Frühlingsgefühle und Erinnerungen

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Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf`um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden.
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden….
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse)

Der Frühling kommt! Und mit ihm wieder der ganze Zauber eines Neubeginns, einer Erneuerung!
Der ewige Kreislauf beginnt von vorn, aus kahlen Bäumen und Sträuchern kommen die ersten kleinen, grünen Blättchen, die Blumen sprießen und blühen, und überall werden wieder kleine Tierkinder geboren!
Das ist der Zauber, von dem Hesse spricht, „der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“!

Beim „blättern“ in den von mir gelesenen Blogs sind sie wieder da, die Bilder aus Zoo und Tierpark von neugeborenen Tierkindern!

Und das weckt Erinnerungen! An längst vergangene „Lebensstufen“ meines Lebens auf der Reise durch die Zeit:

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Ihr kennt das Gebäude noch?
Meine ehemalige Arbeitsstelle, ich hab ja schon mehrfach berichtet, unser kleiner „Bauernhof“ oder, siehe die obige Girlande, unsere „Arche Noah“!

Die Schafe und ihre Lämmer hatten wir schon, ebenso die trockengeföhnten Enten!:))

Aber der Tiere gab es ja noch mehr, allerdings hab ich nicht von allen Bilder!
Zum Beispiel nicht von den Kaninchen

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die natürlich regelmäßig Junge bekamen, die soooo niedlich waren!:yes:

Und auch nicht vom Hahn unserer Nachbarn, Paul,

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der in seinem Hühnerhof immer für Nachschub an Küken mit all seinen Hennen sorgte!

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war ein stolzer, großer bunter Hahn, mit enormen Sporen an den Krallen, und einem richtig tollen Hahnenkamm! Leider benahm er sich auch so, er hatte die Angewohnheit, sich mit klopfendem Schnabel am Küchenfenster unseres Büros bemerkbar zu machen, um die von ihm so heißgeliebten Maiskörner von uns einzufordern!:>>
Ging ihm die Fütterung nicht schnell genug oder war das Futter zu schnell alle, konnte es passieren, daß er auf den edlen Spender mit Schnabel und Sporen losging!88| Wir haben den Spruch geprägt „für Paul brauchst du einen Waffenschein“!:))
War er hingegen friedlich gestimmt, konnte man sich ihn durchaus „unter den Arm klemmen“!

Unsere Nachbarn hatten auch 2 Ziegen, von denen ich aber leider auch kein Bild habe

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vor allem bei einem Ereignis bedauere ich dies außerordentlich, davon kein Foto zu besitzen:
Im Sommer standen sowohl bei unseren Nachbarn als auch bei uns bei schönem Wetter immer alle Türen offen. Das haben die Ziegen eines schönen Tages ausgenutzt, gesehen und gehört hatte die Nachbarin sie nicht,:no: nur gerochen, im Haus,:??: und war sehr erstaunt. Als sie nachsehen ging, standen beide Ziegen auf dem Wohnzimmertisch und fraßen sehr genüßlich die in einer Obstschale liegenden Weintrauben!:)) Unsere Nachbarin hat sich ganz leise entfernt und mich dazu geholt, ich glaub, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich es nicht geglaubt!:no: Es war ein herrlicher Anblick, und ich hab Tränen gelacht, unsere Nachbarin war eher „not amused“!:##

Da wir nun schon bei den Nachbarn gelandet sind, (auch da war es ein kleiner „Bauernhof“!) muß natürlich noch ein Tier Erwähnung finden, von dem ich leider ebenfalls kein Bild besitze, Boris, ein Graupapagei!

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Boris konnte wirklich sprechen, seine Glanznummer war sein „Telefon-Gespräch“,:yes: er hat wohl immer aufmerksam zugehört, wenn seine Menschen telefonierten, und das „Gespräch“ ging dann in etwa so:

„Müller…? (Name von der Redaktion geändert!) Jaaa! Jaaaa! Eeehrlich? Neeeiiin! Is gut! Ja, is gut! Tschüüüüß!“ Das konnte er in mehreren Versionen!;D
Ein weiteres Highlight war den Hund der Familie zu rufen, er machte sehr perfekt die Stimme der Nachbarin nach, der Hund hieß Buffy (ja, wirklich, Brigitte!) und Boris rief, und der Hund kam angesaust und guckte, was Frauchen denn wolle, war aber kein Frauchen da,:??: ist er wieder ab, Boris rief wieder, Buffy wieder zurück, immer noch kein Frauchen da, das ging so hin und her, der Hund war irgendwann völlig verwirrt und Boris hat sich ein Loch in die Federn gefreut, das konnte man richtig sehen, er ist immer so von einem Bein aufs andere getrippelt und hatte richtig Spaß!:))

Und nun kommen wir zu den Tierkindern, wovon eingangs die Rede war!

Die Nachbarn nannten außer Buffy (ein kleiner, wolliger, gaaaanz lieber Mischlingshund!) noch drei Schäferhunde ihr eigen, einen Rüden namens Alf, und zwei Hündinnen mit Namen Anka und Peggy!

Mit Anka hatte Alf ein Techtelmechtel,88| und es kam was kommen mußte: Anka wurde schwanger!:yes:
An einem wunderschönen Frühlingsabend (es regnete Bindfäden!) kam Anka nieder, ich wollte gerade Feierabend machen, als meine Nachbarin kam und mich bat, mit dabeizubleiben und zu helfen, wenn es nötig wäre! Was ich mit Freuden getan habe!
Die Geburt von 7 (in Worten: sieben!) Jungen zog sich dann bis morgens um 4.00 Uhr hin, es war Ankas Erstgeburt, wir mußten wirklich helfen, sie war zum Schluß so erschöpft, daß wir bei den letzten beiden Jungen die Fruchtblase öffnen mußten und ein Junges mußten wir sogar wiederbeleben! Aber wir haben es alle geschafft und waren nun stolze „Mütter“ von 4 Weibchen und 3 Rüden! Und die eigentliche Mutter Anka platzte fast vor Stolz!:yes: Sie hat sie alle aufgezogen und wir haben sie in gute Hände vermitteln können! Der Vater Alf glänzte bei der Geburt natürlich durch Abwesenheit, hat sich aber später rührend um seinen Nachwuchs gekümmert!;D

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Der stolze Vater Alf mit drei seiner Jungen!

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Ein Junges bei seiner Lieblingsbeschäftigung, Decken anknabbern!

Es gab aber nicht nur Hundewelpen, Maikätzchen hatten wir auch!:yes:

Das ist die Nachbarskatze Luise als stolze Mama mit ihrem Nachwuchs

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und dies hier ist der Nachwuchs einer unserer Freigängerinnen, Luzie mit Namen

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Und hier schließt sich der Kreis von Frühlingsgefühlen und Erinnerungen!
Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran, mit mir meine Erinnerungen zu teilen!

Ich hab noch einiges in petto,;D unter anderem ein telefonierendes Pferd, und nun mach ich hier mal mit einem Bild einen „Cliffhanger“, hihihi,:>>

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da könnt ihr dann gespannt sein, wie es wohl weiter geht mit unserem tierischen Büro-Personal!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag mit viel Zeit für Frühlingsgefühle und Erinnerungen, habts fein!

:wave:

24 Gedanken zu “Frühlingsgefühle und Erinnerungen

  1. Meine liebe Monika,

    heute müsste man eigentlich „Vergnügungssteuer“ zahlen,bei diesem wunderhübschen Eintrag!
    Schon mal die Arche-Noah-Girlande ist so fein,genauso wie alle anderen Bilderkes und klasse Fotos!
    Das Hesse-Gedicht macht sehr nachdenklich.
    mir persönlich bereitet das Erwachen der Natur genauso viel Freude wie die Tierkinder,die sind sooo allerliebst Auf deiner Reise durch die Zeit hab ich dich jetzt sehr gern begleitet und deine Lebensstufen gern mit erklommen.Nu bin ich außer Atem :))!
    Ja,kleine Kaninchen sind was Wunderbares.
    Euer Paul war nicht nur ein fleißiger Hahn,sondern auch ein Macho,er betrachtete euch mit als seine Hennen :))!
    Eben ein richtiger Kerl-wenn bei den Männern alles nach ihrem Willen geht,kann man sie sich auch „unter den Arm klemmen“ ;)!
    Die weintraubenfressenden Ziegen auf dem Wohnzimmertisch hätten mich auch köstlich amüsiert,echte Gourmets-und wer will schon immer nur Gras fressen!
    Graupapagei Boris ist der Hit,ein guter Mitarbeiter für eine Telefonzentrale!
    Es war bestimmt ein ganz besonderes Erlebnis,7 kleinen Welpen auf die Welt zu helfen-das hätte ich auch gern getan bei der lieben Anka.Und Alf mit seinen Kindern,so niedlich!
    Genauso süß ist Luise mit ihrem Nachwuchs und die Schätzlein von Luzie!
    Ich hatte nun viel Spaß,deine erfreuenden Erinnerungen mit dir zu teilen,noch dazu unter den noch frischen Erlebnissen bei mir von gestern!
    Das Pferd mit dem Telefon ist schon mal sehr vielversprechend und ich bin gespannt auf diese tierische Geschichte!Telefonierende Tier scheint es ja genug zu geben :)!

    Von Herzen für dich und Mimilein auch einen feinen und wunderschönen frühlingshaften Sonntag
    und liebste Grüße von Brigitte und Rosi.

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    • Meine liebe Brigitte,
      nööö, hier braucht man zum Glück keine Steuern bezahlen, lach, das Vergnügen liegt ja ganz auf meiner Seite, wenn ich mich freue, daß dir/euch meine Einträge gefallen und ihr Spaß daran habt!

      Das Gedicht von Hesse paßte halt so gut, von so vielem hat man Abschied nehmen müssen, aber es gab auch immer wieder neues, schönes!

      Jau, Paul war ein echter Macho, wenn es nach seinem Kopp ging, war er sehr pflegeleicht, aber auch nur dann!

      Und die Ziegen wußten wirklich immer, wo was gutes für sie zu holen ist, sie sind ja dann auch sehr trickreich, um dran zu kommen!

      Boris in der Telefonzentrale, das wäre bestimmt lustig geworden, allerdings wäre das Thema „Schweigepflicht“ bei ihm wohl nicht angekommen, er hätte halt alles ausgeplaudert, was er hörte und sich merken konnte, hihihi!

      Die Geburt unserer 7 Welpen war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis!

      Du bist sicher auch noch nicht wieder so ganz „daheeme“ nach deinem schönen Tag im Berliner Zoo gestern, das kann ich so gut verstehen! Danke nochmal fürs „Öhrchenkraulen“ bei Knutis schöner Statue!

      Ja, das Pferd ist ein klasse Cliffhanger, das macht neugierig, lach!

      Ich wünsche dir auch einen schönen, frühlingshaften Sonntag, hier kommt so ganz langsam die Sonne durch, hoffen wir, daß es weiter aufwärts geht, liebste Grüße
      Monika und Mimi.

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  2. Hallo liebe Monika,

    danke für diesen aufmunternden, tollen Eintrag! Ich wusste gar nicht, dass du auf einem Hof gearbeitet hast, aber er sieht sehr schön aus. Besonders haben mir die Tierfotos gefallen, und wie du dir sicher vorstellen kannst, die Katzenbabys am meisten! Die sind ja soooo süß, und ich erinnere mich gerne an die Zeit, als meine noch so klein waren. Das telefonierende Pferd sieht auch originell aus und die anderen Bilder sind auch schön. Ja, der Frühling wird sich sicher noch mal kurz blicken lassen, und dann kommt mal eben etwas Sommer, bevor dann wieder ein ausgiebiger Herbst und Winter folgt. ;)
    Also sollten wir auch jeden Moment,
    der hell und schön ist, genießen, nicht?

    GLG an dich
    Conchi

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    • Liebe Conchi,
      büdde schön, gern geschehen!
      Das war im eigentlichen Sinne kein Hof, mein Chef wohnte in der 1. Etage, und im Erdgeschoß war das Büro und meine Arbeitsstelle, er war nur ein echter Tierliebhaber und bei ihm landete alles, was kreucht und fleucht, daher war es letzten Endes doch ein „Bauernhof“ bzw. eine Arche Noah, und die Nachbarn waren desgleichen eingestellt, und so summierte sich das aufs feinste!

      Die Katzenbabies waren auch wirklich so niedlich! Wir haben allerdings auch dafür gesorgt, daß nun nicht permanent Nachwuchs kam, aber manches unserer Katzies ist uns ja dann auch schon schwanger zugelaufen!

      Ich hoffe sehr, daß der Frühling sich nun endlich blicken läßt, hier kommt gerade ein schüchternes Sönnchen durch, und bei der Wärme explodiert die Natur geradezu, ja, du hast recht, da sollte man jeden Moment genießen!

      Hab einen schönen Sonntagnachmittag, ganz viele liebe Grüße
      Monika.

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      • Liebe MOnika,

        :)
        Ach, so, schön, dass er so viele Tiere hatte, so hat das Arbeiten sicher auch viel Spass gemacht.
        Ja, es ist schon besser, die Katzen zu kastrieren, aber wenn sie schon trächtig ankommen, freut man sich natürlich auf die Jungen, die ja übersüß sind.

        Hier sieht es heute leider wieder sehr bedeckt aus, aber zumindest ist es nicht so kalt und ich werde den Tag nutzen, um zu Putzen, vor allem auch die ganzen Fensterscheiben. Gestern war ich den ganzen Tag im Keller und im Garten HOlz stapeln und spalten, damit der Vorrat wieder aufgefüllt wird. Das ist sehr anstrengend, und heute fühle ich alle Muskeln im Körper. Naja, wenn ich gleich weiter mache, wird es sicher schnell besser. Man muss wirklich jeden schönen Moment genießen, denn bisher wurden wir ja nicht gerade verwöhnt, nicht wahr?

        So nun antworte ich dir noch auf die Mail
        und dann muss ich loslegen mit der Arbeit.

        Hab einen schönen Tag du liebe,
        und herzliche Grüße an dich
        Conchi

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        • Liebe Conchi,
          ja, das war wirklich herrlich, es war meine schönste Arbeitsstelle!

          Langsam kommt hier wieder das richtig schöne Wetter durch, es macht soviel Freude, und du hast so recht, man muß jeden schönen Moment genießen! Und „arbeitstechnisch“ ist man auch wieder besser drauf, lach, das kommt der Wohnung zugute!

          Ich wünsche dir trotz Arbeit auch einen schönen Tag, liebe und herzliche Grüße
          Monika.

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          • Das glaube ich dir gerne, liebe Monika,

            ja, das WEtter ist traumhaft schön im MOment, und da macht sogar das Putzen Spass. Ich war auch sehr fleißig, und habe viel geschafft heute.

            Danke dir, den wünsche ich dir auch noch.

            LG an dich
            Conchi

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  3. Moin moin liebe Monika,

    ich hoffe, du bist schon wach, nachdem ich die Uhrzeit deines lieben Kommentares bei mir gesehen habe;)

    Das ist wieder ein feiner Eintrag und er weckt Erinnerungen.

    Die ersten Jahre meiner Kindheit verbrachte ich auf dem Hof meiner Familie mit allen Tieren, die zu einem Hof gehören.

    Pferde, Kühe, Schweine, Hühner, Enten und natürlich Hunden und Katzen:yes:

    Die Kühe wurden jeden Morgen auf die Weide gebracht und abends zum Melken wieder in den Stall.

    Die Katzen lebten halbwild und der Hund hatte eine Hütte auf dem Hof.Er durfte aber auch mit ins Haus.

    Ach ja, Erinnerungen:)

    Du hast eine aufregende, schöne Zeit bei einem netten Arbeitgeber verbracht, liest man aus jedem deiner Worte:yes:und sogar Hebamme hast du sein müssen.

    Was für tolle Erfahrungen, gell:)

    Danke für den heutigen Eintrag mit all den lustigen Geschichten von euren tierischen Mitbewohnern und das Gedicht von Hermann Hesse.

    Ich freue mich schon auf die Geschichte mit dem Pferd;)

    und wünsche dir und Mimi noch einen schönen SonntagNachmittag und Abend.

    Liebe Grüße
    Brigitte

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    • Moin moin, liebe Brigitte,
      ja, doch, ich war schon wach, hihihi, gestern ist mal wieder das Nachteulchen völlig mit mir durchgegangen, ich hab nach meinem Eintrag so überall im Netz in Erinnerungen geschwelgt, und gar nicht recht auf die Uhr gesehen! Macht ja nix, heute ist ja Sonntag!

      Ach, wie schön, daß ich wieder Erinnerungen wecken konnte, da hab ich immer soviel Freude dran!
      Da hast du es als Kind aber auch richtig fein gehabt, mit all den schönen Tieren, und Kühe auf die Weide treiben, toll, konntest du melken? Ich hab das nie richtig hinbekommen!

      Die Zeit bei diesem Arbeitgeber gehört für mich zur schönsten in meinem Leben, vor allem, weil das nahtlos in die allerschönste Zeit meines Lebens überging, zum Ende meiner Dienstzeit dort war ich bereits mit Björn schwanger, und der Abschied von dieser Arbeitsstelle war der Neubeginn mit meinem Kind! Das war sooooo schön!
      Björn hat auch noch Erinnerungen daran, weil wir noch lange nach seiner Geburt Kontakt dazu hatten!

      Deshalb paßte ja auch Hesses Gedicht so gut dazu!

      Ja, die Geschichte mit dem Pferd wird auch noch lustig, freu ich mich auch schon drauf!

      Hab einen schönen Sonntagnachmittag, ich hoffe, es geht dir besser und du kannst mal mit Buddy bissel los? Püler ihn mal lieb von uns und liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  4. Liebe Monika!

    Erst jetzt komme ich dazu, Dir für diesen zauberhaften Eintrag zu danken (vorhin war ich noch einen Krankenbesuch machen bei einer „meiner“ alten Damen aus dem Heim). Ich konnte mich gar nicht losreißen und habe ihn gleich mehrmals gelesen. Mit so vielen Tieren zu leben und zu arbeiten muss herrlich sein, da sind drollige und skurrile Erlebnisse praktisch vorprogrammiert. Wir wohnen hier – trotz Großstadt – auch wunderschön im Grünen, und es gab immer irgendwelche „Viechereien“ (wir hatten sogar mal ein Pony). Aber so ein Bauernhof ist doch eine eigene Welt für sich. Und die Schäferhundwelpen möchte man am liebsten sofort adoptieren!

    Ich denke, Hermann Hesse will uns mit seinem Gedicht sagen, dass wir lernen sollen loszulassen. Meine persönliche Erfahrung ist: Wenn ich aufhöre zu „klammern“ und zu sagen, ach Gott, vielleicht ist schon bald alles zu Ende, dann genieße ich intensiver und bewusster. Das können wir von unseren Tieren lernen, sie leben ganz im Hier und Jetzt. Im Grunde ist das auch das einzige, was wir tun können; denn wir haben (noch) keine Zeitmaschine, mit der es sich in die Vergangenheit oder Zukunft reisen lässt. Also nutzen wir den Augenblick und machen was Schönes daraus.- Ich grüße Dich ganz herzlich und wünsche Dir einen glücklichen Start in die neue Woche.

    Alles Liebe und auf Wiederlesen!
    Sabine

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    • Liebe Sabine,
      wie ich mich freue, daß du Spaß hattest an meinem Eintrag, so sollte das, hihihi, jaaa, das war eine wunderschöne Zeit!
      Ich wohne hier auch trotz Großstadt sehr im Grünen, das finde ich auch so schön, aber in der dritten Etage würde das mit einem kleinen Bauernhof doch etwas schwierig, lach, daher ist Mimi hier ein „Einzelkind“!
      Die Schäferhundwelpen waren wirklich sooooo süß, und ich freu mich heute noch darüber, daß wir sie alle so gut vermittelt bekommen haben!

      Genau die Vorstellung hab ich bei dem Gedicht von Hermann Hesse auch, und je älter man wird, desto mehr muß man ja auch das Loslassen lernen, und ja, da könnten wir wirklich viel von den Tieren lernen, die leben im Hier und Jetzt und leben jeden Augenblick einfach aus!
      Ach, doch, eine kleine „Zeitmaschine“ haben wir schon, und das sind unsere Erinnerungen, in denen können wir jederzeit zurückreisen in „das sichere Land der Vergangenheit“ (Zitat von Theodor Storm!). Die Zukunft ist uns allerdings verwehrt, und das ist wahrscheinlich auch gut so!

      Recht hast du, genießen wir jeden Augenblick und machen das beste daraus, ich wünsche dir ebenfalls einen guten und glücklichen Start in die neue Woche, Grüßlis an deine tierischen Mitbewohner, liebe Grüße
      Monika.

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  5. Hallo Monika!Dein Gedicht ist mal wieder sehr schön.Und Deine Tiergeschichten sind einfach toll.Da hast Du ja schon einiges erlebt mit den Tieren.Sehr gut hat mir die Geschichte von Alf und den Welpen gefallen.Gut,daß sofort Geburtshelfer da waren,daß wäre ja traurig gewesen,wenn es nicht alle geschafft hätten.Und das ein Hahn manchmal mit Vorsicht zu genießen ist,habe ich schon öfter gehört.Das Foto mit dem Pferd ist superwitzig.Ich war heute bei einer Vogelausstellung mit Vogelbörse.Vom Zebrafinken bis zum Papagei waren sehr schöne Vögel dabei.Ich habe mich mal wieder in einen Kanarienvogel verliebt.Da mein Kanarienvogel seid einiger Zeit alleine war,habe ich ihn dazu genommen.Er war richtig glücklich und die zwei haben sich sofort verstanden.Sind die Tiere froh,freut sich auch der Mensch.Ich habe dann noch ein paar Bekannte vom Zuchtverein wiedergetroffen,die ich lange nicht gesehen hatte.Darüber habe ich mich sehr gefreut.Es war ein schöner Tag mit sehr schönen Vögeln und Sonnenschein.Das tat mal wieder richtig gut.Einen schönen Abend und viele Grüße von Claudia aus Gladbeck!

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    • Hallo, Claudia,
      fein, daß dir der Eintrag wieder gefallen hat!
      Ja, mit Tieren hab ich schon so einiges erlebt!
      Wir waren damals auch sehr froh, daß das mit allen Welpen geklappt hat, das wäre sonst wirklich traurig gewesen!
      Hähne sind nicht ohne, und unser Paul war ein echter Macho!
      Die Geschichte mit dem Pferd ist auch sehr lustig, da kommt demnächst noch mal was zu!
      Vogelausstellung haben wir hier in der Nähe manchmal auch, das ist wirklich sehr schön!
      Wie fein, da hat dein Kanarienvogel ja nun wieder Gesellschaft, sie sind doch meist nicht so gerne allein, schön, daß sie sich verstehen. Mein Großvater väterlicherseits hat zu Lebzeiten Kanarienvögel gezüchtet, das waren so schöne Vögel! Und mein allererstes Haustier als Kind war auch ein Kanarienvogel, den hab ich sehr geliebt!
      Ich freu mich, daß du einen schönen Tag hattest, und auch noch mit Sonnenschein, daß tut zur Zeit wirklích richtig gut, hier war es zum Nachmittag hin auch noch sehr schön!

      Schönen Abend, gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße
      Monika.

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  6. Liebe Monika,

    bei meiner heftigen Erkältung war mir Dein Arche Noah Bericht der einzige Lichtblick, aber ich verziehe mich gleich wieder aufs Sofa. Rundum Wärme hilft mir dabei am besten.

    Fein, dass Du damals so einen tierliebenden Chef hattest mit so schönen Erlebnissen in seiner Menagerie. Ich hatte mich schon immer gefragt, was es mit diesem Hof so auf sich hatte.

    Nun freue ich mich auf die Geschichte mit dem telefonierenden Pferd und grüße recht herzlich.

    Britta-Gudrun

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    • Liebe Britta-Gudrun,
      ach, du liebe Güte, hat es dich so heftig erwischt, dann wünsche ich dir erst mal ganz gute Besserung!

      Ja, Wärme hilft dabei wirklich am besten, pfleg dich, und paß auf dich auf! Vielleicht kann Django dich noch ein bissel wärmen und verwöhnen, hihihi!

      Aber schön, daß mein Eintrag ein Lichblick sein konnte, freu, es war wirklich eine so schöne Zeit damals!

      Das telefonierende Pferd wird auch noch lustig, und ein paar andere lustige Geschichten hab ich auch noch in petto!

      Werd bitte schnell wieder gesund, alles Liebe und Gute, liebe Grüße
      Monika und Mimi.

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  7. Hallo Monika!Das ist ja schön,daß Dein Vater Kanarien gezüchtet hat.Ich hatte zweimal Nachwuchs von ihnen.Einmal 3Junge und einmal 2Junge.Es sind wirklich sehr liebenswerte Vögel.Es hat viel Spaß gemacht,die Jungen aufwachsen zu sehen,das war sehr interresant.Aber jetzt habe ich zwei Hähne,da ich ja keinen Nachwuchs mehr möchte.Aber die zwei mögen sich und verstehen sich auch sehr gut.Hauptsache,er hat wieder Gesellschaft,da kommt die Lebensfreude wieder.Ich mag Kanarien sehr gerne,sie singen sehr schön und sind nicht zu laut.Ich höre ihren Gesang sehr gerne.Ohne ihren schönen Gesang würde mir etwas fehlen.Ich glaube,so lange ich es kann,werde ich immer Kanarienvögel haben.Einen schönen Tag und liebe Grüße von Claudia aus Gladbeck!

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    • Hallo, Claudia,
      das war mein Großvater, ich hatte als Kind (und heute natürlich auch noch!) immer so einen Spaß an den schönen Vögelchen und ihrem wundervollen Gesang!

      Ja, züchten macht ja auch eine Menge Arbeit, und wenn deine beiden Hähne sich gut verstehen, ist es doch auch so schön, Hauptsache, sie sind nicht alleine, daß sind sie ja wirklich ungern!

      Ich wünsch dir weiterhin viel Spaß mit den Hübschen, schönen Abend und einen guten neuen Tag morgen, liebe Grüße
      Monika.

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  8. Hallo, meine Lieben alle,
    morgen, am 16.4. 2013, führt Blog.de eine Wartung am Stromnetz durch.
    Daher werdet ihr morgen wahrscheinlich den gesamten Tag über das Blögchen hier nicht erreichen können!
    Ich hoffe, sie kommen da schnell mit durch, und morgen abend ist dann vielleicht alles wieder im Lot! Nur, daß ihr euch nicht wundert, wenn ihr keine Verbindung bekommt!

    Habt einen schönen Dienstag, ganz liebe Grüße
    Monika.

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    • Alles wieder fein:)

      Dir und Mimi wünsche ich noch einen schönen Abend:)

      Du hattes gefragt“…konntest du melken?“

      Nee, Monika, das konnte ich nicht:no:

      Als ich ungefähr fünf/sechs Jahrealt war sind wir dann auch weggezogen und ich war nur noch in den Sommerferien bei Oma und Opa und da wir am See wohnten, war ich dann überwiegend am Wasser zu finden;)

      Liebe Grüße
      Brigitte

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      • Jau, alles wieder im grünen Bereich!

        Da waren die blauen Männekes ja richtig fleißig, hihihi!

        Nein, melken konnte ich auch nicht, danke erst mal für die liebe Antwort, ich hab es mal versucht, aber das ist gar nicht so leicht, meine Mama konnte es aber!

        Ja, am Wasser war ich auch immer soooo gerne, von der Weser haben mich meine Eltern im Urlaub auch selten wegbekommen, es sei denn, wir gingen ins Freibad! Dabei konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht einmal schwimmen!

        Habt auch noch einen feinen Abend, und nochmals gaaaaanz herzlichst gute Besserung weiterhin gewunschen, liebe Grüße
        Monika und Mimi.

        P.S.: Bitte einmal Buddy pülern, hihihi!

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  9. Hallo Monika!Sorry,da habe ich wohl etwas verwechselt mit deinem Großvater.Die zwei kommen miteinander klar,bis jetzt sieht alles gut aus.Danke nochmal für Deine guten Wünsche und Dir noch einen schönen Abend!Viele liebe Grüße von Claudia aus Gladbeck!

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    • Hallo, Claudia,
      das macht doch nix!
      Ich freu mich, daß deine beiden feinen Kanarien gut miteinander auskommen, sie werden sich freuen, nicht mehr alleine zu sein!

      Ebenfalls noch einen schönen Abend und liebe Grüße
      Monika.

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  10. Pingback: Alf, der Hundevater – Vatertag | mimisdosenoeffner

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