Juni – Stormzeit

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Die Nachtigall

Das macht, es hat die Nachtigall
die ganze Nacht gesungen;
da sind von ihrem süßen Schall,
da sind in Hall und Widerhall
die Rosen aufgesprungen.

Sie war doch sonst ein wildes Blut
nun geht sie tief in Sinnen,
trägt in der Hand den Sommerhut
und duldet still der Sonne Glut
und weiß nicht, was beginnen.

Das macht, es hat die Nachtigall
die ganze Nacht gesungen;
da sind von ihrem süßen Schall,
da sind in Hall und Widerhall
die Rosen aufgesprungen.

(Theodor Storm)

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Da mein Blögchen ja am 1. Mai 1 Jahr alt geworden ist, sprach ich es ja da schon an, daß wir nun mit den Monatseinträgen in die Wiederholungen geraten!:yes: Somit bin ich nun gefordert, dies zu verhindern, denn die entsprechenden Monatseinträge sind ja nun doch eine liebe Gewohnheit!:yes:

Daher hab ich mich nun zuerst einmal mit dem hundertjährigen Kalender beschäftigt, der ist ja jeden Monat wieder interessant!
Nun also:

1. – 4. Juni herrlich schönes Wetter
5. Juni sehr nebelig
6. Juni starker Regen
7. – 27. Juni schönes warmes Wetter, es regnet nur 2 x kurz
28. – 29. Juni es regnet
30. Juni sehr kalte Nacht

Und als ich diese Aussichten gelesen habe, war mein Eintrag klar:

Es ist wieder Stormzeit!

Diesen Ausdruck hab ich mal geprägt, ich liebe ja Theodor Storm sehr, und habe mir vor etlichen Jahren mal aus der hiesigen Bücherei ein reich bebildertes Buch mit seinen Gedichten und Novellen ausgeliehen!
Das war in einem Sommer, und ich hab mich mit diesem Buch auf den Balkon zurückgezogen und war restlos begeistert!:yes:
Seit der Zeit habe ich mir regelmäßig zu Beginn des Sommers wieder dieses Buch ausgeliehen, die gespeicherten Ausleihzeiten im Computer der Bücherei belegen das über Jahre!88|
Und damit war der Ausdruck „Es ist wieder Stormzeit!“ geboren!

Heute besitze ich eine Gesamtausgabe der Werke von Th. Storm

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und noch immer hole ich sie jeden Sommer aus dem Bücherregal!
Warum gerade im Sommer, kann ich eigentlich auch nicht recht erklären, die Novellen spielen ja beileibe nicht nur in der Sommerzeit, und Storm liebte ja z.B. auch die Weihnachtszeit sehr! Vielleicht ist es die Sehnsucht nach Sonne und Meer, Dünen, Strand, Möwengeschrei, die gerade im Sommer erwacht, und Storm ist nun mal „am grauen Meer“ beheimatet, und bis auf wenige Ausnahmen spielen ja auch alle Novellen und Gedichte dort!
Und so lese ich mich jeden Sommer von „Aquis submersus“ bis „Zur Chronik von Grieshuus“ einmal durch!:))

Und möchte nun hier versuchen, ein Sommer-Stimmungsbild von und mit dem geliebten Dichter zu zeichnen!

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Hans Theodor Woldsen Storm
geboren am 14. September 1817 in Husum
gestorben am 4. Juli 1888 in Hademarschen

Die Stadt

Am grauen Strand, am grauen Meer
und seitab liegt die Stadt;
der Nebel drückt die Dächer schwer,
und durch die Stille braust das Meer
eintönig um die Stadt.
Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
kein Vogel ohn Unterlass;
die Wandergans mit hartem Schrei
nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
am Strande weht das Gras.
Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
du graue Stadt am Meer;
der Jugend Zauber für und für
ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
du graue Stadt am Meer.

(Theodor Storm)

Sicher Storms bekanntestes Gedicht! Aber die „graue Stadt“ war auch sicherlich nicht immer grau, auch sie kannte herrliche Sommertage!

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Morgens

Nun gib ein Morgenküsschen!
Du hast genug der Ruh;
und setz dein zierlich Füßchen
behende in den Schuh!
Nun schüttle von der Stirne
der Träume blasse Spur!
Das goldene Gestirne
erleuchtet längst die Flur.
Die Rosen in deinem Garten
sprangen im Sonnenlicht;
sie können kaum erwarten,
daß deine Hand sie bricht.

(Theodor Storm)

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Rosen spielen in Storms Werk eine große Rolle! Wie passend! Eine seiner Novellen heißt sogar „Späte Rosen“.

Lied des Harfenmädchens

Heute, nur heute
bin ich so schön;
morgen, ach morgen
muß alles vergehn!
Nur diese Stunde
bist du noch mein;
sterben, ach sterben
soll ich allein.

(Theodor Storm)

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Erdbeeren, die Früchte des Monats Juni, spielen bei Storm ebenfalls eine Rolle, in seiner Novelle „Immensee“, wo Reinhard und Elisabeth, die beiden Protagonisten, Erdbeeren suchen gehen.
„Immensee“ war in der Schulzeit meine erste Novelle von Th. Storm, wir mußten dazu eine Interpretation schreiben, so begann meine Liebe zu Storm!

Ein ganz großes Thema bei Storm ist aber das Meer!

Die Möwe und mein Herz

Hin gen Norden zieht die Möwe,
hin gen Norden zieht mein Herz;
fliegen beide aus mitsammen,
fliegen beide heimatwärts.

Ruhig, Herz! du bist zur Stelle;
flogst gar rasch die weite Bahn –
und die Möwe schwebt noch rudernd
überm weiten Ozean.

(Theodor Storm)

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Ich hoffe, ihr habt Freude an meinen Stimmungsbildern und natürlich an den Gedichten von Storm! Vielleicht ist es mir doch ein bissel gelungen, rüberzubringen, was es mit dem Begriff „Stormzeit“ für mich auf sich hat!;D

Mit einem letzten Gedicht und Bild entlaß ich euch jetzt in den Monat Juni und wünsche euch allen eine gute Zeit!

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Gode Nacht

Över de stillen Straten
geit klar de Klokkenslag;
god Nacht! Din Hart will slapen,
und morgen is ok en Dag.

Din Kind liggt in de Weegen,
un ik bün ok bi di;
din Sorgen und din Leven
is allens um un bi.

Noch eenmal lat uns spräken:
Goden Abend, gode Nacht!
De Maand schient ob de Däken,
uns‘ Herrgott hölt de Wacht.

(Theodor Storm)

:wave:

Und natürlich meldet sich zum Monatseintrag auch noch euer Co-Autor!

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Hi, Folks, hier bin ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!
Also, ich finde den Blögcheneintrag vom Dosenöffner prima, weil, wenn nämlich bei meinem Dosenöffner „Stormzeit“ ist, dann isses schönes Wetter und der Balkon ist für mich zur Besetzung frei gegeben, hihihi!:))
Und ihr glaubt gar nicht, wie herrlich gemütlich und so ganz „kätzisch“ das ist, mein Frauchen sitzt im Liegestuhl und liest und ich lieg in meinem geliebten Brotkasten oder auf meinem Schattenplätzchen und laß es mir richtig gut gehen!:>>
Aber ich wollte natürlich auch noch was passendes zum Eintrag haben, und darum hab ich hier vorhin Frauchen bequengelt und bequatscht, bis sie mir ein neues Kleidchen ausgesucht hat, passend zur Storm`schen Rosenzeit! Isses nicht fein?!:yes:

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Und damit wünsche ich euch auch einen schönen und sonnigen Juni, habts fein!

:wave:

8 Gedanken zu “Juni – Stormzeit

  1. Meine liebe Monika,

    ja-deine feinen Monatseinträge sind wirklich zur lieben Gewohnheit geworden,und so hielt ich auch an diesem Morgen Ausschau danach-und wurde nicht enttäuscht!
    Meine „erste Begegnung“ mit Storm war als Elfjährige zur Kur,da beschäftigten wir uns im Unterricht mit dem Gedicht „Schon ins Land der Pyramiden…“ Seitdem mag ich diesen Dichter auch!
    Seine Weihnachtsnovellen,seine Gedichte,seine Sehnsucht nach dem Meer-wunderbar!
    Einen Sommertag am Strand und am Meer,dieses Flair,hat er greifbar und einmalig rübergebracht.
    Ich kann dich sehr gut verstehen,dass es für dich der Inbegriff eines schönen Sommertages ist,dich mit deiner Storm-Gesamtausgabe auf deinen Balkon zurückzuziehen.Das wäre auch so mein Ding!Und ich hoffe sehr,dass dir in diesem Sommer noch viele solche genussreiche Stunden gegönnt sind!
    Wenn es bei uns so weiterregnet wie seit Tagen,liegt das Vogtland bald nicht nur an Talsperren,sondern auch am Meer :)),und grau ist es auch.Wir haben keine „Stormzeit“,dafür „Sturmzeit“ :))!
    Aber dein herrlicher Eintrag hat Sommergefühle in mir geweckt,habe herzlichsten Dank dafür!
    Die Gedichte sind wieder großartig und die Bildchen mehr als stimmungsvoll-man hört die Brandung und riecht die Salzluft-echt fantastisch!
    Ich kann mich richtig darin verlieren.

    Nun zu dir,liebes Mimilein,
    du bist eben ein richtiges „Kultur-Kätzchen“ und hast einen Draht zur Literatur.Auch wenn du scheinbar nur in deinem „Brotkasten“ liegst,hast du bei aller Gemütlichkeit immer ein Auge mit auf Frauchens Buch!:)) Das find ich toll!
    Ganz besonders loben muß ich noch dein prächtiges neues Sommerkleidchen,hast dich richtig in Schale geschmissen!

    Ich wünsche euch Beiden einen wunderschönen Juni mit hoffentlich vielen „Storm-Tagen“,aber erst einmal einen gemütlichen Sonnabend und ein angenehmes Wochenende!

    Liebste Grüße von Brigitte.

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    • Meine liebe Brigitte,
      freu, freu, es hat dir gefallen!
      Ja, die liebe Gewohnheit mit den Monatsbeiträgen wollte ich halt auch gerne beibehalten, und ich freu mich, daß dir nun auch dieses „Format“ gefällt!
      Oh, ja, das ist auch ein feines Gedicht, und du beschreibst schon sehr treffend, was den Zauber von Storm ausmacht!
      Genau das isses, der Inbegriff eines schönen Sommertages, und ich hoffe auch sehr, daß wir da in diesem Monat alle genug von bekommen, wir hätten es uns doch wirklich verdient, lach!

      Ich hab mit Erschrecken mitbekommen, daß es jetzt langsam in einigen Regionen echt katastophale Zustände mit dem Dauerregen werden, das ist ja furchtbar, hoffentlich ist da nun bald mal ein Ende in Sicht!

      Die beiden Meerbilder haben mich auch sehr angesprochen, da meint man wirklich, man riecht die Salzluft und hört die Brandung rauschen, du hast recht, da kann man sich reinträumen!

      Ich muß jetzt hier für Mimi schreiben, sie hat sich nach einem Blick auf ihren geliebten Balkon und dem nicht vorhandenen schönen Wetter beleidigt auf mein Bett zurückgezogen!
      Aber sie dankt natürlich für dein liebes Kompliment, „Kultur-Kätzchen“, da war sie nun wirklich stolz, und auf ihr Sommerkleidchen natürlich auch! Sie schnurrt mal lieb für dich!

      Wir wünschen dir auch einen ganz feinen Juni und vor allem erst mal ein Ende der „Regenzeit“, hab einen feinen Sonnabend und ein schönes Wochenende, liebste Grüße
      Monika und Mimi.

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  2. Liebe Monika,

    das ist jetzt wieder eine tolle Idee deinen Eintrag einem Lyriker als auch Autor von Novellen und Prosa zu widmen.

    Die vorgestellten Gedichte gefallen mir alle, aber am meisten gefällt mir Theodor Storms Novelle ‚der Schimmelreiter‘ und das hat auch einen Grund.

    Wir wohnten längere Zeit in der Nähe von Friedrichskoog und es muss irgendwann zwischen 1950 und 1954 gewesen sein(meine Mama lebte noch) als wir von einer fürchterlichen Sturmflut heimgesucht wurden.Wir wohnten GsD so weit von den Deichen entfernt, dass wir vom Wasser verschont blieben, aber das wussten wir ja in dieser Nacht nicht.
    Die Eltern versuchten mit allen Kräften unser kleines Zuhause zu schützen und trotzdem nahm sich die Mama die Zeit immer wieder zu uns verängstigten Kindern zu kommen und mit uns zu beten.Meine Mama war von Hause aus religiös.
    All die kleinen Gebete, ‚Lieber Gott, mach mich fromm…‘ und ‚ich bin klein, mein Herz ist rein…‘, Kindgerecht eben.

    Und es hat geholfen, wir wurden verschont; und wenn du einmal das Wasser gesehen hast, das auf dich zukommt an der Nordsee bei einer Sturmflut, so weißt du genau, was Theodor Storm in seiner Novelle schreibt, beschreibt.

    Heute ist alles wesentlich besser eingedeicht als damals, GsD.

    Irgendwie passt das alles gerade, wo Menschen wieder gegen Wasser kämpfen, wenn auch nicht am Meer.

    Du verstehst es immer wieder Erinnerungen zu wecken, liebe Monika.Manchmal schöne, manchmal furchtsame.

    Mimilein( und dir natürlich auch ) wünsche ich noch viele schöne „Storm Tage“ in diesem Jahr und hübsch sieht sie aus in ihrem neuen Kleidchen.:)

    Vielen Dank liebe Monika für deinen feinen neuen Monatseintrag.

    Hoffentlich habt ihr heute einen StormTag, wir wünschen ihn euch jedenfalls von Herzen!

    Liebe Grüße von
    Brigitte und Buddy

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    • Liebe Brigitte,
      danke, ich freu mich, daß dir die Idee gefällt!
      Es war im ersten Ansatz gar nicht so einfach!

      Oh, Brigitte, das war bestimmt ein fürchterliches Erlebnis, wie kann man das nachvollziehen, wie verzweifelt man versucht, sich und die Seinen zu retten, und daß deine liebe Mutter noch die Kraft fand, mit euch Kindern in eurer Angst zu beten, das ist für Kinder doch auch so tröstlich, sie glauben ja noch so vorbehaltlos! Wie gut, daß alles gut ausgegangen ist, wie dankbar seid ihr sicher gewesen, und da ist es kein Wunder, daß du eine besondere Beziehung zum „Schimmelreiter“ hast, den ich übrigens auch grandios finde!

      Ich hab zumindest eine Ahnung davon, wovon Storm in dieser Novelle schreibt, wir hatten mal das Erlebnis einer kleineren Sturmflut auf Ameland, die zerstörerische Kraft, die da im Wasser tobt, wir waren zelten, wir haben uns dann im Laufe der Nacht ins Auto zurückgezogen, zum Glück stand das etwas geschützt vor dem Sturm, in der Nacht sind etliche Zelte einfach weggeflogen und einige Wohnwagen sogar umgekippt, es war so beängstigend, vor allem das wirkliche Toben des Meeres, man muß es gehört haben, um sich eine Vorstellung davon machen zu können!
      In „Carsten Curator“ beschreibt Storm ja auch so eine furchtbare Sturmflut, man liest es anders, wenn man mal eine Ahnung von der Kraft der Elemente bekommen hat!
      Und gerade jetzt kämpfen Menschen ja wieder gegen diese Kraft, das ist ja zur Zeit auch wieder furchtbar, und bei allem Mitgefühl ist einem ja doch auch klar, daß vieles auch von uns Menschen selbst verschuldet passiert, das paßt ja nun auch wieder zum „Schimmelreiter“, es gab und gibt immer Menschen, die uneinsichtig sind, habgierig und nachlässig, die „Ole Peters“ dieser Welt sterben leider nicht aus!

      Ja, ich denke, letztlich gehören ja alle unsere Erinnerungen zu unserem Leben und prägen uns, leztlich halt auch die furchtsamen!

      Mimilein dankt für die lieben Wünsche, und freut sich über das Kompliment für ihr neues Kleidchen, hihihi, weißt du noch, wie du mir gezeigt hast, wie das mit dem Avatar-Bildchen geht? Hast du fein gemacht!

      Heute ist eher ein „Die graue Stadt am grauen Meer“-Tag, von Sonne keine Spur, kalt ist es auch wieder, aber es regnet nicht, dafür kann man auch schon dankbar sein, s.o.!

      Ich verlaß mich jetzt einfach mal auf den hundertjährigen Kalender und hoffe, dit wird! Muß doch!

      Wir wünschen euch auch einen feinen Tag, mit oder ohne Sonne, lieben Knuddler an Buddylein, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  3. Liebe Monika,

    über Storm haben wir schon des Öfteren bei Dir gelesen und kennen Deine Vorliebe für ihn. Auch ich wurde in grauer Vorzeit durch die Schulpflichtlektüre der Schimmelreiter und später Poole Poppenspäler mit ihm vertraut und besitze sogar schon seit 1962 seine gesammelten Werke in einer reich bebilderten Ausgabe von Malern
    des 19. Und 20. Jahrhunderts und vielen Zeichnungen von Adolf Menzel.
    Es hat 732 Seiten, die Bilderseiten nicht mitgerechnet und sogar noch mit einem (vergilbten!) Presseartikel von 1988 zu seinem 100. Todestag !
    Dieser dicke Schinken war damals im Studium meine abendliche Bettlektüre, um mich vom Lernstress abzulenken.

    Dass Du ihn alljährlich zur Sommerlektüre auserkoren hast, verwundert mich ein wenig, denn viele seiner Erzählungen sind doch recht düster, zumindest einige seiner bekanntesten Werke. Vieles habe ich aber nicht mehr in Erinnerungen und müsste mir daher vieles neu erlesen.

    Bei strahlendem Sonnenschein auf dem Balkon kann man sich auch eher auf Sommer, Sand und Meer freuen als in dunklen Wintermonaten, da gebe ich Dir Recht.
    Deine Wellenanimation hat schon was und Mimi gibt die passende Begleitmusik mit Schnurren dazu. Das stelle ich mir sehr gemütlich vor.
    Heute ist hier so ein Tag mit blitz blank blauem Himmel, also dem berühmten Speckwetter
    von Brigitte aus Bremen.
    Das wünsche ich Dir nun auch und eine angenehme Wärme für Mimi in ihrem „Brotkasten“.

    !!! Mit Deinem Ideenreichtum wird es nie langweilig in Deinem sich nun jährenden Blögchen!!!

    Herzliche Sonntagsgrüße
    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ja, meine Vorliebe für Storm läßt sich wahrlich nicht übersehen, hihihi!
      Ich freu mich, daß du ihn auch magst, und ebenfalls über die Schule seine Novellen entdeckt hast, und mit der Gesamtausgabe von 1962 besitzt du ja einen echten Schatz, vor allem auch mit der wunderschönen Bebilderung!
      Und ich hab jetzt gerade mal nachgesehen, das ist ja wieder ein ganz drolliger Zufall, auch ich besitze noch einen Presseartikel aus dem Jahre 1988 zu seinem 100. Todestag, auch vergilbt, liegt ebenfalls in meiner Gesamtausgabe, er ist vom 3. Juli 1988 von der NRZ! Betitelt mit „Der Poet vom grauen Meer….vor 100 Jahren starb Theodor Storm.“
      Das war die damalige Samstags-Ausgabe der NRZ mit dieser Beilage, der Todestag ist ja eigentlich der 4. Juli 1888, aber Sonntags erscheint ja keine Zeitung!

      Ich kann es ja auch nicht so ganz erklären, warum mich gerade im Sommer immer diese Sehnsucht packt nach Storm, du hast schon recht, einige seiner Novellen sind schon düster, gerade die bekannsten Werke wie der Schimmelreiter oder eben auch Carsten Curator, dabei handelt es sich aber hauptsächlich um die Altersnovellen, also die, die er im Alter schrieb. Viele sind aber tatsächlich ein „Sommerstück“, und daneben die wunderbaren Erzählungen aus der Weihnachtszeit, die er ja auch sehr liebte!

      Genauso ist das, im Sonnenschein auf dem Balkon, da kann man sich dann hinträumen ans Meer, das ich eben auch sehr liebe!
      Daher ja auch die Bilder mit der Wellenanimation, ich fand sie sooo schön!
      Wir haben hier heute auch das berühmte Speckwetter von BritteE, man mag es irgendwie gar nicht schreiben angesichts der anderswo herrschenden katastrophalen Wetterbedingungen, hoffentlich kann da auch bald Entwarnung und Besserung verkündet werden!

      Mimi liegt schon wieder vergnügt in ihrem „Brotkasten“, sie dankt für die lieben Wünsche und läßt liebe Grüße an deinen Django ausrichten! Geht es ihm gut?

      Ich freu mich sehr, daß es dir nicht langweilig wird hier bei mir, ich hoffe, mir fällt noch vieles ein, es macht ja auch mir immer eine große Freude!

      Herzliche und liebe Sonntagsgrüße
      Monika.

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  4. Ein liebes „HALLO“ und danke für diesen Eintrag. Mit viel Liebe gestaltet und interessant wie immer zu lesen. Also, ich sage mal: Lieber Stormzeit als Sturmzeit – bei uns fegt es nämlich recht heftig um die Häuser. Der Himmel ist, nennen wir ihn anthrazit, es gießt immer wieder wie aus Kannen, das Thermometer zeigt 11,6 Grad an, und stünden die Bäume nicht so voll im satten Grün, könnte man meinen, wir hätten Mitte Oktober. Da hilft nur sich zu Hause einigeln, etwas Hübsches essen und trinken – und Lesen, zum Beispiel hier in Deinem Blögchen. Ich wünsche Dir und Mimi noch einen kuscheligen Sonntag und sende herzliche Grüße aus der Hauptstadt.

    Alles Liebe und auf Wiederlesen,
    Sabine

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    • Hallo, liebe Sabine,
      danke für deinen lieben Kommentar, freu ich mich, daß es dir gefallen hat!
      Jau, da hast du nun sowas von recht, lieber Stormzeit als Sturmzeit, in eurer Region, und in Bayern, das sind ja schon katastrophale Zustände, du lieber Himmel, was ist das bloß für ein Frühjahr bzw. Frühsommer, da traut man sich gar nicht zu schreiben, daß wir hier heute mal wieder Speckwetter haben! Brigitte/Plauen schrieb es neulich schon so treffend, das ist ein grün angestrichener Winter!
      Tja, da kannst du es dir wirklich nur zu Hause gemütlich machen, hoffen wir mal inständig, daß das Speckwetter nun ganz schnell auch bei euch ankommt, liebe Grüße ans Rudel, die finden das Wetter doch bestimmt auch zum Heulen, oder?!

      Alles Liebe und vor allem besseres Wetter, liebe Grüße
      Monika.

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