Kumm, loss mer fiere…

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Berta und ich gehn zum Maskenball

Gänse, die als Prinzessinnen sich weiden.
Schafsköpfe, die als Schafskopf sich verkleiden.
Türken, die eine Bettlerin
mit „Frau Geheimrat“ titulieren,
Cowboys mit Oberlehrermienen. – –
Nur die dabei verdienen und bedienen,
erkennen solchen Unfugs Sinn.
Und beinah nur für diese Wenigen
mischen wir andern uns auf buntem Teller
zum außerordentlichen italienischen
Salat, als Stückchen dran und drin.

Berta, frisier dich etwas schneller!
Weil ich ein fertig angezogener Chinese bin.

Es braust ein Ruf wie Donnerhall, –
Berta, wir gehn zum Faschingsball,
zu Karnevallerie Krawall,
Pot-Pickles, Mixed-Pourri und Drall.

Denn mancherlei im Leben – vielerlei! –,
das man nicht sagt, läßt tanzen sich und grölen.
Und köstlich ist ein unverbindlich Küssen.

Maria Stuart, heute bist du frei.
Rasch! Gieße Flieder in die Achselhöhlen!
Nimm diese Mark für Trambahn und mal müssen.
Das Auto hin, das werde ich bezahlen.
Bin ich nicht nett??
Und geh heut nacht mit wem du willst in das Schafott.
Mach zu! Mein Hütchen – und mein Paletötchen. –
Steig ein! – Die Schlüssel? – Und die Schinkenbrötchen?
Töff töff rrrr –

Das Auto hält. Portier und Lichter strahlen.
Das Auto will ich, wie gesagt, bezahlen.
Doch, Berta Stuart, nun verlaß ich dich.
Zum Abenteuern muss man Freunde meiden.
Wie wir uns heute nur für andre kleiden,
zuletzt erlebt ein jeder doch nur sich.

Du!: Morgen, überm Eimer denk an mich!

(Joachim Ringelnatz)

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Rosenmontag! Der Höhepunkt der Fastnachtszeit!:D

Unter dem Motto „Kumm, loss mer fiere…“ möchte ich euch in diesem Jahr einladen, dem Karneval rund um die Welt zu folgen!
Jeder Jeck ist anders, und jeder Jeck feiert anders::yes:

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Als Karneval (auch Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fastabend, Fastelovend, Fasteleer oder fünfte Jahreszeit) bezeichnet man die Bräuche, mit denen die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert wird. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und gilt im Christentum der Vorbereitung auf das Osterfest.
Der Karneval wird sehr unterschiedlich zelebriert: Karnevalsumzüge, Masken, Musik und das Verkleiden spielen eine Rolle. Eine ganz eigenständige Vitalität entwickelte der Karneval in Lateinamerika, etwa beim Karneval von Oruro oder dem Karneval in Rio. Bekannt sind auch der Karneval in Venedig, in Kanada der Karneval von Québec, der Mittfasten-Karneval am Sonntag Laetare in Stavelot und anderen Orten der belgischen Ostkantone sowie in Spanien der Karneval von Santa Cruz de Tenerife und der Karneval in Cádiz. Auch in den Südstaaten der USA gibt es eine ausgeprägte Karnevalstradition. Man verwendet etwa in New Orleans die französische Bezeichnung Mardi Gras (Fetter Dienstag, Fastnachtsdienstag). Der Karneval in Namibia findet an verschiedenen Orten des Landes statt und hat keinen zeitlichen Bezug zur Fastenzeit mehr. In Deutschland sind „Hochburgen“ das Rheinland und die schwäbisch-alemannische Fastnacht, doch ist das Brauchtum inzwischen in ganz Deutschland anzutreffen.

(Quelle: Wikipedia)

Beginnen wir im eigenen Land:

Der Kölner Karneval ist ja jedem hinlänglich bekannt, vor allem mit dem heutigen Rosenmontagszug, so war es früher schon:

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(Kölner Karneval am Neumarkt, Carl Rüdell)

Als schwäbisch-alemannische Fastnacht wird die Fastnacht im südwestdeutschen Raum und Teilen der Nordost- und Zentralschweiz bezeichnet.Dort wird sie in der Regel Fasnet, Fasnacht oder Fasent genannt. Sie grenzt sich vom rheinischen Karneval ab, kann sich jedoch erst seit dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts als eigenständige Form etablieren. Während der Karneval im 18. Jahrhundert eine neue Form der Fastnacht entwickelte und auch die schwäbisch-alemannische Fastnachtslandschaft darauf einschwenkte, besann sie sich im 20. Jahrhundert auf ihre Traditionen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Fastnacht.
Charakteristisch ist die Vermummung der Teilnehmer mit „Larven“ oder auch „Schemen“ (Masken), die meist aus Holz, in Ausnahmefällen aber auch aus Stoff, Papier, Ton, Blech oder Draht (sog. Drahtgaze) bestehen. Die Kostümträger (in schwäbisch-alemannischen Gebieten Narrenhästräger) wechseln ihre Verkleidung (Häs) nicht von Jahr zu Jahr, sondern behalten sie immer bei. In manchen Gegenden ist es sogar üblich, sie über Generationen zu vererben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%A4bisch-alemannische_Fastnacht

(Quelle: Wikipedia)

Die Mainzer Fastnacht (Meenzer Fassenacht) zählt zu den wichtigsten Karnevalsfeiern in Deutschland. In Mainz trifft man auf viele Elemente, die auch in anderen rheinischen Karnevalshochburgen wie Köln und Düsseldorf üblich sind, aber auch auf eigenständige Akzente.
Besonders stolz sind die Mainzer auf ihre politisch-literarische Tradition, die Mitte des 19. Jahrhunderts begann. Während der deutschen Märzrevolution 1848/49 stellten sich viele Karnevalisten auf die Seite der Revolutionäre. Noch heute sind manche Büttenreden in Mainz politischer und gesellschaftskritischer gehalten als anderswo in der Republik.
Eine weitere närrische Spezialität der Stadt sind die riesigen „Schwellköppe“, die beim Rosenmontagszug mitmarschieren. Auch der berühmte Narrhallamarsch stammt aus Mainz.

(Quelle: versch.)

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Verlassen wir Deutschland, bereisen wir Europa!

Der historische Karneval in Venedig ist mit seinen Masken, Herkulesspielen und Feuerwerken der bekannteste neben denen von Florenz und Rom. Ausgehend von den italienischen Fürstenhöfen entwickelten sich seit dem Spätmittelalter immer prunkvollere und aufwändigere Formen des Karnevals. Im Allgemeinen dauerte das Fest von Epiphania (6. Januar) bis zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch. Der Ursprung des venezianischen Karnevals geht auf die Saturnalien der Antike und damit Gebräuche und Festlichkeiten von vor der Fastenzeit, bis in das 12. Jahrhundert zurück. Man feierte bis 1797 alljährlich den Sieg Venedigs über Aquileia im Jahr 1162. In Venedig feierte man den Karneval vom Stefanitag (26. Dezember) an. Bis 1796 folgte ihm während der Himmelfahrtsmesse stets ein kleineres Fest.
Im Karneval wurde in Venedig vor allem die Halbmaske getragen, die nur einen Teil oder eine Hälfte des Gesichtes bedeckt. Ursprünglich war sie als Theater- bzw. Sprechmaske gebräuchlich, die – etwa in der Italienischen Commedia dell’arte – den Schauspielern das laute und deutliche Sprechen erleichterte. Im Karneval hatte sie außerdem den Vorteil, dass man ohne größere Schwierigkeiten essen und trinken konnte. Die Bauta, eine Ganzmaske mit vorgewölbtem Kinn war bei Männern und Frauen gebräuchlich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval_in_Venedig

(Quelle: Wikipedia)

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(Karneval in Venedig, 18. Jhd., Lodovico Pozzosserrato)

Die Masleniza (Betonung auf der ersten Silbe; russisch Масленица; dt.: Butterwoche) ist ein traditionell russisches Fest am Ende des Winters, das eine Woche dauert. Sie ist eine ursprünglich heidnische und keine christlich-orthodoxe Feier, doch seit der Christianisierung Russlands korrespondiert sie mit dem christlichen Festzyklus.
Masleniza bezeichnet die Woche vor Beginn der orthodoxen Fastenzeit. Der Name – Maslo bedeutet auf Russisch Butter – rührt daher, dass in dieser Woche den orthodoxen Gläubigen der Verzehr von Fleisch bereits untersagt, aber der von Milch, Milchprodukten, Eiern und Fisch noch erlaubt ist.
Die Masleniza ist ein sehr ausgelassenes Fest, bei dem vor dem Fasten nochmal ausgiebig der Völlerei gefrönt wird. In ihrer traditionellen Form ist sie mit verschiedenen Brauchtümern verbunden, die zum Teil an feste Tage im Wochenlauf geknüpft waren. Zentral und im Volk am verbreitetsten sind die Verbrennung der Masleniza-Puppe sowie Bliny (Pfannkuchen) als Speise zu dieser Zeit. Diese werden zum Fest sowohl pur als auch mit verschiedenen Füllungen gegessen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Masleniza

(Quelle: Wikipedia)

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(Masleniza, Boris Michailowitsch Kustodijew, 1919)

Die finnische Variante des Faschingsdienstags heißt „Laskiainen“ und wird mit einer sportlichen Aktivität gefeiert: Die meisten Finnen düsen mit einem Schlitten oder einem Toboggan (kufenloser Schlitten) über die Pisten. Als warme Stärkung für zwischendurch kommt traditionell eine Erbsensuppe auf den finnischen Tisch – und als süße Stärkung gibt es Laskiaispulla, eine Art Heißwecke mit Sahnefüllung.
Ein alter Aberglaube in Finnland besagt, dass sich durch ausgiebiges Schlittenfahren die Ernte des kommenden Jahres steigern ließe.

Die „Battaglia delle arance“ ist eine Orangenschlacht in Italien, die am Sonntag vor Aschermittwoch stattfindet.

Am Faschingsdienstag und am Aschermittwoch gibt es in der Grafschaft Derbyshire nur noch ein Thema: Fußball. Das traditionelle Kicken findet wohl bereits seit dem 12. Jahrhundert statt. Das Besondere: Das Spielfeld misst knapp fünf Kilometer, die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt – und Regeln existieren so gut wie keine. Gespielt wird mit einem mit Kork gefüllten Lederball – und das nahezu zwei volle Tage lang. Zwei Partien mit jeweils acht Stunden Spielzeit sind angesetzt, dabei wird der Ball auch mal durch den Ort gekickt, in dem die Schaufenster vorsichtshalber verbarrikadiert sind.

Teneriffa:
Auf der gesamten Kanareninsel wird Karneval kräftig gefeiert, am ausgiebigsten jedoch mit Abstand in der Inselhauptstadt Puerto de la Cruz. Es gibt farbenfrohe Umzüge, allerlei Stände mit Süßigkeiten und zwei kuriose Events, die man nicht verpassen sollte: Männer liefern sich
ein Wettrennen auf Stöckelschuhen – und ein Begräbnis der Sardine. Eine aus Pappe und Lumpen gefertigte Sardine wird auf einem Thron durch den Ort getragen, begleitet von einem Trauermarsch, und anschließend verbrannt.

(Quelle: Merian u.a.)

Verlassen wir Europa, und erreichen Amerika:

Mardi Gras (mɑrdiɡrɑː; wörtlich „Fetter Dienstag“, italienisch Martedì Grasso, englisch unter anderem Fat Tuesday) ist die französische Bezeichnung für den Faschingsdienstag, den letzten Tag des – vor allem in katholisch bevölkerten Gebieten – gefeierten Faschings vor dem Aschermittwoch, dem Beginn der österlichen Fastenzeit. Er markiert das Finale der „semaine des sept jours gras“ („Woche der sieben fetten Tage“) und viele Faschingsfeiern finden an diesem Tag statt. Im Englischen wurde der Begriff – ausgehend von den USA – zu einem Synonym für alle Faschingsfeste zwischen dem 11. November und Aschermittwoch sowie für die Faschingszeit an sich, auch Mardi Gras Season genannt. Im speziellen werden mit dem Begriff heute vor allem die Feierlichkeiten in New Orleans und Mobile (Alabama) verbunden.
In die USA kam die Tradition des Mardi Gras vor allem durch französischstämmige Katholiken. Pierre Le Moyne d’Iberville und sein Bruder Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville wurden entsandt, um die Rechte Frankreichs im damals als Louisiana bezeichneten Gebiet zu wahren, das Teile der heutigen Bundesstaaten Alabama, Mississippi und Louisiana umfaßte. Die von Iberville angeführte Expedition erreichte die Mündung des Mississippi River am 2. März 1699, dem Rosenmontag. Sie fuhren stromaufwärts, bis sie einen Punkt erreichten, wo ein kleiner Nebenfluss einmündete (knapp 100 Kilometer stromabwärts vom heutigen New Orleans) und schlugen ihre Zelte auf. Dies war am 3. März 1699, dem Mardi Gras. So nannte Iberville den Ort Point du Mardi Gras („Punkt des Mardi Gras“) und nannte den Nebenfluss Bayou Mardi Gras („Fluss Mardi Gras“).

http://de.wikipedia.org/wiki/Mardi_Gras

(Quelle: Wikipedia)

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Weiter geht es nach Brasilien:

Der Karneval in Rio de Janeiro (portugiesisch carnaval do Rio oder carnaval carioca) beginnt offiziell am Freitag vor Aschermittwoch und ist eine der Hauptattraktionen der Stadt. Die vielfarbige Parade der Sambaschulen gehört zu den größten Festen der Welt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval_in_Rio

(Quelle: Wikipedia)

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Damit wären wir am Ende unserer närrischen Weltreise angekommen, ich hoffe, es hat euch Freude gemacht!:yes::>>

Meine außerhäusigen Feiern sind mit dem Möhnenball am letzten Donnerstag hier in meiner Heimatstadt abgeschlossen, die restlichen tollen Tage feiern Mimi und ich mit unserem „Hausball“, gemütlich vor dem Fernseher, kulinarische und flüssige Köstlichkeiten in Reichweite, hübsche rote Glitzerherzchen zur Dekoration!:))

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Ein paar Eindrücke der feinen Feier am letzten Donnerstag möchte ich euch aber nicht vorenthalten, es war soooooo schön!

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Die Bühne mit Tanzgarde

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eure Königin der Nacht als Hoffotogräfin:))

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und unterm Sternenhimmel!

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Motto und Bühnenprogramm

Mimi hat euch natürlich auch noch ein paar Zeilen zu schreiben, kein Rosenmontagseintrag ohne euren Co-Autor::no:

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Hi, Folks,
eigentlich hat mein Dosenöffner zu diesem Rosenmontag ja schon alles gesagt und geschrieben, aber ganz ohne mich geht das ja hier nicht!
Ein bissel hab ich ja in diesem Jahr mein Frauchen als Hexe vermißt

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weil ich ja so gut dazu paßte;D

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aber ich hab mich einfach für sie gefreut, daß sie so einen Spaß hatte mit dem neuen Kostüm. Und wir beide machen es uns ja jetzt an den restlichen Karnevalstagen ohnehin hier zuhause noch gemütlich, so wie mein Dosenöffner es ja schon beschrieben hat.
Dann wünsche ich euch jetzt mal einen feinen Rosenmontag, feiert so, wie ihr alle wollt, und wer keinen so großen Spaß daran hat, macht es sich eben einfach gemütlich!;D

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Habts alle fein, eure Mimi!

:wave:

Musik gibt es natürlich auch noch, da hätten wir erst einmal das Motto-Lied dieses Eintrages

http://www.songtexte.com/songtext/hohner/kumm-loss-mer-fiere-33d880a5.html

und eines, daß mir in diesem Jahr sehr am Herzen liegt, um Flagge zu zeigen gegen alle, die Rede-, Narren- und Meinungsfreiheit torpedieren wollen::crazy:

http://www.magistrix.de/lyrics/Black%20F%C3%B6%C3%B6ss/Unsere-Stammbaum-240805.html

Nun sind wir fast am Ende unseres Rosenmontagseintrages, das letzte Wort möchte ich aber gerne einem ganz Großen der Mainzer Fassnacht überlassen, von dem wir leider noch vor den närrischen Tagen für immer Abschied nehmen mußten:

Jürgen Dietz, der Bote vom Bundestag, mein und meiner Mama Lieblings-Büttenredner.
RIP, Jürgen Dietz, mit deiner legendären Verabschiedung am Ende deiner Vorträge schließe ich meinen Rosenmontagseintrag 2015.

„Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.“

226

:wave:

15 Gedanken zu “Kumm, loss mer fiere…

  1. Meine liebe Monika,

    nur erstmal schnell ein lieber Dank für deine viele Mühe
    bei diesem feinen Eintrag,bevor ich mich wieder mal auf die Schulbank begeben MUSS-kurz vor der Rente ;)Ich seh schon,wie alle Arbeitgeber nach mir suchen :))!

    Bis nachmittags dann,einen schönen Tag für euch und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      büdde schön, gern geschehen!
      Ja, das ist schon ein besonderer Lacher, mit deiner Schulbank, du wirst dich kaum retten können!

      Einen trotzdem schönen Tag gewunschen und liebste Grüße
      Monika.

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  2. Hallo, Du Liebe!

    Nur ganz kurz ein paar närrische Grüße, denn gleich muss ich mich verkleiden. In einer Stunde geht´s auf in die „Linde“ zur ersten Runde feiern. Morgen folgt dann der 2. Teil in der „Birke“. Als was ich gehe? Als Biiiieeene! (Den Stachel lasse ich aber zu Hause.)

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    • Hallo, liebe Sabine,
      danke für die närrischen Grüße, sie haben sehr gefreut!
      Gaaaanz viel Freude und Spaß wünsche ich dir beim feiern mit deinen lieben Senioren!
      Jaaa, das ist doch mal ein tolles und passendes Kostüm, hihihi, klar, der Stachel bleibt zuhause!

      Lieben Dank für die niedliche Sa(biene), hihihi, viel Spaß und liebe Grüße
      Monika.

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  3. Hallo Monika!Ich möchte Euch ja nicht die schöne Karnevalsstimmung verderben,aber ich habe leider eine traurige Nachricht.Charly ist gestern Abend für immer gegangen.Ich bin bei ihm geblieben und er wollte das auch.Es kam noch eine Zahnentzündung dazu,und ich hatte ihm noch was beim Tierarzt geholt.Am Samstag war es besser und er hatte auch wieder gefressen.Am Sonntag Vormittag kam er mir noch entgegen,und gegen 14 Uhr kam er mit den Hinterläufen nicht mehr hoch.Ich hab noch mit ihm geschmust und ihn beruhigt,und er hat ganz zufrieden geschnurrt.Und gegen 19:30 Uhr legte er sich auf die Seite und streckte sich nochmal und schlief ein,ganz still und leise.Es ist alles so eingetreten,wie ich es mir für ihn gewünscht habe,und dafür bin ich sehr dankbar.Ich hatte nochmal eine schöne Zeit mit ihm,er hat es genossen,ein Zuhause zu haben,was will man mehr.Und ich war dabei und weiß,das er sich nicht quälen mußte.Er bleibt bei uns im Garten,wo er sich die ganzen Jahre wohl gefühlt hat.Vergesse nicht,das er ein sehr hohes Alter hatte,mehr hätte ich ihm nicht mehr zumuten wollen.Es sah für mich aus,als wenn er wirklich an Altersschwäche gestorben ist,und sein Herzchen keine Kraft mehr hatte.Er hat seinen Frieden verdient,und er hatte ein aufregendes und langes Leben.R.I.P. kleiner Charly,und eine gute Reise ins Regenbogenland,wo Mausi und Mäuschen schon auf Dich warten.Jetzt muß ich es noch ein paar Tage verarbeiten und dann ist es vollkommen o.k.Ich werde den kleinen Kerl immer in Erinnerung behalten,irgendwie war er immer etwas besonderes für mich.Einen Streichler für Mimi und liebe Grüße,auch an alle und feiert schön Karneval!Ich melde mich in den nächsten Tagen nochmal!

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    • Hallo, Claudia,
      ach, das tut mir jetzt aber doch sehr leid, der liebe Charly, nun hat er das Regenbogenland erreicht!
      Was aber jetzt tröstet, das ist, daß du bei ihm sein durftest, daß er dich auch gesucht hat und wollte, daß du bei ihm bleibst bis zum Schluß!
      Es ist so berührend, wie du schilderst, daß er noch zufrieden geschnurrt hat und dann ganz still und friedlich eingeschlafen ist, was besseres hätte man ihm nicht wünschen können. Ja, so hattest du dir das auch gewünscht!
      Es war doch wirklich ein Wunder, daß er zurückgefunden hatte zu dir, und soooo schön, daß er eine doch noch lange und zufriedene Zeit in einem schönen, warmen Zuhause hatte, in dem er jetzt friedlich und geborgen einschlafen durfte.
      Wie schön, daß er bei euch im Garten bleiben kann, wo er sich all die Jahre wohl gefühlt hat.
      Ich denke auch, es war sein Alter und die Kraft fehlte, jetzt geht es ihm wieder gut und er wird wohl freudig begrüßt worden sein von Mausi und Mäuschen, und vielleicht auch von unserer Luzi.

      Ja, lieber kleiner Charly, machs gut, gute Reise und wir werden dich alle nicht vergessen.
      Und Mimi schickt dir einen ieben letzten Schnurrgruß!

      Liebe Claudia, eine stille und liebe Umarmung für dich, Schnurrgruß und Streichler an den tierischen Anhang, ja, melde dich, alles Liebe und liebe traurige Grüße
      Monika und Mimi.

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    • Liebe Claudia,

      obwohl wir auf diese traurige Nachricht über kurz oder lang gefasst waren, tut sie doch jetzt richtig weh. Haben wir doch immer mit dir gebangt, als es vor längerer Zeit schon einmal ziemlich schlecht um ihn stand.

      Lass dich erst einmal lieb umarmen und danken, dass du Charly seine letzten Lebensmonate noch so behütet und umsorgt gestaltet hast!
      Sein stiller und leiser Abschied in der Geborgenheit bei dir entspricht seiner vorherigen Lebensweise als scheuer aber treuer Streuner über die vielen Jahre in deinem Garten.
      Damit hat er dir auch die schwere Entscheidung mit einem letzten Gang zum Tierarzt erspart, das kann man mit fug und recht als ein Geschenk betrachten. Die Trauer wird dadurch nicht weniger, aber sie ist vielleicht milder und leichter zu tragen, nachdem seine Kraft zusehends zu Ende ging.

      Hab es gut im Regenbogenland Charly und grüße alle, die dich dort erwarten – du bleibst auch uns hier in Monikas Blögchen unvergessen!

      Dir, liebe Claudia, ganz liebe und tröstende Grüße
      von Britta-Gudrun & Django

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    • Liebe Claudia,

      auch von mir herzliche Anteilnahme,ich wünsch dir ganz viel Trost un Kraft!
      Ich hatte den guten Charly auch sehr gern,und es geht ihm nun sicher wieder gut im Tierhimmel.

      Eine liebe tröstende Umarmung und mitfühlende Grüße
      Brigitte.

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  4. Meine liebe Monika,

    so,die Schulbank ist für heute Geschichte,und ich kann mich den angenehmen Dingen widmen:Dazu gehört dein feiner Rosenmontagseintrag und die Züge im Fernsehen,die schon als „DDR-Kinder“ liebe Tradition bei uns waren!

    Ich danke dir erstmal für deine liebevolle künstlerische Ausführung des Blögchens wieder-Gedicht,niedliche Bildchen,deine feinen Fotos,die Links.Und natürlich für den umfangreichen Inhalt!

    Es ist schon interessant mit den regionalen Unterschieden in den Karnevalshochburgen,aber auch mit den verschiedenen Gestaltung schon in Europa.da würde ich doch gern mal den Karneval in Venedig erleben wollen!
    Und jenseits des Ozeans am liebsten den in Rio!Kommst du mit? :)
    Das wäre schon ein riesengroßer Kontrast für mich im Vergleich mit unserem Faschingmuffel-Vogtland!
    Aber die Weltreise hier bei dir bereitete mir auf jeden Fall Freude-es ist überall anders schön!Warst ein toller Reiseleiter!

    Ich freu mich für dich,dass du am Donnerstag so eine herrliche Feier bei euch miterleben konntest,die ausgelassene Stimmung kommt gut rüber auf deinen Fotos!Du warst eine sehr hübsche Königin der Nacht!

    Ich find es auch gut,dass du auch noch Flagge gegen alle Querdenker und ewig Gestrigen zeigst!

    Den Jürgen Dietz mochten meine Mutter und ich auch sehr gern,und sein doch früher Tod hinterlässt eine große Lücke in diesen Tagen.Schön,dass du seiner mit gedenkst hier.

    Liebe Mimi,

    ich kann dich gut verstehen,dass du dein Frauchen gern wieder begleitet hättest,aber auch einen Königin der Nacht braucht einen lieben Begleiter und Hofstaat.
    Und ihr feiert ja auch fein und gemütlich zu Hause.Euere Glitzerherzen Deko gefällt mir ganz sehr gut!

    Von Herzen noch einen tollen Rosenmontag für euch und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      na, das ist fein, daß du den ersten Schultag gut hinter dich gebracht hast, lach!
      Oha, und schon damals das „böse Westfernsehen“, tsss,tssss!
      Das dir das Blögchen gefällt, freut mich sehr!
      Und da bin ich ganz deiner Meinung, es ist echt interessant, wie unterschiedlich die Bräuche sind und trotzdem alle einen gemeinsamen Ursprung haben. Den Karneval in Venedig würde ich auch zu gerne mal live erleben.
      Ja, doch, der in Rio könnte mich, glaube ich, auch noch locken, laß uns mal buchen für nächstes Jahr!
      Das wäre nun wirklich ein Kontrastprogramm zu eurer Karnevals-Diaspora, danke fürs Kompliment, ich war gerne euer Reiseleiter!
      Schön, daß die Stimmung letzten Donnerstag auf den Fotos gut rüberkommt, es war wirklich sehr schön. Und auch hier danke fürs Kompliment fürs Kostüm von mir, man tut, was man kann, hihihi!

      Das war mir ein Bedürfnis, die Flagge für alle Volltrottel, die weder Humor noch Menschlichkeit besitzen, und fröhliche Veranstaltungen für ihre tumben Zwecke benutzen!

      Und die Würdigung für Jürgen Dietz kam mir wirklich aus dem Herzen!

      Für Mimi muß ich mal wieder antworten, Madam ruht in ihren Gemächern, ja, sie hat sich ja längst ausgesöhnt mit der neuen „Identität“ ihres Dosenöffners, und hat ihn ja nun auch wieder ganz für sich.
      Die Glitzerherzchen hab ich am letzten Donnerstag bei der Veranstaltung „geraubt“, hihihi, ich fand sie so schön.

      Auch dir noch einen schönen Rosenmontagsabend gewunschen mit liebsten Grüßen
      Monika.

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  5. Liebe Monika,

    jetzt gehen mir humorige Worte zu deinem schönen Rosenmontagsbeitrag doch etwas schwer über die Lippen, nach der traurigen Nachricht von Claudia und ihrem/unserem lieben Charly, dazu schreibe ich ihr noch extra.

    Deine karnevalistische Weltreise ist sehr schön und hoch interessant zu lesen, vor allem mit den vielfältigen Fotos, für die ich mich herzlich bedanke!

    Besonders freue ich mich, dass du so eine unverhofft schöne Karnevalsveranstaltung mit deiner Freundin verbringen konntest. Die Königin der Nacht steht dir prima, auch wenn Mimi deswegen ein bisschen „gefremdelt“ hat, weil ihr dadurch ihr Part als Hexenbegleiterin entzogen wurde.

    Bei mir läuft schon den ganzen Tag das WDR-Programm, weil der Kölner Zoch natürlich Pflicht- und Kürprogramm zugleich ist.
    Deine Links betrachte ich deshalb erst etwas später.
    Deine Erinnerung an Jürgen Dietz spricht auch mir aus dem Herzen. Die Ehrung, die ihm in der Mainzer Sitzung zuteil wurde, war sehr anrührend und im Sinne aller, die ihn über viele Jahre live erlebt haben.

    So klingt auch mein Kommentar etwas besinnlich aus – denn der Tod macht auch vor den Jecken nicht halt.

    Liebe und etwas nachdenkliche Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ja, so ist das Leben, kein Licht ohne Schatten, und wie du es schon richtig sagst, der Tod fragt nicht danach, wann es paßt!
      Ich bin auch sehr traurig über die Nachricht von Claudia.

      Danke, daß dir die kleine Weltreise gefallen hat, es hat auch Freude gemacht gestern nacht, alles zusammen zu suchen und zu präsentieren.

      Ja, das war wirklich unverhofft, und wirklich sooooo schön, ich zehre immer noch davon! Die Stimmung war so wunderschön! Danke fürs Kompliment, ich hatte mich auf dieses Kostüm sehr gefreut, wollte ich das doch schon lange mal machen und hatte nie eine passende Gelegenheit.
      Und Mimi hat ja nun ihre Hexe wieder, da hat sie sich dann nachträglich auch noch damit ausgesöhnt.

      Ja, das ist doch Rosenmontag auf jeden Fall Pflichtprogramm, der Kölner Zoch, aber recht hast du, eigentlich ist es eher Kür. Und heute abend dann noch die große Sitzung, das wird sicher auch schön.
      Laß dir Zeit mit den Links, bei dem Angebot hast du bis Aschermittwoch noch was zu tun, lach!

      Oh, ja, die Ehrung in der Mainzer Sitzung für Jürgen Dietz war so berührend und würdig, und es hätte wohl kaum einer es so gut machen können, wie eben der „Obermeßdiener“, das paßte so gut.

      Ach, ja, in jeder Freude schwingt immer ein kleiner Unterton von Wehmut oder „Ahnung“, meine Mama hat mir von meinen Kinderjahren immer erzählt, daß ich regelmäßig bei solchen Veranstaltungen wie Karneval oder Schützenzug (in meinem Kinderparadies Höxter!) geweint habe, vor allem bei der Musik, und nie sagen konnte warum, es geht mir heute noch so!

      Danke für deinen lieben Kommentar und liebe Grüße zurück
      Monika.

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  6. Hallo Monika!Dein Eintrag hat mir aber trotzdem gefallen,Du als Hexe verkleidet,herrlich.Und es ist schön,das Du feiern konntest,ich konnte diesem ganzen Karneval noch nie viel abgewinnen.Ich finde,es laufen das ganze Jahr doch schon genug Narren durch die Gegend,hihihi.Hier bei uns ist das mit dem Karneval eh nicht so dolle,aber wer Spaß dran hat,dem sei es gegönnt.Ich danke Dir und auch Brigitte/Plauen und besonders Britta-Gudrun für die lieben und tröstenden Worte und Euer Mitgefühl,das tut mir gut.Na ja,ab und zu kullern mal ein paar Tränen,das wird noch ein bißchen Zeit brauchen,aber das muß auch so sein.Es ist gut,das Felix und Krümelchen noch da sind und auch Rusty,sie werden mir drüber weghelfen.Aber es bleibt eben doch eine Lücke,vor allem,weil er so ein lieber Kerl war.Ich hab heute ein Foto von ihm aufgestellt,gestern haben wir ihn beerdigt und ich hab eine Kerze angezündet für ihn,er soll hier immer seinen Platz haben.Und es bleiben die schönen Erinnerungen von vielen Jahren,die er ja schon zu uns kam.Du hast ja noch Fotos,die ich Dir geschickt habe,vielleicht kannst Du ja nochmal ein schönes herraussuchen zum Abschied,aber natürlich nur,wenn Du das möchtest.Lieben Dank nochmal Euch allen,einen Streichler für Mimi und liebe Grüße von Claudia und dem tierischen Anhang!

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    • Hallo, Claudia,
      schön, daß dir der Eintrag trotz allem gefallen hat.
      Es hat dieses Jahr wirklich mal wieder Spaß gemacht, draußen zu feiern, es war auch eine sehr schöne Veranstaltung. Aber meist reicht es mir dann auch, der Rest ist „Hausball“ mit Mimi, hihihi!

      Glaub ich dir so gerne, daß doch ab und zu noch Tränchen kullern, das ging uns wohl allen nicht anders bei der Nachricht! Es ist wirklich gut, daß du Felix und Rusty und Krümelchen noch hast, sie werden es ja auch spüren und dich ganz sicher zu trösten versuchen. Aber die Lücke bleibt, klar!
      Dann hat er ja jetzt seinen schönen Platz im Garten, der liebe Charly, und in deinem/unseren Herzen sowieso, er wird auch mir unvergeßlich bleiben mit seiner so anrührenden Geschichte!
      Ich habe noch ganz schöne Bilder von ihm von dir, ja, und er bekommt auch noch seinen Ehrenplatz hier im Blögchen, wie sich das gehört, aber extra, hier drunter möchte ich es nicht tun, das wäre zu wenig!
      Vielleicht kannst du dich ein bissel darauf freuen, laß dich nochmal lieb tröstend umarmen, Mimi dankt für den lieben Streichler, geht natürlich mit einem lieben Schnurrgruß und einem Streichler von mir an den tierischen Anhang zurück, ganz liebe Grüße
      Monika.

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  7. Pingback: Rosenmontag – Tag der Narren | mimisdosenoeffner

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