Lesen und schreiben – Bibliotheken und Bücher

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Ob ich Biblio- was bin?
Phile? „Freund von Büchern“ meinen Sie?
Na, und ob ich das bin!
Ha! und wie!

Mir sind Bücher, was den anderen Leuten
Weiber, Tanz, Gesellschaft, Kartenspiel,
Turnsport, Wein und weiß ich was, bedeuten.
Meine Bücher — wie beliebt? Wieviel?

Was, zum Henker, kümmert mich die Zahl.
Bitte, doch mich auszureden lassen.
Jedenfalls: Viel mehr, als mein Regal
halb imstande ist zu fassen.

Unterhaltung? Ja, bei Gott, das geben
sie mir reichlich. Morgens zwölfmal nur
nüchtern zwanzig Brockhausbände heben —
Hei! das gibt den Muskeln die Latur.

Oh, ich mußte meine Bücherei,
wenn ich je verreiste, stets vermissen.
Ob ein Stuhl zu hoch, zu niedrig sei,
sechzig Bücher sind wie sechzig Kissen.

Ja natürlich auch vom künstlerischen
Standpunkt. Denn ich weiß die Rücken
so nach Gold und Lederton zu mischen,
daß sie wie ein Bild die Stube schmücken.

Äußerlich? Mein Bester, Sie vergessen
meine ungeheure Leidenschaft,
Pflanzen fürs Herbarium zu pressen.
Bücher lasten, Bücher haben Kraft.

Junger Freund, Sie sind recht unerfahren,
und Sie fragen etwas reichlich frei.
Auch bei andern Menschen als Barbaren
gehen schließlich Bücher mal entzwei.

Wie? – ich jemals auch in Büchern lese??
Oh, sie unerhörter Ese—
Nein, pardon! – Doch positus, ich säße
auf dem Lokus und Sie harrten
draußen meiner Rückkehr, ach dann nur
ja nicht länger auf mich warten.
Denn der Lokus ist bei mir ein Garten,
den man abseits ohne Zeit und Uhr
düngt und erntet dann Literatur.

Bücher – Nein, ich bitte Sie inständig:
Nicht mehr fragen! Laß dich doch belehren!
Bücher, auch wenn sie nicht eigenhändig
handsigniert sind, soll man hochverehren.

Bücher werden, wenn man will, lebendig.
Über Bücher kann man ganz befehlen.
Und wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen,
und die Seelen können sich nicht wehren.

(Joachim Ringelnatz)

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(Der Bücherwurm, Carl Spitzweg, 1850)

Eine Bibliothek oder Bücherei ist eine Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Diese Medien können Informationen enthalten (wie etwa Sachbücher) oder der Unterhaltung dienen.
Zugang und die Benutzung vor Ort sind meist frei und kostenlos, Entlehnungen gegen eine geringe Jahresgebühr möglich. Die meisten Bibliotheken werden mit Steuergeld finanziert, aber auch kirchliche, öffentlich-rechtliche und private Organisationen sowie Unternehmen unterhalten Bibliotheken.
Neben gedruckten Medien (wie Büchern und Zeitschriften) bieten heute immer mehr Bibliotheken auch digitale Medien an (wie E-Books, DVDs oder Elektronische Zeitschriften) und verfügen über im Internet zugängliche digitale Bibliotheken.
Das Wort „Bibliothek“ wurde aus dem Griechischen übernommen. Bereits in der Antike bezeichnete das Wort βιβλιοθήκη (bibliothḗkē) eine „Bücherkiste“ (als Behälter für Papyri) oder eine „Büchersammlung“. „Bücherei“ ist eine 1658 von Johann Amos Comenius eingeführte Lehnübersetzung aus dem Niederländischen.

(Quelle: Wikipedia)

Thalia (altgr. Θαλία oder auch Θάλεια, „blühendes Glück, fröhliches Gelage, Fest“; nach altgr. θάλλειν thállein, blühen; Aussprachehinweis: Betonung Tha-‚li-a ist in der griechischen Mythologie eine der neun Musen.
Sie ist die Muse der komischen Dichtung und der Unterhaltung. Später wurde Thalia allgemein als die Beschützerin aller Theaterspielstätten angesehen. Ihre Zeichen, mit denen sie dargestellt oder beschrieben wird, sind die komische Maske, der Efeukranz und der Krummstab des Schäfers.
Sie gilt als ländliche Frau und ist wie alle Musen eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne.

(Quelle: Wikipedia)

Bücher, meine große Leidenschaft!:yes:

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Ein kleiner Teil meiner großen Sammlung!;D

Die Liebe zu Büchern begann bei mir schon sehr früh, meine Mama war eine Leseratte, und schon bevor ich selber lesen konnte, hat sie mir vorgelesen! Ich erinnere mich mit Wonne daran, wir saßen dann beide in zwei zusammengeschobenen Sesseln, eine kleine Lampe brannte und der Küchenherd verbreitete in Wintertagen wohlige Wärme!;)
Als ich dann selber lesen konnte, hab ich so gerne abends im Bett noch gelesen, so für ein Stündchen hatte ich auch die Erlaubnis meiner Eltern dazu, aber dann hieß es „Licht aus, Schlafenszeit!“ Doch wer weiß sich da nicht zu helfen, wenn das Kapitel doch gerade soooo spannend war, also Mamas Taschenlampe ins Bett geholt und unter der Bettdecke weiter gelesen!:>> Manchmal so lange, bis die Taschenlampe fast leer war und ich mit dem bißchen Restlicht jede einzelne Zeile abgeleuchtet habe!88| Und die leere Taschenlampe war dann auch immer mein „Verräter“, daran erkannte meine Mutter dann immer, daß ich wieder heimlich weitergelesen hatte!:yes:
In der Schulzeit war ich dann ganz schnell Mitglied unserer Schulbücherei, ich glaube, mit Ausnahme von ein paar Sachbüchern, die mich nicht interessierten, habe ich die Bücherei wohl einmal ganz durchgelesen! Vieles davon auch mehrfach!:yes:
Und ab dem 4. Schuljahr habe ich dann nachmittags sogar die Betreuung der Schulbücherei übernommen, das war so spannend, damals ja noch mit Karteikarten, auf denen die Leser registriert waren, mit einer Hülle, in die die sog. Laufkarten der Bücher kamen, die in einer Einsteckkante hinten in den Büchern steckten, so konnte man sehen, welcher Leser welches Buch ausgeliehen hatte, im Buch selbst war dann noch ein Zettel, auf dem abgestempelt wurde, wann die entsprechende Rückgabefrist war! Ich kam mir soooo wichtig dabei vor!:)) Das war eine tolle Zeit!:yes:
Von dem Vorlesewettbewerb, an dem ich als beste Leserin unserer Schule teilgenommen habe, habe ich euch ja bereits einmal erzählt!
Später als Erwachsene und schon mit eigenem Kind war ich Leserin der Filiale unserer Stadtbücherei hier in Oberhausen. Und dort begann die ganz große Liebe zu Thedor Storm, da ich mir immer im Sommer ein wunderschönes Buch mit seinen Gedichten und Novellen ausgeliehen habe, mit schönen Bildern und Fotografien! Daher ist nun jeden Sommer wieder „Stormzeit“, auch davon hab ich ja schon berichtet!;D
Leider hat unsere kleine Stadtteilbibliothek vor ein paar Jahren ihren Dienst einstellen müssen,:`( aus Kostengründen, und auch der vor allem von den älteren Lesern, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, so geliebte „Bücherbus“ stellte aus den gleichen Gründen seinen Dienst ein!
Zum Glück hab ich nun noch unsere „KÖB“ (Katholische Öffentliche Bücherei) in meiner Kirchengemeinde hier, die ein reichhaltiges Angebot besitzt und von ehrenamtlichen Kräften betreut wird. Auch hier hab ich lange Jahre mitgearbeitet und auch noch die Umstellung von Karteikarten auf Computer miterlebt, was die ganze Sache doch letztlich sehr vereinfacht!

Obwohl ja nun ein Krankenhausaufenthalt wirklich nichts schönes ist,:no: konnte ich aber bei einem nun auch schon mehrere Jahre zurückliegenden aber mit Freude feststellen, daß es sogar in manchen Krankenhäusern „mobile“ Buchausleihen bzw. Büchereien gibt, etwas so wie auf diesem Bild

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wird das Wägelchen durch die Krankenzimmer geschoben und man kann sich Bücher ausleihen!:yes: Hab ich reichlich Gebrauch von gemacht, und als ich bei meiner Entlassung ein Buch noch nicht ausgelesen hatte, konnte ich es sogar mit nach Hause nehmen und nach dem Auslesen wieder zurückbringen in die Krankenhausbücherei!:D

Die Leidenschaft für Bücher und lesen hab ich vererbt, auch mein Sohn liest gerne! Da hatte aber auch meine Mama den Grundstock vererbt, denn ich habe ihm immer sehr gerne vorgelesen! Und er hat es genauso genossen wie ich seinerzeit!
Von ihm gibt es auch eine kleine Anekdote, was das lesen anbelangt, als er eingeschult wurde, freute er sich vor allem aufs Lesenlernen, und als er es dann endlich konnte, kam er eines Tages aus der Schule nach Hause und meinte, so, lesen könne er jetzt, nun brauche er nicht mehr in die Schule zu gehen!:)) Basta! Wir haben sehr gelacht, und er war doch etwas enttäuscht, daß damit die Schulzeit für ihn doch noch nicht beendet war!

Lesen und schreiben geht ja nun mitunter Hand in Hand, ich lese gerne, ich schreibe auch gerne, wie ihr ja nun auch an diesem Eintrag unschwer feststellen könnt! Und ich habe als einige der wenigen Schülerinnen unserer Klasse das Fach „Schönschreiben“ geliebt, noch heute habe ich Freude an Kalligraphie!

Zum Lesen gehören auch noch Lesezeichen, damit man die Seite wieder findet, und da ich auch gerne Bastelarbeiten mache, vorzugsweise mit Serviettentechnik, setz ich euch mal einen Link für feine, selbstgemachte Lesezeichen!

http://de.dawanda.com/search?q=lesezeichen+serviettentechnik

Dort sind sie zwar zum bestellen, aber das sind auch ganz feine Anregungen zum selbermachen!

Ich hab auch zwei ganz besonders knuffige Lesezeichen, guckt mal:

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sehr passend zum Buch, das Mäuschen!;D

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mein Elch in unserem feinen Ratgeber!

Ich hab hier ja schon viel von meinen herrlichen Kindheitserinnerungen an Höxter erzählt, wo ich jeden Sommer meine Ferien verbrachte, und auch das geht natürlich nicht ohne lesen, es gab dort einen wunderschönen kleinen Buchladen (Buchläden riechen übrigens ganz besonders, ist euch das auch schon mal aufgefallen?):??: und es gab die soooo herrliche Bibliothek von Schloß Corvey

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstliche_Bibliothek_Corvey

in der man zwar keine Bücher ausleihen konnte, aber bewundern konnte man sie, und sich vorstellen, wie es wäre, wenn man sich einfach da mal einschließen lassen würde!:>>

Ja, nun müßte ich langsam eigentlich wie Mimi das immer macht sagen: „Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bildkes sehen!“ (frei nach J.W. von Goethe, Faust), verzeiht, wenn ich ins Schwärmen und Erzählen geraten bin bei meinem Lieblingsthema,:oops: aber nun kommen sie, die Bildkes!

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kleines Stilleben

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Das Buch der Bücher, die Bibel!

Ich hab noch eine große mit herrlichen alten Abbildungen

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Goldschnitt und Lesebändchen

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Und die herrlich verzierten Anfangsbuchstaben!

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Ein kleines Stilleben zum lesen und schreiben
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und zum Schreiben, mit Briefpapier und Füllfederhalter!

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noch einmal meine Buchstützen von nah, zwei lesende Teddys!

Ich glaube, es gibt nun keinen Zweifel mehr daran, ich bin ein Bücherwurm!

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Was mich nun noch sehr gefreut hat, ich hab zu diesem Thema sogar ein Lied von meinem Lieblingssänger Reinhard Mey gefunden:yes:

Viel Freude beim hören!

Tja, und wie ich nun so beim schreiben auf meinen Zeichenzähler hier schaue, hab ich mit diesem Eintrag erstmals die 10.000 Zeichen geknackt,:crazy::oops: dann habt hoffentlich viel Freude beim Lesen, einen wunderschönen Sonntag, vielleicht mit einem schönen Buch, und einen guten Start in die neue Woche!

:wave:

20 Gedanken zu “Lesen und schreiben – Bibliotheken und Bücher

  1. Meine liebe Monika,

    ein wahrhaft episches Werk dein Eintrag heute,Schriftsteller hätten eine Trilogie daraus gemacht! ;)
    Da teilen wir die gleiche Leidenschaft,die ja auch nicht die schlechteste ist.Ich weiß nur nicht genau,hab ich mehr Bücher oder mehr Plüschis.
    Durch meine älteren Geschwister konnte ich auch schon zeitig lesen,noch vor der Schulzeit.Und bei jedem Geburtstag und zu jedem Weihnachtsfest gehörten Buchgeschenke einfach dazu.
    In unserer Schulbibliothek ging ich fleißig ein und aus,und meine Lieblingsbuchhandlung in unserer Stadt heißt „Thalia“.
    Nach meiner Tätigkeit als Erzieherin ließ ich mich zur Buchhändlerin umschulen,leider umsonst,aber diese zwei Jahre waren sehr kurzweilig und lehrreich.
    Deine Fotos mit der Lampe strahlen viel Gemütlichkeit aus,einfach anheimelnd.Die Lesezeichen sind sehr hübsch,und diese Bibel ist einfach großartig-ein echter Schatz,bei dem jedes Buchliebhaberherz höher schlägt!
    Ich danke dir sehr für die umfangreiche Sonntagslektüre,das feine Gedicht,das Interessante,die Links,die feinen Fotos.
    Sehr gefielen mir die unterhaltsamen Anekdoten über euere drei Generationen.
    Aber ich habe nicht vor,dich bezüglich der Zeichen zu überbieten,deswegen wünsche ich dir und Mimilein nun einfach noch einen gesegneten Sonntag und schicke euch liebste Grüße
    deine Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, lach, ich war auch ein bissel „erschrocken“, als ich gesehen habe, wieviel das war!
      Oh, nein, daß ist nun wahrlich nicht die schlechteste Leidenschaft, die man haben kann, die Liebe zu Büchern!
      Und da hast du nun noch eine Erinnerung geweckt, richtig, Buchgeschenke zu Geburtstagen und zu Weihnachten gehörten notwendig dazu, ich hab noch ein Buch hier, das hab ich im 1. Schuljahr von meiner Patentante zum Geburtstag geschenkt bekommen, und das war in Schreibschrift gedruckt, das fand ich soooo toll, weil wir ja anfangs in der Schule nur Schreibschrift gelernt haben und noch keine Druckbuchstaben, das kam ja später, und so konnte ich dieses Buch schon lesen, da war ich so stolz!
      Den Namen „Thalia“ führen viele Buchhandlungen und auch Büchereien, es ist halt ihre Muse!
      Das kann ich mir sehr gut vorstellen, daß das eine sehr interessante Ausbildung war, eigentlich weiß ich auch gar nicht, warum ich meine Liebe nicht zum Beruf gemacht habe, aber vielleicht war es auch besser so!
      Die Bibel ist auch ein großer Schatz, ich hab sie „ertrödelt“, manche Menschen wissen ja nicht, was sie eigentlich für Schätze besitzen, und so bin ich da sehr günstig dran gekommen!
      Das Gedicht von Ringelnatz fand ich soooo herrlich, er bringt die Dinge eben immer so schön auf den Punkt!
      Tja, drei Generationen von Bücherwürmern und Leseratten, sehr nette Tierchen, hihihi, ich bin mal gespannt, ob das vielleicht auch noch in die vierte Generation geht!
      Ich glaub, mich hier mit Zeichen zu überbieten ist nicht ganz so leicht, hihihi, wenn ich so meine „Schreibwut“ kriege!
      Ich wünsche dir auch einen gesegneten Restsonntag mit liebsten Grüßen
      Monika.

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  2. huhu monika,

    wie schön. alles leseratten hier.
    genau wie du hab ich schon vor der Einschulung lesen können und alles verschlungen, dessen ich habhaft werden konnte.
    meine Leidenschaft hab ich auch auf die tochter vererbt, denn eine ihrer Ausbildungen war die zur Buchhändlerin.
    ich hoffe, es wird auch im Zeitalter der E-Books weiter fleißig gelesen, denn nur so öffnet sich uns die welt, oder?

    danke für diesen feinen eintrag.

    den grünen hebe ich mir für später auf. peu á peu halt.

    lg brigitte

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    • Huhu, liebe Brigitte,
      ja, lach, alles Leseratten und Bücherwürmer, nette Tierchen, nicht wahr?
      Es ist doch wirklich eine wunderschöne Leidenschaft, die Liebe zu Büchern, wie fein, daß es dir da genauso geht und du diese Liebe auch vererbt hast, und deine Tochter hat sogar einen Beruf daraus gemacht, schöööön!
      Ich glaub, oder besser gesagt ich hoffe, daß im Zeitalter von E-Books wieder mehr gelesen wird, das ist doch so spannend, und du schreibst es ja, nur so öffnet sich uns die Welt!

      Jedenfalls freu ich mich sehr, daß dir der Eintrag wieder gefallen hat!
      Heb dir den grünen ruhig für später auf, immer mit der Ruhe, hihihi, „net hudeln“, wie es auf österreichisch heißt!

      Hab einen schönen Restsonntag, liebe Grüße
      Monika.

      P.S.: Du schriebst, du hast alles verschlungen, dessen du habhaft werden konntest, da fiel mir noch ein, das meine Mama mir mal erzählt hat, daß ich anfangs, als ich lesen konnte, draußen manchmal geweint habe, weil da doch soviel zu lesen überall stand, und das hat mich wohl anfangs ein bissel überfordert, lach!

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  3. Hallo Monika!Ja,da bist Du ja wahrhaftig ein Bücherwurm,hihihi.Deine Sammlung sieht interresant aus,auch Dein Stilleben sieht so gemütlich aus,auch Deine Buchstützen sind niedlich.Und Deine Lesezeichen sind ja wohl der Hit,sowas hab ich noch nicht gesehen.Na,und Carl Spitzweg,der ist ja wirklich sehr bekannt,es gibt ein Bild von ihm(Der Poet),das mag ich so gerne,ich habe es noch,das habe ich mal nach Vorlage (Malen nach Zahlen) gemalt.Zur gleichen Zeit hatte meine Mutter ein anderes Bild ausgemalt,da haben wir beide um die Wette gemalt.Und natürlich gehört die Bibel auf jedem Fall dazu,diese alte Schrift mag ich auch sehr gerne.So manches richtig alte Buch hat wirklich so einen Wert,das man es mit Geld gar nicht bezahlen kann.So eine wirkliche Leseratte bin ich eher nicht,mir fehlt meist die Ausdauer dafür.Das einzige,was ich im Moment lese,ist das Knut-Buch.Ich habe es von einer lieben Bekannten geschenkt bekommen,und das interresiert mich natürlich sehr.Das ist gut gemacht,da es immer abgeschlossene Kapitel sind,da kann man ruhig mal Pause einlegen und ist dann trotzdem wieder drin.Danke für den interresanten Eintrag,einen Streichler für Mimi und einen schönen,gemütlichen Restsonntag.Liebe Grüße von Claudia aus Gladbeck und dem tierischen Anhang!P.S.Ganz besonders liebe Grüße an Brigitte Plauen,sei lieb umarmt!

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    • Hallo, Claudia,
      ja, lach, ich vereinige diese beiden niedlichen Tierchen, die Leseratte und den Bücherwurm, so ganz in mir, hihihi!
      Das Stilleben fand ich im nachhinein auch wirklich schön, manchmal erschließt sich so ein Bild erst beim hochladen!
      Ich find meine beiden Lesezeichen auch sehr knuffig, ich hab sie beide geschenkt bekommen und mich sehr darüber gefreut!
      Spitzwegs „Poet“ paßt ja voll ins Thema, das Bild mag ich auch sehr gerne! Toll, daß du das mal gemalt hast, ich kenn das auch, Malen nach Zahlen, das ist richtig fein! Und du hast auch noch mit deiner Mutter um die Wette gemalt!
      Ich liebe alte Bücher, ich kann auf keinem Trödelmarkt daran vorbeigehen, und manchmal wissen die Leute ja wirklich nicht, was sie da für Schätze haben! Und jede Buchhandlung zieht mich an wie ein Magnet, einmal wenigstens mal durchlaufen und gucken!
      Ja, gut, zum lesen gehört schon auch ein bissel Ausdauer, aber da hast du doch auch was ganz schönes zum lesen, dein Knut-Buch, glaub ich dir, daß das interessant ist!

      Ich freu mich, daß es dir wieder gefallen hat, Streichler an Mimi ist ausgeführt und geht an den tierischen Anhang lieb wieder zurück, hihihi, hab einen schönen Restsonntag auch noch, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Liebe Monika,
    wahre Buchschätze breitest du hier vor uns aus und sogar eine Bibel mit Goldschnitt.
    Ich besitze nur einige ziemlich alte Gebetbücher mit Goldschnitt.

    Bei deinem Stillleben gefällt mir das alte Tintenfass sehr. So eins besitze ich auch noch. Gibt es die heute noch mit Nachfülltinte? Ich weiß es nicht.

    Ich glaube, alle Bücherwürmer schreiben auch gerne und deine 10.000 Zeichen sind nicht nur heute der beste Beweis dafür.
    Viele Erinnerungen rund ums Buch teile ich mit dir:
    Ich glaube, als Kind durfte man nur höchsten 5 Bücher für eine Woche ausleihen und so wartete ich sehnsüchtig auf den nächsten Sonntag, an dem unsere Pfarrbücherei nur geöffnet war. Fernsehen zum Zeitvertreib gab´s da noch lange nicht.
    Schwitzend unter dem Deckbett haben wir wohl alle gelesen, und wenn die Batterie der Taschenlampe leer war, tat ich es sogar mit einer kleinen Nachttischlampe, dabei wurde sogar die Luft etwas knapp.

    Ehrenamtliche Buchausleihe habe ich später auch einmal gemacht.
    Von meinem erst verdienten Geld wurden natürlich gleich Bücher gekauft.
    An Buchhandlungen kann ich gar nicht vorbeigehen und ohne abendliche Bettlektüre auch nicht mehr einschlafen.

    Danke für deine nächtliche Buchparade und sonntägliche Grüße
    Britta-Gudrun

    PS. Ich werde kein Nutzer von E Books werden, und in jedes druckfrische Buch stecke ich erst mal meine Nase – zum Riechen!

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ja, diese Bibel ist wirklich ein Schatz, und wird auch entsprechend gehütet!
      Und darauf hatte ich mich wieder so gefreut, auf unsere gemeinsamen Erinnerungen, ja, richtig, ein altes Gebetbuch besitze ich auch noch, wenn ich mich recht erinnere, habe ich es von meiner Patentante zur Erstkommunion geschenkt bekommen!

      Oh, ja, das gibt es zum Glück auch heute noch, Nachfülltinte im Glas und auch Füllfederhalter, die so noch „aufgetankt“ werden, meist sogar sehr edel und deshalb auch sehr teuer, aber sei`s drum, es gibt sie noch, und das finde ich fein!

      Ja, bei mir trifft das auf jeden Fall zu, daß Bücherwürmer gerne schreiben, wenn ich einmal dran bin, muß ich wirklich aufpassen, daß ich noch zu einem Ende komme! Einzig handschriftlich fällt mittlerweile allerdings auch schwer, das ist man gar nicht mehr gewöhnt, und da ich ja nun auch 10-Finger-Blindschreiben kann, mach ich das meiste doch am liebsten am PC!
      Richtig, die Ausleihe für die Kinder war begrenzt, stimmt, da erinnere ich mich jetzt auch wieder dran! Und an die Pfarrbücherei als Kind auch, die hatten wir auch, hab ich auch immer sehnsüchtig drauf gewartet, und gerade ist mir dazu eingefallen, daß das erste Buch, das ich mir dort ausgeliehen habe „Heidi“ von Johanna Spyri, beide Teile, war, warum ich das so behalten habe, weiß ich nicht, aber ich hab danach noch einige andere Bücher von Johanna Spyri gelesen, wahrscheinlich war das so ein Anschub!
      Einen eigenen Fernseher hatten wir, da war ich glaube ich schon fast 15 Jahre alt, man hat das auch eigentlich gar nicht so vermißt!
      Hihihi, das ist ja auch wieder so eine herrliche Erinnerung, daß du dir sogar die Nachttischlampe unter die Bettdecke geholt hast, ja, kann ich mir vorstellen, daß da die Luft bissel knapp wurde!
      An Buchhandlungen kann ich auch nie vorbeigehen, wenigstens ein Rundgang muß drin sein! Und siehst du, die Erinnerung teilen wir auch, Bücher riechen ganz besonders, herrlich, nicht wahr, ja, deshalb mag ich eigentlich E-Books auch nicht so gerne, so persönlich für mich, aber trotzdem finde ich sie nicht schlecht, vielleicht kommt so manch einer wieder ans lesen, das wäre fein!

      Ich freu mich sehr, daß dir die nächtliche Buchparade gefallen hat, schauen Sie gerne wieder rein, gnädige Frau, hihihi, ich wünsche einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wieder mit lieben Grüßen
      Monika.

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  5. Hallo Monika!Mit Taschenlampe unter der Bettdecke,da fällt mir noch eine lustige Geschichte ein.Dazu brauchte ich zwar keine Taschenlampe,aber da lache ich mich heute noch drüber kaputt.Ich war so etwa 9 Jahre,und die Jungs konnten immer so schön auf zwei Fingern pfeifen.Das mußte die kleine Claudia ja auch können,hihihi.Da habe ich dann Nachts mal geübt.Zu der Zeit hatten wir noch kein eigenes Kinderzimmer,das kam erst eine Zeit später.Und während ich geübt habe,kam dann ein schriller lauter Pfiff zustande.Meine Eltern schliefen aber schon,und mein Bruder auch.Er schlief über mir im Etagenbett.Mein Vater hat sich so erschrocken,das er aufrecht im Bett saß,und mein Bruder wäre vor Schreck fast von oben runtergefallen,und ich hab mich kaputtgelacht.Zuerst war mein Vater ganz schön sauer,aber dann mußten wir alle lachen,da wars dann mit Schlafen erstmal vorbei.Das ist dann sozusagen unsere Heute-Nacht-Sonntagsgeschichte.Viele Grüße von Claudia aus Gladbeck!P.S.Ich kann es heute immer noch,und der ein oder andere wundert sich heute noch und steht sofort stramm.Man muß sich ja schließlich Respekt verschaffen.

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    • Hallo, Claudia,
      ach, ja, das auf-zwei-Fingern-pfeifen-können, ich hab es nie hingekriegt, bis heute nicht!
      Geübt hab ich es auch bis zum abwinken, aber es hat nie geklappt, lach!
      Die kleine Geschichte ist absolut herrlich, kann man sich so richtig gut vorstellen, und daß du dich kaputtgelacht hast, wahrscheinlich ist und bleibt das eine der Geschichten, die auch Jahre später noch im Familienkreis erzählt werden, nicht wahr, ich hab solche Stories auch zusammen mit meinen Cousin, mit dem ich ein bissel groß geworden bin zusammen, wir lachen auch heute noch über so manches!
      War wirklich eine feine Heute-Nacht-Sonntagsgeschichte, lieben Dank!
      Hehehe, wenn du es heute noch kannst, ist das toll, glaub ich, daß da mancher sehr verblüfft guckt!
      Komm gut in die neue Woche und den ollen Montag rein, liebe Grüße
      Monika.

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  6. Liebe Monika!

    Bücher und Hunde waren schon als Kind meine guten Freunde. Schmökern und dabei dem Vierbeiner das Fell kraulen – für mich gab es nichts Schöneres.

    Schönschreiben gehörte auch zu meinen Lieblingsfächern. Und zu der Anekdote mit Deinem Junior fällt mir folgendes ein:

    Der Sohn kommt vom ersten Schultag nach Hause. „Und wie hat es dir in der Schule gefallen?“, möchte der Vater wissen. „Geht so. Blöd ist nur, dass die gesagt haben, morgen muss ich nochmal hin.“

    Nun gute Nacht – und nicht mehr so lange heimlich unter der Bettdecke lesen!

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    • Liebe Sabine,
      ach, das ist eine feine Vorstelung, schmökern und dem Vierbeiner das Fell kraulen, aber das kann ich ja hier auch, meine kleine Fellnase liegt auch sehr gerne neben mir, wenn ich lese, und dann kraule ich sie auch immer so ganz gedankenverloren, das genießt sie sehr! Hoffentlich bald mal wieder auf dem Balkon, das Wetter nervt!

      Hach, du mochtest auch Schönschreiben, das ist ja mal fein, ich kann es sogar heute noch, ganz akkurat, lach!

      Die kleine Geschichte ist klasse, ja, ich glaub, so ähnlich hatte sich das mein Junior damals auch vorgestellt, hihihi!

      Nööö, heute brauch ich es ja nicht mehr heimlich machen, da kann ich ja lesen, solange ich will, hat doch was für sich, erwachsen zu sein!

      Guts Nächtle und liebe Grüße
      Monika.

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  7. So, nu muss ich hier auch mal schreiben, wenn auch nicht direkt zum Thema „Bücher“ und „Lesen“, sondern zu den Fotos:

    Großes Kompliment für die Stillleben, besonders für die Bilder samt Bibel. Tolles Licht/Schattenspiel und schön arrangiert.
    Bin sehr begeistert!

    Liebe Grüße in die Blogger-Runde,

    Björn

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    • Hallo, mein Sohn,
      jetzt ist das Muttertier aber ganz überwältigt von dem großen Lob! Und das von einem Experten, ich danke dir sehr! Und freu mich sooo sehr, daß sie dir gefallen!

      Und ich glaub, die Blogger-Runde hier freuts, dich mal wieder zu lesen!

      Hab einen schönen Restabend, liebe Grüße an Steffi, und ganz liebste Grüße von deiner sich sehr freuenden
      Mom.

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  8. Hallo Björn!Na,das ist ja toll,so ein schönes Lob für die Mama,da hat sie aber jetzt große Freude.Da ist sie aber jetzt mächtig stolz,hat sie aber auch verdient.Ihre Einträge machen hier so viel Freude und sind immer so informativ,von der ganzen Arbeit,die sie sich macht,mal ganz zu schweigen. Das nenne ich Familienunterstützung.So muß das sein,klasse.Liebe Grüße von Claudia aus Gladbeck und dem tierischen Anhang!

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  9. Liebe Monika,

    nun muss ich aber sofort etwas zu deinen tollen Bildern schreiben, obwohl ich doch ganz schön gestresst bin momentan. Mir gefallen die Fotos mit dem Stilleben auch ganz besonders gut, vor allem die in dem gedämpften Licht sehen ganz toll aus!!
    Das hast du wirklich gut hinbekommen!!

    Ich grüße auch mal lieb deine ganze Runde hier
    und besonders natürlich dich und deine süße Mimi.

    Alles liebe und bis bald
    Conchi

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    • Liebe Conchi,
      hach, da freu ich mich doch sehr, daß du mal wieder reingeguckt hast! Und das auch noch bei soviel Streß, ganz lieben Dank!
      Und soooo lieben Dank für deine Fotokomplimente, da freu ich mich ganz doll drüber, gerade von dir, du machst doch immer so herrliche Fotos!

      Die Runde hier wird sich freuen, dich zu lesen, ich wünsch dir von Herzen gute Streßbewältigung, Mimi freut sich über die Grüße und schnurrt für die Katzies, alles Liebe auch für dich und liebe und herzliche Grüße
      Monika.

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