Goldene Tage – der Oktober und Höxter III

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Herbstlied

Der Frühling hat es angefangen,
der Sommer hat`s vollbracht.
Seht, wie mit seinen roten Wangen
So mancher Apfel lacht!

Es kommt der Herbst mit reicher Gabe,
er teilt sie fröhlich aus,
und geht dann wie am Bettelstabe,
ein armer Mann, nach Haus.

Voll sind die Speicher nun und Gaden,
daß nichts uns mehr gebricht.
Wir wollen ihn zu Gaste laden,
er aber will es nicht.

Er will uns ohne Dank erfreuen,
kommt immer wieder her:
Lasst uns das Gute drum erneuen,
dann sind wir gut wie er.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

(Gaden: Ein-Raum-Häuschen, Vorratskammer, Anm.d.R.)

Der Oktober ist da, und wir hoffen auf goldene Tage, um die herrlichen Farben des Herbstes draußen noch genießen zu können!
Aber es werden ganz sicher auch trübere Tage kommen, erste Nebeltage, in denen wir uns wieder nach „innen“ zurückziehen werden.
Und was kann schöner sein an solchen Tagen, als sich gemütlich in eine Sofaecke zurückzuziehen mit einer Kuscheldecke und zu lesen!

Und ich verbinde hier nun mal beides, noch einmal einen Ausflug in die Natur und zu Sehenswürdigkeiten, und was feines zum Lesen!
Das ganze ist dann Höxter Teil III, vor längerer Zeit schon versprochen!

Wir besuchen die Benediktinerabtei und Schloß Corvey!

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Schloß Corvey war bis 1792 eine reichsunmittelbare Benediktinerabtei auf dem heutigen Stadtgebiet der ostwestfälischen Stadt Höxter in Nordrhein-Westfalen.
Corvey gehört zu den bedeutendsten karolingischen Klöstern und verfügte über eine der wertvollsten Bibiliotheken des Landes.
Die Abtei entwickelte sich im 9. und 10. Jahrhundert zu einem kulturellen, geistigen und wirtschaftlichen Zentrum im Gebiet der Sachsen.
Corvey bewirbt sich um den Status des Weltkulturerbes.

Auf dem Friedhof befindet sich das Grab des Dichters August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Er war von 1860 – 1874 Bibliothekar in Corvey, wo er auch am 19.2. 1874 starb.

Erwähnenswert ist auch die wunderschöne Barock-Orgel der Klosterkirche.

(Quelle: Wikipedia)

Wer mehr wissen möchte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Corvey

Schloß und Abtei Corvey, eine zauberhafte Erinnerung meiner Kindheit, das Paradies meiner Phantasie!
Wie oft war ich in den Räumen des Schlosses, vorzugsweise in der Bibliothek, (wundert nicht wirklich, oder?:no:), Sonntags zur Messe in der herrlichen Klosterkirche, oder zu Orgelkonzerten, die Orgel ist ein Traum, der Klang ist wirklich himmlisch!
Ich hab schon als Kind ein Faible für altes Gemäuer gehabt,:)) auch für Geschichten aus alter Zeit, und Corvey hat dabei immer sehr meine Phantasie beflügelt!:yes:
Allein der Schloßeingang hat schon dazu beigetragen!

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Jahrzehnte später hab ich dann in einer sozialen Einrichtung gearbeitet, (die mit dem „Bauernhof“, der gehörte dazu!) und hab dann in den Peronalunterlagen eines unserer ZDL (Zivildienstleistende, so hießen die damals!;))durch Zufall entdeckt, daß dort als Geburtsort „Corvey“ eingetragen war, und da wohl von meinen Vorfahren, die ja aus Höxter stammten, einige auf dem Schloß „gedient“ haben, haben wir uns immer kaputtgelacht darüber, daß halt meine Vorfahren unter seinen gedient haben und er nun unter mir!:)) So ändern sich die Zeiten!:>>

Was aber neben dem Schloß es mir fast noch mehr angetan hatte, war ein Ort mit dem geheinmnisvollen Namen „Dreizehnlinden“!88|

Dreizehnlinden bezeichnet eine Stelle am nördlichen Ende der Eichenallee am Weserufer vor dem Kloster Corvey in Höxter. Dort steht ein von vier Linden umrahmtes Steinkreuz. Dieses Kreuz ließ Kaspar II. von Böselager-Honeburg 1750 während seiner Amtszeit als Abt von Corvey durch den Bildhauer Johannes Pollmann aus Marsberg errichten. Nach dem gleichnamigen Epos des aus Bad Driburg stammenden Friedrich Wilhelm Weber soll sich an dieser Stelle ein Mord zugetragen haben.

(Quelle: Wikipedia)

Ob es ursprünglich wirklich einmal dreizehn Linden waren, kann heute nicht mehr nachgewiesen werden.

Und damit kommen wir nun zum literarischen Teil unserer Oktober-Ausgabe!

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Dreizehnlinden, ein Epos von Friedrich Wilhelm Weber, in Gedichtform, es beschreibt den Kampf zwischen Franken und Sachsen zur Zeit der Christianisierung. Da die christliche Religion vorzugsweise von den Mönchen gepredigt wurde, hat der Dichter sein Werk nach dem fiktiven Kloster „Dreizehnlinden“, dem „Konvent von Dreizehnlinden“ genannt.
Da der reale Ort Schloß Corvey in unmittelbarer Nähe liegt, hat der Dichter selbst es jedem freigestellt, sich dies als eigentlichen Ort des Geschehens vorzustellen, zumal es mit Lage, Gründungszeit und Umgegend dem fiktiven Ort entspricht.

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Die Handlung spielt im Nethegau, etwa vom Frühjahr 822 bis zum
Sommer 823. Der Stoff selbst ist freie Erfindung, dennoch werden auch geschichtliche Persönlichkeiten genannt, z.B. Badurad, der Bischof von Paderborn, oder Warin, der Abt von Corvey.

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Der Sachse Elmar, Herr auf dem Habichtshof, ist heidnischen Glaubens, er haßt die Franken, liebt aber die fränkische Christin Hildegunde.
Es schwelt zu dieser Zeit noch immer der Sachsenkrieg zwischen den Sachsen und den fränkischen Eroberern.
Da wird Elmar von Gero, dem fränkischen Königsboten, fälschlich der Brandstiftung beschuldigt. Der Graf des Nethegau erklärt Elmar nach einem Thing für vogelfrei.

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Gero hat es natürlich ebenfalls auf Hildegunde abgesehen, und er ergreift die Gelegenheit und trifft Elmar mit einem vergifteten Pfeil. Um sein Leben ringend, findet Elmar Aufnahme im Kloster von Dreizehnlinden, jenseits von Haß und Gewalt gesundet er unter der Obhut des greisen Abtes und des Priors.

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Erst hier wird Elmar die Bedeutung der Gewaltlosigkeit klar, die das Christentum zwar predigt, die seine fränkischen Anhänger aber wohl kaum zum missionieren gebraucht haben. Ein Widerspruch, der ja bis heute besteht, getreu dem Motto „Das was du tust schreit so laut, daß ich nicht höre, was du sagst!“ Elmar läßt sich taufen und gewinnt natürlich Hildegunde zur Frau!
Eine wichtige Persönlichkeit in diesem Epos ist im übrigen auch die greise Drude Swanahild, die eben diesen Widerspruch zwischen kriegerischen Handlungen und christlicher Friedensbotschaft aufzeigt!

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Ich besitze zwei Ausgaben dieses feinen Werkes, eines ist noch von meinem Großvater, das oben eingestellte mit dem roten Einband,Auflage 1922, mein Großvater konnte ellenlange Texte davon auswendig, es war immer wieder herrlich, ihm zuzuhören!:yes:
Die zweite Ausgabe ist diese

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die hab ich mal auf einem Trödelmarkt aufgetrieben, und aus der sind auch die wunderschönen obigen Illustrationen, es ist eine Illustrierte Volksausgabe aus dem Jahre etwa 1938.
Ich hab noch ein paar von den schönen Illustrationen zum zeigen

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paßt zum Oktober, ein Erntekranz!

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wunderschöne Eingangsverzierungen für ein neues Kapitel!

Das war nun meine Einstimmung in den Oktober, ein Monat, der uns die Gemütlichkeit und Geborgenheit unseres Hauses oder unserer Wohnung wieder vermitteln kann!
Dann laßt den Teekessel sausen und holt euch das hier

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und macht es euch mit einem Buch gemütlich!

Enden möchte ich meinen Eintrag nun mit dem ersten und dem letzten Vers des Schlußkapitels aus Dreizehnlinden, damit ihr auch einen Eindruck vom Werk bekommt!

Und nun ist mein Lied zu Ende,
und ich hab es doch gesungen,
alter Uhu, dir zum Trotze,
dir und deinen Lästerungen.

Helf uns Gott den Weg zur Heimat
aus dem Erdenelend finden:
Betet für den armen Schreiber,
schließt der Sang von Dreizehnlinden.

(F.W. Weber)

Habt einen wunderschönen, goldenen Oktober, mit viel Zeit für ganz viele schöne Dinge!

:wave:

17 Gedanken zu “Goldene Tage – der Oktober und Höxter III

  1. Meine liebe Monika,

    ja,nun hat das letzte Quartal des Jahres 2013 begonnen.Der schlimmste Monat für mich ist zu Ende,aber die schwere Zeit noch lange nicht vorbei.
    Ich hoffe auch auf wenigstens etwas goldene Tage,aber wünsche sie dir und Mimilein und allen hier von Herzen.
    Ich danke dir sehr für diesen interessanten Eintrag!

    Liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      ja, die Zeit rennt, das ist tatsächlich das letzte Quartal des Jahres!
      Ich kann dir das so nachfühlen, wie es dir geht, und ich hoffe nun für dich auch auf goldenere Tage, das braucht doch alles seine Zeit. Ich danke dir sehr für deine guten Wünsche!
      Schön, das dir der Eintrag gefallen hat, sei lieb umarmt, alles Gute und Liebe und liebste Grüße
      Monika.

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  2. Liebe Monika,

    vielen Dank für deinen herrlichen Monatseintrag.

    Ein schönes Gedicht zu Anfang und eines zum Ende, das gefällt mir wie immer sehr.

    Und alles was du dazwischen geschrieben und erläutert hast, gefällt mir ebenfalls und ist auch sehr informativ.

    Vielen Dank dafür.

    Goldenen Tage wünsche ich dir und Mimi

    Liebe Grüße
    Brigitte

    @ Brigitte Plauen

    Dir wünsche ich ebenfalls von Herzen goldene Tage, liebe Brigitte.

    Ich hoffe sehr, dass du in diesem Monat wie eigentlich geplant nach Berlin fahren kannst. Das wäre eine feine Abwechslung und Trost in diesen schweren Tagen für dich, gell.

    Liebe Grüße
    Brigitte

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    • Liebe Brigitte,
      hach, fein, daß es dir wieder gefallen hat!
      An den Gedichten hab ich immer selber große Freude, vor allem beim raussuchen, und da bot sich der Hoffmann von Fallersleben ja beinahe zwingend an, hihihi!
      Und ohne Eindruck von Dreizehnlinden konnte es ja auch nicht gehen, da mußte das noch hinten dran!

      Es ist wirklich sehr schön dort, Schloß Corvey, Höxter und die Umgebung, leider war ich schon lange nicht mehr dort, aber irgendwann komm ich mal nochmal dahin! Es wird sich vieles sehr verändert haben, und ich wäre echt gespannt, wieviel so aus der Erinnerung noch da wäre!

      Goldene Tage wünsche ich dir und Buddylein auch, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Liebe Monika,

    es ist beeindruckend, was Du alles über die Stadt Deiner Kindheits- und Ferienerinnerungen zu berichten weißt, in der wohl auch der Grundstein für Dein literarisches Interesse begründet wurde.
    Die Vorfahrengeschichte mit dem ZDL hat mich sehr amüsiert.

    Die schönen Septembertage konnte ich leider krankheitsbedingt nicht so genießen und hoffe daher, dass mir der Oktober noch ein wenig gnädig für die Gartenarbeiten ist. Wenn nicht, muss ich das auch akzeptieren.

    @ liebe Brigitte,
    gönne Dir unbedingt und so bald als möglich die Fahrt nach Berlin. Der räumliche Abstand mit neuen Eindrücken wird Dir gut tun. Ich wünsche Dir von Herzen sonnige Tage dort.

    Liebe Grüße an Euch alle hier
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      das war ja auch mein Kindheitsparadies, ich war in den Ferien immer traurig, wenn sie zu Ende waren und wir wieder nach Hause mußten! Da konnte mich immer nur die Vorfreude auf die Schulfreunde zu Hause trösten!
      Den Grundstein für mein literarisches Interesse, den hat wohl meine Mama gelegt, sie war eine „Leseratte“ und hat mir schon als kleines Kind viel vorgelesen, und ihr Vater war der besagte Großvater, der auch Dreizehnlinden rezitieren konnte und viele, viele andere Gedichte, und richtig toll mit Pathos und allem drum und dran, da kommt dann wohl die Liebe zu Gedichten her, und Höxter und Umgebung haben natürlich das ihrige dazu beigetragen, ebenso wie mein Lieblingslehrer aus der Schulzeit, von dem ich auch schon berichtet habe, der Gedichte auch so sehr liebte und der mich seinerzeit zu einem Vorlesewettbewerb angemeldet hatte!

      Ja, das mit dem ZDL war wirklich lustig, ich lach da heute noch herzlich drüber, wenn ich daran denke!

      Es ist wirklich so schade, daß du die Septembertage nicht genießen konntest, geht es dir denn jetzt hoffentlich besser? Alles Liebe und Gute weiterhin!
      Bis zum Wochenende soll ja auch der Oktober golden bleiben, ich hätte nix dagegen, wenn er das auch weiterhin täte!
      Ja, wenn es dann wirklich nicht mehr geht mit dem Garten, mußt du das wohl hinnehmen, aber ich drück dir mal ganz doll die Daumen!

      Gute Nacht und einen schönen neuen Tag gewunschen, liebe Grüße
      Monika.

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  4. Hallo Monika!Liebe Brigitte Plauen,ich möchte Dir mein tiefes Mitgefühl aussprechen und Deinem Vater auch,das tut mir sehr leid,ich hatte ja keine Ahnung,was in der Zwischenzeit passiert ist.Auch ich habe eine traurige Nachricht,jetzt ist die schöne Hütte fertig und die große Hütte überarbeitet und jetzt ist mein Mäuschen nicht mehr da.Ich versuche mal,es zu erklären.Sonntag vor einer Woche habe ich mich gewundert,das sie erst nicht kam,wenn sie mich gehört hat kam sie sonst immer sofort.Um 19:30 Uhr saß sie dann vor der Futterhütte und zog beide Hinterläufe nach und konnte nicht mehr laufen.Ohne lange zu überlegen,habe ich sie sofort hochgenommen und habe den Tierarzt angerufen.Er hat eine Röntgenaufnahme gemacht,es war kein Bruch und keine Verstauchung zu sehen,aber die Blase war prall gefüllt,sie konnte sie nicht entleeren.Er sagte,es könne durch ein Auto oder Unfall passiert sein,aber sie wäre auch schon sehr alt,hatte kaum noch Zähnchen,er hat vermutet,das es die Nervenstränge sind.Er hat so an ihr rumgezerrt,mußte aber sein,aber sie hatte wohl keine Schmerzen,sie hat nicht gewimmert oder gemauzt.Auf seinen Rat hin bin ich mit ihr zur Tierklinik nach Duisburg gefahren,dort sollte am nächsten Tag ein CT gemacht werden.Ich mußte es genau wissen,da ja meine Nachbarin mir schon mal gedroht hatte ,etwas auszustreuen.Den Tierschutz hatte ich darüber informiert.Es wurde auch ein großes Blutbild gemacht,das war in Ordnung,auch die Organe waren in Ordnung,aber der Hauptkanal zur Wirbelsäule,wo alle Nervenstränge durchgehen war verdickt,es gab aber keine Anzeichen von Außeneinwirkung,und wegen der Blase geht man eher davon aus,das es altersbedingt war.Man hätte einen künstlichen Ausgang legen können,aber sie hätte nicht mehr laufen können.Das hätte keinen Sinn gemacht,ein Tier,das immer draußen war und ihre Freiheit genießen konnte,das wäre nur noch Quälerei gewesen.Sie haben mich angerufen,wie sie in Narkose lag,und ich habe sie schweren Herzens gehen lassen.Sie haben mir auch gesagt,es sei das Beste so.Ich habe sie dann noch am Montag abgeholt und in ihrem Garten beerdigt,hier hat sie ihren Frieden.Ich habe mich die ganze Woche in Arbeit gestürzt,damit ich gar nicht zum grübeln komme,aber sie fehlt mir sehr.Ich bin aber froh,das ich ihr so einen schönen Lebensabend bereiten konnte und sie hier bei uns alt geworden ist.Und ich war froh,das ich es gleich gesehen habe,sonst wäre sie die ganze Nacht hilflos gewesen.Sie war wohl doch schon älter,als wir alle gedacht haben.Habe aber trotzdem alles fertig gemacht und bepflanzt,damit alles schön ist.Gastkater Charly kommt ja auch noch und seid einiger Zeit noch ein anderer Kater,der ist bildhübsch,scheint aber auch wild zu sein.Ich hätte schon wieder eine Katze kriegen können,wollte aber erstmal nicht,ist noch zu frisch.Ich werde in der Nachbarschaft aber nichts erwähnen und weiter Augen und Ohren aufhalten,ob nicht doch etwas war.So ganz überzeugt bin ich noch nicht.Ich warte einfach mal ab,vielleicht ist ja irgendwo noch ein armes Würmchen,das meine Hilfe braucht.Entschuldigt,das der Text so lang geworden ist,aber man kann es sonst schlecht erklären.Monika,Deine Herbsteinträge sind superschön und auch die Fotos von Mimi,zum verlieben,auch dein neuer Eintrag gefällt mir sehr gut.Genieße den Feiertag mit Mimi,Freitag soll Regen kommen.Einen Streichler für Mimi und liebe Grüße von Claudia aus Gladbeck und dem tierischen Anhang! P.S.Alles Liebe und weiter viel Kraft für Brigitte Plauen.

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    • Hallo, Claudia,
      laß dich lieb umarmen, das tut mir jetzt so leid, das ist wirklich eine traurige Nachricht!
      Das arme Mäuschen, das sie noch so viel mitmachen mußte zum Schluß, wie gut aber, daß du es sofort gesehen hast, und sie nicht die ganze Nacht hilflos draußen gewesen wäre!
      Und nach allem, was du schilderst, ist es ganz sicher das beste für sie gewesen, nun hat sie in eurem schönen Garten und da, wo sie immer am liebsten war und sich wohlgefühlt hat, ihren Frieden! Und ihr konntet ihr noch einen schönen Lebensabend machen in der ganzen vorherigen Zeit, so, wie du es immer geschrieben hast, hat sie das sicher noch sehr genossen! Und ihre feine neue Hütte hat sie ja nun wenigstens noch gesehen! Tut mir so leid! Hattest du dir so schön vorgestellt!
      Kann ich dir so gut nachfühlen, daß sie dir sehr fehlt!

      Aber sag mal, was sind das für Nachbarn, wie kann man denn sowas androhen, gut, daß du das zur Anzeige gebracht hast! Man könnte doch reden darüber, wenn irgendetwas stören würde, dann kann man doch für beide Seiten eine gute Lösung finden, aber das geht doch gar nicht! Ich bin richtig entsetzt! Ja, das würde ich auf jeden Fall auch beobachten!

      Schön, daß du den Garten trotzdem fein gemacht hast, gerade auch, wo ja Charly noch kommt und sich schon ein neuer „Streuner“ einschleicht, das ist doch sicher auch ein bissel ein Trost!
      Und es wird sich ganz sicher wieder ein Knuffelchen finden, daß es bei dir dann wieder gut hat und sich freut, laß es einfach auf dich zukommen!
      Da ist doch nix zu entschuldigen wegen des langen Textes, es interessiert ganz sicher alle hier, was mit Mäuschen passiert ist, und das kann man doch nicht mit ein paar dürren Worten schildern!

      Laß dich noch mal lieb tröstend umarmen, und Mimi schickt mal einen Trostschnurrer!

      BrigitteP wird sich sicher noch bei dir melden, ihr tut zur Zeit die Anteilnahme hier wirklich gut, es war ein großer Schock für sie!

      Und ich freu mich, daß dir meine Einträge gefallen haben, danke!
      Ja, am Freitag soll das wunderschöne Herbstwetter wohl zu Ende gehen erst einmal, dann hoffen wir, daß ihr auch einen schönen Feiertag haben könnt, Mimi dankt für den Streichler und schnurrt zurück, ganz liebe Grüße für dich und den tierischen Anhang
      Monika.

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  5. Liebe Brigitte Plauen!Du mußt unbedingt nach Berlin fahren und es von mir grüßen.Das wird Dir gut tun.Mir ist es auch schwer gefallen,aber ich war am Sonntag in Essen im Grugapark,dort war Greifvogelschau,sie waren zum letzten mal in diesem Jahr wieder aus Hellenthal da.Ich wollte auch erst nicht fahren,aber als ich die schönen Tiere gesehen habe und meinen netten Falkner vom letzten mal,habe ich mich doch sehr gefreut.Es war herrliches Wetter und ich habe wieder ein Foto mitgenommen,so schön im Grünen mit einem Adler auf der Hand.Es war so ein schöner Tag,und ich habe es nicht bereut,das ich gefahren bin.Überlege nicht lange und fahre,man braucht auch mal eine Auszeit.Alles Liebe und Gute für Dich und berichte von Deinem Berlinbesuch,wenn Du da warst,ich wünsche Dir,das Du einen wunderschönen Tag hast.Viele Grüße von Claudia aus Gladbeck!

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  6. Hallo Monika!Ich danke Dir für die tröstenden Worte und Mimi für den Schnurrer.Die Nachbarin wohnt erst seid letztem Herbst hier und hat das Haus nur gemietet.Stell Dir vor,sie hat sogar erzählt,sie hatte selber eine Katze und will sich wieder eine anschaffen,die darf dann aber nicht auf der Wiese laufen,da der 9jährige Sohn ja Barfuß laufen möchte.Sie wohnt mit ihrem Sohn alleine in dem Haus,ihr Vater ist oft da und hat auch einen Hund.Ich nehme sie gar nicht mehr für voll,aber gerade solche Menschen sind unberechenbar.Sie hat es mir so agressiv ins Gesicht gesagt,das man es durchaus ernst nehmen muß.Ich habe ihr dann gesagt,das ich den Tierschutz informieren werde und sollte das Tier irgendetwas aufnehmen, der Verdacht sofort auf sie zurückfällt,aber in der Hinsicht war ja nichts.Dann habe ich sie gefragt,was sie denn für ein Problem hätte,ob ihr der Mann fehlt,da war sie sofort ruhig.Dann mußte ich den Siedlerbund einschalten,weil sie unsere gemeinsame Gartengrenze (Maschendrahtzaun) mit Gartenschnitt ca,50 cm hoch verbarrikadiert hat,so das hier kaum noch Licht hinkam,dann sollte an den Zaun eine Folie von ihrer Seite.Das mußte sie alles wieder entfernen.Jetzt hat sie ca.einen halben Meter weiter um ihre Baumreihe eine Folie gezogen.Gut so,muß ich die blöde Ziege wenigstens nicht mehr sehen,hat sie mir nur einen Gefallen mit getan.Ich lege keinen Wert mehr auf irgendwelchen Kontakt.Und nebenan bei uns am Kindergarten wird der Verkehr auch immer schlimmer,da kannst Du meine Bedenken bestimmt nachvollziehen.Ich überlege an meiner Terasse zum Frühjahr eventuell so eine art Katzensicheren Auslauf zu bauen.Ein Teil ist ja überdacht und der andere Teil würde dann wie eine Pergola mit Draht drangebaut.So könnte die Katze nach draußen oder durch die Terassentür auch rein und es könnte kein anderer ihr etwas anhaben.Die anderen Katzen dürften dann weiter die Holzhütten nutzen und zu uns kommen.Und unser Hund Rusty ist ja mit einer Katze aufgewachsen,er würde sich schnell wieder dran gewöhnen und würde sich über eine neue Freundin sicher freuen.Vorrausgesetzt,mir läuft bis dahin nicht wieder ein Tier zu,mal abwarten.Das wäre dann die beste Lösung,sich wieder ein Tier anzuschaffen.Aber mein Kater Felix ist ja schließlich auch noch da,er schafft es immer mich zu trösten,der kleine Herzensbrecher.Eine gute Nacht und viele Grüße von Claudia aus Gladbeck!

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    • Hallo Claudia,
      boooaaah, was du da jetzt geschildert hast, da fällt mir echt nur eines zu ein: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben….!“
      Warum eine Katze nicht auf der Wiese laufen darf, damit der 9-jährige Sohn barfuß laufen kann, erschließt sich mir nicht, aber das muß es wohl auch nicht, da hast du wirklich recht, kann man irgendwie nicht für voll nehmen!
      Aber drauf achten muß man schon, ich hab nur gerade gedacht, das ist ja ganz klasse, da legt sie evtl. was aus und hat ein 9-jähriges Kind, klasse Idee, wie sicher ist sie sich, daß das Kind nicht da dran geht? Manchen Leuten fehlt es gewaltig.

      Ja, vielleicht solltest du wirklich warten, ob dir wieder ein Tierchen zuläuft, und dein lieber Felix ist ja auch noch da, und Rusty, glaub ich gerne, daß sie ein Trost sind!

      Ich wünsch dir auch eine gute Nacht, liebe Grüße
      Monika.

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  7. Hallo Monika!Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen,Du hast mich genau richtig verstanden wegen der Nachbarin.Beim Tierschutz haben sie sich so ähnlich geäußert.Aber mit so primitiven Menschen möchte ich nichts zu tun haben,die sind für mich das letzte.Nur dumm,das so eine Frau auch noch Kinder in die Welt setzt,was soll dabei wohl herrauskommen?Ich habe die Vermutung,mein Mann auch,das mit dem Jungen vielleicht etwas nicht stimmt,er ist für sein Alter sehr agressiv und schreit seine Mutter an bis dorthinaus.Das dürfte mein Sohn nicht sein,so etwas kenne ich nicht aus meiner Kinderzeit.Sie hatte erzählt,das man ihrer Katze übel mitgespielt hat.Sie meinte,sah ihr ganz nach Baseballschläger aus.Wir haben uns schon gefragt,ob es nicht der Sohn aus Wut oder Eifersucht gewesen sein könnte,aber das ist nur so eine Ahnung.Ich weiß nicht,was ich von solchen Menschen halten soll und werde weiter vorsichtig sein.Ich werde erstmal abwarten,wenn es kalt wird suchen die Tiere wieder warme Plätze,dann ist bei mir alles bereitgestellt,ansonsten kann man zum Frühjahr immer noch sehen,ob man sich noch ein Tier anschafft.Einen Streichler für Mimi und Dir ganz liebe Grüße von Claudia aus Gladbeck und dem tierischen Anhang!

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    • Hallo, Claudia,
      ja, das ist wohl richtig, daß man nicht weiß, was man von solchen Menschen halten soll!
      Es ist nur immer so, daß mir bei solchen Dingen die entsprechenden Kinder eher leid tun, sie können ja nichts dafür! Es kann sich ja keiner aussuchen, wohinein er geboren wird! Das ist dann immer so traurig, daß Kinder schon solch eine falsche Wertevorstellung vermittelt bekommen und nicht zur Empathie erzogen werden, kein Wunder, daß dann bereits das Kind schon aggressiv ist! Sowas macht mich auch immer richtig wütend, solche Menschen dürften eigentlich wirklich keine Kinder haben!

      Ja, warte doch einfach mal ab, was sich ergibt, wenn es jetzt kalt wird, vielleicht läuft dir ja doch wieder ein kleiner, heimatloser Streunerle über den Weg und sucht ein liebevolles Zuhause! Und im Frühjahr kannst du ja dann doch immer noch mal schauen, ich denke, wenn du wieder ein Tierchen haben möchtest, würdest du im Tierheim gucken? Unser erstes Kaninchen Nepomuk, daß wir vor Jahren hatten, haben wir von Leuten übernommen, die ihn leider nicht mehr halten konnten, und bei Mimi war es ja ähnlich, und unser zweites Kaninchen Jonny, das hatten wir auch aus dem Tierheim, das war so niedlich, als ich das Tierheim besucht habe und ein neues Kaninchen suchte, nachdem Nepomuk gestorben war, hab ich mich gleich in Jonny verliebt, er war ganz schwarz, ein Zwergkaninchen, und als der Tierpfleger es aus dem Stall holte und mir in den Arm gab, hat er sein Schnüffelschnäuzchen gleich an meiner Schulter vergraben, das war dann sozusagen beiderseitige Liebe auf den ersten Blick!

      Mimi dankt wieder lieb für den Streichler, bitte wieder an den tierischen Anhang weiterleiten, liebe Grüße und einen schönen neuen Tag
      Monika.

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