Türchen 10

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MiBuRo A d v e n t s k a l e n d e r

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An der Straßenecke

An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge,
in der Großstadt wogender Menschenmenge,
inmitten von Wagen, Karren, Karossen

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ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
von leisem Glockenklingen durchhallt:
Von Weihnachtsbäumen ein Tannenwald.

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Da hält ein Wagen, ein Diener steigt aus
und nimmt den größten Baum mit nach Haus.

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Ein Mütterchen kommt, und prüft und wägt,
bis endlich den rechten sie heimwärts trägt.

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Verloren zur Seite ein Stämmchen stand,
das fasste des Werkmanns ruhige Hand.

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So sah ich einen Baum nach dem andern
in Schloss und Haus und Hütte wandern,

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und schimmernd zog mit jedem Baum
ein duftiger, glänzender Märchentraum. –

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Frohschaukelnd auf der Zweige Spitzen
schneeweißgeflügelte Englein sitzen.
Die einen spielen auf Zinken und Flöten,
die andern blasen die kleinen Trompeten,
die wiegen Puppen, die tragen Konfekt,
die haben Bleisoldaten versteckt,
die schieben Puppentheaterkulissen,
die werfen sich mit goldenen Nüssen,

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und ganz zuhöchst, in der Hand einen Kringel,
steht triumphierend ein pausbackiger Schlingel.

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Da tönt ein Singen, ein Weihnachtsreigen –
verschwunden sind alle zwischen den Zweigen.
Am Tannenbaum hängt, was in Händen sie trugen.
Ein Jubelschrei schallt; und von unten lugen
mit Äuglein, hell wie Weihnachtslichter,
glückselig lachende Kindergesichter.

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(Jakob Loewenberg)

Der Weihnachtsbaum hat in den Maien(zweigen), mit denen unsere Vorfahren in vorchristlicher Zeit das Grün im Winter zur Beschwörung des Sommers ins Haus geholt haben, seine tiefste Wurzel. Zur Feier der Wintersonnenwende schlug man in den zwölf Rauchnächten grüne Zweige als Schutz und Zaubermittel, man hat Ruten zum Pfeffern geschnitten, Fruchtbarkeitsreiser, wie auch die Rute des heiligen Nikolaus ursprünglich eines gewesen ist. In England hat man die Sitte wieder belebt, diese Weihnachtsmaien mit bemalten Eiern zu schmücken, denn das Ei war Symbol für Wohlstand und Segen. Erst im ausgehenden Mittelalter hat sich Heidnisches und Christliches gedeckt. Man sah in den Girlanden aus Efeu und immergrünen Lorbeer- und Eichenzweigen ein Sinnbild für das christliche Kind, Gott und Mensch zugleich, das sich wie eine irdische Pflanze zart entfaltet und doch niemals vergeht.
So holte man sich wie früher Zweige von Laubbäumen ins Haus, die Barbara- und Lucienzweige, und schmückte sie mit Äpfeln, Oblaten und kleinem Spielzeug für die Kinder, die die Zweige nach Dreikönig plündern durften.

Der Tannenbaum scheint ursprünglich in Südwestdeutschland zum Weihnachtsbaum geworden zu sein. Aus dem Elsaß und dem Schwarzwald gibt es die ersten Zeugnisse für die geschmückte Tanne, die dann durch Martin Luther und die Reformatoren zum Weihnachssymbol des Protestanten erklärt wurde, so wie die Krippe zur katholischen Weihnacht gehört. Dieser Unterschied hat lange bestanden. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Tanne in der Zeit der Freiheitskriege gegen Napoleon das Sinnbild des Deutschtums und damit das Weihnachtssymbol beider Konfessionen und in beiden Kirchen aufgestellt.
Der Weihnachtsbaum wanderte im 18. Jahrhundert mit den Auswanderern nach Nordamerika.
In Österreich ist 1816 zum ersten Mal ein Tannenbaum von einer Erzherzogin aufgestellt worden, die eine gebürtige deutsche Prinzessin war.
In Frankreich wurden seine Kerzen zum ersten Mal 1840 in den Tuilerien angezündet: Von der Prinzessin von Mecklenburg, die den Prinzen von Orléans geheiratet hatte.
In England hatte Heinrich VIII. zum ersten Mal drei Weihnachtsbäume auf seinem Tisch stehen, in Mode kamen die Tannen jedoch erst durch Albert, dem Prinzgemahl der Königin Victoria.
In Italien hat die Tanne erst Ende des Zweiten Weltkriegs durch US-Soldaten Einzug gehalten: So ist der Weihnachtsbaum im Lauf von rund 200 Jahren von Deutschland nach Amerika gereist und von dort zurück in das katholischste Land Europas, das ihn vermutlich niemals direkt von den Prostestanten aus dem Norden übernommen hätte.

Im Elsaß, in Österreich und in Bayern bringt man am Nachmittag des Heiligen Abends einen kleinen Tannenbaum mit Kerzen auf den Friedhof. Die Bäumchen werden auf die Gräber gestellt, dann zündet man die Kerzen an, die durchs blaue Dämmerlicht schimmern.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

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(Frohe Weihnachten, Viggo Johansen, 1891)

Der Tannenbaum als Weihnachtsbaum, seliger Traum der Kinderzeit, Höhepunkt der adventlichen Erwartungszeit auf den Heiligen Abend, geschmückt und leuchtend mit Kerzen und Glitzerzeug, wie er blendete, wenn man aus dem Dunkel ins erleuchtete Zimmer trat! Und wie herrlich er riecht! Vielbesungen, bedichtet, abgebildet, gemalt! Bestandteil so vieler Märchen und Geschichten, letztlich auch und vor allem bei meinem Lieblingsdichter, Theodor Storm!
Weihnachten ohne ihn ist fast undenkbar!

Deshalb wollte ich ihm hier ein kleines Denkmal setzen, mit Gedicht und Bildern, und natürlich auch mit Musik, eines meiner Lieblingsweihnachtslieder:

Es sind nun noch genau 14 Tage bis Weihnachten, da kann man ja schon mal nach einem feinen Exemplar der Sorte Weihnachtsbaum Ausschau halten!:yes:
Da hab ich natürlich auch wieder eine kleine Anekdote: Vor Jahren, als Björn, schon erwachsen, aber noch zu Hause wohnend, mit mir zusammen den Tannenbaum aussuchen wollte und der Verkäufer fragte, wie groß er denn sein solle, und Björn dann meinte: “ Bissel größer als meine Mama!“ (Ich hab das „Gardemaß“ von 1,52 m!) Lachen wir heute noch drüber!:))

Mimi hat sich gerade sehr versonnen den Eintrag betrachtet und sich dann kurz und kommentarlos ein Bildchen für sich ausgesucht, daß nun hier noch mit reinkommt:;D

Mimis Weihnachtsbaum:

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Und mit einem Weihnachtsbaum-Bild von Carl Larsson schließe ich diesen Eintrag und wünsche euch allen einen feinen WTT!

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(Nun ist wieder Weihnachten, Carl Larsson, 1907)

:wave:

9 Gedanken zu “Türchen 10

  1. Liebe Monika,

    ….über die Mama als Maßeinheit für die Größe des Weihnachtsbaumes habe ich jetzt herzlich gelacht. Mit dem Ausspruch verewigen sich auch noch ganz große Kinder in Weihnachtserinnerungen mit ihnen.

    Ich muss gestehen, dass ich den kompletten Text von einem deiner Lieblingslieder gar nicht kannte, es sei denn, dass einem das mit dem braunen und grauen Haar erst jetzt ins Bewusstsein dringt.

    Die Geschichte über die Verbreitung des Weihnachtsbaumes ist ja höchst interessant, besonders natürlich die Passage über seinen Einzug in Italien!

    Hier rieselt gerade feiner Schnee aus dicken grauen Wolken, und ich habe immer noch keinen Schneeräumdienst an Land ziehen können. Der Winter scheint seine Versäumnisse vom letzten Jahr wettmachen zu wollen. So genau sollte er es nach meinem Empfinden eigentlich nicht nehmen.

    Heute ist mein vorletzter Bürotag in diesem Jahr. Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir nämlich geschlossen, aber im stillen Kämmerlein gehen so manche Arbeiten weiter.

    Danke sehr für den schönen Eintrag und auf die nächsten 14 Weihnachtstürchen freue ich mich sehr.

    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      hihihi, das ist gut, nicht wahr, der Verkäufer hat auch sehr gelacht, aber er wußte nun wenigstens ziemlich genau, wie groß unser Bäumchen sein sollte!
      Das ist immer so herrlich, wenn einem das so wieder einfällt, und da hast du recht, nicht nur die Kleinen, auch die Großen können das noch!

      Hach, da hab ich ja wieder richtig gedacht gestern, ich hab extra einen Link gesucht, in dem alle Strophen dieses Weihnachtsliedes drin sind, kann also sein, daß du sie wirklich noch nicht gehört hattest. Und das mit dem braunen und dem weißen Haar war schon als Kind eine meiner Lieblingsstellen, das fand ich immer so schön.

      Das ist echt interessant mit der Geschichte des Weihnachtsbaumes, nicht wahr, gerade eben über den Einzug in Italien war ich auch höchst überrascht!

      Tja, ist natürlich blöd, daß du noch keinen Schneeräumdienst an Land ziehen konntest, ich drück dir mal ganz fest die Daumen, daß es klappt, aber ich hätte gerne deinen Schnee, hier ist nämlich wieder Frühling, plus 10 Grad, ich hätte meine Forsythien am Barbaratag eigentlich gar nicht reinholen brauchen, die blühen demnächst auch draußen schon. Da scheint der Winter mal wieder nur regional begrenzt was wettzumachen wollen, uns übergeht er hier mal wieder. Er muß ja auch nicht gleich total heftig ausfallen, aber so ein bissel „typisches“ Wetter zu Weihnachten mit wenigstens Puderzucker wäre schon fein.
      Aber ich kann durchaus deine Nicht-Begeisterung verstehen! Hat alles immer seine Vor- und Nachteile!

      Ach, fein, da hast du ja dann auch bald ein paar ruhigere Tage vor dir, wenn euer Büro zwischen Weihnachten und Neujahr schließt, und kleinere Arbeiten von zu Hause ist ja dann doch angenehmer, nicht wahr?

      Ich freu mich sehr, daß es dir wieder gefallen hat, und du dich auf die restlichen 14 Türchen freust, dann macht es doch immer Spaß, hab einen schönen Nachmittag, liebe Grüße
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,

    ja,mit dem lieben Weihnachtsbäumchen sind viele schöne Gefühle und Erinnerungen verbunden.Der Duft,wenn man ins Weihnachtszimmer kam,der „leise“ Kerzenschein.Und man konnte sich fein spiegeln in den Kugeln.Wenn sie sich mal aneinander berührten,gab es so einen besonderen Klang,kennst du das auch?
    Geschmückt hat ihn immer mein Vater.

    Ich denk noch so gern daran,wenn die ganze Familie im Wohnzimmer saß,auch noch nach Weihnachten,und der Tannenbaum in seinen heimeligen Glanz erstrahlte.Ein Gefühl des absoluten Geborgenseins…

    Ich war dann jedes Jahr traurig,wenn er wieder abgeputzt und entsorgt wurde.Teile des trockenen Stammes dienten als Brennholz für den Kachelofen.Ich wollte immer gern etwas von ihm aufheben,aber das Genadel!

    Seitdem ich nun allein bin,freu ich mich über einen kleinen künstlichen Baum,den mir meine Mutti mal schenkte.Er schmückt nun fein meine Eisbärchenecke.

    „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ gehört auch dieses Jahr zu unserem Adventskonzert in der Kirche,da werde ich besonders inbrünstig singen und an dich denken! :)

    Der Spruch von Björn ist niedlich,da brauchte er keine besonders hohe Leiter ;)!

    Mimis Weihnachtsbäumchen ist natürlich das schönst Exemplar ever!Man beachte die Äuglein!

    Ganz lieben Dank für ALLES wieder,die stimmungsvollen Bildchen ziehen einen einfach in ihren Bann,in eine richtige Weihnachtswelt!

    Denn das Wetter ist wieder SEHR grau und stürmisch.

    Für dich und Mimilein auch einen guten WTT und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      herrlich, nicht wahr, daß gerade so der Weihnachtsbaum die schönsten Kindheitserinnerungen weckt, manchmal denke ich, schade für die Kinder heute, die die Exemplare ja schon Wochen vorher in allen Kaufhäusern sehen, irgendwie geht da doch was abhanden von dem Zauber, den er auf uns ausgeübt hat.
      Ja, den Klang kenne ich auch, ist immer so drollig, was jedem dazu einfällt, und daß das dann bei den anderen auch wieder die Erinnerung daran weckt.
      Als ich Kind war, hat auch mein Vater bzw. meine Eltern den Baum geschmückt, heimlich in der Nacht, weil wir am 1. Weihnachtstag erst Bescherung hatten, mit Björn haben wir anfangs auch alleine geschmückt, als er bissel größer war und schon was „ahnte“, haben wir es dann zusammen gemacht und später dann er mit seinem Papa!

      Ich sag ja, was da von dir/euch immer für Erinnerungen angeschoben werden, wo du jetzt das schreibst, mit allen im Wohnzimmer sitzen, auch noch nach Weihnachten, mein höchstes war immer, wenn ich nach Weihnachten morgens meist als erste aufstand (jaaa, so Zeiten gab es bei mir auch mal, lach, da war noch nix mit Nachteule, hihihi!) und es roch im Wohnzimmer so herrlich nach Tannenbaum, und zur ersten Tasse Kaffee hab ich den Baum angemacht, soooo schön! Ganz ruhig und still und friedlich, wie frühstücken im Wald!

      Und dieses Gefühl der absoluten Geborgenheit, oh, ja, da erinnere ich mich aus meiner Kinderzeit auch noch dran, ich hoffe, ich hab es auch Björn vermmitteln können!

      Ach, ja, Brigitte, da haben wir aber auch was gemeinsam, ich war immer so traurig, wenn der Baum geplündert werden sollte, er tat mir immer so leid, das ging meiner Mutter auch immer so, die fand das Märchen von Hans Christian Andersen immer so traurig über den Weihnachtsbaum. Und selbst als Erwachsene hab ich ihn meist stehen gelassen, bis wirklich nix mehr ging, lach, da sind die Nadeln schon alle weggewesen, wenn wir ihn abgeplündert haben!

      Ich hab nun auch einen kleinen künstlichen von meiner Mama, aber irgendwann möchte ich doch mal wieder gerne einen richtigen kleinen haben, naja, mal sehen, dieses Jahr tut es auf jeden Fall mein kleiner von Mama wieder, und mit ein paar Tannenzweigen hat man dann ja auch den Duft in der Wohnung.

      Wie schön, daß ihr das Lied auch im Adventskonzert singt, danke, daß du dabei an mich denkst, freu ich mich sehr!

      Nöö, für den Baum bissel größer als ich war zum schmücken keine Leiter nötig, hihihi, zumal Björn ja nun um einiges größer ausgefallen ist als ich, lach!

      Isses nicht herrlich, das Weihnachtsbäumchen von Mimi, ja, genau, man beachte die Augen! Mimis Augen bei dem Bildchen waren ähnlich, hihihi!

      Hab ich mal wieder den richtigen Riecher gehabt für den Eintrag, hier ist es in der Nacht so stürmisch gewesen, jetzt scheint die Sonne und es sind frühlingshafte 10 Grad draußen, uff, da hat man wenigstens hier im Blögchen bissel Weihnachtsstimmung.
      Und bei euch stürmt es nun, ja, da soll wohl wieder ein Sturmtief durchziehen und das nächste wohl schon in den Startlöchern stehen.

      Hab noch einen schönen Nachmittag, Mimi genießt ihn im Lieblingssessel, liebste Grüße
      Monika.

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  3. Guten Tag liebe Monika,

    was für ein schöner Eintrag:):):)

    Hier verfliegt die Weihnachtsstimmung, die ich aus Thüringen mitbrachte, gerade, denn die Sonne scheint auf saftiges Rasengrün.

    Von Schnee und Eis keine Spur, stattdessen Wind8|

    Ich überlege inzwischen jedes Jahr, ob wir ein Weihnachtsbäumchen schmücken oder nicht, aber komme jedes mal zu dem Ergebnis ‚ja‘ :yes:

    Trotzdem, ohne Frost und Schnee will die Weihnachtsstimmung nicht so recht aufkommen:(

    Vielen Dank für deinen feinen Eintrag, habt einen schönen Tag, du und Mimi:wave:

    LG Brigitte

    P.S. In Erfurt am Dom hab ich tatsächlich Forsythien blühen sehen, sag ich doch;) :))

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    • Moin moin, liebe Brigitte,
      hab ich doch wieder Spaß, daß es dir gefallen hat!

      Tja, hier ist die Weihnachtsstimmung heute nacht auch von Sturm verblasen worden, jetzt scheint die Sonne auf immer noch Blätter an den Bäumen und es sind 10 Grad plus! Uff!
      Und du hattest so eine schöne Weihnachtsstimmung aus Thüringen mitgebracht, ich war schon gucken bei dir, sooooo schön!

      Hier wird wohl der Winter zu Weihnachten auch wieder ausfallen, schade! Dafür ist hier auch schon das nächste Sturmtief angesagt. Braucht auch kein Mensch!

      Ist immer bissel schwierig mit der Weihnachtsstimmung bei solch einem Wetter und ohne das „typische“ weiß von Schnee und Eis, aber mit meinem kleinen künstlichen Bäumchen hab ich es da leichter, das wird doch immer wieder aufgestellt, und irgendwann ist auch mal wieder ein richtiger dran!

      Guck, du hast die blühenden Forsythien in Erfurt schon gesehen, ich hätte meine gar nicht reinholen brauchen zum Barbaratag, wenn das so weitergeht, blühen sie draußen auch bald wieder, die Knospen sind schon sehr „pummelig“!

      Danke für deinen lieben Kommentar, ich freu mich immer, hab auch einen schönen Nachmittag, mal wieder einen dicken Knuddler an den lieben Buddy und einen Schnurrgruß von Mimi, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Hallo Monika!Das war jetzt ein schöner Bummel mit den schönen alten Bräuchen.Das Gedicht und die Bildchen sind sehr schön,und auch die Erklärungen zum Tannenbaum.Ich denke,das war früher alles viel spannender,wenn man in den Wald gehen mußte und sich selbst einen Baum suchen mußte.Heute stehen sie an jeder Ecke zum Verkauf,mir tut es immer leid,wenn sie dann sterben.Deshalb habe ich schon einige Jahre nur noch einen künstlichen Baum oder besser Bäumchen,das reicht völlig aus.Für den Tannenduft reichen auch ein paar frische Zweige,und dann bei Heizungsluft,ist es meistens nicht von langer Dauer und wird schnell unansehlich.Bei dem ganzen Konsum heute,und schon viel zu früh in den Geschäften,da nimmt man uns die ganze Vorfreude schon vorher.Ich denke,in den Ländlicheren Gegenden,da ist das noch anders wie bei uns in der Stadt.Ich habe vor ein paar Jahren auch noch mehr geschmückt,das ist heute auch nicht mehr so.Ein paar hübsche Sachen zum angucken,etwas Beleuchtung und gut ist,da ist jetzt weniger doch mehr,immer die ganze Umräumerei,das tue ich mir nicht mehr an.Aber ein bißchen gemütlich ist es ja doch auch,man muß ja nicht an jeder Ecke was stehen oder hängen haben.Anfang nächster Woche werde ich noch einen Bummel über den Weihnachtsmarkt machen,und dann wird wohl hoffentlich endlich Weihnachtsstimmung aufkommen,wird ja dann auch mal Zeit,sonst ist schon wieder alles vorbei.Ich lasse es dann zwischen Weihnachten und Neujahr immer noch nachwirken.Und schon ist wieder ein Jahr rum,und wir hoffen auf ein gutes neues Jahr.Ha,und dann ist bald Anoris Geburtstag,da freue ich mich schon wieder sehr drauf,ich hoffe,das nichts dazwischen kommt.Das Wetter ist auch wieder zum Mäusemelken,darauf kann man sich auch nicht mehr verlassen.Naja,wir müssen es eben nehmen,wie es kommt,und damit zufrieden sein.Danke für den Eintrag,einen Streichler für Mimi und liebe Grüße von Claudia und dem tierischen Anhang und Charly!

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    • Hallo, Claudia,
      fein, daß dir der Bummel durch die Feste und Bräuche gefallen hat, ich liebe dieses Buch, da sind so viele feine Sachen drin, und vieles davon kann man auch heute noch umsetzen!
      Ja, ich glaub das auch, daß das früher spannender war, vor allen Dingen doch geheimnisvoller und nicht so überladen wie heute, heute wirst du doch an jeder Ecke damit fast erschlagen, das ist doch viel zu viel des guten! Gut, einen Tannenbaum kannst du dir auch heute noch aus dem Wald holen, da gibt es wirklich feine Adressen, wo man hinfahren und sich sein Bäumchen selber schlagen oder sägen kann, haben wir, als Björn noch kleiner war, auch gemacht, das war so ein schönes gemeinsames Familienerlebnis! Und der Baum war soooo frisch, der hat dann wirklich die Feiertage ohne nadeln überstanden!
      Ich hab mittlerweile auch nur einen kleinen künstlichen, hab ich von meiner Mama geerbt und damit ist es dann auch noch eine schöne Erinnerung, sie mochte ihn so gern. Und dazu stell ich mir dann auch immer Tannenzweige hin, oder einen Adventskranz aus frischen Zweigen, und dann hat man wenigstens den schönen Duft!
      Das ist ja das blöde, es ist ja Wochen vor der eigentlichen Adventszeit schon alles überall da, da kann ja gar keine richtige Vorfreude mehr entstehen bei den Kindern heute, die sich dann im Laufe der Adventswochen immer ein bissel steigern kann, das war bei uns früher wirklich schöner!
      In manchen ländlichen Gegenden wird das bestimmt noch so sein, da stehen ja manchmal die Weihnachtsbäume selbst in den Gasthöfen noch wenigstens bis Hl. Drei Könige!
      Da hast du auch recht, ich schmück ja wirklich so richtig aus Herzenslust und sehr gerne, aber ganz so viel wie früher mal, das ist es auch nicht mehr. Und muß es bestimmt auch nicht, und schon gar nicht um den Preis, daß man dann vor lauter Vorbereitung und Arbeit, die man sich ja dann selber macht, völlig abgehetzt und nervös ist zum Fest, da ist weniger auf jeden Fall mehr!
      Ich möchte auch noch mal mit meiner Freundin über den Weihnachtsmarkt, wahrscheinlich wieder unser Weihnachtswäldchen hier in Oberhausen, das ist so schön heimelig!
      Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr finde ich immer noch mit am schönsten, dann ist die Hektik vorbei und man hat richtig Zeit zum genießen.
      Wir hoffen jedes Jahr auf ein gutes neues Jahr, aber letztlich müssen wir es doch nehmen, wie es kommt!
      Jaaaa, das glaube ich nun unbesehen, daß du dich auf Anoris Geburtstag freust, ich drück dir ganz fest die Daumen, daß es klappt, und dann mußt du die Maus wieder lieb von uns grüßen.
      Das Wetter ist zum abwinken, wieder so unser typisches ruhrpöttisches Weihnachtswetter, lach, aber ändern können wir es wirklich nicht.
      Ich freu mich, daß es dir gefallen hat, Streichler ist ausgeführt und geht mit Schnurrgruß lieb zurück an den tierischen Anhang und vor allem Charly, liebe Grüße
      Monika.

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  5. Pingback: Türchen 10 | mimisdosenoeffner

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