Sternenhelle Nacht

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Die drei Sterne

Es blinken drei freundliche Sterne
ins Dunkel des Lebens herein;
die Sterne, die funkeln so traulich,
sie heißen: Lied, Liebe und Wein.

Es lebt in der Stimme des Liedes
ein treues, mitfühlendes Herz;
im Liede verjüngt sich die Freude,
im Liede verweht sich der Schmerz.

Der Wein ist der Stimme des Liedes
zum freudigen Wunder gesellt
und malt sich mit glühenden Strahlen
zum ewigen Frühling der Welt.

Doch schimmert mit freudigem Winken
der dritte Stern erst herein,
dann klingt’s in der Seele wie Lieder,
dann glüht es im Herzen wie Wein.

Drum blickt denn, ihr herzigen Sterne,
in unsre Brust auch herein!
Es begleite durch Leben und Sterben
uns Lied und Liebe und Wein!

Und Wein und Lieder und Liebe,
sie schmücken die festliche Nacht!
Drum leb, wer das Küssen und Lieben
und Trinken und Singen erdacht!

(Karl Theodor Körner)

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Nach gefühlten Ewigkeiten hab ich gestern nacht mal wieder einen Sternenhimmel gesehen! Es war kalt draußen, aber ich hab eine ganze Weile auf dem Balkon gestanden und ihn angesehen!

Und plötzlich ging mir ein Lied durch den Kopf: „Starry starry night….“

Leise summend bin ich reingegangen und hab mich an den PC gesetzt und das Lied gesucht:

http://www.songtexte.com/songtext/don-mclean/vincent-starry-starry-night-33c3e83d.html

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(Sternennacht, Vincent van Gogh, 1889)

Vincent ist ein Lied von Don McLean, das dieser 1971 als Hommage für den Maler Vincent van Gogh schrieb. Das Stück ist auch unter seiner ersten Textzeile „Starry Starry Night“ bekannt. Das Lied erschien erstmals auf dem im Oktober 1971 veröffentlichten Album „American Pie“ und war bis heute neben „American Pie“, dem Titellied dieses Albums, das erfolgreichste Stück Don McLeans. Es war im Juni 1972 für zwei Wochen auf Platz 1 in Großbritannien, in den Amerikanischen Charts erreichte es Platz 12.

(Quelle: Wikipedia)

Damit war dieser kleine, romantische Eintrag geboren!

Ein Sternenhimmel hat etwas tröstendes, beruhigendes! Er verbindet Himmel und Erde, er ist ein Zeichen, daß nichts verloren geht! Das Licht der Sterne scheint noch zu uns, wenn diese längst erloschen sind! So ist es nicht verwunderlich, daß wir Sterne mit allen verbinden, die nicht mehr unter uns sind!

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.“

(Antoine de Saint-Exupéry)

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(Sternennacht über der Rhone, Vincent van Gogh, 1888)

Wir waren mal gemeinsam mit meinen Eltern im August im Schwarzwald in Urlaub, meine Eltern hatten in ihrer Ferienwohnung eine Dachterasse, der August ist der Monat der Sternschnuppen, und so haben wir in einer Nacht mit allen auf Liegestühlen auf der Terasse „gelegen“ und in den Himmel geguckt, und hochentzückt die Sternschnuppen beobachtet! Es waren viele!

Auch auf Kinder übt der Sternenhimmel eine große Faszination aus, es gibt Lieder für Kinder über Sterne, „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ ist nur eines davon! Ein ganz entzückendes Lied, an das ich mich aus Björns Kinderzeit erinnert habe, habe ich bei Youtube gefunden, „Twinkle, twinkle, little star“

Twinkle, twinkle, little star
how I wonder what you are
up above the world so high
like a diamond in the sky
twinkle, twinkle little star
how I wonder what you are.

When the blazing sun is gone
when he nothing shines upon
then you show your little light
twinkle, twinkle, all the night
twinkle, twinkle, little star
how I wonder what you are.

(Kinderlied)

Wir haben meist die deutsche Kurzform gesungen:

„Funkel, funkel kleiner Stern, wer du bist, das wüßt ich gern.
Stehst ganz hoch am Himmelszelt, funkelst über alle Welt.
Funkel, funkel kleiner Stern, wer du bist, das wüßt ich gern.“

Auch euer kleiner Co-Autor, meine Mimi, liebt Sternenhimmel und Mondenschein

Foto1219

Und damit entlasse ich euch in einen hoffentlich wunderschönen Sonntag, der euch zum Ende vielleicht auch eine wunderbare sternenhelle Nacht beschert! Habt einen feinen!

:wave:

6 Gedanken zu “Sternenhelle Nacht

  1. Liebe Monika!

    Dieses Bild habe ich damals gebastelt, als unsere geliebte Bella gestorben war. Leider passt es hier nicht ganz hinein. Ich wünsche Dir einen sonnigen Tag (bei uns scheint sie heute wunderbar und wir haben trockene 1,5 Grad plus) und noch viele sternenklare Nächte zum Träumen und Erinnern.

    Alles Liebe,
    Sabine

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    • Liebe Sabine,
      das ist ein so wunderschönes und berührendes Bild für eure Bella! Und das hauptsächlichste kann man doch sehen, was für eine bildschöne Hundedame sie war!

      Da haben wir das gleiche Wetter, hier scheint die Sonne auch mal wieder, und es ist auch um die null Grad kalt, herrlich!
      Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Sonntagnachmittag, alles Liebe und liebe Grüße
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,

    ich kann mir gut vorstellen,dass dich so ein feiner Sternenhimmel zu diesem Sonntagseintrag inspiriert hat,er ist einfach ein erhabener Teil der Schöpfung und man steht ehrfurchtsvoll und staunt!
    Ja,das Firmament strahlt Zuvwerlässigkeit aus und läst uns einen Hauch Ewigkeit erahnen.

    Mir kommen jetzt auch die wunderschönen Sternbilder in den Sinn und der Polarstern,der in früheren Zeiten ein wichtiger Orientierungspunkt war.

    Auch im Zusammenhang mit der Liebe und besonders schönen Dingen spielt der Stern eine große Rolle,er ist ein Ausdruck echter Wertschätzung.Deinem Blögchen füge ich heute auch einen weiteren hellen hinzu,lieber Stern Monika :)!

    Als Kind hab ich mal meine Mutter gefragt,ob sich die Sterne gegenseitig sehen können,wenn sie so fein blinken.

    „Weißt du wieviel Sternlein stehen“kenne ich auch aus meiner Kinderchorzeit,die beiden englischsprachigen sind mir nicht so geläufig,deshalb lieben Dank für die Links,es sind schöne Lieder!Und natürlich auch wieder für das passende Gedicht und die niedlichen Bildchen.

    Besonders stimmungsvoll ist das Foto von Mimilein beim Betrachten der Gestirne,richtig andachtsvoll schaut sie!

    Für mich ist das heute anlässlich eines besonderen Erinnerunstages ein tröstlicher Eintrag,denn ich bin sicher,auch für meine Eltern wird je ein Sternlein leuchten.

    Für dich und Mimilein auch einen schönen Sonntag und vielleicht auch wieder einen sternenvollen Abend!

    Liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      da hast du so recht, daß man den Sternenhimmel trotz aller „Aufklärung“ noch immer mit Andacht und Ehrfurcht betrachtet.

      Die Sternbilder und der Polarstern, Fixpunkte am Firmament, leider wird es in den Städten immer schwieriger, sie noch am Himmel auszumachen, weil der Lichteinfall von unten einfach zu hoch ist. Umso schöner ist es, wenn man mal wieder einen Sternenhimmel in „freier Natur“ betrachten kann.

      Ach, lieben Dank für mein Sternchen, das ist lieb, ja, auch mit der Liebe hängen die Sterne eng zusammen, nicht erst seit dem Lied „Ein Stern, der deinen Namen trägt“!

      Das ist eine herzige Frage, ob sich die Sterne gegenseitig sehen können! Ich hatte immer so sehr meine Freude doch an „Peterchens Mondfahrt“, das hab ich ja schon oft geschrieben, und da kommen ja auch die Sterne als Sternenkinder drin vor, am schönsen fand ich da immer die Darsteller des jeweiligen Abend- und Morgensterns, und gleichzeitig dazu die der Morgen- und der Abendröte, das war für ein Kindergemüt eine wunderschöne Vorstellung.

      „Weißt du wieviel Sternlein stehen“ ist, glaube ich, wohl jedem hier bekannt, das Lied vom kleinen Stern vielleicht nicht so. Und „Starry starry night“ ist ja mit seinem Erscheinungsdatum schon ein Klassiker, lach!

      Ja, Mimi damals auf dem Balkon, schwärmend im Mondenschein, lach, da hatte ich meine Knipse noch ziemlich neu und war begeistert, daß sie auch nachts so schöne Aufnahmen macht.

      Für alle unsere Lieben, Mensch oder Tier, wird dort oben ein Sternlein leuchten, das ist ja das tröstliche!

      Es bewölkt sich nun leider hier ganz langsam, da wird es mit einer sternenklaren Nacht wohl heute nix, aber einen schönen Sonntag hatten wir mit Sonne und null Grad bis jetzt, und ich wünsche dir einen wunderschönen Nachmittag mit liebsten Grüßen
      Monika.

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  3. Liebe Monika,

    dein wunderschöner Sternenhimmel wurde mir pünktlich angekündigt und hat mich auch sehr erfreut.
    Da ich aber gestern mit einem Homepageeintrag für UNICEF-Saarbrücken selbst lange beschäftigt war, komme ich erst heute zum Schreiben, denn abends war ich mit dem Kölner Dreigestirn bei der Prinzenproklamation im TV schon „verabredet“.

    Die Großartigkeit des Sternenhimmels mit deinen sensiblen Beschreibungen dazu, empfinde ich genauso tief bewegt und demütig.

    Gerne erinnere ich mich an meine abendlichen Pipigänge mit Anka in den Garten, die ich in stiller Betrachtung des Himmelszeltes genutzt habe, während Anka ihren „Geschäften“ nachging.

    Ich habe mir als Lieblingssterngebilde nach dem Tode meines Mannes Walter die Cassiopeia ausgesucht, weil sie wie ein großes „W“ aussieht und seitdem für mich nun sein Stern ist.
    Übrigens, das milchige Erscheinungsbild der Milchstraße sieht man aufgrund der „Lichtverschmutzung“ hier in den letzten 10 Jahren kaum noch. Zu Ankas Lebzeiten bis vor 15 Jahren war das noch ganz anders. Bei meinen leider nur noch seltenen Besuchen in der Eifel habe ich aber immer noch das Gefühl, als seien die Sterne einem dort noch näher und deutlicher zu sehen.

    Brigittes kindliche Überlegungen, ob die Sterne sich gegenseitig sehen können, finde ich soooo herzig – das hätte auch aus dem Munde des „Kleine Prinzen“ kommen können…. und Sabine hat so ein tröstliches Bild für ihre Bella gestaltet!

    Das Video zu Starry, starry night ist mit den Gemälden von Vincent van Gogh ganz zauberhaft.
    „Weißt du wie viel Sternlein stehen?“ ist für mich aber immer noch eines der schönsten Abend- und Schlaflieder.

    Hab Dank für deinen süßen Sternengruß, den Django und ich von Herzen erwidern.

    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ach, hier steht doch kein Verfallsdatum drauf, hihihi, und sowohl die UNICEF-Homepage als auch die Prinzenproklamation sind doch wichtig, ich komm doch auch nicht immer sofort zu allem, null Problemo, kicher!

      Schöööön, daß der Eintrag dich wieder erfreut hat, so sollte das.
      Oh, ja, das ist richtig, demütig macht einem der Anblick des Sternenhimmels auch!
      Siehst du, das sind bzw. waren die Freuden eines Hunde-Frauchens, daß man sich bei den abendlichen „Geschäftsgängen“ den Sternenhimmel betrachten konnte, bei mir isses die Tätigkeit als Nachteule! Und Mimi geht da ja immer sehr gerne nochmal mit Frauchen raus auf den Balkon, und vertieft sich dann auf dem Balkontischchen sitzend ebenfalls in tiefer Betrachtung desselbigen.
      Das ist sooo berührend, mit dem Sternbild der Cassiopeia, die du dir als großes „W“ für deinen verstorbenen Mann Walter ausgesucht hast, und die für dich nun „dein Stern“ ist!
      Das Erscheinungsbild der Milchstraße habe ich glaube ich auch das letzte Mal richtig gesehen in dem von mir erwähnten Urlaub im Schwarzwald, diese von dir erwähnte „Lichtverschmutzung“ macht es wirklich immer schwieriger, die Sternbilder und eben auch die Milchstraße zu entdecken.
      Ganz grandiose Sternenhimmel hab ich auch im Süden entdeckt, letztmalig in meinem letzten Urlaub auf Menorca vor nunmehr 12 Jahren. Aber du hast schon recht, in ländlichen Gebieten sind die Sterne einem wirklich näher!

      Das war eine niedliche Vorstellung von BrigitteP, ob die Sterne sich gegenseitig sehen können, ich fand das auch so herzig. Ja, recht hast du, daß hätte auch aus dem „Kleinen Prinzen“ sein können!

      Ein schönes, berührendes und tröstliches Bild hat Sabine für ihre Bella gestaltet, nicht wahr, ich fand es auch so wunderschön.

      Mir gefiel dieses Video zu „Starry, starry night“ auch so ganz besonders, die Überblendungen vom realen Sternenhimmel zu den Gemälden von van Gogh fand ich so gelungen.
      Das ist bestimmt für uns alle noch das feinste Sternchenlied, „Weißt du wieviel Sternlein stehen“, und wie gesagt, ich muß bei solchen kindlichen Sachen immer an Peterchens Mondfahrt denken, wie fand ich das schön, die Sternchen-Wiese!

      Danke für euren lieben Sternengruß, den erwidern wir auf das herzlichste, habt einen schönen Abend und kommt gut wieder in den neuen Tag, Mimi schnurrt Grüße, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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