Walpurgisnacht!

72Walpurgisnacht

Am Kreuzweg weint die verlassene Maid,
sie weint um verlassene Liebe.
Sie klagt den fliegenden Wolken ihr Leid,
ruft Himmel und Hölle zur Hülfe. –
Da stürmt es heran durch die finstere Nacht,
die Eiche zittert, die Fichte kracht,
es flattern so krächzend die Raben.

Am Kreuzweg feiert der Böse sein Fest,
mit Sang und Klang und Reigen:
Die Eule rafft sich vom heimlichen Nest
und lädt viel luftige Gäste.
Die stürzen sich jach durch die Lüfte heran,
geschmückt mit Distel und Drachenzahn,
und grüßen den harrenden Meister.

Und über die Heide weit und breit
erschallt es im wilden Getümmel.
„Wer bist du, du schöne, du lustige Maid?
Juchheisa, Walpurgis ist kommen!
Was zauderst du, Hexchen, komm, springe mit ein,
sollst heute des Meisters Liebste sein,
du schöne, du lustige Dirne!“

Der Nachtwind peitscht die tolle Schar
im Kreis um die weinende Dirne,
da packt sie der Meister am goldenen Haar
und schwingt sie im sausenden Reigen,
und wie im Zwielicht der Auerhahn schreit,
da hat der Teufel die Dirne gefreit
und hat sie nimmer gelassen.

(Theodor Storm)

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Die Nacht vorm 1. Mai ist die Walpurgisnacht, in der der Sage nach die Hexen auf Besen, Katzen oder Ziegenböcken zum Hexensabbat auf den Blocksberg im Harz reiten, um mit dem Teufel zu tanzen.
In dieser Nacht sind alle Zaubermächte losgebunden.
Zur Erklärung dieser Nacht wird erzählt, daß sich zur Zeit Karls des Großen die Sachsen im Harz zu gemeinschaftlichen Opferfesten versammelten. Nachdem sie aber getauft worden waren, hatten sie Angst vor der angedrohten Todesstrafe und suchten ihre alten Kultstätten zuerst vermummt, dann in einer so schrecklichen Verkleidung auf, daß die Spukgeschichten von den Hexen entstanden.
Und so wie Karl der Große schon vergeblich versucht hat, den Dämonenglauben zu besiegen, hat es auch der katholischen Kirche wenig genützt, diesen Tag der heiligen Walburga, der Patronin der Bauersfrauen und Mägde, zu weihen. Das Hexenfest wird heute noch gefeiert!
Die Sitten des Tages bestehen aus Krach und Feuer, Abschreckungsriten gegen die Unholdinnen.
Grüne Laubgirlanden werden in der Nacht überall über die Haustüren gehängt, und die Kuhstalltür wird mit Pfingstrosen geschmückt: grüne Wachstumsmagie.
In Schweden ist die Walpurgisnacht auch der Abschied vom Winter, der mit privaten und öffentlichen Festlichkeiten begangen wird. Überall gibt es Freudenfeuer, junges Grün und Blumenkränze werden in feierlicher Prozession zum Maibaum getragen.
Eine klassische Mahlzeit dabei ist Gravad Lax mit Sauce.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Beltane
ist das entsprechende Fest in England, ein altes keltisches Frühlingsfest, das in Irland, Schottland und Wales noch mit großen Feuern gefeiert wird.
Beltane (oder Beltaine, Bhealltainn) ist im irischen Kalender der Sommeranfang und beginnt am Vorabend in der Nacht zum 1. Mai.
Beltane ist zusammen mit Imbolc (1. Februar), Lughnasad (1. August) und Samhain (1. November) eines der vier großen irischen Feste, bestimmt durch die Landarbeit.
An diesem Tag, wie auch an den anderen drei wichtigen Festen, sind die Bewohner der Elfenhügel (Sidhe) für die Menschen an der Oberwelt zu sehen.
Beltane war ursprünglich nicht nur das Frühlingsfest, sondern auch der Beginn des keltischen Jahres.

(Quelle: Wikipedia)

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Naaa, habt ihr alle die Besen parat für heute Nacht?:??:
Oder bevorzugt ihr im technischen Zeitalter den Turbo-Staubsauger?:))
Zündkerzen überprüft und Ölwechsel gemacht?
Dann kann es ja losgehen!:yes:;D:))

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Wir treffen uns am Blocksberg, hihihi!:))

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Mimi hat ihre Instruktionen schon erhalten:yes:

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sie hat sich dann auch seeeehr nett bei mir revanchiert::>>:oops:

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Aber schließlich hat sie sich dann doch bereit erklärt, den Hokuspokus wieder mitzumachen!;D

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Ich war schon sehr überrascht, daß außer dem Herrn Goethe in seinem Faust auch unser Theodore der Walpurgisnacht ein Gedicht gewidmet hat!
Und noch überraschter war ich dann, als ich herausfand, daß Achim Reichel genau diesen Text von Theodor Storm vertont und als Lied herausgebracht hat:88|

Was richtig schönes ist mir in dem Zusammenhang aber auch noch eingefallen, das sicher wieder Erinnerungen wecken wird!:yes:

„Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler (1957), die kennt ihr doch sicher auch noch alle, oder?
Mir ist dieses Buch in allerbester Erinnerung,:yes: weil ich mit einem Text aus diesem Buch in meinen Kinderjahren an einem schulischen Vorlesewettbewerb teilgenommen habe, initiiert von meinem schon häufig erwähnten Lieblingslehrer, und als Beste meiner Schule:D war ich dann am Vorlesewettbewerb der gesamten Oberhausener Schulen vertreten!:yes: Es hat aber nur zu Platz 5 gereicht,:oops: aber ich war trotzdem sehr glücklich und vor allem vorm Auftritt irre aufgeregt!:yes: Ich glaub, die ersten zwei Sätze hat man kaum gehört!:))

Kleiner Erinnerungsschub:

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Dann wünsche ich euch allen einen guten Ritt zum Blocksberg heute nacht,:yes: viel Spaß beim Tanzen und feiern,:yes: letztlich auch in den Mai hinein! Und vielleicht ist das Wetter so fein, daß man zum darauffolgenden Feiertag schon die erste Maibowle des Jahres ansetzen und evtl. schon im Freien genießen kann?!:D Aber dazu kommt später mehr!

Na, dann Hex, hex!!!

:wave:

Töööröööö…..der Türmer meldet

AfVftgP7_4li3oEkD09myAmxf_Wg-UFl2MuU5LVPSQA,coztYdWlan8nj5sx0H7arOgqIQ2d27vhW9TtW5ZTSOM15Die Schwalben sind da!!!

Aus der Jugendzeit

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit
klingt ein Lied mir immerdar;
o wie liegt so weit, o wie liegt so weit,
was mein einst war!

Was die Schwalbe sang, was die Schwalbe sang,
die den Herbst und Frühling bringt;
ob das Dorf entlang, ob das Dorf entlang
das jetzt noch klingt?

„Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
waren Kisten und Kasten schwer;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer.“

O du Kindermund, o du Kindermund,
unbewußter Weisheit froh,
vogelsprachekund, vogelsprachekund
wie Salomo!

O du Heimatflur, o du Heimatflur,
laß zu deinem heil`gen Raum
mich noch einmal nur, mich noch einmal nur
entfliehn im Traum!

Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
war die Welt mir voll so sehr;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer!

Wohl die Schwalbe kehrt, wohl die Schwalbe kehrt,
und der leere Kasten schwoll,
ist das Herz geleert, ist das Herz geleert,
wird`s nie mehr voll.

Keine Schwalbe bringt, keine Schwalbe bringt
dir zurück, wonach du weinst;
doch die Schwalbe singt, doch die Schwalbe singt
im Dorf wie einst:

„Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
waren Kisten und Kasten schwer;
als ich wieder kam, als ich wieder kam,
war alles leer.“

(Friedrich Rückert)

Die Schwalben (Hirundinidae) sind eine artenreiche Familie der Ordnung Sperlingsvögel (Passeriformes), Unterordnung Singvögel (Passeres).
Schwalben ernähren sich von Fluginsekten, in Mitteleuropa sind sie Zugvögel.
Schwalben haben einen schlanken, stromlinienförmigen Körper und lange, schmale Flügel. Der Schnabel ist kurz und kann weit geöffnet werden. Die Füße sind winzig und geeignet zum Greifen, wenig zum Gehen. Die meisten Arten haben lange Schwänze.
Ihr Nahrungserwerb geschieht in der Luft. Sie erbeuten vor allem Fluginsekten. Die Flughöhe dieser winzigen Insekten erhöht sich bei gutem Wetter durch aufsteigende warme Luftmassen massiv. Da sie aus eigener Kraft jedoch wesentlich tiefer fliegen, kann man aus einer geringen Flughöhe der Schwalben auf die ihrer Freßfeinde und damit auf Tiefdruck (schlechtes Wetter) schließen.
Im Winter ziehen Schwalben in Mitteleuropa in ihre Winterquatiere in Afrika.
Der Nestbau der Schwalben ist charakteristisch und wird primär an schlecht zugänglichen Stellen ausgeführt. Für den Bau sind besonders gut klebende Körpersekrete erforderlich, welche im Schwalbenspeichel enthalten sind.
Schwalben sind willkommene Insektenvertilger, daher werden ihre Nester an Gebäuden traditionell vom Menschen respektiert.
Das Beseitigen der Nester ist im übrigen nach dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz verboten.
Es werden auch sog. Schwalbenhäuser als künstliche Nisthilfen angeboten.

(Quelle: Wikipedia)

In der Mythologie gilt die Schwalbe als Frühlingsverkünderin, da sie um die Zeit von Maria Verkündigung (25. März) zurückkehrt, und als Herbstbotin, weil sie an Maria Geburt (8. September) wieder nach Afrika fliegen.
So wie sie in den germanischen Zeiten der Göttin Iduna geweiht war, so hat das Christentum sie der Gottesmutter Maria geweiht.
Die Schwalbe symbolisiert Frühling, Kindersegen, Erfolg und Glück, und sie ist ein Symbol für häusliches Glück.

Seit vielen Tagen schaue ich schon nach ihnen aus!:yes:
Die Bäume vor dem Fenster wurden endlich wieder grün

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in der Abenddämmerung waren sooo hübsche kleine Schäfchenwölkchen zu sehen

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aber von ihnen noch immer keine Spur!:no: Gestern nun endlich, am 26. April 2013, waren sie wieder da und absolvierten ihren pfeilschnellen Flug! Meine geliebten Schwalben!:yes:

Ich liebe diese Vögelchen schon seit meinen Kindertagen, sie waren meiner Mutter Lieblingsvögel, wir fuhren ja im Sommer immer zu Verwandten nach Höxter/Weserbergland, ich hab ja schon mal davon erzählt hier, und wenn wir dann an der Weser saßen, konnte meine Mama stundenlang mit großem Vergnügen diesen pfeilschnellen Vögelchen zusehen, wenn sie dicht über die Weser schossen, um Insekten zu erbeuten! Und ihr so typischer schriller Ruf gehörte für mich so notwendig zum Sommer!:yes:

Das war eine sooooo schöne Zeit!

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(ich an der Weser, Sommer 1959)

Und ihre feinen Nester, die sie, so schien es mir, einfach an die Hauswand klebten! Unermüdlich flogen die Eltern ein und aus, um die Jungen zu füttern und großzuziehen!:yes:

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An unseren Häusern hier haben sie sogar bei dem damaligen Flachdach Möglichkeiten gefunden, Nester anzulegen, nun bin ich soooo gespannt, wie das nun mit dem neuen Spitzdach wird, es sind so wunderschöne Balken ziemlich tief runtergezogen dabei, praktisch direkt vor allen Fenstern und vor allem vorm Balkon, ich würde mich so sehr freuen, wenn sie dieses Jahr das als Nistplatz annehmen würden! Ich werde berichten!

1993 waren wir mal im Urlaub im Spreewald, da haben wir das seltene Bild erleben können, Schwalben in Ruhe sitzend und nicht im Flug zu sehen!

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Es war schwer, sie überhaupt zu fotografieren, und diese Fotos sind nun auch noch abfotografiert,:oops: aber ich hoffe, ihr könnt sie erkennen!

Auch bei meinem Lieblingsdichter Theodor Storm spielten die Schwalben eine große Rolle, vor allem in der Novelle „In St. Jürgen“, in der sie das Thema und die Hauptrolle sind, als Symbol für Abschied und Wiederkehr!

Da meine Mama die Schwälbchen so sehr geliebt hat, habe ich ihr nach ihrem Tod ein kleines Grabschild gestaltet, auf dem ich zwei Schwalben aus einem Bronzematerial angebracht habe! So hat sie ihre Vögelchen nun immer bei sich, das ganze Jahr!

Und nun noch einmal, willkommen Frühling, die Schwalben sind da!

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Zum Abschluß das obige Gedicht noch einmal als Lied, gesungen vom Lieblingssänger meines Vaters!

:wave:

Guter Mond du gehst so stille

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Mondlicht

Wie liegt im Mondenlichte
begraben nun die Welt;
wie selig ist der Friede,
der sie umfangen hält!

Die Winde müssen schweigen,
so sanft ist dieser Schein;
sie säuseln nur und weben
und schlafen endlich ein.

Und was in Tagesgluten
zur Blüte nicht erwacht,
es öffnet seine Kelche
und duftet in die Nacht.

Wie bin ich solchen Friedens
seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
der liebevolle Mond!

(Theodor Storm)

28 Der Vollmond 5 La Luna

Vollmond
ist der Zeitpunkt, zu dem Sonne und Mond in Opposition zueinander stehen, also von der Erde aus gesehen in entgegengesetzten Richtungen. Der Mond befindet sich dabei meist geringfügig über oder unter der Ebene der Erdumlaufbahn (Ekliptik). Liegt er zu diesem Zeitpunkt genau in Höhe der Ekliptik, findet eine Mondfinsternis statt.
Der Gegensatz zum Vollmond ist Neumond, wenn der Mond zwischen Sonne und Erde steht. In diesem Fall kann es zu einer Sonnenfinsternis kommen.

Die Helligkeit des Vollmondes schwankt aufgrund der elliptischen Umlaufbahnen von Erde und Mond. Ist die Erde der Sonne besonders nahe (Perihel) und zugleich der Mond an seinem erdnächsten Punkt (Perigäum), so ist der Vollmond ca. 22 % heller als im umgekehrten Fall, wenn beide Entfernungen maximal sind. Solche Konstellationen kommen nur etwa alle neun Jahre vor.

(Quelle: Wikipedia)

Das ist die wissenschaftliche Seite!
Aber den Zauber einer Mondnacht erklärt sie nicht! Das ist Magie und Mystik, jahrhundertalte Überlieferung!
Dem Zauber „der Sonne der Verliebten“ kann sich keiner entziehen!
Der Mond wirkt auf geheimnisvolle Weise in unserem Leben, er beeinflußt Ebbe und Flut, das Wachstum der Pflanzen, den Fortpflanzungszyklus und unsere Seele!
Um ihn ranken sich unzählige Mythen, von Mondsüchtigen, von häufigen Geburten während der Vollmondzeit, von Werwölfen, Hexentänzen in der Vollmondnacht, Hunden und Wölfen, die den Mond anheulen!

Bewiesen ist das alles nicht,:no: aber „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen läßt!“ (W. Shakespeare, aus „Hamlet“)

Und so lassen wir den Zauber einfach wirken, ohne Erklärung, ohne Wissenschaft, ohne Worte!:yes:

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Die Katze und der Mond

Die Katze streifte weit umher,
Und der Mond drehte sich wie ein Kreisel,
und die beste Vertraute des Mondes,
die schleichende Katze, blickte empor.
Die schwarze Minnaloushe starrte an den Mond,
denn wo sie auch ging und klagte –
das reine, klare Himmelslicht
trübte ihr tierisches Blut.

Minnaloushe läuft durch das Gras
und hebt die zierliche Pfote.
Willst du tanzen, Minnaloushe?
Wenn zwei Vertraute sich begegnen,
was ist dann besser als ein Tanz?

Vielleicht erlernt der Mond,
des alten Kreislaufs müde,
einen neuen Reigenschritt.
Minnaloushe kriecht durch das Gras
im Mondlicht hin und her;
der heil`ge Mond dort über ihr
tritt in eine neue Phase ein.

Weiß Minnaloushe, daß ihre Pupillen
sich gleichfalls ständig wandeln?
Daß sie vom Halb- zum Vollmond werden
und wieder vom vollen Mond zum halben?

Minnaloushe schleicht durch das Gras,
alleine, würdevoll und weise,
und erhebt zum wandelbaren Mond
ihre wandelbaren Augen.

(William Butler Yeats)

Auch Mimi erliegt dem Zauber einer Vollmondnacht und schwärmt im Mondschein!

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Wir überlassen euch jetzt dem Zauber einer Vollmondnacht und runden das ganze mit einem feinen, kleinen Liedchen ab!
Schlaft gut, träumt schön!

:wave:

Gute neue Woche!

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Wie liegt die Welt so frisch und tauig
vor mir im Morgensonnenschein.
Entzückt vom hohen Hügel schau ich
ins frühlingsgrüne Tal hinein.

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Mit allen Kreaturen bin ich
in schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
und eben darum lieb ich sie.

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Und wird auch mal der Himmel grauer;
wer voll Vertraun die Welt besieht,
den freut es, wenn ein Regenschauer
mit Sturm und Blitz vorüberzieht.

(Wilhelm Busch)

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Ich wünsche euch von Herzen einen guten Wochenanfang und einen feinen Montag!:yes:
Der Frühling ist ja nun endlich angekommen,:yes: alles grünt und blüht, und wenn auch mal wieder grauere Tage durchziehen, die Hoffnung auf den Frühling hat uns nicht getrogen und alles erneuert sich wieder!:yes:

Ich hab ein feines kleines Liedchen dafür gefunden, als Einstimmung in einen doch meist ungeliebten Montag, das Gedicht dazu stelle ich auch noch ein:

Leise zieht durch mein Gemüt
liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus ins Weite.
Kling hinaus bis an das Haus,
wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
sag, ich laß sie grüßen.

(Heinrich Heine)

Und Mimi hat auch noch was feines für euch zur neuen Woche und zum Montag!

mimi

Hi, Folks,
na, mir als Katze ist der Wochentag ja völlig piepe,:)) aber ich weiß schon von meinem Dosenöffner, daß ihr den Montag immer nicht so toll findet!:no: Da möchte ich euch doch auch eine Freude dazu machen und euch eine gute neue Woche wünschen!

Viel Spaß
eure Mimi.

Wir beide wünschen euch einen schönen Montag und eine gute neue Woche!

:wave:

Mimi plaudert aussem Nähkästchen

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Die Katze

In meinem Hirn, als wär`s ihr eigner Raum,
schleicht auf und nieder auf der weichen Tatze
geschmeidig sanft die schöne, stolze Katze.

Und ihrer Stimme Tun vernimmt man kaum,
so zart und heimlich ist ihr leis Miauen.
Und ob sie zärtlich, ob sie grollend rief,
stets ist der Klang verhalten, reich und tief
und Zauber weckend und geheimes Grauen.

Die Stimme, die wie schwere Perlen sank
in meines Wesens dunkle Gründe nieder,
erfüllt mich wie der Klang der alten Lieder
berauscht mich wie ein heißer Liebestrank.

Sie schläfert ein die grausamsten Verbrechen,
Verzückung ruht in ihr.
Kein Wort tut not,
doch alle Töne stehn ihr zu Gebot
und alle Sprachen, die die Menschen sprechen.

Auf meiner Seele Saitenspiel ließ nie
ein andrer Bogen so voll Glut und Leben
die feinsten Saiten schwingen und erbeben,
kein anderer so königlich wie sie,

wie deine Stimme,
rätselvolles Wesen,
seltsame Katze,
engelsgleiches Tier,
denn alles, Welt und Himmel, ruht in ihr,
voll Harmonie,
holdselig und erlesen.

(Charles Baudelaire)

mimi

Hi, Folks,
da bin ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!:yes:
Hab ja schon eine Weile nix mehr von mir hören lassen, ich war quasi im Winterschlaf,:)) hihihi, und hab auf den Frühling gewartet!

Aber nun isser ja wohl endlich da!:yes: Jedenfalls wird draußen alles wieder grün, und die Sonne ist auch wieder da, und warm, und da muß ich mich doch wieder mal bei euch melden!

Ich hatte euch ja mal vor längerer Zeit eine richtige kleine „Homestory“ versprochen, und heute ist es nun soweit, jawollja,:yes: macht euch einen Kaffee, setzt euch gemütlich hin, ich plaudere jetzt mal „aussem Nähkästchen“, sprich, ich zeig euch mal meinen Tagesablauf!

Also, wenn ich morgens wach werde, weck ich erst mal meinen Dosenöffner!
Mehr oder weniger „zärtlich“!:>>
Schlafen tu ich nachts entweder in meinem feinen Sessel

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oder auf meinem feinen Koffer

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auf dem Gästebett bei meiner großen roten Stoffmaus

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oder auf der Couch

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nachdem ich mich ausgiebig geputzt habe
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Dann flitze ich in die Küche zu meinem Futternapf,:yes: wo ein tolles Schild hängt:

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Hier fresse ich!:>>

Ich warte auf Frauchen

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und auf das Futter
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und dann mümmel ich los!

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Nun ist Hygiene angesagt, aber ich zeig euch nur das „Drumrum“, hihihi!;D

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feine Wanddekoration

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und ein Kalender, auf dem steht, wann ich bei Frauchen eingezogen bin:

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an einem Samstag, den 8. August 2009!

Nun ist der Kratzbaum dran, die Krallen müssen ja auch fein sauber sein!

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Oben drauf sitzen meine beiden plüschigen Katzenfreunde:

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Wenn dann die Morgentoilette erledigt ist, geh ich erst mal trinken an meinem feinen Brünnchen!

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Meistens halte ich dann noch ein Morgen/Mittagschläfchen auf meinem geliebten Koffer auf dem Schlafzimmerschrank:

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Falls das Wetter dann schön ist, kommt der Höhepunkt des Tages, mein kleines Katzenparadies, mein geliebter Balkon!:yes::yes::yes:

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das ist mein Schattenplätzchen auf dem Balkon, das kennt ihr noch nicht! Isses nicht toll? Ich hab sogar eine eigene Decke dafür, jawoll!

Ohne Decke sieht es so aus:

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Meist lieg ich aber gemütlichst in meinem Blumenkasten!:))

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Es gibt aber auch immer viel zu gucken auf dem Balkon, irgendwo bewegt sich immer was!

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Wenn ich dann den Balkon wieder verlasse, passiere ich dieses knuffige Schild, fand Frauchen so schön, das war mal eine Reklame, und die hat sie sich nun auf den Balkon gehängt, guckt mal

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Sie verlassen nun Balkonien, hihihi, klasse, nicht wahr?:))

Falls das Wetter mal nicht so toll ist, verbringe ich meine „Guckzeit“ am Wohnzimmerfenster

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Im Winter kann ich dann mein Nachmittagsschläfchen auch in einem schönen Körbchen verbringen, guckst du hier

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Wenn wir dann langsam den Abend einläuten und mein Dosenöffner in die Küche trabt, gibt es feines Freßchen für uns beide,:yes: aber ich krieg mein Futter immer zuerst, dann kann Frauchen in Ruhe kochen, sonst nerve ich die ganze Zeit!88|:oops::))

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Da ich ja ein bissel ein „nachtaktives“ Tier bin, bin ich auch meist abends zum Spielen aufgelegt, oder ich eröffne das große Rennen von Oberhausen auf meiner Galopp-Rennbahn,;D indem ich hier durch die Gegend galoppel, ich kann sehr laut und sehr schnell galoppeln!:))
Zum Spielen hab ich eine tolle Kiste

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mit ganz viel tollen Spielsachen drin

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z.B. ein Katzenminze-Kisschen, mmmmhhhhh

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oder mein Moorhuhn „Paula“

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meine Jute-Jagd-Maus

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das herrliche Kuschel-Knuddel-Rauf-Kratz-Kissen mit Katzenminze drin, das mir mein Frauchen letzte Jahr zu Weihnachten geschenkt hat, selbstgemacht!:yes:

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Mein Favourit zur Zeit ist diese klasse Einkaufstasche, mit Henkeln, an denen man sie hinter sich herschleifen kann, das macht vielleicht Spaß!

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Wenn ich mich dann müde getobt habe, und Frauchen gemütlich auf der Couch sitzt und Fernsehen guckt oder liest, dann mache ich es mir bei ihr gemütlich und wir lassen gemeinsam den Tag ausklingen! Das ist immer ganz besonders schön,:yes: Frauchen guckt, ich träume vor mich hin, werde ab und an gekrault und fühl mich, mit Verlaub, sauwohl!:yes:

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Irgendwann beenden wir dann endgültig den Abend und begeben uns zufrieden ins Bettchen, ich an die diversen Plätzchen siehe oben, und Frauchen in ihr Bett! Ach, ja, manchmal lieg ich da auch, unten an den Füßen von Frauchen, aber da ich immer gerne Zehen und Beine fange,:>> ist das meist nicht so schlaffördernd!:no:

Damit wünsche ich euch nun auch eine gute Nacht, schlaft schön, träumt was feines, habt einen schönen neuen Tag, liebe Grüße an alle meine tierischen Mitblogger, und bis bald mal wieder

eure Mimi.

:wave:

Frühlingsgefühle und Erinnerungen

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Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf`um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden.
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden….
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse)

Der Frühling kommt! Und mit ihm wieder der ganze Zauber eines Neubeginns, einer Erneuerung!
Der ewige Kreislauf beginnt von vorn, aus kahlen Bäumen und Sträuchern kommen die ersten kleinen, grünen Blättchen, die Blumen sprießen und blühen, und überall werden wieder kleine Tierkinder geboren!
Das ist der Zauber, von dem Hesse spricht, „der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“!

Beim „blättern“ in den von mir gelesenen Blogs sind sie wieder da, die Bilder aus Zoo und Tierpark von neugeborenen Tierkindern!

Und das weckt Erinnerungen! An längst vergangene „Lebensstufen“ meines Lebens auf der Reise durch die Zeit:

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Ihr kennt das Gebäude noch?
Meine ehemalige Arbeitsstelle, ich hab ja schon mehrfach berichtet, unser kleiner „Bauernhof“ oder, siehe die obige Girlande, unsere „Arche Noah“!

Die Schafe und ihre Lämmer hatten wir schon, ebenso die trockengeföhnten Enten!:))

Aber der Tiere gab es ja noch mehr, allerdings hab ich nicht von allen Bilder!
Zum Beispiel nicht von den Kaninchen

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die natürlich regelmäßig Junge bekamen, die soooo niedlich waren!:yes:

Und auch nicht vom Hahn unserer Nachbarn, Paul,

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der in seinem Hühnerhof immer für Nachschub an Küken mit all seinen Hennen sorgte!

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war ein stolzer, großer bunter Hahn, mit enormen Sporen an den Krallen, und einem richtig tollen Hahnenkamm! Leider benahm er sich auch so, er hatte die Angewohnheit, sich mit klopfendem Schnabel am Küchenfenster unseres Büros bemerkbar zu machen, um die von ihm so heißgeliebten Maiskörner von uns einzufordern!:>>
Ging ihm die Fütterung nicht schnell genug oder war das Futter zu schnell alle, konnte es passieren, daß er auf den edlen Spender mit Schnabel und Sporen losging!88| Wir haben den Spruch geprägt „für Paul brauchst du einen Waffenschein“!:))
War er hingegen friedlich gestimmt, konnte man sich ihn durchaus „unter den Arm klemmen“!

Unsere Nachbarn hatten auch 2 Ziegen, von denen ich aber leider auch kein Bild habe

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vor allem bei einem Ereignis bedauere ich dies außerordentlich, davon kein Foto zu besitzen:
Im Sommer standen sowohl bei unseren Nachbarn als auch bei uns bei schönem Wetter immer alle Türen offen. Das haben die Ziegen eines schönen Tages ausgenutzt, gesehen und gehört hatte die Nachbarin sie nicht,:no: nur gerochen, im Haus,:??: und war sehr erstaunt. Als sie nachsehen ging, standen beide Ziegen auf dem Wohnzimmertisch und fraßen sehr genüßlich die in einer Obstschale liegenden Weintrauben!:)) Unsere Nachbarin hat sich ganz leise entfernt und mich dazu geholt, ich glaub, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich es nicht geglaubt!:no: Es war ein herrlicher Anblick, und ich hab Tränen gelacht, unsere Nachbarin war eher „not amused“!:##

Da wir nun schon bei den Nachbarn gelandet sind, (auch da war es ein kleiner „Bauernhof“!) muß natürlich noch ein Tier Erwähnung finden, von dem ich leider ebenfalls kein Bild besitze, Boris, ein Graupapagei!

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Boris konnte wirklich sprechen, seine Glanznummer war sein „Telefon-Gespräch“,:yes: er hat wohl immer aufmerksam zugehört, wenn seine Menschen telefonierten, und das „Gespräch“ ging dann in etwa so:

„Müller…? (Name von der Redaktion geändert!) Jaaa! Jaaaa! Eeehrlich? Neeeiiin! Is gut! Ja, is gut! Tschüüüüß!“ Das konnte er in mehreren Versionen!;D
Ein weiteres Highlight war den Hund der Familie zu rufen, er machte sehr perfekt die Stimme der Nachbarin nach, der Hund hieß Buffy (ja, wirklich, Brigitte!) und Boris rief, und der Hund kam angesaust und guckte, was Frauchen denn wolle, war aber kein Frauchen da,:??: ist er wieder ab, Boris rief wieder, Buffy wieder zurück, immer noch kein Frauchen da, das ging so hin und her, der Hund war irgendwann völlig verwirrt und Boris hat sich ein Loch in die Federn gefreut, das konnte man richtig sehen, er ist immer so von einem Bein aufs andere getrippelt und hatte richtig Spaß!:))

Und nun kommen wir zu den Tierkindern, wovon eingangs die Rede war!

Die Nachbarn nannten außer Buffy (ein kleiner, wolliger, gaaaanz lieber Mischlingshund!) noch drei Schäferhunde ihr eigen, einen Rüden namens Alf, und zwei Hündinnen mit Namen Anka und Peggy!

Mit Anka hatte Alf ein Techtelmechtel,88| und es kam was kommen mußte: Anka wurde schwanger!:yes:
An einem wunderschönen Frühlingsabend (es regnete Bindfäden!) kam Anka nieder, ich wollte gerade Feierabend machen, als meine Nachbarin kam und mich bat, mit dabeizubleiben und zu helfen, wenn es nötig wäre! Was ich mit Freuden getan habe!
Die Geburt von 7 (in Worten: sieben!) Jungen zog sich dann bis morgens um 4.00 Uhr hin, es war Ankas Erstgeburt, wir mußten wirklich helfen, sie war zum Schluß so erschöpft, daß wir bei den letzten beiden Jungen die Fruchtblase öffnen mußten und ein Junges mußten wir sogar wiederbeleben! Aber wir haben es alle geschafft und waren nun stolze „Mütter“ von 4 Weibchen und 3 Rüden! Und die eigentliche Mutter Anka platzte fast vor Stolz!:yes: Sie hat sie alle aufgezogen und wir haben sie in gute Hände vermitteln können! Der Vater Alf glänzte bei der Geburt natürlich durch Abwesenheit, hat sich aber später rührend um seinen Nachwuchs gekümmert!;D

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Der stolze Vater Alf mit drei seiner Jungen!

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Ein Junges bei seiner Lieblingsbeschäftigung, Decken anknabbern!

Es gab aber nicht nur Hundewelpen, Maikätzchen hatten wir auch!:yes:

Das ist die Nachbarskatze Luise als stolze Mama mit ihrem Nachwuchs

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und dies hier ist der Nachwuchs einer unserer Freigängerinnen, Luzie mit Namen

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Und hier schließt sich der Kreis von Frühlingsgefühlen und Erinnerungen!
Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran, mit mir meine Erinnerungen zu teilen!

Ich hab noch einiges in petto,;D unter anderem ein telefonierendes Pferd, und nun mach ich hier mal mit einem Bild einen „Cliffhanger“, hihihi,:>>

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da könnt ihr dann gespannt sein, wie es wohl weiter geht mit unserem tierischen Büro-Personal!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag mit viel Zeit für Frühlingsgefühle und Erinnerungen, habts fein!

:wave:

Wochenteilungs-Tag

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Nur einmal bringt des Jahres Lauf
uns Lenz und Lerchenlieder.
Nur einmal blüht die Rose auf,
und dann verwelkt sie wieder;
nur einmal gönnt uns das Geschick
so jung zu sein auf Erden:
Hast du versäumt den Augenblick,
jung wirst du nie mehr werden.

Drum laß von der gemachten Pein
um nie gefühlte Wunden!
Der Augenblick ist immer dein,
doch rasch entfliehn die Stunden.
Und wer als Greis im grauen Haar
vom Schmerz noch nicht genesen,
der ist als Jüngling auch fürwahr
nie jung und frisch gewesen.

Nur einmal blüht die Jugendzeit
und ist so bald entschwunden;
und wer nur lebt vergangnem Leid,
wird nimmermehr gesunden.
Verjüngt sich denn nicht auch Natur
stets neu im Frühlingsweben?
Sei jung und blühend einmal nur,
doch das durchs ganze Leben!

(Richard von Wilpert)

Et kütt, et kütt!:yes:

Der Balkon sieht mittlerweile schon wieder so aus

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Mimi vergrub sich selig in den Balkonkasten:))

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und sah hinterher etwas „ergraut“ aus88|

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Das Küchenfenster ziert ein Frühlingskränzchen

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und da in der Natur die Forsythien noch ein bissel hinterher hinken, „blühen“ sie bei mir im Wohnzimmer!

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Im Flur steht ein kleines, feines Frühlingsgesteck

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und wenn es so weiter geht(was wir ja alle inständigst hoffen!) dann sitze ich spätestens Anfang Mai mit der ersten Maibowle des Jahres in etwa so auf dem Balkon!:>> Mit einer gaaaanz glücklichen Mimi!:>>

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Ein kleines akustisches Schmankerl hätte ich da auch noch:

Teilt die Woche schön und denkt daran: „Et hätt noch emmer joot jejange!“:yes:;D:))

Farbrausch im Frühlings-Winter 2013

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Feuerfarb

Ich weiß eine Farbe, der bin ich so hold,
die achte ich höher als Silber und Gold;
die trag ich so gerne um Stirn und Gewand,
und habe sie Farbe der Wahrheit genannt.

Wohl reizet die Rose mit sanfter Gewalt;
doch bald ist verblichen die süße Gestalt;
drum ward sie zur Blume der Liebe geweiht;
bald schwindet ihr Zauber vom Hauche der Zeit.

Die Bläue des Himmels strahlt herrlich und mild;
drum gab man der Treue dies freundliche Bild.
Doch trübet manch Wölkchen den Äther so rein;
so schleichen beim Treuen oft Sorgen sich ein.

Die Farbe des Schnees, so strahlend und licht,
heißt Farbe der Unschuld; doch dauert sie nicht.
Bald ist es verdunkelt, das blendende Kleid,
so trüben auch Unschuld Verleumdung und Neid.

Und Frühlings, von schmeichelnden Lüften entbrannt,
trägt Wäldchen und Wiese der Hoffnung Gewand.
Bald welken die Blätter und sinken hinab;
so sinkt oft der Hoffnungen liebste ins Grab.

Nur Wahrheit bleibt ewig, und wandelt sich nicht:
Sie flammt wie der Sonne allleuchtendes Licht.
Ihr hab ich mich ewig zu eigen geweiht.
Wohl dem, der ihr blitzendes Auge nicht scheut!

Warum ich, so fragt ihr, der Farbe so hold,
den heiligen Namen der Wahrheit gezollt? –
Weil flammender Schimmer von ihr sich ergießt,
und ruhige Dauer sie schützend umschließt.

Ihr schadet der nässende Regenguß nicht,
noch bleicht sie der Sonne verzehrendes Licht:
Drum trag ich so gern sie um Stirn und Gewand,
und habe sie Farbe der Wahrheit genannt.

(Sophie Mereau)

Na, da sind sie ja endlich alle wieder, die berühmt-berüchtigten Fragezeichen auf euren Gesichtern, wie hab ich das vermißt!:yes:

Farbrausch? Ein Gedicht auch über Farben? Und???:??:

Des Rätsels Lösung ist ganz einfach:

Auch heute war das Wetter wieder grau, trüb, fies, kalt!
Und die Sehnsucht nach Farben wird immer größer!
Da hab ich mich am Samstag mit meiner Freundin getroffen zu einem Marktbummel!:yes:

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Aber keinem „gewöhnlichen“ Markt, sondern dem Holländischen Stoffmarkt, der am Samstag, dem 6.4. 2013, hier stattfand!

Das war wirklich ein Farbrausch!

Vor allem die wunderschönen neuen Frühlingsstoffe! Kann man so herrliche Sachen von nähen!

Sowas zum Beispiel:

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Oder das:

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Voraussetzung dafür ist natürlich eine funktionstüchtige Nähmaschine

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ein guter Schnitt und ein bissel Talent, hihihi, und mit so einem feinen alten Nähplatz

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kann dann eigentlich nix mehr schiefgehen!

Oder fehlt noch was? Na, klar, Stoffe!!!:>>

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kariert

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und geblümt

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oder gestreift

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mit Zitronen

oder
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Tomaten

Es gab auch Stoffe ganz mit Orangen, Zitronen, Erdbeeren, Pepperoni usw. usf.

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Gardinenstöffchen mit Blumen

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Patchwork

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Bordüren

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Blumen in blau

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und gelb

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zarter Stoff mit frühlingsgrün

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leichter Wollstoff

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mit Röschen-Muster

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mit Sternchen

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oder maritim

Ein großer Trend sind selbstgenähte Taschen!

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mit Herzchen und Schleifen

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für Katzen-

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und Hundefans

Oder, ganz trendy, aus Wachstuch:

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Da gibt es die wunderschönsten Modelle, ich hab mich für ein Wachstuch-Stöffchen mit Röschen und Punkte entschieden, für ein selbstgenähtes Kosmetiktäschchen:;D

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Das wird bestimmt fein!:yes::))

Es war ein richtig schöner Tag, trotz miesem Wetters, und obwohl man bei den Frühlings- und Sommermodellen noch etwas ins frösteln kam!88|

Wer Lust hat, kann ja mal einen Blick auf den Stoffmarkt werfen, die Bilder sind von Februar 2012

http://www.stoffmarktholland.de/stoffmarkt/index.php?option=com_content&view=article&id=33&Itemid=35

Ich freu mich jedenfalls schon wieder auf das nächste Mal!

Ach, ja, schön Kaffee-Trinken waren wir auch

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obwohl ein Glühwein auch nicht schlecht gewesen wäre (ich glaub, am Würstchenstand auf dem Stoffmarkt gab es sogar welchen, im April! Oh, Himmel!:)))

Und feine Blumenlädchen haben wir auch noch inspiziert, da ist der Frühling schon angekommen!
Ich hab mir Teelichter in frühlingsgrün mit Lemon-Gras-Duft mitgebracht, die sind fein!

Ich hoffe sehr, daß der Farbrausch hier euch das Endlos-Warteschleifen-Einheits-Wetter-Grau etwas aufgepeppt hat und wünsche euch von Herzen einen wunderschönen farbigen Sonntag! Vielleicht mal mit gelber Sonne und grünen Knospen?!

:wave: