Mimosen, Strüßjer, Masken – Wieverfastelovend

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An eine weibliche Maske

Sprich, wer bist du, schlanke Gestalt in der flüchtigen Maske,
zähl ich den Grazien dich, zähl ich den Musen dich bei! –
Aber die Göttinnen waren aus Erz und kaltem Gesteine,
und in der marmornen Brust klopfte kein fühlendes Herz.

(Theodor Storm)

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Mimosen
Die Mimose (Mimosa pudica), auch Schamhafte Sinnpflanze genannt, ist eine tropische Pflanzenart in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Oft werden auch als Ziergehölze kultivierte Akazien (Acacia) wie z. B. Acacia dealbata als „Mimosen“ bezeichnet.
Die schamhafte Sinnpflanze ist ein Halbstrauch; die Pflanze verholzt in zunehmendem Alter unten etwas.
Die Pflanze reagiert auf Erschütterung, schnelle Abkühlung oder schnelle Erwärmung, außerdem auch auf Änderung der Lichtintensität. Dabei wird nur die betroffene Region der Pflanze blattweise eingeklappt. Nach einigen Minuten strecken sich die eingezogenen Zweige und Blätter wieder aus. Daher kommt auch der englische Name „Touch-me-not“ oder „Berühre mich nicht“ und die Bezeichnung „mimosig“ bzw. „mimosenhaft“.

(Quelle: Wikipedia)

Wieverfastelovend – der Straßenkarneval beginnt!:>>
Und damit die Zeit der Karnevalszüge, und in denen werden „Strüßjer“ geworfen, Sträuße, Blumensträuße! Mit Tulpen, Rosen, und eben auch mit Mimosen, und die liebe ich sehr!:yes: Sie haben so etwas zartes, plüschiges, und sie duften auch ganz zart! Und sind ein Inbegriff von Frühling!

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Als Björn noch klein war, sind wir immer zu meiner Schwägerin nach Bonn gefahren zum Karnevalszug, und außer den vielen Kamellen für die Kinder gab es für die Mamas eben diese wunderschönen Strüßjer,:yes: ich hatte zuhause dann immer eine ganze Vase voll, soooo schön!;D

Mit der närrischen Zeit beginnt auch wieder die Zeit der Kostüme und des Verkleidens, einmal aus der eigenen Haut schlüpfen und eine andere anlegen, Zeit der Masken!

Maske
Der Begriff Maske (von arabisch قناع maskharat „Narr“, „Posse“, „Hänselei“, „Scherz“) bezeichnet eine Gesichtsbedeckung. Masken werden in Theater und Kunst, aber auch zu religiösen und rituellen Zwecken eingesetzt. Häufig werden sie ergänzt durch Verkleidung bzw. Kostümierung. Des weiteren gibt es Masken, die dem Schutz des Gesichtes oder eines Teils davon dienen.
Die Wurzel der Maske liegt im Kult. So wird sie heute noch bei Naturvölkern bei rituellen Tänzen benutzt, um Schutzgottheiten zu erflehen oder böse Geister abzuschrecken.
Im antiken griechischen Theater benutzten die Schauspieler typisierte Masken, um die Gefühle ihrer Rollen besser zum Ausdruck zu bringen. Diese Art der Maske wird als persona bezeichnet.
Eine lachende und eine weinende Maske (Komödie und Tragödie) sind seit der griechischen Antike Sinnbild für das dramatische Theater und werden im abendländischen Kulturkreis bis heute beispielsweise in Reiseführern oder kommunalen Veranstaltungsheften als Piktogramm für die darstellenden Künste verwendet. In unserer Zeit werden in diesem Symbol üblicherweise neben dem Theater im allgemeinen auch Ballett und Oper mit erfaßt.
In vier festen Ledermasken, die eindeutige Typen belegen – die bekanntesten sind der Harlekin und der Bajazzo –, bestehen sie seit der Renaissance in der Commedia dell’arte weiterhin fort.
Heute wird die Maske (im Sinne einer „Gesichtsverkleidung“ im Theater und Film oft nur noch geschminkt.

Im Brauchtum des gesamten Alpenraumes und im benachbarten schwäbisch-alemannischen Raum (dort auch Larve oder Scheme genannt) ist die Gesichtsmaske und die Gesamtverhüllung immer noch, insbesondere zu Fastnacht oder Silvesterbräuchen, allgegenwärtig.

Seit dem Mittelalter verdrängt die Schminkmaske den festen Typus immer mehr. Lediglich im Clown des Zirkus, als Kostüm im Karneval, Fastnacht, Fasching, Halloween und vereinzelt in der Pantomime lebt die starre Maske im europäischen Raum weiter.

Die Halbmaske wird vor allem im Karneval in Venedig verwendet. Sie bedeckt nur einen Teil oder eine Hälfte des Gesichts. Die Halbmaske ist ursprünglich eine Theater- bzw. Sprechmaske gewesen. Sie erleichterte, etwa in der italienischen Commedia dell’arte, den Schauspielern das laute und deutliche Sprechen. Gleichfalls ist diese auch in der Basler Fasnacht für die Piccolo-Spieler der Pfeiffergruppen in Gebrauch.

(Quelle: Wikipedia)

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Nun, denn, da „jeht dat Spellche wedder loss“,:)) packt die Hüte aus

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schwenkt das Tanzbein

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ruf ich euch zu, habt einen feinen Beginn eines fröhlichen

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Mimi darf natürlich dabei nicht fehlen, sie pennt zwar schon in ihrem Lieblingssessel, aber sie hat mich extra beauftragt, hier ein fröhliches „Alaaf“ und „Helau“ in die Runde zu schmettern für sie und zu zeigen, daß sie sich bereits karnevalistisch umgezogen hat!

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Sie kennt ja ihren verrückten Dosenöffner!:crazy::oops::))

Wir wünschen euch allen eine fröhlich-närrische Zeit!

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:wave:

Mimis Freundesliste

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Kind und Katze

Wohl eigenen Gespielen hast du hier,
Kind, auserwählt in deinem Wiegenleben:
Die bunte Katze spielt mit deren Stäben,
alltäglich liegt ihr Tigerfell bei dir.

Schutzengel meines Kindes scheinst du mir,
in thierischer Gestalt ihm beigegeben,
daß es erzittern nicht, noch möge beben
vor dessen Glanz und dessen Strahlenzier.

(Christian Wagner)

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Hi, Folks,
ha, nun bin ich aber mal wieder dran mit…..ääääh, ach, herrjeh, wie hieß das noch, Frauchen? Frauchen??? Jaaa, genau, bloggen! Könnt ihr mal sehen, wie lange das schon her ist, hab ich das doch glatt vergessen, wie das hieß!:oops:
Und außerdem ist ja heute nun wieder einer dieser von euch meisten so ungeliebten Montage, na, da muß euer lieber Co-Autor doch mal wieder für Stimmung sorgen, was?;D

Aber da ja nun Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, mach ich es jetzt spannend, ich hab so ein feines Überraschungspaket für euch

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na, soll ich aufmachen?:??: Soll ich wirklich?:??: Echt, gezz, sofort?? Oder soll ich euch mal raten lassen?:??: Also, es ist quadratisch oder auch rechteckig, mit Buchstaben, und Bildern, und Namen……??? Hehehe, das macht Spaß, euch so zappeln zu lassen!:))
Auaaa, menno, Frauchen schubst mich>:-( und sagt, es sei gut jetzt, ich soll es euch nun endlich verraten, jajaja, ok, ich mach ja schon, war aber trotzdem lustig, ätsch!:>>

Ich freu mich da nämlich schon so lange drauf, aber die Vorbereitungen dauerten halt ein bissel, aber nun isses soweit, ich, Mimi, euer Co-Autor, zeige euch jetzt und hier meine höchsteigene und höchstpersönliche

Freundesliste!

Tadaaaaa:

Mimis Freunde (11)

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Lucy

Django
Django

Der Dicke und Sina
Dicker und Sina

Barny
Barny

Julchen
Julchen + 4.5. 2014

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Nelly

Rusty
Rusty

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Felix

Charly
Charly

Und zwei längste Freunde stehen auf Frauchens Freundesliste!

Ich hab richtig Spaß, daß ich auch so eine feine tierische Freundesliste habe, so als Co-Autor freut man sich da sehr drüber!:yes: Die Idee dazu hatte ja mein Dosenöffner, weil er ja auch immer die Bildchen speichert und hochlädt, da hab ich ja doch nicht so die Erfahrung mit, aber ich war sofort begeistert und hab gesagt, au ja, laß uns das machen!:yes:
Apropos Bildkes: Mein Frauchen meinte, erst mal so in klein, wie sich das für eine Freundesliste so gehört, aber ich möchte euch doch meine Kumpels auch ein bissel näher vorstellen, deshalb kommen jetzt auch noch mal Bildkes in groß!

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Das ist Lucy, die Katze von Frauchens Kindern!

Django
Django, Britta-Gudruns Kater

Der Dicke und Sina
Der Dicke und Sina, die beiden Katzies von Conchi

Barny
Barny…

Julchen
Julchen, + am 4.5. 2014

Nelly444
und Nelly, Sabines feines Rudel

Rusty II
Rusty…

unnamed
Felix und…

Charly II
Gastkater Charly, Claudias tierischer Anhang

Ich fand das ehrlich eine feine Idee vom Dosenöffner,:yes: so könnt ihr euch doch alle mal die Kumpels von mir richtig vorstellen, wenn irgendwo in den Einträgen oder Kommentaren von ihnen die Rede ist!

Na, und da zu meiner Freundesliste ja nun auch ich dazu gehöre, gibt es jetzt auch noch ein paar neue Bildkes von mir!:>>

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meine Wenigkeit als tibetanische Tempelkatze!

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Wovon ich da wohl träume, möchtet ihr wissen!;D

Jetzt hab ich noch was, da hab ich mich die ganze Zeit soooo drauf gefreut, das wird auch eine Überraschung für den Dosenöffner,:yes: das ahnt er nicht, hab ich selber gefunden! Ihr wißt doch alle, wie wild ich auf dieses Hängemattenteil bin für den Sommer auf Balkonien, und ihr hattet mir dafür ja sogar schon eine Petition angeboten, freu, freu,;D ich hab noch eine Alternative gefunden, falls Frauchen da nun immer noch nicht mit in die Puschen kommt: Ich näh es selbst!!! Guckt mal:

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Isses nicht herrlich?:)) Was`n, Frauchen, das kann ich auch, brauchst du gar nicht so konsterniert zu gucken! Ha, das war jetzt echt eine Überraschung für meinen geli…,äääh, ja, eben für meinen Dosenöffner!;D

So, nun wünsche ich (und natürlich auch mein Frauchen) euch allen und vor allem meiner „Freundesliste“ einen guten Start in die neue Woche, eine wunderschöne ebensolche und vor allem erst einmal einen feinen Montag!
Ich bin jetzt müd:yawn: und mach nun das hier:zz:

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guts Nächtle,habts fein, eure
Mimi.

:wave:

Erste Frühlingsgedanken

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Vorfrühling

Es läuft der Frühlingswind
durch kahle Alleen,
seltsame Dinge sind
in seinem Wehn.

Er hat sich gewiegt,
wo Weinen war,
und hat sich geschmiegt
an zerrüttetes Haar.

Er schüttelte nieder
Akazienblüten
und kühlte die Glieder,
die atmend glühten.

Lippen im Lachen
hat er berührt,
die weichen und wachen
Fluren durchspürt.

Er glitt durch die Flöte
als schluchzender Schrei,
an dämmernder Röte
flog er vorbei.

Er flog mit Schweigen
durch flüsternde Zimmer
und löschte im Neigen
der Ampel Schimmer.

Es läuft der Frühlingswind
durch kahle Alleen,
seltsame Dinge sind
in seinem Wehn.

Durch die glatten
kahlen Alleen
treibt sein Wehn
blasse Schatten

Und den Duft,
den er gebracht,
von wo er gekommen
seit gestern nacht.

(Hugo von Hofmannsthal)

Die letzten Tage waren wieder so grau, da möchte ich hier doch mal wieder ein bissel Frühlingsahnen reinbringen!

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Es ist zwar noch Februar, aber nun hab ich auch keine Lust mehr auf Schnee, morgens kann man schon wieder die Amseln flöten hören, da sehnt sich das Herz doch sehr nach dem kommenden Frühling!

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Mimi möchte auch wieder auf ihren Balkon und gucken, was draußen wieder so grünt und blüht!

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Hoffen wir also auf baldiges Ergrünen in der Natur

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und in diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Wochenteilungstag, vielleicht schon mit den ersten lauen Frühlingslüften und Sonnenschein! Habts fein!

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:wave:

Valentinstag

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Die Ballade vom Brennesselbusch

Liebe fragte Liebe: „Was ist noch nicht mein?“
Sprach zur Liebe Liebe: „Alles, alles dein!“
Liebe küßte Liebe: „Liebste, liebst du mich?“
Küßte Liebe Liebe: „Ewig, ewiglich!“—

Hand in Hand hernieder stieg er mit Maleen
von dem Heidehügel, wo die Nesseln stehen,
eine Nessel brach er, gab er ihrer Hand,
zu der Liebsten sprach er: „Uns brennt heißrer Brand!

Lippe glomm auf Lippe, bis die Lust zum Schmerz,
bis der Atem stockte, brannte Herz auf Herz,
darum, wo nur Nesseln stehn am Straßenrand,
wolln wir daran denken, was uns heute band!“

Spricht von Treu die Liebe, sagt sie „ewig“ nur,-
ach, die Treu am Mittag gilt nur bis zwölf Uhr,
Treue gilt am Abend, bis die Nacht begann –
und doch weiß ich Herzen, die verbluten dran.

Krieg verschlug das Mädchen, wie ein Blatt verweht,
das im Wind die Wege fremder Koppeln geht,
und ihr lieber Liebster stieg zum Königsthron,
eine Königstochter nahm der Königssohn.-

Sieben Jahre gingen, und die Nessel stand
sieben Jahr an jedem deutschen Straßenrand,
wer hat Treu gehalten? Gott alleine weiß,
ob nicht wunde Treue brennet doppelt heiß!

Bei der Jagd im Walde stand mit schwerem Sinn,
stand am Knick der König bei der Königin,
Nesselblatt zum Munde hob er wie gebannt,
und die Lippe brannte, wie sie einst gebrannt:

„Brennettelbusch,
Brennettelbusch so kleene,
wat steihst du so alleene!
Brennettelbusch, wo is myn Tyd‘ eblewen,
un wo is myn Maleen?“

„Sprichst du mit fremder Zunge?“ frug die Königin,
„So sang ich als Junge“, sprach er vor sich hin.
Heim sie ritten schweigend, Abend hing im Land,-
seine Lippen brannten, wie sie einst gebrannt!

Durch den Garten streifte still die Königin,
zu der Magd am Flusse trat sie heimlich hin,
welche Wäsche spülte noch im Sternenlicht,
Tränen sahn die Sterne auf der Magd Gesicht:

„Brennettelbusch,
Brennettelbusch so kleene,
wat steihst du so alleene!
Brennettelbusch,
ik hev de Tyd ‚eweten,
dar was ik nich alleen!“

Sprach die Dame leise: „Sah ich dein Gesicht
unter dem Gesinde? Nein, ich sah es nicht!“
Sprach das Mädchen leiser: „Konntest es nicht sehn,
gestern bin ich kommen, und ich heiß Maleen!“-

Viele Wellen wallen weit ins graue Meer,
eilig sind die Wellen, ihre Hände leer,
eine schleicht so langsam mit den Schwestern hin,
trägt in nassen Armen eine Königin.—

Liebe fragte Liebe: „Sag, weshalb du weinst?“
Raunte Lieb zur Liebe: „Heut ist nicht mehr wie einst!“
Liebe klagte Liebe: „Ists nicht wie vorher?“
Sprach zur Liebe Liebe: „Nimmer – nimmermehr.“

(Börries Frhr. von Münchhausen)

Valentistag – der Tag der Liebenden und der Liebe, die der Motor unseres Lebens ist!

Es gibt ein wunderschönes Sinnbild für Liebe und eheliche Treue:

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Schwäne!

Sie sind in vielen Kulturen ein Sinnbild für Reinheit und Treue.
Es gibt z.B. in Belgien den Brauch, daß Männer den Ehering ihrer Auserwählten von Schwänen bebrüten lassen, um sich der Treue ihrer zukünfigen Frau sicher zu sein (und die eigene???).
Schwäne wählen im Alter von etwa 2 Jahren einen Partner fürs Leben, mit dem sie alljährlich in den Wintermonaten die Balz beginnen.
Beide Eltern kümmern sich um Brut und Aufzucht der Jungen.
Verstirbt einer der beiden Partner, haben sie es schwer, einen neuen zu finden. Monogamie kommt im Tierreich nur selten vor.

Man bezeichnet Schwäne oft als „Engel der Lüfte“, da sie nach altem Volksglauben mit Lichtgottheiten in Verbindung stehen und in die Zukunft blicken können. Daher rührt vielleicht der Ausdruck „mir schwant etwas!“
Engel werden häufig mit Schwanenflügeln abgebildet.
Als Krafttier sorgt der Schwan für einen positiven Wandel. Er verwandelt das „häßliche Entlein“ in einen schönen Schwan.

Ich besitze eine Spieluhr mit einem Schwanenpaar, ein Geburtstagsgeschenk von meiner Mama, sie spielt das Thema aus „Schwanensee“ von Tschaikowski, sooooo schön!

Und diese Spieluhr fiel mir ins Auge, als ich nach einem Thema für den heutigen Valentinstag suchte! Damit war die Idee geboren!

Die Liebe bedarf keiner großen Worte, daher überlaß ich euch jetzt der Bilder und der von mir für diesen Tag ausgewählten Musik!

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„Ich liebe dich so wie du mich“, Text: Karl Friedrich Wilhelm Herrosee, Musik: Ludwig van Beethoven

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„Ich bete an die Macht der Liebe“, Text: Gerhard Tersteegen, Musik: Dmytri Bortniansky, gesungen vom Donkosaken-Chor unter der Leitung von Serge Jaroff

Ich bete an die Macht der Liebe,
die sich in Jesus offenbart;
ich geb mich hin dem freien Triebe,
wodurch auch ich geliebet ward;
ich will, anstatt an mich zu denken,
ins Meer der Liebe mich versenken.

Wie bist du mir so sehr gewogen
und wie verlangt dein Herz nach mir.
Durch Liebe sanft und stark gezogen
neigt sich mein alles auch zu dir,
du große Liebe, gutes Wesen
du hast mich, ich hab dich erlesen.

(die 1. und 2. Strophe des Gesamtwerkes)

Mit diesem Lied und vor allem mit dem Donkosaken-Chor, der es singt, verbinde ich eine meiner schönsten Erinnerungen an meinen Vater. Er war ja selber Mitglied eines Männerchores, als 2. Baß, das hatte ich ja schon mal geschrieben, und er liebte und verehrte so sehr den Donkosakenchor unter der Leitung von Serge Jaroff, und da ist es mir in den 70-iger Jahren vergönnt gewesen, Karten für ein Konzert in unserer Stadt hier für mich und meinen Vater zu ergattern, ich seh noch heute seine strahlenden Augen, es war ein überwältigendes und traumhaftes Konzert, und mein Vater war so rührend bemüht, vor mir seine Tränen des Glücks und der Rührung während des Konzertes zu verbergen!

Und eine Erinnerung an meine Mama kann ich auch mit diesem Eintrag verbinden, nämlich mit den Schwänen, ich hatte auch das irgendwann schon einmal erwähnt, daß doch auf dem Aasee in Münster sich vor Jahren eine schwarze Schwänin namens Petra in ein Schwanentretboot verliebt hatte und ihm überall hinterher schwamm, diese „Liebesgeschichte“ fand meine Mama immer soooo wunderschön, sie hat alles davon verfolgt am TV, und bei einem Besuch im Allwetterzoo von Münster hab ich ihr dann diesem feinen Schlüsselanhänger mitgebracht

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wie hat sie sich gefreut, und immer an ihrem Schlüsselbund gehabt, heute hab ich ihn an meinem, ich hab ihn „zurückgeerbt“!

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Mit einem Lied von meinem Lieblingssänger Reinhard Mey, „Die Jahreszeiten eines Lebens“

und mit noch zwei Gedichten, eines davon von meinem Lieblingsdichter Theodor Storm, wünsche ich euch einen wunderschönen Valentinstag mit viel Freude und viel Liebe!

Nur liebend ist dein Herz ein Herz

Was ist die Welt, wenn sie mit dir,
durch Liebe nicht verbunden?
Was ist die Welt, wenn du in ihr,
nicht Liebe hast gefunden?

Verklage nicht in deinem Schmerz
des Herzens schönste Triebe.
Nur liebend ist dein Herz ein Herz,
was wär es ohne Liebe?

Wenn du die Liebe nicht gewannst,
wie kannst du es ermessen,
ob du ein Glück gewinnen kannst,
ob du ein Glück besessen?

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Als ich dich kaum gesehn

Als ich dich kaum gesehn,
mußt es mein Herz gestehn,
ich könnt dir nimmermehr
vorübergehn.

Fällt nun der Sternenschein
nachts in mein Kämmerlein,
lieg ich und schlafe nicht
und denke dein.

Ist doch die Seele mein
so ganz geworden dein,
zittert in deiner Hand,
tu ihr kein Leid!

(Theodor Storm)

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Mimi möchte euch natürlich auch noch einen feinen Valentinstag wünschen, natürlich zusammen mit ihrem neuen Freund Tom Tatze, mit dem sie liebevoll sogar ihren Karton teilt!:yes::))

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:wave:

Lesen und schreiben – Bibliotheken und Bücher

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Ob ich Biblio- was bin?
Phile? „Freund von Büchern“ meinen Sie?
Na, und ob ich das bin!
Ha! und wie!

Mir sind Bücher, was den anderen Leuten
Weiber, Tanz, Gesellschaft, Kartenspiel,
Turnsport, Wein und weiß ich was, bedeuten.
Meine Bücher — wie beliebt? Wieviel?

Was, zum Henker, kümmert mich die Zahl.
Bitte, doch mich auszureden lassen.
Jedenfalls: Viel mehr, als mein Regal
halb imstande ist zu fassen.

Unterhaltung? Ja, bei Gott, das geben
sie mir reichlich. Morgens zwölfmal nur
nüchtern zwanzig Brockhausbände heben —
Hei! das gibt den Muskeln die Latur.

Oh, ich mußte meine Bücherei,
wenn ich je verreiste, stets vermissen.
Ob ein Stuhl zu hoch, zu niedrig sei,
sechzig Bücher sind wie sechzig Kissen.

Ja natürlich auch vom künstlerischen
Standpunkt. Denn ich weiß die Rücken
so nach Gold und Lederton zu mischen,
daß sie wie ein Bild die Stube schmücken.

Äußerlich? Mein Bester, Sie vergessen
meine ungeheure Leidenschaft,
Pflanzen fürs Herbarium zu pressen.
Bücher lasten, Bücher haben Kraft.

Junger Freund, Sie sind recht unerfahren,
und Sie fragen etwas reichlich frei.
Auch bei andern Menschen als Barbaren
gehen schließlich Bücher mal entzwei.

Wie? – ich jemals auch in Büchern lese??
Oh, sie unerhörter Ese—
Nein, pardon! – Doch positus, ich säße
auf dem Lokus und Sie harrten
draußen meiner Rückkehr, ach dann nur
ja nicht länger auf mich warten.
Denn der Lokus ist bei mir ein Garten,
den man abseits ohne Zeit und Uhr
düngt und erntet dann Literatur.

Bücher – Nein, ich bitte Sie inständig:
Nicht mehr fragen! Laß dich doch belehren!
Bücher, auch wenn sie nicht eigenhändig
handsigniert sind, soll man hochverehren.

Bücher werden, wenn man will, lebendig.
Über Bücher kann man ganz befehlen.
Und wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen,
und die Seelen können sich nicht wehren.

(Joachim Ringelnatz)

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(Der Bücherwurm, Carl Spitzweg, 1850)

Eine Bibliothek oder Bücherei ist eine Dienstleistungseinrichtung, die ihren Benutzern Medien zur Verfügung stellt. Diese Medien können Informationen enthalten (wie etwa Sachbücher) oder der Unterhaltung dienen.
Zugang und die Benutzung vor Ort sind meist frei und kostenlos, Entlehnungen gegen eine geringe Jahresgebühr möglich. Die meisten Bibliotheken werden mit Steuergeld finanziert, aber auch kirchliche, öffentlich-rechtliche und private Organisationen sowie Unternehmen unterhalten Bibliotheken.
Neben gedruckten Medien (wie Büchern und Zeitschriften) bieten heute immer mehr Bibliotheken auch digitale Medien an (wie E-Books, DVDs oder Elektronische Zeitschriften) und verfügen über im Internet zugängliche digitale Bibliotheken.
Das Wort „Bibliothek“ wurde aus dem Griechischen übernommen. Bereits in der Antike bezeichnete das Wort βιβλιοθήκη (bibliothḗkē) eine „Bücherkiste“ (als Behälter für Papyri) oder eine „Büchersammlung“. „Bücherei“ ist eine 1658 von Johann Amos Comenius eingeführte Lehnübersetzung aus dem Niederländischen.

(Quelle: Wikipedia)

Thalia (altgr. Θαλία oder auch Θάλεια, „blühendes Glück, fröhliches Gelage, Fest“; nach altgr. θάλλειν thállein, blühen; Aussprachehinweis: Betonung Tha-‚li-a ist in der griechischen Mythologie eine der neun Musen.
Sie ist die Muse der komischen Dichtung und der Unterhaltung. Später wurde Thalia allgemein als die Beschützerin aller Theaterspielstätten angesehen. Ihre Zeichen, mit denen sie dargestellt oder beschrieben wird, sind die komische Maske, der Efeukranz und der Krummstab des Schäfers.
Sie gilt als ländliche Frau und ist wie alle Musen eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne.

(Quelle: Wikipedia)

Bücher, meine große Leidenschaft!:yes:

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Ein kleiner Teil meiner großen Sammlung!;D

Die Liebe zu Büchern begann bei mir schon sehr früh, meine Mama war eine Leseratte, und schon bevor ich selber lesen konnte, hat sie mir vorgelesen! Ich erinnere mich mit Wonne daran, wir saßen dann beide in zwei zusammengeschobenen Sesseln, eine kleine Lampe brannte und der Küchenherd verbreitete in Wintertagen wohlige Wärme!;)
Als ich dann selber lesen konnte, hab ich so gerne abends im Bett noch gelesen, so für ein Stündchen hatte ich auch die Erlaubnis meiner Eltern dazu, aber dann hieß es „Licht aus, Schlafenszeit!“ Doch wer weiß sich da nicht zu helfen, wenn das Kapitel doch gerade soooo spannend war, also Mamas Taschenlampe ins Bett geholt und unter der Bettdecke weiter gelesen!:>> Manchmal so lange, bis die Taschenlampe fast leer war und ich mit dem bißchen Restlicht jede einzelne Zeile abgeleuchtet habe!88| Und die leere Taschenlampe war dann auch immer mein „Verräter“, daran erkannte meine Mutter dann immer, daß ich wieder heimlich weitergelesen hatte!:yes:
In der Schulzeit war ich dann ganz schnell Mitglied unserer Schulbücherei, ich glaube, mit Ausnahme von ein paar Sachbüchern, die mich nicht interessierten, habe ich die Bücherei wohl einmal ganz durchgelesen! Vieles davon auch mehrfach!:yes:
Und ab dem 4. Schuljahr habe ich dann nachmittags sogar die Betreuung der Schulbücherei übernommen, das war so spannend, damals ja noch mit Karteikarten, auf denen die Leser registriert waren, mit einer Hülle, in die die sog. Laufkarten der Bücher kamen, die in einer Einsteckkante hinten in den Büchern steckten, so konnte man sehen, welcher Leser welches Buch ausgeliehen hatte, im Buch selbst war dann noch ein Zettel, auf dem abgestempelt wurde, wann die entsprechende Rückgabefrist war! Ich kam mir soooo wichtig dabei vor!:)) Das war eine tolle Zeit!:yes:
Von dem Vorlesewettbewerb, an dem ich als beste Leserin unserer Schule teilgenommen habe, habe ich euch ja bereits einmal erzählt!
Später als Erwachsene und schon mit eigenem Kind war ich Leserin der Filiale unserer Stadtbücherei hier in Oberhausen. Und dort begann die ganz große Liebe zu Thedor Storm, da ich mir immer im Sommer ein wunderschönes Buch mit seinen Gedichten und Novellen ausgeliehen habe, mit schönen Bildern und Fotografien! Daher ist nun jeden Sommer wieder „Stormzeit“, auch davon hab ich ja schon berichtet!;D
Leider hat unsere kleine Stadtteilbibliothek vor ein paar Jahren ihren Dienst einstellen müssen,:`( aus Kostengründen, und auch der vor allem von den älteren Lesern, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, so geliebte „Bücherbus“ stellte aus den gleichen Gründen seinen Dienst ein!
Zum Glück hab ich nun noch unsere „KÖB“ (Katholische Öffentliche Bücherei) in meiner Kirchengemeinde hier, die ein reichhaltiges Angebot besitzt und von ehrenamtlichen Kräften betreut wird. Auch hier hab ich lange Jahre mitgearbeitet und auch noch die Umstellung von Karteikarten auf Computer miterlebt, was die ganze Sache doch letztlich sehr vereinfacht!

Obwohl ja nun ein Krankenhausaufenthalt wirklich nichts schönes ist,:no: konnte ich aber bei einem nun auch schon mehrere Jahre zurückliegenden aber mit Freude feststellen, daß es sogar in manchen Krankenhäusern „mobile“ Buchausleihen bzw. Büchereien gibt, etwas so wie auf diesem Bild

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wird das Wägelchen durch die Krankenzimmer geschoben und man kann sich Bücher ausleihen!:yes: Hab ich reichlich Gebrauch von gemacht, und als ich bei meiner Entlassung ein Buch noch nicht ausgelesen hatte, konnte ich es sogar mit nach Hause nehmen und nach dem Auslesen wieder zurückbringen in die Krankenhausbücherei!:D

Die Leidenschaft für Bücher und lesen hab ich vererbt, auch mein Sohn liest gerne! Da hatte aber auch meine Mama den Grundstock vererbt, denn ich habe ihm immer sehr gerne vorgelesen! Und er hat es genauso genossen wie ich seinerzeit!
Von ihm gibt es auch eine kleine Anekdote, was das lesen anbelangt, als er eingeschult wurde, freute er sich vor allem aufs Lesenlernen, und als er es dann endlich konnte, kam er eines Tages aus der Schule nach Hause und meinte, so, lesen könne er jetzt, nun brauche er nicht mehr in die Schule zu gehen!:)) Basta! Wir haben sehr gelacht, und er war doch etwas enttäuscht, daß damit die Schulzeit für ihn doch noch nicht beendet war!

Lesen und schreiben geht ja nun mitunter Hand in Hand, ich lese gerne, ich schreibe auch gerne, wie ihr ja nun auch an diesem Eintrag unschwer feststellen könnt! Und ich habe als einige der wenigen Schülerinnen unserer Klasse das Fach „Schönschreiben“ geliebt, noch heute habe ich Freude an Kalligraphie!

Zum Lesen gehören auch noch Lesezeichen, damit man die Seite wieder findet, und da ich auch gerne Bastelarbeiten mache, vorzugsweise mit Serviettentechnik, setz ich euch mal einen Link für feine, selbstgemachte Lesezeichen!

http://de.dawanda.com/search?q=lesezeichen+serviettentechnik

Dort sind sie zwar zum bestellen, aber das sind auch ganz feine Anregungen zum selbermachen!

Ich hab auch zwei ganz besonders knuffige Lesezeichen, guckt mal:

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sehr passend zum Buch, das Mäuschen!;D

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mein Elch in unserem feinen Ratgeber!

Ich hab hier ja schon viel von meinen herrlichen Kindheitserinnerungen an Höxter erzählt, wo ich jeden Sommer meine Ferien verbrachte, und auch das geht natürlich nicht ohne lesen, es gab dort einen wunderschönen kleinen Buchladen (Buchläden riechen übrigens ganz besonders, ist euch das auch schon mal aufgefallen?):??: und es gab die soooo herrliche Bibliothek von Schloß Corvey

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstliche_Bibliothek_Corvey

in der man zwar keine Bücher ausleihen konnte, aber bewundern konnte man sie, und sich vorstellen, wie es wäre, wenn man sich einfach da mal einschließen lassen würde!:>>

Ja, nun müßte ich langsam eigentlich wie Mimi das immer macht sagen: „Der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Bildkes sehen!“ (frei nach J.W. von Goethe, Faust), verzeiht, wenn ich ins Schwärmen und Erzählen geraten bin bei meinem Lieblingsthema,:oops: aber nun kommen sie, die Bildkes!

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kleines Stilleben

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Das Buch der Bücher, die Bibel!

Ich hab noch eine große mit herrlichen alten Abbildungen

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Goldschnitt und Lesebändchen

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Und die herrlich verzierten Anfangsbuchstaben!

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Ein kleines Stilleben zum lesen und schreiben
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und zum Schreiben, mit Briefpapier und Füllfederhalter!

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noch einmal meine Buchstützen von nah, zwei lesende Teddys!

Ich glaube, es gibt nun keinen Zweifel mehr daran, ich bin ein Bücherwurm!

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Was mich nun noch sehr gefreut hat, ich hab zu diesem Thema sogar ein Lied von meinem Lieblingssänger Reinhard Mey gefunden:yes:

Viel Freude beim hören!

Tja, und wie ich nun so beim schreiben auf meinen Zeichenzähler hier schaue, hab ich mit diesem Eintrag erstmals die 10.000 Zeichen geknackt,:crazy::oops: dann habt hoffentlich viel Freude beim Lesen, einen wunderschönen Sonntag, vielleicht mit einem schönen Buch, und einen guten Start in die neue Woche!

:wave:

Grün – die Farbe der Hoffnung!

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Nach grüner Farb mein Herz verlangt
in dieser trüben Zeit.
Der grimmig Winter wärt so lang,
der Weg ist mir verschneit.
Die süßen Vöglein jung und alt
die hört man lang nit meh;
das tut des argen Winters G’walt,
der treibt die Vöglein aus dem Wald
mit Reif und kaltem Schnee.

Er macht die bunten Blümlein fahl
im Wald und auf der Heid,
dem Laub und Gras allüberall,
dem hat er widersait.
All Freud und Lust wird jetzto feil
die uns der Sommer bringt.
Gott geb dem Sommer Glück und Heil,
der zieht nach Mittentag am Seil,
daß er den Winter zwingt.

(Text: aus dem 15. Jahrhundert, Melodie: Michael Praetorius)

(widersait = den Kampf angesagt
Mittentag = Wintersonnenwende)

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Grün ist der Farbreiz, der wahrgenommen wird, wenn Licht mit einer spektralen Verteilung ins Auge fällt, bei der fast nur Wellenlängen zwischen 520 und 565 nm vorkommen.
Da viele Pflanzen Chlorophyll enthalten, ist Grün in der Natur eine häufige Farbe. Ein Begriff dafür ist Grasgrün. Am Ende der Vegetationszeit verringert sich das Chlorophyll, gelbe und rote Farbstoffe kommen zum Vorschein.
Als Hauptfarbe der Vegetation wird mit der Farbe Grün Leben und Wachstum assoziiert. In der Natur begegnet es uns besonders im Frühling und kündigt den Beginn neuen Wachstums an. Grün ist so die Farbe der Frische und der Natürlichkeit wie auch der Hoffnung und der Zuversicht. Viele Menschen erhoffen sich gerade im Frühling positive Veränderungen in ihrem Leben. Im Winter holt man sich Tannengrün ins Haus und dekoriert damit die Stuben und Fenster.
Das Ergrünen (im Frühjahr) wird mit der Farbe Grün verbunden. So stand sie im Mittelalter als Symbol für eine beginnende Liebe. Daraus entstanden die grüne Seite und – als Verneinung – die Redensart jemandem nicht grün sein.
Hingegen wird zuweilen auch – aufgrund der Farbe vieler unreifer Früchte – Unerfahrenheit oder Unreife mit der Farbe Grün assoziiert. Beispiele dafür sind z.B. die Redensart grün hinter den Ohren sein oder die Bezeichnung Grünschnabel.
Im Christentum ist Grün die Farbe der Auferstehung, es ist die Osterfarbe und hat den Bezug im Frühlingsgrün. In Irland steht Grün für den Katholizismus (siehe St. Patrick’s Day). Bischöfe führen in ihrem Wappen einen grünen Prälatenhut, weil die Bischofsfarbe bis 1867 grün war.
Grün bezeichnet als Signalfarbe das Normale, Unproblematische, Positive oder Ordnungsgemäße. Grün wird benutzt, um Vorgänge zu kennzeichnen, die funktionieren oder erlaubt sind. So steht grünes Licht geben auch für die Freigabe eines Vorganges (Verkehrsampel). Bei einer grünen Welle sind die Ampeln eines Straßenzuges in Grünphase.
Auf der Meßskala von Anzeigeinstrumenten gibt es häufig den grünen Bereich, der den ordnungsgemäßen Betrieb markiert, im Gegensatz zum roten Bereich für einen unerlaubten Zustand. Bei technischen Geräten signalisiert eine grüne Leuchtdiode meist den Betrieb, und eine rote Stillstand. Auch bei Bedientasten, beispielsweise am Handy, hat sich diese Farbgebung durchgesetzt.
Intensive Grüntöne werden als Giftgrün bezeichnet. Das geht darauf zurück, dass lange Zeit alle farbintensiven und dauerhaften Grünpigmente – außer dem teuren Edelstein Malachit – giftige Pigmente waren, allen voran das arsenhaltige Schweinfurter Grün, aber auch beispielsweise Chromgrün, Kupferacetat (auch Grünspan genannt) und andere Kupferpatinen.
Die Gesichtsfarbe grün steht wegen des fehlenden Blutrots für Krankheit, sowohl von Körper als auch für die kranke Seele. In diesem Sinne ist die Farbe Grün als „giftig“ in der traditionellen abendländischen Kultur zusätzlich besetzt. Grün steht für Gier und Neid, umgangssprachlich auch „grün vor Neid“ (neben „gelb vor Neid“).

(Quelle: Wikipedia)

Willkommen, meine lieben Leser, im Februar des Jahres 2014!
1/12 des Jahres sind um!:yes:
Und ich setze hier aus gegebenem Anlaß meine Farb- und Edelstein-Therapie fort! Mit der Farbe grün! Denn grün ist die Hoffnung!:yes:
Fragezeichen in euren Augen?:??:

Nach 6! (i.W. sechs!)88| Tagen fehlenden Internet-Zugangs brauche ich Hoffnung, symbolisiert durch die Farbe grün, daß nun endlich alles wieder im grünen Bereich ist und bleibt!!!:)) (Feines Wortspiel!)

Grün ist die Farbe des Lebens, der Pflanzen und des Frühlings.
In China ist sie dem weiblichen Yin, dem empfangenden Prinzip, zugeordnet.
Sie wirkt beruhigend und harmonisierend.
Grün ist auch die Farbe der eigentlichen Hochzeit, später werden es silberne, rubinrote oder goldene Hochzeiten.

Es gibt zur Farbe grün zahlreiche Redensarten:
Auf keinen grünen Zweig kommen
Grün hinter den Ohren sein
Über den grünen Klee loben
Die grüne Lunge der Großstadt
Der grüne Daumen der Hobbygärtner

Olivenöl wird aufgrund seiner Farbe das „grüne Gold des Mittelmeeres“ genannt.

Und damit kommen wir zu den ersten Bildern unserer Farb- und Wohlfühltherapie!:yes:
Ich liebe den Duft von Oliven, und den kann man auch ganz herrlich in Badezusätzen und Seifen genießen!
Zum Beispiel so:

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Dabei hab ich noch was feines grünes entdeckt, kennt ihr das noch?

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Da konnte man Parfum einfüllen und damit sprühen! Das Fläschchen ist noch von meiner Mama!

Kommen wir nun wieder zu dem schon oft erwähnten sog. Farbaltar, in grün ließe er sich evtl. so gestalten:

Als Duftöle eignen sich Latschenkiefer, Salbei, Melisse, Eichenmoos und Minze.
Edelsteine sind Smaragd, Aventurin, Malachit, Jade und Chrysopras.
Pflanzen bzw. Blumen haben ja fast alle grün, sehr geeignet sind hier aber Farne.
Obst und Gemüse sind Kiwis, Stachelbeeren, Äpfel, Avocados, grüner Paprika und Rucola.

Als nächstes die Edelsteintherapie!:yes:

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Jade-Ente und Ring, Aventurin-Ohrringe, Chrysopras-Anhänger

Aventurin wirkt positiv aufs Herz und regt den Fettstoffwechsel an. Hautauschläge können mit diesem Stein positiv beeinflußt werden.
Seelisch hilft der Aventurin bei Ängsten und Verspannungen. Er stärkt das Selbstvertrauen. Erholung und Regeneration sind weitere Eigenschaften, die diesem Stein zugeschrieben werden. Er verhilft zu kreativen Ideen und erhöht die Toleranz gegen das Ungewohnte.

Chrysopras wirkt auf die inneren Organe, vor allem die Leber. Auch er hilft bei Hautkrankheiten und hat aufgrund seiner Farbe eine beruhigende Wirkung.
Seelisch löst er Widersprüche und steigert die innere Zufriedenheit. Er soll auch bei Eifersucht und Liebeskummer helfen!:>> Er hilft, unverarbeitete Probleme zu lösen und schützt vor Alpträumen. Somit fördert er eine ungestörte Nachtruhe.

Jade bringt Säuren und Basen im Körper ins Gleichgewicht. Er stärkt das Herz und den Kreislauf und regt das Nervensystem an.
Seelisch ist Jade ein Stein des Ausgleichs. Den Nervösen beruhigt er, den antriebsschwachen Menschen führt er Energie zu. Er macht zufrieden, gerecht und baut Vorurteile ab. Er ist der Stein der Liebe und der Harmonie.

Meine Jade-Ente
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hab ich in der Zeit geschenkt bekommen, in der ich noch auf meinem euch bekannten „Bauernhof“ gearbeitet habe, zu der Zeit noch mit der ganz engen Verbindung durch die von uns betreuten Kinder aus Vietnam ist mir der vietnamesische Name „vịt“ für Ente und der oft benutzte Ausdruck „vịt bảo“ wieder eingefallen, letzteres heißt wörtlich übersetzt „Ente erzählt“, und kann vielleicht im übertragenen Sinne für schnatternde Ente stehen, ich übernehme aber keine Garantie dafür,:no: vietnamesisch ist eine Lautsprache und schwer zu erlernen!;D

Nun gibt es noch „grüne“ Bilder

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und natürlich hab ich auch noch ein feines Lied zum Thema gefunden!

Ich wünsche euch einen schönen Montag, diesmal einen grünen statt eines blauen,:)) kommt gut in die neue Woche und habt eine schöne!

:wave: