Programmhinweis

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Das Nilpferd

Ein Federchen flog durch das Land,
ein Nilpferd schlummerte im Sand.

Die Feder sprach: „Ich will es wecken!“
Sie liebte, andere zu necken.

Aufs Nilpferd setzte sich die Feder
und streichelte sein dickes Leder.

Das Nilpferd sperrte auf den Rachen
und mußte ungeheuer lachen.

(Joachim Ringelnatz)

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Heute gibt es in eurem Blögchen mal was ganz Neues:

Einen Programmhinweis auf einen Fernsehfilm:

http://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-grzimek/film/index.html

Bernhard Grzimek (Bernhard Klemens Maria Hoffbauer Pius Grzimek; * 24. April 1909 in Neiße, Oberschlesien; † 13. März 1987 in Frankfurt am Main) war in den 1960er und 1970er Jahren aufgrund seiner regelmäßigen Fernsehmoderationen für den Hessischen Rundfunk der bekannteste Tierfachmann Westdeutschlands.
Grzimek war Tierarzt und Verhaltensforscher, langjähriger Direktor des Frankfurter Zoos, erfolgreicher Tierfilmer, Autor sowie Herausgeber von Tierbüchern und einer nach ihm benannten Enzyklopädie des Tierreichs. Sein Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“ von 1959 wurde 1960 als erster deutscher Film nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem Oscar geehrt. Er veröffentlichte anfangs auch unter dem Pseudonym Clemens Hoffbauer.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Grzimek

(Quelle: Wikipedia)

Und er war der absolute Lieblings-Tierfilmer und Autor meines Vaters, der nicht eine einzige Sendung von ihm im Fernsehen verpaßt hat.:no:
Somit bin ich quasi mit Bernhard Grzimek groß geworden!:))
Mein Papa war immer ganz begeistert von der ruhigen Art und der Präsentation von Grzimek, und diese Begeisterung hat sich auf mich übertragen. Zumal Hr. Grzimek ja in jeder Sendung immer ein Tier mit dabei hatte, das als Kind natürlich mein besonderes Entzücken auslöste! So hautnah mit allen Arten von Tieren, das hab ich mir dann auch immer gewünscht, es wundert nicht, daß ich eine Zeit lang Tierärztin werden wollte, oder?;D

Hr. Grzimeks Präsentation seiner Tierfilme war aber auch einzigartig, wenn es euch Spaß macht, guckt mal, ich hab eine der ersten Sendungen von 1959 gefunden

und noch ein feiner Fund, mehrere Ausschnitte

Da mein Papa Hr. Grzimek so verehrt hat, lag ja nun nichts näher, als ihm zum Geburtstag in dieser Richtung etwas zu schenken, und so war ich ungeheuer stolz und glücklich, als ich ihm als Kind dieses Buch geschenkt habe, zu welchem Geburtstag, weiß ich leider nicht mehr, aber er hat sich so gefreut, und es war natürlich auch noch im elterlichen Nachlaß vorhanden, und somit hab ich es nun wieder!

Foto5017

Einen sehr schönen Artikel hab ich noch bei der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gefunden

http://fzs.org/de/ueber-uns/bernhard-grzimek/

und einen m.E. guten Artikel über die Entstehung des Films

http://www.allgemeine-zeitung.de/vermischtes/journal/bernhard-grzimek-ein-arten-schuetzender-antiheld-film-mit-ulrich-tukur-kommt-am-karfreitag-ins-tv_15141314.htm

Da wir hier ja wohl auch alle Loriot sehr lieben, darf natürlich die berühmte „Steinlaus“ nicht fehlen:))

viel Vergnügen dabei!:yes:

Damit das ganze nicht so trocken wird, kommen jetzt noch einige Bilder aus dem Zoo Duisburg, denn Zootiere lagen Hr. Grzimek ja ebenfalls sehr am Herzen!

Ein neugieriger Tukan!

Zebrafohlen an der Milchbar!

Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

Familie Löwe beim gemeinschaftlichen Abendbrot!

Sonnenbaden und Fellpflege....

durstige Zebras

...einmal von vorn!

Und nun viel Freude bei meinem Programmhinweis,

Karfreitag, 3. April 2015, 20.15 Uhr, ARD

und allen einen ruhigen Karfreitag gewunschen.

Wir lesen uns zu Ostern wieder!

:wave:

10 Gedanken zu “Programmhinweis

  1. Liebe Monika,

    dein Programmhinweis ist bei mir schon lange rot markiert für heute Abend, aber fein, dass du damit wieder einen so schönen Beitrag erstellt hast. Die vielen Verlinkungen sehe ich mir später in aller Ruhe an.

    Mit den Sendungen von Herrn Grzimek ist doch eine ganze Generation tierisch infiziert worden, nicht wahr? Und seine kleinen Tiergäste waren natürlich immer das Highlight in jeder Sendung.
    Bernhard Grzimek war in der Tat der Erste, der die bedrohliche Ausrottung der Tiere Afrikas früh erkannt hatte.
    Die Steinlaus ist eines meiner Lieblinkssketche von Loriot!

    Liebe Grüße und einen geruhsamen Feiertag wünscht dir und Mimi
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      hach, das hab ich mir doch gedacht, daß dieser Programmhinweis auch bei dir schon längst seine Markierung gefunden hat!
      Ich hab ihn auch schon länger notiert, hatte mich dann an das Buch für meinen Papa erinnert und es gesucht, und dann war schnell klar, daß ich damit einen Eintrag mache, es hängen eben auch so sehr viele Erinnerungen daran, was waren das für herrliche Fersehabende!
      Genau so, mit den Sendungen ist wirklich eine ganze Generation tierisch infiziert worden, und die mitgebrachten Tiere waren wirklich immer das Highlight!
      Grzimek war ein Vorreiter, was bedrohte Tierarten anbelangt, er hat sehr früh erkannt, was da negativ läuft!

      Die Steinlaus ist doch immer wieder einfach herrlich, nicht wahr, irgendwie gehört das eine einfach zum anderen, hihihi! Konnte aber auch keiner so gut wie Loriot!

      Auch dir einen geruhsamen Feiertag gewunschen mit lieben Grüßen und Schnurrgrüßen von Mimi an Django,
      Monika.

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  2. Liebe Monika,

    vielen Dank:)

    Der Zettel mit dem Sendetermin hängt schon seit einiger Zeit an meiner Pinwand.

    Ick froi mir.

    Wer hätte ‚die Serengeti darf nicht sterben‘ wohl nicht gesehen? 1959 erschienen und ein Klassiker geworden.

    Danke für deinen Hinweis-Beitrag heute.

    Über die gereimten Zeilen musste ich schmunzeln:)

    LG Brigitte

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    • Liebe Brigitte,
      büdde schön!
      Bei mir hängt der Zettel auch schon eine geraume Weile, mein Vater liebte die Sendungen von Grzimek heiß und innig, und mit der Erinnerung und dem wieder gefundenen Buchgeschenk an ihn, da kam mir die Idee für einen Eintrag hier.

      Ick froi mir auch ganz dolle!

      „Serengeti darf nicht sterben“ ist wirklich ein Klassiker und hat das auch verdient, da hat Grzimek als einer der ersten erkannt, wie bedroht das alles ist!

      Gedichte im Zusammenhang mit Tieren zu finden ist immer ein bissel schwierig, aber dieses von Ringelnatzen fand ich doch einfach passend!

      Geruhsamen Karfreitagsnachmittag gewunschen, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Meine liebe Monika,

    das ist heute mal ein ganz anderer Blick in die Fernsehzeitung!Eben ein „Allround-Blögchen“.

    Ich bin auch in einer sehr tierlieben Familie groß geworden,auch mein Vater mochte Bernhard Grzimek sehr.
    Und für mich persönlich sind die Tiere die besseren Lebewesen als ein großer Teil der Menschheit.
    Lieben Dank für all das Interessante über diesen vielseitigen und selbstlosen Menschen!

    Den zu Recht mit einem Oscar geehrten Film „Serengeti darf nicht sterben“ kenne ich natürlich auch.Und das Buch ist sicher wunderschön,ich leih es mir mal aus ;).

    Dankeschön für das niedlich Gedicht,die feinen Links.
    Die „Steinlaus“ bereitet immer wieder Freude.

    Es ist sehr schön,dass du uns noch Fotos von den lieben „Kerlchen“ aus dem Duisburger Zoo zeigst,sie möchten dich bald wiedersehen!

    Ich danke dir herzlich für alles,besonders für deinen Programmhinweis.Ich werde gern gucken.

    Für euch auch einen ruhigen Karfreitag und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, nicht wahr, ganz was neues, das Blögchen fungiert als Fernsehzeitung!

      Mit Bernhard Grzimek ist sicher eine ganze Generation aufgewachsen, und zum Glück hat es auch viele Spuren hinterlassen! Schön, daß deine Familie auch so tierlieb ist bzw. war, und dein Vater sich da auch so für begeistern konnte.
      Ach, so ganz möchte ich den Stab über die Menschheit doch noch nicht brechen, obwohl einem manche Exemplare dieser Gattung schon eine Menge Geduld abverlangen! Da ist der Umgang mit Tieren doch erheblich leichter und streßfreier, hihihi!

      Glaub ich gerne, daß du dir das Buch mal ausleihen möchtest, hihihi, aber das geb ich nicht aus den Händen! Hab aber deinen Smilie dahinter schon richtig verstanden!

      Die Steinlaus ist immer wieder der Hit, wie oft hat man das nun schon gesehen und es ist immer wieder gut, ich sag ja, konnte keiner so herrlich wie Loriot!

      Ein bissel müssen sich die lieben Kerlchen in Duisburg alle noch gedulden, aber vielleicht klappt es ja schon in der Woche nach Ostern, schaun wir mal.

      Dann können wir uns ja gemeinsam aufs gucken freuen, prima, ich wünsch dir auch schon mal viel Spaß dabei, da haben wir ja wohl alle heute das gleiche Fernsehprogramm!

      Mach dir auch einen ruhigen Feiertag, liebste Grüße
      Monika.

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  4. Liebe Monika,

    ich muss leider sagen, dass mich der Film in weiten Teilen enttäuscht hat, weil mich die übermäßig langen Ausführungen über das Liebesleben von Herrn Grzimek mächtig gestört haben. Ich habe nämlich in erster Linie eine Dokumentation über sein Lebenswerk erwartet und denke, dass mit diesen Enthüllungen über sein Privatleben eine Ikone vom Sockel gestoßen worden ist, denn ich habe bisher von den ganzen Eskapaden nichts gewusst.
    By the Way, Die Gründe dafür seine eigenen Enkel zu adoptieren, erschließt sich mir erst recht nicht.
    Jetzt verstehe ich aber auch, warum einer seiner Söhne in diesem Machwerk nicht in Erscheinung treten wollte.

    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ich bin nicht enttäuscht von dem Film, mir hat er gefallen. Er war ja nicht als Dokumentarfilm gedacht, sondern als Film über das ganze Leben von Hr. Grzimek, und dazu gehören wohl auch die entsprechenden Brüche, Schwächen und Fehler, die ja jeder Mensch mehr oder weniger sein eigen nennt.
      Ich glaub, er selber wollte vielleicht gar nicht auf einem Sockel stehen, meist wird man da ja von den anderen draufgehoben, mir ist das eigentlich immer eher so ein bissel suspekt, ich mag nicht so gerne „Heiligenfiguren“, die sind mir zu weit „oben“ und so unerreichbar für normale Sterbliche, ich hab immer lieber den ganzen Menschen. Eben auch mit allen Brüchen, und eine solche Persönlichkeit war Hr. Grzimek ganz sicher, daß man vieles dabei nicht nachvollziehen kann oder auch nicht gutheißt, steht einem frei, es ändert m.E. aber nichts an seinen Verdiensten, meist ist es ja so, wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
      Ich greif ja bei solchen Dingen immer sehr gerne auf meinen Lieblingsdichter Th. Storm zurück, so gibt es natürlich auch hier etwas, was meine Ansicht evtl. besser erhellt und erklärt, seine Novelle „Ein Doppelgänger“

      http://www.zeno.org/Literatur/M/Storm,+Theodor/Erz%C3%A4hlungen/Ein+Doppelg%C3%A4nger

      und daraus einen Satz „….und das Bild des John Glückstadt trägt nun einen vollen Rosenkranz; seine Tochter hat jetzt mehr an ihm; nicht nur den Vater, sondern einen ganzen Menschen.“
      Vielleicht erklärt das besser, was ich meine!

      Aber so unterschiedlich wir Menschen eben alle sind, so vielschichtig sind eben auch die Meinungen, und die sollten wir auch respektieren, daher kann ich durchaus verstehen, daß du den Film anders beurteilst als ich!

      Dann sag ich nun mal guts Nächtle, komm gut in den Ostersamstag, liebe Grüße
      Monika.

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  5. Liebe Monika,

    unter den genannten Aspekten von dir, ist deine Filmbewertung vollkommen richtig. Natürlich war der gute Mann nicht nur Tierschützer.

    Ich hatte einfach eine andere Erwartungshaltung über die Darstellung seines Lebenswerkes. Meiner Freundin ging es übrigens so wie mir.
    Sehenswert war der Film allemal!

    Ich sende liebe Grüße und wünsche ein frohes und sonniges Osterfest!

    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      zurück von einer wundervollen Osternacht-Feier!

      Genauso hatte ich mir das auch gedacht, daß du eine andere Erwartungshaltung an den Film hattest, es wäre vielleicht wirklich schön, wenn man da vielleicht noch mal so eine entsprechende Dokumentation bringen würde, da würde ich mich auch sehr drüber freuen.
      Finde ich auch, sehenswert war der Film allemal!

      Ich wünsche dir ein gesegnetes und frohes Osterfest, Mimi schnurrt Grüße für Kumpel Django, liebe Grüße und guts Nächtle
      Monika.

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