Elegie auf Balkonien

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Die Katzen und der Hausherr

Tier und Menschen schliefen feste,
selbst der Hausprophete schwieg,
als ein Schwärm geschwänzter Gäste
von den nächsten Dächern stieg.

In dem Vorsaal eines Reichen
stimmten sie ihr Liedchen an,
so ein Lied, das Stein erweichen,
Menschen rasend machen kann.

Hinz, des Murners Schwiegervater,
schlug den Takt erbärmlich schön,
und zween abgelebte Kater
quälten sich, ihm beizustehn.

Endlich tanzten alle Katzen,
poltern, lärmen, dass es kracht,
zischen, heulen, sprudeln, kratzen,
bis der Herr im Haus erwacht.

Dieser springt mit einem Prügel
in dem finstern Saal herum,
schlägt um sich, zerstößt den Spiegel,
wirft ein Dutzend Schalen um.

Stolpert über ein’ge Späne,
stürzt im Fallen auf die Uhr
und zerbricht zwo Reihen Zähne:
Blinder Eifer schadet nur.

(Magnus Gottfried Lichtwer)

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Hi Folks,
so, da sind wir endlich wieder!:yes:
Frauchen wollte mich diesen Eintrag schon am Wochenende klöppeln lassen, aber das wollte ja mal wieder partout Blog.de nicht,:no: kein Reinkommen ins Blögchen, und alles wieder ein furchtbares Durcheinander,:??: und bevor wir uns ärgern, daß nix geht, haben wir einfach gewartet, bis es wieder geht!
Und nu geht es wieder! Freu, freu!;D

Denn mein Dosenöffner hatte doch wieder eine prima Idee für mich, damit ich hier auch mal wieder zum bloggen komme, ich krieg ja sonst Entzugserscheinungen!:))

Vielleicht könnt ihr euch ja schon denken, um was es geht, denn der Titel sagt ja schon so einiges!

Elegie:
Der Ausdruck Elegie (Aussprache: [eleˈgiː]) oder Klagegedicht bezeichnet ein oft in Distichen verfasstes Gedicht, das nach heutigem Verständnis meist traurige, klagende Themen zum Inhalt hat. Seit den römischen Elegikern Tibull, Properz und Ovid wurde ein Trauer- und Klagecharakter sowie eine sehnsuchtsvolle, schwermütige Grundstimmung zum dominierenden Inhalt.

(Quelle: Wikipedia)

Genauso ist das, liebes Wikipedia, sehnsuchtsvoll und schwermütig, denn nun geht so langsam meine schöne Zeit auf Balkonien für diese Jahr wieder dem Ende entgegen.

Mein Sommerparadies

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mit diesen feinen Temperaturen

und meinem Lieblingsaufenthaltsort

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nähert sich dem alljährlichen, natürlichen Ende, nämlich dem Einzug des Herbstes und dem Beginn des Monats Oktober!:-/

Dann räumt Frauchen meist alle sommerliche Deko wieder ein, die Herbstdeko kommt wieder zum Einsatz, das Wetter wird zunehmend trüber und kälter!:(

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Unsere kleine Birke ist nun fast gänzlich kahl

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die Sommerblumen sind abgeblüht

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und im feinen Basilikum-Töpfchen vom Dosenöffner steht nur noch der Rest des feinen Krautes, ich riech das so gerne!:yes:

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Auch unsere kleine Rose zeigt langsam Herbstfärbung und die letzten Röschen

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Die Forsythie, die im letzten Frühjahr so verschwenderisch als erste überhaupt blühte, zeigt nun ihre Herbstfärbung!

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Die Blätter fallen

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und ich guck betrübt zu!:|

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Und trauer ein bissel meinem Sommer nach!

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Meinem Frauchen ist beim abräumen auch noch ein kleines Mißgeschick passiert, das kleine Krokodil, das in dem kleinen Teich schwamm, ist ihr beim säubern ins Waschbecken gerutscht, und zerbrochen,:( sie war so traurig, aber wir haben kurzerhand ein Krokodil-Lazarett eröffnet und den Patienten liebevoll wieder geklebt

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und nun wartet er in heiler Pracht auf seinen nächsten Sommereinsatz!:>>

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Da war mein Frauchen aber froh! Und ich auch, weil mein Frauchen wieder froh war!:yes:

Der abendliche Himmel zeigt schon fast eine Ahnung von der kommenden „Himmelsbäckerei“ für feine Weihnachtsplätzchen:))

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aber eben auch den Sommerabschied, das Jahr geht in seine letzten drei Monate über!;)

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Deshalb eben „Elegie“, ein bissel traurig sind wir schon, Frauchen und ich, das der Sommer 2014 nun bereits wieder Geschichte ist, er war ja auch leider nicht so lang und schön, wie man ihn gern gehabt hätte.

Aber wir Katzen halten uns ja nicht lange mit traurig sein auf, wir sind ja ganz pragmatische Wesen und leben einfach im Hier und Jetzt, also hab ich den Sommer mal so ein wenig Revue passieren lassen, das geht am besten, wenn ich mich ausgiebig putze,;D Frauchen sagt dann immer „wir kriegen Besuch“, häääää??? Na, egal, jedenfalls kommt hier nun ein kleines Video davon

und während ich mich so ausgiebig geputzt habe, kriegte ich gleich wieder gute Laune, hab daran gedacht, wie gemütlich es doch im Herbst und Winter immer drinnen ist, der Dosenöffner so gemütlich Kerzchen anmacht, die fein duften, unser Kaminfeuer wieder „brennen“ wird, fein warm, Frauchen eingekuschelt mit mir auf der Couch sitzt und liest, schöne Musik hört, ich ganz relaxed alle viere von mir strecke und mich am Leben freue, na, und das war es dann mit der „Elegie“,:)) es gibt doch immer was, auf was man sich freuen kann, und jede Jahreszeit hat ihre eigenen Schönheiten und Freuden, und so hab ich auch Frauchen davon überzeugen können, nicht traurig zu sein, und außerdem kommt der nächste Sommer ja ganz bestimmt!:yes:

Na, und mein Dosenöffner wäre ja nicht mein Dosenöffner, wenn er nicht auch wieder schöne Sachen für die nächste Jahreszeit finden würde, außer auf dem Balkon räumt sie ja auch noch weiter hier in der Wohnung auf, und da hat sie doch wieder was gefunden, da war ich aber baff, es sah zuerst aus wie ein Kumpel von unserem schwimmenden Teichkrokodil, wovon ich oben berichtet habe, guckt mal

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????? ganz viele Fragezeichen in meinen Augen!

Dann hat Frauchen das Ding umgedreht

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na, euch wird jetzt vielleicht etwas dämmern? Ich hatte immer noch Fragezeichen in meinen Augen!:))
Frauchen hat es dann gedrückt, da machte es einen ganz drolligen, klickernden Ton, sie hat mir dann erzählt, daß dieses lustige Ding noch von Björn aus seinen Kindertagen ist, ein sog. Klicker oder „Knackfrosch“ (häää? Das ist doch ein Krokodil, und kein Frosch?!?), und daß wir beide da für den kommenden Herbst und Winter was feines zum spielen hätten! Also, ab da war ich nun ein einziges Fragezeichen,:??: ok, das komische kleine Krokodildings kann man bissel durch die Gegend schubsen, aber sooooo aufregend ist das nun auch nicht, daß wir da nun den ganzen Herbst und Winter mit Spaß haben könnten.
Jaaa, und dann hat Frauchen mir was erklärt, das kann ich euch hier in der Länge und Ausführlichkeit nicht wieder geben, aber ich habs im Netz gefunden, könnt ihr euch schlau lesen,

http://de.wikipedia.org/wiki/Klickertraining

ich hab weiß Gott nicht alles verstanden, nur soviel, es hat erheblich was mit Leckerlis zu tun, und das hab ich verstanden,:)) und so, wie Frauchen das erklärt hat, sieht das wirklich nach ganz viel Spaß für uns beide aus, also gibt es demnächst hier bei uns Klickertraining, Frauchen ist über ihren Fund stolz wie Oskar, sie meint, wie die Tierpfleger im Zoo, die machten das auch.;D Tja, Frauchen, dann paß aber gut auf, auch wie die Tierpfleger im Zoo, ich bin zwar ein Bonsai- aber auch ein -tiger!!!;D:))
Na, was glaubt ihr, sieht nach echt viel Spaß aus, oder?

Und wenn dann der Dosenöffner mal keine Lust hat für das Klickerdings, ich hab ja auch noch meine feine Einkaufstasche von den Kindern vom Dosenöffner, das ist ja mal so ein feines Geschenk gewesen, kann ich mich stundenlang mit beschätigen:yes:

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neulich hat Frauchen so gelacht, da hatte sie hier eine laufende Einkaufstasche, ich war aber viel zu schnell, als das sie das hätte filmen können, aber ein kleines Video mit mir und der Einkaufstasche ist ihr dann doch noch gelungen, guckt ihr

Und damit ist meine Elegie auf Balkonien nun beendet, und nach Katzenart wende ich mich nun mit einem leisen, bedauernden Schnurren wieder den schönen kommenden Dingen zu.:yes:
Und das wünschen mein Frauchen und ich euch auch, seid nicht traurig, der nächste Sommer kommt bestimmt, und jetzt ist erst mal Herbst und seit heute Oktober!
Habt einen schönen 1. Oktober und feinen …..neee, nicht einsagen, Frauchen, ich komm selber drauf….jau, WTT! Siehste!!!

Habts fein, ich schick euch einen Schnurrgruß,
eure Mimi (Co-Autor).

:wave:

Letztes Sommer-Wochenende!

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Herbst

Schon ins Land der Pyramiden
flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
auch die Lerche singt nicht mehr.
Seufzend in geheimer Klage
streift der Wind das letzte Grün;
und die süßen Sommertage,
ach, sie sind dahin, dahin!
Nebel hat den Wald verschlungen,
der dein stillstes Glück gesehn;
ganz in Duft und Dämmerungen
will die schöne Welt vergehn.
Nur noch einmal bricht die Sonne
unaufhaltsam durch den Duft,
ind ein Strahl der alten Wonne
rieselt über Tal und Kluft.
Und es leuchten Wald und Heide,
daß man sicher glauben mag,
hinter allem Winterleide
liegt ein ferner Frühlingstag.

Die Sense rauscht, die Ähre fällt,
die Tiere räumen scheu das Feld,
der Mensch begehrt die ganze Welt.

Und sind die Blumen abgeblüht,
so brecht der Äpfel goldne Bälle;
hin ist die Zeit der Schwärmerei,
so schätzt nun endlich das Reelle!

(Theodor Storm)

Ich bin ein herbstliches Faultier,:yes: ich habe die letzten Tage des soooo herrlichen Herbst(Sommer)-Wetters genüßlich mit Mimi auf dem Balkon verbracht, wohl wissend, daß sie schnell vorbei sein können, und man soll die Gegenwart genießen, die Zukunft kommt von ganz alleine und mit ihr ganz sicher auch wieder schlechtere Wettertage, da kann man dann wieder fleißig sein!;D

Ich hatte zwar schon wieder ein paar größere Einträge „bildlich“ vorbereitet, aber sie benötigen noch den letzten Schliff, und dazu konnte ich mich nicht aufraffen bei diesem köstlichen Wetter.:no:

Deshalb kommt nun zum Wochenende ein kleiner, aber hoffentlich feiner Eintrag, einfach mal Herbst-Impressionen von Balkonien und wieder bissel was „kulinarisches“ für die kommende Wintersaison!

Der

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ist langsam Geschichte!

Meine kleine Birke, die euch durch die Jahreszeiten begleitet hat

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im Frühling

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und im Sommer

hat sich jetzt binnen kurzer Zeit ihr Herbstkleid zugelegt

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das strahlte in der Abenddämmerung soooo schön, das mußte ich noch mal fotografieren!

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Herbstlicht und Herbstfarben sind was zauberhaftes!

Sicher erinnert ihr euch noch an mein sommerliches „Nationalgetränk“, während der Fußball-WM mal in „abgeschwächter“ Form mit Mineralwasser

der „Hugo“, Sekt mit Holunderblütensirup!:))

Nun fragte meine Freundin nach dem Erstellen des feinen Feigenessigs und des mediterranen Öls neulich, ob denn wohl auch die „Hugo-Marmelade“ schon fertig wäre, es sollte ein Scherz sein,:)) aber da hatte sie mich auf eine Idee gebracht: „Hugo-Gelee“!

Gedacht, getan: Gestern erfolgte die Herstellung, die so fein aufgeräumte und euch vorgestellte Küche sah danach aus wie ein Schlachtfeld88|

aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen

fertiges Hugo-Gelee

es mußte noch auskühlen

nur noch abkühlen!

Läcka!

Da kann der Winter kommen! Wir sind gerüstet!;D

Der Winter kann kommen!

Da isses wieder, unser Rezeptbuch:

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Hugo-Gelee:

1 Fl. trockener Sekt
ca. 100 – 150 ml Holunderblütensirup
500 g Gelierzucker 2 : 1
Saft von einer Zitrone

Sekt mit Zitronensaft und Holunderblütensirup mischen und den Gelierzucker gut unterrühren. Aufkochen, 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und heiß in vorbereitete Gläser einfüllen, mit Twist-off-Deckeln verschließen.

Ich bin sooooo gespannt, wie mein neues Gelee ankommt, probiert hab ich schon, läcka!:D

Euer Co-Autor läßt liebe Grüße übermitteln, sie fühlt sich noch so sauwohl auf ihrem geliebten Balkonien:yes:

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und da ja der Dosenöffner nun wieder was leckeres eingestellt hat, möchte sie nicht nachstehen, sie hat ja auch noch was feines, nämlich ihren Katzengras-Igel

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isser nicht fein? Mimi findet ihn toll, sie hat ihn zum Fressen gern!:))

Zum Schluß meines Eintrages hab ich nach Musik gesucht, Herbstlieder sind selten, ich hab mich an ein Lied erinnert, wie könnte es anders sein, von Reinhard Mey, „Herbstgewitter über Dächern“

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/herbstgewitter-%C3%BCber-d%C3%A4chern

und ich hab es sogar gefunden, es ist das zweite Lied, also dranbleiben, aber das erste ist auch wunderschön, hört es euch einfach mal an.

Und damit entlasse ich euch in das letzte offizielle Sommerwochenende, das nächste ist dann schon Herbst!
Habt alle ein wunderschönes, mit hoffentlich noch schönem Wetter!

:wave:

Herbstahnung – letzte Sommertage!

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Asphalt, leb wohl

Es ist so schön, das Köfferlein zu packen
und dem Asphalt zu sagen lebewohl.
Für ein paar Tage sich nicht abzuplacken,
fort aus dem grauen Dunstkreis des Benzol.
Auf, in die Berge oder in das Grüne.
Hinein ins Meer und in den Sand der Düne.
Nur fort nach irgendeinem Ruhepol.
Ich mache Ferien. Asphalt, leb wohl.

Ich hör im Geist der Herde Glocken läuten,
statt Straßenbahn und Telefon.
Ich pfeife auf die Kunst der Pharmazeuten
und schlürfe Luft und Fichtenwaldozon.
Mein Glück ist wahrlich kaum noch zu beschreiben,
einmal acht Tage unrasiert zu bleiben.
Gewaltig keimt aus meinem Kinn der Sauerkohl.
Ich mache Ferien. Asphalt, leb wohl.

Ich freu mich auf das Taschentücherschwenken.
Bald geht der Zug, ich kann ins Freie sehn.
Mag nicht ans Kofferwiederpacken denken
und laß die Uhr für ein paar Tage stehn.
Nun bin ich frei, weg mit dem Schlips und Kragen.
Ich möchte ein paar Purzelbäume schlagen
und singe so vergnügt wie der Pirol:
Ich mache Ferien. Asphalt, leb wohl.

(Fred Endrikat)

Später Sommer

Verschwunden sind vom Feld die letzten Garben.
Das Laub der Bäume schimmert rostigbraun.
Der Garten strahlt jetzt in Spätsommerfarben,
und draußen steht der Herbst schon vor dem Zaun.
Der Nebel senkt sich wie ein grauer, feuchter Hauch
auf Flur und Au und auf den Hagebuttenstrauch.
Ein letzter Gruß der bunten Georgine,
dann greife ich zur Winterpellerine.

Die Luft ist kühl, es schwingt in ihr ein Grämen,
so wie ein fernes, kaum geahntes Leid.
Es ist so wie ein stilles Abschiednehmen
von einer schönen, vielgeliebten Zeit.
Die Erde prangt in ihrem letzten Blumenflor,
bereitet sich auf herbstlich rauhe Tage vor.
Die Astern blühn so prächtig wie ein Wunder.
Im Glase blinkt und funkelt der Burgunder.

Jetzt rüsten sich die Vöglein auch zum Reisen,
versammeln sich in Scharen im Geäst.
Sie ruhen aus, sie fliegen auf und kreisen.
Es ist so wie ein Sommer-Abschiedsfest.
Bald geht mein Zug, denn heute ist der letzte Tag.
Mir ist so weh, daß ich es kaum beschreiben mag.
Verklungen sind des Sommers frohe Lieder.
Die Träne rinnt, der Asphalt hat mich wieder.

(Fred Endrikat)

Wie schön, nicht nur Fragezeichen in euren Augen,:??: auch Erstaunen: Gleich zwei Gedichte?
Ja, alle Jahre wieder, langsam und allmählich verläßt uns der Sommer und der Herbst hält seinen Einzug, der September ist auch schon fast wieder zur Hälfte rum, und Freunde, Nachbarn und Bekannte trudeln alle langsam aus dem Sommerurlaub wieder ein. Auch in den letzten Bundesländern sind nun die großen Ferien vorbei. Und da waren diese beiden Gedichte so fein passend für diesen Übergang.:yes:

Ein bissel wehmütig bin ich schon, daß der Sommer nun schon wieder vorbei ist, aber da ich immer gerade die Jahreszeit am meisten liebe, die dran ist, freu ich mich nun einfach wieder auf die herrlichen Farben des Herbstes

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auf das traumverhangene Licht am frühen Herbstmorgen mit leichtem Nebel

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auf die Herbstfärbung des Laubes

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die letzten bunten Wiesenblumen

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und Herbstkränze!

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Und auf das Füllhorn der Natur, mit dem sie uns wieder mit ihren reichen Gaben an Früchten beglückt!

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Herrlich bunte Kürbisse!

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Früchte am Strauch, wie diese Brombeeren

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Äpfel zum einkochen wie im letzten Jahr

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und viele andere Köstlichkeiten!

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Und nun kommt was, auf daß ich mich ganz besonders gefreut habe,:yes: ich hab aus aktuellem Anlaß (Erklärung folgt noch!) mal in meinem eigenen Archiv gestöbert, und setze aus diesem Anlaß nun mal ein Bild aus dem Herbst 2012 hier ein, das mir seinerzeit BrigitteE so lieb zur Verfügung gestellt hatte, da ich damals doch noch keine eigene Knipse hatte und daher auch keine Fotos!

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(Bild: BrigitteE)

Das sind frische Feigen am Baum, nun kommt etwas altvertrautes und lange hier nicht mehr vertretenes:

Unser Rezeptbuch!:yes:;D

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Der aktuelle Anlaß waren frische Feigen, die ich gekauft hatte, es folgte die Suche im Archiv nach dem feinen Bild von BrigitteE, und nun folgt das Ergebnis aus allem:

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Feigenessig und mediterranes Öl

Essig mit frischen Feigen, Koriander und Honig
Essig mit frischen Feigen, Koriander und Honig

Öl mit frischem Basilikum, Thymian, Rosmarin und Knoblauch
Olivenöl mit frischem Basilikum, Thymian, Rosmarin und Knoblauch

Es geht looohoooos!:))

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Feigenessig mit Honig
500 ml Rotweinessig
3 – 4 frische Feigen
Korianderkörner
1 EL Honig

Die Feigen mit kochend heißem Wasser überbrühen und abtrocknen. In Viertel schneiden, mit dem Rotweinessig und den Korianderkörnern in ein Glas geben und verschließen. Das Glas für ca. 1 Woche (darf auch länger!) an einen sonnigen Platz stellen.
Glasinhalt danach durch ein feines Sieb in einen Topf geben, etwas ausdrücken. Inhalt zum Kochen bringen, nur 30 Sekunden kochen, Topf vom Feuer nehmen und den Honig zugeben.

Mediterranes Öl

Olivenöl (soviel wie gewünscht)
2 – 3 Knoblauchzehen
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
1 kl. Bund Basilikum

Knoblauchzehen schälen, vierteln. Thymian und Rosmarin mit dem Knoblauch in ein Glas geben, die Blätter vom Basilikum von den Stängeln zupfen und ebenfalls zugeben, mit dem Olivenöl auffüllen und ca. 1 – 2 Wochen durchziehen lassen, danach abseihen.

Das ist doch schon mal ein prima Anfang für die kommende Einkoch- und Vorratssaison, oder?;D
Ich denke mal, da kommt noch ein bissel was nach im Laufe des Herbstes, laßt euch einfach mal überraschen.

Ich freu mich auf den Herbst, ich würde ihn gerne mal in diesem Land erleben

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in Schweden, im Land der Elche! Stell ich mir so herrlich vor!

Mit einem feinen Herbstlied

und einem stimmungsvollen Bild schließe ich nun meinen Eintrag!

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Ich wünsche euch allen ein wunderschönes, vielleicht schon herbstlich-stimmungsvolles Wochenende!
Und Mimi schließt sich mit einem „Nostalgie-Bildchen“ an!

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:wave:

Hoch die Tassen – noch ein Geburtstagskind!

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Da kommt mir eben so ein Freund…

Da kommt mir eben so ein Freund
mit einem großen Zwicker.
Ei, ruft er, Freundchen, wie mir scheint,
sie werden immer dicker.

Ja, ja, man weiß oft selbst nicht wie,
so kommt man in die Jahre;
pardon, mein Schatz, hier haben Sie
schon eins, zwei graue Haare! –

Hinaus, verdammter Kritikus,
sonst schmeiß ich dich in Scherben.
Du Schlingel willst mir den Genuß
der Gegenwart verderben!

(Wilhelm Busch)

Will das Glück…

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
das, worum Du Dich bemühst,
möge dir gelingen!

(Wilhelm Busch)

Wir haben wieder ein Geburtstagskind!

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liebe Claudia, und alles Liebe und Gute zu deinem heutigen Ehrentag!

Dann legen die ersten Gratulanten mal los::yes:

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Dem schließe ich mich nahtlos an, ist doch ein feiner Chor, oder?:))

Aber ein „richtiges“ Ständchen gibt es natürlich auch noch:

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Und die Gläser lassen wir auch „hell erklingen“!

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Auf dein Wohl!:D

Des weiteren gratulieren:

Der Zoo Wuppertal:

Anori II Zoo Wuppertal CK Seelöwen Zoo Wuppertal CK Zoo Wuppertal Okapi Zoo Wuppertal, Elefant, CK Tusker mit Moyo, Zoo Wuppertal CK Luka Zoo Wuppertal CK Vimoto, Zoo Wuppertal CK Tapir Zoo Wuppertal CK Mable Zoo Wuppertal CK Faultier Zoo Wuppertal CK

Der Zoo Duisburg:

Praktisch, so ein langer Hals! Ich kann nie widerstehen, dieses Aquarium ist soooo schön! Foto3705 Aber streicheln lassen war doch schöner! Unsere Mama Pony! Foto3731 Auch bei den Koalas war abhängen angesagt! Foto3773 Foto3791

Blümchen dürfen natürlich auch nicht fehlen

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und selbstverständlich nicht „La Luna“, die zu deinem Ehrentag gerade heute wieder in voller Pracht strahlt!:yes::D

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Ein Kerzchen für dich

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Bissel Parfüm gefällig?;D

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Grün ist die Farbe der Hoffnung, und in der Hoffnung, daß du immer schön gesund bleibst und mit allen guten Wünschen für dein neues Lebensjahr schließe ich nun hier deinen Geburtstagseintrag!

Hab einen wunderschönen Tag, laß dich feiern, mit soviel Freude, denke ich mal, daß dein Wunsch in Erfüllung gegangen ist und auch Charly heute dabei ist!

Alles Liebe und Gute wünschen dir
Monika und Mimi.

:wave:

Lang, lang ist`s her!

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In der Schultüte

Nimm die Schule stets so ernst,
daß du ihren Sinn erfaßt:
Wichtig ist, daß du was lernst!
Mitgemacht und aufgepaßt!

Nimm zum heutigen Schulbeginn
meine besten Wünsche hin:
Daß die Schulzeit schmackhaft sei,
so wie diese Leckerei.

Paß auf! Man kann in allen Stunden
der Schulzeit Nützliches entdecken.
Laß dir das Lernen immer munden!
Und laß dir meine Gaben schmecken!

(Verfasser unbekannt)

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Also lautet ein Beschluß,
daß der Mensch was lernen muß. –
Nicht allein das Abc
bringt den Menschen in die Höh;
nicht allein in Schreiben, Lesen
übt sich ein vernünftig Wesen;
nicht allein in Rechnungssachen
soll der Mensch sich Mühe machen,
sondern auch der Weisheit Lehren
muß man mit Vergnügen hören. –

(Wilhelm Busch, aus „Max und Moritz, Vierter Streich“)

Zwischen diesen beiden Fotos

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liegen 62 Jahre! Und vor 55 Jahren sah das bei mir so aus::))

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Die Einschulung meines Patenkindes hat in mir Erinnerungen geweckt, und so entstand die Idee für diesen Eintrag!

Der erste Schultag
Der sog. Ernst des Lebens beginnt, und deshalb wird dieser Tag gehörig gefeiert. In der Alpengegend gingen die Kinder früher selbst auf die Suche nach ihrem künftigen Kameraden und fragten von Haus zu Haus, bis sie alle Gleichaltrigen zusammen hatten. Diese Gruppe feierte dann ein Fest.
Brezeltag hat der erste Schultag früher auch geheißen. Teils sind die ABC-Schützen sogenannte Schenkgeber gewesen, die so viele Brezeln verschenken mußten, wie sie Jahre zählten. Eine oder zwei Brezeln haben die Schulanfänger auch als erste Wegzehr mit in den Ranzen gesteckt bekommen.
Einen Schulumzug mit Gesang und Musik hat es in Orten mit Kloster- oder Domschulen gegeben. Die älteren Schüler haben sich als Engel, als Magister, Handwerker, Mohr, Heide oder Narr verkleidet und haben entweder Krach gemacht oder für die ABC-Schützen ein Stück aufgeführt.
Diese Sitte ist lebendig geblieben, den ABC-Schützen wird von den älteren Kindern ein Märchenspiel oder ein lustiges Stück aufgeführt.
Die Zuckertüte ist ein symbolisches Geschenk, sie soll den Ernst des Lebens versüßen, aber sie enthält nicht nur Leckereien, sondern auch andere kleine Dinge für den Schulalltag, lustige Radiergummi, Anspitzer, Buntstifte oder ähnliches.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Die Schultüte
Ein eindeutiges Datum und einen genauen Ort für die Entstehung der Schultüte gibt es nicht. Allerdings gibt schon ein früher Bericht bekannt, „daß 1817 ein Schüler in Jena „eine mächtige Tüte Konfekt“ zur Einschulung erhalten habe“.
Schon etwas früher um 1810 wurde in Sachsen verkündet, daß „kleinen Menschen der erste Abschied vom Elternhaus mit einer Zuckertüte versüßt wurde“.
Nach Einführung der allgemeinen Schulpflicht 1871 durch Humboldt stieg der Bedarf an Zuckertüten stark an und sie gewann ab dem 20. Jahrhundert immer mehr an Bedeutung.
Um 1910 begann schließlich ihre industrielle Fertigung. Erster Fabrikant war vermutlich Carl August Nestler im erzgebirgischen Ort Wiesa.
Wichtig ist auch, dass sich der Brauch der Schultüte zuerst in den Städten durchsetzte.
Auf dem Land wurde dieser Tag zu Beginn nicht besonders hervorgehoben, wurde der Schulbesuch meist als überflüssig angesehen. Hier gab es allenfalls eine große „Kuchenbrezel“ für die ganze Klasse oder aber kleine Schultüten vom Lehrer, um die Neulinge zu motivieren.
Anfangs wurden die Schultüten noch von den jeweiligen Paten geschenkt.
Die Schultüte hatte und hat unterschiedliche Bedeutungen, vor allem gesellschaftlicher und pädagogischer Art.
Wie in der Geschichte schon erwähnt, war die Schultüte früher ein Zeichen des Bürgertums dafür, daß es an der Bildung seiner Kinder interessiert war.
Man könnte hier von der Schultüte als „Statussymbol“ sprechen.
Egal ob rund oder sechseckig, die Schultüte ist immer gleich aufgebaut: an den Spitzkegel schließt eine Bedeckung an, außen ist sie besonders verziert.

(Quelle: Brauchwiki)

Schöne alte Bräuche, die heute noch ausgeübt werden, und den Brauch, daß die Paten den Schulkindern die Tüten schenken, hab ich mit meinem Patenkind ja fein damit ausgeführt, daß wir sie mit ihr zusammen gebastelt haben! Da haben die Augen wirklich gestrahlt::yes:

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Und zur Einschulungsfeier war ich dann natürlich eingeladen, es war wunderschön, und dabei gingen dann die Gedanken und Erinnerungen rückwärts, in „längst vergangene Tage“, und damit kommen wir nun zum eigentlichen Eintrag, der erste Schultag im Wandel der Zeiten, von anno dunnemals bis in die Neuzeit, beginnt nun meine historische Wanderung durch die Generationen!

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Von meiner Mama gibt es kein Einschulungsfoto, aber dieses Bild könnte in etwa in der Zeit entstanden sein, meine Mama mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder, im Hintergrund die Großmutter, die Mutter des Vaters meiner Mama.

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meine Mama mit einem Nachbarsjungen

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meine Einschulung 1959, mit Schultüte, das war der Schuleingang und die Stelle, an der die I-Dötzchen des Jahrgangs sich aufstellen mußten

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ein kleiner Brunnen auf dem Schulhof, im Hintergrund die Hausmeister-Wohnung

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im ersten Schuljahr, an der Tafel mit einem Klassenkameraden und meiner 1. Lehrerin

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mein „Zimmer“ mit meinem Schreibtisch, an dem ich Hausaufgaben machte, eine kleine Ecke für mich in unserer damaligen 2-Zimmer-Wohnung

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nach der Schule, fröhliches Eisschlecken in unserem „Garten“ mit einer Schulfreundin

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mein Püppchen hilft bei den Hausaufgaben, bei einer Tante im Wohnzimmer

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der erste Schultag meines Sohnes, 1987, auch die Schultüte war selbstgebastelt, haben wir im Kindergarten gemacht

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ein fröhliches Schulkind, auf dem Schulhof fotografiert

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die Einschulung von Björns Cousin, ein Jahr zuvor, obligatorisch für Einschulungsfotos die Tafel mit der Jahreszahl

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die obligatorische Tafel bei der Einschulung von Björns Patenkind, 2008, auch diese vorne liegende Schultüte wurde mit mir, den Eltern und dem zukünftigen Schulkind Jan selbst gebastelt, er hatte sich einen Drachen gewünscht und war über das Ergebnis genauso begeistert und beglückt wie in diesem Jahr seine kleine Schwester Alina über ihr Einhorn!

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Damit endet der fotografische Streifzug durch die „Jahrhunderte“ der Einschulungen, es ist schon erstaunlich, wie sich doch immer noch bis in die heutige Zeit hinein die Bilder gleichen!

Und die kleinen Anekdoten um den ersten Schultag, von meinem hat meine Mama mir immer erzählt, ich hatte als erste Hausaufgabe „i“ zu schreiben, natürlich in Schreibschrift und auf der Schiefertafel mit Griffel, und ich hab sie immer wieder ausgewischt, weil sie mir nicht schön genug waren, bis ich schließlich ganz entnervt nur noch geweint habe, weil ich sie nicht so hinbekam, wie ich mir das vorstellte! Mama hat natürlich getröstet, und gemeinsam haben wir es dann doch geschafft.
Björn war ja vor allem am lesen interessiert bei seinem Schulanfang, und als er das dann nach einer Weile ganz gut konnte, hat er beschlossen, daß da nun für ihn nix mehr zu holen wäre, er könne nun zukünftig zu Hause bleiben! Er war sehr enttäuscht, als ich ihm sagte, daß das auf keinen Fall ginge!
Mein kleines Patenkind sollte als erste Hausaufgabe „O“ mit Buntstiften nachzeichnen, und war sehr schnell genauso genervt davon wie ich von meinen damaligen „i“, aber auch dieses kleine Problem ließ sich dann mit meiner Unterstützung aus der Welt schaffen, und die „O“ waren binnen kurzem fein bunt!:D

Ich denke mal, daß ihr alle eure eigenen schönen und vielleicht auch nicht so schönen Erinnerungen an den ersten Schultag und die Schuljahre habt, für mich war die Schule sehr schnell mein zweites Zuhause, ich bin sehr gerne zur Schule gegangen, hab mich richtig wohl dort gefühlt und denke noch heute gerne daran zurück.:yes:
Apropos Erinnerungen, ich erwähnte ja oben schon einmal die legendäre Schiefertafel mit Griffel, sicher erinnert ihr euch daran auch noch, und an Tafelläppchen, selbst- oder von Mama gehäkelt, an Schwämmchen, an Griffelkästchen, an Tintenfässer, den ersten Füller, der noch mit Tinte „betankt“ werden mußte, bis es später die Patronenfüller gab!
Und die alten Schulranzen, ich erinnere mich dunkel, aus Leder waren sie ja wohl alle damals, und ich meine, meiner wäre burgunderrot gewesen, mein ganzer Stolz!
Das alles erstand so vor meinem geistigen Auge, da hab ich mich auf die Suche im Netz begeben, und ich hab etwas sooooooo schönes gefunden, wie sagt Mimi immer so schön? „Folks“, Nostalgie pur, guckt euch das in Ruhe an, es ist herrlich!:D

http://www.vohwinkel.net/home/2004-03/aktuell0403-schulhistorie.htm

Ich war restlos begeistert!

Und noch was feines zu Tafel und Zubehör:

http://www.schiefertafel-griffel.de/Produkte-der-Online-Shop/Tafellappen-und-Schwaemme

das kann man alles wirklich heute noch bekommen, sooooo schön!
Die feinen Tafelläppchen hat mir immer meine Mama gehäkelt, ich hab es auch mal versucht, aber die waren dann immer unten breiter als oben!:))

Seid ihr auch alle ganz wild darauf gewesen, möglichst schnell alleine und ohne Mama-Begleitung zur Schule zu gehen? Ich ja, obwohl der Schulweg nicht ganz so nah war! Auch mein Sohn wollte früh alleine los, aber er ist auch fast „reingefallen“, seine Schule war keine 5 Minuten entfernt. Mein Patenkind hat es auch nicht weit!

Wie ich schon erwähnte, bin ich wirklich gerne zur Schule gegangen, bei meinem Sohn waren es zumindest die Grundschuljahre, die er mit Vergnügen absolviert hat und an die er sich gerne erinnert. Eigentlich sollte sich ja jedes Kind in der Schule wohlfühlen, und ich hoffe sehr, keiner von euch erinnert sich aus der Schulzeit an sowas, wie ich es hier auf einem alten Gemälde gefunden habe:

hasenclever
(„Lasset die Kindlein zu mir kommen“ oder „Der erste Schultag“, Johann Peter Hasenclever, 1852)

Das ist doch gruselig, nicht wahr?88| Gut, daß diese Zeiten vorbei sind!:yes:

Den Eintrag beschließen wir nun mit Musik, ich hab mich an ein feines Liedchen erinnert, daß in der Grundschule meines Sohnes gesungen wurde, und ich hab es gefunden

samt Text

http://www.lyrix.at/de/text_show/2af23a30796e4c65992e3622e4da262d-Rolf_Zuckowski_-_Unsere_Schule_Hat_Keine_Segel

Und den krönenden Abschluß macht ein Lied, daß wir in meiner Schule immer zur Entlassung des letzten Jahrgangs gesungen haben, soooo schön, als es zu meiner Schulentlassung gesungen wurde, hab ich geweint. Ich wäre gerne geblieben!:'(

Da das Wochenende schon quasi „vor der Tür“ steht, gibt es zu diesem Lied auch noch eine Hintergrundgeschichte

http://de.wikipedia.org/wiki/Auld_Lang_Syne

und ein musikalisches Original

da seid ihr fein beschäftigt und habt das ganze Wochenende was davon!:yes:

Ich hoffe, mein kleiner historischer Ausflug hat euch wieder Freude gemacht, habt einen feinen Freitag und ein wunderschönes Wochenende!

:wave: