Zartgrünes Wochenende

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Alle Birken grünen …

Alle Birken grünen in Moor und Heid,
jeder Brambusch leuchtet wie Gold,
alle Heidlerchen dudeln vor Fröhlichkeit,
jeder Birkhahn kullert und tollt.

Meine Augen, die gehen wohl hin und her
auf dem schwarzen, weißflockigen Moor,
auf dem braunen, grünschäumenden Heidemeer
und schweben zum Himmel empor.

Zum Blauhimmel hin, wo ein Wölkchen zieht
wie ein Wollgrasflöckchen so leicht,
und mein Herz, es singt sein leises Lied,
das auf zum Himmel steigt.

Ein leises Lied, ein stilles Lied,
ein Lied, so fein und lind,
wie ein Wölkchen, das über die Bläue zieht,
wie ein Wollgrasflöckchen im Wind.

(Hermann Löns)

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Die Birken (Betula) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Birken sind oft Pionierpflanzen auf freien Flächen und Einzelexemplare können ein Alter von bis zu 160 Jahren erreichen.
Birken-Arten sind laubabwerfende, also sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell und hochwachsenden Gehölzen und können schon nach sechs Jahren Wuchshöhen von bis zu sieben Metern erreichen. Ausgewachsen können sie bis zu 30 Meter, in Einzelfällen sogar noch höher werden. Sie wachsen mit einzelnen, oder oft auch mit mehreren Stämmen.
Bei vielen Birken-Arten ist die Borke besonders auffällig, ihre Farben reichen von fast Schwarz über Dunkel- und Hellbraun bis Weiß; sie ist anfangs glatt, später lösen sich dünne, oft papierartige Stücke ab, schließlich reißt sie horizontal auf. Es sind oft deutliche, meist dunkle Lentizellen vorhanden, die sich manchmal horizontal vergrößern.

Das leichte und je nach Art weiche bis mehr oder weniger harte Holz ist fast weiß bis rötlich-braun mit feiner Maserung. Bei jungen Zweigen können Lang- und Kurztriebe unterschieden werden. Die Zweige duften manchmal. Bei den Winterknospen überlappen sich mehrere glatte Schuppen.

Viele Vogelarten sind auf Birken angewiesen, z. B. dienen dem Birkenzeisig und dem Birkhuhn Knospen und Samen der Birke als wichtige Winternahrung. Der Baum selbst ist Lebensraum für zahlreiche Pilze, Flechten und Moose, sowie für Insekten und Säugetiere. Einige leben als Parasiten oder in Symbiose in, an und auf der Birke.

Fast hundert Arten Schmetterlingsraupen siedeln auf Birken.
Die bis zu 100 Birken-Arten kommen auf weiten Teilen der Nordhalbkugel, in Europa, in Nordamerika (besonders an deren Ostküsten) und in Asien bis Japan vor.
Birken stellen nur geringe Ansprüche an Boden und Klima. Birken gedeihen sowohl auf trockenen wie nassen Böden, in Heidegebieten, auf Dünen wie auf Moor.
Von Birken durch Verschwelung und Trockendestillation hergestelltes Birkenpech wurde seit etwa 50.000 Jahren nachweislich als erster systematisch hergestellter Kunststoff der Menschheitsgeschichte zum dauerhaften Verbinden von Steinkeilen, Pflanzenfasern und Holzgriffen hergestellt und genutzt und zwar sowohl durch Neandertaler als auch durch den modernen Menschen (Homo sapiens der Cro-Magnon-Epoche).
Als Holzlieferanten werden in Mitteleuropa vor allem die Sand- und die Moor-Birke genutzt.
Das Holz ist entsprechend gleichmäßig gelblichweiß, rötlichweiß oder hellbräunlich gefärbt und besitzt einen seidigen Glanz. Als typische Farbeigenschaft besitzt das Holz fleckenartige Hell-Dunkel-Lichteffekte, die durch Unregelmäßigkeiten im Faserverlauf entstehen.
Auch als Brennholz ist das dekorative Kaminholz beliebt. Dank der ätherischen Öle brennt Birkenholz sogar in frischem Zustand. Birkenrinde ist gut als Zunder und zum Entzünden eines Feuers geeignet.

(Quelle: Wikipedia)

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Es grünt und blüht draußen, und das schönste daran ist für mich immer das zarte, junge Grün der Birken!:yes:

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Auf meinem Balkon hat sich vor 3 Jahren in einer Mauerspalte ein kleiner Birkensprößling selbst ausgesät, ich hab ihn dann ganz vorsichtig herausgelöst und eingepflanzt, und nun guckt mal:

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Ist sie nicht schön gewachsen? Zu Ostern bekommt sie wieder feine „Ostereier“ angehängt, alle mit grünem Muster! Dann kommt noch mal ein Bild!:yes:

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So zarte, maiengrüne Blätter!

Birken gehören zu meinen Lieblingsbäumen, das zarte Grün und die so wunderschön schwarz-weiß gezeichneten Stämme finde ich so schön!

Das geht wohl vielen Menschen so, z.B. auch dem Maler Carl Larsson, bei meinem Hang zum „Nordischen“ liebe ich auch seine Bilder so sehr!

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(Überschwemmung, Carl Larsson)

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(Frühstück im Grünen, Ausschnitt, Carl Larsson)

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(Frühstück im Grünen, Carl Larsson)

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(Frühstück unter der großen Birke, Carl Larsson)

Das sind doch Bilder zum träumen, oder?:yes::D

Die Kelten verehrten Bäume als heilig, die Birke symbolisierte bei ihnen den Neuanfang und die Wiedergeburt der Sonne. Die Birke gilt als der Baum zwischen den Welten des Lebens und des Todes – wie ein Torhüter steht sie zwischen den Welten, dabei symbolisiert sie den Beginn und das Entstehen von neuem Leben und den Frühling. Auch bei den Germanen galt die Birke als heiliger Baum und sie war der Göttin Freya geweiht.
Das sog. Baumhoroskop ist aber wohl eine Erfindung der Neuzeit,;D danach sind Birkemenschen (Juni-Geborene) von positiver Einstellung, sie bringen Licht in jede Situation. Sie tragen die „Leichtigkeit des Seins“, sind treu und verläßlich und echte Familienmenschen.

In alten Zeiten versorgte die Birke die Menschen mit allem, was sie brauchten. Aus der jungen Rinde wurden Matten und Taschen gemacht, Schuhe, Behälter, Löffel und Teller.
Eng zusammengerollte Birkenrinde diente als lang lodernde Fackel.
Alles, was fruchtbar werden sollte, wurde von den Bauern in den alten Zeiten mit Birkenzweigen berührt, Äcker, Bäume, Tiere, auch junge Frauen, das ist das sog. „Quicken“ mit der Lebensrute und hat noch heute seine Bedeutung in unserem Wort „erquicken“.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

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Und noch heute gehört die Birke auch zu den Heilpflanzen.
Die Blätter werden im Frühjahr gesammelt, sie enthalten Saponine, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Flavonoide, Harz und Vitamin C.
Sie werden getrocknet und als Tee verwendet, wirken stark harntreibend, bei Rheuma, Gicht und Entzündungen der Harnwege, auch als Blutreinigungsmittel.
Die alten Germanen zapften im Frühling Birkenstämme an zur Gewinnung von Birkensaft.
Die heutige Wissenschaft hat die Inhaltsstoffe erforscht: Invertzucker, organische Säuren, Salze, Eiweißstoffe und pflanzliche Wuchsstoffe.
Heute wird Birkensaft vor allem in Haarwassern und Shampoo verwendet.

Auch in der Bachblüten-Therapie spielt die Birke eine Rolle.
Sie steht für Neubeginn, Lebenskraft, Selbstsicherheit und Fruchtbarkeit und stand bei den Kelten für den Neuanfang und die Wiedergeburt der Sonne. Sie galt als der Baum der Liebe, des Lebens und des Glücks. Der Baum vermittelt den Unterschied zwischen Leben und Tod. Die Birke wurde der Göttin Freya als heiliger Baum verehrt.
Die Bachblüten-Essenz Birke gibt uns Selbstvertrauen und läßt unsere Persönlichkeit erstarken. Die gewonnene Selbstsicherheit läßt uns liebevoller mit anderen umgehen. Wir handeln souverän als gefestigte, im Leben stehende Persönlichkeit.

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Für Räucherrituale kann man die Birke ebenfalls verwenden, sie ist Bestandteil vieler Räuchermischungen. Rinde, Holz und Laub sind die zum Räuchern verwendeten Pflanzenteile, sie entwickeln einen frischen, waldigen Duft.
Räucherungen mit Birke wirken ermutigend und reinigend, sie eröffnen neue Perspektiven, fördern die Kreativität, die Lebensgeister werden geweckt und der Stoffwechsel angeregt. Das Lebensrad kommt wieder in Schwung!

Na, ich denke, bei dem bisherigen herrlichen Frühlingswetter (obwohl es gestern bissel trüber war!) dem Blühen und zarten Grünen draußen kommt unser Lebensrad auch ohne Räucherung in Schwung! Es ist eben jedes Jahr wieder der Anfang „dem ein Zauber innewohnt, der uns beschützt und der uns hilft zu leben!“ (Hermann Hesse)
Ich wünsche euch ein wunderschönes, zartgrünes Wochenende!
Und Mimi auch!

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Habt es fein!

:wave:

10 Gedanken zu “Zartgrünes Wochenende

  1. Meine liebe Monika,

    heute ist ein trüber Tag bei uns,da tut dein Frühlingseintrag wohl!
    Bei uns sind nun endlich auch die ersten zarten grünen Spitzen an den Birken zu sehen.Ich mag diese Bäume auch sehr,sie haben sowas filigranes.
    Das Lied ist sehr schön,und deine interessanten Ausführungen haben viele Wissenslücken bei mir gestopft!
    Deine Fotos mit dem frischen Birkengrün kann man schon poetisch als „lieblich“ bezeichnen.
    An dem Birkensprößling auf deinem Balkon wirst du dich gern erfreuen,schön isser!
    Carl Larsson Bilder mag ich auch sehr,sie strahlen eine feine Leichtigkeit aus.
    Als wir vor 30 Jahren hier einzogen,pflanzte mein Vater eine Birke vorm Haus.Sie ist inzwischen ein stattliches Gewächs und eine liebe Erinnerung an meinen „Hobbygärtner“.
    Und bei meiner Oma kann ich mich noch gut ans Birkenhaarwasser erinnern.

    Ich wünsche dir und Mimilein auch ein schönes Wochenende und schicke euch liebste Grüße
    Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      hier war es auch den ganzen Tag mehr oder weniger trübe, jetzt zum Abend kommt noch mal strahlend die Sonne raus! Schön, daß bei diesem Wetter mein Frühlingseintrag Freude gemacht hat!
      Genau, du hast es ganz richtig geschrieben, Birken haben etwas filigranes!
      Das Lied bzw. Gedicht kenne ich noch aus meiner Schulzeit, das haben wir oft gesungen, und ich kann es auch auf der Blockflöte!
      Jaaa, da bin ich meinem Auftrag als „Bildungs-Blögchen“ ja mal wieder gerecht geworden, hihihi!
      Danke fürs Fotokompliment, und ja, meine kleine Birke macht mir wirklich viel Freude!
      Ich hab ein ganzes Verzeichnis von Carl Larsson`s Bilder auf Lesezeichen abgespeichert, die sind sooooo schön!
      Das ist aber eine wirklich schöne Geschichte, Brigitte, mit dem einpflanzen einer Birke bei eurem Einzug, das glaube ich dir gerne, daß das nun eine so liebe Erinnerung ist!
      Jau, Birkenhaarwasser kenne ich auch noch von Oma und Opa, genau wie du!

      Hab auch ein schönes Wochenende, Mimi schickt mal einen Schnurrgruß von Balkonien, sie genießt die letzten Sonnenstrahlen, liebste Grüße
      Monika.

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  2. Liebe Monika,

    danke für die frei Haus Lieferung an Maiengrün im April!
    Dein kleiner Sprössling wird Balkonien bei dem sprichwörtlich rasanten Wachstum aber bald sprengen.
    In deiner Gegend und auch hier wurden ehemals kahle Bergabraumhalden im Nullkommanix von diesem anspruchslosen Baumgewächs begrünt.

    Bei meinem ersten Besuch im Saarland vor rund 50 Jahren bin ich dieser Begrünung dahingehend aufgesessen, dass ich sagte: Ach, ich wusste gar nicht, dass es hier so hohe Berge gibt, was ein allgemeines Gelächter auslöste….

    Dank deiner Ausführungen über die Birke wurden auch bei mir erhebliche Wissenslücken geschlossen, wie BrigitteP so schön schreibt.

    Ich liebe die kleinen Schwanzmeisen besonders, die gerne in kleinen Trupps im frischen Blattgrün der Birken herumwuseln und so geschwätzig sind.

    Auch dir und Mimi wünsche ich ein schönes „Maigrünes Wochenende“ mit lieben Grüßen
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      schön, nicht, Maiengrün im April schon dieses Jahr, weißt du noch, wie das letztes Jahr ausgesehen hat? Guck mal:

      Da werden wir dieses Jahr aber sowas von für entschädigt, hihihi!
      Nö, mein kleiner Sprößling wird, hoffentlich, ein bissel in einen Bonsai-Baum umgewandelt, mit vorsichtigem Schnitt hoffe ich, daß es klappt, falls nicht, wird er „ausgewildert“ und wir haben hier noch eine schöne Birke!
      Genau, die Schlackenhalden wurden damit begrünt, einen ganz berühmten hier in Oberhausen, lach, den „Monte Schlacko“ in Richtung Osterfeld, den hat hier der Volksmund so getauft, als das Grün noch richtig anwachsen mußte immer mit dem Zusatz „bisher unbezwungen“, hihihi!
      Jau, das glaub ich, daß das Gelächter ausgelöst hat, das wäre hier ja genauso hingekommen, herrlich!
      Na, siehste, wie ich BrigitteP ja auch schon schrieb, bin ich doch meinem „Bildungsauftrag“ im Blögchen mal wieder gerecht geworden, lach!

      Hier sind auch immer ganze Scharen von Blau-, Kohl- und Schwanzmeisen in den Birken unterwegs,
      und in dem „schwanken“ Geäst der Birke auf dem vorletzten Bild im Eintrag hat tatsächlich mal ein Elsternpaar ein Nest gebaut, wie hab ich um die Jungen gebangt als ein Frühlingssturm kam und das Geäst fast bis zum Boden gedrückt wurde, aber es ist alles gut gegangen, ich hatte auch nachgesehen, aber nix passiert, freu, freu! Im nächsten Jahr haben sie sich aber vorsichthalber etwas höher und in einer großen Astgabel ein Nest errichtet! Auch Vogeleltern sind lernfähig, hihihi!

      Wir wünschen auch ein wunderschönes „maiengrünes“ Wochenende, Schnurrgruß von Mimi an den Streuner, falls er auftaucht, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Hallo Monika!Jetzt ist es aber ziemlich spät geworden,aber besser spät als gar nicht,hihihi.Der Eintrag ist Dir mal wieder gut gelungen,das Gedicht und auch Deine Erklärungen zur Birke sind sehr interresant.Dein Ableger von der Birke sieht toll aus und ist sogar angegangen,klasse.Ich habe zwei große Birken an unserer Grundstücksgrenze,ich mag sie auch sehr gerne.Auf meiner Terrasse habe ich eine kleine Hängebirke in einem großen Speißfass,die habe ich schon einige Jahre,die Blaumeisen fliegen sie immer an,und füttern ihre Jungen in der Birke,und das direkt vor meinem Terrassenfenster,das ist immer so niedlich anzusehen.Aber auch Kohlmeisen,Spatzen und der Zaunkönig fliegen sie gerne an.Ich muß sie alle 2-3 Jahre herrausnehmen,die Wurzeln einkürzen und wieder in neue Erde setzen.Dann bleibt sie schön klein,und der Stamm wird immer dicker,das sieht aus wie ein Freilandbonsai.Das gleiche habe ich mit einem Federahorn gemacht,den ich auch schon einige Jahre habe.Das sieht toll aus,und ich freue mich jedes Jahr,wenn er dann wieder austreibt und sein zartes Grün zum Vorschein kommt.Na,und das Foto von Mimi ist wieder soooo süß,eine schöne Nahaufnahme.Man sieht ihre schönen Augen sehr gut,klasse Foto.Eine gute Nacht und einen guten Wochenanfang,einen Streichler für Mimi mit lieben Grüßen von Claudia aus Gladbeck und dem tierischen Anhang!

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    • Hallo, Claudia,
      genauso isses, hihihi, kein Eintrag hat ein Verfallsdatum, lach!
      Da freu ich mich ja wieder, daß dir der Eintrag gefallen hat, ich liebe Birken wirklich sehr!
      Ich bin auch richtig stolz auf meinen angegangenen Ableger, und so wie du das von deiner Hängebirke schreibst, möchte ich das auch probieren, damit sie halt „balkontauglich“ bleibt!
      Ist das nicht immer wieder schön zu beobachten, wie die Meisen und andere Vögelchen so eifrig in den Birken flattern, kann ich bei den großen vor meinem Balkon auch immer so schön sehen!
      Hast du klasse beschrieben mit deinem Freilandbonsai, das scheint dann doch ganz prima zu funktionieren! Ich hatte vor Jahren mal einen kleinen Pfirsichbaum-Bonsai, der im Frühling immer herrlich blühte, leider ist er mir irgendwann aus unerfindlichen Gründen eingegangen, das war so schade! Ich muß mal wieder suchen, ich glaube, da hab ich auch noch ein Bild von!
      Ein Ahorn ist ja auch ein ganz wundervoller Baum, vor allem mit seiner Herbstfärbung, kann ich mir gut vorstellen, daß du da sehr stolz drauf bist!
      Jaaaa, Mimi ist nun mal mein beliebtestes Fotomodell, mein Sohn meinte neulich schon mal, demnächst hielte sie sich eine Zeitung vors Gesicht nach dem Motto „keine Presse!“, immer diese lästigen Paparazzis, hihihi! Nirgendwo hat man seine Ruhe! Aber wer kann schon so wunderschönen Augen wiederstehen, nicht wahr?!
      Sie dankt jedenfalls wieder für den lieben Streichler, den wir natürlich wieder an deinen tierischen Anhang zurücksenden, komm auch gut in die neue Woche, schönen Montag und liebe Grüße
      Monika.

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  4. Huhu Monika,

    ich LIEBE das von dir ausgesuchte Gedicht:)

    Birken sind so zart und wunderschön; schade, dass sie für so manche Mitmenschen wegen ihrer Pollen zur Plage werden.

    Ob das wohl schon immer so war oder ist das eine Krankheit der heutigen Zeit?

    Danke für Gedicht und den ausführlichen Eintrag:)

    Hab ein schönes Wochenende:wave:

    LG Brigitte

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    • Huhu, liebe Brigitte,
      ist das nicht wunderschön, ich liebe es auch sehr, und wir haben es in der Schule immer mit meinem Lieblingslehrer gesungen, da erinnere ich mich immer dran, wenn ich es lese oder höre!

      Birken gehören auch zu meinen Lieblingsbäumen, zum Glück bin ich nicht pollengeschädigt, aber wenn man darunter leidet, das ist wirklich eine Plage!

      Ich denke mal, viele der heutigen Allergien sind Krankheiten der heutigen Zeit, ich meine immer, wir sind als Kinder „abgehärteter“ gewesen, haben auch viel mehr in Dreck und Schmuddel gespielt, da hatte das Immunsystem genügend Gelegenheit, sich zu wappnen! Obwohl es natürlich Heuschnupfen auch zu unserer Zeit gab, es hat nur, meine ich, heute so sehr zugenommen!

      Ich freu mich, daß dir der Eintrag und das Gedicht gefallen haben, ich machs halt so gerne!

      Hab auch ein schönes Wochenende, liebe Grüße
      Monika.

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  5. Liebe Monika, mit diesem Eintrag hast Du mich sehr an meine Omi erinnert. Sie hatte einen Bruder, der im 1. Weltkrieg gefallen war. Er war hochmusikalisch und hat, wie sie mir erzählte, wunderschön Laute gespielt – unter anderem auch die Lieder von Hermann Löns. Von ihr habe ich sie dann gelernt, und diesen Text hier kann ich sogar heute noch aufsagen; auch die Melodie habe ich noch im Ohr.

    Ich liebe Birken mit ihrem hellen Stamm und dem zarten, lichten Grün sehr. Vor unserem Küchenfenster haben wir eine zu stehen. Manchmal fluche ich zwar heimlich, denn sie macht schon allerhand Arbeit: Jetzt im Frühjahr, wenn die „Würmchen“ zu Hunderten dranhängen und natürlich auch wieder runterfallen (Detlev hat erst gestern wieder einen ganzen Eimer voll aufgefegt) und im Herbst, wenn die vielen, kleinen Blätterlein herabrieseln und so wunderbar an den Schuhsohlen kleben bleiben. Aber missen möchte ich den Baum trotzdem nicht.

    Nun wünsche ich Dir und Mimilein noch einen kuscheligen Sonntag und sende viele liebe Grüße.
    Bis bald einmal,

    Sabine

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    • Liebe Sabine,
      wie schön, daß ist immer das liebste, was ich mache, Erinnerungen anschieben!
      Und das stelle ich mir nun so wunderschön vor, Laute spielen können, und dann die Lieder von Hermann Löns, herrlich! Vom Gedächtnis deiner Omi in dein Gedächtnis, sowas ist doch toll, ich kann die meisten Texte davon auch noch auswendig, und gerade dieses Lied war immer eines meiner Lieblingslieder! Wie schön, daß wir das gemeinsam haben!

      Ich liebe Birken auch sehr, aber ja, kann ich verstehen, daß man da manchmal auch ans fluchen kommt, wenn man die Arbeit mit den „Würmchen“ (klasse Ausdruck!) hat! Aber missen möchte man sie wirklich nicht, wir haben hier auch einen ganzen „Wald“ davon, da freue ich mich jedes Frühjahr drauf, wenn die kleinen, zarten grünen Blättchen wieder austreiben!

      Danke für die lieben Wünsche, wir wünschen auch einen wunderschönen gemütlichen Sonntag mit vielen lieben Grüßen
      Monika.

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