Halloween – Mimis Gruselparty

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Es spukt

Abends, wenn die Heimchen singen,
wenn die Lampe düster schwelt,
hör ich gern von Spukedingen,
was die Tante mir erzählt.

Wie es klopfte in den Wänden,
wie der alte Schrank geknackt,
wie es einst mit kalten Händen
Mutter Urschel angepackt,

wie man oft ein leises Jammern
grad um Mitternacht gehört
oben in den Bodenkammern,
scheint mir höchst bemerkenswert.

Doch erzählt sie gar das Märchen
von dem Geiste ohne Kopf,
dann erhebt sich jedes Härchen
schaudervoll in meinem Schopf.

Und ich kann es nicht verneinen,
daß es böse Geister gibt;
denn ich habe selber einen,
der schon manchen Streich verübt.

(Wilhelm Busch)

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Hi, Folks,
huuhuuuu, da bin ich!:yes:
Und kann nun endlich mal den Halloween-Eintrag klöppeln, den ich ja eigentlich letztes Jahr schon präsentieren wollte, aber da streikte ja des Dosenöffners…..“Frauchen, wie hast du den Computer damals genannt?“ Ach, ja, danke, also, es streikte des Dosenöffners Rappelkiste!:roll:
„Frauchen, auch wenn ich dich jetzt beim lesen störe, warum hat er gestreikt?“ Nochmal danke, jau, weil der Speicherplatz weg war!
Aber nun geht ja alles wieder, und jetzt kann ich!:yes:

Und weil mein Frauchen daß ja nun auch immer so macht, kommt jetzt erst einmal was wissenswertes zu Halloween:

Die Bezeichnung Halloween ist eigentlich eine „Verschleifung“ von “ All Hallows`Eve“, dem Abend vor Allerheiligen.
Bei den Kelten hieß Halloween „Samhain“ und war sozusagen ihr Silvester, da das keltische Jahr mit dem 31. Oktober endete.
Es war die Nacht, die den Übergang vom alten ins neue Jahr symbolisierte. Eine solche Nacht stellt einen freien Raum dar zwischen dem Alten und dem Neuen. In solchen Zwischenräumen ist alles möglich, es ist ein Niemandsland ohne Ordnung und Gesetz, und in solchen Nächten sind die Wände zur Anderswelt sehr dünn, so daß ein Austausch möglich wird. Alles in allem Grund genug zu Krach und Feuer, zu Abwehrriten, Mummenschanz und Freßfesten.

Halloween ist auch ein altes Herbstfest der Druiden.
Es hat ein Erntefest stattgefunden, ein Dankfest für den Sonnengott, das mit allerlei Vergnügungen, großer Heiterkeit und einer üppigen Schmauserei der gerade geernteten Gaben und mit großen Freudenfeuern gefeiert wurde. Man aß zum ersten Mal von den eingebrachten Vorräten, deshalb backte man überall Kartoffelkuchen.
Halloween war von je her ein Fest, das von Erwachsenen und Kindern mit gleichem Vergnügen und gleicher Intensität gemeinsam gefeiert worden ist.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Frauchen meinte gerade, noch mehr Info gibt es im allerersten Eintrag hier im Blögchen zu Halloween:

http://midomo.blog.de/2012/10/31/happy-halloween-15148506/

So, aber jetzt genug mit der grauen Theorie, jetzt steigt hier meine Halloween-Party, es geht loooohooooos!

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Tretet ein in mein Geisterhaus! Habt ihr Frauchen auf ihrem Fluggerät erkannt?;D:))

Eure Mimi, also meine Wenigkeit

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und Frauchen

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begrüßen euch auf das herzlichste!
Natürlich mit einem Erschreckens-Komitee!88|

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Ha, jetzt habt ihr euch aber erschreckt, nicht wahr?
Also, mir hat sich das Fell gesträubt!88|

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Na, dann

Halloween

für Essen ist natürlich auch gesorgt

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es gibt traditionsgemäß ein Kartoffelgericht, nämlich „Kesselskuchen“, Frauchen sagt, das ist soooooo lecker, das ist ein Kartoffelpuffer-Teig mit Zwiebeln, Eiern, Mehl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und bissel Mehl, dann wird in einem großen Bräter Öl heiß gemacht, dann kommt eine Schicht von dem Kartoffelteig rein, da drauf eine Schicht aus in Scheiben geschnittener Fleischwurst und/oder Cabanossi, dann wieder eine Schicht Teig, auf der Herdplatte erst mal unten anbräunen lassen, Deckel drauf und dann für 1 1/2 Stunden in den 200 Grad heißen Backofen, dann noch eine Viertelstunde ohne Deckel bei 220 Grad zum oben bräunen! Mmmmmhhhhh! Läcka!

Stilecht hat Frauchen die Rotweinvorräte rausgekramt, rot paßt ja ganz hervorragend zu Halloween!:yes:
Ich seh allerdings schon nach einem Glas niedliche Fledermäuse:|-|

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Wer es mag, kann zum Nachtisch noch eingelegte Kürbisse mümmeln.

Es folgt ein buntes Programm mit ganz viel tierischem Mummenschanz

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und einer Foto-Galerie von Frauchen mit ihrem Lieblingsthema, Hexen!:))

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Frauchens Hexen-Schneekugel

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mit Geistern

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und Glitzer

Und gruselig!

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Wenn ihr dann im Morgengrauen unser gastliches Geisterhaus Richtung daheim wieder verlaßt, begleitet von einer Eskorte Fledermäusen

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winke ich euch noch mal hinterher!:wave: Habt ihr mich am Fenster erkannt?

Ein bärig-gruseliger Nachtwächter begleitet euch dann auf eurem Heimweg

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und Frauchen und ich lassen die gelungene Nacht mit einem Schlummertrunk:yawn: und zwei herzigen Kürbis-Katern ausklingen!:zz:

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Wir hoffen, es hat euch gefallen in unserem Geisterhaus zu mitternächtlicher Halloween-Stunde, beehrt uns im nächsten Jahr wieder,:yes: und habt alle einen feinen Freitag und eine schöne, gruselige Halloween-Nacht!
Und ein schönes Wochenende!

:wave:

Bärchen-Geburtstag und Geburtstags-Bärchen

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Wochenbrevier

Am Montag fängt die Woche an.
Am Montag ruht der brave Mann,
das taten unsre Ahnen schon.
Wir halten streng auf Tradition.

Am Dienstag hält man mit sich Rat.
Man sammelt Mut und Kraft zur Tat.
Bevor man anfängt, eins, zwei, drei,
bums – ist der Dienstag schon vorbei.

Am Mittwoch faßt man den Entschluss:
Bestimmt, es soll, es wird, es muß,
mag kommen, was da kommen mag,
ab morgen früh am Donnerstag.

Am Donnerstag fasst man den Plan:
Von heute ab wird was getan.
Gedacht, getan, getan, gedacht,
inzwischen ist es wieder Nacht.

Am Freitag geht von alters her,
was man auch anfängt, stets verquer.
Drum ruh dich aus und sei belehrt:
Wer gar nichts tut – macht nichts verkehrt.

Am Samstag ist das Wochen-End,
da wird ganz gründlich ausgepennt.
Heut anzufangen, lohnt sich nicht.
Die Ruhe ist des Bürgers Pflicht.

Am Sonntag möcht man so viel tun.
Am Sonntag muß man leider ruhn.
Zur Arbeit ist es nie zu spät.
O Kinder, wie die Zeit vergeht.

(Fred Endrikat)

Ach, ich liebe sie, die Fragezeichen in euren Augen!:??:
Bärchen-Geburtstag und Wochenbrevier? Wie paßt das denn zusammen?:??:

Ganz einfach: Ich wollte zum ungeliebten Montag mal wieder einen feinen Aufmunterungseintrag machen! Und als ich im Netz so vor mich hin gesucht habe, hab ich was ganz schönes entdeckt:

„Mein“ Brillenbärchen Quito im Zoo Duisburg feierte am gleichen Tag Geburtstag wie mein Sohn!

http://www.zoo-duisburg.de/component/content/article/1182-brillenbaer-quito-feiert-ersten-geburtstag-.html

Sozusagen „Geburtstags-Geschwister“!

Und da war der Montags-Eintrag klar!

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Quito im Alter von 6 Monaten am 13. April 2014

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Das war eine Freude, ihn zu sehen!

Komm, laß uns raufen!
Am 10. Mai 2014 mit Mama Huanca in ihrem Ausguck, janz weit oben!:))

Und noch höher:
Äätsch, ich bin höher!

Mama Huanca mit Sohnemann
Am 7. Juni 2014 mit der Mama verstecken spielen im hohen Gras

Mama Huanca und Söhnchen Quito!
Am 31. Juli 2014, mit Mama Huanca, Papa Pablo lag ein bissel ab im Gras, da war nämlich schon Familienzusammenführung, die so gut geklappt hat!

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Happy birthday nachträglich, lieber kleiner Quito, hab ein feines Leben mit Papa und Mama!

Ein kleines Video von mir mit dem „Raufbärchen“ und seiner Mama hab ich noch:yes:

Und jetzt kommt das schönste, was ich im Netz entdeckt habe::D

Ein Video vom Zoo Duisburg über die Geburtstagsfeier!:D

Ich hatte so einen Spaß!

Und da wir nun schon einmal wieder bei Geburtstagen und Geburtstags-Bärchen sind, zeig ich euch jetzt meine „Geburtstagsbärchen“, zwei ganz niedliche Knuffel, die ich zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen habe und die seit dem hier sehr streng und kritisch meine Arbeiten am PC beobachten!
Aber fürs einstellen ins Blögchen haben sie sich in Pose gesetzt:

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links im Bild, das ist Troll, den haben mir die Kinder geschenkt!:D
Und rechts im Bild, das ist „Moni-Bärchen“, jaaa, sie heißt wirklich so,:yes: war extra ein Schildchen dran, sie wartete an meinem Geburtstag im Briefkasten auf mich, auf die Reise geschickt von BrigitteP, das war eine Freude, daß könnt ihr euch sicher denken! Daaaanke nochmal, liebe Brigitte!:D

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Die beiden Bärchen vorne auf dem Kissen waren lustigerweise genau in dem Ü-Ei, das die Kinder mir zum Geburtstag mitgebracht hatten, als kleinen Joke.;D Ist das nicht ein niedlicher Zufall?:))

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Mit einer weisen Eule schließe ich nun diesen Eintrag

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:))
und hoffe, ich konnte euch den Montag ein bissel versüßen.
Habt einen schönen und eine gute neue Woche!

:wave:

Nudeln machen glücklich!

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Spaghetti

Nur eins von tausend Engelein
stehe mir ausnahmsweise jetzt bei.
Denn die Spaghetti – Schlänglein
entklitschen immer dicht vorm Mund.
Und das sieht aus wie Schweinerei
und sticht die ganze Zunge wund.
Und ich bin doch hier feiner
Kaufleute Gast und schaufle schon
zwei Stunden rum an der Portion
und sie wird gar nicht kleiner.

(Joachim Ringelnatz)

Die Nudelwoche beginnt am 16. Oktober in den USA, zur Erinnerung an die Zeit, in der man aus dem frisch gemahlenen Mehl den Nudelvorrat für den Winter knetete und rollte und schnitt.
Eine gute Gelegenheit, selber einen Nudelteig zu kneten, sich beim Ausrollen und Schneiden von der ganzen Familie und Nachbarschaft helfen zu lassen und ein großes Nudelessen zu veranstalten.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Der Begriff Nudeln (auch Teigwaren genannt) bezeichnet heute beliebig geformte Teigwaren, die vor dem Verzehr gekocht werden. Sie werden eingeteigt, dann geformt und getrocknet. Ein Gärungs- oder Backverfahren wird bei der Herstellung nicht angewendet. Damit sind Dampfnudeln, Rohrnudeln und Schupfnudeln keine Nudeln in diesem engeren Sinn. Teigwaren (ausgenommen frische Teigwaren) dürfen einen Wassergehalt von höchstens 13 Prozent haben. Der Salzgehalt beträgt höchstens ein Prozent.

Nudeln werden meist aus Hartweizengrieß, Reis, Mais oder Kartoffeln und Wasser, seltener aus Hirse oder Dinkel, teilweise auch unter Zugabe von Eiern, färbenden Zutaten, Kräutern und Gewürzen hergestellt.

In der Schweiz bezeichnet der Begriff „Nudeln“ nur die flachen Bandnudeln.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden Verfahren zur Nudelherstellung sowie Nudelgerichte an mehreren Orten unabhängig voneinander entwickelt. Die frühesten Hinweise und Belege auf die Herstellung stammen aus Ostasien von vor etwa 4000 Jahren. Teilweise wird die Auffassung vertreten, Marco Polo habe die Nudeln aus China mitgebracht. Tatsächlich gibt es in Europa jedoch bereits seit der griechischen Antike Nudelgerichte, und in etruskischen Gräbern fand man Abbildungen von Geräten zur Nudelherstellung. Auch berichtet der Geograph Al-Idrisi im 12. Jahrhundert, dass in Sizilien eine fadenförmige Speise aus Mehl in großen Mengen hergestellt werde. Die älteste Nudelfabrik Deutschlands ist die 1793 gegründete Erfurter Teigwarenfabrik.

In Lajia, einem großen prähistorischen Dorf (200.000 Quadratmeter) am Gelben Fluss im Nordwesten Chinas, wurden bei Ausgrabungen 4000 Jahre alte Nudeln (Ausmaße: 500 × 3 mm) aus Rispenhirse (Panicum miliaceum) und Kolbenhirse (Setaria italica) in einer versiegelten Steingutschale geborgen.
Das Wort „Nudel“ ist wohl eine Abwandlung von Knödel und somit Teil eines großen Stamms deutscher Wörter, die mit der Silbe kn- eine Verdickung ausdrücken (Knoten, Knolle, Knospe, Knauf, Knopf, Knut, Knute, Knüppel).

(Quelle: Wikipedia)

Bei dem herrlichen Wetter an diesem Wochenende mag man ja eigentlich noch gar nicht an den eben doch kommenden Winter denken,:no: da es nun aber doch ab Montag deutlich herbstlicher und auch kühler werden soll, dachte ich mir, wir könnten mal wieder was für die Indoor-Tage gebrauchen, ein Blick in mein Feste- und Bräuchebuch brachte mich dann auf die Idee mit der Nudelwoche!
Wenn draußen die Witterung wieder trüber wird und damit auch die Stimmung, haben Gemeinschaftsaktionen was aufhellendes, und das Ergebnis allemal, denn, wie gesagt, „Nudeln machen glücklich“!:yes:
Das liegt an ihren komplexen Kohlenhydraten, die im menschlichen Gehirn die Produktion von Serotonin anregen, einem Neurotransmitter (Botenstoff), die Botschaft, die durch ihn von Nervenzelle zu Nervenzelle weitergegeben wird, heißt „auf gute Laune schalten“!:D

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Nudelteig mit Ei
300 g Mehl
3 Eier
1 EL Olivenöl
Mehl zum arbeiten

In das Mehl eine Mulde drücken, Eier und Öl hineingeben, von der Mitte her zu Teig kneten, so lange kneten und ausrollen, bis er geschmeidig ist. Immer wieder mit Mehl bestäuben. Teig in Klarsichtfolie wickeln und 30 bis 40 Minuten ruhen lassen.

Nudelteig ohne Ei
200 g Mehl
200 Hartweizengrieß
200 ml kaltes Wasser
Mehl zum arbeiten

Mehl und Grieß mischen, eine Mulde drücken, Wasser zugießen, von der Mitte her zu Teig kneten, ausrollen und kneten, bis er geschmeidig ist, immer wieder mit Mehl bestäuben. In Klarsichtfolie wickeln und 30 bis 40 Minuten ruhen lassen.

Ich hab es da ganz komfortabel, ich besitze nämlich eine feine Nudelmaschine!;D

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Das ist so ein Spaß, damit Nudeln zu machen, als Ergänzung zu den Rezepten oben: Die fertigen Nudeln auf ein Küchentuch legen, hauchfein mit Mehl bestäuben und trocknen lassen.

Schaut euch mal diese „kleinen Ungeheuer“ an!88|

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Damit kann man gefüllte Nudeln machen, zusammengeklappt sehen sie ganz brav aus!:))
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Ich glaub, jeder von uns denkt bei Nudeln sofort an Italien, das „Pasta-Land“, und was fällt einem da automatisch gleich zu Nudeln noch ein?
Rüüüchtüüüg, Parmesan-Käse!
Hab ich noch so ein feines Teil:

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Original in Italien erstanden, in Cannobio am Lago Maggiore, eine Parmesankäse-Reibe:

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Viele leckere Sachen kann man zu Nudeln verwenden

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und natürlich ganz viele Kräuter!

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Oliven und ein gutes Olivenöl

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und Tomaten, auch in Form von Tomatenmark.

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Und wenn man das Tomatenmark verbraucht hat, kann man aus den Döschen zum Tisch eindecken was ganz feines machen:

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Serviettenringe!

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Ein guter Wein, zum Abschluß des Mahles Obst und Käse, wie in Italien üblich, das alles harmoniert wunderbar mit Nudeln!

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Während wir uns zur Krönung noch einen feinen Espresso bestellen

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und etwas „dolce“ (süßes)

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(jaaa, laßt euch nicht veräppeln, das sind Kerzchen!)

genießen wir noch ein bissel italienisches Flair

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paßt auch ganz hervorragend zu Nudeln!

Und da wir ja fast alle liebe tierische Mitbewohner haben, kommt jetzt noch ein Rezept, an dem sie zumindest an einem wesentlichen Bestandteil teilhaben dürfen

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Huhn Tetrazzini

Ein Suppenhuhn mit Zwiebel, Mohrrübe und Sellerie garkochen, das Fleisch von Haut und Knochen lösen und in mundgerechte Bissen schneiden, die Hühnerbrühe durch ein Sieb gießen und 250 g selbstgemachte Bandnudeln darin garkochen. Die Nudeln dann mit dem Hühnerfleisch und 250 g frischen Pfifferlingen mischen, die im Hühnerfett gedünstet worden sind. Schließlich eine Sahnesauce kochen, mit der Hühnerbrühe aufgießen und mit zwei Eidottern legieren. Die Nudeln in eine Auflaufform füllen, die Sahnesauce darübergießen, das Gericht mit geriebenem Parmesankäse bestreuen und 10 Minuten bei starker Hitze überbacken.
Guten Appetit!

Auf das Rezept hat sich Mimi schon sehr gefreut, sie bekam ganz glänzende Augen bei dem Hühnerfleisch und meinte dann, das bekäme sie, den Rest könne ich mir einverleiben!;D:))

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Ich hoffe, mein kulinarischer Ausflug hat euch gefallen, denkt dran, die Nudelwoche geht noch bis zum 23. Oktober, da könnt ihr euch noch fein glücklich kochen!

Ach, und falls es jemanden unter euch gibt, der keine Nudeln mag, für den hätte ich in Form eines Gedichtes noch eine prima Alternative!

Kartoffellied

Pasteten hin, Pasteten her,
was kümmern uns Pasteten?
Die Kumme hier ist auch nicht leer
und schmeckt so gut als bonne chere
von Fröschen und von Kröten.

Und viel Pastet und Leckerbrot
verdirbt nur Blut und Magen.
Die Köche kochen lauter Not,
sie kochen uns viel eher tot;
Ihr Herren, laßt Euch sagen!

Schön rötlich die Kartoffeln sind
und weiß wie Alabaster!
Sie däun sich lieblich und geschwind
und sind für Mann und Frau und Kind
ein rechtes Magenpflaster.

(Matthias Claudius)

Habt einen wunderschönen Sonntag, hoffentlich überall mit dem angekündigten Speckwetter, noch einmal genießen, ab Montag soll es dann deutlich kälter und schlechter werden!

:wave:

Wir machen einen Sonntagsausflug!

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Im Park

Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum
still und verklärt wie im Traum.
Das war des Nachts elf Uhr zwei.
Und dann kam ich um vier
morgens wieder vorbei.
Und da träumte noch immer das Tier.
Nun schlich ich mich leise – ich atmete kaum –
gegen den Wind an den Baum,
und gab dem Reh einen ganz kleinen Stips.
Und da war es aus Gips.

(Joachim Ringelnatz)

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Und wo geht er hin, unser Sonntagsausflug?:??:
Zieht bequemes Schuhwerk an, es ist laufen angesagt, es geht in einen alten und im Ruhrpott (und wahrscheinlich auch darüber hinaus!) sehr bekannten Volkspark, nämlich dem Gruga-Park in Essen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Grugapark

Den Anstoß zu diesem Ausflug hat Claudia gegeben, sie hat ihn neulich besucht für eine Greifvogel-Show, und hat von ihrem Besuch so schöne Bilder mitgebracht, die sie mir geschickt hatte, von einem früheren Besuch von ihr hatte ich auch noch welche.
Beim betrachten der Bilder gingen meine Gedanken dann mal wieder rückwärts, wie oft habe ich als Kind mit meinen Eltern den Gruga-Park besucht, und natürlich gibt es davon auch noch Bilder, wie man an dem obigen Bild ja bereits sehen kann.:yes:
Claudia hatte ihre Bilder auch zum verwenden im Blögchen freigegeben, und so stand einem feinem Sonntagsausflug in den Gruga-Park nichts mehr im Wege!

Wanderschuhe an und Rucksack geschnürt? Dann kann es ja losgehen!:yes:

Gruga-Turm mit Tulpe
der Gruga-Turm, die Tulpe oben ist ein Hinweis auf die Bundesgartenschau
von 1965

Hundertwasserhaus, Gruga-Park
Ronald-McDonald-Haus, entworfen von Friedensreich Hundertwasser

Wasserspiele Gruga-Park
Wasserspiele am Eingangsbereich

Es gibt sehr viele Skulpturen im Gruga-Park, das oben gezeigte Reh (allerdings ohne den Reiter!:))) gehört dazu, und auch diese wunderschönen Pferde

Pferdeskulptur Gruga-Park

und eine kleine Skulptur, die ich als Kind heißgeliebt habe, ein klein wenig angelehnt an die berühmte Skulptur des „Manneken-Pis“ in Brüssel:))

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Wollen wir eine kleine Pause machen? Dann wäre hier ein schöner Platz, die Seerosenteiche mit den Pavillons im Hintergrund

Seerosenteich, Gruga-Park

Seerosenteich, Gruga-Park Oktober 2014

Seerosenteich, Gruga-Park

Wenn ich als Kind bei meinem Ausflug in die Gruga mit Mama und Tante (eigentlich die beste Freundin meiner Mama) bissel müde wurde

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haben wir hier ein Päuschen eingelegt und Rast gemacht.

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Und natürlich was gefuttert, Proviant wurde immer mitgenommen, das im Park kaufen war zu damaligen Zeiten doch bissel teuer!:yes:

Mit frisch geschnürten Schuhen

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ging es dann weiter!

Der Park beherbergt viele Arten von Tieren, das war für mich als Kind immer ein Highlight, als ich dieses Bild von Claudia sah

Damwild Gruga-Park II

und den „hungrigen“ Blick hier

Damwild Gruga-Park III

fiel mir spontan mein Bild dazu ein:

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Füttern beim Damwild!

Da es viele Teiche in der Gruga gibt, gibt es auch viele Wasservögel

Kanadagänse Gruga-Park
Kanadagänse

Flamingos Gruga-Park
Flamingos

Enten Gruga-Park II
Enten

Enten Gruga-Park

Enten

Pelikan Gruga-Park
Pelikane

und natürlich Schwäne, hier ein schwarzer Schwan

schwarzer Schwan

schwarzer Schwan

da hab ich natürlich auch noch ein altes Foto, allerdings in „weiß“!

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Claudia war ja bei der Greifvogelschau, da lassen wir nun auch mal ein paar Bilder sprechen:

Weißkopfseeadler
Weißkopfseeadler

Weißkopfseeadler

amerikanischer Adler

Volieren gibt es in der Gruga auch, meine Lieblingsbewohner früher wie heute sind sie hier

Eule Gruga-Park

Käuze und Eulen

Käuzchen ruft um Mitternacht!

Waldkauz
Waldkauz

Waldkauz

Und diese hier natürlich auch!

gruga park C.K.
Kea

austr. Gelbhauben-Kakadu
austr. Gelbhauben-Kakadu

Ara
Ara

Herrliche Blumen gibt es in der Gruga, besonders schön (wie sollte es anders sein!;D) ist für mich der Rosengarten, Rosen in Hülle und Fülle, in allen Farben, allen Sorten, und der Duft!
Und jetzt in der Herbstzeit sind es die Dahlien, ein wundervoller Anblick!

Ich glaub, das hier war auch schon früher der Eingang zum Rosengarten

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Was höre ich da? Euch schmerzen langsam die Füße? Na, Mensch, gönnt mir doch ein Wort, ihr müßt ja nicht unbedingt laufen, es gibt doch noch was feines in der Gruga, früher wie heute, das Gruga-Bähnchen:yes:

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steigt ein und macht es euch gemütlich!
Den kleinen Teddy, der mir da am Hals hängt, an den kann ich mich noch so gut erinnern, den hab ich in der Gruga erstanden, er war aus Zelluloid und rosa! Glückliche Kinderzeit!

So, dann fahren wir nun also weiter durch die Gruga statt zu laufen, es gibt nämlich noch was feines, es gab an dem Tag von Claudias Besuch noch einen „Bauernmarkt“, da gucken wir jetzt noch ein paar feine Tiere

Bauernmarkt, Schäfchen, Gruga

Schafe

Pferde

Da mir zu den beiden letzten Bildern spontan ein Lied durch den Kopf ging, nämlich „In Petersburg ist Pferdemarkt“ von Katja Ebstein, umgedichtet auf „Im Grugapark ist Pferdemarkt“,:)) kommt ihr jetzt einfach mal in den Genuß eines Schlagers, gehört alles zum Sonntagsausflug!:yes:

Isses nicht schön?!

Ich hoffe, der Sonntagsausflug hat euch Freude gemacht und ihr seid gerne mitgelaufen bzw. gefahren, und während wir jetzt zum Ausgang schlendern, gibt es am Wegesrand noch ein paar wunderschöne herbstliche Impressionen aus der Gruga!

Birke im Herbst II

Birke im Herbst I

Zierkohl Gruga-Park

rotes Weinlaub Gruga-Park

Kürbisfest, Bauernmarkt, Oktober 2014, Gruga

Eine kleine Anmerkung noch zum „Urheberrecht“, alle Fotos außer den Schwarz-Weiß-Bildern sind von Claudia K. Genehmigung zur gefälligen Verwendung liegt mir in schriftlicher Form vor!:yes::))

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag, vielleicht sogar mit einem „realen“ Spaziergang bei schönstem Herbstwetter!

:wave: