Uhren umstellen – Sommerzeit!

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Mit der Uhr in der Hand

Wir leben in ’ner eiligen, hastigen Zeit
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
der eine, der schiebt heut den andern beiseit
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.
Wir drängen alle vorwärts, ob Hinz oder Kunz,
sind stets außer uns, und wir kommen nie zu uns,
denn wir werden mit uns ja nur flüchtig bekannt
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Der Tag der beginnt schon in eiligem Lauf
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
der Wecker, der weckt uns, wir stehen schon auf
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.
Schnell ziehen wir uns an, und wir schlingen unseren Schmaus,
der ist noch nicht runter, da treten wir aus
und sitzen selbst dort an der hinteren Wand
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Wir turnen, wir trainieren, zum Masseur gehen wir hin
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
mal sind wir zu dick, mal sind wir zu dünn
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.
Wir gehn nie, sind nur auf dem Laufenden stets,
wenn wir mal wen treffen, dann fragen wir: Wie gehts?
Und eh der es uns sagt, sind wir weiter gerannt
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Wir fahren in die Ferien und sitzen am Strand,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
erwarten die Post, den geschäftlichen Stand
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.
Ein Buch mal zu lesen, das wär ein Genuß –
wir lesen den Anfang und schauen nach dem Schluß,
durchblättern den Goethe, durchfliegen den Kant
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Wir machen ne Reise im Automobil
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
wir reisen nicht mehr, wir rasen zum Ziel,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.
Fragt man uns: Die Gegend, die war wohl sehr schön?
Dann sagen wir ja und wir haben nichts gesehen,
denn wir fuhren bloß vorbei ohne Sinn und Verstand
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

Die Liebe, die Ehe betreiben wir als Sport
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
wir finden uns, verbinden uns und – pflanzen uns fort
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.
Will sie ihn mal küssen, dann stellt er sich froh –
und denkt sich: Nun mach schon, ich muß ins Büro –
Und er drückt sie ans Herz und küßt sie galant
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

So eilen wir durchs Leben ohne Freud und Pläsier,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
da, plötzlich steht einer, ist mächtiger als wir,
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.
Der sagt: Du brauchst nicht auf die Uhr mehr zu sehn,
denn meine geht weiter und deine bleibt stehen
und er winkt uns hinüber ins andere Land
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand.

(Otto Reutter)

Die Uhr (von mittelniederdeutsch ûr(e), ursprünglich lateinisch hora (Stunde) ist ein Messgerät, das den aktuellen Zeitpunkt anzeigt oder eine Zeitspanne misst. In ihrer mehrere Jahrtausende umfassenden Entwicklungsgeschichte von der einfachen Elementaruhr bis zur hochpräzisen Atomuhr stand und steht sie in vielschichtiger Wechselwirkung zur kulturellen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Menschheit.

Die Uhr repräsentiert einen grundlegenden Parameter des menschlichen Zusammenlebens – die Zeit. In der Symbolik und der Kunst steht sie für den immerwährenden Fluss der Zeit, als Vanitas-Motiv für Vergänglichkeit und die eigene Sterblichkeit. Sie erscheint in Darstellungen aber auch als Hinweis auf Reichtum oder als Attribut der Mäßigung.

Heute ist die Uhr zum unverzichtbaren Begleiter in den unterschiedlichsten Bereichen des Alltags geworden. Die Armbanduhr begleitet ihren Träger als ständig verfügbare Zeitanzeige. Die elektronische Uhr findet sich in vielen Alltagsgegenständen, vom Haushaltsgerät über den Fernseher und Funkwecker bis zum Computer und dem Handy. In der technischen Arbeitswelt bestimmt die Zeitmessung sowohl komplizierte Produktionsabläufe, als auch einfach die Länge des Arbeitstages für die Beschäftigten.

Für Wissenschaft und Raumfahrt wurden hochpräzise Zeitsysteme (Weltzeit, Atomzeit) etabliert, die durch Zeitzeichensender und Satellitenfunk überall zur Verfügung stehen. In der Astronomie werden Zeiten bis in die Millionstelsekunde gemessen, während die Atomuhren der GPS-Satelliten heute besser als Nanosekunden arbeiten und die Laufzeitmessung elektromagnetischer Wellen sogar Genauigkeiten von
10 hoch 14 erreicht.

Zwar haben Elementar- und Räderuhren ihre zentrale Bedeutung zur Zeitmessung verloren, erfreuen sich aber immer noch großer Beliebtheit bei Enthusiasten und Sammlern von antiken Stücken.

(Quelle: Wikipedia) wer weiterlesen möchte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Uhr

Nun isses wieder so weit::yes: Die Uhren wurden in der Nacht von Samstag auf den heutigen Sonntag umgestellt, um eine Stunde voraus, statt 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr – Sommerzeit!:D

Über den Sinn oder Unsinn dieser alljährlich wiederkehrenden Aktion kann man trefflich streiten, fest steht, der angestrebte Effekt des Stromsparens ist jedenfalls nicht eingetreten!:no: Aber was in Deutschland einmal beschlossen worden ist, wird mitnichten so schnell wieder umgeschmissen, wo kämen wir denn da hin? („Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin,und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“ Kurt Marti, Schweizer Schriftsteller)

Etwas positives hat das ganze: Es ist abends länger hell! Und das ist für die Frühlings- und kommende Sommerzeit ein feiner Aspekt!;D

Lästig ist lediglich das Uhrenumstellen, und die besorgte Frage, hab ich keine vergessen? Der Computer ist ja da ein nettes Wesen, er stellt sich ganz von alleine auf die Sommerzeit um, brav!:))

Na, dann, kommt mit zum fröhlichen Uhrenumstellen!

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im Wohnzimmer

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in der Küche

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im Schlafzimmer, das ist Björns alte Kinderuhr!

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im Badezimmer, mit Thermometer und Hygrometer

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mein kleines Erbstück von Mama, das war ihre Lieblingsuhr!

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meine Kuckucksuhr, original aus dem Schwarzwald!

Ich hab im Wohnzimmer auch noch eine ganz alte, (als Nachbildung, kein Original!)

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Und in Björns ehemaligem Kinderzimmer gibt es noch ein feines Teil, eine Armbanduhr als Wanduhr

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ein Geschenk meiner Tante aus England!

Last but not least

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die Armbanduhr!

Uff, feddisch!:))

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Mimi hat natürlich auch noch ein feines Bildchen zum Uhrenumstellen für euch!

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Dann habt alle einen feinen Sonntag, trotz geklauter Stunde, aber mit herrlichstem Frühlingswetter

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Mimi ist die Zeitumstellung völlig wurscht, Hauptsache, es ist Balkonien-Wetter,

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der Dosenöffner trinkt fein seinen Kaffee mit ihr auf dem Balkon

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und die Sonne scheint ihr aufs Fell!

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Schönen Sonntag allerseits!

:wave:

Amsel-Elternfreuden auf Balkonien!

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Die Amseln haben Sonne getrunken

Die Amseln haben Sonne getrunken,
aus allen Gärten strahlen die Lieder,
in allen Herzen nisten die Amseln,
und alle Herzen werden zu Gärten
und blühen wieder.

Nun wachsen der Erde die großen Flügel
und allen Träumen neues Gefieder;
alle Menschen werden wie Vögel
und bauen Nester im Blauen.

Nun sprechen die Bäume in grünem Gedränge
und rauschen Gesänge zur hohen Sonne,
in allen Seelen badet die Sonne,
alle Wasser stehen in Flammen,
Frühling bringt Wasser und Feuer
liebend zusammen.

(Max Dauthendey)

Papa lockt nun aus der Nähe....

So lange versprochen,:yes: und nun endlich eingehalten, der Eintrag von unserem brütenden Amselpaar auf unserem Balkonien, Anfang der 1990-iger Jahre, das genaue Jahr weiß ich leider nicht mehr!:no:

Ich hab immer schon gerne Kräuter auf dem Balkon gezogen, so auch in diesem Jahr, und irgendwann bemerkte ich, daß genau diese Kräutertöpfchen sich ein Amselpärchen zum Nestbauen ausgesucht hatte!

Mama kaum zu sehen!

Es war kaum zu glauben, wie sicher und geschickt sie das Nest in den doch eher kleinen Töpfchen verankert hatten! Von nun an war der Balkon als Aufenthaltsort erst einmal tabu, wir wollten doch so gerne erleben, ob sie wirklich Eier ablegen und die Brut dort großziehen würden, eigentlich war es ja ein feiner Platz, schön überdacht und geschützt vor Regen, und in der 3. Etage, also auch relativ sicher vor Feinden!:yes:

Natürlich sind wir, wenn die Elternvögel mal nicht da waren, gucken gegangen, wie alles gedeiht, und eines Morgens lagen dann 4 grün-gesprenkelte Eier im Nest! Was für eine Freude!:D

Das Elternpaar wechselte sich nun beim Brüten treulich ab, auch der Papa saß geduldig auf den Eiern, nachts war aber hauptsächlich das Weibchen da!

Weiter gehts!

Die Lampe links auf dem Bild durften wir übrigens nachts getrost mal einschalten, um zu gucken, ob alles in Ordnung ist und es Mama gut geht! Das hat sie gar nicht irritiert!:no:

Amseln brüten mehrmals im Jahr, die erste Brut beginnt meist schon gegen Anfang März, da es bei unserem Pärchen schon Anfang April war, als sie auf unserem Balkon einzogen, gehe ich davon aus, daß es sich bereits um eine zweite Brut handelte!

Ich kann kaum beschreiben, wie wunderschön es war, als wir nun bei entsprechender Abwesenheit beider Elterntiere immer mal wieder nach dem Fortschritt des Geleges guckten, und irgendwann dann das erste, noch ganz feuchte Vögelchen im Nest lag! Und nach und nach dann die anderen drei schlüpften! :D

Geschlüpft!

Auf dem obigen Foto sind sie schon alle ein wenig älter, wir haben uns bei den ganz Kleinen nicht getraut, zu versuchen sie zu fotografieren, wir hatten doch Angst, daß die Eltern sich evtl. gestört fühlen könnten und dann das Gelege vielleicht im Stich gelassen hätten! Später waren sie dann auch schon an uns gewöhnt, und haben sich, selbst wenn wir in der geöffneten Balkontür standen, nicht mehr stören lassen!

Das war dann ein eifriges und fleißiges Hin- und Herfliegen zum Futterbeschaffen für 4 sehr hungrige Schnäbelchen, die beiden hatten wirklich alle Flügel voll zu tun!:yes:

Nur die Ruhe, jeder kriegt was!

Ja, und dann kam, was im April ja nicht so selten ist, ein heftiger Wetterumschwung mit fürchterlichem, richtig peitschendem Regen und Sturm,88| der Regen kam durch den heftigen Wind bis hinten auf den Balkon, das ganze begann auch noch in den Abendstunden, es war schon dunkel, die Amselmama hockte auf ihren Jungen, es war ein Anblick zum Erbarmen,:( und ich hatte solche Angst, daß der Sturm das Nest vielleicht sogar runterweht, und ob ihr es glaubt oder nicht, ich hab mir einen großen Schirm und Schnur geholt, bin in den Graus auf den Balkon raus, hab ganz lieb und ruhig mit meiner Amselmama gesprochen, sie blieb auch fein auf dem Nest sitzen und machte keinerlei Anstalten, abzustreichen, und hab an das Regal vor das Nest mit Schnur den aufgespannten Schirm befestigt,:yes: es war ein Anblick für Götter,:)) aber es hat gehalten, und Mama und Kinder waren nun doch ein bissel vor Wind und Regen geschützt!
Ich war klatschnass, aber glücklich, und hab in der Nacht kaum geschlafen, bin immer mal wieder gucken gegangen, ob alles in Ordnung war!
Am anderen Tag war der Spuk dann wieder vorbei, ich hab meine Konstruktion wieder abgebaut, Mama und Kinder waren unbeschadet geblieben und ich glaub, sie haben sich sehr über meine Hilfe gefreut!:yes:

Satt und zufrieden!

Später hab ich noch einmal hilfreich eingreifen müssen, da war es (Aprilwetter halt!) über mehrere Tage soooo heiß, und die Kleinen lagen in ihrem Nest mit weit geöffneten Schnäbelchen,88| man konnte richtig sehen, daß sie Durst hatten, da hab ich ein kleines Fläschchen mit einer Pipette mit Wasser gefüllt, und bei Abwesenheit beider Eltern den Kleinen mit der Pipette Wasser in die geöffneten Schnäbelchen geträufelt, und auch da hatte ich den Eindruck, sie waren richtig glücklich!:D

Und so wuchsen sie zu feinen großen Amselkindern heran, sie paßten schon fast nicht mehr in das langsam sehr eng werdende Nest, saßen auch schon mal auf dem Rand und probierten die Flügelchen aus, sie wurden flügge und die Zeit des Abschieds rückte immer näher!:-/

Wir werden langsam zu groß für den kleenen Pott...

Die Elterntiere begannen zu locken…

Papa lockt vom Balkongeländer!

und langsam und allmählich folgte ein Kind nach dem anderen und verließ das schützende Nest! Sie flogen zuerst mal auf das noch aufgestellte Vogelhäuschen vom Winter

Ich bleib hier!

und dann aufs Balkongeländer, aber sich dann „todesmutig“ in die Tiefe von 3 Etagen zu stürzen, das dauerte doch noch eine ganze Weile, obwohl Mama und Papa unten eifrig lockten und riefen!

Aber eines nach dem anderen hat es geschafft, wurde stolz und glücklich von den Eltern unten in Empfang genommen, bis auf eines, unser Nesthäkchen, aufgrund seines herrlich gesträubten Gefieders von uns „Punky“ getauft! :))

wollte einfach nicht fort! Punky, hihihi!

Punky wich und wankte nicht,:no: er hat noch 3 Tage und Nächte ganz allein in dem Vogelhäuschen gesessen,:yes: bis er sich endlich auch entschlossen hat, den anderen zu folgen!

Damit war dann das Nest verwaist und die schöne Zeit mit unseren Vögelchen beendet! Aber wir waren so glücklich, daß alle groß geworden sind und es geschafft haben, ins Leben hinauszufliegen!

Eines muß ich noch erzählen, während der Brut- und Aufzuchtszeit waren durch Björn, der bei den anderen Kindern natürlich erzählt hat, was sich da wunderschönes auf unserem Balkon tat, die Neugierde geweckt worden bei den anderen Kindern, und eines nach dem anderen kam, schellte bei uns und fragte, ob es denn auch mal gucken dürfte, und natürlich durften sie, ich hab dann immer geguckt, ob die Eltern weg waren, und die Kinder waren immer so leise und behutsam, ganz vorsichtig haben sie dann geguckt, und hatten so leuchtende Augen, das war so schön! Sowas erlebt man ja auch nicht alle Tage!:no:
Als dann die ganze Kinderschar nun ausgeflogen war, wurden sie ja noch unten am Boden weiter von den Eltern gefüttert, so ganz richtig fliegen ging ja auch noch nicht so gut, jaaa, und dann schellte hier wieder ein aufgeregtes Kind nach dem anderen, ob die Vögelchen wohl aus dem Nest gefallen wären, sie säßen alle unten auf dem Boden, da gab es dann erst mal Nachhilfeunterricht in Biologie, daß das so richtig und in Ordnung sei und sie sich keine Sorgen zu machen brauchten, und auch bitte nicht anfassen, die Eltern würden sich auch am Boden weiter kümmern, da waren sie alle glücklich und beruhigt!

Ich hab ein kleines Album bei Flickr mit allen Bildchen gemacht, es wären zuviele für den Eintrag geworden, wer mag, kann gucken:

wollte einfach nicht fort! Punky, hihihi!

Die Bildqualität ist nicht immer ganz besonders gut,:no: ich hab die Bilder abfotografiert, da ich nicht über einen Scanner verfüge, allerdings war auch manches Originalbild schon nicht so ganz scharf, weil man immer ein bissel „in Hektik“ fotografiert hat, um die Elterntiere nicht zu stören! Ich hoffe, ihr habt trotzdem eure Freude daran!

Damit und mit noch einem kleinen Gedichtchen entlasse ich euch in einen hoffentlich schönen Montag, kommt gut wieder in die neue Woche!

Amsel singt im Himmelssaal

Amsel singt im Himmelssaal.
Eine kahle Pappelspitze
wählte sie sich aus zum Sitze
für ihr Lied hoch überm Tal.

Wolken fliegen in den Raum,
wie die Pferde ohne Zaum,
jagen an dem Berg entlang,
leidenschaftlich von Gebärde
wie der frische Amselsang.

(Max Dauthendey)

:wave:

Unvergessen – Knut

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Du bist ein Schatten am Tage…

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Wo ich mein Zelt aufschlage,
da wohnst du bei mir dicht;
du bist mein Schatten am Tage
und in der Nacht mein Licht.

Wo ich auch nach dir frage,
find ich von dir Bericht,
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Du bist ein Schatten am Tage,
doch in der Nacht ein Licht;
du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

(Friedrich Rückert)

Und wieder der 19. März! Drei Jahre sind vergangen, nachdem Knuti zu seinem Daddy ging!

Ich hatte um Mitternacht ein Kerzchen an seiner kleinen Statue, mein liebes Geschenk von Brigitte/Plauen, angezündet, und als ich es so betrachtete, fiel mir das wunderschöne Lichtspiel auf! Da hab ich es fotografiert, und die Bilder gaben den Anlaß zu diesem kleinen Eintrag zu Ehren unseres Knut, der uns hier alle zusammengebracht hat, der so viele Freundschaften gestiftet hat und dem wir alle wunderschöne Erinnerungen an glückliche Tage zu verdanken haben, mit einem Lächeln trotz aller Wehmut!

We miss you, dear bear, every day!

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Das Kerzchen stand dahinter

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Aus eigenem Herzen geboren,
Nie besessen, dennoch verloren.

(Theodor Storm)

Danke, Knut, an dich und Thomas Dörflein, unser Dream-Team!

Info vom Co-Autor

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Im Frühling

Hier lieg ich auf dem Frühlingshügel:
Die Wolke wird mein Flügel,
ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag mir, all-einzige Liebe,
wo du bleibst, daß ich bei dir bliebe!
doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.

Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,
sehnend,
sich dehnend
in Lieben und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?

Die Wolke seh ich wandeln und den Fluß,
es dringt der Sonne goldner Kuß
mir tief bis ins Geblüt hinein;
die Augen, wunderbar berauschet,
tun, als schliefen sie ein,
nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.

Ich denke dies und denke das,
ich sehne mich, und weiß nicht recht, nach was:
Halb ist es Lust, halb ist es Klage;
mein Herz, o sage,
was webst du für Erinnerung
in golden grüner Zweige Dämmerung?
– Alte unnennbare Tage!

(Eduard Mörike)

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Hi, Folks,
heute muß ich mal wieder meine Pfichten als Co-Autor wahrnehmen, ich muß nämlich mein Frauchen krank melden!:(
Seit gestern plagt sie eine doofe Erkältung mit allem drum und dran!
Und da ich sie ja nun mit schnurren betreuen muß,:yes: wollte ich euch nur schnell davon informieren, nicht, daß ihr euch wundert, daß im geliebten Blögchen vom Dosenöffner nix weitergeht!

Gibt noch paar nette Bildkes, hat Frauchen mir lieberweise eben schnell fertiggemacht für hier, das Wochenende naht ja auch schon wieder, habt also schöne Tage in diesem herrlichen Frühling und ein wunderschönes Wochenende!

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hihihi, jetzt wißt ihr, warum das „Brotkasten“ heißt!

Liebe Grüße auch vom Frauchen, tschüssi
eure Mimi.

:wave:

Frühlingswochenende

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Wieder!

Wieder die ersten sonnigen Hauche,
lockend hinaus vor die düstere Stadt;
wieder am zitternden, treibenden Strauche
die ersten Knospen, das erste Blatt.

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Wieder auf leis ergrünenden Hängen
ersten Veilchens lieblicher Fund;
wieder mit ersten Jubelgesängen
hebt sich die Lerche vom scholligen Grund.

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Werdenden Frühlings verkündende Zeichen,
alte Genossen von Lust und Schmerz,
ach, wie entzückt ihr, ihr ewig Gleichen,
ewig auf’s neue das Menschenherz!

(Ferdinand von Saar)

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„Die linden Lüfte sind erwacht…“ und der Frühling „läßt sein blaues Band, wieder flattern durch die Lüfte…“!

Das erste Frühlingswochenende steht vor der Tür!:yes::D

Und auf meinem Balkon blüht meine Forsythie!:yes::D

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Mimi möchte natürlich auch noch was dazu sagen!

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Hi, Folks, und meine liebe tierische Freundesliste,
heute war es endlich mal wieder so weit, der Dosenöffner hat den Balkon inspiziert, dabei festgestellt, daß seine Forsythie blüht, na, das mußte ich mir natürlich aus der Nähe angucken, und so war heute das erste Mal wieder Brotkasten-Liegen angesagt!:yes:B):))

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Isses nicht herrlich? So kann es weitergehen, und Frauchen sagt, der Wetterbericht sagt, es geht so weiter, juuuuchhuuuu!:D
Und wenn das Wetter am Wochenende so wird wie angekündigt, dann isses sicher das erste Balkon-Wochenende dieses Jahres, freu, freu, der Dosenöffner hat auch schon den Liegestuhl parat gestellt,:yes: will er dann drin lesen, hehehe,;D wenn das mal klappt und ich nicht wieder schneller bin!:>>
Und vielleicht haben wir dann abends schon wieder romantische Beleuchtung auf dem Balkon!:yes:

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Ich wünsche allen meinen zwei- und vierbeinigen Freunden ein wunderschönes erstes richtiges Frühlingswochenende! Genießt es!
Tschüssi,
eure Mimi.

:wave:

Na, da schließe ich mich aber doch mal ganz herzlichst an, an die lieben Wünsche von Mimi, habt ein wunderschönes Frühlingswochenende, laßt es euch gut gehen und genießt es!

:wave:

D`r Fastelovend es erüwer – Aschermittwoch

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Daß nichts Ewigs…

Daß nichts Ewigs hier zu hoffen, lehret uns das schnelle Jahr,
macht die räuberische Stunde, die den Tag entführet, wahr.
Linder Südwind bricht den Frost, Sommers Glut vertreibt den Maien,
Weicht dem Herbst, der Früchte streut, und bald will es wieder schneien.
Doch der Mond erholt sich wieder, wenn er abgenommen hat;
wir, wenn wir einmal erreichen unsrer Väter Lagerstatt
werden nach dem Leibe Staub, sehen diese Welt nicht wieder.
Wer weiß ob uns morgen noch geht die göldne Sonne nieder!
Warum suchst du denn dein Geld so begierig aufzuheben?
Was des Erben Geiz entgeht, bringt dir Dank bei deinem Leben.

(Hans Aßmann von Abschatz)

Der Aschermittwoch (lateinisch Feria quarta cinerum, „vierter Tag (Mittwoch) der Asche“ oder Dies cinerum, „Tag der Asche“) stellt in der Westkirche seit dem Pontifikat Gregors des Großen den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit dar.
Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, im Gottesdienst am Aschermittwoch die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.
Seit der Spätantike mußten im Christentum Menschen, denen eine Kirchenbuße auferlegt wurde, am Anfang der Fastenzeit ein Bußgewand anziehen, und sie wurden mit Asche bestreut.
Während dieser Brauch um das Ende des 10. Jahrhunderts verlorenging, setzte sich die Aschenbestreuung aller Gläubigen durch, nachdem zunächst einzelne aus Solidarität mit den Büßern sie auf sich genommen hatten.
Das Aschenkreuz wurde ursprünglich bei Männern auf das Haupt gestreut und bei Frauen auf die Stirn gezeichnet. Heute sind beide Formen unabhängig vom Geschlecht üblich. Mit diesem Ritual soll der Mensch an seine Vergänglichkeit erinnert und zur Umkehr aufgerufen werden.

(Quelle: Wikipedia)

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(Popielec, Ash Wednesday, Julian Falat, 1881)

„Bedenke Mensch, daß du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (lateinisch: „Memento homo, quia pulvis es et in pulverem reverteris“)

„Die Zeit des Gauklers ist vorbei…“ (Reinhard Mey)

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„und das Fest, das wir endlos wähnen, hat doch, wie alles, seinen Schluß…“ (Reinhard Mey)

Der Fastelär 2014 ist Geschichte, Aschermittwoch!

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(Aschermittwoch, Carl Spitzweg)

Die Fastenzeit beginnt, die Zeit des Verzichts! Verzicht auf was?
In unserer heutigen von allem übersättigten Zeit, in der alles jederzeit vorhanden ist oder beschafft werden kann, keine einfache Frage!
Wir haben uns so an den Überfluß gewöhnt, da ist Verzicht nicht populär, nicht zeitgemäß!

Eines ist uns aber dabei abhanden gekommen: Zeit!
Auf die verzichten wir freiwillig, hetzen und hasten von einem Termin und einem Event zum anderen! Bloß nicht still stehen, bloß nicht innehalten!
Und daß hab ich mir nun für die Fastenzeit vorgenommen!
Zeit zu haben, sie mir bewußt zu nehmen, für meine Familie, meine Freunde, Menschen um mich rum!
Für die ganz bewußt genossene Tasse Kaffee am Morgen, für den Gesang der Vögel, für den Geruch des Frühlings, der nun bald wieder beginnt, für ein Buch, für ein Gespräch, für ein ganz dasein im Augenblick, im Jetzt und Hier! Denn der Augenblick ist kostbar und unwiderbringlich!
Nur die Gegenwart ist wichtig, die Vergangenheit ist unveränderbar und in die Zukunft blicken kann keiner!

„Wer zwingen will die Zeit, den wird sie selber zwingen;
Wer sie gewähren läßt, dem wird sie Rosen bringen.“
(Friedrich Rückert)

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Betrachtung der Zeit

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen,
mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht,
so ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

(Andreas Gryphius)

Ich wünsche euch eine gute Fastenzeit mit vielen schönen Augenblicken!

:wave:

Rusemondaach – von jitz un ens!

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Der Cölner Mummenschanz – Fastnacht 1825

Da das Alter, wie wir wissen,
nicht für Torheit helfen kann,
wär es ein gefundner Bissen
einem heitern alten Mann,

daß am Rhein, dem vielbeschwommnen,
Mummenschar sich zum Gefecht
rüstet gegen angekommnen
Feind, zu sichern altes Recht.

Auch dem Weisen fügt behäglich
sich die Torheit wohl zur Hand,
und so ist es gar verträglich,
wenn er sich mit euch verband.

Selbst Erasmus ging den Spuren
der Moria scherzend nach,
Ulrich Hutten mit Obskuren
derbe Lanzenkiele brach.

Löblich wird ein tolles Streben,
wenn es kurz ist und mit Sinn;
Heiterkeit zum Erdeleben
sei dem flüchtigen Rausch Gewinn.

Häufet nur an diesem Tage
kluger Torheit Vollgewicht,
daß mit uns die Nachwelt sage:
Jahre sind der Lieb und Pflicht.

(Johann Wolfgang von Goethe)

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(Rosenmontag auf dem Neumarkt 1836, Simon Meister)

Goethe nahm im Februar 1824 inkognito am neu entstandenen Kölner Karneval teil, nur wenige erkannten ihn auf dem Maskenball am Abend des Rosenmontags 1824 im Kölner Gürzenich.
1825 schrieb er dann auf Wunsch des damaliegen Präsidenten des Festkomitees sein oben eingestelltes Gedicht, das am 9. Februar 1825 in einem Extrablatt der Kölnischen Zeitung veröffentlicht wurde.

(Quelle: Goethe im Kölner Karneval)

http://www.koelner-karneval.info/Goethe_Karneval/Goethe-Karneval.html

Das Hochfest des Fastelär ist wieder da, der Rosenmontag!:>>

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Und beim Suchen nach einem passenden Gedicht bin ich dieses Mal auf den Herrn Goethe gestoßen, und mit diesem Gedicht und dem dazu passenden feinen alten Bild von Simon Meister stand das Motto dieses Rosenmontags-Eintrags fest: Rosenmontag im Wandel der Zeiten, von jetzt und anno dunnemals, oder eben siehe Titel: Kurz und knapp auf kölsch!:))

Zum einstimmen gibt es nun erst einmal was zum mitsingen, natürlich auch „historisch“!

aber auch diese Fassung ist wunderschön!

Weiter im Text mit historischen Hintergründen!:??:

Die geheimnisvolle Zahl 11 im Karneval! Woher sie kommt?

Die Elf gilt als närrische, geheimnisvolle und nicht zufällige Zahl. Der 11. Tag im 11. Monat markierte schon immer den Auftakt zu einer Zeit, deren Höhepunkt die Woche vor Aschermittwoch ist. Denn der 11.11., an dem auch St. Martin gefeiert wird, liegt genau 40 Tage vor Winteranfang, der zeitlich fast mit Weihnachten zusammenfällt. Noch einmal 40 Tage trennen Weihnachten von Maria Lichtmeß (markiert im Kalender den frühesten Fastnachtstermin), und rund weitere 40 Tage sind es dann bis Ostern. Ostern trennt wiederum 40 Tage von Christi Himmelfahrt, das einen neuen Jahresabschnitt einleitet. Die Zahl 40 findet sich auch im französischen Wort für die Fastnacht (carême) wieder, das aus „quarante“ abgeleitet wurde.
Eine andere Interpretation geht dahin, die Zahl „Elf“ sei ein Initialwort aus den Postulaten der Französischen Revolution (e = égalité, l = liberté, f = fraternité, elf).
Bei der Wiederbelebung des rheinischen Karnevals Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die 11 jedenfalls als Zahl interpretiert, die die Gleichheit aller Menschen unter der Narrenkappe versinnbildlicht, sozusagen eins neben eins.
Nach einer anderen Deutung ist der 11. November der Tag, an dem in früheren Zeiten die landwirtschaftlichen Betriebe ihre Arbeit bis zum Frühjahr einstellten. Knechte und Mägde bekamen an diesem Tag ihren Lohn ausgezahlt und feierten mit dem Geld ein ausgelassenes Fest.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

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Rosenmontag ist der Tag der großen Karnevalsumzüge. An diesem Tag ließ man in der Rheingegend am Abend die Fenster offen, damit sich die Engel etwas von der Mahlzeit holen konnten. Man glaubte, daß die Fastenzeit im Himmel besonders streng gehalten würde und gab den Engeln deshalb Gelegenheit, sich auch noch einmal tüchtig satt zu essen. Besonders die Kinder warteten voll Spannung vor der geschlossenen Tür, bis sie die Flügel rauschen und die Engel wieder fortfliegen hörten. Erst dann setzte sich die Familie zu Tisch.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Wenden wir uns nun langsam den Jahren des vorigen Jahrhunderts zu, die wir ja wohl alle erlebt haben88| (hört sich das nicht herrlich an, booooaaaah, sind wir schon alt!:))).
Manchmal ist es ja ein drolliger Zufall, daß man das, was man selbst plant, auf einmal überall sieht, so geschehen gestern in der Aktuellen Stunde vom Sonntag, 2. März 2014, guckt mal rein, auch nostalgisch!

http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/rubriken/digit/digitkarneval110.html

Schöööön, nicht wahr?!

Kommen wir nun zur persönlichen „History“, ich hatte euch ja schon mehrmals erzählt, daß ich als kleines Mädchen zur Schulzeit als Rotkäppchen verkleidet gegangen bin, davon gibt es leider kein Bildken, aber ich habe ein ganz altes historisches gefunden, guckt mal:

http://www.chroniknet.de/dspl_de.0.html?photo=83423

Ist das nicht niedlich? Mein Käppchen sah jedenfalls fast genauso aus!
Aber wenigstens das besagte Trägerröckchen kann ich euch zeigen, ich hab ein Bildchen aus dem 1. Schuljahr gefunden, mit Klassenkamerad und erster Lehrerin!;D

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Aber ein „Verkleidebildchen“ gibt es auch noch von mir, ich glaub, da war ich so 8 oder 9 Jahre alt!

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Das Karnevalsgen muß sich wohl ein wenig vererbt haben, ich hatte einen Onkel, der mit zwei Freunden (nicht nur im Karneval!) als Gesangsparodist aufgetreten ist, daß war immer ein absolutes Highlight, wenn sie es im Familienkreis taten!:D

Im Kindesalter zumindest hat es sich dann auch auf meinen Sohn ausgeweitet, heute ist er davon aber völlig „unbeleckt“,:)) aber als Kind war es halt auch für ihn ein Spaß!

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im Kindergarten als gestiefelter Kater, hellgrün mit Hut, leider das einzige Bildken und nicht so sehr gut zu erkennen!

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auch im Kindergarten, der kleine Clown vorne liegend rechts!

Und mit Mama zuhause
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und abends gemütlich auf der Couch mit dekorierter Wohnung!
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Ich hatte euch ja erzählt, daß ich Björns Kostüme immer alle selbst genäht habe, so natürlich auch den Clown, den gestiefelten Kater, später nochmal einen schwarzen Panther und sein Freund war dann sein Dompteur, das war im Kindergarten unter dem Motto „Zirkus“, da gab es dann auch für den Freund das passende Kostüm! In der Schule wurde es dann in einem Jahr Asterix, und da war er total glücklich über ein wunderschönes großes rosa Plüsch-Schweinchen,:)) daß ihm sein Freund geliehen hatte, eigentlich gehörte das ja zu Obelix,:yes: aber egal, es wurde unter den Arm geklemmt und los gings! Leider gibt es davon auch kein Bildchen!:no:

Für mich hab ich natürlich auch genäht, und so kommt ihr nun hier in den „Genuß“,:oops: mich aus den frühen 80-igern als Ungarin bewundern zu dürfen!;D

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Das Wetter meint es in diesem Jahr temperaturmäßig ja recht gut mit den Narren, und wenn es nicht noch zu regnen beginnt, könnte das ein feiner Rosenmontag werden, das war auch nicht in allen Jahren so, es gab auch Jahre, da wäre das bestmögliche und vor allem bestwärmende Kostüm ein dick bepelzter Eisbär gewesen! Guckt mal:

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Rhein-Herne-Kanal fast zugefroren! Lt. Datum auf dem Foto Febr. 85!

Bei solchen Temperaturen waren dann auch für die Kinder die schönsten Kostüme die, unter denen man sich schön dick anziehen konnte, so haben wir manchen Osterfelder (Stadtteil von Oberhausen) Kinderkarnevalszug erlebt, in einem Jahr hatten wir allerdings das Glück, daß Bekannte direkt am Zugweg wohnten, da hatten wir dann fröstelfreien Logenplatz am Fenster, das war toll! Und Kamelle gab es trotzdem, die wurden auch in die geöffneten Fenster geworfen!:yes:

Zum Osterfelder Kinderkarnevalszug hat sich mein Sohnemann auch als Erwachsener nochmal in eine Kostüm „werfen“ müssen,:)) er hat sein Patenkind dorthin begleitet, und der Kleine hat vehement darauf bestanden, daß sein Patenonkel da nicht unkostümiert hingehen könne, also gab es einen „Ritter Björn“ mit selbstgebasteltem Kettenhemd, der Kleine war restlos begeistert!:D

Ich hab auch noch so schöne Erinnerungen an die Fernseh-Sitzungsübertragungen der „Meenzer Fassenacht“, „Mainz bleibt Mainz“ und „Mainz, wie es singt und lacht“, ursprünglich mal zwei Sendungen, heute bekanntlich ja nur noch eine zusammengefaßt, wir hatten damals noch keinen Fernseher, das war so der Beginn der 60-iger Jahre, und da ist meine Mama immer nach oben zu Nachbarn zum Fernsehgucken gegangen, jaaa, das war dann wie großer Ball,:yes: fein zurechtgemacht, eine Flasche Wein und bissel Gebäck mitgenommen, man wollte sich ja auch erkenntlich zeigen, da hat sich meine Mama immer sehr drauf gefreut!:yes: Mein Papa hat derweil auf mich aufgepaßt, er war nicht so sehr für Karneval, allenfalls die „Mainzer Hofsänger“ fand er ganz toll!

Könnt ihr euch noch an Ernst Neger und sein „Heile, heile Gänsje“ erinnern?:-/

Ja, das waren noch Zeiten!;)

Und so nähern wir uns langsam dem Ende dieses „historischen Eintrages“, allerdings hat mein Co-Autor natürlich auch noch was hinzuzufügen, letztes Jahr war Mimi ja sogar Büttenrednerin, da dieses Jahr der Eintrag ja mehr der Nostalgie gewidmet war, hat sie ein Bildchen von ihrem Dosenöffner aus den 70-iger Jahren entdeckt, das beweist, daß ihr Frauchen schon immer ein Faible für Katzen hatte! Und das stellt sie euch jetzt hier noch ein!:yes:

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Mit einem Uralt-Bildchen aus den 60-igern vom Oberhausener Karnevalszug

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bunten Luftballons

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und einem dreifach donnernden Helau und Alaaf endet nun dieser historische Rosenmontags-Eintrag!

Bloem61

Habt einen feinen, fröhlichen Rosenmontag!

:wave: