Mittwoch – wir teilen die Woche!

Zu nehmen, zu behalten
und gut für sich zu leben
fällt jedem selber ein.
Die Börse zu entfalten,
den andern was zu geben,
das will ermuntert sein.

(Wilhelm Busch)

Wir teilen die Woche, WTT – Wochenteilungstag! Da möchte ich mit euch noch etwas teilen, nämlich eine kleine bildliche Nachlese von der wunderschönen Kommunionsfeier meines Patenkindes!

Zum Beispiel die schöne Lokalität, in der wir gefeiert haben, das Klostercafé

neben der Kirche.

 eine schöne, alte Kosterkirche, im übrigen die selbige, in der mein Sohn getauft worden. Dazumalen wohnten wir noch in diesem Stadtteil.

Eine kleine Innenansicht

Zum Gelände gehört noch ein wunderschöner alter Klostergarten

Ich mag die alten Details überall so gerne

Das

ist das Eingangstor zum Klostercafé und zum Klostergarten.

Der wunderschön eingedeckte Tisch zur Feier

und das liebevolle, berührende Tischkärtchen für die verstorbene Großmutter meines Patenkindes

links steht die kleine Kerze!

Der Gabentisch fürs Kommunionkind

und hier hatte meine Maus schon mein Geschenk ausgepackt und sich so nett an ihren Sitzplatz gestellt:

Die Torte fürs Kommunionkind, ich fand sie so wunderschön!

Eine Buttercreme-Torte, es ist genau die Hälfte des Buches übrig geblieben, da kamen am anderen Tag die Nachbarn noch in den Genuß!

Mein Patenkind hat sie natürlich eigenhändig angeschnitten und war so stolz!

Die schönen Tischkärtchen zeig ich euch jetzt mal im Detail anhand von meiner, die ich natürlich für mein Erinnerungsschatzkästchen mitgenommen habe:

Hübsch, nicht wahr?

Da das Wetter so schön war, konnte man herrlich nach draußen, das wurde natürlich auch vom Kommunionkind samt den Kindergästen gerne genutzt, sonst wird so ein Tag ja doch lang, und so hab ich jetzt ein Bildchen von meiner Maus, das ich zeigen kann und darf:

Ballspielen im Kommunionkleidchen, hihihi, es ist aber ganz sauber geblieben!

Zum Abend hin wurde es der Hauptperson des Festes doch ein bissel langweilig, einige Gäste hatten sich auch schon verabschiedet, so auch ihre Kindergäste, da mußte die Patentante herhalten, hihihi, die Tischdecken waren ja aus Papier und hatten ihren Dienst treulich getan, was lag da näher, als sie gemeinsam zu bemalen:

Die großartigen geometrischen Figuren (von sowas bin ich völlig unbeleckt, lach!) hat der große Bruder beigesteuert!

Ich hab dann noch so ein ganz feines kleines Geschenk von meiner Maus des abends bekommen, da hab ich mich so drüber gefreut, guckt mal:

 aus einem Bilderbuch, in dem solche Sachen geklebt werden können, so ein bissel in der Art der Papier-Anzieh-Püppchen, die kennt ihr vielleicht auch noch alle? Der süße Knuffel wird natürlich in Ehren gehalten!

Es war so ein wunderschöner Tag, ich hatte ihn gestern ohnehin im Kopf so ein bissel Revue passieren lassen, es ist eben auch so schade, daß schöne Tage meist so schnell wieder vorbei sind. Aber die schönen Erinnerungen bleiben!!!

Angesichts des Tisches nach der Feier am späteren Abend, als wir langsam mit aufräumen angefangen haben,

fiel mir eine Liedzeile aus einem Lied von Reinhard Mey ein „…..der Tisch verwaist die Gläser leer, das Fest ist aus.“ ( aus: Die Zeit des Gauklers ist vorbei, Reinhard Mey)

Das paßt nun gut zu meiner Nachlese:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/die-zeit-des-gauklers-ist-vorbei

Ein bissel Melancholie ist ja nun schon dabei, aber traurig soll solch ein schöner Tag natürlich nicht zu Ende gehen, deshalb hab ich noch was hübsches, fröhliches für euch, ich hab gestern die neue Lichterkette aufgeladen, und abends dann leuchtend fotografiert, noch als Bündel, weil ich erst wissen wollte, wie und ob es klappt, nun kann ich sie dann anbringen und das zeig ich euch natürlich auch noch!

Gerade mal wieder in diesen Tagen brauchen wir Licht und Liebe:

 In stillem Gedenken an Manchester.

Bleibt gesund und behütet und habt einen guten WTT.

 

Grafschafter Allerlei

                                                                                                                                     

Frühlingslied

In der Laube von Syringen,
oh, wie ist der Abend fein.
Brüder, laßt die Gläser klingen,
angefüllt, mit Maienwein.

Heija, der frische Mai,
er bringt uns mancherlei.
Das Schönste aber hier auf Erden
ist lieben und geliebt zu werden.
Heija, im frischen Mai.

Über uns die lieben Sterne
blinken hell und frohgemut,
denn sie sehen schon von ferne,
auch hier unten geht es gut.

Wer sich jetzt bei trüben Kerzen
der Gelehrsamkeit befleißt,
diesem wünschen wir von Herzen,
daß er bald Professor heißt.

Wer als Wein- und Weiberhasser
jedermann im Wege steht,
der genieße Brot und Wasser,
bis er endlich in sich geht.

Wem vielleicht sein altes Hannchen
irgendwie abhanden kam,
nur getrost, es gab schon manchen,
der ein neues Hannchen nahm.

Also, eh der Mai zu Ende,
aufgeschaut und umgeblickt,
keiner, der nicht eine fände,
die ihn an ihr Herze drückt.

Jahre steigen auf und nieder;
aber, wenn der Lenz erblüht,
dann, ihr Brüder, immer wieder
töne unser Jubellied.

Heija, der frische Mai,
er bringt uns mancherlei,
das Schönste aber hier auf Erden
ist lieben und geliebt zu werden,

Heija, im frischen Mai.

(Wilhelm Busch)

So, nun ist die Hälfte vom Wonnemonat Mai auch schon wieder seit ein paar Tagen vorbei, am letzten Montag zog dann mit der Kalten Sophie auch die letzte der Eisheiligen durch, also wird es doch langsam hohe Zeit, mal wieder von Balkonien zu berichten und ihr seid auch sicher alle schon neugierig, wie es denn wohl dem Pizza-Anzuchts-Set geht!

Bevor wir dann also hier zur Tat schreiben, kurz noch was in eigener Sache, eigentlich wollte ich schon in der letzten Woche Bericht erstattet haben, aber es gab einige administrative Dinge zu erledigen bezüglich meines PC und der Telefonleitung, die die magentafarbene Firma samt der Internetleitung nun auch auf die IP-Technologie umstellen wollte, langer Rede kurzer Sinn: Ein neuer PC ist da, und meine Leitungen bleiben nun doch bei o.g. Firma, alles andere wäre im Wechsel jetzt zu kurzfristig gewesen und ich hätte dann bestimmt lange Zeit hier gänzlich ohne alles gestanden, das geht ja nun gar nicht! Die eigentliche Umstellung erfolgt jetzt dann Mitte Juni, ich hoffe, das läuft einigermaßen reibungslos, und danach wird dann auch der neue PC eingerichtet!

Und damit widmen wir uns hier nun wieder den schönen Dingen des Lebens, Balkonien verlangt dringend nach Berichterstattung, hihihi, fangen wir also an:

Mimi hatte ja schon einen „Cliffhanger“ gemacht mit diesem Bild

der obere Kasten und der runde Topf rechts beinhalten nun also das Pizza-Anzuchts-Set:

von links nach rechts: Rucola, Tomaten, Oregano

Rucola

Tomatenpfänzkes

Oregano, die größeren Pflänzchen hab ich Ostern vom Kinder-Balkonien mitgebracht, als Ableger, sie sind fein angewurzelt. Die kleineren auf dem ersten Bild sind die vom Pizza-Anzuchts-Set.

Und die Paprika-Pflanzen! Es wächst und gedeiht, und ich glaube, wenn hoffentlich im Juni die ersten lauen Sommernächte kommen, gibt es Pizza von Balkonien!

Eine Gewürzpflanze ist auch noch dazu gekommen, die prima passen würde

ein neuer Thymian, nachdem doch mein großer, schöner alter im letzten Winter leider eingegangen ist, ich bin gespannt, ob sein Nachfolger ihm nacheifert, bis jetzt sieht er sehr gut aus!

Ja, und da die Eisheiligen ja nun durch sind, hab ich mich in der letzten Woche an die Aussaat der Sommerblumen gemacht, ich habe mich in diesem Jahr für unser Sommerbalkonien für einjährige Exemplare entschieden, da kann man einfach mal wieder nach Lust und Laune ändern, und mir war in diesem Jahr mal nach querbeet und bunt! Ich habe zwei Avocadopflanzen auf Balkonien

das ist die Spitze davon und in den großen Topf hab ich jetzt zur Verschönerung und ein bissel auch zur Gründüngung Ringelblumen ausgesät, sie kommen schon:

Die Erdbeeren haben davon ebenfalls ein paar abbekommen, es haben eh nur zwei Pflänzchen den Winter überlebt, aber die kommen ganz gut, mal gespannt, ob sie blühen und ob sie fruchten in diesem Jahr.

Dann hab ich einen großen Topf, in dem unser Hahn-Willkommensschild eingesteckt ist, sehr interessant „besät“: Mit Schokolade und Vanille! Jaaaa, wenn es schon Pizza ausgesät gibt, muß es den Nachtisch auch geben, lol, also gibt es bald auf Balkonien eine Vanilleblume  (Heliotrop, in dunkelblau) und eine Schokoladenblume (eine Art Kosmee, mit gelben Blüten und die riechen wirklich nach Vollmilchschokolade!)! Die Saat geht schon auf, ganz zart, ich bin so gespannt und da werden wir natürlich weiter berichten.

Einen kleineren Topf hab ich mal mit Nelken bestückt, ich wollte mal wieder eine „alte“ Blume, also hab ich Nelken ausgesät. Sie kommen noch ganz zaghaft.

Und ein großer Kasten wie beim Pizza-Anzuchts-Set wird jetzt ein Bauerngarten

da liegt längs ein Saatband drin mit allen möglichen Blümkes, die im Bauerngarten wachsen, ich bin so neugierig, die ersten kleinen Keimblättchen sind auch hier schon draußen! Müßt ihr jetzt alle Daumen drücken für unser neues Sommer-Balkonien!

Dann hab ich am Kinderzimmerfenster auf Balkonien noch einen Kasten mit einem Rankgitter drin, na, und das bot sich ja doch sowas von an, da hab ich jetzt Wicken und Kapuzinerkresse drin ausgesät:

Sprießt schon, freu, freu! Ich liebe Wicken, und sie duften so schön!

Natürlich haben auch die Stammbewohner auf Balkonien schon für den Sommer aufgerüstet, guckt mal, unsere Glockenblume

sind schon wieder Knospen drin, da wird die dicke Hummel sich freuen, hihihi!

Wenn das Wetter es diese Woche zuläßt, dann werde ich unser Balkonien wieder sommerfein machen, etwas neues zur Verschönerung ist mir auch schon wieder ins Körbchen gehüppt, guckt mal:

eine Lichterkette mit bunten Schmetterlingen, solar-betrieben! Da freu ich mich sehr drauf! Dann wird es abends wieder ganz romantisch auf Balkonien und da paßt dann natürlich auch wieder das, was ich mir zu diesem Wochenende schon gemacht habe: Eine Erdbeerbowle mit Rosè-Wein und Sekt, aus so schönen Erdbeeren, schon heimische Ernte:

Und das wird dann euren Co-Autor, meine Mimi, wieder freuen, romantische laue Sommernächte mit dem Dosenöffner auf Balkonien, wie herrlich! Schön gemütlich im Brotkasten, den sie neulich ja schon mal vorgetestet und genossen hat, ich geb die Feder jetzt mal an euren Co-Autor weiter und sag mal bis gleich!

 Hi, Folks,

da bin ich nun auch mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi! Mein Frauchen hat euch ja schon hinlänglich von allen neuen Pflänzkes auf Balkonien berichtet, hihihi, ich sag euch, wenn das alles so aufgereiht in der Sonne steht, sieht das aus wie die grüne Hölle am Amazonas, lol! Aber ganz ehrlich, ich finde es ja auch fein, vor allem, weil es dann immer so gemütlich ist mit meinem Dosenöffner zusammen draußen zu sitzen und zu genießen!

Aaaaber, hier gibt es ja noch jemanden, den Frauchen sich doch so lieb und nett als Motivationsbär ausgeguckt hatte, na, und da unser Charly ja leider noch nicht schreiben kann, kam er neulich zu mir  und meinte, er hätte doch als Motivationsbär immer ein Auge auf den feinen neuen Zitronenbaum vom Frauchen, und da wäre auch mal wieder was von zu berichten, ob ich ihm das dann mal machen könnte?! Ja, klar, Charly, dann leg mal los, sach mal, ich schreib: Ja, also, ihr da draußen in dem Blögchen von meinem Frauchen hier, der Zitronenbaum, der hatte ja schon Blüten (und die hat er auch immer noch!), das hatte euch ja wohl Frauchen schon gezeigt, jetzt zeig ich euch mal, wie fein der unter meiner Pflege wächst:

Lauter neue Blättchen!

Schön, nicht wahr? Frauchen sagt, wenn Balkonien jetzt sommerfein wird und die Eisheiligen ja durch sind, kann er auch bald nach draußen, da wird er sich freuen! Und ich auch! Tschüß, euer Charly! 

So, nun mach ich mal wieder weiter, ich hätte da nämlich jetzt noch eine feine Fotogalerie von mir und meinem Brotkasten und Balkonien! Viel Spaß!

Wenn ihr das erste Bildchen anklickt, könnt ihr das größer und hintereinander sehen! War ein feiner Tag auf Balkonien, hab ich so richtig genossen!

So, und damit wünschen wir alle, Charly  ich  und Frauchen euch allen einen ganz wunderschönen Mai-Sonntag, genießt ihn und habts fein!

 

Muttertag

Die feinen Ohren

Du warst allein,
ich sah durchs Schlüsselloch
den matten Schein
der späten Lampe noch.

Was stand ich nur und trat nicht ein?
Und brannte doch,
und war mir doch, es müßte sein,
daß ich noch einmal deine Stirne strich
und zärtlich flüsterte: Wie lieb ich dich.

Die alte böse Scheu,
dir ganz mein Herz zu zeigen,
sie quält mich immer neu.
Nun lieg ich durch die lange Nacht
und horche in das Schweigen,
ob wohl ein weißes Haupt noch wacht.

Und einmal hab ich leis gelacht:
Was sorgst du noch,
sie weiß es doch,
sie hat gar feine Ohren,
ihr geht von deines Herzens Schlag,
obwohl die Lippe schweigen mag,
auch nicht ein leiser Ton verloren.

((Meiner Mutter)

(Gustav Falke)

Und wieder einmal ist Muttertag,  und ich wünsche hier von ganzem Herzen allen Müttern einen ganz wunderschönen Tag!

Laßt euch alle fein feiern! Und natürlich wünsche ich das auch allen „Müttern“ von unseren geliebten Haustieren, denn auch sie sind doch als Frauchen für unsere lieben Fellnasen alle wie eine Mutter!

Habt also alle einen wunderschönen Tag! 

Ich verbringe meinen heutigen Muttertag auf der Erstkommunionfeier meiner kleinen Patentochter, darauf freue ich mich schon so sehr, und aus gegebenem Anlaß hab ich mal wieder in meinem Fundus und Archiv gekramt, das Sammlergen schlägt wieder zu, hihihihi!

Erstkommunion, ein schönes, ein wichtiges Fest, und so gingen die Erinnerungen erst einmal zurück an die eigene Erstkommunionfeier, das war bei mir im April 1961.

Ich hab sogar noch Gratulationskarten von meiner Kommunion, guckt mal:

 Aufbewahrt, weil ich sie als Kind schon so wunderschön fand, so liebevoll gestaltet, ich hab mich sogar noch an die Nachbarn erinnert, von denen sie war.

 Diese war von Freunden meiner Eltern, und guckt mal, wie wunderschön das Bild gestaltet war, wie ein Kirchenfenster:

Wenn man sie aufklappte, war das wie aus Glas!

Diese Karte war immer mein ganz besonderer Schatz, deshalb hab ich sie natürlich auch noch

Das ist ein echter kleiner Kreuzanhänger! Wunderschön, nicht wahr? Als Kind war ich davon hin und weg! Wir waren als Kinder ja ohnehin noch so sehr berührt davon, wieviele Menschen uns zu diesem Fest gratulierten und Geschenke machten. Und selbstverständlich hat man sich nach der Feier in aller Form und schriftlich bei all den lieben Menschen bedankt, guckt mal, sogar so ein Kärtchen hab ich noch:

Ich erinnere mich daran, das macht natürlich schon ein bissel Arbeit, aber ich habe es ehrlich gerne gemacht, ich war so überwältigt von all den Freundlichkeiten und der Teilnahme an meinem Fest!

Und an noch etwas hab ich mich erinnert, man hatte ja früher noch nicht so große Wohnungen, und als Kind nicht unbedingt alle ein Kinderzimmer, wir hatten auch nur eine 2-Zimmerwohnung mit einem kleinen Balkon, also haben meine Eltern für die Feier meiner Kommunion ihr Schlafzimmer geräumt, also wirklich alle Möbel und die Betten raus, um dort mit von den Nachbarn geliehenen Tischen und Stühlen Platz für alle Gäste für den Mittagstisch, den Nachmittagskaffee und das Abendbrot zu haben! Ich erinnere mich daran, daß es einfach wunderschön war, und wir sehr gelacht haben, als wir dann abends in der Küche auf Campingliegen geschlafen haben, meine Eltern und ich, herrlich! Eine Feier aushäusig wäre viel zu teuer gewesen, Nachbarn und die beste Freundin meiner Mama haben gekocht und liebevoll alle Gäste versorgt, das war so schön, ich habe auf meiner Feier wirklich nichts vermißt, im Gegenteil, ich fand es so schön, daß ich Jahrzehnte später die Kommunion meines Sohnes auch zu Hause gefeiert habe!

Ich hab noch Kommunionbilder von mir, die sind im Garten bei unserer Wohnung gemacht worden

das Fenster über meinem Kopf war unser Küchenfenster, daneben lag der Balkon, kann man hier noch mal besser gucken

mit meiner Patentante! Und nochmal mit meiner Mama!

Da sieht man hinten die untere Etage unseres Wohnhauses.

Für Björns Kommunionfeier haben wir dann wohl kein Schlafzimmer räumen müssen, aber ein paar Umstellungen im Wohnzimmer sind auch erfolgt, damit alle Gäste gut Platz hatten.

 Ich fand meinen „kleinen“ Jungen schon so erwachsen mit dem Anzug, und ich habe anhand der Bilder festgestellt, daß das nun auch schon wieder 27 Jahre her ist, seine Kommunion war im April 1990. Wie die Zeit rennt!

Wir hatten so hübsche Servietten für die eingedeckten Tische

das weiß ich deshalb noch btw. es ist noch eine vorhanden, weil in ihr noch ein Kommuniongeschenk von Björn eingewickelt war zum aufbewahren, das Bild von da Vincis Letztem Abendmahl als Wachs-Bild, guckt mal:

Natürlich hab ich auch noch Karten von Björns Kommunion, z.B. diese hier

aber vor allem die, die ihm seine Tante (eigentlich schon seine Großtante) aus England geschickt hatte:

der Klappentext und die lieben Worte von unserer Tante, mit der ich mich heute noch schreibe, eine Cousine meiner Mama, sie waren immer so gut befreundet auch!

Und Björn war ganz stolz auf die Anrede auf dem Briefumschlag von seiner England-Post

Master! Hihihihi!

Björns Kommunion ist auch von seiten der Kirche sehr schön vorbereitet worden, ich hab den Plan für die vorhergehenden Tage sogar noch gefunden, guckt mal:

Und die Taufpaten haben von der Kirche sogar noch extra Post bekommen, ebenso wie die Eltern, mit der herzlichen Einladung und der Bitte, alle Hektik und Unruhe vom Erstkommunionkind fernzuhalten, die Bitte an die Paten, sich in besonderer Weise um das Kind zu kümmern, da die Eltern erfahrungsgemäß in der Festvorbereitung doch sehr eingebunden wären. Ich fand das sehr schön!

Es war eine sehr schöne Feier, sowohl in der Kirche als auch zu Hause, aber Björn war zum Abend hin doch völlig geschafft.

Nun bin ich gespannt, wie das bei meinem Patenkind heute wird, und ich bin auch sehr gespannt, wie mein Geschenk ankommt, ich hab sowas schönes entdeckt, guckt mal:

Das ist ein kleines Buch mit Geschichten über das Thema Zeit und dabei ist dieser kleine Briefumschlag mit vielen Gutscheinen, wo sie eintragen kann, wann sie Zeit mit mir verbringen will, einige sind vorgedruckt für einen Zoobesuch (wie könnte es anders sein, lach!) oder einem Tag in der Natur und einige sind „blanko“, da kann sie selber etwas eintragen, was sie mit mir mal machen möchte! Ich fand das so schön!

Eine schöne Karte

kommt dazu und alles wurde in das darunter liegende Geschenkpapier eingewickelt!

Nun freu ich mich sehr auf die Kommunionfeier

https://de.wikipedia.org/wiki/Erstkommunion

und Mimi und ich wünschen allen einen schönen Muttertag und Sonntag!

 Hi, Folks, euer Co-Autor, eure Mimi, wünscht natürlich auch allen Menschenmüttern und allen Tiermüttern einen ganz wunderschönen Muttertag! Das war mein erstes Muttertags- und Maibildchen dazumalen noch bei Blog.de, könnt ihr euch sicher noch dran erinnern! Ein kleines Vorschmäckle von Balkonien zeig ich euch als Muttertagsgeschenk jetzt noch

da tut sich einiges und da werde ich euch demnächst von berichten! Soviel sei schon einmal verraten, im Kasten wächst jetzt das Pizza-Anzuchtsset, vor der kleinen Lampe der runde Topf, da ist der dazu gehörige Paprika drin!

Habts fein!  Ja, das wünsche ich euch auch, habt einen feinen Muttertag und Sonntag!

Tierischer Montag

Pinguine

Auch die Pinguine ratschen, tratschen,
klatschen, patschen, watscheln, latschen,
tuscheln, kuscheln, tauchen, fauchen
herdenweise, grüppchenweise
mit Gevattern,
pladdern, schnattern
laut und leise.
Schnabel-Babelbabel-Schnack,
Seriöses, Skandalöses, Hiebe, Stiche.

Oben: Chemisette mit Frack.
Unten: lange, enge, hinderliche
Röcke. – Edelleute, Bürger, Pack,
alte Weiber, Professoren.

Riesenvolk, in Schnee und Eis geboren.
Sie begrüßen herdenweise
ersten Menschen, der sich leise
ihnen naht. Weil sie sehr neugierig sind.
Und der erstgesehene Mensch ist neu.
Und Erfahrungslosigkeit starrt wie ein kleinstes Kind
gierig staunend aus, jedoch nicht scheu.

Riesenvolk, in Schnee und Eis geboren,
lebend in verschwiegener Bucht
in noch menschenfernem Lande.
Arktis-Expedition. – Revolverschuß –:
Und das Riesenvolk, die ganze Bande
ergreift die Flucht.

(Joachim Ringelnatz)

Ich glaub, sowohl der Titel als auch die Girlande haben euch schon verraten, worum es sich in diesem Eintrag dreht: Jaaaaaa!!! Ich war endlich mal wieder im Zoo Duisburg!

Meine Freundin wollte mal wieder mit ihrem kleinen Enkelsohn hinfahren und versäumt es dann nie, mich zu fragen, ob ich Lust habe, mitzufahren! Was für eine Frage, hihihihi! Selbstredend!!!

Also ging es am Samstagmorgen in aller Frühe los, und was soll ich euch sagen, wenn Engel reisen, lacht der Himmel, die Sonne schien nach all den trüben und kalten Tagen vorher, als hätte sie was nachzuholen, hatte sie ja auch, und so tat sie es an unserem Zoobesuchstag, das fand ich nun wirklich sehr nett von ihr!

Ihr kennt den Zoo Duisburg ja auch alle schon recht gut, was kommt also als erstes? Genau, das Begrüßungs-Komitee, die Giraffen! Und schon stürmte der kleine Mann ins Giraffenhaus und…..war enttäuscht! Das sind doch keine Giraffen???

Nein, das sind Hornraben, hihihi, die wohnen bei den Giraffen, die eigentlichen Bewohner sind sicher schon draußen, wir gucken mal! Aber ja….

….da waren sie dann auch, es reichte aber nur zu einem flüchtigen Gruß, schließlich war gerade das Frühstück serviert worden. Gut, dann gehen wir mal nach den Kattas gucken!

Morgääääääähn! Ist das nicht ein herrlicher Tag?

Wo, wo??? Ach, so, Tag, herrlich, weil Sonne, jaaaaaa, guckt mal, wie herrlich mein Schwanz so besonnt aussieht!

Angeber!!!

„Oh, happy day, dudududu, oh happy daaayyyy….!

„Singst du gerne? Ja? Warum lernst du es dann nicht?!“

Na, das war ja mal ein ganz fröhlicher Anfang für unseren Zoobesuch, wie schön! Kattas machen einfach immer gute Laune!

Fehlt noch jemand bei der obligatorischen Begrüßung? Klar, die Flamingos, als Farbtupfer!

Sie haben sichtlich die Sonne genossen!

Ebenso wie die Ottern!

Als nächstes wollte unser kleiner „Zoo-Bestimmer“ (so hatte er sich selbst genannt, er freute sich auf den Zoobesuch mit uns beiden und meinte zur Oma, aber er wäre dann der Bestimmer, wo wir hingehen, hihihi!) ins Aquarium, na, denn!

Das ist ja auch immer wieder schön!

Der Quallenkreisel mal gesamt:

Und dann hat mich was fasziniert, ein Tintenfisch, guckt bloß mal die Augen:

Sieht das nicht magisch aus? Ich war ganz hin und weg!

Hach, und den Bewohner liebe ich auch sehr:

Urwelt!

Weiter ging’s zum Rio Negro

der Flußdelfin „Baby“ lebt auch noch, hab ich mich so gefreut!

Jetzt durfte ich mal sagen, wo ich nun möchte, und ich wollte natürlich zu „meinen“ Brillenbären, Papa Pablo, Mama Huanca und Söhnchen Quito, alle noch fein beieinander, zu sehen waren aber nur Mutter und Sohn, hoch oben in ihren Kletterbäumen, größenmäßíg kaum noch voneinander zu unterscheiden. Und wie ich erfuhr, lebt die Familie noch  glücklich und harmonisch zusammen.

Dank unserem Zoo-Bestimmer haben wir dann ab da mal die andere Richtung eingeschlagen als sonst immer, zu den Löwen hin, das war so eine gute Idee, wegen des guten Wetters war der Zoo schon recht gut besucht, und in der Richtung war noch fast niemand unterwegs, das war so herrlich in der Stille des Morgens, auch so eine Nachteule wie ich genießt sowas!

Und so hab ich nun endlich mal den neuen Löwenmann gesehen, der der Löwin Minrah beigesellt worden ist, nachdem der alte Löwenmann Piefke verstorben war. Leider hatte der nette, junge Löwenmann bisher noch nicht viel Glück bei der neuen Partnerin, erst knabberte sie seine Ohren an, dann biß sie so in den Schwanz, daß er amputiert werden mußte! Das hier ist „Zicke“ Minrah

und nebenan lag aber sehr entspannt der Löwenmann Tsavo

Das Bild von ihm finde ich so schön:

Er war gespannte Aufmerksamkeit, was diese aber erregt hatte, war nicht auszumachen!

Bei der Anlage der Löwen hab ich was entdeckt, was meiner Aufmerksamkeit bisher ganz abhanden gekommen ist, guckt mal:

Sich sonnend und entspannt, ein Binturong!

Weiter ging es zum Luchs- und Wildkatzengehege, ob die Bewohner sich wohl blicken lassen? Sie sind meist bissel scheu! Naaa?

Gut getarnt unter dem Blätterdach, hihihi!

Und in voller Pracht

Auch die Wildkatze gab uns eine Audienz!

Guckt mal, ein Wüstenschiff!

Wir näherten uns dem Koala-Haus, und kurz davor hab ich so gejubelt, denn……

…endlich hab ich ihn mal zu Gesicht bekommen,  btw. es könnte sich natürlich auch um eine sie handeln, ich bin bei den Wombats nicht ganz „sattelfest“, ich meine, es wären zwei Weibchen da, nachdem Wombat-Mann Rolf gestorben war. Aber ich hab eben vorher noch nie einen Wombat gesehen, und nun hatte ich endlich das Vergnügen!

Zum knuddeln!

Das Baumkänguru lehnte dieses Mal ein Meeting mit der Presse ab

und die Koalas waren noch müde

und wollten eigentlich noch gar nicht gestört werden!

Und damit näherten wir uns langsam der Anlage, auf die ich schon sehr gespannt war und auf die ich mich sehr gefreut hatte, der Enkel meiner Freundin auch, „tasmanische Teufel“ fand er ausgesprochen interessant, hihihi!

Feine Infos, aber erst mal…..

eine leere Höhle und

ein sehr schönes, aber ebenfalls leeres Gehege! Mal genau überall gucken….

hach, guck, da isser ja, der Beutelteufel!

Wer stört?

Egal! Oder…? Ach, ich dreh mal eine Runde!

Ich hab mich wirklich so gefreut, daß sie mir die Ehre gaben, die neuen tasmanischen Teufel!

Weiter zog uns unser „Bestimmer“ zu den Seehunden

bei den Seelöwen haben wir uns die Fütterung angeguckt und dabei erfahren, daß viermal Nachwuchs unterwegs ist, wie fein!

Warten auf die Fütterung!

Und da sind sie auch endlich, die Pinguine, denen dieses Mal das Eingangsgedicht gewidmet ist!

Nun ging es in den Streichelzoo und Bauernhof

und hier dürfen natürlich Brigitte/Plauen Eselchen nicht fehlen!

„Unser“ Pony

ist wieder trächtig! Nun bin ich gespannt, ob ich dieses Mal mal das Fohlen zu Gesicht bekomme.

Die Wölfe hielten bereits wieder Siesta, es war ja schon langsam Mittagszeit.

Aber einer gab uns die Ehre am Zaun

Und an ihrem Gehege, am Wassergraben, hab ich ein Vögelchen „geschnappt“, BrigitteE war so lieb und hat für mich gesucht, um welches es sich handelt, lieben Dank, BrigitteE, das ist also eine Gebirgsstelze

hab ich mich sehr gefreut! Ein ganz feines Vögelchen, daß emsig auf Nahrungssuche war und flink wie nix!

Der Vielfraß war munter

das Nashorn hielt ebenfalls Siesta

und die Zebramangusten freuten sich übers schöne Wetter und nutzten die warmen Temperaturen gleich zu einem Bad im Wassernapf, hihihi!

Was die Stare dann zum Futter klauen benutzten!

Mittagspause bei den Watussi-Rindern

und die Erdmännchen hielten Wache

Oder buddelten hingebungsvoll!

Das schöne Wetter animierte alle Tiere zum sonnenbaden, so auch die Geier

aber dann kam der TP in Sicht, da war es mit der Mittagsruhe schnell vorbei, hihihi!

Die Nachbarn, die Schnee-Eulen, hatten nämlich schon leckere Mäuse bekommen!

Die Fasanerie, die sich hier normalerweise anschließt, wird abgebrochen, und es entsteht das hier

das wird bestimmt richtig fein, da freu ich mich schon drauf!

Nun wollte unser „Bestimmer“ zu den Affen, also rüber auf die andere Seite, aber trotz des herrlichen Wetters war weder von den Orang-Utans noch von den Gorillas was zu entdecken, zwei halbstarke Gorilla-Kinder wuselten mal kurz über die Außenanlage, und einzig der Silberrücken Mapema zeigte mir im Innenbereich, daß ein schöner Rücken auch entzücken kann

das war’s, er stand auf und verschwand!

Na, wenigstens die beiden Speckschwarten, Mutter und Sohn Zwergnilpferd, zeigten sich ebenfalls kurz im Wasserbecken, bevor sie im Laufschritt wieder nach draußen ins Grüngelände entschwanden.

Jetzt wollte ich aber unbedingt zu den Tigern, und da wurde ich nicht enttäuscht, der Nachwuchs war draußen und futterte hingebungsvoll, Makar und Arila ließen sich auch von einem Besucherstrom beim fressen nicht stören!

So sieht das aus, wenn man mal einfach so auf die spiegelnde Scheibe drauf hält, lol, ich war so aufgeregt, aber dann

 

Die Eltern waren nicht zu sehen, aber die beiden „Kleinen“ haben mich doch sehr gefreut. Sie sind ja nun auch schon fast erwachsen! Und das Gehege ist nach wie vor so herrlich!

Damit wären wir nun am Ende unseres Zoobesuches angekommen, und mit „Dorie“ aus „Findet Nemo“ machen wir nun hier den Schluß, Nemo haben wir natürlich auch noch gefunden, hihihi, zum größten Vergnügen von unserem kleinen Begleiter!

Natürlich waren wir auch noch im Zooshop, da kommt man mit Kindern ja nun gar nicht dran vorbei, und das fanden wir dann so lieb von dem Kleinen, er hat seiner kleinen Schwester, die daheim geblieben war, einen ganz niedlichen rosafarbenen Plüschtiger mitgenommen, richtig süß!

Und ich hatte so einen Spaß, als er sah, daß ich im Zoo fotografierte, hat er sich das Handy von Oma geschnappt und auch Bilder von den Tieren gemacht, und richtig gut, da macht die Oma ihm jetzt ein kleines Album von, da freut er sich schon drauf, tja, so sorgt man für Nachwuchs bei der Zoo-Fotografie!

Es war ein rundum wunderschöner Tag!

Und euch allen wünsche ich nun einen schönen Montag und einen guten Start wieder in die neue Woche, wer alle „Bilderkes“ von Duisburg sehen möchte, es gibt mal wieder ein Flickr-Album

https://flic.kr/s/aHskZkdptD

Viel Spaß!

Habts fein! 

 

Munka ünnepe, Vappu, Fête du Travail, 劳动节…

oder ganz schlicht: 1. Mai, Maifeiertag, Tag der Arbeit!  Auf ungarisch (hallo, Fiete!), finnisch, französisch und chinesisch!

  

Der Mai

Im Galarock des heiteren Verschwenders,
ein Blumenzepter in der schmalen Hand,
fährt nun der Mai, der Mozart des Kalenders,
aus seiner Kutsche grüßend, über Land.

.

Es überblüht sich, er braucht nur zu winken.
Er winkt! Und rollt durch einen Farbenhain.


Blaumeisen flattern ihm voraus und Finken.
Und Pfauenaugen flügeln hinterdrein.

Die Apfelbäume hinterm Zaun erröten.


Die Birken machen einen grünen Knicks.


Die Drosseln spielen, auf ganz kleinen Flöten,
das Scherzo aus der Symphonie des Glücks.

Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle.


Wir ziehn den Hut. Die Kutsche rollt vorbei.
Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle.


O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!

Melancholie und Freude sind wohl Schwestern.
Und aus den Zweigen fällt verblühter Schnee.


Mit jedem Pulsschlag wird aus Heute Gestern.
Auch Glück kann weh tun. Auch der Mai tut weh.

Er nickt uns zu und ruft: „Ich komm ja wieder!“


Aus Himmelblau wird langsam Abendgold.


Er grüßt die Hügel, und er winkt dem Flieder.


Er lächelt. Lächelt. Und die Kutsche rollt.

(Erich Kästner)

Die Walpurgisnacht ist vorüber, der Besen steht wieder in der Ecke, Mimi und ich sind wieder wohlbehalten trotz windigem Wetter vom Blocksberg zuhause eingetrudelt, lol!

Ein Eintrag für die Walpurgisnacht hätte sich nun wahrlich mehr als wiederholt, daher kommt nun der Eintrag halt für den 1. Mai! Das hat auch noch einen anderen Grund, denn mein Co-Autor und ich, wir feiern heute einen Jahrestag:

Mein Blögchen wird heute auf den Tag genau um 2.41 Uhr 5 Jahre alt!

Erinnert ihr euch noch?

So sah das aus, am 1. Mai 2012, mein erstes eigenes Blögchen, dazumalen noch bei Blog.de! Und es ging los mit einem Gedicht, mit eben dem, daß ich zum 5. Jahrestag noch einmal eingestellt habe:

Wie hab ich mich über die ersten Kommentare zu meinem ersten kleinen Eintrag gefreut!

Zweimal Brigitte, hihihi, BrigitteE und Brigitte/Plauen! Lang, lang ist’s her!

Die Seiten vom damaligen Blögchen hat mir beim Umzug zu WP Björn kopiert und ausgedruckt, als Erinnerung und Andenken ans Blögchen bei Blog.de!

Mit der Freundesliste

und der Statistik zum Ende bei Blog.de

War ich da stolz drauf, hihihi! Und soviele Tags!

Heute freu ich mich, daß der Umzug nach WP mit Björns Hilfe so gut geklappt hat, und nach den üblichen Anfängerschwierigkeiten fühl ich mich hier heute sehr wohl, zumal ja alle Freunde mit umgezogen sind und weiterhin meinem Blögchen treu geblieben sind mit so vielen, lieben Kommentaren, lustigen und auch traurigen Beiträgen und wunderschönen Bildern! Das macht doch erst ein „Blögchen“ rund! Und dafür möchte ich euch allen von ganzem Herzen danken, ohne euch wäre das hier nicht einmal die halbe Miete, alle die Erinnerungen aus 5 Jahren Blog-Geschichte, in denen wir hier gemeinsam Freud und Leid geteilt haben!

5 Jahre Midomo btw. Mimisdosenoeffner ist doch mal ein Anlaß, einen kleinen Rückblick auf die jeweiligen Mai-Einträge zu machen, na, denn:

Natürlich feiern wir hier keinen Blögchen-Geburtstag ohne unser aller Co-Autor, meiner Mimi, ich geb dann mal wieder die Feder weiter.

 Hi, Folks,

na, erinnert ihr euch noch? Das war mein erstes Mai-Kleidchen im Blögchen vom Dosenöffner, da waren wir soooo stolz drauf, Frauchen und ich, weil wir diese schöne Seite mit solchen Bildern entdeckt hatten und ich mich von da an immer jahreszeitlich umgekleidet habe, hihihihi!

Erst mal gratuliere ich natürlich meinem Dosenöffner herzlich zum 5. Blogjubiläum, das ist ja schließlich was! Und ich war ja fast von Anfang an dabei, und bin heute noch so froh, daß ich damals ja gesagt habe, als mein Frauchen fragte, ob ich nicht als Co-Autor in ihrem Blögchen auch mal was schreiben und von mir erzählen wolle, wieviel Spaß hab ich seitdem damit gehabt, eine bloggende Katze zu sein, und ihr, hoffe ich, auch!

Guckt mal

 kennt ihr das Bildchen noch? Das hatte dazumalen im August 2012 der Björn gemacht, damit doch Frauchen für mich endlich auch mal ein Bildchen fürs Blögchen hatte, und bis zu den unterschiedlichen „Kleidchen“ später hab ich mich immer damit vorgestellt, wißt ihr noch? Hach, wird man richtig bissel sentimental, wenn man an all die schöne Zeit denkt!

Dann hatte ich später sogar (und bildermäßig natürlich schön verewigt auch heute noch!) meine eigene Freundesliste, und da wir nun schon einmal bei bissel wehmütig sind, da haben mich leider auch schon einige meiner Freunde und Freundinnen verlassen und sind ins Regenbogenland umgezogen! Aber da ich als Katze da so meinen eigenen Draht zu habe, und deshalb weiß, daß es ihnen dort gut geht, freu ich mich einfach darüber, daß sie da waren und vor allem, daß sie meine Freunde waren und sind! Immer!

So, nun wollen wir aber mal wieder was fröhliches haben, und dazu ist mir jetzt meine Büttenrede zum Rosenmontag im Februar 2013 eingefallen, meine Güte, was haben der Dosenöffner und ich hier schon beim erstellen gelacht, und wie haben wir uns gefreut, daß ihr den gleichen Spaß hattet!

Na, und unsere mittlerweile ja auch schon „legendären“ Adventskalender, gemeinsam von mir und Frauchen erstellt, auch schon 5 Jahre!

Und diverse Homestorys von mir, hihihi, und natürlich vor allem auf Balkonien, meinem Lieblingszimmer, mit geklauten Liegestühlen, Hitzewellen, Regenperioden, die kein Ende nehmen wollten, und natürlich nicht zu vergessen unsere Frühlingsbeschwörungen im Jahre 2013, die bis (römisch) X gingen, und ohne den geringsten Erfolg, einfach herrlich war das!

Tja, Folks, 5 Jahre gibt es das alles jetzt also schon, da sag ich dann mal auch herzlichen Dank euch allen für eure Treue, ihr glaubt gar nicht, wieviel Freude mein Frauchen und ich immer haben an euren Kommentaren und eurer Teilhabe an unseren kleinen Geschichten, oder auch an Sorgen und Nöten!

Wir haben noch was schönes für euch, das paßt so fein zum 1. Maifeiertag, vor ein paar Tagen waren hier so herrliche „Hermann-Löns-Wolken“ wieder am Himmel über unserer Grafschaft, und die möchten wir jetzt mit euch teilen, Frauchen und ich, einfach zum reinträumen „ins Blaue“

Wir machen mal eine kleine Galerie, die ihr anklicken und größer gucken könnt, es sind so viele Bilder, hihihihi!

Der Flieder blüht schon so schön

und bald werden die Maiglöckchen folgen, Frauchens Lieblingsblumen neben den Rosen!

Und Erdbeermonat ist der Mai auch, sagt Frauchen, nicht so meins, aber Hauptsache, sie freut sich, hihihi!

Und Maibowle!

So, und jetzt möchten Frauchen und ich ganz maimäßig stilecht mit euch auf den 5. Geburtstag von unserem Blögchen anstoßen,

 prost, ihr Lieben alle, auf mindestens die nächsten 5 Jahre!

Wir wünschen euch allen einen wunderschönen Maifeiertag, vielleicht seht ihr ja sogar die Namenskäferchen von diesem Monat

und zu denen hat Frauchen noch zwei feine  Lieder für euch, natürlich, wie könnte es anders sein, von Reinhard Mey, dieses sicher wohlbekannt

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/es-gibt-keine-maik%C3%A4fer-mehr

dieses vielleicht weniger, aber mein Dosenöffner liebt es, und ich denke, ihr werdet es auch mögen!

Der Text steht unter dem Lied unter „mehr anzeigen“!

Habts fein!

 

Fröhlicher Wochenstart!

…..

…MONTAG!

Wieso Warum?

Warum sind tausend Kilo eine Tonne?
Warum ist drei mal drei nicht sieben?
Warum dreht sich die Erde um die Sonne?
Warum heißt Erna Erna statt Yvonne?
Und warum hat das Luder nicht geschrieben?

Warum ist Professoren alles klar?
Warum ist schwarzer Schlips zum Frack verboten?
Warum erfährt man nie, wie alles war?
Warum bleibt Gott grundsätzlich unsichtbar?
Und warum reißen alte Herren Zoten?

Warum darf man sein Geld nicht selber machen?
Warum bringt man sich nicht zuweilen um?
Warum trägt man im Winter Wintersachen?
Warum darf man, wenn jemand stirbt, nicht lachen?
Und warum fragt der Mensch bei jedem Quark: WARUM?

(Erich Kästner)

 Hi, Folks,

Montagmorgen, eine neue Woche beginnt, und da bin ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!

Wir waren in der Woche nach den Osterfeiertagen so richtig faul, der Dosenöffner und ich, und außerdem auch ein bissel frühjahrsmüde, hihihi, auch zum Wochenende, aber jetzt meinte mein Frauchen, müßten wir aber doch den lieben Lesern hier mal einen Gruß zum Wochenstart schicken, und weil ja der Montag traditionell so ein bissel „mein Tag“ hier im Blögchen ist, mach ich es also mal wieder!

Hab ich mich also aus meiner geliebten Hängematte geschält

und mach euch jetzt einen fröhlich-bunten Wochenstart-Eintrag! Mit den Bildern unserer Woche nach den schönen Ostertagen vom Dosenöffner bei den Kindern. Da haben wir nämlich schon am Ostermontagsnachmittag Besuch auf Balkonien gehabt, ich hab nicht schlecht gestaunt, guckt euch das mal an:

Ein Eichhörnchen! Auf meinem Balkonien! An meinem Netz! Grummel!!! Guckt bloß mal, wie heimisch sich das Hörnchen da fühlte:

Frauchen läßt anmerken, die Bilder kann man größer gucken, wenn man sie anklickt, und die Qualität ist nicht ganz so dolle, weil durch die spiegelnde und noch nicht frühjahrssaubere Balkontüre fotografiert! Also, ich hab mir das Hörnchen mit gemischten Gefühlen betrachtet, einesteils meinte die Jägerin in mir „tolle Beute“, andererseits hat sich mein Frauchen so über den Besuch gefreut, da mag ich ihr das nicht verderben, solange der Kollege also respektiert, daß das mein Balkonien ist, darf er ruhig Erdnüsse mümmeln kommen! Na, wenn man aber auch die kleine Pfotenkralle reicht, nehmen diese pelzigen Mümmler gleich die ganze Pfote, nun guckt bloß, wie ich gestern nachmittag geguckt habe:

Jaaaa, Folks, da war er dann wieder, der rote Pelzmärtel, guckt:

und dieses Mal nahm er gleich ganz Balkonien in Beschlag

Und dann traute ich meinen Augen kaum, als er den Rückzug antrat über das Netz

kam der doch tatsächlich bei mir am Fenster über der Fensterbank draußen vorbei!

War Frauchen leider nicht schnell genug mit der Knipse, aber ich! Mit gucken!

Irre, der kleine Kerl, und ganz schön mutig! Oder wußte der, daß zwischen uns eine Scheibe war? Vermutlich, grummel!

Was sonst noch so los war in der letzten Woche? Ach, ja, die Blüten am Zitronenbäumchen sind aufgeblüht

und mein Frauchen hat noch die schönen bunten Ostereier, die sie aus Zeitmangel wegen der Fahrt zu den Kindern noch nach Ostern erst eingefärbt hat, fotografiert, na, da mußte ich doch meine Nase wieder reinstecken, hihihihi!

Sind die nicht schön geworden? Frauchen war hochentzückt, sie hat nämlich nur noch braune Eier zum färben beim einkaufen bekommen, aber da ist die Farbe so toll drauf geworden!

Guckt mal, unser Osterhase hat über die Ostertage Familienzuwachs bekommen!

Süß, nicht wahr? Ich mag die, die wuseln wenigstens nicht wie das Hörnchen über den ganzen Balkon und bleiben fein brav bei ihrer Hasenmama!

Frauchen hat was feines vom Balkonien von den Kindern mitgebracht, frischen Oregano

läcka, sagt sie, und hat natürlich damit gleich was leckeres fabriziert, nämlich ein Fladenbrot, mit getrockneten Tomaten, Chili, Kreuzkümmel und eben dem frischen Oregano

so sah das im Rohzustand aus, und auf dem Backblech mußte es da auch noch…..Frauchen, was mußte das Brot nochmal machen, auf dem Blech? Häääh…? Wie gehen, das blieb doch da ganz ruhig drauf liegen??? Ach soooooo, auf-gehen, ok, nu iss klar, also, Folks, das wird dann dabei dicker, ich glaub, deshalb sagt man auch zum dick werden „aufgehen wie ein Hefekloß…..oder so, hihihihi! Nachher sah es dann so aus:

Gebacken! Und dann aufgeschnitten:

Frauchen sagt, das war sooooo lecker, glaub ich ihr, das roch nämlich auch wirklich gut, sogar für mich!

Hach, und obwohl das Wetter ja nun wirklich in den letzten Tagen echt grottig war und wieder soooo kalt (psssst….Frauchen hatte sogar wieder bissel die Heizung an im Wohnzimmer!) blüht in unserer Grafschaft der Flieder! Sooo schön, aber Frauchen hat ihn nur von drinnen fotografiert, es war so usselig draußen, hihihi!

„Es grünt so grün…..und  „wenn der weiße Flieder wieder blüht…“ und der violette auch!

Frühling ist doch eine feine Jahreszeit!

Ja, und dann hat mein Dosenöffner mal wieder in seinem Fotoarchiv gekramt, wir hatten ja hier mal einen Eintrag von einem brütenden Amselpärchen auf Balkonien, zu der Zeit, als Björn noch klein und ich noch gar nicht da war, und weil doch bei BrigitteE in der Forsythien-Hecke auch wieder Amseln brüten, hat Frauchen von den damals noch mit dem Handy abgeknipsten Fotos mit der neuen Knipse nochmal einige nach-abfotografiert

die Mama mit den Kleinen und

der Papa! Wir drücken nun natürlich für BrigitteE’s Amselbrut ganz dolle die Daumen, daß sie auch so fein groß werden!

Und damit wünschen wir euch nun einen guten Start in die neue Woche und den Montag, möge es eine schöne und fröhliche werden!

Habts fein! Eure Mimi  und der Dosenöffner!

Ostergrüße

Ostermorgen

Die Lerche stieg am Ostermorgen
empor ins klarste Luftgebiet
und schmettert‘, hoch im Blau verborgen,
ein freudig Auferstehungslied,
und wie sie schmetterte, da klangen
es tausend Stimmen nach im Feld:
Wach auf, das Alte ist vergangen,
wach auf, du froh verjüngte Welt!

Wacht auf und rauscht durchs Tal, ihr Bronnen,
und lobt den Herrn mit frohem Schall!
Wacht auf im Frühlingsglanz der Sonnen,
ihr grünen Halm‘ und Läuber all!
Ihr Veilchen in den Waldesgründen,
ihr Primeln weiß, ihr Blüten rot,
ihr sollt es alle mit verkünden:
Die Lieb‘ ist stärker als der Tod.

Wacht auf, ihr trägen Menschenherzen,
die ihr im Winterschlafe säumt,
in dumpfen Lüsten, dumpfen Schmerzen
ein gottentfremdet Dasein träumt.
Die Kraft des Herrn weht durch die Lande
wie Jugendhauch, o laßt sie ein!
Zerreißt wie Simson eure Bande,
und wie der Adler sollt ihr sein.

Wacht auf, ihr Geister, deren Sehnen
gebrochen an den Gräbern steht,
ihr trüben Augen, die vor Tränen
ihr nicht des Frühlings Blüten seht,
ihr Grübler, die ihr fern verloren
traumwandelnd irrt auf wüster Bahn,
wacht auf! Die Welt ist neugeboren,
hier ist ein Wunder, nehmt es an!

Ihr sollt euch all des Heiles freuen,
das über euch ergossen ward!
Es ist ein inniges Erneuen
im Bild des Frühlings offenbart.
Was dürr war, grünt im Wehn der Lüfte,
jung wird das Alte fern und nah,
der Odem Gottes sprengt die Grüfte –
wacht auf! Der Ostertag ist da.

(Emanuel Geibel)

Heute ist ja erst Karsamstag, aber das Ende des Tages beginnt mit der Osternacht, und da ich ja schon heute morgen zu den Kindern nach Köln starte, sollt ihr doch noch einen Ostergruß hier bekommen.

Nach einem traurigen Karfreitag, der uns die Nachricht vom Tod vom Eisbär Yoghi aus Hellabrunn brachte, möchte ich den Blick wieder ein bissel nach vorn richten, auf die Auferstehungsfeier in der heutigen Nacht, und die frohe Botschaft von einem Wiedersehen am Ende aller Tage, wie es im „Tierfrieden“ beschrieben wird:

„Jes 11, 6-8: Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und der Pardel bei den Böcken liegen. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden an der Weide gehen, daß ihre Jungen beieinander liegen; und Löwen werden Stroh essen wie die Ochsen. Und ein Säugling wird seine Lust haben am Loch der Otter und ein Entwöhnter wird seine Hand stecken in die Höhle des Basilisken.“

(Quelle: Tierfrieden, Wikipedia)

Zwei Höhepunkte gibt es für mich immer in der Osternacht, und für beide hab ich euch in diesem Jahr mal ein Video rausgesucht:

Osterfeuer vor der Kirche, Weihe der Osterkerze und feierlicher Einzug in die stockdunkle Kirche

Und eben der Moment, in dem der „Gloria“-Ruf ertönt und alle Lichter wieder angehen, die Orgel wieder spielt und die Glocken läuten:

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, möchte natürlich euch allen auch ein frohes Osterfest wünschen und übernimmt jetzt mal den weiteren Eintrag:

 Hi, Folks,

kennt ihr das alte Kleidchen noch aus uralten Blog.de-Zeiten? Ich fand es einfach mal wieder schön! Und ich fang den Eintrag nun an, wie es der Dosenöffner immer tut, also habt ihr jetzt eigentlich zwei Einträge in einem, hihihi, mit Girlande und Gedicht!

Osterpredigt in Reimen

Verehrter Mitmensch, höre und vernimm
freundwillig mit Hulden und ohne Grimm:
Dieweil es nun Ostern geworden ist,
sollst du, von welcher Art du auch bist,
ob Heide, Jude, Moslem, Christ,
durchaus vergnügt im Herzen sein,
osterwürdig und osterrein.

Mit einem Birkenreise kehre
aus deiner Seele den Geist der Schwere!
Der Wenns und Abers und Achs und Os,
die hart und starr dein Herz umwindet,
daß der Geist der Leichte kaum Eingang findet,
mache dich hurtig und heiter los!

Du brauchst nichts weiter dazuzutun,
als dich im Grünen auszuruhn.
Da atmet sichs sehr wonnig ein,
was dir das Herz macht frei und rein:
Der jungen Blumen frischer Hauch;
und die Augen haben der Wonne auch,
denn nichts ist lieblicher anzusehn,
als wie sie da hold beisammenstehn,
blau, weiß und rosa, klar und licht,
der Erde süßestes Ostergedicht.

An ihnen dir ein Beispiel zu nehmen,
sollst du, ach Mensch, dich keineswegs schämen!

Vergiß dein Gehirn eine Weile und sei
gedankenlos dem lieben Leben
blumeninnig hingegeben;
vergiß dein Begehren, vergiß dein Streben
und sei in seliger Einfalt frei
des Zwangs, der dich durchs Hirn regiert!

Er hat dich freilich hoch geführt
und vieles dir zu wissen gegeben,
aber das allertiefste Leben
wird nicht gewußt, wird nur gespürt.
der Blumen zarte Wurzeln fühlen
im keimlebendigen, frühlingskühlen
Erdboden mehr von ihm als du.
Und bist doch auch ein Kind der Erde.
Daß sie nicht sinnenfremd dir werde,
wende ihr heut die Sinne zu!

Das ist der festlich tiefe Sinn
der Ostertage: Mit Entzücken
sollst du zum Mutterschoß dich bücken.
Gib heut, o Mensch, dich innerst zu beglücken,
der Mutter Erde frühlingsfromm dich hin!

(Otto Julius Bierbaum)

Wie ihr ja oben schon gelesen habt, bin ich mal wieder „Mimi allein zu Haus“, der Dosenöffner weilt an den Ostertagen in Köln bei den Kindern, was ich ihm von Herzen gönne, ich werde mich schon nicht langweilen!

Als Beitrag zu diesem Ostereintrag zeig ich euch jetzt mal unser österlich geschmücktes Balkonien

grün ist alles wieder

österliches Bildken hat Frauchen am Brunnen angebracht

und da die schönen Tulpen vom letzten Jahr bereits verblüht sind, hat mein Frauchen neue „gepflanzt“, guckt mal, hihihi:

Schön, nicht wahr?!

Natürlich gibt es auch wieder Ostereier am Strauch

ein rotes, sagt Frauchen, muß immer dabei sein, denn ein rotes Ei ist ein Fruchtbarkeitssymbol, auf daß auf Balkonien alles wachse und gedeihe!

Die schöne Osterglocke, die mein Frauchen gefunden und mitgenommen hatte, ist nun leider verblüht

aber sie hat noch lange feines Blühen auf unserem Balkonien gehabt, worüber sie sich sicher gefreut hat.

Leider soll ja das Wetter zu Ostern nicht gerade berauschend werden, da hab ich dann nochmal einen Blick auf Balkonien geworfen, wenn es nicht schön wird, muß ich ihn ja nicht so vermissen,

tschüß, Balkonien, bis Frauchen wieder da ist mach ich es mir gemütlich:

Und damit sag ich euch auch tschüß, Folks, ich wünsche allen unseren lieben Lesern und meinen tierischen Kumpels ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Habts fein! 

Ja, ihr Lieben alle, den Wünschen von Mimi schließe ich mich gerne an, habt alle ein frohes, gesegnetes, friedliches und schönes Osterfest und bleibt alle fein gesund!

Gründonnerstag

Gründonnerstag

Es knospet aller Arten
der Hoffnung junges Grün,
es will nach langem Schlummer
die Erde wieder blühn.

Die Mutter hat getragen
im Winter schweren Harm;
ihr Herz will wieder schlagen
lenzfroh und lebenswarm.

Verjüngte Quellen sprudeln
hervor allüberall,
der Frühling reicht der Erde
sein reiches Liebesmahl.

Laßt nur die stille Woche
tiefernst vorübergehn,
dann folgt dem Todesschweigen
siegfrohes Auferstehen.

Auch ich will still zu werden
mich immer mehr bemühn,
will meinen Schmerz begraben;
auch Gräber werden grün.

(Ludwig Bechstein)

Die Sitten dieses Tages gehen auf das zurück, was im Evangelium über den Tag vor dem Kreuzestod Jesu berichtet wird: Es ist der Tag gewesen, an dem die Versöhnung mit den am Aschermittwoch ausgeschlossenen öffentlichen Büßern stattgefunden hat. Daher stammt wohl auch der Name: Die Büßer waren die Greinenden, die Weinenden. Das ist verschlissen worden zu Greindonnerstag und dann zu Gründonnerstag.

Trotzdem: Die Farbe Grün spielt an diesem Tag auch ihre Rolle. Früher sind an diesem Tag grüne Meßgewänder getragen worden, und noch heute ist es Sitte, etwas Grünes, zu essen, Spinat oder anderes grünes Gemüse. Das geht vermutlich auf den heidnischen Brauch zurück, zu Ehren von Thor, dem Donnergott, Nesseln mit grünem Kohl zu essen.

Grünes Essen war überall Brauch, am ältesten ist wohl der Gründonnerstagskohl. Bekannt sind auch die Siebenkräutersuppe aus Lauch, Salat, Spinat, Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer und Löwenzahn, oder die Neunkräutersuppe, die z.B. Brunnenkresse, Lauch, Brennesseln, Sauerklee, Wegwarte, Löwenzahn, Bibernelle, Bachbunge und Fetthenne oder Frauenmantel enthält.

Grüne Speisen aus den verschiedenen Landschaften: In Schwaben hat man die Laubfrösche oder Maulschellen gekocht, mit feingewiegtem Gemüse gefüllte Nudeln, in Sachsen gab es Rübensalat, in Böhmen Spinatkrapfen, das sind Krapfen aus Kartoffelteig, die mit Kräutern und Spinat gefüllt waren. In Norddeutschland, vor allem in Hamburg, kochte man eine Kräutersuppe, in Hessen ein Gemüse aus neunerlei Grün, in Bern gab es Krautkuchen, in der Heide ein Krautbrot, im Schwarzwald wurden grüne Pfannkuchen mit grünem Schnittlauch gebacken, im Elsaß Brennesselküchlein.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Und weil es so schön zur Farbe grün am Gründonnerstag paßt und im letzten Eintrag von mir erwähnt wurde, weil wir mit dem Motiv bemalte Eier haben

kommen hier nun Bilder von unserem Hahn- und Henne-Geschirr, paßt ja auch prima zu all den aufgezählten Speisen am Gründonnerstag:

Mimi fand meine Fotoherstellung auf Balkonien sehr interessant, zumal ich das Geschirr auf das Tischchen anfangs gestellt habe, über das sie immer in ihren Brotkasten hüppt, ganz vorsichtig und ohne etwas umzuwerfen ist sie von dort aus in ihren Kasten gestartet.

Lustig, was der Dosenöffner da wieder macht!

Zur Farbe grün paßt auch, daß ich euch nun endlich mal die Fortschritte des Pizza-Anzuchtsset zeige, guckt bloß mal, wie herrlich das alles sprießt:

der Rucula

der Oregano

der Paprika und

die Tomaten. Ich freu mich schon sehr auf alles, und den Rucola werde ich wohl nächste Woche schon als erstes „pikieren“ können, also in den Blumenkasten umpflanzen, in dem er dann weiter wachsen soll!

Ein kleiner früher Osterbote hat sich bereits auf Balkonien eingeschlichen

da kann dann Ostern getrost kommen! Hoffentlich spielt das Wetter ein bissel mit, die angekündigten Aussichten sind ja nicht so dolle! Aber wir haben ja alle Sonne im Herzen, nicht wahr?

Ein Brauchtum am Tage von Gründonnerstag möchte ich euch noch berichten:

In der Kirche verstummen bei der Meßfeier nach dem „Gloria in excelsis“ die Orgel und die Glocken. Die Glocken fliegen nach Rom, wie der Volksmund sagt, und mit diesem immer wieder ergreifenden Verstummen soll dargestellt werden, daß damals, als Christus litt und starb, aller Wohlklang der Welt erlosch. In vielen Kirchen entblößt der Priester alle Altäre, verhängt Kruzifixe und Bilder und statt der Glocken erklingt der schrille Ton der Holzratschen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Ich hab ein schönes Video dafür gefunden:

Mit dem Bild des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci

(Das letzte Abendmahl, Leonardo da Vinci, 1495 – 1498)

das wohl am Gründonnerstag stattfand, schließe ich diesen Eintrag und wünsche euch allen einen schönen Gründonnerstag.

 

Von Eseln und Kätzchen…..

…..Palmsonntag!

                                

Palmsonntag

Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grauer Seide,
wie aus grauem Samt!
O ihr Silberkätzchen,
sagt mir doch, ihr Schätzchen,
sagt, woher ihr stammt.

Wollen’s gern dir sagen:
Wir sind ausgeschlagen
aus dem Weidenbaum,
haben winterüber
drin geschlafen, Lieber,
in tieftiefem Traum.

In dem dürren Baume
in tieftiefem Traume
habt geschlafen ihr?
In dem Holz, dem harten
war, ihr weichen, zarten,
euer Nachtquartier?

Mußt dich recht besinnen:
Was da träumte drinnen,
waren wir noch nicht,
wie wir jetzt im Kleide
blühn von Samt und Seide
hell im Sonnenlicht.

Nur als wie Gedanken
lagen wir im schlanken
grauen Baumgeäst;
unsichtbare Geister,
die der Weltbaumeister
dort verweilen läßt.

Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grauer Seide,
wie aus grauem Samt!
O ihr Silberkätzchen,
ja, nun weiß, ihr Schätzchen,
ich, woher ihr stammt.

(Christian Morgenstern)

Hach, es ist doch immer wieder zu schön, wenn ich mir so die Fragezeichen in euren Augen vorstelle, hihihi! Esel, Kätzchen und Palmsonntag??? Wie das???

Na, ich hab mal wieder in meinem Feste- und Bräuchebuch gestöbert, und nun werde ich mal auflösen, wie ich auf den Titel kam:

Palmsonntag: Mit diesem Sonntag beginnt die Karwoche. Die Palmweihe ist am Palmsonntag der Beginn der katholischen Messe. Sie ist eine Wiederholung des Jubels, von dem Jerusalem widerhallte, als Christus im Triumph in die Stadt einzog. Bei Matthäus heißt es: „Sehr viele vom Volke breiteten ihre Kleider über den Weg, andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg…“ Das waren Palmen und Ölzweige als Symbol des Siegs über den Fürsten des Todes, Ölzweige als Symbol für den Frieden. Und weil Jesus vor allem die Kinder entgegenliefen, tragen sie auch heute bei der Prozession nach der Palmweihe in der Kirche festlich geschmückte Palmstecken in der Hand. Die Palmen werden je nach Landschaft ersetzt durch „Palm“- Kätzchen, Buchsbaum oder Immergrün.

Da sind sie, die Kätzchen vom Titel, „Palmkätzchen“, Sträuße und Buschen aus Weidenkätzchen gebunden.

(Sal-Weide (Salix caprea), Illustration Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 1885, Gera)

Die einfachsten Palmbuschen sind Handsträußchen, die einfachsten Palmstecken bestehen aus einem Stab, an dessen Spitze ein Palmenstrauß mit einem Kreuz oder einem Ei gebunden wird. Der Stab wird mit farbigen Bändern umwickelt.

Ich hab für meine Palmstecken immer ein Ei genommen, und daran befestigt ist ein Fähnchen aus Spitze

 

Das gleiche Fähnchen schmückt auch immer das gebackene Osterlamm!

Die hohen Palmbuschen werden vorm Haus oder im Garten aufgestellt, sie schützen vor Feuer und Blitz, auch vor Krankheit, teilweise wurden sie früher auch an den Rand der Äcker gestellt. Die großen Palmbuschen sind in manchen Gegenden richtige Kunstwerke:

(W. G. Schwarz: Palmsonntag in Moskau zur Zeit des Zaren Alexej Michajlowitsch 1865)

Nun hätten wir die Kätzchen erklärt, und was ist mit dem Esel? Fragen wir doch noch mal mein Feste- und Bräuchebuch:

Palmesel ist derjenige, der als letzter aufsteht, der als letzter in die Kirche kommt oder der als letzter die Kirche verläßt, auf jeden Fall einer, der gern alles verschläft.

Einen Brauch zum Palmsonntag fand ich auch noch schön:

Ein Nadelkissen bekamen alle, die im letzten Jahr geheiratet hatten, von den „alten“ Ehepaaren: Symbol für die kleinen, aber überwundenen Sticheleien des ersten Ehejahres.

(Quelle der Texte zum Palmsonntag: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Die Natur hat sich zum Palmsonntag ja schon wunderbar geschmückt mit herrlichem Grün, auch auf Balkonien hat es seinen Einzug gehalten:

meine kleine Birke

und meine Forsythie mit den großen Birken draußen!

Und etwas hübsches hab ich noch für euch, ich war in der letzten Woche hier in unserem Blumenladen und auf dem Weg dorthin fand ich etwas im Straßenstaub:

Eine Osterglocke! Natürlich hab ich sie aufgehoben und mitgenommen, nun schmückt sie meinen kleinen Frühlingsstrauß auf Balkonien:

Und noch was schönes hab ich zu berichten, mein Zitronenbäumchen hat die ersten Knospen angesetzt:

Die Fortschritte des Pizza-Anzuchtsset folgen in einem späteren Eintrag! Da sprießt es auch schon herrlich vor sich hin!

Da mit dem Palmsonntag die Karwoche und damit die letzte Woche vor Ostern beginnt, hab ich schon mal meinen Fundus durchgeguckt zwecks Osterdekoration, viel wird es heuer nicht, da ich ja die Ostertage bei meinen Kindern in Köln verbringe, freu, freu! Aber die Ostereier für den Osterstrauß hab ich schon mal gesichtet, da könnt ihr jetzt dran teilhaben:

Meine gesammelten Schätze aus Björns Kindergarten- und Schulzeittagen, einschließlich diesem Prachtstück

das wir mal gemeinsam bemalt haben nach der Vorlage des berühmten Hahn- und Henne-Geschirrs

http://www.zeller-keramik.de/index.php?id=35

das hatte Björn in seinen Kindertagen, bestehend aus flachem und tiefen Teller, Kaffeegedeck und einer Namenstasse! Muß ich mal fotografieren, das befindet sich natürlich noch in meinem Fundus! Ach, ja, ein Brotbrettchen gab es, glaube ich, dabei auch.

Aus gegebenem Anlaß möchte ich diesen Eintrag nun schließen mit einem kleinen Gedicht von Wilhelm Busch

Buch des Lebens

Haß, als minus und vergebens,
wird vom Leben abgeschrieben.
Positiv im Buch des Lebens
steht verzeichnet nur das Lieben.
Ob ein Minus oder Plus
uns verblieben, zeigt der Schluß.

(Wilhelm Busch)

und einem Lied, das wir während der Fastenzeitfrühschichten in der Kirche gesungen haben

der Text ist urheberrechtlich geschützt, deshalb stell ich mal noch eine Version ein, wo man den Text besser versteht:

Frieden beginnt immer im eigenen Herzen!

Habt alle einen guten, friedvollen Palmsonntag!

April, April!

Erster April

Unterm Windstoß rauscht der Regen
schärfer in die grünen Blätter;
auf den aufgeweichten Wegen,
Kragen hoch, ins tollste Wetter
spring ich mit verwegenem Mute.
Und der Segen will nicht enden,
und mit Munde und mit Händen
hasch’ ich nach den Himmelsspenden.

Sorglos pfeif’ ich, frechvermessen,
eine Schelmenweis; indessen
lacht die helle Sonne wieder
warmen Gruß, die Liebe, Gute,
von dem blauen Himmel nieder,
trocknet schnell die nassen Kleider,
Hut und Mantel und so weiter,
lässt an Gras und Blätterspitzen
tausend Diamanten blitzen,
und ich fühle mich so reich:
Bin ich nicht dem König gleich?

Das sind meine Kronjuwelen,
und die kann kein Diebesvolk stehlen.
Alle schenk ich meinem Schatze,
der soll sie am Busenlatze,
soll am Hals, im Haar sie tragen,
wenn ich in den nächsten Tagen
sie als holde Königin
führe durch mein Reich dahin.

Ach! was wird sie lustig lachen,
tausend tolle Sachen machen!
Wird die schönsten Brillanten,
die im Sonnenlichte glühen,
Kronrubine und Demanten,
mit den kecken Fingerspitzen
– dieses Glitzern! dieses Sprühen! –
juchzend in die Lüfte spritzen;
wird an allen Zweigen rütteln,
die Smaragde und Topase
kichernd von den Bäumen schütteln
und ein süßes Mäulchen ziehen,
pitscht ihr einer auf die Nase.

Und an einem abgelegnen
mir und einzig meinem Schätzchen,
meinem wilden Schmeichelkätzchen,
wohlvertrauten stillen Plätzchen
wird es Küsse, Küsse regnen,
und ich halte duldsam still …
Aus dem Wald wie süße Geigen
wird ein seltsam Flüstern steigen,
und man weiß nicht, was es will …

Ssst …! Da plirrt es in den Zweigen,
Regentropfen fallen dichter;
durch des Waldes Dämmerschweigen
plustert elfisches Gelächter,
dass sich alle Büsche neigen,
und es lacht: „Verliebter Dichter!“
Ferner noch: „April! April!“

(Albert Sergel

1. April – Narrentag

Der Narrentag wird in der ganzen Welt nach dem Spruch gefeiert: „Am 1. April schickt man die Narren wohin man will.“

Es gibt zahlreiche Erklärungen für diese Sitte: In der Karwoche ist Christus „von Pontius zu Pilatus“ geschickt worden; die Römer haben um diese Zeit ein Narrenfest gefeiert; die Sitte kann auch aus Indien zu uns gekommen sein, wo an diesem Tag der Brauch herrscht, Leute auf alle mögliche Weise zum Narren zu halten; die Franzosen behaupten, an diesem Tag sei Judas geboren, infolgedessen habe der Satan Gewalt über die Welt. Dem Teufel muß man aber durch den Narren zuvorkommen, denn Scherz verscheucht das Unheil. Die Engländer glauben, der Ursprung sei in Frankreich zu erkennen, wo Mitte des 16. Jahrhunderts der Neujahrstag wieder auf den 1. Januar zurückverlegt wurde, nachdem man ihn jahrhundertelang am 25. März gefeiert hatte. Auf jeden Fall ist das Aprilschicken nach dem 30-jährigen Krieg in Deutschland aufgekommen.

Ursprünglich ist es ein Spaß für die Erwachsenen und die Überlegenen gewesen. Väter haben ihre Kinder, Meister ihre Lehrlinge und Herren ihren gerade eingestellten Knecht in den April geschickt und befohlen, Schnakenfett oder gedörrten Schnee aus der Apotheke zu holen, Hühnergräten oder einen Windsack ins Nachbardorf zu tragen oder sich irgendwo ungebrannte Asche abzuholen.

In England und in den USA denkt man sich manchmal etwas rüde Scherze aus, lädt zum Beispiel den Aprilnarren zum Essen ein, klebt neben die Haustürklingel ein Schild mit „April, April!“ oder gießt ihm Wasser statt Wein ins Glas und legt ihm einen rohen Fisch auf den Teller.

In den USA backt oder kocht man für diesen Tag gern Dinge, auf die jemand hereinfallen kann; streicht zum Beispiel auf Topfkuchenscheiben orangegelb gefärbten Zuckerguß und schiebt diese Toaste eine halbe Minute unter den Grill, so daß der „Käse“ gerade Blasen schlägt.

Die Sitte, Nachbarn und Freunde, Klassenkameraden und Lehrer in den April zu schicken, ist auf jeden Fall ein Spaß für phantasievolle Kinder und für Leute, die nichts so leicht übel nehmen.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Ja, nun ist er Geschichte, der März 2017, ein Vierteljahr ist bereits um, und heute beginnt mit dem fröhlichen Tag des 1. April der vierte Monat des Jahres.

Die letzte Märzwoche war anstrengend hier, nach der ursprünglich erfolgreichen Heilung des PC am letzten Samstag durch Dr. Björn Z. zickte dann ab Sonntag die Telekom mit Störungen rum, die zeitweilig und immer wieder zwischendurch ein reinkommen ins Netz unmöglich machte! Mit dem gestrigen Tage ist nun auch das hoffentlich wieder vorbei, trotzdem wird über kurz oder lang doch die Anschaffung eines Neuteils erforderlich sein, daß  Programm, daß sich als einziges noch auf dem ja auch nicht mehr ganz taufrischen PC aufziehen ließ, hat zwischenzeitlich auch seine Tücken, und in alle neu verteilten und untergebrachten Dateien und Anwendungen muß ich mich auch noch reinfummeln. Aber mit List und Tücke werden wir das Kind schon schaukeln, bis dann mal was neues ins Haus steht!

Aber wie herrlich ist dieser März wettermäßig zu Ende gegangen, das war doch schon beinahe Sommerfeeling! Euer allseits geschätzter Co-Autor, meine Mimi, und ich, wir haben jeden einzelnen Tag auf Balkonien genossen, es war wunderbar! Neue Bilder gibt es noch nicht davon, erstens war ich zu faul, hihihi, und zweitens ist meine neue Bilddatei und das Programm zum hochladen der Bilder noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, da brauch ich ein wenig Zeit, um mich reinzufinden! Aber dit wird! Und so mach ich hier jetzt mal Archiv-Bilder von vergangenen Frühlingstagen, das ist ja auch mal schön!

grünende Birken vom April 2013

Forsythienbusch April 2016

Meine Forsythie April 2015

Unser Mandelbäumchen im Garten April 2015

Das Mandelbäumchen ist noch nicht soweit, aber die Obstbäume, der Weißdorn und die Magnolien hier in der Umgebung meiner Grafschaft blühen in seltener Fülle!

Vom Pizza-Anzucht-Set ist zu berichten, daß der Rucola schon sprießt und der Oregano sich vorsichtig zeigt! Es geht voran!

Am Zitronenbäumchen hab ich jetzt bereits zwei Zitronen geerntet, die nächsten beiden stehen bald zur Ernte an.

Natürlich hab ich für euch auch noch eine kleine Anekdote von meiner ehemaligen Bauernhofarbeitsstelle zum ersten April, bezüglich Dinge, die man kocht oder brät, um Leute in den April zu schicken: Der damalige Koch der Einrichtung, zu der meine Bauernhofarbeitsstelle gehörte, hat mich und eine Kollegin mal herzlich reingelegt, er kam zur Mittagszeit mit einem abgedeckten Teller zu uns ins Büro und servierte uns zur großen Freude zwei herrlich panierte „Fischfilets“, goldbraun und richtig lecker aussehend, mit Messer und Gabel bewaffnet machten wir uns darüber her, bissel irritiert, daß er breit grinsend sofort wieder verschwand, tja, und nach längerem „säbeln“ mit dem Messer und ziehen mit der Gabel erwiesen sich die wunderbaren Fischfilets als……gebratener Putzlappen!  Er hatte einen sauberen Putzlappen wirklich paniert und in der Pfanne gebraten, ich glaub, wir haben ziemlich doof geguckt! 

Und damit entlassen wir euch nun fröhlich in den 1. April, laßt euch nicht reinschicken, hihihihi,  und habt ein schönes und hoffentlich wieder sonniges Wochenende!

Den Abschluß macht ein Lied von Reinhard Mey, das ich eigentlich schon beim letzten Eintrag von Dr. Björn Z. einstellen wollte, habsch vergessen, wird jetzt nachgeholt, paßt auch zum 1. April, weil es lustig ist!

Der Text steht unter dem Video, einfach „mehr anzeigen“ anklicken!

Habts fein!   Schnurrgrüße vom Co-Autor!