Fröhlicher Wochenstart!

…..

…MONTAG!

Wieso Warum?

Warum sind tausend Kilo eine Tonne?
Warum ist drei mal drei nicht sieben?
Warum dreht sich die Erde um die Sonne?
Warum heißt Erna Erna statt Yvonne?
Und warum hat das Luder nicht geschrieben?

Warum ist Professoren alles klar?
Warum ist schwarzer Schlips zum Frack verboten?
Warum erfährt man nie, wie alles war?
Warum bleibt Gott grundsätzlich unsichtbar?
Und warum reißen alte Herren Zoten?

Warum darf man sein Geld nicht selber machen?
Warum bringt man sich nicht zuweilen um?
Warum trägt man im Winter Wintersachen?
Warum darf man, wenn jemand stirbt, nicht lachen?
Und warum fragt der Mensch bei jedem Quark: WARUM?

(Erich Kästner)

 Hi, Folks,

Montagmorgen, eine neue Woche beginnt, und da bin ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!

Wir waren in der Woche nach den Osterfeiertagen so richtig faul, der Dosenöffner und ich, und außerdem auch ein bissel frühjahrsmüde, hihihi, auch zum Wochenende, aber jetzt meinte mein Frauchen, müßten wir aber doch den lieben Lesern hier mal einen Gruß zum Wochenstart schicken, und weil ja der Montag traditionell so ein bissel „mein Tag“ hier im Blögchen ist, mach ich es also mal wieder!

Hab ich mich also aus meiner geliebten Hängematte geschält

und mach euch jetzt einen fröhlich-bunten Wochenstart-Eintrag! Mit den Bildern unserer Woche nach den schönen Ostertagen vom Dosenöffner bei den Kindern. Da haben wir nämlich schon am Ostermontagsnachmittag Besuch auf Balkonien gehabt, ich hab nicht schlecht gestaunt, guckt euch das mal an:

Ein Eichhörnchen! Auf meinem Balkonien! An meinem Netz! Grummel!!! Guckt bloß mal, wie heimisch sich das Hörnchen da fühlte:

Frauchen läßt anmerken, die Bilder kann man größer gucken, wenn man sie anklickt, und die Qualität ist nicht ganz so dolle, weil durch die spiegelnde und noch nicht frühjahrssaubere Balkontüre fotografiert! Also, ich hab mir das Hörnchen mit gemischten Gefühlen betrachtet, einesteils meinte die Jägerin in mir „tolle Beute“, andererseits hat sich mein Frauchen so über den Besuch gefreut, da mag ich ihr das nicht verderben, solange der Kollege also respektiert, daß das mein Balkonien ist, darf er ruhig Erdnüsse mümmeln kommen! Na, wenn man aber auch die kleine Pfotenkralle reicht, nehmen diese pelzigen Mümmler gleich die ganze Pfote, nun guckt bloß, wie ich gestern nachmittag geguckt habe:

Jaaaa, Folks, da war er dann wieder, der rote Pelzmärtel, guckt:

und dieses Mal nahm er gleich ganz Balkonien in Beschlag

Und dann traute ich meinen Augen kaum, als er den Rückzug antrat über das Netz

kam der doch tatsächlich bei mir am Fenster über der Fensterbank draußen vorbei!

War Frauchen leider nicht schnell genug mit der Knipse, aber ich! Mit gucken!

Irre, der kleine Kerl, und ganz schön mutig! Oder wußte der, daß zwischen uns eine Scheibe war? Vermutlich, grummel!

Was sonst noch so los war in der letzten Woche? Ach, ja, die Blüten am Zitronenbäumchen sind aufgeblüht

und mein Frauchen hat noch die schönen bunten Ostereier, die sie aus Zeitmangel wegen der Fahrt zu den Kindern noch nach Ostern erst eingefärbt hat, fotografiert, na, da mußte ich doch meine Nase wieder reinstecken, hihihihi!

Sind die nicht schön geworden? Frauchen war hochentzückt, sie hat nämlich nur noch braune Eier zum färben beim einkaufen bekommen, aber da ist die Farbe so toll drauf geworden!

Guckt mal, unser Osterhase hat über die Ostertage Familienzuwachs bekommen!

Süß, nicht wahr? Ich mag die, die wuseln wenigstens nicht wie das Hörnchen über den ganzen Balkon und bleiben fein brav bei ihrer Hasenmama!

Frauchen hat was feines vom Balkonien von den Kindern mitgebracht, frischen Oregano

läcka, sagt sie, und hat natürlich damit gleich was leckeres fabriziert, nämlich ein Fladenbrot, mit getrockneten Tomaten, Chili, Kreuzkümmel und eben dem frischen Oregano

so sah das im Rohzustand aus, und auf dem Backblech mußte es da auch noch…..Frauchen, was mußte das Brot nochmal machen, auf dem Blech? Häääh…? Wie gehen, das blieb doch da ganz ruhig drauf liegen??? Ach soooooo, auf-gehen, ok, nu iss klar, also, Folks, das wird dann dabei dicker, ich glaub, deshalb sagt man auch zum dick werden „aufgehen wie ein Hefekloß…..oder so, hihihihi! Nachher sah es dann so aus:

Gebacken! Und dann aufgeschnitten:

Frauchen sagt, das war sooooo lecker, glaub ich ihr, das roch nämlich auch wirklich gut, sogar für mich!

Hach, und obwohl das Wetter ja nun wirklich in den letzten Tagen echt grottig war und wieder soooo kalt (psssst….Frauchen hatte sogar wieder bissel die Heizung an im Wohnzimmer!) blüht in unserer Grafschaft der Flieder! Sooo schön, aber Frauchen hat ihn nur von drinnen fotografiert, es war so usselig draußen, hihihi!

„Es grünt so grün…..und  „wenn der weiße Flieder wieder blüht…“ und der violette auch!

Frühling ist doch eine feine Jahreszeit!

Ja, und dann hat mein Dosenöffner mal wieder in seinem Fotoarchiv gekramt, wir hatten ja hier mal einen Eintrag von einem brütenden Amselpärchen auf Balkonien, zu der Zeit, als Björn noch klein und ich noch gar nicht da war, und weil doch bei BrigitteE in der Forsythien-Hecke auch wieder Amseln brüten, hat Frauchen von den damals noch mit dem Handy abgeknipsten Fotos mit der neuen Knipse nochmal einige nach-abfotografiert

die Mama mit den Kleinen und

der Papa! Wir drücken nun natürlich für BrigitteE’s Amselbrut ganz dolle die Daumen, daß sie auch so fein groß werden!

Und damit wünschen wir euch nun einen guten Start in die neue Woche und den Montag, möge es eine schöne und fröhliche werden!

Habts fein! Eure Mimi  und der Dosenöffner!

Ostergrüße

Ostermorgen

Die Lerche stieg am Ostermorgen
empor ins klarste Luftgebiet
und schmettert‘, hoch im Blau verborgen,
ein freudig Auferstehungslied,
und wie sie schmetterte, da klangen
es tausend Stimmen nach im Feld:
Wach auf, das Alte ist vergangen,
wach auf, du froh verjüngte Welt!

Wacht auf und rauscht durchs Tal, ihr Bronnen,
und lobt den Herrn mit frohem Schall!
Wacht auf im Frühlingsglanz der Sonnen,
ihr grünen Halm‘ und Läuber all!
Ihr Veilchen in den Waldesgründen,
ihr Primeln weiß, ihr Blüten rot,
ihr sollt es alle mit verkünden:
Die Lieb‘ ist stärker als der Tod.

Wacht auf, ihr trägen Menschenherzen,
die ihr im Winterschlafe säumt,
in dumpfen Lüsten, dumpfen Schmerzen
ein gottentfremdet Dasein träumt.
Die Kraft des Herrn weht durch die Lande
wie Jugendhauch, o laßt sie ein!
Zerreißt wie Simson eure Bande,
und wie der Adler sollt ihr sein.

Wacht auf, ihr Geister, deren Sehnen
gebrochen an den Gräbern steht,
ihr trüben Augen, die vor Tränen
ihr nicht des Frühlings Blüten seht,
ihr Grübler, die ihr fern verloren
traumwandelnd irrt auf wüster Bahn,
wacht auf! Die Welt ist neugeboren,
hier ist ein Wunder, nehmt es an!

Ihr sollt euch all des Heiles freuen,
das über euch ergossen ward!
Es ist ein inniges Erneuen
im Bild des Frühlings offenbart.
Was dürr war, grünt im Wehn der Lüfte,
jung wird das Alte fern und nah,
der Odem Gottes sprengt die Grüfte –
wacht auf! Der Ostertag ist da.

(Emanuel Geibel)

Heute ist ja erst Karsamstag, aber das Ende des Tages beginnt mit der Osternacht, und da ich ja schon heute morgen zu den Kindern nach Köln starte, sollt ihr doch noch einen Ostergruß hier bekommen.

Nach einem traurigen Karfreitag, der uns die Nachricht vom Tod vom Eisbär Yoghi aus Hellabrunn brachte, möchte ich den Blick wieder ein bissel nach vorn richten, auf die Auferstehungsfeier in der heutigen Nacht, und die frohe Botschaft von einem Wiedersehen am Ende aller Tage, wie es im „Tierfrieden“ beschrieben wird:

„Jes 11, 6-8: Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und der Pardel bei den Böcken liegen. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden an der Weide gehen, daß ihre Jungen beieinander liegen; und Löwen werden Stroh essen wie die Ochsen. Und ein Säugling wird seine Lust haben am Loch der Otter und ein Entwöhnter wird seine Hand stecken in die Höhle des Basilisken.“

(Quelle: Tierfrieden, Wikipedia)

Zwei Höhepunkte gibt es für mich immer in der Osternacht, und für beide hab ich euch in diesem Jahr mal ein Video rausgesucht:

Osterfeuer vor der Kirche, Weihe der Osterkerze und feierlicher Einzug in die stockdunkle Kirche

Und eben der Moment, in dem der „Gloria“-Ruf ertönt und alle Lichter wieder angehen, die Orgel wieder spielt und die Glocken läuten:

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, möchte natürlich euch allen auch ein frohes Osterfest wünschen und übernimmt jetzt mal den weiteren Eintrag:

 Hi, Folks,

kennt ihr das alte Kleidchen noch aus uralten Blog.de-Zeiten? Ich fand es einfach mal wieder schön! Und ich fang den Eintrag nun an, wie es der Dosenöffner immer tut, also habt ihr jetzt eigentlich zwei Einträge in einem, hihihi, mit Girlande und Gedicht!

Osterpredigt in Reimen

Verehrter Mitmensch, höre und vernimm
freundwillig mit Hulden und ohne Grimm:
Dieweil es nun Ostern geworden ist,
sollst du, von welcher Art du auch bist,
ob Heide, Jude, Moslem, Christ,
durchaus vergnügt im Herzen sein,
osterwürdig und osterrein.

Mit einem Birkenreise kehre
aus deiner Seele den Geist der Schwere!
Der Wenns und Abers und Achs und Os,
die hart und starr dein Herz umwindet,
daß der Geist der Leichte kaum Eingang findet,
mache dich hurtig und heiter los!

Du brauchst nichts weiter dazuzutun,
als dich im Grünen auszuruhn.
Da atmet sichs sehr wonnig ein,
was dir das Herz macht frei und rein:
Der jungen Blumen frischer Hauch;
und die Augen haben der Wonne auch,
denn nichts ist lieblicher anzusehn,
als wie sie da hold beisammenstehn,
blau, weiß und rosa, klar und licht,
der Erde süßestes Ostergedicht.

An ihnen dir ein Beispiel zu nehmen,
sollst du, ach Mensch, dich keineswegs schämen!

Vergiß dein Gehirn eine Weile und sei
gedankenlos dem lieben Leben
blumeninnig hingegeben;
vergiß dein Begehren, vergiß dein Streben
und sei in seliger Einfalt frei
des Zwangs, der dich durchs Hirn regiert!

Er hat dich freilich hoch geführt
und vieles dir zu wissen gegeben,
aber das allertiefste Leben
wird nicht gewußt, wird nur gespürt.
der Blumen zarte Wurzeln fühlen
im keimlebendigen, frühlingskühlen
Erdboden mehr von ihm als du.
Und bist doch auch ein Kind der Erde.
Daß sie nicht sinnenfremd dir werde,
wende ihr heut die Sinne zu!

Das ist der festlich tiefe Sinn
der Ostertage: Mit Entzücken
sollst du zum Mutterschoß dich bücken.
Gib heut, o Mensch, dich innerst zu beglücken,
der Mutter Erde frühlingsfromm dich hin!

(Otto Julius Bierbaum)

Wie ihr ja oben schon gelesen habt, bin ich mal wieder „Mimi allein zu Haus“, der Dosenöffner weilt an den Ostertagen in Köln bei den Kindern, was ich ihm von Herzen gönne, ich werde mich schon nicht langweilen!

Als Beitrag zu diesem Ostereintrag zeig ich euch jetzt mal unser österlich geschmücktes Balkonien

grün ist alles wieder

österliches Bildken hat Frauchen am Brunnen angebracht

und da die schönen Tulpen vom letzten Jahr bereits verblüht sind, hat mein Frauchen neue „gepflanzt“, guckt mal, hihihi:

Schön, nicht wahr?!

Natürlich gibt es auch wieder Ostereier am Strauch

ein rotes, sagt Frauchen, muß immer dabei sein, denn ein rotes Ei ist ein Fruchtbarkeitssymbol, auf daß auf Balkonien alles wachse und gedeihe!

Die schöne Osterglocke, die mein Frauchen gefunden und mitgenommen hatte, ist nun leider verblüht

aber sie hat noch lange feines Blühen auf unserem Balkonien gehabt, worüber sie sich sicher gefreut hat.

Leider soll ja das Wetter zu Ostern nicht gerade berauschend werden, da hab ich dann nochmal einen Blick auf Balkonien geworfen, wenn es nicht schön wird, muß ich ihn ja nicht so vermissen,

tschüß, Balkonien, bis Frauchen wieder da ist mach ich es mir gemütlich:

Und damit sag ich euch auch tschüß, Folks, ich wünsche allen unseren lieben Lesern und meinen tierischen Kumpels ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Habts fein! 

Ja, ihr Lieben alle, den Wünschen von Mimi schließe ich mich gerne an, habt alle ein frohes, gesegnetes, friedliches und schönes Osterfest und bleibt alle fein gesund!

Gründonnerstag

Gründonnerstag

Es knospet aller Arten
der Hoffnung junges Grün,
es will nach langem Schlummer
die Erde wieder blühn.

Die Mutter hat getragen
im Winter schweren Harm;
ihr Herz will wieder schlagen
lenzfroh und lebenswarm.

Verjüngte Quellen sprudeln
hervor allüberall,
der Frühling reicht der Erde
sein reiches Liebesmahl.

Laßt nur die stille Woche
tiefernst vorübergehn,
dann folgt dem Todesschweigen
siegfrohes Auferstehen.

Auch ich will still zu werden
mich immer mehr bemühn,
will meinen Schmerz begraben;
auch Gräber werden grün.

(Ludwig Bechstein)

Die Sitten dieses Tages gehen auf das zurück, was im Evangelium über den Tag vor dem Kreuzestod Jesu berichtet wird: Es ist der Tag gewesen, an dem die Versöhnung mit den am Aschermittwoch ausgeschlossenen öffentlichen Büßern stattgefunden hat. Daher stammt wohl auch der Name: Die Büßer waren die Greinenden, die Weinenden. Das ist verschlissen worden zu Greindonnerstag und dann zu Gründonnerstag.

Trotzdem: Die Farbe Grün spielt an diesem Tag auch ihre Rolle. Früher sind an diesem Tag grüne Meßgewänder getragen worden, und noch heute ist es Sitte, etwas Grünes, zu essen, Spinat oder anderes grünes Gemüse. Das geht vermutlich auf den heidnischen Brauch zurück, zu Ehren von Thor, dem Donnergott, Nesseln mit grünem Kohl zu essen.

Grünes Essen war überall Brauch, am ältesten ist wohl der Gründonnerstagskohl. Bekannt sind auch die Siebenkräutersuppe aus Lauch, Salat, Spinat, Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer und Löwenzahn, oder die Neunkräutersuppe, die z.B. Brunnenkresse, Lauch, Brennesseln, Sauerklee, Wegwarte, Löwenzahn, Bibernelle, Bachbunge und Fetthenne oder Frauenmantel enthält.

Grüne Speisen aus den verschiedenen Landschaften: In Schwaben hat man die Laubfrösche oder Maulschellen gekocht, mit feingewiegtem Gemüse gefüllte Nudeln, in Sachsen gab es Rübensalat, in Böhmen Spinatkrapfen, das sind Krapfen aus Kartoffelteig, die mit Kräutern und Spinat gefüllt waren. In Norddeutschland, vor allem in Hamburg, kochte man eine Kräutersuppe, in Hessen ein Gemüse aus neunerlei Grün, in Bern gab es Krautkuchen, in der Heide ein Krautbrot, im Schwarzwald wurden grüne Pfannkuchen mit grünem Schnittlauch gebacken, im Elsaß Brennesselküchlein.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Und weil es so schön zur Farbe grün am Gründonnerstag paßt und im letzten Eintrag von mir erwähnt wurde, weil wir mit dem Motiv bemalte Eier haben

kommen hier nun Bilder von unserem Hahn- und Henne-Geschirr, paßt ja auch prima zu all den aufgezählten Speisen am Gründonnerstag:

Mimi fand meine Fotoherstellung auf Balkonien sehr interessant, zumal ich das Geschirr auf das Tischchen anfangs gestellt habe, über das sie immer in ihren Brotkasten hüppt, ganz vorsichtig und ohne etwas umzuwerfen ist sie von dort aus in ihren Kasten gestartet.

Lustig, was der Dosenöffner da wieder macht!

Zur Farbe grün paßt auch, daß ich euch nun endlich mal die Fortschritte des Pizza-Anzuchtsset zeige, guckt bloß mal, wie herrlich das alles sprießt:

der Rucula

der Oregano

der Paprika und

die Tomaten. Ich freu mich schon sehr auf alles, und den Rucola werde ich wohl nächste Woche schon als erstes „pikieren“ können, also in den Blumenkasten umpflanzen, in dem er dann weiter wachsen soll!

Ein kleiner früher Osterbote hat sich bereits auf Balkonien eingeschlichen

da kann dann Ostern getrost kommen! Hoffentlich spielt das Wetter ein bissel mit, die angekündigten Aussichten sind ja nicht so dolle! Aber wir haben ja alle Sonne im Herzen, nicht wahr?

Ein Brauchtum am Tage von Gründonnerstag möchte ich euch noch berichten:

In der Kirche verstummen bei der Meßfeier nach dem „Gloria in excelsis“ die Orgel und die Glocken. Die Glocken fliegen nach Rom, wie der Volksmund sagt, und mit diesem immer wieder ergreifenden Verstummen soll dargestellt werden, daß damals, als Christus litt und starb, aller Wohlklang der Welt erlosch. In vielen Kirchen entblößt der Priester alle Altäre, verhängt Kruzifixe und Bilder und statt der Glocken erklingt der schrille Ton der Holzratschen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Ich hab ein schönes Video dafür gefunden:

Mit dem Bild des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci

(Das letzte Abendmahl, Leonardo da Vinci, 1495 – 1498)

das wohl am Gründonnerstag stattfand, schließe ich diesen Eintrag und wünsche euch allen einen schönen Gründonnerstag.

 

Von Eseln und Kätzchen…..

…..Palmsonntag!

                                

Palmsonntag

Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grauer Seide,
wie aus grauem Samt!
O ihr Silberkätzchen,
sagt mir doch, ihr Schätzchen,
sagt, woher ihr stammt.

Wollen’s gern dir sagen:
Wir sind ausgeschlagen
aus dem Weidenbaum,
haben winterüber
drin geschlafen, Lieber,
in tieftiefem Traum.

In dem dürren Baume
in tieftiefem Traume
habt geschlafen ihr?
In dem Holz, dem harten
war, ihr weichen, zarten,
euer Nachtquartier?

Mußt dich recht besinnen:
Was da träumte drinnen,
waren wir noch nicht,
wie wir jetzt im Kleide
blühn von Samt und Seide
hell im Sonnenlicht.

Nur als wie Gedanken
lagen wir im schlanken
grauen Baumgeäst;
unsichtbare Geister,
die der Weltbaumeister
dort verweilen läßt.

Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grauer Seide,
wie aus grauem Samt!
O ihr Silberkätzchen,
ja, nun weiß, ihr Schätzchen,
ich, woher ihr stammt.

(Christian Morgenstern)

Hach, es ist doch immer wieder zu schön, wenn ich mir so die Fragezeichen in euren Augen vorstelle, hihihi! Esel, Kätzchen und Palmsonntag??? Wie das???

Na, ich hab mal wieder in meinem Feste- und Bräuchebuch gestöbert, und nun werde ich mal auflösen, wie ich auf den Titel kam:

Palmsonntag: Mit diesem Sonntag beginnt die Karwoche. Die Palmweihe ist am Palmsonntag der Beginn der katholischen Messe. Sie ist eine Wiederholung des Jubels, von dem Jerusalem widerhallte, als Christus im Triumph in die Stadt einzog. Bei Matthäus heißt es: „Sehr viele vom Volke breiteten ihre Kleider über den Weg, andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg…“ Das waren Palmen und Ölzweige als Symbol des Siegs über den Fürsten des Todes, Ölzweige als Symbol für den Frieden. Und weil Jesus vor allem die Kinder entgegenliefen, tragen sie auch heute bei der Prozession nach der Palmweihe in der Kirche festlich geschmückte Palmstecken in der Hand. Die Palmen werden je nach Landschaft ersetzt durch „Palm“- Kätzchen, Buchsbaum oder Immergrün.

Da sind sie, die Kätzchen vom Titel, „Palmkätzchen“, Sträuße und Buschen aus Weidenkätzchen gebunden.

(Sal-Weide (Salix caprea), Illustration Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 1885, Gera)

Die einfachsten Palmbuschen sind Handsträußchen, die einfachsten Palmstecken bestehen aus einem Stab, an dessen Spitze ein Palmenstrauß mit einem Kreuz oder einem Ei gebunden wird. Der Stab wird mit farbigen Bändern umwickelt.

Ich hab für meine Palmstecken immer ein Ei genommen, und daran befestigt ist ein Fähnchen aus Spitze

 

Das gleiche Fähnchen schmückt auch immer das gebackene Osterlamm!

Die hohen Palmbuschen werden vorm Haus oder im Garten aufgestellt, sie schützen vor Feuer und Blitz, auch vor Krankheit, teilweise wurden sie früher auch an den Rand der Äcker gestellt. Die großen Palmbuschen sind in manchen Gegenden richtige Kunstwerke:

(W. G. Schwarz: Palmsonntag in Moskau zur Zeit des Zaren Alexej Michajlowitsch 1865)

Nun hätten wir die Kätzchen erklärt, und was ist mit dem Esel? Fragen wir doch noch mal mein Feste- und Bräuchebuch:

Palmesel ist derjenige, der als letzter aufsteht, der als letzter in die Kirche kommt oder der als letzter die Kirche verläßt, auf jeden Fall einer, der gern alles verschläft.

Einen Brauch zum Palmsonntag fand ich auch noch schön:

Ein Nadelkissen bekamen alle, die im letzten Jahr geheiratet hatten, von den „alten“ Ehepaaren: Symbol für die kleinen, aber überwundenen Sticheleien des ersten Ehejahres.

(Quelle der Texte zum Palmsonntag: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Die Natur hat sich zum Palmsonntag ja schon wunderbar geschmückt mit herrlichem Grün, auch auf Balkonien hat es seinen Einzug gehalten:

meine kleine Birke

und meine Forsythie mit den großen Birken draußen!

Und etwas hübsches hab ich noch für euch, ich war in der letzten Woche hier in unserem Blumenladen und auf dem Weg dorthin fand ich etwas im Straßenstaub:

Eine Osterglocke! Natürlich hab ich sie aufgehoben und mitgenommen, nun schmückt sie meinen kleinen Frühlingsstrauß auf Balkonien:

Und noch was schönes hab ich zu berichten, mein Zitronenbäumchen hat die ersten Knospen angesetzt:

Die Fortschritte des Pizza-Anzuchtsset folgen in einem späteren Eintrag! Da sprießt es auch schon herrlich vor sich hin!

Da mit dem Palmsonntag die Karwoche und damit die letzte Woche vor Ostern beginnt, hab ich schon mal meinen Fundus durchgeguckt zwecks Osterdekoration, viel wird es heuer nicht, da ich ja die Ostertage bei meinen Kindern in Köln verbringe, freu, freu! Aber die Ostereier für den Osterstrauß hab ich schon mal gesichtet, da könnt ihr jetzt dran teilhaben:

Meine gesammelten Schätze aus Björns Kindergarten- und Schulzeittagen, einschließlich diesem Prachtstück

das wir mal gemeinsam bemalt haben nach der Vorlage des berühmten Hahn- und Henne-Geschirrs

http://www.zeller-keramik.de/index.php?id=35

das hatte Björn in seinen Kindertagen, bestehend aus flachem und tiefen Teller, Kaffeegedeck und einer Namenstasse! Muß ich mal fotografieren, das befindet sich natürlich noch in meinem Fundus! Ach, ja, ein Brotbrettchen gab es, glaube ich, dabei auch.

Aus gegebenem Anlaß möchte ich diesen Eintrag nun schließen mit einem kleinen Gedicht von Wilhelm Busch

Buch des Lebens

Haß, als minus und vergebens,
wird vom Leben abgeschrieben.
Positiv im Buch des Lebens
steht verzeichnet nur das Lieben.
Ob ein Minus oder Plus
uns verblieben, zeigt der Schluß.

(Wilhelm Busch)

und einem Lied, das wir während der Fastenzeitfrühschichten in der Kirche gesungen haben

der Text ist urheberrechtlich geschützt, deshalb stell ich mal noch eine Version ein, wo man den Text besser versteht:

Frieden beginnt immer im eigenen Herzen!

Habt alle einen guten, friedvollen Palmsonntag!

April, April!

Erster April

Unterm Windstoß rauscht der Regen
schärfer in die grünen Blätter;
auf den aufgeweichten Wegen,
Kragen hoch, ins tollste Wetter
spring ich mit verwegenem Mute.
Und der Segen will nicht enden,
und mit Munde und mit Händen
hasch’ ich nach den Himmelsspenden.

Sorglos pfeif’ ich, frechvermessen,
eine Schelmenweis; indessen
lacht die helle Sonne wieder
warmen Gruß, die Liebe, Gute,
von dem blauen Himmel nieder,
trocknet schnell die nassen Kleider,
Hut und Mantel und so weiter,
lässt an Gras und Blätterspitzen
tausend Diamanten blitzen,
und ich fühle mich so reich:
Bin ich nicht dem König gleich?

Das sind meine Kronjuwelen,
und die kann kein Diebesvolk stehlen.
Alle schenk ich meinem Schatze,
der soll sie am Busenlatze,
soll am Hals, im Haar sie tragen,
wenn ich in den nächsten Tagen
sie als holde Königin
führe durch mein Reich dahin.

Ach! was wird sie lustig lachen,
tausend tolle Sachen machen!
Wird die schönsten Brillanten,
die im Sonnenlichte glühen,
Kronrubine und Demanten,
mit den kecken Fingerspitzen
– dieses Glitzern! dieses Sprühen! –
juchzend in die Lüfte spritzen;
wird an allen Zweigen rütteln,
die Smaragde und Topase
kichernd von den Bäumen schütteln
und ein süßes Mäulchen ziehen,
pitscht ihr einer auf die Nase.

Und an einem abgelegnen
mir und einzig meinem Schätzchen,
meinem wilden Schmeichelkätzchen,
wohlvertrauten stillen Plätzchen
wird es Küsse, Küsse regnen,
und ich halte duldsam still …
Aus dem Wald wie süße Geigen
wird ein seltsam Flüstern steigen,
und man weiß nicht, was es will …

Ssst …! Da plirrt es in den Zweigen,
Regentropfen fallen dichter;
durch des Waldes Dämmerschweigen
plustert elfisches Gelächter,
dass sich alle Büsche neigen,
und es lacht: „Verliebter Dichter!“
Ferner noch: „April! April!“

(Albert Sergel

1. April – Narrentag

Der Narrentag wird in der ganzen Welt nach dem Spruch gefeiert: „Am 1. April schickt man die Narren wohin man will.“

Es gibt zahlreiche Erklärungen für diese Sitte: In der Karwoche ist Christus „von Pontius zu Pilatus“ geschickt worden; die Römer haben um diese Zeit ein Narrenfest gefeiert; die Sitte kann auch aus Indien zu uns gekommen sein, wo an diesem Tag der Brauch herrscht, Leute auf alle mögliche Weise zum Narren zu halten; die Franzosen behaupten, an diesem Tag sei Judas geboren, infolgedessen habe der Satan Gewalt über die Welt. Dem Teufel muß man aber durch den Narren zuvorkommen, denn Scherz verscheucht das Unheil. Die Engländer glauben, der Ursprung sei in Frankreich zu erkennen, wo Mitte des 16. Jahrhunderts der Neujahrstag wieder auf den 1. Januar zurückverlegt wurde, nachdem man ihn jahrhundertelang am 25. März gefeiert hatte. Auf jeden Fall ist das Aprilschicken nach dem 30-jährigen Krieg in Deutschland aufgekommen.

Ursprünglich ist es ein Spaß für die Erwachsenen und die Überlegenen gewesen. Väter haben ihre Kinder, Meister ihre Lehrlinge und Herren ihren gerade eingestellten Knecht in den April geschickt und befohlen, Schnakenfett oder gedörrten Schnee aus der Apotheke zu holen, Hühnergräten oder einen Windsack ins Nachbardorf zu tragen oder sich irgendwo ungebrannte Asche abzuholen.

In England und in den USA denkt man sich manchmal etwas rüde Scherze aus, lädt zum Beispiel den Aprilnarren zum Essen ein, klebt neben die Haustürklingel ein Schild mit „April, April!“ oder gießt ihm Wasser statt Wein ins Glas und legt ihm einen rohen Fisch auf den Teller.

In den USA backt oder kocht man für diesen Tag gern Dinge, auf die jemand hereinfallen kann; streicht zum Beispiel auf Topfkuchenscheiben orangegelb gefärbten Zuckerguß und schiebt diese Toaste eine halbe Minute unter den Grill, so daß der „Käse“ gerade Blasen schlägt.

Die Sitte, Nachbarn und Freunde, Klassenkameraden und Lehrer in den April zu schicken, ist auf jeden Fall ein Spaß für phantasievolle Kinder und für Leute, die nichts so leicht übel nehmen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Ja, nun ist er Geschichte, der März 2017, ein Vierteljahr ist bereits um, und heute beginnt mit dem fröhlichen Tag des 1. April der vierte Monat des Jahres.

Die letzte Märzwoche war anstrengend hier, nach der ursprünglich erfolgreichen Heilung des PC am letzten Samstag durch Dr. Björn Z. zickte dann ab Sonntag die Telekom mit Störungen rum, die zeitweilig und immer wieder zwischendurch ein reinkommen ins Netz unmöglich machte! Mit dem gestrigen Tage ist nun auch das hoffentlich wieder vorbei, trotzdem wird über kurz oder lang doch die Anschaffung eines Neuteils erforderlich sein, daß  Programm, daß sich als einziges noch auf dem ja auch nicht mehr ganz taufrischen PC aufziehen ließ, hat zwischenzeitlich auch seine Tücken, und in alle neu verteilten und untergebrachten Dateien und Anwendungen muß ich mich auch noch reinfummeln. Aber mit List und Tücke werden wir das Kind schon schaukeln, bis dann mal was neues ins Haus steht!

Aber wie herrlich ist dieser März wettermäßig zu Ende gegangen, das war doch schon beinahe Sommerfeeling! Euer allseits geschätzter Co-Autor, meine Mimi, und ich, wir haben jeden einzelnen Tag auf Balkonien genossen, es war wunderbar! Neue Bilder gibt es noch nicht davon, erstens war ich zu faul, hihihi, und zweitens ist meine neue Bilddatei und das Programm zum hochladen der Bilder noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, da brauch ich ein wenig Zeit, um mich reinzufinden! Aber dit wird! Und so mach ich hier jetzt mal Archiv-Bilder von vergangenen Frühlingstagen, das ist ja auch mal schön!

grünende Birken vom April 2013

Forsythienbusch April 2016

Meine Forsythie April 2015

Unser Mandelbäumchen im Garten April 2015

Das Mandelbäumchen ist noch nicht soweit, aber die Obstbäume, der Weißdorn und die Magnolien hier in der Umgebung meiner Grafschaft blühen in seltener Fülle!

Vom Pizza-Anzucht-Set ist zu berichten, daß der Rucola schon sprießt und der Oregano sich vorsichtig zeigt! Es geht voran!

Am Zitronenbäumchen hab ich jetzt bereits zwei Zitronen geerntet, die nächsten beiden stehen bald zur Ernte an.

Natürlich hab ich für euch auch noch eine kleine Anekdote von meiner ehemaligen Bauernhofarbeitsstelle zum ersten April, bezüglich Dinge, die man kocht oder brät, um Leute in den April zu schicken: Der damalige Koch der Einrichtung, zu der meine Bauernhofarbeitsstelle gehörte, hat mich und eine Kollegin mal herzlich reingelegt, er kam zur Mittagszeit mit einem abgedeckten Teller zu uns ins Büro und servierte uns zur großen Freude zwei herrlich panierte „Fischfilets“, goldbraun und richtig lecker aussehend, mit Messer und Gabel bewaffnet machten wir uns darüber her, bissel irritiert, daß er breit grinsend sofort wieder verschwand, tja, und nach längerem „säbeln“ mit dem Messer und ziehen mit der Gabel erwiesen sich die wunderbaren Fischfilets als……gebratener Putzlappen!  Er hatte einen sauberen Putzlappen wirklich paniert und in der Pfanne gebraten, ich glaub, wir haben ziemlich doof geguckt! 

Und damit entlassen wir euch nun fröhlich in den 1. April, laßt euch nicht reinschicken, hihihihi,  und habt ein schönes und hoffentlich wieder sonniges Wochenende!

Den Abschluß macht ein Lied von Reinhard Mey, das ich eigentlich schon beim letzten Eintrag von Dr. Björn Z. einstellen wollte, habsch vergessen, wird jetzt nachgeholt, paßt auch zum 1. April, weil es lustig ist!

Der Text steht unter dem Video, einfach „mehr anzeigen“ anklicken!

Habts fein!   Schnurrgrüße vom Co-Autor!

 

Dr. Björn Z. – der Arzt, dem die Computer vertrauen

Drahtklänge

Ihr dunklen Drähte, hingezogen
so weit mein Aug’ zur Ferne schweift,
wie tönt ihr, wenn der Lüfte Wogen
in euch so wie in Saiten greift!

O welch’ ein seltsam leises Klingen,
durchzuckt von schrillem Klagelaut,
als hallte nach, was euren Schwingen
zu raschem Flug ward anvertraut.

Als zitterten in euch die Schmerzen,
als zitterte in euch die Lust,
die ihr aus Millionen Herzen,
verkündend, tragt von Brust zu Brust.

Und so, ihr wundersamen Saiten,
wenn euch des Windes Hauch befällt,
ertönt ihr in die stillen Weiten
als Äolsharfe dieser Welt!

(Ferdinand von Saar)

Hach, isses wieder schön, all die feinen Fragezeichen in euren Augen! Hääääh???

Tja, das Gedicht fängt natürlich bei Adam und Eva an, bei den guten alten Telegrafenmasten wie im Bild

(Oku Street, Dairen, Januar 1907)

mit denen Nachrichten rund um die Welt geschickt werden konnten, das hat sich im Laufe der Zeit weiter entwickelt bis zum heutigen Tage, wo Computer und Internet diese Aufgabe übernommen haben!

Und so fängt mein Tag dann halt auch meist so an

 mit einem Pott Kaffee und Mimi vor dem PC, gucken, was überall in den Blogs und im eigenen Blögchen so los ist! Feiner Tagesbeginn! Prima Start in den Tag! Solange, wie alles funktioniert! Aber wehe……

 wenn nicht! Wenn der PC sich hartnäckig weigert, seinen Dienst zu tun und Ewigkeiten braucht, bis er sich endlich entschließt, hochzufahren! Dann sieht das hier auch schon mal so aus

 hihihihi! Lebensgefahr für das gute Stück! Aber, aber…..wer wird denn gleich in die Luft gehen, greifen Sie lieber …….huch, nee, geht ja nicht, Tabakwerbung ist verboten und auch nicht angebracht, lach, aber zum Glück gibt es ja

 die Notambulanz für solche Fälle, und die rückt nämlich heute an, deshalb der Titel, lol!

Mein Computerexperte, mein Sohn, Dr. Björn Z. wird sich heute liebevoll meines armen Patienten annehmen:

Und ich hoffe sehr, daß der Patient dann heute abend schon als geheilt entlassen werden kann! Drückt uns mal alle die Daumen!

Ich hab dem PC auch schon was feines versprochen, wenn er sich brav und erfolgreich behandeln läßt, er bekommt ein feines neues Outfit, an das die „älteren“ meiner Leser sich sicher noch erinnern werden:

Der schicke Rosen-PC?! Das paßt doch herrlich zu meiner Vorliebe und wir haben damals schon so darüber gelacht!

Dem Doktor hab ich natürlich auch was feines vorbereitet, hihihi, es gibt BrigitteE’s feinen Schmortopf, mmmmhhhhhh!

Mimi freut sich natürlich auch schon auf den Besuch, hat aber beim gucken hier schon bedenklich den Kopf geschüttelt und gemeint, da müsse sie doch mal kurz ihren Senf dazu geben, also kommt jetzt hier euer aller Co-Autor, meine Mimi:

 Hi, Folks,

na, ihr habt es ja alle schon gelesen, Dr. Björn kommt, hihihi, da freu ich mich drauf, Frauchen sagt immer, ja, weil ich es faustdick hinter den Öhrchen hätte, ich zick ihn nämlich immer besonders gerne an! Aber heute muß er ja des Dosenöffners PC heilen, da werde ich bestimmt lieb sein, denn wenn der PC nicht geht, ist mein Frauchen traurig und sauer, und wenn mein Frauchen traurig und sauer ist, dann finde ich das gar nicht gut! Und wenn es mir dann doch zwischendurch ein bissel langweilig wird, dann kann ich ja bei dem angesagten schönen Wetter raus auf Balkonien, und wenn das nicht ginge, ich hab ja noch meinen geliebten Hängemattenplatz:

Und damit wünsch ich euch schon mal ein ganz feines Wochenende, Folks, habt es alle richtig fein! 

So, und bevor ich euch nun ins Wochenende entlasse, zeig ich euch auch noch mal ein paar Bilder, denn höret und staunet: Die Kommode ist fertig, und das vollendete Werk möchte ich euch nicht vorenthalten:

Naaaaa?!  Ich bin glücklich übers vollendete Werk!

Übrigens, sowohl Mimis als auch meine Kommodenbilder können zum größer gucken angeklickt werden! Wir haben mal Vorschaubilderkes genommen!

Noch zwei Vollzugsmeldungen hab ich, einmal ist die Pizza nun ausgesät worden, lach, und ich harre der Dinge, die da kommen!

Und ich hab schon die zweite kleine Zitrone geerntet

und nochmal eine leckere Avocado-Creme damit angereichert!

Sieht merkwürdig aus, ich weiß, aber ist soooo lecker!

Mit einem Bild vom Sonnenuntergang vorgestern hier in der Grafschaft

der euch ein wundervolles Wochenende verheißen soll, entlassen wir euch in selbiges und wünschen euch allen ein ganz frohes und schönes!

und ich!

 

Knut’s Himmelsgeburtstag

„Das Herz auch hat sein Ostern, wo der Stein
vom Grabe springt, dem wir den Staub nur weihten;
und was du ewig liebst, ist ewig dein.“

(aus „Auferstehung“ von Emanuel Geibel)

Heute hat unser Zauberbärchen Knut wieder seinen Himmelsgeburtstag.

Knut *5. Dezember 2006   +19. März 2011

Wir haben dich für immer in unseren Herzen und werden dich nicht vergessen!

Miss you, little bear! 

Aus alt mach neu…

Vorfrühling

Sieh da: Die Weide schon im Silberpelz,
die Birken glänzen, ob auch ohne Laub,
in einem Lichte, das wie Frühling ist.
Der blaue Himmel zeigt türkisenblau
ganz schmale Streifen, und ich weiß, das ist
des jungen Jahres erster Farbenklang,
die ferne Flöte der Beruhigung:
Die Liebe hat die Flügel schon gespannt,
sie naht gelassenen Flügels himmelher,
bald wird die Erde bräutlich heiter sein.

Nun Herz, sei wach und halte dich bereit
dem holden Gaste, der mit Blumen kommt
und Liebe atmet, wie die Blume Duft.
Sei wach und glaube: Liebe kommt zu dir,
wenn du nur recht ergeben und getrost
dich auftust wie ein Frühlingsblumenkelch.

(Otto Julius Bierbaum)

Hach, war das schön die letzten Tage, Frühling auf Balkonien! Ein paar sonnige Tage, und alles blühte und schlug aus!

Die Winterdeko ist endgültig eingemottet, und die Schuhe im Frühlingsdesign stehen parat für weitere feine Arbeiten auf Balkonien, sprich Deko und Pflänzkes!

In der Wohnung kann man auch schon die erste Oster-Deko sichten

dabei ist der Tannenkranz vom letzten Weihnachtsfest noch so schön grün

hihihi, laßt euch nicht veräppeln, das ist ein künstlicher mit feiner Timer-Beleuchtung, den hatte ich undekoriert noch bissel liegen lassen, war abends noch so hübsch mit den Lichtern!

Damit waren dann alle Pläne fürs Wochenende fertig „in der Schublade“, und dann machte unvermittelt am Freitag das Wetter den Outdoor-Plänen den Garaus!

Watt nu?

Tja, man ist ja als Dosenöffner einer Katze irgendwann geübt im Pragmatismus, vor allem, wenn er einem so vorgemacht wird wie von Mimi, die dann ohne murren und meckern kurzerhand von Balkonien wieder umzog in ihr geliebtes Hängemattenteil:

Hi, Folks, guckt, ich mach mal Katzenfrühjahrsputz, das olle Winterfell muß raus, hihihi!

So, fertig, jetzt werde ich mal meinem Schönheitsschlaf huldigen!

So geht das halt bei Katzen!

Und was treibt dann der Dosenöffner am Wochenende?

Machen wir das doch jetzt mal wie in der Werbung, wenn sich da immer das schlechte Gewissen meldet bei falschem putzen oder falschem Kaffee, lol! Da meldete sich mein Motivationsbär:

 „Du hattest dir doch am letzten Samstag beim Bummel mit der Freundin sowas feines zum aufhübschen im neugestalteten Schlafzimmer mitgebracht, guckst du, hierfür:

 Na, das wär doch ein schönes Wochenend-Programm!“

Ja, wo er recht hat, hat er recht, mein Charly, dann zeig ich euch doch jetzt mal, was ich feines mitgebracht habe zum aufhübschen der kleinen Nachtkonsole, die mal Björn als Kind gehörte:

So sieht sie noch aus, da fummel ich dann die Aufkleber von ab, die obere Folie kommt wieder runter und die Griffe werden abgeschraubt, und dann kommt diese feine Folie da drauf:

oben und an den Seiten und mittig auf die Schubladen, und dann kommen da neue Griffe dran:

einen hab ich schon mal provisorisch angeschraubt zum gucken

wird natürlich noch alles sauber geschrubbt! Und paßt dann so schön zu den vorherrschenden Blautönen im Schlafzimmer

Mimis Aufgangshocker zum Kofferplatz hatte ich neulich schon behäkelt passend dazu

und so sieht das ganze dann aus, wo Mimi immer hoch hüppt:

vom Hocker auf den kleinen Faltschrank und von da auf den großen Kleiderschrank und auf den Koffer btw. das weiter rechts liegende Sesselkissen.

Die Griffe hab ich in zwei Variationen, einmal den für die Nachtkonsole  und einmal diesen für noch eine größere Kommode, die auch im Schlafzimmer steht  ich mag dieses Delfter Blau so gerne!

Und nun ist euch sicher auch allen der Titel des Eintrags klar, „aus alt mach neu“, ich schmeiß so ungern noch gute Sachen weg und das Nachtkonsölchen hat es einfach verdient, aufgehübscht noch ein bissel weiter seine Dienste zu tun!

Für gute Energieversorgung fürs Vorhaben ist gesorgt

 und als Belohnung nach getaner Arbeit am Abend gibt es ein feines Frühlingsmenü, Tortellini mit Tomatensoße

und frischem Basilikum

zur Vorspeise wird eine Avocado-Creme mit Knoblauch und Zitrone gereicht, mit der ersten geernteten Zitrone vom kleinen Zitronenbäumchen

Größenvergleich für die kleine Mini-Zitrone:

Zu den Tortellini mit Tomaten-Basilikum-Soße gibt es frisch geriebenen Parmesankäse, ich hab mir welchen am Stück geholt, läcka!

Also, wir freuen uns jetzt aufs Wochenende und wünschen euch allen ein richtig schönes, mit oder ohne Frühlingswetter, macht einfach das beste draus!

Habts fein wünschen euch Mimi , Charly  und ich!

 

Die linden Lüfte sind erwacht

Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und weben Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.

(Ludwig Uhland)

 Hi, Folks

Montag, Mimi-Time, da bin ich mal wieder, euer aller Co-Autor, eure Mimi!

Mein Dosenöffner meinte gerade, „Mimi, du machst doch immer so schöne lustige Montagseinträge, hast du Lust, mal wieder einen zu klöppeln? Unsere Leser brauchen nach den traurigen Tagen und Ereignissen der letzten Woche mal wieder was zum lächeln und sich freuen, magst du?“

Na, Folks, das ist doch Ehrensache, da steh ich doch sofort parat!

Und halte mal gerade Ausschau nach was, was ich euch hier einstellen könnte……mmmmhhhhh….ich guck mal bissel rum….aaaaah, ja, das isses, das ist lustig!

Mein Frauchen war nämlich am Samstag mit der Freundin bummeln, sie wollten nach Frühlingsgedöns gucken, und als sie dann wieder da war, hat sie mir was gezeigt, das ihr ins Körbchen gehüppt ist, und so dabei gelacht, das nehm ich jetzt!

Denn pünktlich zur diesjährigen Eröffnung der Balkonsaison (dazu kommen wir später noch!) werden wir jetzt auf Balkonien was ausgesprochen exotisches züchten, es wartet schon auf die Aussaat:

Hihihi, mein Frauchen züchtet jetzt Pizzen! Hääääh, fragt ihr euch jetzt zu recht, wie geht datt denn? Pizzen kann man backen, aber doch nicht aussäen und züchten?! Dooooch! Kann man! So nämlich:

Mein Frauchen hat so gelacht, das sind 4 Tontöpfe mit Erde und Samen von Tomaten, Rucola, Paprika und Oregano! Also alles, was man für eine feine Pizza braucht! Und deshalb züchten wir jetzt Pizzen!

Und noch was feines hab ich zu berichten: Die Balkonsaison ist eröffnet!

Frauchen hat am Samstagmorgen schon den ersten Kaffee der Saison auf Balkong (kein Schreibfehler, so reimt sich das, hihihi!) genossen

Und ich war natürlich dabei!

Und am Sonntag hab ich zum ersten Mal meinen Brotkasten getestet, das war sooooo schön!

Noch leer, Achtung:

Tadaaaaa, da bin ich!

Frühlingslüftchen macht noch müde, hihihi!

Guckt mal, was schon alles wieder blüht btw. zum Vorschein kommt auf Balkonien:

Die Forsythie!

Frauchens Tulpen vom letzten Jahr!

Aufgeblüht innerhalb eines Tages!

Die Erdbeeren schlagen wieder aus!

Die feine Glockenblume ist wieder grün!

Und die Vögelchen sind ganz zahm! Nee, hihihi, laßt euch nicht narren, der kleine nette Kerl ist Deko!

Da ihr alle soviel Anteil an Frauchens schönem neuen Zitronenbäumchen genommen habt, soll ich euch das jetzt hier mal zeigen, sagt sie:

Die erste Zitrone ist schon fast reif!

So, du Frühling mit den linden Lüften, dann mach mal weiter so, ich guck jetzt jeden Tag wieder auf Balkonien vorbei und registriere, wie weit du gedeihst!

Und damit wünschen Frauchen und ich euch nun einen ganz feinen Montag und einen guten Start in eine neue Woche, die hoffentlich nur Gutes bereit hält!

Habts fein!  

 

Ein Abschiedsgeschenk für Fritz

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

(Rainer Maria Rilke)

Der kleine Eisbärjunge Fritz aus dem Tierpark Berlin ist tot.

Er wurde nur vier Monate alt.

Eisbär Fritz * 3. November 2016     +6. März 2017

Ich brauchte ein wenig Zeit, um nachzudenken, was ich ihm hier im Blögchen auf seinen letzten Weg mitgeben wollte.

Sein kurzes Leben hat Fritz mit seiner Mama Tonja in der Wurfhöhle vom Tierpark Berlin verbracht, beschützt, genährt und geliebt von ihr, kuscheln mit Mama und, als er ein bissel sicherer auf seinen kleinen Beinchen stand, spielerisch raufend mit ihr war sicher sein höchstes! Das es eine Welt außerhalb dieser Höhle gab, war ihm sicher noch nicht bewußt, und wieviele Menschen da draußen sehnsüchtig auf ihn gewartet haben, konnte er auch nicht ahnen. In dieser Woche sollte er mit seiner Mama zum ersten Mal seine Wurfhöhle verlassen, alles war draußen liebevoll von den Tierpflegern vorbereitet worden, aber das durfte er nicht mehr erleben. Und da hab ich mir gedacht, ich zeig ihm als kleines Abschiedsgeschenk mal die Welt „da draußen“, wie sie sich zeigt im Wechsel der Jahreszeiten, die ihm ein Geheimnis blieben und von denen er ganz sicher den Winter am meisten geliebt hätte.

Schau, Fritz, so sieht die Welt im Frühling aus, der die erste Jahreszeit gewesen wäre, die du erlebt hättest:

Und im Sommer hättest du bestimmt am meisten Freude am plantschen im Wasser gehabt, denn der Sommer ist meist sehr warm, und du hättest dir mit Mama irgendwo ein Schattenplätzchen zum träumen ausgesucht:

Im Sommer blühen auch meine Lieblingsblumen, die Rosen, die duften so schön, vielleicht hättest du sie auch gemocht:

In der dritten Jahreszeit, im Herbst, da werden alle Blätter an den Bäumen ganz bunt, ich glaube, das wäre ein Spaß für dich gewesen, denn der Wind weht sie dann auch so lustig vom Baum, die hättest du bestimmt gejagt!

Der kleine braune Artgenosse von dir findet sie fein!

Na, Fritz, und die Jahreszeit, die nun kommt, das wäre sicher deine Lieblingsjahreszeit gewesen, als Eisbär liebst du ja nun mal Schnee und Eis, es ist so schade, daß du das nicht erleben durftest! Schau:

Das hätten wir alles gerne mit dir erlebt, es hat nicht sollen sein.

Du bist sicherlich liebevoll empfangen worden dort „drüben“, ich hab die ganze Zeit das Bild vor Augen, daß Knut dich abgeholt hat und jetzt kuschelst du auf dem Schoß von Thomas Dörflein, bewacht von Knut und Vilma, die dir vielleicht ein bissel deine Mama ersetzen kann. Und „Oma“ Aika, die dich noch erlebt hat und mit deinem kleinen Zwillingsgeschwister schon vorausgegangen war.

Machs gut, kleiner Fritz, wir werden dich nicht vergessen! Schlaf schön!

Leben ist wie Schnee,
du kannst ihn nicht bewahren.
Trost ist, dass Du da warst,
Stunden, Monate, Jahre.

(Herman van Veen)

Gestern abend zeigte sich der Himmel einmal wieder wie das Leben, Dunkel und Licht vereint!

Habt alle einen guten Tag.