Amsel-Elternfreuden auf Balkonien!

Bird2e

Die Amseln haben Sonne getrunken

Die Amseln haben Sonne getrunken,
aus allen Gärten strahlen die Lieder,
in allen Herzen nisten die Amseln,
und alle Herzen werden zu Gärten
und blühen wieder.

Nun wachsen der Erde die großen Flügel
und allen Träumen neues Gefieder;
alle Menschen werden wie Vögel
und bauen Nester im Blauen.

Nun sprechen die Bäume in grünem Gedränge
und rauschen Gesänge zur hohen Sonne,
in allen Seelen badet die Sonne,
alle Wasser stehen in Flammen,
Frühling bringt Wasser und Feuer
liebend zusammen.

(Max Dauthendey)

Papa lockt nun aus der Nähe....

So lange versprochen,:yes: und nun endlich eingehalten, der Eintrag von unserem brütenden Amselpaar auf unserem Balkonien, Anfang der 1990-iger Jahre, das genaue Jahr weiß ich leider nicht mehr!:no:

Ich hab immer schon gerne Kräuter auf dem Balkon gezogen, so auch in diesem Jahr, und irgendwann bemerkte ich, daß genau diese Kräutertöpfchen sich ein Amselpärchen zum Nestbauen ausgesucht hatte!

Mama kaum zu sehen!

Es war kaum zu glauben, wie sicher und geschickt sie das Nest in den doch eher kleinen Töpfchen verankert hatten! Von nun an war der Balkon als Aufenthaltsort erst einmal tabu, wir wollten doch so gerne erleben, ob sie wirklich Eier ablegen und die Brut dort großziehen würden, eigentlich war es ja ein feiner Platz, schön überdacht und geschützt vor Regen, und in der 3. Etage, also auch relativ sicher vor Feinden!:yes:

Natürlich sind wir, wenn die Elternvögel mal nicht da waren, gucken gegangen, wie alles gedeiht, und eines Morgens lagen dann 4 grün-gesprenkelte Eier im Nest! Was für eine Freude!:D

Das Elternpaar wechselte sich nun beim Brüten treulich ab, auch der Papa saß geduldig auf den Eiern, nachts war aber hauptsächlich das Weibchen da!

Weiter gehts!

Die Lampe links auf dem Bild durften wir übrigens nachts getrost mal einschalten, um zu gucken, ob alles in Ordnung ist und es Mama gut geht! Das hat sie gar nicht irritiert!:no:

Amseln brüten mehrmals im Jahr, die erste Brut beginnt meist schon gegen Anfang März, da es bei unserem Pärchen schon Anfang April war, als sie auf unserem Balkon einzogen, gehe ich davon aus, daß es sich bereits um eine zweite Brut handelte!

Ich kann kaum beschreiben, wie wunderschön es war, als wir nun bei entsprechender Abwesenheit beider Elterntiere immer mal wieder nach dem Fortschritt des Geleges guckten, und irgendwann dann das erste, noch ganz feuchte Vögelchen im Nest lag! Und nach und nach dann die anderen drei schlüpften! :D

Geschlüpft!

Auf dem obigen Foto sind sie schon alle ein wenig älter, wir haben uns bei den ganz Kleinen nicht getraut, zu versuchen sie zu fotografieren, wir hatten doch Angst, daß die Eltern sich evtl. gestört fühlen könnten und dann das Gelege vielleicht im Stich gelassen hätten! Später waren sie dann auch schon an uns gewöhnt, und haben sich, selbst wenn wir in der geöffneten Balkontür standen, nicht mehr stören lassen!

Das war dann ein eifriges und fleißiges Hin- und Herfliegen zum Futterbeschaffen für 4 sehr hungrige Schnäbelchen, die beiden hatten wirklich alle Flügel voll zu tun!:yes:

Nur die Ruhe, jeder kriegt was!

Ja, und dann kam, was im April ja nicht so selten ist, ein heftiger Wetterumschwung mit fürchterlichem, richtig peitschendem Regen und Sturm,88| der Regen kam durch den heftigen Wind bis hinten auf den Balkon, das ganze begann auch noch in den Abendstunden, es war schon dunkel, die Amselmama hockte auf ihren Jungen, es war ein Anblick zum Erbarmen,:( und ich hatte solche Angst, daß der Sturm das Nest vielleicht sogar runterweht, und ob ihr es glaubt oder nicht, ich hab mir einen großen Schirm und Schnur geholt, bin in den Graus auf den Balkon raus, hab ganz lieb und ruhig mit meiner Amselmama gesprochen, sie blieb auch fein auf dem Nest sitzen und machte keinerlei Anstalten, abzustreichen, und hab an das Regal vor das Nest mit Schnur den aufgespannten Schirm befestigt,:yes: es war ein Anblick für Götter,:)) aber es hat gehalten, und Mama und Kinder waren nun doch ein bissel vor Wind und Regen geschützt!
Ich war klatschnass, aber glücklich, und hab in der Nacht kaum geschlafen, bin immer mal wieder gucken gegangen, ob alles in Ordnung war!
Am anderen Tag war der Spuk dann wieder vorbei, ich hab meine Konstruktion wieder abgebaut, Mama und Kinder waren unbeschadet geblieben und ich glaub, sie haben sich sehr über meine Hilfe gefreut!:yes:

Satt und zufrieden!

Später hab ich noch einmal hilfreich eingreifen müssen, da war es (Aprilwetter halt!) über mehrere Tage soooo heiß, und die Kleinen lagen in ihrem Nest mit weit geöffneten Schnäbelchen,88| man konnte richtig sehen, daß sie Durst hatten, da hab ich ein kleines Fläschchen mit einer Pipette mit Wasser gefüllt, und bei Abwesenheit beider Eltern den Kleinen mit der Pipette Wasser in die geöffneten Schnäbelchen geträufelt, und auch da hatte ich den Eindruck, sie waren richtig glücklich!:D

Und so wuchsen sie zu feinen großen Amselkindern heran, sie paßten schon fast nicht mehr in das langsam sehr eng werdende Nest, saßen auch schon mal auf dem Rand und probierten die Flügelchen aus, sie wurden flügge und die Zeit des Abschieds rückte immer näher!:-/

Wir werden langsam zu groß für den kleenen Pott...

Die Elterntiere begannen zu locken…

Papa lockt vom Balkongeländer!

und langsam und allmählich folgte ein Kind nach dem anderen und verließ das schützende Nest! Sie flogen zuerst mal auf das noch aufgestellte Vogelhäuschen vom Winter

Ich bleib hier!

und dann aufs Balkongeländer, aber sich dann „todesmutig“ in die Tiefe von 3 Etagen zu stürzen, das dauerte doch noch eine ganze Weile, obwohl Mama und Papa unten eifrig lockten und riefen!

Aber eines nach dem anderen hat es geschafft, wurde stolz und glücklich von den Eltern unten in Empfang genommen, bis auf eines, unser Nesthäkchen, aufgrund seines herrlich gesträubten Gefieders von uns „Punky“ getauft! :))

wollte einfach nicht fort! Punky, hihihi!

Punky wich und wankte nicht,:no: er hat noch 3 Tage und Nächte ganz allein in dem Vogelhäuschen gesessen,:yes: bis er sich endlich auch entschlossen hat, den anderen zu folgen!

Damit war dann das Nest verwaist und die schöne Zeit mit unseren Vögelchen beendet! Aber wir waren so glücklich, daß alle groß geworden sind und es geschafft haben, ins Leben hinauszufliegen!

Eines muß ich noch erzählen, während der Brut- und Aufzuchtszeit waren durch Björn, der bei den anderen Kindern natürlich erzählt hat, was sich da wunderschönes auf unserem Balkon tat, die Neugierde geweckt worden bei den anderen Kindern, und eines nach dem anderen kam, schellte bei uns und fragte, ob es denn auch mal gucken dürfte, und natürlich durften sie, ich hab dann immer geguckt, ob die Eltern weg waren, und die Kinder waren immer so leise und behutsam, ganz vorsichtig haben sie dann geguckt, und hatten so leuchtende Augen, das war so schön! Sowas erlebt man ja auch nicht alle Tage!:no:
Als dann die ganze Kinderschar nun ausgeflogen war, wurden sie ja noch unten am Boden weiter von den Eltern gefüttert, so ganz richtig fliegen ging ja auch noch nicht so gut, jaaa, und dann schellte hier wieder ein aufgeregtes Kind nach dem anderen, ob die Vögelchen wohl aus dem Nest gefallen wären, sie säßen alle unten auf dem Boden, da gab es dann erst mal Nachhilfeunterricht in Biologie, daß das so richtig und in Ordnung sei und sie sich keine Sorgen zu machen brauchten, und auch bitte nicht anfassen, die Eltern würden sich auch am Boden weiter kümmern, da waren sie alle glücklich und beruhigt!

Ich hab ein kleines Album bei Flickr mit allen Bildchen gemacht, es wären zuviele für den Eintrag geworden, wer mag, kann gucken:

wollte einfach nicht fort! Punky, hihihi!

Die Bildqualität ist nicht immer ganz besonders gut,:no: ich hab die Bilder abfotografiert, da ich nicht über einen Scanner verfüge, allerdings war auch manches Originalbild schon nicht so ganz scharf, weil man immer ein bissel „in Hektik“ fotografiert hat, um die Elterntiere nicht zu stören! Ich hoffe, ihr habt trotzdem eure Freude daran!

Damit und mit noch einem kleinen Gedichtchen entlasse ich euch in einen hoffentlich schönen Montag, kommt gut wieder in die neue Woche!

Amsel singt im Himmelssaal

Amsel singt im Himmelssaal.
Eine kahle Pappelspitze
wählte sie sich aus zum Sitze
für ihr Lied hoch überm Tal.

Wolken fliegen in den Raum,
wie die Pferde ohne Zaum,
jagen an dem Berg entlang,
leidenschaftlich von Gebärde
wie der frische Amselsang.

(Max Dauthendey)

:wave:

26 Gedanken zu “Amsel-Elternfreuden auf Balkonien!

  1. Meine liebe Monika,

    es ist schön,in fast in allen Blögchen von Elternfreuden zu lesen und zu sehen,seien es die Eisbären oder die Amseln!Sei es in den Zoos oder auf Balkonien.Noch dazu,wo nun doch der Winter nochmal auftrumpfen will.
    Das Nest in den Kräutertöpfchen ist nedlich,fast schon ein Luxusappartement.So etwas ist wirklich wunderschön zu beobachten,ich durfte das als Kind auch einmal erleben.
    Als Retterin hast du dich gut bewährt in allen Wetterunbilden,bei Sturm und Trockenheit.Das hätte ich auch getan.Die Amseln haben sicher ein „Dankeschön“ gezwitschert!
    Der kleine „Punky“ ist allerliebst!
    Auch wenn der Abschied schwer fiel,aber man freut sich,wenn es alle geschafft haben.
    Es berührt auch,wenn Kinder noch so viel Interesse an Tieren und der Natur zeigen.
    Herzlichen Dank fürs Teilen dieses besonderen Erlebens,die Fotos,die Gedichte und das gelungene mühevolle Album-alles sehr fein!

    Für dich und Mimilein auch einen guten Montag und eine angenehme neue Woche und liebste Grüße
    Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, guck, das dachte ich auch gestern, überall Elternfreuden, ich kann zwar nicht mit Eisbärchen dienen, aber mit kleinen Vögelchen, hihihi!
      Und hier will es der Winter wohl auch noch mal wissen, es hat gestern nacht sogar wieder gefroren!
      Ich hab es kaum fassen können damals, daß sie sich die kleinen Kräutertöpfchen zum brüten ausgesucht haben, aber die Vögelchen sind ja so geschickt im Nestbau!
      Ach, wie schön, da hast du das als Kind auch mal erleben dürfen, es ist wirklich berührend, nicht wahr?
      Die Amseln haben wirklich ein „Dankeschön“ gezwitschert, noch Jahre danach kam der Amselmann immer auf den Balkon im Frühling, um zu singen, leider haben sie beim zweiten Versuch, auf unserem Balkon zu brüten, das Pech gehabt, daß die Elstern über das Gelege geraten sind, da hatten sie das Nest wohl zu weit vorne am Balkon angebracht!Danach sind sie zum brüten nicht wiedergekommen, das war schon traurig, aber heute so mit Mimi bin ich ganz froh, ich müßte sie ja dann doch schon früh dabei stören, weil ich Mimi ja nicht den ganzen Frühling und Sommer drin behalten könnte!
      Punky war echt unser Liebling, das sah so knuffig aus, wie er da hartnäckig in dem Vogelhäuschen sitzen blieb, das lustige war ja auch, daß die Eltern ihn auch da weiter gefüttert haben! Warum hätte er sich da so früh in die Tiefe stürzen sollen, lach! Schlaues kleines Kerlchen!
      Oh, ja, die Freude war wirklich groß, daß es alle geschafft haben!
      Genau das hat mich auch so berührt, daß die Kinder solches Interesse und auch solche Behutsamkeit hatten für die Vögelchen, ich denke immer, man traut ihnen viel zu wenig zu und es wird auch leider nicht mehr so vermittelt heute, wie schön die Natur mit all ihren Geschöpfen ist!

      Ich freu mich sehr, daß du deine Freude an allem hattest, wünsche dir auch von Herzen einen guten Montag mit liebsten Grüßen
      Monika.

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  2. Liebe Monika,

    zunächst bin ich sehr froh, dass du offensichtlich schon so gesund bist, um dein Blögchen wieder zu betreiben – das ist fein, denn es wurde sehr vermisst!

    Die Amselgeschichte ist so herzig und erhellt den etwas trüben Tag heute.
    Ja, es ist etwas Wunderbares eine Vogelaufzucht so hautnah beobachten und miterleben zu können. Die Nestauswahl auf Balkonien war ein großer Glücksfall für alle. Der Bruttrieb ist übrigens so groß, dass sich die Vogeleltern auch bei kleineren Manipulationen wie mit deinem Regenschutz nicht stören lassen.

    Hab vielen Dank für diese bezaubernde Reportage und die feinen Bilder mit den humorigen Kommentaren.
    Man wundert sich immer, wie ein so großer Vogel wie die Amsel, sich fast unsichtbar und tief auf die Eier und die Jungvögel zum Brüten und Hudern setzen kann und wie die größer werdenden Jungvögel überhaupt noch reinpassen bis zum Abflug.
    Und dann die Aufregung, wenn sie das Nest verlassen. Die schrillen Warnrufe der Amseleltern angesichts einer Katze oder anderer Gefahren. Ich habe mal erlebt, wie eine Amsel in meinem Garten meine Katze in Kamikaze Manier verscheuchte, um ihre Jungen am Boden zu schützen.

    Es ist immer wieder erstaunlich, welche Orte sich Vögel zum Nestbau aussuchen. Man hört das zum Beispiel auch von Stockenten, die in Städten oftmals auf Balkonen brüten, wobei nachher der Abflug ins nächste Gewässer das größte Problem ist…..

    Fein, dass dein Björn und seine Freunde die Aufzucht auch so hautnah miterleben konnten.

    Einen schönen Wochenanfang an dich und Mimi, auch von Django, der nun wieder öfters die häusliche Gemütlichkeit genießt.

    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ja, bis auf ein bissel Husten geht es nun wieder, ich hoffe, daß bleibt auch so, obwohl der Winter wohl nochmal Stärke zeigen möchte, es hat doch tatsächlich wieder gefroren gestern nacht!
      Und lieben Dank fürs vermissen!

      Da freu ich mich nun sehr, daß der Eintrag mal wieder einen trüben Tag erhellen kann!
      Das Album war ein bissel eine Herausforderung, hihihi, ich konnte erst nicht damit zurecht kommen, wie ich nun die Kommentare in die Bilder bekomme, das hat gedauert, aber letztlich hat es dann doch geklappt! Fein, daß es gefallen hat!

      Das hab ich auch gedacht beim Anblick von dem Nest, es ist ja nicht so riesig, trotzdem konnte man die Mutter manchmal kaum sehen, und als die Jungen größer wurden, das war wirklich erstaunlich, wie eng sie sich zusammenkuschelten, um überhaupt noch ins Nest zu passen!
      Das war wirklich eine Aufregung, wir sind hier kaum eine Minute vom Beobachtungsposten gewichen, und ehrlich, man hatte selbst ein ganz flaues Gefühl, wenn die Kleinen noch so unbeholfen auf dem Balkongeländer saßen, und sich dann irgendwann einfach in die Tiefe stürzten! Wir sind auch immer sofort gucken gegangen, ob sie heil und sicher gelandet sind!
      Oh, ja, auch die ja eigentlich kleinen Amseleltern sind sehr wehrhaft, wenn es um ihre Brut geht, da scheuen sie auch den Angriff auf eine Katze nicht, oder sie tricksen diese aus, indem sie so tun, als wären sie krank und flügellahm und mit Hopsen am Boden die Katze weglocken von der Brut, um im letzten Moment dann doch aufzufliegen!

      Das hatten wir hier mal in der Tageszeitung, daß Enten auf einem Balkon, wohl auch in den oberen Stockwerken, gebrütet haben, da hat wohl der Abflug so gar nicht geklappt, und die Leute, denen der Balkon gehörte, haben dann kurzerhand Mama und Kinder zusammen in einem Karton verpackt und an den nächsten See gebracht, das war so schön!

      Björn hat sich immer sehr für Natur und Tiere interessiert, er hatte einen sehr naturverbundenen und tierlieben Großvater, der ihn da überall hin mit nahm und ihn an- und eingewiesen hat, das prägt, und er hat als Kind sein Wissen natürlich gerne und stolz weitergegeben! Und ich hatte meine helle Freude an den Kindern, sie waren auch wirklich so behutsam beim gucken, das war richtig berührend!

      Wir wünschen ebenfalls einen guten und schönen Wochenanfang, oh, fein, daß Django nun doch wieder mehr die häusliche Gemütlichkeit sucht, Mimi läßt mal wieder liebe Schnurrgrüße übersenden, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Ja, liebe Monika,

    das kann ich alles so gut nachempfinden, hatten wir doch auch Amseln im Balkonkasten zwischen Stiefmütterchen.
    Es war so heiß und trocken, dass ich Vogelkinderfutter im Fachgeschäft holte und zusammen mit einer Schale Wasser daneben stellte.

    Mutter&Kinder kamen durch und die Freude war groß, genau wie bei dir:)

    Ich freue mich, dass du deine Amsel-Elternfreuden auf Balkonien so fein niedergeschrieben hast, und wie du dir denken kannst, auch über die passenden schönen Gedichte.

    Hab noch einen schönen Abend!

    LG Brigitte

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    • Huhu, liebe Brigitte,
      ach, isses schön, da hab ich mal wieder Erinnerungen angeschoben!
      Also kennst du das auch, Vogelkinder auf dem Balkon, zwischen Stiefmütterchen ist aber auch ein ganz wunderschöner Platz dafür!
      Da freut man sich wie Bolle, nicht wahr, wenn es gelingt, ein bissel mitzuhelfen, daß die Kleinen dann auch flügge werden können!

      Ich hab so einen Spaß, daß dir mein Bericht gefallen hat, und eben auch wieder die Gedichte, man glaubt manchmal gar nicht, wofür man alles Gedichte finden kann!

      Hab auch noch einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Nachtrag:
    Liebe Monika,

    ich habe vergessen die beiden schönen Gedichte lobend zu erwähnen und dass Punky ein echter Amselprinz war!

    Ich muss mal suchen, ob ich das super Video von einer Entenrettung nochmal finde.

    LG
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ich wundere mich manchmal selber, wofür es nicht alles Gedichte zu finden gibt, das ist bei jedem neuen Eintrag immer meine besondere Suchfreude, hihihi!
      Punky war echt der Hit, wir haben sehr über ihn gelacht, Amselprinz paßt!

      Oh, ja, guck doch mal, ob du das wiederfindest, das wäre fein!

      Schönen Abend gewunschen und liebe Grüße
      Monika.

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    • Du hast es gefunden, was ist das schööööön, bitte alle gucken, das ist einfach überwältigend, ich hätte den Mann küssen können, das ist mal ein äußerst sympathischer Banker, dem würd ich sogar mein Geld anvertrauen, lach, was er sich da für eine Mühe gegeben hat, und alle sind heil gelandet, und als dann Mama und Kinder endlich am See waren, hab ich hier vor dem Video applaudiert, es ist einfach nur schön! Ganz lieben Dank fürs Suchen und Finden, das ist ein absolutes Highlight!

      Schönen Abend und liebe Grüße
      Monika.

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  5. Ihr Lieben,

    was mich bei dieser Entenrettung und vielen andern, die ich schon im Netz gefunden habe, so beeindruckt ist, dass die Entenmutter solange wartet, bis alle Küken beisammen sind. Ergo: Entenmütter können wohl doch zählen!

    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

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  6. Liebe Monika,

    nun hast du mir ja ein tolles Lächeln ins Gesicht gezaubert!! :)
    Die Bilder von den Amseln sind ja zu niedlich!!
    Ich kann es kaum fassen, dass sie bei dir auf dem Balkon gebrütet haben, so ein Glück hätte ich ja auch gerne. Naja, aber bei mir sind sie in den Hecken im Garten und ich konnte die kleinen letztes Jahr auch bewundern und beobachten.

    Dieses Jahr gibt es sicher auch wieder JUnge, denn es sind sogar mehrere Paare im Garten zu sehen.

    Danke dir für diesen tollen Eintrag und die schönen Bilder.

    einen schönen Tag dir
    und liebe Grüße an dich
    Conchi

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    • Liebe Conchi,
      hach, das wußte ich, daß du dich über diesen Eintrag freust, und ich freu mich jetzt doll über dein Lächeln!
      Herrlich, nicht wahr, ich konnte es damals auch kaum glauben, als ich sah, daß sie auf dem Balkon ein Nest bauten, sie haben es dann noch einmal versucht, aber da sind ihnen leider die Elstern übers Gelege gekommen, weil sie es wohl zu sehr nach vorne gebaut hatten, danach haben sie es nicht mehr versucht. Und heute mit Mimi wäre das ja auch nicht möglich, ich kann meinen Bonsai-Tiger ja nicht das ganze Frühjahr drinnen halten!
      Wie schön, daß sie bei dir auf jeden Fall in den Hecken brüten, da kann man ja meist auch gut gucken!

      Ich hab mich selbst gefreut über diesen Eintrag, hihihi, danke für deinen lieben Kommentar, hab noch einen schönen Abend, liebe und herzlichste Grüße
      Monika.

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  7. Herzerwärmend schön! In unserer Tujahecke hat vor kurzem auch eine Amsel ihr Nest gebaut. Ich war ganz glücklich, wieder einmal „Herbergsmutter“ zu sein. Vorgestern in der Frühe haben wir dann das zerstörte Nest und die Eier auf der Erde liegend gefunden; vermutlich das Werk einer Katze oder eines größeren Vogels. Ich finde das sehr traurig und verstehe vor allem die Katzenhalter nicht. Sie sind sogar per Gesetz verpflichtet, ihre Stubentiger während der Brutzeit im Haus zu halten, aber niemand richtet sich danach.

    Danke für die schönen Bilder, vor allem Punky hat es mir angetan.

    Alles Liebe und auf Wiederlesen,
    Sabine

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    • Liebe Sabine,
      da freu ich mich sehr, daß dir der Eintrag gefallen hat!
      Ach, schade, daß eure Amsel es nicht geschafft hat, so wie du es schilderst, tippe ich aber eher auf Dohlen oder Elstern, „meine“ Amseln haben im darauffolgenden Jahr auch noch mal ein Nest auf dem Balkon errichtet, leider aber wohl etwas zu sehr nach vorne gerichtet, da sind dann die Elstern drüber gegangen, ich konnte es auch leider nicht mehr verhindern, als ich dazu kam, war schon alles passiert, das war auch sehr traurig! Danach haben sie es auch nicht nochmal versucht!
      Der Bau der Nester in Hecken ist gerade bei Amseln beliebt, und macht es eigentlich Gott sei Dank Katzen schwer, da dran zu kommen, weil die dünnen Äste zu sehr schwanken, und für ein Gelege interessiert sich eine Katze nicht! Da wird es erst gefährlich, wenn die Jungvögel flügge werden und am Boden gefüttert werden, da haben die Vogeleltern aber auch so ihre Strategien, hab ich bei „meinen“ damals auch beobachtet, entweder starten sie zum „Kamikazeangriff“ oder sie locken die Katze mit vorgetäuschter Flugunfähigkeit weg, um dann kurz vor ihrer Nase doch aufzufliegen!
      Auf meinem Balkon würde ich aber nun mittlerweile den Nestbau frühzeitig stören, weil ich Mimi doch nicht vom Balkon fernhalten kann, und es täte mir dann doch zu leid um die Vögelchen, die ja letztlich dann auch gar keine Ruhe hätten zum Nisten!

      Punky war echt ein Hit, er hat hier richtig für Stimmung gesorgt, als er sich fast 3 Tage nach dem Abflug aller Geschwister stante pede weigerte, sich ebenfalls in die Tiefe zu stürzen, lach! Und er sah halt auch so knuffig aus!

      Ich wünsch dir einen schönen Abend, liebe Grüße
      Monika.

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  8. Liebe Monika, ich habe mir gerade noch einmal diesen Beitrag von Dir, auf den Du bei Steve und seinem Frauchen verlinkt hattest, zu Gemüte geführt. Ja, die Amseln sind mitunter bei der Auswahl des Bauplatzes für ihr Nest sehr erfindungsreich. Dein Beispiel hier erinnerte mich an ein Amselnest in unserem Garten, das auch einige ungeahnte Folgen nach sich zog. Falls Du magst, kannst Du gern einmal schauen. Ich habe auch in meinem Blog darüber berichtet: https://buecherstaub.com/2011/08/07/amselfamilie-mit-hausboot/
    LG von der Silberdistel

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    • Ach, das freut mich sehr, daß du bei diesem Eintrag gelandet bist durch den Link bei Jutta und Steve! Das war so eine feine Zeit, als die Amseln bei uns gebrütet haben, da denke ich so oft und so gerne dran, und ich war total verwundert damals, daß sie sich diesen kleinen Kräuterpott für ihr Nest ausgesucht haben. Und hab jetzt gerade mal nach deinem Eintrag geguckt, ich lach mich weg, deine Amseln hatten sogar ein Boot, nicht zu fassen! Da hattet ihr ja auch wirklich Aufregung genug, um eure Samtpfoten davon abzuhalten, die Amselfamilie noch vor dem eigentlichen entstehen zu zerstören, aber zum Glück ist ja alles glimpflich abgelaufen, das ist so eine feine Geschichte, danke, daß du sie mir verlinkt hast!
      Dazumalen hatte ich Mimi ja noch nicht, im nächsten Jahr hat dann Frau Amsel wieder ein neues Nest errichtet, leider aber etwas weiter vorne auf dem Brett mit den Kräutern, und es waren auch schon Eier und ein geschlüpftes Küken im Nest, als die Elstern hier drüber gegangen sind, ich war im hinteren Teil der Wohnung und hörte das Geschrei, aber als ich dazu kam und die Elstern verscheuchen konnte, war leider schon alles geschehen, die Eier waren zerstört, das Junge war tot, ich war so traurig, und ganz schlimm war, das am Mittag nach der Schule Björn beizubringen, der sich schon so auf die nächste Brut gefreut hatte. Das war ein sehr trauriger Tag, und danach sind sie zum brüten nicht wiedergekommen, aber Herr Amsel hat ganz treulich noch manches Jahr genau dort, wo sie gebrütet hatten, gesessen am Abend und uns sein Lied gesungen, das fanden wir so schön und lieb! Er tat dies nur abends, aber als dann später ein Kaninchen von uns starb, das abgedeckt noch in seinem Käfig lag bis zur Beerdigung, da saß er am Mittag dort und hat gesungen, das hat mir richtig eine Gänsehaut gemacht!
      Danke, daß du geguckt hast hier, und liebe Grüße
      Monika.

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  9. Liebe Monika,
    schön, dass du mich auf diesen Eintrag hingewiesen hast!
    Die Amseln im Kräutertopf, die sind nur schwer oder fast gar nicht zu überbieten!!
    Und mir gefällt deine Regen-Hilfsaktion schon sehr!
    Schön, dass es damals ein gutes Ende für alle gegeben hat… auch für den letzten Nesthocker!
    Liebe Grüsse
    Christa

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Christa,
      hach, fein, da freu ich mich, daß du geguckt hast!
      Wir haben damals nicht schlecht gestaunt, als wir den Nestbau im Kräutertopf gesehen haben, wir hätten nie gedacht, daß das klappt! Es war so ein schönes Erlebnis, zumal Björn ja auch so sehr seine Freude daran hatte und ich immer ganz gerührt war, daß die Freunde, die er zum gucken anschleppte, immer so behutsam dabei waren!
      Die Regen-Hilfsaktion war echt der Hammer, lach, ich war klatschnaß, aber meine Vögelchen geschützt und ich so froh. Ich hatte zwischendurch so Angst, daß die Amselmama abstreift, aber nein, sie blieb sitzen, sie wußte wohl, daß ich es gut meinte! Das Erlebnis mit dem Brutgeschäft hat sich ganz fest eingeprägt, auch Björn erinnert sich da immer noch gerne dran.
      Ja, auch unser Punky hat es geschafft, ins Leben hinaus zu fliegen, und ich denke auch immer noch mit Rührung daran, daß der Amselpapa nach der erfolgreichen Brut noch lange Jahre auf Balkonien oben auf dem Regal saß abends und aus voller Kehle sang, das war so schön!
      Liebe Grüße nach Kanada und lieben Dank für deinen lieben Kommentar,
      Monika.

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