schön, träumt schön, und habt alle einen ganz, ganz feinen Heiligen Abend!

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So, dann kann ich hier ja mal so ganz langsam den Eintrag beenden, ich hab noch ein paar schöne, nostalgische Bildchen für euch, in diesem Jahr hab ich da mal wieder so gerne drin geschwelgt hier in dem neuen Blögchen!

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Und damit wünschen wir euch von ganzem Herzen ein frohes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest!

Mimis Weihnachtspost IV

Christ ist geboren und Friede auf Erden den Menschen, denen es wohl gefällt!

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Frohe Weihnachten wünschen Monika und Mimi.

Ein kleines Schmankerl zum Schluß hab ich noch, vielleicht könnt ihr euch am Nachmittag damit ein wenig die Zeit vertreiben:

Habts alle fein!

 

 

 

 

 

 

Türchen 22

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

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Weihnacht

Zeit der Weihnacht, immer wieder
rührst du an mein altes Herz,
führst es fromm zurück
in sein früh’stes Glück,
kinderheimatwärts.

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Sterne leuchten über Städte,
über Dörfer rings im Land.
Heilig still und weiß
liegt die Welt im Kreis
unter Gottes Hand.

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Kinder singen vor den Türen:
„Stille Nacht, heilige Nacht!“
Durch die Scheiben bricht
hell ein Strom von Licht,
aller Glanz erwacht.

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Und von Turm zu Turm ein Grüßen,
und von Herz zu Herz ein Sinn,
und die Liebe hält
aller Welt
ihre beiden Hände hin.

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(Gustav Falke)

Noch zweimal schlafen, und dann ist er da, der Heilige Abend!

Kinder, wie die Zeit vergeht, wir haben doch gerade erst die erste Weihnachtsdeko für den 1. Advent aufgebaut, hihihi, und nun ist die schöne Vorbereitungszeit schon fast wieder um.

Ich hab ein bissel überlegt, was ich euch heute hier präsentiere, und da ich dabei noch was in meinem Wohnzimmerschrank gesucht habe, ist es natürlich mal wieder passiert, ich bin über was aufbewahrtes geraten, und dann war der Eintrag schnell klar: Wir gehen zurück in die Kinderzeit, in die Zeit, in der wir so auf Weihnachten hingefiebert haben, und so aufgeregt waren, und wer war da immer ein treuer und verständnisvoller Begleiter? Genau, der Teddybär!

Ein Teddybär, auch Teddy oder landschaftlich Knuddelbär genannt, ist die flauschige Miniatur-Nachbildung eines Bären mit meist brauner oder goldener Fellfarbe; die Größe variiert von Handtellergröße bis zu Modellen von etwa einem Meter Höhe. Inwendig hat er eine Füllung aus Baumwolle, Holzwolle,Kunststoffgranulat oder anderen Materialien. Ursprünglich war er ein reines Kinderspielzeug, heute werden Teddybären aber auch von Erwachsenen gesammelt.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Teddyb%C3%A4r

Was mir in die Hände gefallen ist, um zu diesem Eintrag zu gelangen wollt ihr wissen? Das hier:

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Das ist ein Zeitungsausschnitt, den mir vor etlichen Jahren mal meine Mama ausgeschnitten und aufbewahrt hatte, und mir dann mit diesem kleinen, von ihr handschriftlich abgeschriebenen Gedichtchen, wohl auch aus einer Zeitung, voller Freude überreicht hat, weil sie meine Liebe zu den Teddys kannte:

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Ich glaube, das kann man lesen, nicht wahr, meine Mama schrieb immer ein „Missingsch“ von Latein und Sütterlin, hihihi!

Nochmal den schönen Ausschnitt mit den feinen Teddys

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und dann machen wir mal eine Detail-Galerie davon:

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Meinen heißgeliebten Teddybär aus Kindertagen mit Namen Bernhard kennen meine „alten“ Leser alle, aber er möchte sich doch den neuen hier auch nochmal gerne vorstellen:

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Hallo, ich bin Bernhard, Teddy von eurer Blögchen-Schreiberin hier, ich habe bald Geburtstag, denn ich bin am 24. Dezember 1956 geboren worden. Ein stolzes Alter für einen Teddy, nicht wahr? Ich seh zwar schon ein bissel abgeliebt aus, aber ansonsten bin ich noch topfit, und sogar ein bissel brummen kann ich noch!

Feiner Kerl, nicht wahr?

Die Liebe zu Teddys überlebt ja alle Zeiten und Generationen und ist auch nicht vom Kinderalter abhängig, ich stell euch hier nun noch einen Teddy vor, den hat meine Mama gekauft, da war mein Papa schon in Rente, hihihi, sie hat sich in der Stadt beim einkaufen in ihn verliebt, mein Vater hat Tränen gelacht, als sie damit nach Hause kam, aber er hat ihn abends immer treulich vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer ins Bett getragen, ich fand das immer sooooo rührend!

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Brummi, so hat meine Mama ihn getauft, und ich hab ihn geerbt und halte ihn sehr in Ehren. Die feine Winterjacke, die er trägt, hab ich gestrickt, sie hat auch eine Kapuze, guckt ihr:

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Und Brummi hatte auch noch Gesellschaft bei meinen Eltern, da hatte meine Mama mal so ein kleines Bärchen wohl noch aus meinen Kindertagen gefunden und ihm beigesellt:

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Jetzt zeig ich euch mal die „Viererbande“ gemeinsam

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jetzt habt ihr bestimmt überlegt, wieso „Viererbande“ das waren doch nur drei, jaaaa, da fehlt ja noch einer, den ich noch nicht vorgestellt habe, weil da noch was besonderes zu kommt, ein kleiner, roter Teddy, den ich meiner Mama mal zum Muttertag geschenkt habe:

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Foto6322 so groß ist er eigentlich, also nur ein paar Zentimeter!

Und zu eben diesem roten Bären ist mir was eingefallen, es gibt ein Lied von Reinhard Mey,  „Mein roter Bär“, leider kann ich das Lied hier nicht einstellen, ihr kennt ja alle das leidige „leider in Ihrem Land gesperrt“!

Aber den Text kann ich euch verlinken, büdde schön:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/mein-roter-b%C3%A4r

Ein wunderschönes Lied, nicht wahr?

Ein Eintrag vor Weihnachten kommt aber auch nicht ohne Nostalgie-Bildchen von Teddy-Bären aus und so hab ich denn mal in meinem Archiv gestöbert:

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Zum krönenden Abschluß hab ich jetzt noch was ganz feines für euch, ist mir neulich beim Stöbern im Netz in die Hände gefallen und nun bietet es sich bei diesem Thema so schön zum einstellen ein, guckt mal:

und noch ein kleineres:

Damit schließe ich nun dieses Türchen und wünsche euch allen einen schönen und vor allem streßfreien Dienstag.

3

Habts fein!

Türchen 21

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MiBuRo  A d v e n  t s k a l e n d e r

Türchen 6362

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Heilige Nacht

So ward der Herr Jesus geboren
im Stall bei der kalten Nacht.
Die Armen, die haben gefroren,
den Reichen war’s warm gemacht.

13 (1)

Sein Vater ist Schreiner gewesen,
die Mutter war eine Magd.
Sie haben kein Geld nicht besessen,
sie haben sich wohl geplagt.

43

Kein Wirt hat ins Haus sie genommen;
sie waren von Herzen froh,
daß sie noch in Stall sind gekommen.
Sie legten das Kind auf Stroh.

12 (1)

Die Engel, die haben gesungen,
daß wohl ein Wunder geschehn.
Da kamen die Hirten gesprungen
und haben es angesehn.

112

Die Hirten, die will es erbarmen,
wie elend das Kindlein sei.
Es ist eine G’schicht’ für die Armen,
kein Reicher war nicht dabei.

37 (1)

(Ludwig Thoma)

23

Nach alter Tradition ist hier unser Türchen 21 jedes Jahr einem besinnlichen Eintrag gewidmet.

Und in diesem Jahr fiel mir die Themenwahl ganz leicht:

Die Herbergssuche.

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(Am Abend vor Christi Geburt, Michael Rieser, 1869)

Wer klopfet an (Die versagte Herberge)

Wer klopfet an?
„O zwei gar arme Leut!“
Was wollt ihr dann?
„O gebt uns Herberg heut
o, durch Gottes Lieb wir bitten
öffnet uns doch eure Hütten.
O nein, nein, nein!
„O lasset uns doch ein!“
Es kann nicht sein
„Wir wollen dankbar sein!“
Nein, nein, nein
es kann nicht sein.
Da geht nur fort
ihr kommt nicht rein.

Wer vor der Tür? – „Ein Weib mit ihrem Mann.“
Was wollt ihr denn? – „Hört unser Bitten an!
Lasset heut bei Euch uns wohnen
Gott wird Euch schon alles lohnen!“
Was zahlt ihr mir? – „Kein Geld besitzen wir!“
Dann geht von hier! – „O öffnet uns die Tür!“
Ei, macht mir kein Ungestüm,
Da packt euch, geht woanders hin!

Wer da noch heut? 0 Lieber, komm heraus!
Sind´s Bettelleut? 0 öffnet uns das Haus!
Freunde, habt mit uns Erbarmen
einen Winkel gönnt uns Armen!
Da ist nichts leer! So weit gehn wir heut her!
Ich kann nicht mehr! 0 lieber Gott und Herr!
Ei, die Bettelsprach führt ihr
ich kenn sie schon, geht nur von hier!

Was weinet ihr? – „Vor Kält erstarren wir.“
Wer kann dafür? – „O gebt uns doch Quartier!
Überall sind wir verstoßen, jedes Tor ist uns verschlossen!“
So bleibt halt drauß! – „O öffnet uns das Haus!“
Da wird nichts draus. – „Zeigt uns ein andres Haus.“
Dort geht hin zur nächsten Tür!
Ich hab nicht Platz, geht nur von hier!

Ihr kommt zu spät! So heißt es überall!
Da geht nur, gehtl 0 Freund, nur heut einmal!
Morgen wird der Heiland kommen
dieser liebt und lohnt die Frommen.
Liegt mir nichts dran! Seht unser Elend an!
Geht mich nichts an! Habt Mitleid, lieber Mann!
Schweigt mir gleich, laßt mich in Ruh
jetzt geht, ich schließ die Tür schon zu

Da geht nur fort! – „O Freund, wohin? Wo aus?“
Ein Viehstall dort! – „Geh, Joseph, nur hinaus!
O mein Kind, nach Gottes Willen
mußt du schon die Armut fühlen.“
Jetzt packt euch fort! – „O, dies sind harte Wort‘!“
Zum Viehstall dort! – „O, wohl ein schlechter Ort!“
Ei, der Ort ist gut für euch;
Ihr braucht nicht viel. Da geht nur gleich!

Komm Sünder her!
Jetzt Sünder hör mich an.
Ja komm nur her. Und hör was du getan.
Du hast Jesum so verstoßen
hast ihm jede Tür verschlossen.
O Sünder wein! O sieh dein Jesulein
muß jetzt o Pein! Im kalten Stalle sein.
O wie grausam ist die Sünd
die so verstößt das beste Kind.

(Text und Musik: aus “ Alte Krippen- und Hirtenlieder “ von Viktor Zack  in „Alte Weihnachtslieder“ ,1928)

Wie würde es Maria und Josef heute ergehen, wenn sie erneut eine Herberge suchen müßten?

Sie würden wohl wieder genauso vergeblich an die Türen klopfen wie zur Zeit von Christi Geburt!

Denn sie haben gerade zur Zeit Nachfolger, Menschen, die aus Krieg, Not und Elend fliehen und bei uns eine Herberge suchen. Und die nicht unbedingt „verschlossene Türen“ im Wortsinne finden, aber verschlossene Herzen! Denen eine Unterkunft zugewiesen wird, aber ähnlich wie bei Maria und Josef eben „im Stall“, am Rande der Gesellschaft, möglichst aus dem Blickfeld und isoliert. Denen Haß und Angst vor den Fremden entgegen schlägt, unwillkommen und beargwöhnt.

Die Engel auf den Feldern bei den Hirten sangen in der Nacht von Christi Geburt „Fürchtet euch nicht!“

Und genau das sollten wir tun: Uns nicht fürchten, keine Angst haben, es wird uns nichts genommen! Wir sind noch immer ein reiches Land, wir können teilen! Und niemand ist so arm, daß er nicht wenigstens Zuwendung, eine helfende Hand und gute, warme Worte zu verschenken hat!

Und bitte: Keine Stammtischparolen!

Auch ohne eine Zuwanderung von uns fremden Kulturen kannten wir Gewalt, Raub und all die anderen kriminellen Handlungen, von denen unser Strafgesetzbuch voll ist. Nicht alle Menschen sind gut, hier nicht und nirgendwo auf der Welt, aber jeder muß die Chance haben und bekommen zu zeigen, daß er gut sein kann! Er wird sie nicht erkennen, wenn wir von vorneherein ihm Haß und Ablehnung entgegen bringen und mit schäbigen Gewalttaten wie brennenden Asylantenheimen ihm das Gegenteil beweisen! Es gibt ein gutes, afrikanisches Sprichwort:

„Das was du tust schreit so laut, daß ich nicht höre, was du sagst!“

Ich hab zum Thema noch zwei sehr gute Geschichten gefunden, die nachdenklich machen:

http://www-weihnachten.de/weihnachtsgeschichten/denkwuerdige_Herbergssuche.htm

Aus der Sicht eines Kindes, wir sollten uns ein Beispiel nehmen, das „Christkind“, das uns nun bald wieder geboren wird, möchte auch das Kind in uns wieder erwecken, das vertrauensvolle, vorurteilslos liebende Kind.

http://www.myheimat.de/muenchen/gedanken/die-herbergssuche-auch-eine-weihnachtsgeschichte-zum-nachdenken-d2473554.html

Auch Kindermund, aber mit aktuellerem Bezug!

Trotzdem soll dieser Eintrag nicht pessimistisch sein und zu Ende gehen, denn es gibt viele Menschen in unserem und in anderen Ländern, die einfach da sind und anpacken, und sich nicht vor den Karren derer spannen lassen, die immer nur ihren eigenen Vorteil im Auge haben oder den eigenen Profit!

Noch einen Link, er spricht für sich selbst: „Was es ist“

http://www.erichfried.de/Was%20es%20ist.htm

Lassen wir Maria und Josef und das noch ungeborene Kind nicht wieder vor verschlossenen Türen und Herzen stehen

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(Maria und Josef, Herbergssuche, Simon de Vos, 1664)

gerade dieses Bild ist so bezeichnend, schaut mal nach rechts, der Tisch ist reich gedeckt! Da können alle satt werden!

Ich hoffe, daß Maria und Josef heute eine Herberge finden, real und stellvertretend für alle, die auf der Suche sind! geboorte

Und wünsche euch einen schönen Montag und einen guten Start in die neue, die Weihnachtswoche!

 

 

 

Türchen 20

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 6361

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Der Weihnachtsbaum

Von allen den Bäumen jung und alt,
von allen den Bäumen groß und klein,
von allen in unserm ganzen Wald,
was mag doch der allerschönste sein?
Der schönste von allen weit und breit
das ist doch allein, wer zweifelt dran?
Der Baum, der da grünet allezeit,
den heute mir bringt der Weihnachtsmann. –

kerst106

Wenn alles schon schläft in stiller Nacht,
dann holet er ihn bei Sternenschein
und schlüpfet, eh‘ einer sich’s gedacht,
gar heimlich damit ins Haus hinein.
Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
hängt Kuchen und Nüss‘ und Äpfel dran:
So macht er uns alle freudenreich,
der liebe, der gute Weihnachtsmann.

kerstbooman20(207)

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Der Adventskalender in diesem Jahr geht „in Serie“, wir hatten beim Pfefferkuchenhaus 3 Teile, nun geht auch der Tannen- bzw. Weihnachtsbaum in den 3. Teil.

Der erste Teil war die Legende vom Tannenbaum, der zweite Teil waren Pleiten, Pech und Pannen unterm Weihnachtsbaum, und nun kommt der dritte Teil:

Weihnachtsbäume im Laufe der Jahre, eine persönliche Chronik der Weihnachtsbäume, die mein Kinderleben und das meines Sohnes begleitet haben und bis hinein in die „Neuzeit“!

Wir starten im Jahre Anno domini 1955:

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Mit den Großeltern väterlicherseits am Weihnachtsbaum, das ist der legendäre Baum „ganz in silber“, von dem ich euch schon einmal erzählt hatte.

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links meine Großmutter väterlicherseits, hinter mir meine Mama und rechts meine Patentante, vor mir ein Weihnachtsteller (kennt ihr die „Pappteller“ mit den Weihnachtsmotiven noch? Ich hab noch solche!) mit lecker Plätzchen, selbst gebacken natürlich.

Weihnachten 1955 mit Tante Hermine Poins15L

noch einmal mit meiner Patentante, da ist der Silber-Baum so schön drauf zu sehen!

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Meine Großeltern mütterlicherseits mit ihrem hübschen, kleinen Weihnachtsbaum, mit ganz viel Lametta und so schönen Silberkugeln, die oben „beschneit“ aussahen, da war ich immer ganz begeistert von.

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Gleicher Baum, aber andere Verwandte, hihihi, das war meine Großtante, die Schwester meiner Oma mütterlicherseits, mit ihrem Ehemann und mir.

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Nochmal meine Großtante mit mir, guckt mal genau hin, ich hab da meine heißgeliebte und eben an diesem Weihnachten bekommene Puppe „Mia“ in der Hand! Das war eine Gummi-Puppe, ihren Namen erhielt sie von mir nach der „Ziehtochter“ meiner Großtante, meiner heutigen Tante aus England!

Zeitmaschine, wir reisen ins Jahr 1980, dem Geburtsjahr meines Sohnes:

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Björns 1. Weihnachtsbaum, da war er ganz genau 2 Monate alt, auf den Tag! Und am Baum kann man die Holzfiguren sehen, die von da an jeden Baum zierten.

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Das ist die Weihnachtsseite aus Björns Kinder-Foto-Album, die Bilder sind auch im Original so ein bissel „rotstichig“, scheint am Alter zu liegen.

Foto6293 Mama und Sohn

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packen Geschenke aus, das war für die Kuppel vom Kinderwagen, ein Greifspielzeug.

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mal zwei Detailaufnahmen vom Christbaum, wie gesagt, der Rotstich ist auch im Original-Foto so.

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Meine Mama mit Björn, im Hintergrund der Weihnachtsbaum.

Und nun kommt was feines, Vergleichsbilder, guckt mal:

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Meine Großtante, die Schwester meiner Oma, mit mir und rechts mit Björn, sie war seine Urgroßtante und ist im gesegneten Alter von 93 Jahren gestorben, bis zuletzt topfit!

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noch einmal mit Urgroßtante, Björn hat sie genauso innig geliebt wie ich!

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Gleiches Weihnachten, Björn mit meinem Patenonkel, dem Bruder meiner Mutter, und seinem heißgeliebten Teddy „Freddy“, den er just an diesem Weihnachten von Oma und Opa geschenkt bekam.

Mal ein Bild nicht mit Weihnachtsbaum, 1981, aber guckt mal:

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kennt ihr den Nikolausstiefel?

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Weihnachten 1985, der Weihnachtsbaum bei den Großeltern von Björn väterlicherseits.

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Das ist nun kein Bild mit Weihnachtsbaum, sondern eines von unserem heutigen Balkonien, anno 1985, da konnte Björn auf dem Balkon im Schnee spielen! Bei den Frühlingsgefühlen anno 2015 kann man das gar nicht glauben, oder?

Wir besteigen wieder die Zeitmaschine, sie trägt uns nun ins Jahr 1987, das war unser Weihnachts- und Silvesterurlaub in Bayern (jaaa, genau, der mit dem so oscarreif umfallenden Weihnachtsbaum bei den Schwiegereltern meiner Freundin, hihihihi!)

Und das hier

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war unser traumschöner Weihnachtsbaum in der Ferienwohnung, der bereits am Ankunftstag frisch geschlagen vor der Türe stand.

Foto6280 Bescherung!

Foto6283 Und ein Weihnachtsbummel in Passau, mit schönem Straßenweihnachtsbaum! Um beim Thema zu bleiben!

Wie ich ja schon erzählt hatte, leider ein Weihnachtsurlaub ohne Schnee, im vergangenen Januar des gleichen Jahres waren wir schon einmal dort und guckt mal, wie es da aussah:

Foto6284 Blick aus dem Wohnzimmerfenster!

Und wo wir nun einmal bei Winterbildern sind, weiche ich nun mal kurz vom Thema Weihnachtsbaum ab, guckt mal, so sah das 1985 hier am Kanal aus

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komplett zugefroren, man hätte drüber laufen können teilweise, war aber zu gefährlich, weil Eisbrecher immer wieder Fahrrinnen geschaffen haben.

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Im gleichen Winter der Blick von Balkonien nach draußen! Ganz links im Bild steht noch die feine Pappel, die später leider abgeholzt worden ist.

Aber zurück zum Thema Weihnachtsbäume im Wandel der Zeiten, und da hätten wir dann zum Beispiel noch dieses Prachtexemplar aus dem Jahre 2012, ein sehr pflegeleichter Baum:

Foto0169 Ein seltenes Exemplar der sog. „Tapetenbäume“, hihihi!

Und dann dieses aus dem vorigen Jahr, das eigentlich auch gar kein richtiges Bäumchen war:

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Sondern Tannenzweige in zwei Vasen, eine Glasvase stand in dem Übertopf und beinhaltete die großen, hohen Zweige, die anderen waren im Übertopf drum drapiert, das ganze sah dann wirklich wie ein Bäumchen aus!

Weihnachtsbäumchen Mama

Und mein geerbtes Weihnachtsbäumchen von Mama, das auch in diesem Jahr wieder aufgestellt wird.

Und den Abschluß unserer kleinen Zeitreise machen nun meine kleinen Weihnachtsbäumchen von Mimis geliebtem Balkonien, von ihrem feinen, neuen Kratzbaum aus kann sie sie sehen, dann guckt sie manchmal wirklich ganz verträumt nach draußen!

Bäumchen Balkonien_

Natürlich gibt es auch noch was zum hören, mein Lieblingslied zum Thema Weihnachts- und Tannenbaum:

Ich wünsche euch allen von Herzen einen wunderschönen, gemütlichen und hoffentlich so kurz vorm hohen Fest entspannten 4. Adventssonntag!

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Habts fein! Poins15L

Türchen 19

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Türchen 6270

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Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
die Gaben wiegen,
sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so daß die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
daß dein Geschenk
du selber bist.

(Joachim Ringelnatz)

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Geschenke und schenken, das ist ja auch jedes Jahr wieder ein Thema zur Weihnachtszeit!

Ich liebe Geschenke, hihihi, sowohl welche bekommen als noch viel mehr welche zu machen! Und nach meiner Meinung gehören Geschenke schon zu Weihnachten dazu, und wo Kinder im Haus sind, ob die eigenen noch oder bereits die Enkelkinder, da erübrigt sich die Frage sowieso, was wäre ein Kinder-Weihnachtsfest ohne Geschenke?

Trotzdem finde ich, müßte man zu Weihnachten die Flut der Geschenke mal wieder ein bissel eindämmen, ein wenig mehr Maß halten gerade in diesen Zeiten, wo wieder so deutlich wird, wie ungerecht es in der Welt zugeht. Und einfach auch mal wieder was ganz anderes schenken, nichts materielles, sondern z.B. Zeit, Aufmerksamkeit, Zuwendung oder Gemeinschaft!

Oder vielleicht auch mal wieder Kleinigkeiten, aber selbst gemacht und selbst „gedacht“, so wie im obigen Gedicht beschrieben „daß dein Geschenk du selber bist.“

Und damit hab ich nun die Überleitung zum heutigen Türchen, ich hatte ja gestern einen kleinen „Cliffhanger“ gemacht, und da zeig ich euch mal einfach so als Anregung das, was ich am besten kann, hihihi, häkeln, stricken, nähen und basteln.

Meine Weihnachtshäkeldeckchen eignen sich für vieles, ich hab damit schon Weihnachtsfenster dekoriert, oder in den Glastüren im Wohnzimmerschrank zu Weihnachten befestigt, aber guckt einfach mal selbst:

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Die nächsten habe ich wirklich als Fensterbilder gehäkelt

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unter den goldenen Sternchen bei diesem

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verbergen sich kleine Saugnäpfe, so kann man sie sehr dekorativ ins Fenster hängen.

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Der Stern ist neu und noch nicht ganz fertig, die Fäden müssen noch vernäht werden. Er kann eine Kissenhülle zieren oder auch eine Decke, oder einfach als Deckchen für auf den Tisch, ich hab mich noch nicht entschieden.

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Also, hier schmücke ich mich „mit fremden Federn“, das Werk ist nicht von mir, das hab ich mal von einer ebenfalls so gerne handarbeitenden Freundin geschenkt bekommen, meisterhaft gestickt, sticken ist nicht ganz so meine Passion, und wenn, dann auf jeden Fall einfacher als das hier.

Woran ich dieses Jahr meine helle Freude hatte, waren die gehäkelten Mäuse für Mimi

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von denen ich ein ganzes Mäusenest hergestellt habe:

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Das konnte ich euch noch gar nicht zeigen, weil Mimi hier ja immer spinst, hihihi, und da waren doch zwei von ihr Nikolausgeschenk!

Noch ein Projekt hatte ich in der Herbstzeit für Weihnachten in Arbeit und auch fertig gestellt, behäkelte Kerzengläser

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Dieses ist aus Silberglitzergarn.

Ich hatte noch ein rundes, größeres Glas für Maxi-Teelichter in Goldgarn gearbeitet, das haben die Kinder, und dieses hier

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Beim nähen könnt ihr euch vielleicht noch an die Hängematte erinnern, die ich für die Meerschweinchen meines Patenkindes angefertigt hatte, ein Geburtstagsgeschenk für die kleine Maus, das echt gut angekommen ist:

Hängematte Meerschweinchen Alina

Ich hab auch Körbchen gehäkelt, leider hab ich da noch gar keine Fotos von gemacht, lach, aber wenn ihr mal die Vielfalt sehen wollt:

https://www.google.de/search?q=geh%C3%A4kelte+k%C3%B6rbchen&espv=2&biw=1024&bih=653&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiW3fPV3ubJAhWLXBQKHQSrBakQsAQIKA&dpr=1

Ich hab auch runde und eckige gemacht, war echt ein Spaß!

Beim ersten Besuch bei den Kindern zum Einzug in die neue Wohnung hab ich was gebastelt, für die tolle neue Küche:

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Eine Notiz-Tafel, unten ist Tafelfolie, der Behälter für die Kreide ist ein Tomatenmark-Döschen! Für Einkaufsnotizen!

Das diesjährige Weihnachtsgeschenk der Kinder kann ich hier natürlich noch nicht einstellen, hihihi, „Feind“ guckt ja hin und wieder mit, aber nach den Feiertagen kommt ihr noch in den Genuß, weil es halt zum selbstgemachten paßt.

Vielleicht waren ja mal ein paar Anregungen dabei, ich freu mich, wenn es euch wieder Spaß gemacht hat!

Habt alle einen schönen Samstag, der Endspurt auf das Weihnachtsfest naht, kommt immer mal wieder zur Ruhe zwischendurch!

Habts fein!

 

Türchen 18

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Türchen 6269

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kerst106Die Weihnachtsbäume kerst106

Nun kommen die Weihnachtsbäume
aus dem Wald in die Stadt herein.
Träumen sie ihre Waldesträume
weiter beim Laternenschein?

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Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten
von der Waldfrau, die Märchen webt,
was wir uns alles erst erdichten,
sie haben das alles wirklich erlebt.

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Da stehn sie nun an den Straßen und schauen
wunderlich und fremd darein,
als ob sie der Zukunft nicht recht trauen,
es muß doch was im Werke sein.

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Freilich, wenn sie dann in den Stuben
im Schmuck der hellen Kerzen stehn,
und den kleinen Mädchen und Buben
in die glänzenden Augen sehn,

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dann ist ihnen auf einmal, als hätte
ihnen das alles schon mal geträumt,
als sie noch im Wurzelbette
den stillen Waldweg eingesäumt.

17

Dann stehen sie da, so still und selig,
als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt,
als hätte sich ihnen doch allmählich
ihres Lebens Sinn enthüllt;

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als wären sie für Konfekt und Lichter
vorherbestimmt, und es müsste so sein,
und ihre spitzen Nadelgesichter
sehen ganz verklärt darein.

kerstbooman20(207) kerstbooman20(207)

(Gustav Falke)

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Hach, seufz, soviel schöner Schnee auf den Bildern, und hier ist es dieses Jahr als wäre Ostern und nicht Weihnachten! Frühlingstemperaturen bringen nun mal nicht unbedingt in Weihnachtsstimmung, da dachte ich mir, wir brauchen hier mal wieder einen lustigen Eintrag, um die Stimmung mal wieder zu verbessern.

Gesagt, überlegt….und lachen müssen!

Was fiel mir ein? Der Weihnachtsbaum! Den hatten wir schon öfter! Wieder Wiederholungen? Nee, wir sind ja hier nicht beim Fernsehen, hihihi, oder doch???

Doch! Nämlich bei „Pleiten, Pech und Pannen“! Hä? Ja, bei Pleiten, Pech und Pannen unter und mit dem Weihnachtsbaum, ich denke, da gibt es in jeder Familie wunderbare Geschichten!

Dann fangen wir mal an:

Heiliger Abend, alles ist vorbereitet, langsam stellt sich Entspannung ein, jung verheiratet und noch ohne Kind, es mußte nur noch der Baum geschmückt werden. Eingestielt war er, stand in stolzer, grüner Pracht, so, erst mal die Lichterkette!

Mit Akribie wurde die elektrische Lichterkette in den Baum gefriemelt, die Kerzen gerade ausgerichtet, schöööön, wo ist die Steckdose? Ah, da! Stecker rein, Lichter an…..? Pustekuchen, und wie Sie sehen, sehen Sie nix! Oh, bestimmt ein Lämpchen „ausgedreht“ vom letzten Jahr, um die Beleuchtung auszuschalten, ohne den Stecker zu ziehen, alle Lämpchen durchprobiert, und wie Sie sehen, sehen Sie nix! Oh, nein, die Lichterkette ist kaputt! Watt nun? Heiliger Abend, im Wortsinne, 17.00 Uhr, alle Läden geschlossen! Guter Rat ist teuer? Mensch, unten im Haus war ein Elektroladen, welch ein Glück, ob da noch einer ist? Drei Etagen runter gerannt, geklingelt, mit klopfendem Herzen gewartet, jaaaa, es war noch jemand im Laden, verwunderte Gesichter, aaah, ja, Lichterkette kaputt, ob wir noch eine haben? Sie werden es nicht glauben, wir haben! Es war eine teure Lichterkette, aber das war uns so wurscht, strahlend haben wir sie gekauft und nach oben getragen, alte ab, neue dran….und wie Sie sehen, sehen sie Licht, hihihi, das war eine Freude! Ende gut, alles gut!

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Der Dramen zweiter Akt:

Unsere Wohnung hier schon, Björn so etwa 3 Jahre alt, Bäumchen vom Balkon ins Wohnzimmer geholt, wo ist der Christbaumständer, ach, da! Es war ein großer, breiter Baum, Stiel rein, bissel rütteln, damit er paßt…..knack! Der feine Plastikchristbaumständer mit der Möglichkeit, das Bäumchen mit Wasser zu versorgen, weil ein Wasserreservoir drin war, klassisch mitten durchgebrochen! Toll! Kleb mal Plastik! Geht gar nicht! Wollt ihr raten? Jaaaa, genau, Heiliger Abend, im Wortsinne, 17.00 Uhr, alle Läden geschlossen! Watt nu?

Zündende Idee! Wo ist der kleine Holzbeistelltisch aus uralten Oma-Erbe-Zeiten, den wir immer mal wegschmeißen wollten, wir haben doch nicht, oder? Nee, der müßte im Keller sein! Da war er auch! Raufgeschleppt, umgedreht mit der Tischplatte auf den Boden gelegt, vier Beine ragen in die Luft, die sich so prima zum festbinden eines Christbaumes eignen, Christbaum rein, Paketkordel dran, und an allen vier Beinen ordentlich festgezurrt, tadaaaa, er steht! Bombenfest! Bissel weihnachtliches Geschenkpapier um die Beine drapiert, bester Christbaumständer ever! Weihnachten gerettet!

Danach hatten wir grundsätzlich einen massiven Ständer aus bruchsicherem Gußzeug, den hab ich heute noch! Auch hier: Ende gut, alles gut.

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Der Weihnachtsdramen dritter Akt:

Das betraf nun eigentlich nicht den Weihnachtsbaum, wird aber auch immer noch gerne im trauten Familienkreis erzählt als Horrorerlebnis, lach!

Weihnachten 1985, Björn war 5 Jahre alt und hatte sich einen Kaufladen gewünscht, das Christkind hatte auch pünktlich den Wunschzettel abgeholt und sich aufgemacht, das Geschenk zu besorgen, es stand erwartungsvoll im Keller! Wir hatten ausgemacht, daß Björn und ich in die vorweihnachtliche kleine Kinderchristmette am frühen Nachmittag in die Kirche gehen, er war ja da schon Kindergartenkind, und Papa wollte derweil den Kaufladen hochholen und schon komplett aufbauen, mit allem drum und dran!

Gesagt, getan!

Die Kinderchristmette war sehr schön, wir gingen im langsam dunkelnden Vorabend beschwingt und freudig eingestimmt nach Hause, in der Wohnung angekommen, schickte ein wenig freudig gestimmter Vater den Sohn ins Kinderzimmer, das Christkind hätte sich ein bissel verspätet! Hä? Kind zog etwas maulig ab, ich fragte den nun richtig brummig aussehenden Vater und Ehemann nach dem Grund dieser Anordnung! Und bekam den Bericht von Pleiten, Pech und Pannen pur! Heute können wir herzlichst darüber lachen, damals allerdings nicht.

Der Kaufladen war ein richtig großer, mit Theke vorne und hinten Regalen, aus Holz, konnte das Kind richtig hinter die Theke gehen, und an einer Seitenkante war das ganze zum haltbaren aufstellen mit Holzstreben verbunden, und besagte Holzstreben hatten beim Zusammenbauen….den Geist aufgegeben und waren auseinandergebrochen! Und zwar derart splitternd, daß an ein Kleben oder sonstiges reparieren nicht mehr zu denken war. Was hatte also der arme, völlig entnervte Vater getan in der Zeit, in der wir selig Weihnachtslieder in der Kirche trällerten? Rüüüchtüüüg, er war in den Keller hinabgestiegen und hatte im Schweiße seines Angesichts aus Gott sei Dank noch vorhandenen Holzresten neue Streben gesägt, gebohrt und passend für den kleinen Kaufladen gemacht. Und war natürlich nun noch nicht soweit, daß das ganze sicher und vorzeigbar wie vom Christkind geliefert dastand! An diesem Heiligen Abend verzögerte sich die Bescherung um eine gute Stunde, mittlerweile war natürlich auch das sonst eigentlich recht geduldige Kind völlig maulig, trotzdem ging dann die Bescherung noch mit der nötigen Andacht und Freude auf beiden Seiten (der Kaufladen stand wie eine Eins!) über die Bühne. Ich glaub, daß war das erste und einzige Weihnachten, an dem mein Ehemann am Heiligen Abend dringendst einen Schnaps brauchte, hihihi! Aber auch hier: Ende gut, alles gut!

Besagter Kaufladen stand noch Jahre nach Björns Auszug von Zuhause in der Garage und diente als Regal!

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Ihr meint, drei Akte wären für ein ordenliches Drama auf der Bühne ausreichend? Mitnichten!

Wir nähern uns dem 4. Akt!

Dieses Weihnachten war das Weihnachten 1987, Björn ein Schulkind im ersten Jahr, und wir hatten uns mit Freunden und deren beiden Söhnen, einer in Björns Alter und sein Freund, der kleine Bruder seines Freundes 2 Jahre jünger, entschlossen, mal über die Feiertage, also Weihnachten und Silvester, nach Bayern in ein Ferienhäuschen zu fahren, wir wollten endlich mal Weihnachten im Schnee! Dies vorab: Es war wundervoll, aber von Schnee weit und breit keine Spur, die ganzen Tage nicht, erst als wir wieder nach Hause fuhren, wirbelten die Flocken vom Himmel, aber das war nur ein kleiner Teil des Dramas, hihihi!

Die Schwiegereltern meiner Freundin waren ebenfalls mitgefahren, sie hatten sich aber im Ort eine Pension gesucht. In unseren Ferienhäusern stand zur Anreise schon jeweils der schönste, fertig geschlagene Christbaum vor der Tür, bereit zum schmücken, wir hatten alles von daheim mitgebracht, das war so schön! Bei den Schwiegereltern wurde der Baum ebenfalls von der entsprechenden Pension gestellt, und als unsere beiden Prachtbäume fertig geschmückt und mit (funktionierenden!) Lichterketten versehen waren, haben wir uns auf den Weg gemacht, um nun den Baum der Großeltern zu bewundern. Unsere Freunde waren schon ein bissel vorausgegangen, und als wir drei dort ankamen, kam uns meine Freundin entgegen mit einem Gesicht, in dem sie nur mühsamst das Lachen unterdrücken konnte, es standen ihr buchstäblich die Tränen in den Augen, sie gestikulierte wild und nahm uns erst mal an die Seite und beschwor uns, beim Eintreten sofort, laut und überschwenglich den herrlichen Christbaum zu bewundern, wenn wir ihn sehen würden, würden wir schon wissen, warum! Neugierig betraten wir das Pensionszimmer, und was sich unseren Augen da bot, wird mir auf immer unvergeßlich bleiben und bringt mich hier beim schreiben bereits wieder zu einem Lachanfall! Ein Weihnachtsbaum! Aber was für einer! Groß, ja, doch, so ca. 1,80 m, breit? Ja, doch, auch! Grün? Tja, also, das wäre jetzt ein bissel übertrieben, ja, doch, es waren grüne Nadeln dran, doch, so ca. 150 Stück auf die Quadratmeterfläche eines 1,80 m hohen und ca. unten wenigstens 80 oder mehr Zentimeter breiten Baumes, kurz und gut: Das war ein besserer Stecken! Ich mußte auf dem Absatz kehrt machen, ich konnte das Lachen einfach nicht unterdrücken, die Kinder haben das „Ding“ einfach nur angestaunt, die waren sprachlos, Gott sei Dank! Denn die Großeltern waren begreiflicherweise not amused, hatten das „Ding“ aber doch nach allen Regeln der Kunst geschmückt. Auch hier mit einer funktionierenden Lichterkette! Die riß das ganze ehrlich raus, ich lach mich weg, mir laufen die Tränen! Aber das war beleibe nicht das Ende vom Drama um den spiddeligen Weihnachtsbaum!

Wir saßen dann, nachdem wir alle mehr oder weniger mühsam unsere Fassung wiedererlangt hatten, gemütlich bei den Großeltern und tranken Kaffee, die Kinder spielten, und plötzlich stieß mich meine Freundin heftig an und machte eine Kopfbewegung zum „Baum“, und ich sah dann erst nur so aus den Augenwinkeln, wie er sich gaaaaaanz langsam zur Seite neigte! Er tat das erst so richtig mit Bedacht und wie eine gut vorbereitete Inszenierung, um dann auf einmal mit einem Ruck und scheppern und knall auf den Boden zu krachen!

Erst großer Schrecken, der Großvater fluchte, war wirklich nicht schön für die Ohren der noch anwesenden Kinder, lol, und dann war es um unserer aller Fassung geschehen, wir haben gewiehert vor Lachen und Tränen geweint, es war einfach überwältigend! Dieses Erlebnis kommt noch heute oft zur Sprache, gerade in diesen Tagen, und der Lacherfolg ist immer noch der gleiche, es war einfach ein sooooo köstliches Bild, wie dieser „Baum“ so für sich selber beschlossen hat, jetzt reicht es mir, ich fall jetzt um!

Er ist dann entschmückt und entsorgt worden, ich glaube, daß war für alle, auch den Baum, das beste!

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Damit bin ich nun am Ende von Pleiten, Pech und Pannen angelangt!

Da es nun hier aber viel Text und wenig Bilder gab, möchte ich doch auch noch was „schöneres“ nachschieben, ich hatte mich erinnert beim aufschreiben der Geschichten hier an unseren allerersten Weihnachtsbaum als junges Ehepaar, wie in den 70-iger Jahren üblich, natürlich nicht in silber oder klassisch, bewahre, modisch und fetzig in …..orange! Heute seh ich das irgendwie auch schon bissel unter Pleiten, Pech und Pannen, lach, aber damals waren wir stolz und glücklich auf und über unser erstes Bäumchen. Es gibt, glaub ich, noch Dias davon, müßte man mal digitalisieren, aber da wir ja nun schon so oft mein Sammler-Gen beschworen haben, wie könnte es anders sein, ich hab die Kugeln noch, guckt mal:

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Die dazu passende Christbaumspitze hab ich tatsächlich nicht mehr, und die untergelegten selbst gehäkelten Deckchen sind ein „Cliffhanger“, da kommt noch mal was zu!

Und passend zu Pleiten, Pech und Pannen zu Weihnachten hab ich ein knuffiges kleines Video:

und damit wünsche ich euch einen wunderschönen Freitag ohne Pleiten, Pech und Pannen!

Habts fein!

Türchen 17

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Hörst du, wie die Glocken klingen?
Hörst du rings der Lieder Pracht?
Wieder kommt auf Engels Schwingen
ernst und still die Heilge Nacht.

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Auf die frosterstarrten Wälder,
auf der Heide ödes Grab,
auf die Städte, auf die Felder
sinkt es wie ein Lenz herab.

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Denn die Liebe ward geboren,
um zu sühnen jede Schuld.
Alle selbst die sie verloren,
nimmt sie auf mit gleicher Huld.

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Komm, o komm zu uns hernieder,
lang erwartet Gotteskind!
Gib uns Mut und Tröstung wieder,
die uns lang entschwunden sind!

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(Johann Nepomuk Vogl)

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Bei Türchen 17 erlaube ich mir nun wirklich mal eine Wiederholung! Denn Glocken und ihren Eintrag zum 17. Dezember, das hatten wir schon einmal, aber weil Glockenklänge doch immer wieder so schön sind, und ich heute morgen um 6.00 Uhr in der Früh meine letzte Advent-Frühschicht in unserer Kirche vor diesem Weihnachtsfest habe, erinnere ich noch einmal an den Brauch zum 17. Dezember:

„In katholischen Gegenden beginnt um 15.00 Uhr am Nachmittag vielerorts das Christkindl-Einläuten, für das die Kirchen all ihre Glocken erschallen lassen.

Es ist auch der Tag des armen Lazarus und sollte Anlaß sein, an Weihnachtsbesuch und Weihnachtsgabe für die Alten und für die Kranken zu denken.

Der 17. Dezember ist auch der Beginn der Saturnalien gewesen, der römischen Wintersonnwendfeiern. „

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Fest und Bräuche)

Ich hab zum Thema Glockenklang ein paar schöne Videos gefunden, die werden jetzt mit einigen feinen Bildchen präsentiert:

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Es gibt aber, gerade zur Weihnachtszeit, nicht nur die Kirchenglocken, sondern auch Glockenspiele, zum Beispiel dieses hier:

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Oder dieses:

Kerstklokken16

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Glocken oder vielmehr Glöckchen werden auch zum einläuten der Bescherung beim Heiligen Abend benutzt, wir haben ein ganz feines Bronzeglöckchen, noch aus Björns Kinderzeit, das ist noch immer im Gebrauch, für Mimis und meine Bescherung und auch noch, wenn die Kinder zu Weihnachten kommen.

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Natürlich gibt es auch ein wunderschönes Weihnachtslied mit Glocken:

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Ich bin ja ein Einzelkind, und bei diesem Lied hab ich mich immer ganz doll über die Zeile gefreut „segnet den Vater, die Mutter, das Kind…“, sonst war ja meist von mehreren Kindern die Rede, und mit der Zeile fühlte ich mich immer ganz besonders angesprochen!

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Wenn man so im Netz stöbert, fällt einem manches mal ganz unerwartet etwas in die Hände, und beim Thema Glocken hab ich diese kleine Geschichte gefunden: Kerstklokken6

https://www.schreiber-netzwerk.eu/de/2/Geschichten/65/Weihnachten/5231/Die+kleine+Glocke/

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Den Abschluß dieses Eintrags macht jetzt ein größeres Werk

wenn ihr euch das anseht, braucht ihr ein wenig Geduld, das eigentliche Läuten setzt erst so ca. bei 2.51 ein, aber es ist sooo schön, und ihr könnt es mit der Leiste ja auch verschieben auf die Minutenzahl, die ihr möchtet! Es ist so herrlich wegen des Schnees, guckt es euch wirklich ganz an, es braucht ein bissel Geduld, aber es lohnt wirklich das ansehen!

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Damit wünsche ich euch einen wunderschönen Donnerstag, habts fein! Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6Kerstklokken6

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Türchen 16

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

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Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh‘ ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

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An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

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Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins weite Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

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Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

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(Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff)

Nun sind wir doch tatsächlich schon bei Türchen 16 gelandet, und es sind noch mal gerade 8 Tage bis zum Heiligen Abend!

Und wie jedes Jahr wieder fragt man sich, wo ist die Zeit geblieben, und warum laufen eigentlich die schönsten Tage schneller noch als alle anderen?

Und da dachte ich mir, machen wir mal wieder einfach was zum gucken fürs Türchen 16, nur so zum ent- und abspannen, vielleicht mit einer Tasse Tee oder einem feinen Kaffee, und da ich in diesem Jahr hier im Blögchen schon so sehr meiner Sammelleidenschaft gefrönt habe, müßt ihr jetzt nochmal da durch, hihihi, ich hab noch was für euch, nämlich meine gesammelten Motiv-Servietten für Weihnachten!

Ich arbeite gerne mit Serviettentechnik, das ist eine sehr schöne, einfache Sache, Alltagsgegenstände o.ä. zu verschönern. Und gerade zu Weihnachten gibt es die herrlichsten Motive, und so, wie ich die animierten Bildchen hier immer so gerne verwende, hab ich natürlich auch einen ganzen Satz von diesen Servietten!

Ich leg jetzt einfach mal los, viel Spaß beim gucken!

Foto6251 ein kleines Dorf

Foto6231 ein Weihnachtsmarkt

Foto6232 ein Ausschnitt davon

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eine Art Wimmelbild, hihihi….

Foto6229 und Ausschnitte

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Foto6227 Teddys beim Frühstück

Foto6238Foto6237 Geschenke-Teddys

Mimis Lieblings-Serviette:

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Foto6234 und Ausschnitte

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Foto6236 Rudolph Rotnase

Foto6240 Bärchen im Schnee

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und in groß!

 

 

 

 

Foto6239 Nußknacker

Foto6246 mit Spielzeug

Foto6242 Plätzchenteller

Foto6243

Foto6249 noch mehr Spielzeug

Foto6244 wunderschöne „Kleinausschnitte“, mit denen man z.B. Karten so hübsch gestalten kann.

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Foto6247 Ilexzweig, mein Lieblingsgrün zu Weihnachten!

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Und last but not least:

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Eine Girlande!

Einen weiteren Teil meiner Servietten hatte ich sowohl im Türchen 5 bei Knuts Geburtstag, als auch in Türchen 6 und 7 mit Mimi und dem Nikolaus schon vorgestellt.

Ich guck mal, ob ich hier noch Bilder von einigen „Werken“ mit Serviettentechnik habe, vielleicht werde ich fündig, einen Moment bitte:

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Ja, da ist schon mal eines, das ist noch aus den Anfängen mit meiner geliebten Handyknipse, von Weihnachten 2012 und daher noch nicht so toll, das ist mein Backstuben-Schild an der Küche, oben mit Serviettentechnik! Ich kaufe ein „e“ für Backstub“e“, hihihi, und das gemalte soll ein Eisbär sein, wie sagt Mimi immer so schön? „Folks“, ich kann schreiben, aber nicht malen, lol!

Foto6212

Und das ist mein schönstes Weihnachts-Serviettenbild, da ist außer der entsprechenden Serviette noch ganz viel Glitter und Glitzer und Goldstaub drauf, was man beim fotografieren leider nicht ganz so gut sieht, und der Himmel ist noch bissel mit Wasserfarbe ergänzt, das alles auf Leinwand!

Wenn da eine Kerze vor steht, ist das ein herrliches Gefunkel!

Und damit schließe ich diesen Eintrag mit einem meiner liebsten englischen Weihnachtslieder, „God rest ye Merry Gentlemen“, einmal irisch

einmal mit wunderschönen Bildern, von denen euch manche sicherlich von hier bekannt vorkommen

und einmal mit Text! Zum mitsingen!

Habt alle einen schönen WTT!

 

 

 

Türchen 15

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MiBuRo  A d v e n t s k a l e n d e r

Türchen 6266

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Es gibt so wunderweiße Nächte

  Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

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Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

HOXmasW010

(Rainer Maria Rilke)

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Das ist eines meiner Lieblingsgedichte zur Weihnachtszeit, wir hatten es schon öfter im Blögchen, und ich möchte es für den heutigen Tag noch einmal haben.

Dies wird ein kleiner, kurzer Eintrag, denn heute, am 15. Dezember 2015, schließt Blog.de für immer die Pforten und schaltet alles ab, über 3 Jahre Blog-Heimat sind dann Geschichte, und auch, wenn alles, was an Einträgen dort gemacht worden ist, in dieses neue Blögchen umgezogen ist, ist mir doch wehmütig zumute. Ich hab schon immer nicht gut und schnell loslassen können, und deshalb möchte ich mir und euch diesen Moment des „Abschied-nehmens“ einräumen!

Es war eine schöne Zeit, und sie ist ja auch nicht zu Ende, es geht ja hier weiter und ich freu mich drauf! Es ist eben wie immer im Leben:

Eine 3 (2) geht zu und eine andere 10 (3) geht auf!

Ich hab am vergangenen Wochenende für die Diele meinen Adventskranz kreiert, die Bilder davon passen so schön zum obigen Gedicht, die möchte ich euch jetzt einfach so zeigen:

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Und noch ein paar Winterbilder zum Thema

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Habt alle einen schönen Dienstag!