Türchen 21

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Die Weihnachtsfee

Und Frieden auf Erden den Menschen,
die eines guten Willens sind.

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Suchende Sterne ins eilende Haar,
frierende Sterne, schmelzend zergangen
über den wunderfeiernden Wangen,
und die Augen von Liebe so klar.

Wie Glocken klar, wie Reif so rein
und so duft und so jung und blühend vor Güte
Tau der Frühe himmlische Blüte
wie Rosen und wie Fliederschnein.

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Da steigen die Hände, ein bettelndes Meer,
Augen dunkeln nach Geschenken.
Mir! Mir! Mir! Mich musst du bedenken!
So steigen die bettelnden Teller her.

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Dunkel wird’s, ein Wundern steht
strenge in der Feenseele,
wie wenn rohe Nacht das Leuchten quäle,
und Ernst in die Güte der Augen geht.

Und es spricht wie klares Licht
aus dem milden Angesicht:
Geben euch? Was soll ich euch geben,
alle Wunder habt ihr ja hier,
eine Erde die könnt hegen ihr,
in euch selber will der Himmel leben.

bluemoon

Kinder, ihr wünscht,
so könnt ihr ja geben
und selig sein und selig machen,
und innig sein wie Kinderlachen
und wie wir von Wundern leben.

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Tuet frohe Liebesgaben
einer in des anderen Hand,
tuet ab das Geizgewand
und ihr pflücket alles Haben.

41a

51a

(Peter Hille)

Im letzten Jahr hatte ich das Türchen 21 angesichts des angeblich „bevorstehenden Weltuntergangs“ dafür benutzt, einmal zu fragen, was wohl, wenn es wirklich so wäre, dann noch wichtig sei!
Die Welt ist nicht untergegangen, und dennoch: Was hat sich in diesem einen Jahr nun großartig positiv verändert?

Haben wir „Frieden auf Erden“?
Ist die Gier nach Macht und Reichtum zurückgegangen?
Üben wir mehr Toleranz gegenüber andersdenkenden, am Rande der Gesellschaft stehenden?
Haben wir die Kälte der egoistischen Herzen auf- oder zumindest antauen können?
Gehen wir sorgsam, liebe- und verantwortungsvoll mit der uns anvertrauten Schöpfung um?

Ich glaube, jede dieser Fragen können wir (leider!) mit nein beantworten!
Und darum möchte ich auch in diesem Jahr die „Tradition“ des nachdenklichen Adventskalender-Türchens beibehalten!

„Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es!“

Laßt uns in diesem Sinne auch im nächsten Jahr weiter hoffnungsvoll daran arbeiten, etwas mehr Liebe und Wärme in die Welt zu bringen und ein Licht für unseren Nächsten sein!
So, wie es uns jetzt wieder am kommenden Weihnachtsfest seit 2013 Jahren unermüdlich nahegebracht werden soll:

Das Kind, daß das Licht und die Liebe in die Welt gebracht hat und die Erlösung von der Skalverei des Egoismus ist in einer Krippe geboren worden, im ärmsten Stall, am Rande der Gesellschaft, ausgegrenzt, abgeschoben, das Wunder seiner Geburt wurde als erstes den Armen verkündet, den Hirten auf dem Feld, um ein Zeichen zu setzen und die frohe Botschaft zu verkünden:

„Friede auf Erden den Menschen, die eines guten Willens sind!“

Ich wünsche euch einen friedlichen, besinnlichen Samstag!

10 Gedanken zu “Türchen 21

  1. Meine liebe Monika,

    die „Weihnachtsfee“ ist wunderschön,genauso wieder deine feinen Bildchen und das Weihnachtslied.
    Zum Positiven hat sich nicht wirklich viel verändert im letzten Jahr,um es vorsichtig auszudrücken.
    Es gibt noch ganz viel Arbeit,um die Botschaft des Weihnachtsfestes umzusetzen!
    Wir praktizieren sie schon mal in dieser kleinen „Zelle“ hier,haben eine wohltuende Gemeinschaft in deinem wertvollen Blögchen.
    Lieben Dank für alles und für euch auch einen besinnlichen Sonnabend.

    Liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ich freu mich, daß dir die „Weihnachtsfee“ gefallen hat!
      Es gibt auf jeden Fall noch viel zu tun auf dieser Welt, und ich denke, da werden auch noch Generationen mit zu tun haben!
      Aber alles beginnt mit kleinen Schritten, und da sind wir hier doch schon mal auf einem guten Weg, das hast du ganz richtig erkannt!
      Hab einen guten Sonnabend, liebste Grüße
      Monika.

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  2. Liebe Monika,

    deine aufrüttelnden Fragen machen nachdenklich und ob der negativen Ergebnisse auch sehr traurig. Nein, in den ganz großen Anliegen hat sich leider nichts verbessert. Dennoch denke ich, dass sich in vielen Dingen Verbesserungen abzeichnen. Da sie aber weniger spektakulär sind, erfahren wir seltener darüber, weil offensichtlich nur schlechte Nachrichten zur Verbreitung von Interesse sind.

    Ich würde mir wünschen, dass nach jeder Nachrichtensendung am Schluss wenigstens eine gute Nachricht stehen würde und dafür gäbe es bestimmt viele ganz alltägliche und dennoch erfreuliche Beispiele.

    Als wirklich gute Nachricht betrachte ich den Begnadigungsakt durch Putin, auch wenn er letztendlich damit nur sein Image für die Olympischen Winterspiele aufpolieren will. Den Betroffenen sind diese Hintergründe egal, was zählt ist ihre Freilassung!

    In diesem Sinne wünsche ich ein schönes 4. Adventswochenende und halte mal Ausschau nach einer guten Tat in meinem Umfeld.

    Liebe Grüße und danke für die Wohlfühlzelle hier in deinem Blögchen, wie BrigitteP so schön schrieb.
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      da geht es mir wie dir, mich machen die entsprechend negativen Ergebnisse auch sehr traurig, und, aus welchen Gründen auch immer, ganz besonders in diesem Jahr!
      Verbesserungen sind ja eigentlich selten spektakulär, es ist halt die Politik der „kleinen Schritte“, und wahrscheinlich ist es genau die Tatsache, daß nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind, das, was letztlich so sehr deprimiert, vielleicht ist das auch genau die Absicht!

      Genau das würde ich mir auch so sehr wünschen, nach alle den schlechten Nachrichten immer wieder wenigstens eine gute, es gab und gibt immer wieder erfreuliche Beispiele dabei, vielleicht muß man manchmal auch nur besser hinhören!

      Und da sind wir uns auf jeden Fall einig, daß der Begnadigungsakt von Putin eine gute Nachricht ist, egal, aus welchen Kalkül er letztendlich seine Entscheidungen getroffen hat! Den Betroffenen ist es wurscht, richtig, und ich freu mich sehr für und mit ihnen!

      Danke für deine guten Wünsche, wenn man richtig hinguckt, wird man gute Taten finden können, es reicht ja manchmal schon ein aufmunterndes Lächeln, oder auch ein wortloses Dasein in einer traurigen Situation!

      Oder eben einfach eure lieben Worte hier, und die Tatsache, daß ihr das Blögchen hier als Wohlfühlzelle empfindet, daß erfüllt mich mit großer Dankbarkeit!

      Hab ein gutes Adventswochenende, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Hallo Monika!Dein Gedicht ist herrlich,und ich kann nur hoffen,das es die Menschen zum nachdenken bringt.Dein Text dazu ist sehr gut,ich hoffe auch,das die Menschen endlich aufwachen,und sie begreifen,wie wichtig das Wort Liebe ist und auch den Sinn verstehen,die Liebe auch zu leben.Ob es nun die Mitmenschen sind oder die Kinder,und auch die Tiere,wir sind alle Geschöpfe Gottes und wir haben unsere Erde nur für eine begrenzte Zeit und müßen sie schützen mit all ihrer schönen Natur und Tierwelt,sonst sind auch die Menschen bedroht.Die Natur braucht uns nicht,aber wir brauchen die Natur. Erst stirbt die Natur,dann der Mensch.Ich kann nur hoffen,das diese Botschaft bei den Menschen irgendwann ankommt.Es gibt viel zu tun,packen wir es an.Und wenn auch mit kleinen Schritten,hauptsache, man kommt ans Ziel.Wenn diese ganzen Profithaie nicht endlich Vernunft annehmen,ist es für unsere Erde bald zu spät.Aber man kann nur hoffen,denn die Hoffnung ist das,was uns immer wieder antreibt weiterzumachen.Danke für den Link von Anoris 1.Geb.,hat Spaß gemacht reinzugucken.Dir und Mimi einen schönen Tag,einen Streichler und viele Grüße von Claudia aus Gladbeck und dem tierischen Anhang!P.S.Viele Grüße auch an alle!

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    • Hallo, Claudia,
      ich freu mich, daß dir das Gedicht gefällt!
      Wir leben ja von der Hoffnung, obwohl es ja nicht immer leicht ist, sie aufrecht zu halten, aber es ist wohl doch immer wieder lohnend, zu versuchen, die Menschen zum nachdenken zu bringen! Und die einzige Möglichkeit, zu vermitteln, was Liebe ist und wie Liebe gelebt werden kann, ist wohl, Liebe zu geben! Das ist ja wohl die „Keimzelle“ nicht nur der christlichen frohen Botschaft, „liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“
      Wir haben nur diese eine Erde, richtig, und wir sind alle Geschöpfe dieses Planeten und auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen, denn du schreibst es ganz richtig, wir brauchen die Natur, die Natur braucht uns nicht!
      Es fällt wirklich manchmal nicht leicht, gegen alle Widerstände weiter zu machen, manchmal wünscht man sich dann auch irgendwie den großen Paukenschlag, aber so wird es nicht gehen, da ist wohl doch der stete Tropfen erforderlich, der irgendwann dann auch den Stein höhlt!
      „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1.Kor 13,13)

      Fein, daß du Spaß hattest, bei Anoris 1. Geburtstagseintrag noch reinzugucken!

      Wir wünschen auch einen schönen Tag, Streichelgrüße sind ausgerichtet, lieb zurück an den tierischen Anhang, viele liebe Grüße
      Monika.

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  4. Hallo liebe Monika,

    ich wünsche dir und Mimi ebenfalls einen feinen Adventssonnabend.

    Es gibt vieles was im Argen liegt, aber es gibt auch immer wieder positive Entwicklungen. Besonders freue ich mich, wenn sich in Sachen Tierschutz wieder etwas zu Gunsten unserer Mitgeschöpfe bewegt hat.

    Zum Beispiel das hier:

    http://www.tierschutzbund.de/news-storage/tierversuche/110313-ende-tierversuche-kosmetik.html

    „Das aktuelle Verbot wurde erstmals bereits 1993 in einer EU-Richtlinie angekündigt. Nun, 20 Jahre danach, tritt das Gesetz endlich in Kraft. Der Prozess in Richtung Verbot war darüber hinaus die Initialzündung für viele positive Entwicklungen, wie die Reduzierung der Tierversuchszahlen für diesen Bereich. Vor allem auch die finanzielle Förderung, Entwicklung und Anerkennung von tierversuchsfreien Methoden, die nicht nur im Bereich Kosmetik sondern auch für die Prüfung von anderen Chemikalien und Produkten verwendet werden können, wurden aufgewertet.“

    Danke für deinen heutigen Beitrag:)

    Liebe Grüße von den Bees:wave:

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    • Hallo, liebe Brigitte,
      danke für die lieben Wünsche!

      Ich hatte ja beim Schreiben des Eintrages schon auf eure positiven Ergebnisse gehofft, vor allem, weil es mir aus den unterschiedlichsten Gründen gerade in diesem Jahr sehr schwer fällt, mir eine positive „Grundhaltung“ zu bewahren!

      Umso mehr freue ich mich jetzt natürlich über den von dir verlinkten Artikel, das ist eine sehr gute Nachricht!

      Habt einen schönen Samstagnachmittag, ich hoffe, der bei euch wieder angesagte Sturm ist ausgeblieben? Daumen sind wieder einmal gedrückt!

      Liebe Grüße und einen Püler an Buddylein,
      Monika und Mimi.

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