Dreikönigs-Tag

lijn90

Die Heiligen Drei Könige im Kölner Dom

Auf stillen Felsenhöhn
wir standen viele Nächte,
dort nach dem Licht zu sehn
vom künftigen Geschlechte.

Ein alt prophetisch Lied,
es hat auch uns geklungen,
hat unser Herz durchglüht
und innig uns durchdrungen.

Da trieb es uns hinaus,
zu wandern durch das Leben,
die Ruh, den Hof, das Haus
und alles dranzugeben.

Uns riefen von dem Herrn
die Sagen und die Kunden,
wir folgten seinem Stern,
bis wir ihn selbst gefunden.

Maria, süßes Bild,
wir können’s nie vergessen,
wie du so fromm und mild
am Krippelein gesessen.

Das folgt uns wie im Traum
nach Köllen an den Rheine,
füllt unsern Grabesraum
mit seinem hellen Scheine.

Und wenn ein holdes Kind
nach unserm Grabe ziehet,
wenn treu und stillgesinnt
sich Muttersorge mühet,

dann fühlen wir die Lust
aus alter Zeit sich regen,
es zieht in manche Brust
aus unserm Grab der Segen.

Der Myrrhen Bitterkeit,
man kennt sie wohl im Leben,
doch sollen drüber weit
die Weihrauchwolken schweben.

Das Gold es ist die Treu
im Leben wie im Sterben:
Solch edle Spezerei
kann jeder hier erwerben.

(Max von Schenkendorf)

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Epiphanias (griech.) Fest der Erscheinung des Herrn!
Das Fest der Heiligen Drei Könige, die als „Weise aus dem Morgenland“ dem Stern folgten und zur Krippe fanden, dem neugeborenen Kind huldigten und ihm Geschenke brachten, Gold, Weihrauch und Myrrhe!

WisemenGifts

Deren Reliquien im Dreikönigenschrein im Dom zu Köln aufbewahrt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreik%C3%B6nigenschrein

Zur Geschichte des Dreikönigstages gab es im vorigen Jahr schon einen Eintrag, und um Wiederholungen zu vermeiden, widmen wir uns dieses Mal dem reichen Brauchtum um dieses Fest!

Dreikönig heißt auch die 12. Nacht, weil die Nacht vor dem Dreikönigsfest die 12. Nacht nach Weihnachten ist, die letzte der Rauh- oder Rauchnächte, also eine letzte Zaubernacht.
Um das Haus zu schützen und zu segnen, ist es seit vielen Jahrhunderten Brauch, am Abend und in der Nacht vor dem Dreikönigstag Häuser, Wohnungen und Wirtschaftsgebäude durch Räuchern zu segnen.

Eine Familienfeier mit „Räuchersegen“ gestaltete sich meist so, daß ein Rauchgefäß mit glühender Kohle vorbereitet wird, auf die die Kräuter und die Weihrauchkörner gestreut werden.
Sobald der Duft aufsteigt, wird ein Gebet gesprochen, meist das Vater Unser, dann wird das duftende Rauchgefäß durch die Räume getragen.
Das kann schweigend geschehen, oder es wird gebetet oder gesungen.
Nach dem Räuchern in der Nacht vor dem Dreikönigstag wird anschließend auf die Türen mit weißer Kreide der Haussegen geschrieben

C + M + B

umrahmt von der Jahreszahl, die Buchstaben stehen für
Christus Mansionem Benedicat „Christus segne dieses Haus“.

Volkstümlich werden sie auch als Anfangsbuchstaben der Namen Casper, Melchior und Balthasar gedeutet.
Die Bedeutung jedes der drei Namen erinnert an einen Glück- und Segenswunsch
Caspar (persisch) = Schatzbewahrer
Melchior (hebräisch) = „Mein König ist Licht“
Balthasar (babylonisch) „Gott schützt Leben!“

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeld, Das große Ravensburger Buch der Fest und Bräuche)

Ich liebe solche alten Bräuche, sie erden so gut und bringen uns in unserer heutigen, hektischen Zeit der Natur und ihrem Jahreslauf wieder ein Stück näher!
Und so wird es euch nicht wundern, daß ich Räucher-Utensilien besitze und sie auch benutze, wie auch in der vergangenen Nacht wieder geschehen.

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Das ist mein Kästchen für das Räucherzubehör

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Räucherzubehör: Messingschale, Stövchen, Mörser, Räuchermischungen, Löffel zum portionieren

Wenn man wirklich mit Kohle räuchern möchte, kommt Sand in die Messingschale, darauf die Kohle, die angezündet wird, und wenn sie durchglüht ist, kommt das Räucherwerk darauf.

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In geschlossenen Räumen wie z.B. einer Wohnung kann die Räucherung mit Kohle schon ein wenig heftig ausfallen, daher sollte man zumindest hinterher gut lüften, wer es „behutsamer“ möchte, kann auch mit einem Stövchen räuchern.

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Es gibt fertige Räuchermischungen z.B. für die Rauhnächte, die mitunter aus „neunerlei“ Kräutern und Harzen bestehen wie Alant, Johanniskraut, Beifuß, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Baldrian, Eisenkraut und Fichtenharz, wahlweise auch Buchsbaum, Eibe, Holunder, Mistel, Lorbeer und Wacholder.

Es gibt auch Wintermischungen aus Benzoe, Sandelholz, Tannennadeln, Vanille, Weihrauch Vanille und Zimt.

Wunderschön ist auch die Weihnachtsmischung aus Orangenschalen, Tannennadeln, Zimt, Weihrauch Balthasar, Zitronengras, Weihrauch Christmas.

Ich hab mir in diesem Jahr meine Räuchermischung selbst gemischt, aus den Bestandteilen für Reinigung, Copal, Jasminblüten, Johanniskraut, Rainfarn, Salbei, Schafgarbe und Jasminharz, für Wärme und Geborgenheit, Beifuß, Benzoe, Siam, Kiefernzapfen, Lavendel, Malvenblüten, Styrax dunkel, Tannennadeln und Weihrauch blau, zusätzlich noch gemischte Weihrauchkörner. Es war ein schöner Duft, ich hab aber mit Stövchen verräuchert.

Mimi liebt dieses Ritual, wenn ich mit dem Gefäß durch die Wohnung laufe, folgt sie mir meist auf Schritt und Tritt! Ich glaube, Tiere haben einfach noch einen anderen Bezug zu solchen „Natur-Ritualen“!

Ich hoffe, der kleine Auflug in die Welt des Räucherns hat euch Spaß gemacht!

Und da nun heute Dreikönigstag ist, möchte ich euch nun auch endlich meine „bewohnte“ Krippe zeigen, den leeren Stall habt ihr ja schon gesehen im Adventskalender!

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Da kommen nun heute noch die Heiligen Drei Könige zu

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dann ist sie wieder komplett!

Ich hab auch noch mal ein Foto von meiner über 60-jährigen dreidimensionalen Krippe aus Pappe gemacht, die in meinem Elternhaus immer unter dem Weihnachtsbaum stand und die ich von meinen Eltern vermacht bekommen habe, als wir auch eine kleine Familie waren, also nach Björns Geburt.

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Bevor ich diesen Eintrag traditionell mit dem Segenswunsch schließe, möchte ich euch doch auch noch die Pflanze des Tages vorstellen, „Ornithogalum umbellatum“, den doldigen Milchstern, ein weiß blühendes winterhartes Zwiebelgewächs aus der Familie der Liliengewächse, volkstümlich auch „Stern von Betlehem“ genannt. Er blüht von Frühjahr bis Sommer mit nur 10 cm Wuchshöhe oder bei den hohen Arten mit 120 cm Höhe. Die Blüten sind becher- oder sternförmig und glänzen in der Abenddämmerung, daher der Name, sie duften auch gut. Er gehört zur Essenzengruppe der 39 klassischen Bachblüten nach Dr. Bach.

Traditionsgemäß schließe ich diesen Eintrag nun mit dem Segenswunsch, als „Hausmutter“ in diesem Blögchen ist das ja mein Recht!

Dreikönigszettel

Im Namen Jesu stehe ich heute auf
und neige mich von ganzem Herzen zu meinem Gott;
die Heiligen Drei Könige
Kaspar, Melchior und Balthasar
seien meine Weggesellen.
Gehe ich in meinem Hause aus oder ein,
so sei der Himmel meine Beschützung.
Der Stern der Heiligen Drei Könige führe mich auf die rechte Straße;
alle, welche mir begegnen,
sollen mir keine schädlichen Feinde,
sondern aufrichtige, gute Freunde sein.
Kaspar, Melchior und Balthasar stehen mir bei
in allen meinen Unternehmungen,
Thun und Lassen,
Handel und Wandel,
Gehen und Stehen,
zu Wasser und zu Land;
sie wollen mich vor Unglück,
Feuer und Wasser
Und vor Allem, was dem Leibe und der Seele schädlich sein mag,
mit ihrem mächtigen Beistande
allzeit behüten und bewahren!
Gott dem Vater ergebe ich mich,
in Gott dem Sohne empfehle ich mich,
in Gott dem heiligen Geist versenke ich mich.
Die heiligste Dreifaltigkeit sei ober mir,
Kaspar, Melchior, Balthasar seien bei und neben mir;
diese bewahren mich,
mein Haus und alles, was ich habe
jetzt und allezeit.

(altes, überliefertes Gebet, sog. „Dreikönigszettel“)

Foto2442

Mit diesem Segen entlasse ich euch in den heutigen Tag, bleibt beschützt und gesegnet!

14 Gedanken zu “Dreikönigs-Tag

  1. Meine liebe Monika,

    dankeschön für deinen feinen Eintrag zum Dtreikönigs-Tag mit Gedicht und den schönen Bildern.Deine nun vollständig bewohnte Krippe mit den Heiligen Drei Königen gefällt mir sehr,aber genauso die dreidimensionale Pappkrippe.Das Brauchtum an diesem Tag ist interessant,und ich finde es sehr schön,dass du auch räucherst in der Wohnung.
    Den Schrein im Kölner Dom konnte ich auch schon bewundern.
    Herzlichen Dank für deine Segenswünsche,ich möchte sie auch gern an dich zurückgeben!
    Einen beschützten Tag auch für dich und Mimilein und liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ich freu mich, daß es dir gefallen hat!
      Ich hab auch immer Freude an meiner Krippe, es ist doch auch irgendwie ein Unikat, weil halt selbstgebaut, und ein bissel träumt man dann auch davon, daß es mal so in der Familie weitergegeben werden kann, so von Generation zu Generation, das wäre schön!
      Mein Pappkrippchen ist natürlich für mich ein Schatz, hat sie mich doch durch die ganze Kindheit begleitet!
      Ich hab den Dreikönigsschrein im Kölner Dom auch schon gesehen!
      Danke für deine Segenswünsche, wir können sie sicher alle sehr gut gebrauchen, hab auch einen beschützten Tag, liebste Grüße
      Monika.

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  2. Meine liebe Monika,

    dankeschön für deinen feinen Eintrag zum Dtreikönigs-Tag mit Gedicht und den schönen Bildern.Deine nun vollständig bewohnte Krippe mit den Heiligen Drei Königen gefällt mir sehr,aber genauso die dreidimensionale Pappkrippe.Das Brauchtum an diesem Tag ist interessant,und ich finde es sehr schön,dass du auch räucherst in der Wohnung.
    Den Schrein im Kölner Dom konnte ich auch schon bewundern.
    Herzlichen Dank für deine Segenswünsche,ich möchte sie auch gern an dich zurückgeben!
    Einen beschützten Tag auch für dich und Mimilein und liebste Grüße von Brigitte.

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  3. Liebe Hausmutter! Danke für den Segenswunsch, den können wir sicher alle gut gebrauchen. Der Beste und ich haben heute auch einen kleinen Feiertag: An einem 6. Januar haben wir uns kennengelernt.

    Alles Liebe für Dich und Mimikatz. Bleibt behütet und seid herzlich gegrüßt von

    Sabine

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    • Liebe Sabine,
      ja, das glaube ich auch, daß wir alle einen Segenswunsch sehr gut gebrauchen können!
      Oh, da gratuliere ich dir und deinem Besten ganz herzlich zum Kennenlern-Tag! Und alles Liebe für die Zukunft! Ein schönes Datum zum kennenlernen, und man kann es so fein behalten, hihihi!

      Bleibt auch behütet, herzliche Grüße auch ans Rudel, Mimikatz schnurrt, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Liebe Monika!Das ist wieder ein schöner Eintrag,ja und die Heiligen Drei Könige gehen hier auch schon von Tür zu Tür,das ist wirklich ein schöner Brauch.Ich finde es immer so drollig,wenn die kleinen ganz bedröppelt vor der Tür stehen,und dann ganz schüchtern ihren Text und ihr Lied vortragen,zu schön.Und dann wird mit Kreide an der Hauswand das Haus gesegnet,ich hoffe,es nützt auch was.In manchen Gemeinden haben die Kirchen teilweise Nachwuchsprobleme,weil die Kinder das nicht mehr machen wollen,das ist natürlich schade.Da bin ich jetzt aber erstaunt,das Mimi das toll findet mit der Räucherei.Ich habe hier mal einen Räucherkegel angemacht,da ging das große Niesen hier los,erst der Hund und dann die Swarovskikatze.Ich habe eher die Erfahrung gemacht,das Tiernasen das nicht unbedingt haben müssen.Auch Duftkerzen,die sehr intensiv duften,lösen hier immer Niesattacken aus.Ich bekomme davon nach einer Weile jedesmal Kopfschmerzen,deswegen lasse ich es und mache lieber Teelichter an.Ich finde es aber sehr schön,das Du an den Traditionen so festhälst,das ist toll.Und wenn Mimi das ja auch nichts ausmacht,dann ist es ja auch schön.Deine Krippe sieht superschön aus,ganz toll.Auch die Krippe aus Pappe ist sehr schön,so etwas muß man wieder gut hüten,das ist wieder so ein ausgefallenes und bestimmt seltenes Stück.Naja,jetzt ist ja fast alles wieder vorbei,ich werde morgen langsam anfangen,die Weihnachtssachen wieder wegzuräumen,und dann können wir bald schon wieder die Ostereier rauskramen,hihihi.Hoffentlich müßen wir den Frühling nicht erst wieder locken.Dir und Mimi einen guten Wochenstart,natürlich den obligatorischen Streichler mit lieben Grüßen von Claudia aus Gladbeck und dem tierischen Anhang!

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    • Liebe Claudia,
      ich danke dir und freue mich, daß er dir wieder gefallen hat!
      Hier ziehen die Könige auch schon seit dem Wochenende von Haus zu Haus, das wird von unserer Kirchengemeinde hier organisiert und ist ein schöner alter Brauch, ich freu mich auch immer drauf, und es ist halt auch eine liebe Tradition, weil früher mein Sohn auch immer mitgezogen ist, jahrelang, und immer sehr seine Freude daran hatte! Und in manchen wirklich kalten Wintern ziemlich durchgefroren, aber glücklich, wieder nach Hause kam! Die ganz Kleinen sind immer sehr niedlich dabei, stimmt! Meist tragen sie ja den Stern, sieht so knuffig aus, der große Stern in den kleinen Fäustchen!
      Ja, manche Kirchengemeinden haben da wahrlich Nachwuchsprobleme, hier ist es eigentlich noch ganz gut besetzt!

      Ich hab mit dem Räuchern anfangs auch ganz vorsichtig angefangen, um zu sehen, wie Mimi darauf reagiert, sie findet es aber wirklich toll und bei Duftkerzchen oder Räucherkegeln hängt sie manchmal sogar mit der Nase drüber, hihihi, aber es gibt natürlich auch empfindliche Tiere, und dann würde ich es auch nicht machen oder höchstens mit geöffneter Türe oder Fenster, aber so freue ich mich natürlich, daß es Mimi nix ausmacht! Ich mag aber auch alles, was duftet, somit auch Duftkerzen, aber wie gesagt, da ist nun mal jeder unterschiedlich, und auf solche Bedürfnisse muß man dann auch Rücksicht nehmen!
      Mit diesen kleinen Traditionen hab ich wieder angefangen, als mein Sohn noch klein war, ich wollte einfach immer so ein bissel einen „festen Jahresablauf“ gestalten, so als Verläßlichkeit, ich fand immer, Kinder brauchen sowas, Rituale und Dinge, auf die man sich verlassen kann und die immer wieder kehren!
      Die Pappkrippe ist, wie gesagt, aus den 50-iger Jahren, meine Mama hat sie damals für ganz wenig Geld erstanden, nicht jede Familie konnte sich ja richtige Krippen und Krippenfiguren leisten, die waren ja auch damals schon teuer, und sie hat immer so ihre Freude an meiner Freude daran gehabt, daher wird die Krippe auch sehr gehütet, das gute Stück!

      Ich laß meine Weihnachtsdeko noch ein bissel stehen, bei dem mal wieder so trüben Wetter draußen ist es immer noch ein kleiner Lichtblick!
      Die Ostersachen dauern dieses Jahr etwas länger, hihihi, es ist spät Ostern in diesem Jahr!
      Na, wenn der Winter so weiter geht, werden wir bestimmt den Frühling wieder locken müssen, das dicke Ende kommt doch meist noch nach!

      Mimi dankt wieder schnurrend für den Streichler, zurück an den tierischen Anhang, habt einen guten Wochenstart, viele liebe Grüße
      Monika.

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    • Moin moin aus dem Westen, lach, Feiertag haben wir hier aber auch nicht!
      Trübes Wetter herrscht vor, also ist gemütlich machen angesagt, wir wünschen euch auch einen schönen Tag, Püler für Buddylein und liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  5. Liebe Monika,
    wie konnte ich nur vergessen gestern hier rein zu schauen. Ich war schon wieder auf den Wochenendgedichts Modus eingestellt und war am Dreikönigstag gar nicht bei dir im Blögchen.
    Aber heute erfreut mich dein Eintrag noch genauso.
    Diesen Räucherbrauch kenne ich nicht aus eigenem Erleben, obwohl meine Mutter sehr traditionsbewusst war. Kann es sein, dass man in ländlichen Gegenden an diesem Tag vor allem die Ställe auf diese Weise gesegnet hat?

    Dein Anliegen vor allem Kinder mit derartigen Bräuchen eine Verlässlichkeit zu vermitteln, erinnert mich an den kleinen Prinzen, der zum Fuchs sagt: Es muss feste Bräuche geben…

    Dein Krippchen ist wunderschön. Bei uns blieb früher alles bis Lichtmess stehen, damit auch die heiligen drei Könige noch lange genug in der Krippe gewürdigt werden konnten.
    Da mein geschmückter Ficus Benjaminus nicht „nadelt“, hängt meine Weihnachtsdeko auch noch. Just zum jetzigen Zeitpunkt wird er von strahlendem Sonnenschein erhellt, endlich mal wieder blauer Himmel, der die Lebensgeister weckt nach vielen trüben Tagen!

    In unserer Straße sind die Dreikönigssänger in diesem Jahr ausgeblieben, obwohl sie in der Nachbarstraße gewesen sein sollen. Keine Ahnung, warum wir übergangen worden sind.
    Natürlich kenne ich auch den Dreikönigsschrein im Kölner Dom!

    Dir mit Mimi und allen hier wünsche ich auch ein rundum beschütztes Jahr.
    Mit lieben Grüßen
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ach, das macht doch nix, steht ja kein Verfallsdatum drauf, hihihi!
      Ja, so langsam pendelt man sich nun wieder auf „Normal-Modus“ ein, man war ja durch die Feiertage wochentagstechnisch gänzlich durcheinander geraten!
      Und ich freu micht natürlich, daß dir der Eintrag wieder gefallen hat, das ist immer so schön!
      Richtig, ja, vor allem die Ställe und das Vieh sind auf diese Art und Weise gesegnet worden, das alles war ja überlebenswichtig für die Menschen damals und wurde natürlich entsprechend sorgsam behandelt! Die Haus- oder Wohnungssegnungen sind zum Teil auch von der entsprechenden Pfarrei übernommen worden (gibt es übrigens auch heute noch, Wohnungsegnungen durch den Pfarrer!).
      Ja, genau, so hatte ich das auch im Sinn, „es muß feste Bräuche geben“, gerade Kinder sind sehr auf Verläßlichkeit angewiesen, sie müssen sich doch ein Vertrauenspontential aufbauen können.
      Du wirst lachen, bei mir bleibt meist auch noch alles heute bis Lichtmeß stehen, zumindest aber ein Teil und auf jeden Fall auch die Krippe, daß ist halt immer noch das Datum, daß man für das Ende der Weihnachtszeit im Kopf hat!
      Hier war es heute zwar nicht strahlend blau, aber wenigstens bissel sonnig, das tat nun wirklich gut nach all der Trübnis, oh, ja!
      Das ist ein Vorteil mit deinem Ficus Benjamininus, nicht wahr, er nadelt nicht, hihihi, so kannst du ihn fein stehen lassen!

      In unserer Kirchengemeinde muß man sich anmelden für den Besuch der Heiligen Drei Könige, die Kinder kommen quasi nur noch auf Bestellung!

      Schön ist der Dreikönigsschrein im Kölner Dom, nicht wahr, was man sich früher für eine Arbeit mit solchen Sachen gemacht hat!

      Ich danke dir sehr für deine lieben Wünsche, und ich wünsche auch dir und Django ein rundum beschütztes gutes Jahr, Mimi schnurrt mal wieder lieb für ihren Kumpel, liebe Grüße
      Monika.

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  6. Liebe Monika,
    vielen Dank für den Hinweis wegen der evtl. Vorbestellung für die Dreikönigssinger.
    Bisher gab es das bei uns nicht, aber es ist ja möglich, dass das hier neu eingeführt worden ist, und ich es als Nichtkirchengängerin deswegen nicht erfahren habe. Normalerweise würde das aber unter kirchlichen Nachrichten im Öffentlichen Anzeiger mitgeteilt werden, denke ich mal.
    Ich rufe morgen einmal in der Pfarrei an.

    Noch einen schönen Abend wünscht Dir
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      das kann natürlich gut möglich sein, daß es bei euch auch so umgestellt worden ist!
      Die Bestell-Listen dafür liegen bei uns immer in der Kirche aus!
      Ich bin gespannt, was du erfährst, wenn du anrufst, vielleicht magst du mal berichten!

      Gute Nacht und einen schönen neuen Tag, liebe Grüße
      Monika.

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  7. Pingback: Dreikönigs-Tag | mimisdosenoeffner

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