Wenn nicht jetzt, wann dann???

„Halten Sie die Luft an, und vergessen Sie das Atmen nicht.“ (Johannes B. Kerner)

„Ich hoffe, daß die deutsche Mannschaft auch in der 2. Halbzeit eine runde Leistung zeigt, das würde die Leistung abrunden.“ (Günter Netzer)

„Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“ (Lothar Matthäus)

 Hi, Folks, da sind wir wieder, Mimi, euer Co-Autor, und der Dosenöffner!

Denn heute gilt es, heute spielt Deutschland sein 2. Vorrunden-Spiel

Deutschland                    :                      Schweden

                     :                      

um 20.00 Uhr im Fischt-Stadion in Sotschi.

Und nach dem doch recht kläglichen Spiel am letzten Sonntag gilt es nun hier alle Fan-Kräfte zu mobilisieren, also wedeln, wedeln, wedeln, was das Zeug hält

         

Die Fanmeile steht

unsere hier auch, das ist zwar ein Archiv-Bild von der WM 2014, aber an der Besetzung hat sich ja nix geändert

Wie man sieht, ist der Trainer, ganz links im Bild, schon hochmotiviert, der Co-Trainer, also meinereiner, stößt natürlich im Laufe des Tages ebenso hochmotiviert dazu! Oder verschwindet bei entsprechendem Lautstärkepegel in die fußballfreie Zone Richtung Schlafzimmer, lol! 

Da es ein ganz wichtiges Spiel heute ist, hat Frauchen gemeint, ich sollte mal noch ein bissel im Archiv kramen und auch die saarländische Fan-Meile von anno domini 2014 hier mal noch einreihen, unter sachkundiger Leitung meines Kumpels Django und mit der Oberaufsicht durch sein Frauchen Britta-Gudrun, also büddeschön:

Es müssen heute schließlich alle Kräfte gebündelt werden! Nichts, aber auch gar nichts, bleibt unversucht! An uns soll es nämlich nicht liegen!!!

Der Ball ist auch schon schlandfarbenmäßig eingekleidet

wir hoffen sehr, die Spieler sind alle ebenso hochmotiviert

dann wird das Spielfeld hoffentlich so dominiert

Also:

Hier auf unserer Fanmeile steht dann auch alles parat, was Schlandfarben hat

Speisen

Pizza schwarz-rot-gold

Getränke

mit dem berühmten schlandfarbenen Rührstab

und unser „Helferlein“!

Draußen wehen alle Fähnchen und Fahnen

also kann doch eigentlich nix mehr schief gehen! Hoffen wir!!!

Und da der Samstag ja noch lang ist bis zum Spiel von WIR, haben wir mal überlegt, mein Frauchen und ich, was wir euch hier noch zur Zerstreuung anbieten können, und da ist uns aufgefallen, wir haben hier schon so oft über Fußball berichtet, bei der EM 2012,  bei der WM 2014, bei der EM 2016 und jetzt wieder die WM 2018, aber noch nie haben wir was über Fußball an und für sich berichtet, und das holen wir jetzt nach, wissenswertes zum Thema Fußball auf Wikipedia

Fußball ist eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften mit dem Ziel gegeneinander antreten, mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen. Die Spielzeit ist üblicherweise zweimal 45 Minuten, zuzüglich Nachspielzeit und gegebenenfalls Verlängerung. Eine Mannschaft besteht in der Regel aus elf Spielern, von denen einer der Torwart ist. Der Ball darf mit dem ganzen Körper gespielt werden mit Ausnahme der Arme und Hände; vorwiegend wird er mit dem Fuß getreten. Nur der Torwart (innerhalb des eigenen Strafraums) – und auch die Feldspieler beim Einwurf – dürfen den Ball mit den Händen berühren.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball

So sah das mal im 17. Jahrhundert aus

(Early football in Florence, Italy, 1642,  F(rancesco). Bertelli. Padua)

Oh, oh, wir hofffen sehr, so chaotisch geht es beim heutigen Spiel von WIR gegen Schweden nicht zu!

Das allererste Länderspiel fand am 30. November 1872 in Glasgow statt, England gegen Schottland, mit einem Ausgang von 0 : 0. Damals noch möglich!

 (Pressezeichnung zum ersten Fußballländerspiel zwischen England und Schottland, 1872, Fußballgeschichte)

https://www.watson.ch/unvergessen/fussball/896922102-30-11-1872-england-und-schottland-bestreiten-das-erste-offizielle-fussball-laenderspiel-es-endet-mit-einer-riesigen-enttaeuschung

Jaaaa, hihihi, so fing das alles mal an mit dem legendären Fußball!

Da habt ihr alle bissel was zum gucken und schmunzeln, bis es dann am Abend mit dem Spiel von WIR soweit ist! Das beruhigt vielleicht auch ein wenig die Nerven!

Mein Frauchen wird wieder sattsam bekannt vor sich hin rappeln  ich hab ihr jedenfalls die Baldriantropfen schon mal wieder hingestellt, sicher ist sicher, sie ist ja auch nicht mehr die jüngste und ich krieg meine Dosen alleine nicht auf, lol!

Aber eigentlich wünschen wir uns beide nur ein ganz, ganz feines Spiel, bei dem natüüüüüürlich WIR gewinnt   das wäre doch fein! Da ich, euer Co-Autor, bis dato noch nie in den Vorrunden orakelt habe, unterbleibt dies aus Traditions- und abergläubigen -gründen in diesem WM-Jahr auch, ich muß dann erst wieder bei den ko-Spielen ran, was ich in diesem Fall auch wirklich gerne täte! Die Tiger aus dem Duisburger Zoo haben jedenfalls einen Sieg für WIR orakelt, wieder mal der Herr Beckenbauer, „schaun mer mal!“

Denn also, Herz heiß, Getränke kalt und wedeln, wedeln, wedeln,

    

wir wünschen euch allen einen feinen Samstag und uns allen ein ganz feines Fußballspiel mit einem Sieg von WIR!!!

Habts fein! Eure  Mimi und Frauchen  Monika.

Ach, ja, einen haben wir noch, nämlich das Lied zum Titel! Mittschmettern erwünscht!!!

http://www.songtexte.com/songtext/hohner/wenn-nicht-jetzt-wann-dann-4bd88342.html

Viel Spaß!!! 

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Veni, vidi……nee, nix vici!!!

„Man darf jetzt nicht alles so schlecht reden, wie es war.“ (Fredi Bobic)

Ach, du lieber Himmel, was war das denn für ein Auftakt bei der WM von WIR??? Also, das kann, das MUSS ja nur besser werden!!!

Dabei fing alles so prima an, Mimi  verabschiedete Mittags ihr Frauchen zum Aufbruch zu den Freunden zum gemeinsamen gucken und ich fuhr beschwingt los, nach einem fröhlich gemeinsam eingenommenen Mittagessen wurde die häusliche „Fanmeile“ dekoriert

Deutschlandfahne wehte freudig eingestimmt im Wohnzimmerfenster

WIR-Deko an der Lampe und so freudig und erwartungsvoll warteten wir alle auf den Beginn des Spiels

mein Patenkind hatte auch die Patentante noch ordnungsgemäß dekoriert

da konnte doch nun eigentlich nix mehr schief gehen!

Das Spiel begann, die Stimmung stieg…….und sank schon nach der ersten Viertelstunde! Ääääh, was spielen unsere Jungs da? Fußball? Echt? Nee, kann nicht, ach, aber nicht meckern, ist ja noch nicht so lange, das Spiel, sie müssen sich sicher erst mal finden! Aber sie fanden sich nicht! Dafür fand Mexiko was: Unser Tor!!! In der 35. Minute! Das 1 : 0 für Mexiko!

Na, bloß nicht die Stimmung vermiesen lassen, ein Rückstand beflügelt uns doch eigentlich immer, und das Spiel ist noch lang! Jaaa!!! Sehr lang!!! 90 Minuten plus 3 Minuten Nachspielzeit!

Kann man zählen, wie oft wir in dieser Zeit so saßen bzw. standen  ? Und es nicht fassen konnten? Himmel, Jungs, das, genau das hier  müßt ihr mit dem Ball machen, der gehört ins Tor, ins GEGNERISCHE TOR!!! Guckt doch mal hin, Menschenskind, der Torwart von Mexiko kann gleich wegen Unterbeschäftigung einen Kaffee trinken gehen  !!!

Booaaaah, Halbzeit, jetzt aber!!!

Pustekuchen!!! Spielverlauf? Siehe oben! In den letzten 10 Minuten kriegte WIR dann wenigstens noch ansatzweise ein bissel die Kurve, zum guten Schluß spielte sogar Neuer als Torwart mit vorm gegnerischen Tor, es war nur noch zum nicht mehr hingucken und Haare raufen! Und so kam, was kommen mußte: Mexiko siegte mit 1 : 0 ehrlich verdient!

Tja, das war dann aber wohl sowas von der berühmte Satz mit X: War wohl niX!

Wir waren fassungslos! Aber wie das ja nun mal immer so ist, nach dem Spiel ist vor dem Spiel und nun können wir wirklich nur alle hoffen, daß das Spiel am kommenden Samstag gegen Schweden besser wird, besser werden MUSS!!! Sonst fährt der amtierende Weltmeister bereits nach den Vorrunden nach Hause, lieber Himmel, das wäre aber nun echt traurig und blamabel! Also alle Kräfte bündeln, alle Daumen zum nächsten Spiel wieder im Dauereinsatz und natürlich

    

wedeln, was das Zeug hält! Treue Fans bleiben eben auch am Ball, wenn es mal nicht so gut läuft (für die Erkenntnis hab ich allerdings erst mal ein ordentliches Bier gebraucht, lach!)!

Und unsere private „Fanmeile“ hat sich natürlich auch nicht komplett die Stimmung verhageln lassen, es war trotzdem ein ganz feiner Tag bei meinen Freunden mit viel lachen und erzählen!

Mimi hat sich dann sehr gefreut, als der Dosenöffner wieder zu Hause war, aber ich glaub, sie war auch sehr froh, daß sie sich nicht gleich zu Beginn der WM für WIR Frauchens absolut nicht druckreife Flüche anhören mußte! Denn dann also auf ein Neues!

Und euch wünschen wir allen eine gute neue Woche und einen schönen Montag, wir lesen uns zum nächsten Spiel von WIR hier wieder, dann hoffentlich mit besserem Ergebnis!!!

Habts fein wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

 (Kleiner Hinweis für WIR zum nächsten Spiel: Der Ball ist rund und muß in das eckige!!! Vom Gegner!!!)

„Da simmer dabei…..“ WM 2018 RUSSIA

Fußball (nebst Abart und Ausartung)

Der Fußballwahn ist eine Krank-
heit, aber selten, Gott sei Dank!
Ich kenne wen, der litt akut
an Fußballwahn und Fußballwut.


Sowie er einen Gegenstand
in Kugelform und ähnlich fand,
so trat er zu und stieß mit Kraft
ihn in die bunte Nachbarschaft.


Ob es ein Schwalbennest, ein Tiegel,
ein Käse, Globus oder Igel,
ein Krug, ein Schmuckwerk am Altar,
ein Kegelball, ein Kissen war,
und wem der Gegenstand gehörte,
das war etwas, was ihn nicht störte.


Bald trieb er eine Schweineblase,
bald steife Hüte durch die Straße.
Dann wieder mit geübtem Schwung
stieß er den Fuß in Pferdedung.


Mit Schwamm und Seife trieb er Sport.
Die Lampenkuppel brach sofort.
Das Nachtgeschirr flog zielbewußt
der Tante Berta an die Brust.
Kein Abwehrmittel wollte nützen,
nicht Stacheldraht in Stiefelspitzen,
noch Puffer, außen angebracht.
Er siegte immer, 0 zu 8,
und übte weiter frisch, fromm, frei
mit Totenkopf und Straußenei.


Erschreckt durch seine wilden Stöße,
gab man ihm nie Kartoffelklöße.
Selbst vor dem Podex und den Brüsten
der Frau ergriff ihn ein Gelüsten,
was er jedoch als Mann von Stand
aus Höflichkeit meist überwand.
Dagegen gab ein Schwartenmagen
dem Fleischer Anlaß zum Verklagen.
Was beim Gemüsemarkt geschah,
kommt einer Schlacht bei Leipzig nah.
Da schwirrten Äpfel, Apfelsinen
durch Publikum wie wilde Bienen.
Da sah man Blutorangen, Zwetschen
an blassen Wangen sich zerquetschen.
Das Eigelb überzog die Leiber,
ein Fischkorb platzte zwischen Weiber.
Kartoffeln spritzten und Zitronen.
Man duckte sich vor den Melonen.
Dem Krautkopf folgten Kürbisschüsse.
Dann donnerten die Kokosnüsse.
Genug! Als alles dies getan,
griff unser Held zum Größenwahn.


Schon schäkernd mit der U-Boots-Mine,
besann er sich auf die Lawine.
Doch als pompöser Fußballstößer
Fand er die Erde noch viel größer.
Er rang mit mancherlei Problemen.
Zunächst: Wie soll man Anlauf nehmen?
Dann schiffte er von dem Balkon
sich ein in einen Luftballon.
Und blieb von da an in der Luft,
verschollen. Hat sich selbst verpufft. -–
Ich warne euch, ihr Brüder Jahns,
vor dem Gebrauch des Fußballwahns!

 

(Joachim Ringelnatz)

 Hi, Folks,

da bin ich wieder, euer Co-Autor, eure Mimi! Und endlich sind wir nun auch wieder dabei, bei der WM 2018, irgendwie konnte mein Frauchen dieses Mal nicht so richtig in die Puschen kommen damit, aber nun „simmer dabei“, hihihi, dat is prima! Geht doch nicht an, WM ohne uns, ohne ein völlig rappelndes Frauchen  ohne Wedelfähnchen für WIR  ohne wunderschöne Tore für WIR (hoffentlich!!!)   ohne die Freude über einen Sieg für WIR  ohne pfeifende Schiedsrichter  und rote Karten (hoffentlich nicht für WIR) 

Also eröffnen wir nun endlich auch hier im Blögchen die WM 2018 in Russland

     

Und „dat Spillche jeit widder loss“, Herz heiß, Getränke kalt, wedeln, wedeln, wedeln!

    

WIR spielt ja erst am Sonntag das erste Spiel

                :               

gegen Mexiko, in der Gruppe F, Sonntag, 17. Juni 2018, um 17.00 Uhr, im Olympiastadion Luschniki (Олимпийский комплекс Лужники (Большая спортивная арена) in Moskau.

Wir sind sooooo gespannt!

Die Grafschaft hier hat natürlich auch schon wieder standesgemäß geflaggt

und selbstverständlich weht auch unser Fähnchen wieder draußen auf Balkonien im Wind, in diesem Jahr mal mit den Farben richtig angeordnet, weil die Stange, mit der wir es sonst rausgehängt haben, kaputt war, hat Frauchen eine andere Lösung gefunden und nun hängt das Fähnchen, das ja eigentlich ein Autofähnchen ist, endlich richtig rum

wenn das mal kein richtig gutes Omen ist für WIR!!! Hoffen wir!!!

Ich habs mir gemütlich gemacht, dieweil Frauchen das Fähnchen eingefädelt hat

es war doch wieder so herrlich sonnig gestern auf Balkonien, dazu nicht so sehr warm, richtig schön!

Tja, Folks, das Spiel am Sonntag wird für mich sehr ruhig verlaufen, (worüber ich nicht böse bin, lach, da kommt noch genug an Nervenkrieg für mich mit meinem rappelnden Dosenöffner, hihihi!) denn mein Frauchen geht „Public Viewing“ gucken bei den Freunden, die mal meine Dosenöffner waren! Das wird was werden, lach, 5 fußballbegeisterte Menschen auf einem Haufen, oh, Himmel! Hoffentlich sind die Nachbarn genauso fußballbegeistert oder die Wände gut schallisoliert, lol!

Und falls es hier bei den weiteren Spielen von WIR wieder laut und furchterregend für kleine sensible Katzenohren werden sollte, ich hab noch was feines neues, um dem Schallpegel zu entgehen! Mein Frauchen war am Mittwoch mit der Freundin bummeln und einkaufen und hat mir so was feines mitgebracht, guckt mal:

Eine Einkaufstüte, hihihi, die ist vielleicht klasse!

Naaaa??? Das ist ein Versteck, nicht wahr, vor allem, wenn Frauchen nicht mit bekommen hat, daß ich da rein gekrabbelt bin, dann kann man sie beim plötzlichen hervorschießen so herrlich erschrecken!

So, und damit ist auch hier im Blögchen die WM 2018 in Russland offiziell eröffnet, Frauchen und ich wünschen euch allen ganz viel Spaß und Freude bei den Spielen! Bis WIR dann am Ende wieder Weltmeister ist, hihihi! Was wir hoffen! Lassen wir uns mal überraschen! Auf jeden Fall wünschen wir uns schöne, spannende, lustige und vor allem friedliche Spiele!

Habt alle ein wunderschönes Wochenende, wünschen euch  Mimi und der Dosenöffner!

Habts fein!  

Im Dutzend billiger – 12 Tipps gegen die Sommerhitze

Hochsommer

Von des Sonnengotts Geschossen
liegen Wald und Flur versengt,
drüber, wie aus Stahl gegossen,
wolkenlose Bläue hängt.

In der glutgeborstnen Erde
stirbt das Saatkorn, durstig ächzt
am versiegten Bach die Herde,
und der Hirsch im Forste lechzt.

Kein Gesang mehr in den Zweigen!
Keine Lilie mehr am Rain! –
O wann wirst du niedersteigen,
Donnerer, wir harren dein.

Komm, o komm in Wetterschlägen!
Deine Braut vergeht vor Weh –
komm herab im goldnen Regen
zur verschmachtenden Danae!

(Emanuel Geibel)

Hochsommer im Juni!!! Fügen wir also all unseren schon hier stattgefundenen Wettereinträgen noch einen hinzu! Es ist zu heiß!!!!! Und sooooo schwül!!! Es regt sich kein Lüftchen draußen, es ist kein Regen in Sicht, und nächtens kühlt es auch kaum runter drinnen, weil man eben nicht lüften kann, es kommt kein Windhauch!

Da haben wir beide, euer Co-Autor  meine Mimi und ich, uns gedacht, wir geben unserer hochgeschätzten Leserschaft hier mal ein paar gute Tipps gegen diese Brutofen-Hitze.

  1. Wassser!!! Das ist bei heißem Wetter wohl das, was allen als erstes einfällt, Wasser, zum baden im Schwimmbad, zum kühlen der Füße, zum trinken von innen! Oder kalte Güsse!                                                                                   
  2. Eis!!! Zum schleckern, leckere Eisbecher, oder zum kühlen von Getränken in Form von Eiswürfeln!                                                                                                                  
  3. Das Meer!!! Alleine der Anblick von Meerbildern kühlt schon das Gemüt, ein Aufenthalt am Meer wäre bei solchen Temperaturen wie jetzt natürlich das größte!                                                                                                                                            
  4. Winterbilder!!! Auch der Anblick von Schnee und Eis im Winter kühlt herrlich!                                                                                                                                           
  5. Kühlakkus!!! Die sind Mimis Favorit, sie liebt die Dinger in ihrem Karton unter einem Handtuch, kann man sich reinlegen und abkühlen!                       
  6. Kühle Düfte!!! Wenn es als Kerze nach Meer oder kühlender Pfefferminze riecht, tut auch das gut!                                                                                                               
  7. Kühle Getränke!!! Ein kaltes Getränk „zischt“ richtig in der heißen Zeit, natürlich eigentlich ohne Alkohol, aber auch ein schönes, kaltes Glas Roséwein oder ein Weizenbier, ein Radler oder Faßbrause, sind was feines!                                                                                                                                               
  8. Kalte Speisen, wie Salate, sind auch sehr erwünscht in der Hitzezeit, zum Beispiel aus sonnenreifen Tomaten!                                                                                 
  9. Früchte!!! Sommerfrüchte, auf Eis, pur, einfach ein Genuß!                                  
  10. Die Farbe blau!!! Blau ist eine kühle Farbe und tut den Augen gut bei Hitze und den derzeitigen Temperaturen!                                                                                     
  11. Tiere in Eis und Schnee!!! Der Anblick ihres bevorzugten Elementes kühlt ebenfalls beim betrachten!                                                                                                      
  12. Urlaub!!! Wenn man Urlaub hat, ist schönes Wetter ja was feines und man kommt da dann wohl auch leichter mit der Hitze zurecht!                                     

    Ja, das waren sie jetzt, die 12 Tipps zur Sommerhitze, ich hoffe, es hat euch ein bissel Spaß gemacht!

Mimi möchte sich hier natürlich auch noch kurz zu Wort melden, dann geb ich die Feder mal weiter in die bewährten Co-Autor-Tatzen!

 Hi, Folks,

na, was sagt ihr, das war doch mal eine gute Idee von uns mit den 12 Tipps bei Sommerhitze, oder?! Ich finde natürlich am allerschönsten den Tipp mit den Kühlakkus, ich muß euch doch jetzt unbedingt nochmal ein Bild von mir zeigen, als ich gestern bei der Bruthitze in meinen schönen gekühlten Karton abgewandert bin, guckt mal:

Tut richtig gut! Man weiß ja bei der Hitze echt schon nicht mehr, wo man noch was kühles suchen soll, ich bin auch überall rumgewandert

auf dem Balkontischchen, in meinem Brotkasten, es ist einfach überall zu warm! Aber der Karton, der gekühlte, der ist klasse! Oder auch einfach nur die Fliesen auf Balkonien, die bleiben auch recht kühl, und manchmal, wenn der Dosenöffner die Türe offen hat, leg ich mich in die kühle Badewanne!

Apropos Badewanne, Frauchen hatte ja jetzt schon eine Menge Bilder für euch, aber ich hab natürlich auch noch welche, die passen auch zum kühlen und sind aus dem Badezimmer, die zeig ich euch jetzt mal:

Unsere Badezimmermöwe, die heißt übrigens „Meins?“, hihihi, Frauchen sagt, das ist aus dem Film „Findet Nemo“!

Wir haben noch eine Languste und einen Tintenfisch, hihihihi, von Frauchen gemalt:

 Klasse Kerlchen, oder? Der guckt so lustig! Und den hier, den finde ich auch so klasse, das ist eigentlich ein Waschbecken-Stöpsel, aber der paßt nun doch auch so schön zu allem kühlenden hier, da isser:

 Der hat es gut, der sitzt dann in kaltem Wasser! Aber da ginge ich ja eh nicht rein, brrrrr, Wasser ist für mich eben bloß zum trinken da, da hab ich jetzt auch auf Balkonien einen Krug für stehen.

Muß ich nicht immer rein laufen zum süffeln! So, Folks, ich mach jetzt noch bissel Romantik zum Schluß mit unserem schönen Lichterkettchen

ich bin im Brotkasten, aber kaum zu sehen, hihihi, hier ist besser:

Noch eine kleine Leuchte-Galerie

und dann war’s das mit dem Eintrag für den heutigen Sonntag! Mein Dosenöffner und ich, wir wünschen euch einen wunderschönen, kommt bloß alle gut über die Hitze, wir wünschen allen, die ihn nötig haben, endlich den ersehnten Regen, und ich wünsch allen meinen tierischen Kumpels hier, daß sie auch gut die Hitze überstehen, also gehabt euch alle wohl!

 Habts fein, wünschen euch mein Frauchen, Monika, und ich, die Mimi!

 

Sommer-Potpourri

Der Sommer

Der Sommer, der Sommer,
das ist die schönste Zeit:
Wir ziehen in die Wälder
und durch die Au’n und Felder
voll Lust und Fröhlichkeit.

Der Sommer, der Sommer,
der schenkt uns Freuden viel:
Wir jagen dann und springen
nach bunten Schmetterlingen
und spielen manches Spiel.

Der Sommer, der Sommer,
der schenkt uns manchen Fund:
Erdbeeren wir uns suchen
im Schatten hoher Buchen
und laben Herz und Mund.

Der Sommer, der Sommer,
der heißt uns lustig sein:
Wir winden Blumenkränze
und halten Reigentänze
beim Abendsonnenschein.

  

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Der Juni ist da, der Sommer beginnt! Obwohl er ja eigentlich gefühlt schon lange da ist, in diesem Jahr begann er schon im Mai, denn die Temperaturen erinnerten doch sehr bereits an Hochsommer! Heiß und schwül präsentierten sich die letzten Maitage, wettertechnisch begann der Juni dann mit „Waschküchen-Wetter“, grau und schwül! Gegen Abend begann es gestern tatsächlich zu regnen, nicht sehr ergiebig, aber immerhin. Und es kühlte ab, leider kriegt man das noch nicht so richtig in die Wohnung!

Der Hundertjährige Kalender lag für den Mai nicht so ganz richtig, die Hochsommertemperaturen hat er nicht vorausgesagt! Für den Juni verheißt er nun Sommerwetter bis zum 21. Juni, dem kalendarischen Beginn des Sommers, dann sollen Gewitter und Regengüsse folgen, lassen wir uns also mal überraschen. Die Natur braucht den Regen nötig!

Das war vor einigen Tagen mal ein kurzer, aber heftiger Regenguß, die Wiese unten hat schon richtig kahle Stellen!

Wir haben die Tropen-Temperaturen auf Balkonien „ausgesessen“, hihihi, zu allem zu faul und zu träge, lach, und deshalb gibt es jetzt fürs erste Juni-Wochenende hier im Blögchen halt Bilder aus dem Archiv, als Sommer-Potpourri!

Sommerblumenstrauß

paßt so herrlich wieder zu meiner „Storm-Zeit“ 

Ebenso wie Leuchtturm und Meer

             

Juni ist Rosenmonat

 (Rosenstrauch am Brunnen, Helene Stromeyer)

Schmetterlinge gaukeln wieder durch die Lüfte

Erinnerungen ans sommerliche Kindheitsparadies in Höxter werden wieder wach:

Strandwetter hat uns ja der Mai schon beschert

mal sehen, wie es der Juni damit hält!

Es ist wieder Beerenzeit, nicht nur der heimischen Erdbeeren, auch die anderen werden im Laufe des Monats dazu kommen.

 Himbeeren und Johannisbeeren, diese herrlichen roten Johannisbeeren hatte mein Großvater in seinem Garten, da durften wir Kinder naschen, fällt mir immer eine Textzeile von Reinhard Mey ein „Johannisbeer‘n im Garten funkeln rot im Sonnenlicht.“ (Reinhard Mey, aus: „Beim blättern in den Bildern meiner Kindheit“)

Es nähert sich auch die Einmachzeit so langsam wieder, das ist ein Fest auf dem Markt, ich liebe ganz besonders die Saison der Gurken mit dem dazu passenden frischen Dillkraut:

 Sieht doch richtig lecker aus, nicht wahr, mal gucken, wie die Ernte ausfällt in diesem Jahr. Könnte man dann ja mal wieder…..!

Wie die Girlande über dem Gedicht zeigt, ist auch wieder die Zeit der Mohnblumen

ich liebe sie, und freu mich immer noch an meiner kleinen „Büro-Lampe“, die meine nächtlichen Einträge hier immer so freundlich bescheint, mal selbst gemacht mit Folie und Serviettentechnik und…..Mohnblüten!

Sie hat Gesellschaft bekommen von einem kleinen Notizbüchlein, guckt mal:

 Fand ich so schön passend hier für mein „Büro“!

Ganz ohne neue Bilder möchte ich euch aber hier nun auch nicht lassen, und so hab ich allwieder mal meine Sommer-Deko im Hausflur fotografiert, die ja alle Jahre wieder neu ausfällt, büdde schön:

Dieses Jahr maritim

Sommerkränzchen hängt wieder an der Türe

über’m , wie könnte es anders sein, „rosigen“ Namensschild:

Selbstgemacht mit Window-Color! Aber schon vor Jahren, hihihi!

 

Kleine Galerie gefällig? Büdde schön!

Meine „Traum-Finca“ hängt auch wieder draußen an der Wand, da mal Urlaub machen, das wär’s!

Abends, wenn es dunkel wird, mit Timer eingestellt, leuchtet dann mein Laternchen wieder, das sieht immer so hübsch aus.

Und zum Schluß, passend zum beginnenden Sommer und mit einer Gedichtzeile von Theodor Storm, meinem Lieblingsdichter, aus dem Gedicht „Die Nachtigall“

….“Trägt in der Hand den Sommerhut und duldet still der Sonne Glut“
zeig ich euch noch was in „eigener Sache“, in etwas mehr als drei Monaten findet die Hochzeit meiner Kinder statt, und das Muttertier hat schon den passenden „Sommerhut“, guckt:

Naaa???

Mimi fand am schönsten an dem Hut den Karton, in dem er geliefert wurde, der war sofort ihr’s:

Ein Teil davon befindet sich jetzt draußen auf Balkonien, mit Handtuch und Kühlakkus präpariert gegen die Hitze, hihihi! Mimi findet es fein!

Und damit wünschen wir euch jetzt ein wunderschönes Wochenende, mit hoffentlich Regen, wo er nötig ist, und danach mit wieder schönem Juni-Wetter, und mit Mimis neuem Sommerkleidchen

sagen der Dosenöffner und Mimi jetzt tschüß und habts fein! 

Letzter Montag im Wonnemonat Mai – buntisch!

 

Mimi

Bin kein sittsam Bürgerkätzchen,
nicht im frommen Stübchen spinn ich.
Auf dem Dach, in freier Luft,
eine freie Katze bin ich.

Wenn ich sommernächtlich schwärme,
auf dem Dache, in der Kühle,
schnurrt und knurrt in mir Musik,
und ich singe was ich fühle.

Also spricht sie. Aus dem Busen
wilde Brautgesänge quellen,
und der Wohllaut lockt herbei
alle Katerjunggesellen.

Alle Katerjunggesellen,
schnurrend, knurrend, alle kommen,
mit Mimi zu musizieren,
liebelechzend, lustentglommen.

Das sind keine Virtuosen,
die entweiht jemals für Lohngunst
die Musik, sie blieben stets
die Apostel heilger Tonkunst.

Brauchen keine Instrumente,
sie sind selber Bratsch und Flöte;
eine Pauke ist ihr Bauch,
ihre Nasen sind Trompeten.

Sie erheben ihre Stimmen
zum Konzert gemeinsam jetzo;
das sind Fugen, wie von Bach
oder Guido von Arezzo.

Das sind tolle Symphonien,
wie Capricen von Beethoven
oder Berlioz, der wird
schnurrend, knurrend übertroffen.

Wunderbare Macht der Töne!
Zauberklänge sondergleichen!
Sie erschüttern selbst den Himmel,
und die Sterne dort erbleichen.

Wenn sie hört die Zauberklänge,
wenn sie hört die Wundertöne,
so verhüllt ihr Angesicht
mit dem Wolkenflor Selene.

Nur das Lästermaul, die alte
Prima-Donna Philomele
rümpft die Nase, schnupft und schmäht
Mimis Singen – kalte Seele!

Doch gleichviel! Das musizieret,
trotz dem Neide der Signora,
bis am Horizont erscheint
rosig lächelnd Fee Aurora.

(Heinrich Heine)

 Hi, Folks,

der letzte Montag im soooo wunderschönen Wonnemonat Mai, der dieses Jahr seinem Namen nun wirklich alle Ehre gemacht hat! Montag = Mimitag, also bin ich mal wieder dran mit einem Eintrag!

Und da wir neulich in einem Kommentar an unsere ehemals stillen Leser „Stubulinski“ das feine Gedicht von Herrn Heine mit mir als Protagonistin erwähnt hatten, hatte ich mal wieder so richtig Lust, es einzustellen! Es paßt ja auch so schön zu meinen obligatorischen Montagseinträgen, weil es so lustig ist!

Was ich euch zum heutigen Montag zu berichten habe? Na, wie könnte es anders sein, lach, natürlich von meinem geliebten Balkonien, mein Dosenöffner war mal wieder fotografisch unterwegs, und das möchte ich euch jetzt zeigen:

Die Glockenblumen blühen wieder

und unsere dicke Hummel, die sich alle Jahre einstellt, (natürlich ist es sicher immer wieder eine andere, aber sie kommt, immer, zuverlässig!) ist auch wieder da!

Frauchen hat noch bissel an Balkonien gewerkelt, nun hat sie auch ein schönes Plätzchen für die Vogeltränke gefunden, damit die Piepis unbeschadet von mir süffeln kommen können bei dem heißen Wetter, guckt:

Da oben komm ich nicht ran (grummel!)! Neeeiiiiin, ich laß die Flattermänner doch in Ruhe (grins!), sie haben ja bei Hitze genauso Durst wie ich!

Allen Pflänzkes von Frauchen geht es gut, sie kriegen ja auch immer ihr Wässerchen bei der Wärme, gestern hat es einmal heftig draußen geregnet, aber das Wasser ist einfach versickert und mehr kam auch nicht.

Windmühle und die Schneckis sind auch wieder da!

Der Rucola wächst und gedeiht, hat Frauchen schon eifrig von geerntet. Sie sagt, er schmeckt auch fein als „Rucola-Butter“ zum Beispiel bei Spargel! 

Sonnenplätzchen für die Kräuter, und die solarbetriebenen Lämpchen stehen auch wieder draußen!

Die Avocado-Pflanze ist herrlich wieder ausgeschlagen, freut sich mein Frauchen immer sehr drüber!

Die Sukkulenten fangen wieder an zu blühen, auch immer so eine Freude für mein Frauchen!

Sommerliche Balkonien-Impressionen:

Unser Gartenzwerg genießt auch wieder das herrliche Wetter

am Samstag hat es auf Balkonien die 30°-Marke geknackt, selbst im Schatten waren noch 29°!

 Unser Wetterschild ist wieder da! Und Frauchens Hexenbesen, lol!

Bei Frauchen ist nun auch wieder richtig Stormzeit angekommen, denn sie hat nun das neue (alte) dicke Buch in Angriff genommen, guckt:

Und das ist natürlich auch immer wieder für mich eine Freude, denn Stormzeit bei Frauchen heißt Balkonien-Zeit bei Mimi, hihihi, ich genieße es wieder in vollen Zügen!

Schattenplätzchen!

Oder Abendsonne im Brotkasten!

Schwänzchen in die Sonne, Mimi in den Schatten, lach!

Mit Leuchteschmetterling ohne Leuchten, weil mit Sonne, hihihi!

Das sieht abends so herrlich aus, bei der schönen Sonne sind die netten Schmetterlinge so richtig voll aufgeladen und leuchten wunderschön!

 Romantisch!

Frauchen möchte euch noch was feines zeigen, sie hat nämlich so ein wunderschönes Bild vom Björn zum Muttertag bekommen, weil sie doch so gerne Pflänzkes hat, guckt mal:

(© Björn Zimmermann)

Schön, nicht? Von Balkonien von den Kindern, Frauchen hat sich sehr gefreut!

Und damit entlassen wir,  euer Co-Autor, Mimi, und Frauchen euch in einen schönen neuen Montag, kommt gut wieder in die neue Woche, die ja wieder einen Feiertag hat, freu, freu!

Habts fein! 

Quer durch den Garten – ein Pfingst-Menü

  

Veni Sancte Spiritus

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
sende deines Lichtes Strahl!

Vater aller Armen du,
aller Herzen Licht und Ruh’,
komm mit deiner Gaben Zahl!

Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
komm, du süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh’,
in der Glut hauch Kühlung zu,
tröste den, der trostlos weint.

O du Licht der Seligkeit,
mach dir unser Herz bereit,
dring in unsre Seelen ein!

Ohne Dein lebendig Wehn
nichts im Menschen kann bestehn,
nichts ohn’ Fehl und Makel sein.

Wasche, was beflecket ist,
heile, was verwundet ist,
tränke, was da dürre steht.

Beuge, was verhärtet ist,
wärme, was erkaltet ist,
lenke, was da irregeht.

Heil’ger Geist, wir bitten dich,
gib uns allen gnädiglich
deiner Gaben Siebenzahl.

Spende uns der Tugend Lohn,
lass uns stehn an deinem Thron,
uns erfreun im Himmelssaal.

(Stephanus Langton Cantuarensis ,1165 – 1228, aus dem lateinischen übersetzt von  Heinrich Bone)

„Veni Sancte Spiritus“, komm, Heiliger Geist, so fang ich heute meinen Pfingsteintrag an. Denn der Heilige Geist, die Erleuchtung, die ist in unseren Tagen wieder so nötig. Für alle, die die Geschicke unserer Zeit verantworten und lenken genauso wie für’s einfache „Fußvolk“ wäre der Geist aus den Zeilen des eingestellen Hymnus eine echte Bereicherung! Fangen wir mal wieder einfach im kleinen damit an, vielleicht zieht es Kreise und teilt sich weiter wie weiland die feurigen Zungen des Heiligen Geistes!

Pfingsten im Mai, Zeit der Erneuerung und des Neuanfangs, in der Natur und im Herzen! Und aus der Natur zeig ich euch jetzt Bilder, die ich am gestrigen Samstag beim Besuch auf dem Friedhof unserer Grafschaft gemacht habe, gerade dort zeigt die Natur so herrlich neues Leben!

 Zum Beispiel diesen Baum, das ist der Baum am Grab meines Vaters, der kleine Korkenzieherweidenstrauß, den ich dort mal stehen hatte vor Jahren ist zu so einem prächtigen Baum geworden!

Ich bin immer wieder ganz überwältigt davon! Und der Rhododendron blüht in den herrlichsten Farben

Auf dem Grab meines Vaters blüht seine Rose

er liebte diese Farbe sehr, und sie duftet so herrlich, ganz zart zitronig, schade, daß man das hier nicht riechen kann.

Reges Leben herrscht in den Blüten, die Bienen, Hummeln und andere fliegenden Nektarsammler schwirren, was das Zeug hält!

Mein geliebter Ilex schmückt sich mit zarten neuen Blättchen

Alles blüht in verschwenderischer Fülle!

Von den Gräbern meiner Eltern aus bin ich dann bei herrlichstem Wetter noch zum See runtergebummelt, der auf dem Friedhof angelegt ist, ein herrliches Fleckchen zum Seele baumeln lassen. Unterwegs begegnete mir er hier:

Am See:

Ihr wißt ja, Bild anklicken, dann könnt ihr weiter jedes Bild in groß gucken.

Die ersten Wasserbewohner:

Sie war neugierig und kam auf mich zu geschwommen.

Hallo!

 

Und dann sah ich von weitem das:

Das sind doch Küken???

Jawoll! Langsam hab ich mich ran gepirscht, aber die Eltern waren nicht sonderlich nervös, sie kennen Menschen, und an diesem friedlichen Ort brauchen sie sich nicht vor ihnen zu fürchten, und so könnt ihr jetzt meine Galerie genießen, viel Spaß!

Auf dieses Bild bin ich ein bissel stolz, es kam ein Rabenvogel geflogen, das ging aber nun mal gar nicht:

Alarm!!!

Hihihihi, die Fotogräfin wirft ihren Schatten!

Da kann man aber gut erkennen, wie dicht sie teilweise an mir vorbei passierten, ich wurde zwar im Auge behalten, aber gestört hab ich wohl nicht wirklich!

Langsam Abendstimmung am See, das ist wirklich so ein herrlich friedlicher Ort.

Das ist eine kleine Insel mitten im See, überwachsen und völlig eingenommen von diesem herrlichen Baum, im Innern ganz viel Schutz für brütende Wasservögel, auch ein Reiher hat hier seinen Brutplatz, aber ihn hab ich dieses Mal nicht zu sehen bekommen.

Langsam machte ich mich auf den Rückweg zum Ausgang, unterwegs hab ich noch Butterblümkes für meine Mama gefunden, aber stehen gelassen, sie sieht sie ja überall, wo sie blühen!

Wegbegleiter:

Und kurz vor dem Ausgang beglückte mich dann meine Lieblingsblume, eine Rose!

Und er hier:

Abendbrotzeit, hihihi!

Über die Kanalschleuse bin ich dann langsam nach Hause gebummelt!

Das war nun mein Pfingstmenü für euch, mit einem schönen Zitat zum Pfingstfest

„Pfingsten! Ein Wort, das seinen Zauber auf das menschliche Gemüt üben wird, so lange noch ein Baum blüht, eine Lerche schmetternd in die Lüfte steigt und ein klarer Frühlingsmorgen über uns lacht. Ein Wort, dessen Klang selbst unter der härtesten Eiskruste des Egoismus, unter dem Schnee des Alters und in dem Herzen, das in Leid und Kummer erstarrt ist, noch ein Echo von Lenzeslust erwecken kann.“

(Eugenie Marlitt,  Pseudonym für Henriette Friederike Christiane Eugenie John, deutsche Schriftstellerin)

entlasse ich euch in selbiges, euer Co-Autor,  meine Mimi, und ich wünschen euch ein wunderschönes, frohes und gesegnetes Pfingstfest!

senden wir euch! Habts fein! 

 

 

Kunterbuntes zum Muttertag

An die Mutter

O du, die mir die Liebste war,
du schläfst nun schon so manches Jahr.
So manches Jahr, da ich allein,
du gutes Herz, gedenk ich dein.
Gedenk ich dein, von Nacht umhüllt,
so tritt zu mir dein treues Bild.
Dein treues Bild, was ich auch tu,
es winkt mir ab, es winkt mir zu.
Und scheint mein Wort dir gar zu kühn,
nicht gut mein Tun,
du hast mir einst so oft verziehn,
verzeih auch nun.

(Wilhelm Busch)

 

wünschen wir beide, euer Co-Autor  Mimi  und ich (passend zum Muttertag ein blumenpflückendes Kinderbild, hihihi!) allen Müttern von ganzem Herzen, natürlich auch, wie es in diesem Blögchen immer schon so üblich war, auch allen Müttern lieber Haustiere! Habt alle einen ganz feinen Muttertag!

Meinereiner hat zum heutigen Tage mal wieder in meinem reichhaltigen Fundus gekramt, Erinnerungen an Muttertage, als Tochter  mit meiner Mama, als Mutter  mit meinem kleinen Sohn!

Blumen mußten notwendig zum Muttertag gepflückt werden, bei mir waren es immer Butterblumen, die die Mama zu ihrem Ehrentag bekam, selbst gepflückt, ich fand als Kind, das seien die schönsten Blumen zum Muttertag!

( Ranunculus acris from Wayside and woodland blossoms, 1895)

Und der Mama wurden liebevoll selbst gestaltete Karten und Briefe geschrieben, solche zum Beispiel:

 Diesen Muttertagsbrief von mir hab ich mal draußen fotografiert, mit Glockenblümchen eingerahmt!

 Und so ist er wohl am besten zu lesen!

Liebe Mama, einen lieben Muttertagsgruß an dich in heaven mit deinen Lieblingsblumen!

Ich hab meinen „Mama-Brief“ noch mal ein bissel schön in Szene gesetzt, ich mag doch Rosen so sehr gerne, und ich hatte noch einen schönen Strauß, der dazu paßte!

Dann folgen die Erinnerungen an die eigenen Muttertage, wie schön waren doch da auch vor allem die selbstgemachten Geschenke, ich hätte nun noch was von Björn, aus den Kindergartentagen:

Ein Herz mit Schmetterling für Mama!

Und eine Lokomotive:

Auch die hübschen Bilderrähmchen wurden unter Anleitung von den Kindern selbst gegossen und bemalt, ihr könnt euch sicher alle vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. Und klar, daß sie heute noch hängen, nicht wahr? Am Küchenfenster, freu ich mich immer beim gucken!

In einem Jahr wurde ein immerwährender Kalender kreiert, ihr kennt ja mein Sammlergen, bei mir kommt nix weg, den gibt es natürlich auch noch, hier isser:

Die Kalenderblätter als Galerie, anklicken, groß gucken, hihihi!

Den süßen kleinen Marienkäfer vom Mai zeig ich euch nochmal in groß, das waren Wachstropfen, guckt:

Ich find ihn so niedlich!

Natürlich meldet sich auch noch euer Co-Autor zum Muttertag hier zu Wort, schließlich ist es ja auch der Muttertag aller Tiermütter und aller Mütter für Tiere!

 Hi, Folks und alle lieben Mütter, wie meine Mama sie ja schon oben beschrieben hatte! Hab doch auch noch was feines für euch zum Muttertag, denn hier bei uns gibt es so ein liebes Katzenmütterchen, da hab ich mein Frauchen gebeten, mal Bilder davon für euch alle zu machen, und die zeig ich euch jetzt:

Da isses, mit ihrem Kleinen mitten im Grün, wenn so viele Menschen zugucken, ist sie bissel besorgt erst um ihr Kleines.

Ist das nicht ein süßes Katzenkind?

So, jetzt zeigt sie es euch mal richtig! Sie hat gemerkt, daß ihr alle ganz lieb seid!

Sie hat auch mein schönes Schattenplätzchen auf Balkonien ausprobiert mit ihrem Schatz

und ist dann mal auf meinem Kratzbaum gewesen, da gefiel es ihr auch so gut, und Frauchen konnte ihren kleinen Schatz mal richtig fotografieren, sie durfte, hihihi!

Niedlich, nicht wahr?

Die Pfötchen!!!

So, das war nun mein Beitrag zum heutigen Muttertag, habt alle einen ganz feinen und laßt euch fein verwöhnen, mach ich mit meinem Mama-Frauchen heute auch!

Tschüssi, eure Mimi! 

So, das war nun euer Co-Autor, dann kommen wir mal langsam zum Ende diesen Eintrags, gemäß dem Titel „Kunterbuntes zum Muttertag“ hätten wir da noch ein buntes Huhn, hihihi,

die neueste Errungenschaft in Sachen Kräuter auf Balkonien, ein Salbei

 der duftet auch so fein!

Von den Kindern hab ich gestern noch Bilder bekommen, die sich herrlich für den Muttertag eignen, falls ihr einen Muttertagsspaziergang machen wollt, so schön ist das bei den Kindern in ihrem „Garten“, hihihi, der Köln-Mülheimer Stadtpark direkt vor ihrer Haustüre:

Schön, nicht, und feine Bewohner hat er auch, guckt:

Sie schnattert alles Liebe zum Muttertag!

Und ich hätte da auch noch was für euch von meinem Meisen-Mütterchen, welches mit ihrem Partner direkt unterm Dach am Küchenfenster wieder ihre Jungen groß zieht und eifrig hin und her fliegt, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen, leider gelingt mir da kein Bild, und Nesteinsicht ist auch keiner da, wenn ihr die Bilder seht, wißt ihr warum, da ist fotografisch kein rankommen möglich, ich hab die Stelle des Nestes mal mit einem roten Pfeil markiert, das ganze ist gezoomt vom Schlafzimmerfenster aus!

Ich hoffe, sie kriegt ihre Kleinen wieder wie in den Vorjahren groß, wenn ich ganz viel Glück habe, erwische ich diese vielleicht, wenn sie flügge werden, schaun wir mal!

Und damit wünschen wir euch allen einen wunderschönen Muttertag  habts fein, laßt euch verwöhnen  genießt den Tag!!!

 

Allen anderen wünschen wir beide,  Mimi und ich, einen ganz wunderschönen Sonntag!

Habts fein! 

 

 

Grüne Oase Balkonien zum Vatertag

Vom Vater hab ich die Statur,
des Lebens ernstes Führen,
vom Mütterchen die Frohnatur
und Lust zu fabulieren.

Urahnherr war der Schönsten hold,
das spukt so hin und wieder;
Urahnfrau liebte Schmuck und Gold,
das zuckt wohl durch die Glieder.

Sind nun die Elemente nicht
aus dem Komplex zu trennen,
was ist dann an dem ganzen Wicht
original zu nennen?

(Johann Wolfgang von Goethe)

Nach all dem ganzen nervenaufreibenden Gedöns mit der DSGVO gibt es heute zum Himmelfahrts- oder Vatertag einfach mal ein paar neue Bilder von Balkonien, aufgenommen in den herrlichen zurückliegenden Frühlings/Sommertagen. Für’s Gemüt, für die Seele, zum entspannen!

Neue Kräuter sind eingezogen, links ein Thymian, hinter dem Obstgartenschild wächst Rucola.

Thymian

Rucola

Da hab ich schon lecker von geerntet!

Basilikum, beim Discounter für Pesto gekauft, guckt mal, er wächst munter weiter:

Oregano

Mein Glockenblümchen beginnt zu blühen

Freu, freu!

Die kleine Birke ist auch wieder ausgeschlagen in diesem Jahr, da freu ich mich auch immer so drüber.

Die selbstleuchtenden Laternchen sind wieder auf Balkonien eingezogen

Ich hatte mal davon berichtet, daß ich auf Balkonien ein kleines Insektenhotel einrichten wollte, es hängt, und ich hab schon das erste Wildbienchen beim besuchen beobachtet!

Und da isses auch wieder, unser Balkonien-Verkehrsschild!

Die feine Leuchtkette mit den Schmetterlingen hab ich heuer mal bei der Forsythie befestigt

 da kommt später noch was, denn das Aufladeteil (es ist eine Solarlichterkette!) wurde sofort in Betrieb genommen.

Laßt euch also noch überraschen!

Für meine Vogeltränke muß ich noch ein schönes Plätzchen suchen, bzw. gucken, wie ich sie auf dem Regal oben befestigen kann.

Und wißt ihr, wer wieder da ist? Guckt:

 Mein Erdbeer-Elfchen!

Es ist doch auch von hinten so süß! Erdbeeren für den kleinen Schatz stehen auch schon parat:

Hihihi, Deko-Erdbeeren!

Und im Wohnzimmer blühen die Pfingstrosen

nicht narren lassen, sie sind nicht echt, sehen aber wunderhübsch aus und verblühen nicht, die echten sollen lieber draußen blühen, da hat man länger was davon.

Keinen Eintrag von Balkonien ohne euren Co-Autor, meine Mimi, büddeschön, Mimi, die Tastatur gehört dir!

 Hi, Folks,

da hat mein Dosenöffner aber sowas von Recht, nix über Balkonien ohne mich! Und nix, aber auch gar nix über die DSGVO, die mein Frauchen und euch alle so nervt, hier wird heute entspannt und genossen!!!

Waren das nicht herrliche Frühlings/Sommertage??? Ich bin nur noch zum Fressen rein, es war sooooo schön, und guckt, was Frauchen wieder hat:

Storm-Zeit, das dicke neue-alte Buch, mußte ich gleich mal gucken!

Eigentlich hatte sich Frauchen den Leseplatz im Liegestuhl schon reserviert, aber natürlich mal wieder nicht die Rechnung mit mir gemacht, hihihi, ich bin passionierter Liegestuhlklauer, vor allem, wenn sie mit Handtüchern reserviert werden, geht ja mal gar nicht!

Ja, sehr gemütlich, also meiner! Meiner, Frauchen!!!!!! Lies es mir von meinem süßen Schnäuzchen ab!

Genau, setz dich doch auf die Bank hinter mir, das hier ist jetzt mir! Hej, ich sagte setz dich auf die Bank, nicht spiel hier schon wieder Mamarazzi und knips mich von hinten, menno!

Ehrlich, keine Ruhe kriegt man hier vor der lästigen Presse! Jaja, nu mach schon weiter, aber stell dann die Bilderkes hier als Galerie rein, sonst scrollen sich unsere Leser ja dumm und dämlich, hihihihi!

So, da habt ihr mich zum gucken! Anklicken, groß sehen können, lach!

Später zog sich dann gestern der Himmel bissel zu,

aber für den Höhepunkt hat das Licht wohl doch noch gereicht über Tag, denn nun kommt er, unsere Lichterkette, sie leuchtet wieder, hat sich aufgeladen, also

tadaaaaaaa!!!

 Naaaa? Isses schön? Schmetterlings-Glühwürmchen, hihihi!

Und mit mir:

Nur noch zu ahnen! Jetzt kommen die Schmetterlinge nochmal in nah

und ich in meinem schicken neuen Erdbeerkleidchen nochmal in groß

 und damit wünschen wir zwei beide hier all unseren lieben Lesern einen wunderschönen Himmelfahrts/Vatertag, auch wenn das Wetter wohl nicht mehr so schön ist wie vorher, allen Vätern hier unter unseren Lesern herzlichen Glückwunsch zum Vatertag, bleibt oder werdet alle gesund und genießt den Feiertag!

Habts fein! Wünschen euch  Mimi und Monika.

 

Wer schreibt, der bleibt…..von Hieroglyphen bis Datenschutz

Zorn

Beschüttet mich mit eurem Haß und Spotte
und scheltet und verdammt: Ich trag‘ es gern;
doch meiner Seele Heiligtum und ihrem Gotte,
unfreundliche Bedränger, bleibet fern!

Ja, raubt sie mir, des Lebens schönste Stunden,
zerstört, was ihr nicht kennt: Ein heißes Glück;
jedoch vor dem, was ich so wahr empfunden,
verstummt und weicht gesenkten Blicks zurück!

Ich will sie freudig tragen, all die Schrecken,
die mir gescheh’n nach eures Willen Lauf,
doch wagt ihr’s, lästernd meinen Zorn zu wecken:
Erbebt! Denn mit ihm steht die Rache auf!

(Therese Dahn,  geb. Therese von Droste-Hülshoff,  Nichte der Annette von Droste-Hülshoff)

„Wer schreibt, der bleibt“ pflegte schon mein alter Lieblingslehrer in meinen Schuljahren zu sagen, wenn wir uns wieder einmal seufzend an einen geforderten Aufsatz setzten oder mal wieder ein ellenlanges Gedicht abschreiben sollten. „Wer schreibt, der bleibt“, entweder mit seinen Gedanken und dem aufgeschriebenen im Gedächtnis seiner Nachwelt, oder etwas auf- oder abgeschriebenes bleibt im eigenen Gedächtnis.

Schon immer wollten die Menschen etwas von sich hinterlassen, nicht nur ihre Nachkommenschaft, nein, etwas aus dem eigenen gelebten Leben, von Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen, vielleicht, damit von einem selbst etwas ganz eigenes bleibt, vielleicht auch, um der Nachwelt einen Einblick in die Zeit zu geben, in der man lebte.

Schon in den Höhlen der Steinzeitmenschen existierten Höhlenmalereien, die allererste Form des Schreibens, Überlieferungen für die Nachkommen.

( Reproduction of a bison of the cave of Altamira, Urheber Rameessos, Bild vom Urheber als gemeinfrei freigegeben)

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlenmalerei

Solche Höhlenmalereien erstrecken sich mitunter bis zu 500 m breit über die Höhlenwände.

Im Laufe der Erdgeschichte entwickelte sich diese Erinnerungskultur, die Entwicklung der Schrift begann. Hochkulturen wie die Ägypter und Sumerer entwickelten erste Schriftsysteme aus Zeichen und bildhaften Symbolen und erfanden so den Vorläufer unseres heutigen Alphabets. Um etwa 3000 vor Christus entstanden in Ägypten die Hieroglyphen.

(Zeichnung nach einem Wandrelief aus dem Felsengrab des Renni (EK7) in el-Kab, Ägypten, Paris 1809, Francois Jomard)

Hieroglyphenschrift (von altgriechisch ἱερός hierós, deutsch ‚heilig‘ sowie γλυφή glyphē ‚Eingegrabenes, Gravüre‘) ist eine unspezifische Bezeichnung für Schriften, welche sich im Wesentlichen aus Zeichen in Form von schematischen Bildern (Piktogrammen) zusammensetzen.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptische_Hieroglyphen

Schon an ein Alphabet angelehnt sind die alten Schriftzeichen der Germanen, die Runen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Runen

2000 Jahre später erfinden die Ägypter ein weiteres Medium, um wichtige Ereignisse festzuhalten: Papyrus. Ein aus der Schilfpflanze hergestelltes Material zum beschreiben. Das eigentliche Papier, wie wir es heute kennen, wurde 200 Jahre vor Christus in China erfunden, Kontakt zu diesem Medium gab es in Europa erst im 12. Jahrhundert. Von da an verbreiteten sich die Bücher, handgeschrieben natürlich.

1450 erfolgt dann der Durchbruch in Deutschland mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg. Ab dem 19. Jahrhundert ist gedrucktes Wissen für jedermann zugänglich.

Auch bildlich kann jetzt archiviert werden.

Aber die Entwicklung der Erinnerungskultur schreitet weiter fort, um 1840 wird in Frankreich die Fotografie erfunden. Der Anfang neuer Medien. Schwarz-weiß und aufwendig, aber ein Meilenstein.

 (Meine Urgroßeltern väterlicherseits)

Und bewegte Bilder lassen dann nicht all zu lange auf sich warten, 20 Jahre später wird der Mikrofilm erfunden. Übrigens eine der sichersten Möglichkeit der Datenspeicherung bis heute, Haltbarkeit von Film und Foto in schwarz-weiß bis zu 700 Jahren, in farbig nur bis zu 150 Jahre.

Aber nicht nur visiuell werden Wege gesucht, wichtige Kulturgüter für immer zu speichern, auch akustisch ist es bald möglich, Lieder und Texte den nächsten Generationen weiter zu geben. Analoge Tonträger wie die Schellack-Platte machen den Anfang, die Entwicklung geht dann über die Vinyl-Langspielplatte bis zur heutigen Technik der Speicherung von Tonaufnahmen.

Mit der Entwicklung über die ersten Schriftzeichen bis zu gedruckten Text- und Bilddateien verbreiten sich natürlich auch Nachrichten aus allen Ecken und Enden der Erde immer weiter und schneller. Mit einem Medium, das für eine solche Datenübertragung entwickelt wurde, habe ich selbst noch zu tun gehabt in meiner damaligen Bauernhofarbeitsstelle, nämlich mit dem Telex oder auch Fernschreiber genannt

https://de.wikipedia.org/wiki/Telex

Die Texte, die man dort mit einer Schreibmaschinentastatur eingab, konnten auf einem mitlaufenden Lochstreifen gespeichert werden, 

(Typendruck-Schnelltelegraph von Siemens & Halske : Lochstreifen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Lochstreifen

mit diesen Lochstreifen haben wir uns immer einen Spaß gemacht, es war nämlich möglich, mittels der Schreibtaste „klein-x“ Bilder zu „malen“, haben wir dann gemacht, auf den Lochstreifen gespeichert, den Lochstreifen eingelegt, irgendwen angewählt zum Daten übertragen und dann den Lochstreifen durchlaufen lassen, natürlich ohne „Kennung“, also ohne die eigene Identifizierung des Absenders! Aber wehe, die Gegenseite schaltete sich beim senden ein, dann mußte man schnell sein und sofort ausschalten, weil ansonsten die entsprechende Kennung hätte angefordert werden können vom „Beschenkten“ dieses Machwerks, hihihihi!

Und damit sind wir bei der Datenspeicherung angekommen, im digitalen Zeitalter wird elektronisch archiviert. Diese große Wende der Datenspeicherung leitete die Erfindung des Computers ein, 1941 in Deutschland. Was früher viel Platz in Bibliotheken und Archiven beanspruchte, läßt sich jetzt auf engstem Raum speichern. Die Datenmengen steigen entsprechend an.

https://de.wikipedia.org/wiki/Computer

Und damit bin ich da, wo ich mit diesem Eintrag eigentlich hin wollte: Allwieder einmal beim bald in Kraft tretenden neuen Datenschutzgesetz!

Eins vorab: Ich bin für Datenschutz, ich bin für Urheberrechtsgesetz und für das Recht am eigenen Bild. Aber nicht in der Form, in dem dieses neue Datenschutzgesetz nun selbst dem kleinsten Feld-, Wald- und Wiesenblogger und dem kleinsten Unternehmen, das sich in der alles verschlingenden Groß- und Größtkonzernwelt eh kaum behaupten kann, droht! Dessen unausgereifte und mit der heißen Nadel gestrickten Vorschiften und Regeln für alles und jeden nur noch nach jahrelangem Jurastudium wirklich rechtssicher (und selbst dann nicht, wie Juristen ja heute schon zugeben!) überhaupt umgesetzt werden können. Aus diesem Grund habe ich heute diesen kleinen Exkurs in die Welt der Datenentwicklung praktisch von der Steinzeit bis heute entwickelt: Denn wenn schon unsere Vorfahren ein solches Gesetz hätten umsetzen müssen, gäbe es heute keinen Einblick in das Leben und Wirken der uns vorausgegangenen Epochen, keine Bilder, keine Bücher, kein World Wide Web, denn alles was uns da von Anbeginn an übermittelt worden ist, waren „persönliche Daten“. Ich bitte, mich nicht falsch zu verstehen, dem Mißbrauch von Daten und dem verhökern derselben nach dem Maßstab von, um nur mal einen zu nennen, Mr. M.Z. aus den USA und anderen ähnlich gestrickten Abzockern gilt es auf jeden Fall, einen Riegel vorzuschieben!!! Aber wie man das nun dadurch erreicht, in dem in jedem von mir oben erwähnten Privat-Blog jedwede Verlinkung, jeder Kommentar, jede Kommentarfunktion, jedes Erkennungsbildchen für die Kommentare untersagt wird und entsprechendes aus der Vergangenheit zu löschen ist, das erschließt sich mir beim allerbesten Willen nicht. Und es in diesem Zusammenhang nicht einmal rechtlich und gesetzlich abgesichert zu schaffen, eine eindeutige Formulierung für einen privaten Blog zu schaffen, ist ein Armutszeugnis sondergleichen und wirft ein treffendes Licht auf die Verursacher dieses „Machwerks“! Vom grünen Tisch beschlossen und abgesegnet, meilenweit an der Realität und der Entwicklung in der heutigen Medienlandschaft vorbei, noch weiter entfernt von den vielen kleinen Netzwerken und der privaten Bloggerlandschaft, die hier und anderswo von jedem einzelnen mit Herzblut, Freude und Leidenschaft aufgebaut worden ist. Und die jetzt einer Horde von Abmahn“Anwälten, Trollen und sonstigen mißgünstigen Leuten ausgeliefert ist, wenn sie hier wie gewohnt weiter machen wollen.

Und für alle, die nun wieder lautstark nach dem Schutz vor der eigenen Dummheit nach gerade diesem Datenschutzgesetz und möglichst sogar noch mehr davon rufen:

Es gibt nur einen einzigen 100%-igen Datenschutz: Netz abschalten! Stecker ziehen! 

Denn auch mit diesem Datenschutzgesetz werden die ewigen Datenkraken weiterhin ihre Geschäfte machen, denn sie kennen dank ihrer Anwaltslobby die Lücken, auch mit diesem neuen Gesetz werden weiterhin für alle möglichen und unmöglichen Zwecke unserer Daten abgegraben, die Dummen sind auch hier, wie so oft und wo auch immer, die Kleinen! Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder?!

Viel wird es nicht bringen, weil es Perlen vor die Säue sind, aber vielleicht mal was für ins Stammbuch der „Väter“ dieses Gesetzes: Tradition (und in weitestem Sinne halt Datenübertragung) ist das weitergeben der Flamme und nicht das bewahren der Asche!

Also pustet mal die Asche raus!!!

So, nach all den Wochen unsäglicher Beschäftigung mit diesem Datenschutzgesetz mußte das nun einfach mal raus und gesagt werden, ich wäre sonst irgendwann geplatzt!!!

Was euer Co-Autor, meine Mimi, dazu meint?  Hi, Folks, tja, wir Katzen geben unser Wissen, unsere Erfahrungen und Gefühle an unsere Nachkommen mit unseren Genen und unseren Instinkten weiter, und da lassen wir uns auch von keiner Datenschutzverordnung reinfummeln! Vielleicht sind wir und unsere anderen tierischen Mitgeschöpfe doch bissel klüger als die „Krone der Schöpfung“, zu der sich der Mensch selbst ernannt hat, hihihihi! Denkt mal drüber nach!

Wen von euch es interessiert: Es gibt über die Schiene der Fotografie mittlerweile eine Petition gegen die neue Datenschutzverordnung

https://www.change.org/p/european-parliament-die-datenschutz-grundverordnung-dsgvo-darf-so-nicht-in-kraft-treten

lest sie euch gründlich durch und entscheidet selbst.

Und damit wünschen wir euch trotz alledem einen wunderschönen Montag und einen guten Start in die neue Woche, ganz datenschutzkonform betten wir hier noch ein Video ein, natürlich von Reinhard Mey, denn so „dröge“ und unlustig soll der Montag hier doch nicht sein:

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/klagelied-eines-sentimentalen-programmierers

Habts fein! Und genießt den Mai!