Stormzeit II

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Die Stadt

Am grauen Strand, am grauen Meer
und seitab liegt die Stadt;
der Nebel drückt die Dächer schwer,
und durch die Stille braust das Meer
eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
kein Vogel ohn Unterlaß;
die Wandergans mit hartem Schrei
nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
du graue Stadt am Meer;
der Jugend Zauber für und für
ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
du graue Stadt am Meer.

(Theodor Storm)

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Am 4. Juli 1888, nachmittags um 15.30 Uhr, starb Theodor Storm auf seinem Altersitz in Hademarschen.
Drei Tage später, am 7. Juli 1888, erfolgte die Überführung nach Husum, wo er auf dem St.-Jürgen-Friedhof in der Familiengruft der Woldsens beigesetzt wurde, ohne kirchliche Zeremonie, wie er es bestimmt hatte.

Aufgrund seines diesjährigen 125-jährigen Todestages möchte ich meinem Lieblingsdichter noch einmal einen Eintrag widmen!

Er selbst hielt seine Gedichte für seine eigentliche Leistung, und wenn er sich hier auch sicherlich selbst unterschätzte, da seine Novellen von ebensolcher Bedeutung sind, möchte ich einige seiner Gedichte, die zu meinen Lieblingsgedichten zählen, zu seinem Andenken hier einstellen.

Abseits

Es ist so still; die Heide liegt
im warmen Mittagssonnenstrahle,
ein rosenroter Schimmer fliegt
um ihre alten Gräbermale;
Die Kräuter blühn; der Heideduft
steigt in die blaue Sommerluft.

Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
in ihren goldnen Panzerröckchen.
Die Bienen hängen Zweig um Zweig
sich an der Edelheide Glöckchen,
die Vögel schwirren aus dem Kraut –
die Luft ist voller Lerchenlaut.

Ein halbverfallen, niedrig Haus
steht einsam hier und sonnbeschienen;
der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
behaglich blinzelnd nach den Bienen;
sein Junge auf dem Stein davor
schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.

Kaum zittert durch die Mittagsruh
ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
dem Alten fällt die Wimper zu,
er träumt von seinen Honigernten.
-Kein Klang der aufgeregten Zeit
drang noch in diese Einsamkeit.

(Theodor Storm)

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Elisabeth

Meine Mutter hat`s gewollt,
den andern ich nehmen sollt;
was ich zuvor besessen,
mein Herz sollt es vergessen;
das hat es nicht gewollt.

Meine Mutter klag ich an,
sie hat nicht wohlgetan;
was sonst in Ehren stünde,
nun ist es worden Sünde,
was fang ich an!

Für all mein Stolz und Freud
gewonnen hab ich Leid.
Ach, wär das nicht geschehen,
ach, könnt ich betteln gehen
über die braune Heid!

(Theodor Storm)

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Ein grünes Blatt

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
ich nahm es so im Wandern mit,
auf daß es einst mir möge sagen,
wie laut die Nachtigall geschlagen,
wie grün der Wald, den ich durchschritt.

(Theodor Storm)

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Schließe mir die Augen beide

Schließe mir die Augen beide
mit den lieben Händen zu!
Geht doch alles, was ich leide,
unter deiner Hand zur Ruh.
Und wie leise sich der Schmerz
Well`um Welle schlafen leget,
wie der letzte Schlag sich reget,
füllest du mein ganzes Herz.

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Als ich dich kaum gesehn,
mußt es mein Herz gestehn,
ich könnt dir nimmermehr
vorübergehn.

Fällt nun der Sternenschein
nachts in mein Kämmerlein,
lieg ich und schlafe nicht,
und denke dein.

Ist doch die Seele mein
so ganz geworden dein,
zittert in deiner Hand,
tu ihr kein Leid!

(Theodor Storm)

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Abends

Warum duften die Levkojen so viel schöner bei der Nacht?
Warum brennen deine Lippen so viel röter bei der Nacht?
Warum ist in meinem Herzen so die Sehnsucht auferwacht
diese brennend roten Lippen dir zu küssen bei der Nacht?

(Theodor Storm)

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Zwischenreich

Meine ausgelaßne Kleine,
ach, ich kenne sie nicht mehr;
nur mit Tanten und Pastoren
hat das liebe Herz Verkehr.

Jene süße Himmelsdemut,
die der Sünder Hoffart schilt,
hat das ganze Schelmenantlitz
wie mit grauem Flor verhüllt.

Ja, die brennend roten Lippen
predigen Entsagung euch;
diese gar zu schwarzen Augen
schmachten nach dem Himmelreich.

Auf die Tiziansche Venus
ist ein Heil’genbild gemalt;
ach, ich kenne sie nicht wieder,
die so schön mit uns gedahlt.

Nirgends mehr für blaue Märchen
ist ein einzig Plätzchen leer;
nur Traktätlein und Asketen
liegen haufenweis umher.

Wahrlich, zum Verzweifeln wär es –
aber, Schatz, wir wissen schon,
deinen ganzen Götzenplunder
wirft ein einz’ger Mann vom Thron.

(Theodor Storm)

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Der Beamte

Er reibt sich die Hände: „Wir kriegen`s jetzt!
Auch der frechste Bursche spüret
schon bis hinab in die Fingerspitz,
daß von oben er wird regieret.

Bei jeder Geburt ist künftig sofort
der Antrag zu formulieren,
daß die hohe Behörde dem lieben Kind
gestatte zu existieren.“

(Theodor Storm)

Storms Gedichte, immer wieder schön!

Und ich möchte auch andere Dichter zitieren, die sich zu ihm geäußert haben, z.B. Thomas Mann, der von ihm sagte: „Er ist ein Meister, er bleibt.“
Oder Theodor Fontane, der das etwas spöttische Wort von der „ewigen Husumerei“ prägte, womit er beschrieb, daß Storm auch in Preußen lebte wie in Husum, Zitat: „In Storms Potsdamer Hause ging es her wie in dem öfters von ihm beschriebenen Hause seiner Husumer Großmutter. Das Lämpchen, der Teekessel, dessen Deckel klapperte, die holländische Teekanne daneben…“

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Storm sagte von sich selbst: „Ich bedarf äußerlich der Enge, um innerlich ins Weite zu gehen…“

Rosen waren auch eines seiner Motive in Novellen und Gedichten, und so fand sich bei ihm zu Hause vielleicht auch so etwas:

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Da es Sommer ist (oder zumindest werden soll!) schließe ich diesen Eintrag mit den Bildern zu seinem Lieblingsmotiv, dem Meer!

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Und allem, was dazu gehört!

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Und wenn euch mehr zu Theodor Storm interessiert, lege ich euch ganz warm diesen Link ans Herz, den ich beim Suchen voller Freude gefunden habe, in dem auch Familienbilder, alte Bilder seiner geliebten Stadt und vieles mehr zu finden sind! Ich war so begeistert!

http://www.g.eversberg.eu/StormHusum.htm

Damit habt ihr bestimmt am Wochenende etwas schönes zu lesen, ich wünsche euch ein wunderschönes selbiges, und vor allem hoffentlich ein Sommerwochenende!

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:wave:

13 Gedanken zu “Stormzeit II

  1. Meine liebe Monika,

    es lohnt sich wieder einmal mehr,am frühen Wochenendmorgen dein feines „Bildungsblögchen“ aufzuschlagen!
    Diesem 125.Todestag von Theodor Storm widmete unsere Tageszeitung am Donnerstag fast eine ganze Seite,da hab ich mich drüber gefreut,liegen wir doch relativ weit ab vom Meer :))!
    Mir gefallen sowohl Storms Gedichte als auch seine Novellen und Erzählungen gleichermaßen,sie sind immer wieder schön!
    Der von dir eingestellte Link ist eine wahre Fundgrube und ein „Rundumsorglospaket“ für Storm-Fans!Wunderbar,ja,da haben wir genügend Lesestoff fürs Wochenende.Denn das Wetter sieht bei uns nach allem Möglichen aus,nur nicht nach dem angekündigten Sommer!
    Die Gedichte sind alle herrlich,und deine Bilder dazu sehr stimmungsvoll und unterstreichen sehr gut,was du uns an deiner Begeisterung für diesen Ausnahmedichter rüberbringen willst!
    Ganz besonders toll gefallen mir der Sonnenuntergang,der Vollmond und die Meeresbrandung.Deine gehäkelte Rosenborte ist einmalig wunderschön,sowas könnte ich mir in seinem Zuhause sehr gut vorstellen!
    Was ist das für ein hübsches Gefäß,es hat sicher was mit Tee zu tun? Auf jeden Fall sieht es sehr wertvoll und romantisch aus.
    Ich bedanke mich ganz herzlich für diese feine Sonnabendmorgenunterhaltung,dem Link gebührt heute noch besondere Aufmerksamkeit in aller Ruhe.
    Viel Freude hat es allemal wieder gebracht!

    Habe mit Mimilein ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende,irgendwo m u s s ja der Wetterbericht zutreffen ;)! Von Herzen!

    Liebste Grüße sendet euch Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      hach, fein, daß du dich wieder über den Wochenendbeginn im Blögchen gefreut hast!
      Das ist ja schön, daß er sogar in eurer Tageszeitung Erwähnung fand, er ist eben überall bekannt!
      Mir gefällt auch Storms komplettes Werk, und meine feine Gesamtausgabe von ihm ist wirklich mein größter Schatz!
      Ist der Link nicht herrlich, ich hab mich auch so darüber gefreut, so etwas findet man meist durch Zufall, weil man irgend etwas anderes dazu gesucht hat! Da kann man immer wieder reingucken!

      Ach, wie schade, daß der angekündigte Sommer bei euch noch nicht angekommen ist, ich drück die Daumen, daß das nun mal endlich bald was wird!

      So schön, daß meine Begeisterung für Storm durchgekommen ist, mit Bildern und Gedichten, da hab ich selbst so sehr meine Freude dran!
      Genau die Bilder, die du beschreibst, gefallen mir auch am besten!
      Meine Rosenborten müssen jetzt noch ihrem „Bestimmungsort“ zugeführt werden, lach, sie sollen Kissen und Gardinen zieren, und dann hab ich hier langsam auch „Husumerei“, hihihi!

      Das Gefäß ist ein Samowar, also ein Heißwassergerät für die Zubereitung von Tee, oben kommt die Kanne mit dem Tee-Extrakt drauf, zum Warmhalten, unten kannst du dann heißes Wasser aufgießen! Das ganze lief sogar elektrisch, über ein Kabel, aber leider ist das mal „durchgeschmort“ und ließ sich auch nicht mehr reparieren, nun dient es halt zur Zierde!

      Viel Spaß noch mit dem Link, und danke für deinen so lieben Kommentar und deiner Freude, die du an meinem Eintrag hattest, hab ein schönes und hoffentlich auch bald sonniges Wochenende, ja, irgendwann m u ß das doch mal klappen, liebste Grüße
      Monika.

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  2. Hallo liebe Monika,

    das hätte mich aber auch gewundert, wenn du deinem Lieblingsdichter nicht noch einen Eintrag gewidmet hättest;)

    Und was für einen schönen.

    Ja, ich bin auch ein Bewunderer von Theodor Storm und freue mich, bei dir jetzt immer wieder einige seiner schönen Gedichte zu lesen.

    Er konnte ja auch mit spitzer Zunge, gell.

    ‚Der Beamte‘ zum Beispiel.;)

    Danke für dein feines, ausführliches TB. Den link habe ich mir gleich mal abgespeichert und außerdem hast du mich wieder auf die Suche geschickt:))

    1981 war´s, jetzt weiß ich auch das

    und dann Husum, die letzte Etappe unserer damaligen Radtour ‚einmal rund um Nordschleswig‘

    Schade, dass die Bilder so vergilbt sind:(

    Nochmal Danke für diesen Eintrag zu Ehren eines ganz Großen.

    Und auch Danke für deine Fleißarbeit.:D

    Einen schönen Samowar hast du, ich besitze auch einen, aber benutzt wird er nicht mehr.
    Doch ihn zu betrachten ist auch schon ein Genuss, nicht wahr:yes:

    Genieße den Tag, bei uns ist Sommer, endlich.

    Liebe Grüße
    Brigitte

    Gefällt mir

    • Hallo, liebe Brigitte,
      ja, nicht wahr, mich auch, er ist nun mal mein Lieblingsdichter, und ich freu mich so, daß es dir auch wieder gefallen hat!

      Es gibt so viele Gedichte von ihm, da könnte man noch seitenweise Einträge mit machen, auch mit seinen Novellen, da werde ich mir bestimmt auch noch was zu einfallen lassen, lach!

      Ich freu mich immer so, daß du auch ein Bewunderer von Storm bist, und ja, er konnte auch mit „spitzer Zunge“, „Der Beamte“ ist herrlich, nicht wahr?!

      Den Link hab ich mir auch sofort gespeichert, ich war so begeistert, vor allem auch bei den Bildern, ich schrieb dir ja neulich mal, daß ich sie vor einiger Zeit vergeblich gesucht habe! Das Familienbild von Storm war vor allem das, was ich meinte!

      Und ich hab bei dir auch wieder Erinnerungen angeschoben, da freu ich mich immer so drüber, weil ich dann auch immer daran teilhaben darf, ganz lieben Dank für die feinen Bilder, und du hast sogar die Eintrittkarte noch, sowas hebe ich auch immer auf, und weißt du was, gerade das vergilbte macht den Charme dieser schönen Bilder aus, herrlich!
      Er war ein ganz Großer, da hast du wirklich recht!

      Mein Samowar wird auch nicht mehr benutzt, ich schrieb es schon bei Brigitte/Plauen, er hatte eigentlich ein elektrisches Kabel, und funktionierte wie ein Wasserkocher, das ist aber leider mal „durchgebrezelt“ und ließ sich auch nicht mehr reparieren, aber auch das Angucken ist ein Genuß, das ist wohl wahr!

      Bei uns ist auch Sommer, sehr zur Freude von Mimi, und wir werden ihn genießen, habt ihr es auch fein, liebe Grüße
      Monika.

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  3. Ja ist denn schon wieder Wochenende, liebe Monika?

    Die graue Stadt am Meer lernte ich 1970/71 nur flüchtig zwecks einer Übernachtung auf der Fahrt Richtung Dänemark kennen.
    Sie war damals nicht nur grau sondern auch dunkel, weil wir nur sehr mühsam spät noch ein freies Hotelzimmer suchen mussten…

    Dein Link zu dieser Stormseite ist ja toll, da muss ich mich erst mit Zeit wappnen, um das alles zu lesen.

    Gestern war ich auf einer Veranstaltung der besonderen Art, die Dir als Leseratte auch gefallen würde. Hast Du schon mal vom „StadtLesen“
    oder Lesesommer gehört? Er findet in vielen Städten bundesweit auch in der Schweiz und Österreich statt. Man liegt oder sitzt bequem auf dicken Kissen (genannt „Fatboy“. made in Finnland) oder in Hängematten in der Fußgängerzone, oder wie in Saarbrücken rund auf dem St. Johanner Markt, quasi am Boden und kann in Bücherregalen stöbern oder einer Autorenlesung lauschen. Es war ein lauer Sommerabend und eine wunderbare Atmosphäre!

    Deine heutigen Gedichte und Bilder waren wieder eine schöne Wochenendeinstimmung bei wunderbarem Wetter, Herz was begehrst du mehr?

    Macht´s Euch auf dem Balkon gemütlich und habt einen schönen Sonntag – Du und Mimi.
    Liebe Grüße
    Britta-Gudrun

    Gefällt mir

    • Ja, liebe Britta-Gudrun,
      es ist schon wieder Wochenende, hihihi!

      Also, daß stell ich mir auch nicht einfach vor, nachts in Husum noch ein Hotel zu finden!
      Ich möchte so gerne mal hin, ich hab Husum ja leider auch noch nicht gesehen!

      Über die Stormseite hab ich mich so gefreut, das ist bisher die schönste, die ich gefunden habe, und ich hab sie mir gleich aufs Lesezeichen gesetzt, da muß ich auch noch öfter gucken!

      Ja, hab ich schon gehört, das haben wir hier in Oberhausen auch, da ist auch die Stadtbibliothek auf und in der ganzen Stadt ist „lesetechnisch“ was los! Das ist herrlich, nicht wahr, und an einem lauen Sommerabend so wie bei dir jetzt ganz besonders schön!

      Ich freu mich, daß es auch für dich eine feine Wochendeinstimmung war, mein Blögchen, so sollte das!

      Gestern war natürlich den ganzen Tag „Stormzeit“ auf Balkonien, und Mimi ist auch erst in der Nacht wieder reingekommen! Herrlich, wenn es heute auch wieder so ist!

      Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Sonntag, Mimi schnurrt liebe Grüße für Django, bei den lauen Sommernächten ist er doch bestimmt unterwegs, oder?!

      Liebe Grüße
      Monika.

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  4. Liebe Monika!

    Spät kommt sie, doch sie kommt – bitte entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Am Donnerstag ist ja das große Sommerfest in der „Linde“ und ich gestalte das musikalische und sonstige Unterhaltungsprogramm. Da kannst Du Dir sicher vorstellen, dass es allerhand vorzubereiten gibt.
    Hab vielen Dank für den 2. Teil Deiner „Stormzeit“ mit den schönen Gedichten und den liebevollen Details. Mein Opa liebte den Dichter ebenfalls und hat mir eine wunderschöne, in Leder gebundene Gesamtausgabe vererbt.

    Ich wünsche Dir und Deinem Schnurrle noch einen behaglichen Sonntagabend. Kommt gut in die neue Woche und seid vielmals gegrüßt von

    Sabine

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    • Liebe Sabine,
      da gibt es doch nix zu entschuldigen, steht doch kein Verfallsdatum drauf, auf dem Eintrag, lach!
      Nein, im Ernst, ich freu mich doch immer über deine lieben Kommentare, egal, wann sie eintrudeln!

      Oh, da hast du bestimmt viel zu tun mit den Vorbereitungen, aber das wird dann ganz sicher auch ganz toll! Berichtest du mal darüber? Ich würde mich sehr freuen, ich mag solche Veranstaltungen ja auch so gern!

      Da hast du nun aber auch einen Schatz in deinen Händen, mit der in Leder gebundenen Gesamtausgabe von Storm, die dein Opa dir vererbt hat, kannst du stolz drauf sein!

      Ich wünsche dir und Wendy und Barny auch einen guten Start in die neue Woche, mein „Schnurrle“ (niedlich!) bedankt sich für die guten Wünsche und schnurrt mal für euch, lach, viele liebe Grüße
      Monika.

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      • Unsere Nachbarin hatte mal eine Katze: grau-weiß-schwarz-braun, also richtig quietschebunt. Es war eine von dreien, die ihr zugelaufen waren. Erst nannte sie sie „Schecke“, wegen des Fellmusters. Aber dann wurde sie (die Katze, nicht die Nachbarin!) in Schnurrle umgetauft. Aus gegebenem Anlass nehme ich an, sozusagen „Nomen est omen“.

        Euch zwei Hübschen eine feine Woche mit jeder Menge Gründen zum Schnurren!

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  5. Hallo Monika!Interresant,die Geschichte von Theodor Storm.Und die Gedichte sind auch sehr schön.Der Sonnenuntergang hat mir sehr gefallen,und die gehäkelten Rosen sind ein Gedicht.Auch die Teekanne ist sehr hübsch,ich habe vier kleine Tassen mit Untertellern und ein Döschen für so allerlei mit dem gleichen Muster,ich habe es irgendwann vom Flohmarkt mitgebracht,weil es mir auch so gut gefiel.Die Bilder vom Meer verleiten zum träumen und auch die Motive der Servietten sind klasse.Ich hatte mal Tempotücher mit einem ähnlichen Motiv,damit habe ich dann eine Kerze geziert (Serviettentechnik),die steht immer zur Zierde in einer etwas größeren Metalllaterne,oben drüber liegt ein Netzsäckchen mit Muscheln.In Essen gibt es ein Geschäft,dort bekommt man so schöne Dinge mit Motiven vom Meer,dort habe ich mir auch schon mal das eine oder andere gegönnt.Und zur Vorweihnachtszeit ist ein Besuch bei Käthe Wohlfahrt ein Muß.In der Lokalzeit kam wieder eine traurige Nachricht.In der Zoom Erlebniswelt ist der Tiger aus Holland verstorben.Er war im Mai schon kränklich,die Nieren haben nicht richtig gearbeitet.Er ist jetzt an einer Leberkrankheit gestorben.Jetzt will man nachforschen,ob er schon krank war,als er in die Zoom kam.Ihm nützt es ja leider nichts mehr,aber man will ja doch mehr wissen.Das hat mir sehr leid getan,ich mag Tiger sehr gerne und sie sind ja auch noch jung,schade um so ein schönes Tier. Jetzt sind noch die drei Brüder aus Russland in der Zoom.Unser Mäuschen schleicht bei der Wärme auch nur so durch den Garten,immer den Schatten suchend,aber ab Mittwoch soll es etwas angenehmer werden.Danke für den schönen Eintrag und einen schönen Abend von Claudia aus Gladbeck und Mäuschen,natürlich auch Grüße an Mimi!

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    • Hallo, Claudia,
      ich freu mich, daß du den Eintrag interessant und schön findest!
      Den Sonnenuntergang hat mein Sohn fotografiert, gefällt mir auch soooo gut!
      Filethäkeln mach ich sehr gerne, und du weißt ja, Rosen sind meine Lieblingsmotive! Das ganze soll mal Kissen und eine Gardine zieren!
      Die Teekanne hab ich von meiner Mama geerbt, ich finde sie auch sehr schön, das Muster ist fein, nicht wahr? Da hast du Tassen und Unterteller und ein Döschen mit dem gleichen Motiv, das ist ja ein klasse Zufall!
      Die Bilder vom Meer sind meine Lieblingsbilder, gerade so in der Bewegung ist das so herrlich, und du hast recht, sie verleiten zum Träumen!
      Serviettentechnik mach ich auch, gerade mit den maritimen Motiven möchte ich mal ein größeres Bild machen, wenn es fertig ist, werde ich es auf jeden Fall mal einstellen!
      Einen ähnlichen Laden gibt es auch hier in Duisburg, die haben auch solche schönen Sachen mit Meermotiven, und noch vieles anderes, meist ist es so nach Jahreszeiten ausgerichtet, das gefällt mir richtig gut, da geh ich schon mal mit meiner Freundin hin, und da gönne ich mir auch das eine oder andere, hihihi!
      Jaaaa, Käthe Wohlfahrt, auf jeden Fall ein Muß in der Vorweihnachtszeit, ich habe eine ganze Tüte voller wunderschöner Holzanhänger für den Weihnachtsbaum, in jeder Adventszeit langsam zusammengekauft, mein ganzer Stolz ist eine winzig kleine Krippe, sooooo schön!

      Ich hab es auch schon gelesen, daß der Tiger aus Holland gestorben ist in Gelsenkirchen, er war so ein schönes Tier, und ich finde das auch so sehr traurig! Tiger finde auch wunderschön, in Wuppertal ist ja so eine feine Anlage für sie, gerade auch mit vielen Möglichkeiten, sich mal den Blicken der Besucher zu entziehen, daß finde ich immer sehr gut! Hoffentlich bleiben die drei Brüder aus Rußland gesund!

      Glaub ich gerne, daß Mäuschen den Schatten sucht, Mimi liegt dann auf dem Balkon auch immer auf ihrem Schattenplätzchen, und erst am Abend, wenn die Sonne untergeht, geht sie dann in ihren „Brotkasten“!

      Ich wünsche dir eine gute Nacht und einen schönen neuen Tag, mit lieben Schnurrgrüßen von Mimi an Mäuschen, und natürlich auch an dich,
      liebe Grüße
      Monika.

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  6. Hallo Monika,

    diesen Eintrag hier hatte ich ja noch gar nicht gesehen, und er gefällt mir auch wieder supergut!!

    Die Bilder sind klasse, und nun habe ich ja auch die tollen Solarlämpchen gesehen. Und nach dem Meer bekomme ich gleich ganz große Sehnsucht!! Solche Wellen würde ich gerne mal wieder life sehen.

    Die gehäkelten „Deckchen“ sind ebenfalls sehr schön, und sehen um die Kissen herum wirklich super aus. Ich muss mir bald mal wieder neue Kissen beorgen, denn die Bezüge sehen nicht mehr so schön aus, aber ich komme nicht mehr so gut mit dem Häkeln, oder Stricken klar. Das einzige, was ich an Handarbeit noch mache, ist nähen, aber auch eher im Winter.

    Die kleine Teekanne ist ja auch putzig! :)

    Vielen Dank für den schönen Eintrag
    und ganz herzliche Grüße an dich
    Conchi

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    • Huhuu, liebe Conchi,
      hach, fein, daß du ihn noch entdeckt hast und er dir gefällt!
      Storm ist nun mal mein Lieblingsdichter!

      Fein sehen die Solarlämpchen aus, nicht wahr, ich mag sie auch gern!

      Du wirst lachen, ich guck schon mal hin und wieder in meinen eigenen Eintrag hier rein, nur um die schönen Meerbilder zu gucken und mich wegzuträumen, ach ja, einmal mal wieder live am Meer und diese Wellen sehen und vor allem hören, das wäre so oberfein!

      Filethäkeln ist auch eines meiner Hobbys, und im Augenblick habe ich da so richtig Lust drauf, und dann kommt da immer so einiges bei zustande! Fein, daß es dir gefällt, ich werde es bestimmt auch noch mal einstellen, wenn es ganz fertig ist!

      Die kleine Teekanne habe ich von meiner Mama geerbt, da hängen auch viele Erinnerungen an wunderschöne Winterabende dran!

      Hab einen schönen Restsonntag, ganz herzliche und liebe Grüße
      Monika.

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