St. Martin – wir leuchten und teilen!

Sankt Martin

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an:
„Oh helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim braven Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich müd zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Er trägt des Mantels Stück als Kleid,
sein Antlitz strahlet Lieblichkeit.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin sieht ihn staunend an,
der Herr zeigt ihm die Wege an.
Er fährt in seine Kirch’ ihn ein
und Martin will sein Jünger sein.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin wurde Priester gar
und dient fromm an dem Altar.
Das ziert ihn wohl bis an das Grab,
zuletzt trug er den Bischofstab.

 

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an.
O bitt für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit.

(Volkslied)

Ich geh mit meiner Laterne

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr!
rabimmel- rabammel-rabum

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
rabimmel- rabammel-rabum

   

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten,
leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
rabimmel- rabammel-rabum

(Volkslied)

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
brenne auf mein Licht,
brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
sperrt ihn ein, den Wind,
sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir zu Hause sind.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne,
bleibe hell, mein Licht,
bleibe hell, mein Licht,
sonst strahlt meine liebe Laterne nicht.

(Text und Melodie: trad. aus Norddeutschland)

Laternenlied

Abends, wenn es dunkel wird,
und die Fledermaus schon schwirrt,
gehn wir mit Laternen aus
in den Garten hinterm Haus,
und im Auf- und Niederwallen
lassen wir das Lied erschallen:
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.

 

Wie so lieblich aus dem Grün
fern und nah die Lichter glühn,
schimmern auf den hellen Steig,
spiegeln sich im schwarzen Teich;
rosig aus dem Dunkel leuchtet
manche Blume tau befeuchtet.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

Plötzlich aus dem Wolkentor
kommt der gute Mond hervor,
wandelt seine Himmelsbahn
als ein Hauptlaternenmann,
leuchtet bei dem Sterngefunkel
lieblich aus dem blauen Dunkel.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

Ei nun gehen wir nach Haus,
blasen die Laternen aus,
lassen Mond und Sternelein
leuchten in der Nacht allein,
bis die Sonne wird erwachen,
alle Lampen auszumachen.
Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne!

(Heinrich Seidel)

Zum 6. Mal feiern wir nun hier im Blögchen den Martinstag, da gibt es nicht mehr viel neues zu finden, haben wir beide, euer aller Co-Autor Mimi  und ich uns gedacht, wir stimmen euch erst einmal mit den bekanntesten Martinsliedern aufs Fest ein. Und weil pünktlich zum heutigen Martinstag der Martinssommer zu Ende gegangen ist und sich der November in typischer Weise grau, trüb, windig und sogar mit bissel Regen präsentierte, die Laternchen zu St. Martin aber trotzdem leuchten und der Tag des Heiligen Martin fest mit dem teilen verbunden ist, teilen wir mit euch jetzt alte und neue Martinsbilder.

 Ein ganz altes Bild, von St. Martin 2013, alle meine gesammelten Laternchen aus meinen und Björns Kindertagen aufgereiht am Wäscheständer, ehemals mein erstes Handy-Panoramabild, zudem sehr dunkel, das hat mir dann BrigitteE damals aufgehellt, hab ich mich so gefreut. Wie lang das her ist!

Schöne alte Bilder vom Laternelaufen hatten wir hier im Blögchen schon, zeigen wir jetzt nochmal und wir haben sogar noch neue gefunden:

(Laternenkinder, Peter Schwingen, 1837)

(Martinsabend, Eduard Geselschap, 1870)

(Sankt-Martins-Zug vor dem Düsseldorfer Rathaus, Heinrich Hermanns, 1905)

(Postkarte, datiert 10.11.1913. Titel: „Grüße vom Martinstag in Erfurt“)

(Ernst Oppler, Abend an der Ostsee)

Leuchtend geht es weiter, noch einmal meine gesammelten Laternchen, mit denen wir im letzten Jahr hier oben in unserem Eulennest einen Martinszug veranstaltet haben, Mimi und ich.

Unsere Grafschaft leuchtet auch so herrlich, dieser Herbst ist so intensiv von seinen Farben her, ich schrieb es neulich schon, das kommt schon fast an Indian-Summer ran! Da mußte ich natürlich doch wieder mit der Kamera gucken, daß ich dieses Leuchten für euch festhalten kann, los geht’s:

Die Grafschaft in der Dämmerung:

Am Samstag hab ich es dann mal am Tag fotografiert:

Goldtaler an der Birke vorm Haus!

Es gibt auch noch grüne Blätter!

Ist das nicht wunderschön? Ich liebe unser Eulennest, hihihi!

Und Burg Lirich thront über all der ganzen Herrlichkeit!

 Das ist mein Lieblingsherbstbaum, eine schlanke Birke, mit ihrem Goldschmuck direkt neben der dunklen Tanne, und der schwarz-weiße Stamm ist so ein schöner Kontrast.

Und all dieses herrliche herbstliche Leuchten, das wollten wir nun hier zum Martinstag mit euch teilen, um euch eine Freude zu machen, denn mit dem Teilen ist der Martinstag ja so fest verbunden, der Heilige Martin teilte seinen Mantel mit dem Bettler und rettete ihn vor dem erfrieren, und wir können heutzutage außer materiellen Gütern, mit denen wir alle noch reich gesegnet sind, auch Freude, Zeit und Aufmerksamkeit teilen, damit niemand in der Seele erfrieren muß.

Hab ich noch was vergessen, Mimi?

 Hi, Folks, na klar, hat der Dosenöffner noch was vergessen, was wir zum Martinstag noch mit euch teilen können, denn er fällt doch heuer auf einen Sonntag, na, Frauchen, und was darf da dann notwendig nicht fehlen? Mööönsch, der Stutenkerl, der Martinsbrezel und das leckere Gebäck zum Kaffee, Tee oder Kakao! Dann hol ich das jetzt mal nach hier, also büddeschön

  

 bedient euch  und laßt es euch schmecken! Wir, eure Tiere,  hätten natürlich auch gerne was ab! Ist ja schließlich Martinstag, teilen, hihihihi!

Ja, da hat Mimi mal wieder gut aufgepaßt beim Eintrag hier, die Leckereien zum heutigen Martinstag hätt ich wirklich fast vergessen. Und nun sind wir am Ende unseres Eintrags angelangt und wünschen euch allen einen wunderschönen Martinstag und Sonntag! Bleibt oder werdet alle gesund!

Habts fein! 

 

Advertisements

Zwischen Kerzenglanz und Sommerfeeling – der November 2018

  

Herbst

Eine trübe, kaltfeuchte Wagenspur:
Das ist herbstliche Natur.
Sie hat geleuchtet, geduftet, und trug
ihre Früchte. – Nun, ausgeglichen,
hat sie vom Kämpfen und Wachsen genug. –
Scheint’s nicht, als wäre alles Betrug
gewesen, was ihr entwichen?!

Das Händesinken in den Schoß,
das Zweifeln am eignen, an allem Groß,
das Unbunte und Leise,
das ist so schön, dass es wiederjung
beginnen kann, wenn Erinnerung
es nicht klein machte, sondern weise.

Ein Nebel blaut über das Blätterbraun,
Das zwischen den Bäumen den Boden bedeckt.

Wenn ihr euren Herbst entdeckt:
Dann seid darüber nicht traurig, ihr Fraun.

(Joachim Ringelnatz)

Wieder einmal ein Wettereintrag! Denn der von mir so ungeliebte November macht nicht, was er eigentlich soll und seinem „guten“ Ruf schuldig ist: Er ist nicht naß, er ist nicht usselig, er ist nicht grau, statt Kerzenglanz

prunkt er mit Sommerfeeling

und wir können noch draußen auf Balkonien sein, nicht zu fassen! Wie soll man denn da den berühmt-berüchtigten Novemberblues kriegen, menno?! Jetzt bin ich frustriert, weil ich nicht frustriert sein darf, lol!

Da kriegen die Meteorologen ja graue Haare, wenn sie Sommertemperaturen voraussagen müssen statt Nebel und vielleicht schon kleine Schneeschauer und fürchten, ihr Klientel käme sich veräppelt vor, so wie es weiland Reinhard Mey in seinem Lied besang: „Zugegeben, es gab hin und wieder einen Fall,
da war das Wetter nicht ganz so wie prophezeit.
Das mit dem Schneesturm im August, das ging nicht so ganz klar,
auch die Hitzewelle zu Sankt Nik‘laus tut mir heute leid.“ Na, das mit der Hitzewelle zu Sankt Nik’laus könnte dieses Jahr vielleicht sogar mal klappen!!!

https://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/der-meteorologe

Mimi ist natürlich begeistert, es ist bereits November und es ist immer noch Balkoniensaison,  Folks, das ist so klasse, guckt, guckt bloß, immer noch Brotkasten, immer noch Balkonien, mitten im November, schnurrrrrrrr!!!!!

 

In der Abenddämmerung fotografiert, unser Schild, hihihi, jetzt macht Frauchen weiter, ich verzieh mich auf die Couch zum pennen, Nachti, Folks! 

So, da mußte euer aller Co-Autor mir jetzt doch mal kurzfristig die Tastatur hier klauen, sie mußte ihren Gefühlen einfach Ausdruck verleihen, jetzt darf ich weiter machen! Und mach das auch gleich mal mit Mimi, Balkoniengenuß eines Katzentieres mitten im November, lach!

Angekommen im Brotkasten und jetzt genießen, Sommer im November mit bunten Bäumen!

Und das Katzengras gedeiht vor sich hin, auch wieder draußen, lach!

Kürbiskopp und Heide leuchten

 es ist so toll noch draußen in diesem Sommer-November, Balkonien im Herbstschmuck

und die Grafschaft im herbstlichen Glanz!

In den Nachbarsgärten wächst noch das Gemüse

und die Geranien in voller Pracht

dieweil am Schlafzimmerfenster die Weihnachtskakteen bereits Blüten ansetzen!

Dabei war die Indoor-Zeit schon fest geplant und vorbereitet, mit Kerzen

und Duftlämpchen

gut behütet und bewacht von unseren Eulen, Eulalia und ihrer Freundin

 die sich schon sehr auf gemütliche Tee- und Kerzenstündchen gefreut haben.

Lecker vitaminiges gab es am letzten Freitag beim spontanen Besuch bei der Freundin, für mich mitgebracht aus einem kürzlichen Urlaub auf Fehmarn!

Naaaa??? Was ist das wohl?

 Das!!! Lecker Sanddorn im Honig, was ganz feines für die Herbst- und Winterzeit und um trübe Tage zu besonnen mit der herrlichen Farbe, na, das kann jetzt noch bissel unangebrochen bleiben, hihihi!

Beim Besuch bei der Freundin wurden neue Kerzendüfte für die Winter- und Weihnachtszeit erstanden, und die durften dann aber schon mal probeleuchten:

In meinem schönen, bernsteinfarbigen Lichterglas!

Denn Kerzen-Zeit ist dann doch schon am Abend auch in diesem Sommer-November, denn nachts wird es doch schon ziemlich kalt! Und wenn die Sonne sinkt, kommt auch Mimi langsam wieder rein von Balkonien, ein letzter Blick auf herrliche Sonnenuntergänge

die Lichter draußen gehen an, sie leuchten noch so schön, weil sie so gut noch Licht bekommen am Tag.

Wieder ein schöner Tag zu Ende und Mimi macht es sich gemütlich in der geliebten Hängematte

nochmal kurz gucken, was Frauchen da so macht und dann abendliche Fellpflege und vorbereiten zum Schönheitschlaf!

Und damit wünschen wir beide, euer Co-Autor, meine Mimi  und ich, euch allen einen wunderschönen WTT, genießt das herrliche Wetter, so lange es noch anhält, irgendwann wird es sicher wieder anders werden! Sagen die Meteorologen! Und die müssen es doch wissen! Oder?! 

Habts fein! 

Die Grafschaft lädt ein zu Halloween und Wein! Und ein Update!!!

Der Zauberlehrling

Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.

Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen,
nimm die schlechten Lumpenhüllen!
Bist schon lange Knecht gewesen:
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!

Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder!
Wahrlich! Ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
Denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! –
Ach, ich merk es! Wehe! Wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen!
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
ach, und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein!

Nein, nicht länger
kann ichs lassen:
Will ihn fassen!
Das ist Tücke!
Ach, nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! Welche Blicke!

O, du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!

  

Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten!

 

Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

 

Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen:
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister, hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
werd ich nun nicht los.

„In die Ecke,
Besen! Besen!
Seids gewesen!
Denn als Geister
ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.“

  

(Johann Wolfgang von Goethe)

Herzlich willkommen in der Grafschaft Lirich zur Nacht der Nächte, Halloween!

Die Party im Hause der schwarzen Katze und ihrer Hexengefährtin beginnt in diesem Jahr klassisch mit einem Gedicht vom berühmten Johann Wolfgang von Goethe!

Und klassisch und stilecht geht es nun weiter, tretet ein zur herrlichsten Gruselparty des Jahres in das euch wohlbekannte Haus in der Grafschaft

ihr werdet schon sehnsüchtig von der Hausherrin Mimi erwartet!

 Hi, Folks, herzlich willkommen in unserem Grusel- und Gespensterhaus zur Halloween-Party! Haltet eure Eintrittskarten bereit

der Butler wird euch die Mäntel und Umhänge abnehmen!   Meine Hausgeister  geleiten euch zu euren Plätzen, macht es euch gemütlich und studiert schon mal in Ruhe die Speisen- und Getränkekarte.

 Frauchen  und ich haben keine Kosten und Mühen gescheut, wir hoffen, alles ist zu eurer Zufriedenheit dekoriert und angerichtet!

 Entschuldigt mich bitte einen Moment und macht es euch schon mal grusel-gemütlich, ich muß derweil nochmal an die Haustüre, um kleine heischende Geister zu erschrecken

die singend vor der Türe stehen,  und danach natürlich auf den Schrecken von Frauchen mit Süßigkeiten versöhnt werden, hihihihi!

So, da bin ich wieder! Herrlich sieht es heuer wieder in unserer Grafschaft aus

naaaa??? Und ich überwache alles mit Argusaugen, oben in der Wolke, das bin ich, lach, hat Frauchen das nicht herrlich hingekriegt?

Wir haben uns wieder sehr auf euch alle gefreut, zumal es in diesem Blögchen in diesem Jahr das magische 7. Mal ist, daß hier Halloween gefeiert wird, freu, freu!

 Unser Geisterhaus und wir zwei beide,  nochmals herzlich willkommen!!!

Und nun kommt was, da hab ich mich so drauf gefreut, Frauchen hat extra für mich was ganz feines für das diesjährige Halloween-Fest gezaubert, das ist quasi mein Höhepunkt, guckt mal:

Balkonien ist in diesem Jahr auch von außen geschmückt, ist das nicht klasse??? Ich hab mich so gefreut, denn es geht ja noch weiter, paßt mal auf, drinnen ist es dann ja wieder richtig fein beleuchtet wie in den Jahren zuvor

auf Balkonien, denn ich erwarte in diesem Jahr alle meine tierischen Freunde als Gäste zu unserer Halloweenparty! Ich kann euch gar nicht sagen, wie ich mich darauf freue! Unser freundlicher Kürbis von drinnen

 begrüßt dann jetzt mit mir meine besonderen Gäste, ein herzliches Willkommen zu meinem Gruselfest

 lieber Buddy, im letzten Jahr ist „meine“ Party ja wegen Frauchens Abwesenheit leider ins Wasser gefallen, und im Jahr davor hast du es verschlafen, da war dein Frauchen BrigitteE alleine hier, aber jetzt, jetzt klappt es endlich mal! Freu, freu!

 Hallo, lieber Django, von Frauchen Britta-Gudrun, was für eine Freude, daß du auch dabei bist heuer!!!

 Huhuuuu, lieber Devil, vom Freundin-Frauchen von meinem Frauchen, du hast ja eindeutig den kürzesten Weg zu meiner Party von gegenüber von unserem „Hexenhaus“, hihihi!

 Hallo, liebe Rani von Frauchen Kristina, herzlich willkommen und fühl dich wohl hier bei mir!

 Herzlich willkommen, Steve, von Frauchen Jutta, ist das nicht fein, daß wir hier feiern können?

 Und das ist Lakritze, stellvertretend für die ganze Katzenbande Tobias, Luna und Amira von Frauchen  Ingrid, ich freu mich so, daß du da bist!

Herzlich willkommen heiße ich hier zu meiner Party, wenn auch ohne Bild, die pelzigen Mitbewohner von Frauchen Silberdistel, Torty  Keks  und die graue Eminenz ! Ich freu mich so, daß ihr dabei seid!!!  Und ich hab nach der Erlaubnis von eurem Frauchen jetzt auch Bilder von euch, also nochmals herzlich willkommen hier:

 Liebe graue Eminenz!

 Hallo, lieber Keks, herzlich willkommen in Mimis Grusel-Haus!

 Huhu, liebe Torty, nun hab ich euch drei auch hier bei mir im Blögchen zu unserer Halloweenparty!!! Freu, freu!

Und damit Buddy als Hund nicht so alleine bei all den Katzen auf weiter Flur ist, kommt noch jemand heute, nämlich

 der liebe Storm von Frauchen Christa aus Kanada, wie man so ein bissel sehen kann, war er ja schon mal hier auf Balkonien, virtuell erstellt von Steve’s Frauchen Jutta, hihihi, das hat mein Frauchen jetzt mal halloween-mäßig aufgehübscht, herzlich willkommen, lieber Storm, fühl dich wohl, und so können wir dann nachher alle fein auf Balkonien unsere Gruselnacht feiern!

 Liebe Gäste, das Halloween-Grusel-Buffet ist eröffnet! Wir wünschen guten Appetit! Labt euch an Speis  und Trank ! Unser fliegendes Personal bedient Sie auch gerne am Tisch  oder leuchtet euch den Weg zum Buffet  ! Erschreckt euch nicht unterwegs über unsere spukenden  Hausgenossen !

Nach dem Essen erwartet euch ein feines Gruselprogramm, lehnt euch gemütlich zurück und genießt! Der erste Programmpunkt ist eine wunderschöne E-Card, deren Link uns Britta-Gudrun geschickt hat, da haben wir uns sooooo drüber gefreut:

https://www.jacquielawson.com/sendcard/preview?cont=1&hdn=1&fldCard=3491671&path=105741&pmode=init

Ich ganz besonders, weil ja eine schwarze Katze da der Hauptdarsteller ist!

Jetzt wird es musikalisch, wenn ihr Lust habt, könnt ihr alle mitsingen, die meisten Texte stehen wohl drunter oder werden ihm Lied angezeigt, viel Spaß!

Na, hat es Spaß gemacht? Prima, jetzt wird unsere Nacht literarisch, es gibt Spukgeschichten aus Schottland

die alten Schlösser dort und die Friedhöfe passen so gut zu Spuk- und Geistergeschichten

https://www.schottland.co/halloween-schottland/

Hach, ist das nicht was feines in der Halloween-Nacht, alle sitzen gemütlich beisammen am Kaminfeuer

 und es werden Gruselgeschichten vorgelesen, wunderbar!

Ja, ihr lieben Gäste alle, nun sind wir am Ende unserer Halloween-Nacht-Feier angelangt und am Ende unseres Eintrags zur Nacht der Nächte! Mimi hat sich auf diesen Eintrag ganz besonders gefreut, ist doch im letzten Jahr ihr heißgeliebtes Halloweenfest ein bissel ins Wasser gefallen, weil der Dosenöffner doch bei einer Geburtstagsfeier mit den Kindern war.  Wir hoffen, es hat euch allen wieder gut gefallen in der Grafschaft und im Gruselhaus von uns beiden, kommt alle gut nach Hause,  unser kleiner Nachtwächter paßt auf euch auf, und die Wege sind ja auch gut beleuchtet, hihihi!

 Mimi zieht sich jetzt auch langsam wieder in ihre Hängematte zurück, zusammen mit dem kleinen Gespenst Buster aus unserem Haushalt hier 

Unsere mürrische Nachteule nuschelt euch auch mal ein „Gute Nacht und guten Weg“ hinter her 

wir hoffen, ihr habt von unseren gruselgeistigen Getränken morgen keinen Kater

 wir sagen tschüüühüüüüsss, und wünschen allen unseren Lesern einen schönen, gruseligen und feinen Halloweentag- und -abend!

 

Habts fein, wünschen euch Mimi  und Monika.

 

Hi, und Huhuuuuuuuu, ihr Lieben alle nochmal, draußen ist es schon fast dunkel, da kann die Party nun bald steigen, ich hab euch noch was als Ergänzung der Speisekarte mitgebracht, es gibt zum Nachtisch noch lecker Schädel-Kuchen, bei den Kindern gemopst, hihihihi! Guckt:

Sieht das nicht super-lecker aus?! Falls ihr noch Zeit habt und noch was für Halloween selber backen wollte, büdde schön, eine kleine Auswahl an Ausstechförmchen für Gruselpartys, lach!

Auch von den Kindern gemopst, der Kölner Dom ist natürlich eine Hommage an ihre neue Heimat!

Jetzt freuen wir uns sehr auf euer nächtliches Eintrudeln zur Party im Laufe des Abends und der Nacht, bis dahin nochmals: Habts fein!

   

Persona non grata

 

Von allen, die auf Erden ich gekannt,
ich nur zwei Arten Menschen glücklich fand:
Den, der der Welt Geheimnis tief erforscht,
und den, der nicht ein Wort davon verstand.

(Omar Chayyām, aus: Chayyām, Die Sinnsprüche Omars des Zeltmachers, übersetzt von Friedrich Rosen 1909)

Ich lach mich kaputt, ich seh all die Fragezeichen in euren Augen: ?????????? Hääääh??? Heute ist doch noch nicht Halloween, und was hätte Halloween auch mit „Persona non grata“ zu tun???

Persona non grata (plural Personae non gratae, auch persona ingratalateinisch für unerwünschte Personitalienisch persona non gradita) bezeichnet den Status eines Angehörigen des diplomatischen Dienstes oder einer anderen Person, deren Aufenthalt von der Regierung des Gastlandes per Notifikation nicht mehr geduldet wird. Das Gegenteil ist die persona grata beziehungsweise die persona gratissima.

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Persona_non_grata

Tja, ihr Lieben, fangen wir mal, wie das ja immer am besten ist, mit dem Anfang an: Es spukt!!! Wo??? Bei meinen Kommentaren in all euren Blogs, in denen ich seit Sonntagnacht versucht habe zu kommentieren! Denn da waren meine Kommentare nach dem absenden weg! Futsch! Und deshalb „Persona non grata“, , ich fühlte mich als unerwünschte Person, hihihihi! Nein, im Ernst, natürlich bin ich nicht davon ausgegangen, das ist nur ein kleiner Gag für diesen Eintrag!

Mittlerweile hab ich nun von einigen Blogs Rückmeldung erhalten, daß meine Kommentare wohl im Spam-Ordner gelandet sind, nachdem sie daraus wieder befreit wurden, konnte ich wieder ganz normal wie immer kommentieren!

Daher meine Bitte an alle, bei denen ich mehr oder weniger regelmäßig kommentiere: Guckt doch bitte mal in euren Spam-Ordner, und wenn ich da gelandet bin, wäre es unsagbar schön, wenn ihr mich daraus befreien würdet, danach sollte es mit dem kommentieren wohl wieder reibungslos klappen!

BrigitteE hatte mir noch einen Tipp geschickt gestern, es ist wohl möglich, sich über ein Formular bei Akismet, den Verantwortlichen für den Spam-Ordner, zu melden und das Problem anzuzeigen, damit sie von dort evtl. für Abhilfe sorgen können.

Das war nun wieder ein höchst ärgerlicher Kram, schließlich sind die Kommentare das Salz in der Suppe eines jeden Bloggers, und jeder freut sich darüber, da war ich schon ein bissel unglücklich über die Vorstellung, ihr würdet denken, ich mag nicht mehr kommentieren! Und so hoffe ich nun natürlich sehr, daß sich auf diesem Wege und mit dem angesprochenen Formular die Probleme wieder beseitigen lassen können, wodurch sie entstanden sind, kann ich beim besten Willen nicht sagen und das wird sich wohl auch kaum rausfinden lassen.

Ganz lieben Dank auf diesem Wege an euch alle mal so ganz generell für all eure lieben Kommentare immer hier bei mir, ich freu mich da wirklich sehr drüber!!!

Und würde mich nun auch sehr freuen, wenn ihr die „bösen Geister“ der Spam-Kommentare vertreiben würdet, hihihihi!   

Und wenn wir denn dann schon mal bei einem ungeplanten Eintrag sind, möcht ich euch doch auch noch ein bissel unterhalten hier, ich hab nämlich, pünktlich zur Herbsteszeit, auch wieder mit den Handarbeiten angefangen, zum einen ist die Familie unserer tierischen Lesezeichen wieder vergrößert worden, es kam ein Meerschweinchen dazu

 das sich sogar noch auf Balkonien sonnen konnte, sehr zum Entzücken von Mimi, hihihi!

 Mal in ganzer Pracht an Mimis Kratzbaum

Die kleine „Meersau“ ist ein Geschenk für mein Patenmädchen, ihr Bruder hatte ja dazumalen zum Geburtstag das Drachenlesezeichen bekommen, da hatte ich sie gefragt, welches Tier ihr denn wohl gefiele, und da sie lebendige Meerschweinchen hat, wollte sie eben gerne ein Meerschweinchen haben.

Und dann hatte ich von Brigitte/Plauen neben der hübschen aufklappbaren Sonnenblumenkarte noch das hier in dem kleinen Päckchen vom Kunsthandwerkermarkt

zwei so niedliche Knöpfe, na, da mußte doch was „drumrum“ gemacht werden für, und guckt, was es geworden ist:

Eine aus Filzwolle gestrickte kleine Clutch, allerdings mit Henkel, nach dem stricken kann man das dann in der Waschmaschine filzen, das wird richtig fein.

So sieht das dann mit den Knöpfen aus

die müssen noch dran, und dann ist das feine Stück fertig! Ich zeig euch mal, wie unterschiedlich sich der Rotton in jeweiligem Licht zeigt:

Auf den Bildern sieht man auch gut, wie herrlich das gestrickte „filzt“!

So, nun wünsche ich euch allen einen wunderschönen Donnerstag, mit der Hoffnung, daß der Spuk der „Persona non grata“ nun bald vorbei ist, hihihi!

Habts fein!  (Und freut euch schon mal auf Halloween, lach!)

Der Wonne-Herbst aus Katzensicht

  

Die Lieder des Katers Hiddigeigei

IX.

Hiddigeigei hält durch strengen
Wandel rein sich das Gewissen,
doch er drückt ein Auge zu, wenn
sich die Nebenkatzen küssen.

Hiddigeigei lebt mit Eifer
dem Beruf der Mäusetötung,
doch er zürnt nicht, wenn ein andrer
sich vergnügt an Sang und Flötung

Hiddigeigei spricht, der Alte:
Pflück‘ die Früchte, eh‘ sie platzen;
wenn die magern Jahre kommen,
saug an der Erinn’rung Tatzen!

(Joseph Victor von Scheffel)

 Hi Folks, guckt mal auf den Kalender! Naaaa??? Rüüüüchtüüüg, Montag ist heute, und damit ist wieder Mimi-Eintrags-Tag, hihihi, ihr habt ja auch schon lange nix mehr von mir gehört! Folks, ich sag es euch, bei diesem Wetterchen wie Samt und Seide mitten im Oktober, da hab ich einfach nur mein Balkonien genossen und meinen Dosenöffner hier klöppeln lassen, aber jetzt muß ich doch auch mal wieder ran, sonst isser nachher noch knatschig, weil nix mehr kommt vom Co-Autor, hihihi!

Mein erster Weg, wenn Frauchen ihren Kaffee aufgesetzt hat und Richtung Balkonien marschiert: Ich marschier hinterher und ab nach draußen!

Morgentoilette, aber was sehen meine scharfen Katzenaugen? Mein Katzengras!!!

Wow, ist das gewachsen, nix wie ran!

Lecker, lecker, sag ich euch! Auch der Igel hat jetzt einen grünen Pelz, guckt:

Dann geht es wieder auf den Schattenplatz, relaxen, was das Zeug hält!

Mimi mit und an buntem Herbstlaub, lach!

Ab und zu mal gucken, was Frauchen drinnen so macht und mich auf dem Wohnzimmerteppich aalen, auf den nun auch wieder so schön die Sonne scheint.

Aber immer Balkonien im Blick!

 Herrliche Aussicht, nicht wahr, der Herbst, der ein Sommer ist!!! Wenn die Sonne abends sinkt, wandere ich in meinen Brotkasten, da scheint sie immer noch so lange rein, bis sie ganz weg ist!

Hach, das ist sooooo wonnig, Folks!

Frauchen hat in der Zwischenzeit eine Waschmaschine angeschmissen und Wäsche gewaschen, zum Abend wird die dann auf Balkonien geschoben, kann sie über Nacht fein weiter trocknen, selbst die Nächte waren ja noch richtig warm.

Dann geh ich auch langsam mal rein, bin in der Dämmerung kaum noch zu sehen, hihihi,

und ab in die Küche, denn jetzt gibt es gleich lecker Abendessen!

 

Dieweil guckt Frauchen nochmal mit der Knipse draußen nach dem nächsten herrlichen Sonnenuntergang

die Wäsche trocknet vor sich hin

und die Lämpchen gehen in der Dämmerung alle an.

Bissel unscharf, sagt Frauchen, aber wir lassen es trotzdem einfach drin!

Drinnen hat Frauchen auch Kerzchen angemacht, aber elektrische, unser Leuchtebild!

In der Küche war Frauchen derweil auch schon fleißig, sie hat einen Hefeteig für Brot backen fertig gemacht, der jetzt gehen muß (ich guck dann immer sehr verständnislos, wieso der gehen muß, wenn der einfach bloß blöd auf der Heizung rumsteht! Dann hat Frauchen mir erklärt, das hat nix mit laufen zu tun, sondern der Hefeteig muß „auf(gehen)“! Aha!!!)

Das ist die Teigkugel, die da jetzt gehen muß, Frauchen sagt, das wird ein ganz leckeres Brot, mit Röstzwiebeln, geräuchertem Speck und Käse! So sah das dann aus, als es fertig war,

sieht doch echt lecker aus, oder? Frauchen war jedenfalls begeistert!

Draußen stand mittlerweile der Mond am Himmel

und alle unsere Balkonienlämpchen leuchteten so schön stimmungsvoll:

 Schön, die Schmetterlingsgirlande, nicht wahr, mein Dosenöffner freut sich so, daß sie noch so fein leuchtet, paßt so hübsch zum bunten Herbstlaub.

 

Gute Nacht, Balkonien, schlaf schön, morgen früh bin ich wieder bei dir, lach!

Siehste, Balkonien, da bin ich wieder, heute probier ich mal den Katzengras-Igel, sieht der nicht zum anbeißen süß aus?

Frühstück beendet, ab in den Brotkasten!

So, oder so ähnlich, spielten sich hier in unserem Eulennest die herrlichen Oktobertage ab, wenn es gegen abend dann kühler wurde, bin ich umgezogen in meine geliebte Hängematte

 und Frauchen hat dann auch mein Katzengras reingeholt, damit ich, wenn ich wollte, noch bissel davon mümmeln konnte!

 Da hat sich mein Mikesch auch drüber gefreut, er mag nämlich auch Katzengras!

Gestern, am Sonntag, war es deutlich kühler draußen als in den Tagen vorher, ich war noch auf der Bank sonnen

und hab dem Katzengras-Igel bissel beim wachsen zugeguckt

aber dann bin ich doch rein gegangen und hab mir die Sonne im Wohnzimmer auf den Pelz scheinen lassen:

Ja, Folks, daß war er nun, mein Montags-Eintrag mit den Wonne-Freuden auf dem herbstlichen Balkonien, ich glaub, so lang war eine Balkonien-Saison noch nie, von April bis jetzt, ich könnte schnurren wie eine Nähmaschine, hihihi! Soooo wonnig!!!

Jetzt freuen Frauchen und ich uns schon auf das sich langsam nähernde Halloween-Fest, Balkonien hat ja schon aufgerüstet und die Protagonisten dort freuen sich auch schon alle vor:

Wir beide, meine Frauchen und ich,  wünschen euch nun einen feinen Start in die neue Woche, die hoffentlich für alle unsere Leser eine schöne wird, und einen ganz prima Montag!

Habts fein! 

 

Goldener Oktober – Herbsttage wie Samt und Seide!

   

Herbstbild

  Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

 

(Friedrich Hebbel)

Sommerwetter mitten im Oktober! Temperaturen wie im Juli/August und Nächte, in denen es so lau ist draußen wie im Sommer. Ungewöhnlich und vielleicht auch unnatürlich, aber trotzdem einfach nur zum genießen, denn die Usseltage werden sicherlich noch kommen!

Die Tage waren voller Sonnenschein, und am Abend konnten wir dann von unserem Eulennest aus das beobachten: Sonnenuntergänge in voller Pracht!

Selbst die Autodächer leuchteten golden!

Nicht bearbeitet, die Farben waren wirklich so intensiv!

Mimi hat sich dieses herrliche Naturschauspiel auch ganz andächtig betrachtet:

Neben ihr leuchtet von innen und außen unser neuer Kürbiskopf

und so ging in der letzten Woche wieder ein herrlicher Herbsttag zu Ende.

Im letzten Beitrag hatte ich euch meine neueste Errungenschaft in Sachen Übertopf gezeigt

und nun ist ein neuer Bewohner darin eingezogen, ein farblich genau passendes Heidekraut, ich bin richtig glücklich drüber:

 Ist das nicht schön???

 Heidekraut leuchtet immer so wunderbar, ich mag die Pflanze sehr, sehr gerne.

Balkonien mit neuem Bewohner

es ist Herbst, und im Oktober ja eigentlich schon hoher Herbst, und es ist noch immer Sommer-Liegestuhl-Idylle, hihihi!

Und dabei freut sich die kleine Laterne im Hintergrund schon aufs leuchten an Halloween, lach!

Und der Kürbiskopp strahlt abends bis tief in die Nacht, weil bei dem herrschenden Sonnenschein er sich sowas von toll auflädt! Dabei hatte ich eigentlich schon Bedenken, ob so ein Solarteil im Herbst es noch bringt mit dem leuchten!

Am Zitronenbäumchen reift sogar noch ein Zitrönchen

kaum zu glauben!

Es reifen sogar Äpfel und Trauben hier

hihihihi, kleiner Scherz, das ist natürlich von meiner Herbstdeko!

An meiner Küchentür hab ich schon seit Jahren ein Window-Color-Bild, selbstgemacht, das zeigt jetzt eigentlich so richtig, daß es bei diesem herrlichen Wetter mit den Früchten echt so „durcheinander“ gehen könnte und wohl auch geht zur Zeit:

 Erdbeeren mit Trauben, Birnen, Pflaumen und Äpfeln, alles wild durcheinander!

Mimi hat auch was feines mitgebracht bekommen, als ich neulich wegen des Heidekrauts unterwegs war, guckt mal:

Katzengras-Samen, ausgesät draußen im Blumenkasten und

drinnen im sog. „Kresse-Igel“, beides keimt bereits schon prima, Mimi wacht mit Argusaugen darüber, hihihihi!

Und was jetzt kommt, da hab ich mich sehr drauf gefreut, haben wir neulich geschickt bekommen, von Brigitte/Plauen auf dem Kunsthandwerkermarkt erstanden, guckt mal, ist das nicht zauberhaft?

Ja, das ist schon wunderschön, aber wartet mal ab, was sich dahinter verbirgt:

 Das ist doch einfach sowas von hübsch, ein kleiner Blumentopf mit Sonnenblumen, der sich beim öffnen entfaltet, ich war ganz entzückt!

Dankeschön auch hier nochmal, liebe Brigitte!

Und wieder senkte sich ein Abend über die Grafschaft, und wieder strahlte die Sonne zum Schluß nochmal so wunderbar!

Nur das etwas verhangene Licht zeugt davon, daß es eigentlich Herbst ist!

Die Grafschaft färbt sich nun auch langsam bunt

und die Bäume, die Früchte tragen, tun das verschwenderisch, so wie die schöne Tanne unten im Garten

Ich hab den Zoom meiner kleinen Knipse mal ganz rein geholt, da „rauscht“ es dann aber doch, trotzdem wollte ich es euch zeigen:

Wenn der Winter kommt, bräuchte man da eigentlich nur noch eine Lichterkette reinhängen und wir hätten hier den schönsten Weihnachtsbaum mit Naturschmuck!

Auf Balkonien stehen alle Kräuter noch draußen

Zitronenmelisse und Thymian, und Mimi genießt ihr Balkonien ebenfalls noch so sehr:

Welch ein Herbst!

Und damit wünschen wir euch nun einen wunderschönen Sonntag, der ja wieder so herbstlich-sommerlich-schön werden soll, genießt ihn!

Habt einen guten Start in die neue Woche wieder, und ebenfalls einen schönen Montag!

Habts fein, wünschen euch  Mimi und Frauchen Monika.

Am ersten Sonntag im Oktober feiern wir Erntedank!

Das Samenkorn

Ein Samenkorn lag auf dem Rücken,
die Amsel wollte es zerpicken.


Aus Mitleid hat sie es verschont
und wurde dafür reich belohnt.
Das Korn, das auf der Erde lag,
das wuchs und wuchs von Tag zu Tag.


Jetzt ist es schon ein hoher Baum
und trägt ein Nest aus weichem Flaum.
Die Amsel hat das Nest erbaut;
dort sitzt sie nun und zwitschert laut.

(Joachim Ringelnatz)

Auch das ist Erntedank, die Amsel hat das Samenkorn verschont und „erntet“ jetzt einen Baum, in dem sie ihr Nest bauen und ihre Jungen großziehen kann!

Das kirchliche Erntedankfest wird in Deutschland am ersten Sonntag nach Michaelis (29. September) gefeiert, also am ersten Sonntag im Oktober.

Kultische Erntefeste sind so alt wie der Ackerbau: In der Bibel ist es Kain, der Ackermann, der „dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes“ wie es Luther übersetzte.

Aus den Opferfesten sind durch das Christentum Erntedankfeste geworden, und in vielen Orten ist es üblich, am Erntedanksonntag Getreide, Früchte und Blumen nach der Messe weihen zu lassen. Der Altar wird mit Ähren und Blumen geschmückt, oft brachten die Bauern eine große Garbe mit in die Kirche, die dann den Armen geschenkt wurde. In katholischen Gegenden zieht die Gemeinde vor dem Gottesdienst singend durch die Felder, und oft findet die Sonntagspredigt unter dem Erntekranz statt, der über der Kanzel aufgehängt wird.

Erntedankfeste waren ebenso wie die Erntefeste bis in dieses Jahrhundert hinein eine vom Gutsherrn allen Arbeitern und Arbeiterinnen gegebene Tanzbelustigung mit Bewirtung, meist dem sogenannten Erntebier, wobei das Fest meist gleich nach der Kirche mit der Übergabe von Erntekrone oder Erntekranz begann.

In Schottland gibt es den berühmten Hotch-potch, die Erntesuppe, die aus frischem Fleisch und den besten Gemüsen aus dem Garten gekocht wurde.

(Quelle: Sybil Gräfin Schönfeldt, Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche)

Sichellege nennt man einen alten Erntebrauch: Wenn der letzte Erntewagen eingefahren war, legten alle ihre Arbeitsgeräte weg, knieten nieder und sprachen ein Dankgebet. Auf dem Hof wurden die Arbeitsgeräte dann bis zum nächsten Jahr in der Scheune aufgehängt (Sichelhenke). Man freute sich auf den folgenden Sonntag, wo der Ernteabschluß mit Speis und Trank gefeiert wurde.

Auch der an Mariä Geburt übliche Almabtrieb gehört als Dankfest zum Erntedank im Volksbrauchtum. Dabei werden die Tiere blumenbekränzt.

Zum nationalen Feiertag auf den vierten Donnerstag im November wurde das in den USA gefeierte „Thanksgiving“ 1863 auf die Initiative Abraham Lincolns hin festgesetzt. Seit dieser Zeit hat jeder jeweils amtierende amerikanische Präsident an diesem Tag eine „Thanksgiving Proklamation“ veröffentlicht. Das Fest erinnert dort an das erste Erntedankfest der Pilgerväter.

(Quelle: Verschiedene)

In unserer heutigen Zeit ist die Zahl der Landwirte stark zurückgegangen, so daß kaum noch jemand einen Bezug zum einbringen der Ernte hat, allenfalls noch Kleingärtner. Da ist das Erntedankfest eine gute Gelegenheit, nachzudenken darüber, daß wir ein Teil der Natur sind, in die wir so oft und in beängstigender Weise eingreifen. Und wieder einmal dankbar zu sein, für das, was wir doch immer noch in Fülle haben: Ein Dach über dem Kopf, liebe Menschen und Tiere, die zu uns gehören, wir brauchen nicht Hunger zu leiden und leben nicht in Kriegs- oder Krisengebieten, unsere Kinder können zur Schule gehen und lernen, wir dürfen und können reisen und es uns gut gehen lassen! Vergessen wir darüber nicht, daß das keine Selbstverständlichkeit ist und es anderen Menschen nicht in ähnlicher Weise gut geht, und denken gerade an einem Tag wie heute wieder verstärkt an die, die im Schatten unserer Welt leben.

Als Teil meiner Dankbarkeit für ein gutes und friedliches Leben möchte ich euch nun meine Bilder zum heutigen Erntedankfest zeigen, Bilder von meinem schönen Zuhause, daß Mimi großmütig mit mir teilt, von ihr und unserer neuen herbstlichen Deko auf Balkonien und in der Wohnung.

Balkonien im Herbstschmuck:

 bunter Blätterschmuck für unseren Bogen mit den Leuchte-Schmetterlingen, das sieht so hübsch aus, wenn die Schmetterlinge leuchten.

 Herbstschmuck fürs Willkommensschild

Die Arbeitshandschuhe können sich nun wieder ausruhen, bis zum nächsten Jahr!

Halloween naht!

Mimis geliebte Vogelscheuchen sind auch wieder da

 Und die Sonnenblumen blühen wieder (sie blühen jedes Jahr, weil sie künstlich sind, hihihihi!)

Erntedank im Balkonkasten!

Der Salbei, der noch wächst und gedeiht, hat „Blüten“ bekommen

„Blüten“ steht in Anführungszeichen, weil auch sie künstlich sind.

Unser Kürbiskopf leuchtet nun auch draußen fröhlich vor sich hin und freut sich ebenfalls auf Halloween!

Auch die Drachen steigen wieder auf Balkonien

und das ganze hat Mimi in den herrlichen goldenen-Oktober-Tagen in der letzten Woche so genossen:

Es war sogar das Schattenplätzchen angesagt, der Brotkasten lag einsam in der Sonne, hihihi!

Natürlich ist auch drinnen und vor der Haustüre wieder hübsch herbstlich dekoriert worden

Vor der Haustüre:

Mein Kranz hängt wieder an der Türe, selbst die Fußmatte strahlt herbstlich

Herbstbild an der Wand und die kleine Schuhablage ist auch wieder herbstlich aufgehübscht

Beide Laternchen leuchten des abends mittels eines Timers wieder, die kleine in der Mitte hat Björn mal in seinen Kindergartentagen gebastelt, mit Wachstechnik.

Herbstliche Wanddeko!

 Farbenfroh-fröhliche Blumen als Willkommensgruß!

Wir, euer Co-Autor, meine Mimi  und ich, hoffen, daß euch der Eintrag zum Erntedankfest Freude gemacht hat!

Wir wünschen euch einen wunderschönen, mit herrlichem Herbstwetter vergoldeten Erntedanksonntag!

Habts fein!  (Auf das Bildchen hat sich Mimi gefreut, ein fliegendes Mäuschen mit Herbstblatt als Fallschirm, hihihihi!

 

 

Welttierschutztag 2018

Gott wünscht, daß wir den Tieren beistehen, wenn sie Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiche Rechte auf Schutz.

(Franz von Assisi)

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir,
alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,
also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.

(Franz von Assisi)

 Hi, Folks,

zum heutigen Welttierschutztag melde ich mich hier mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!

Seit Beginn dieses Blögchens im Jahre 2012 haben wir, mein Dosenöffner und ich, einen Eintrag zum Welttierschutztag „geklöppelt“, da war das jetzt für mich gar nicht so einfach, noch etwas feines neues dafür zu finden. Hab ich am gestrigen Feiertag, gemütlich in meiner Hängematte liegend, ausgiebig darüber nachgedacht, und dann fiel mir was ein: Mein Frauchen unterschreibt hier, wie wohl ihr anderen alle auch, ab und zu für ganz wichtige, unterschiedliche Sachen schon mal …..Frauchen, wie hieß das noch? Ach, ja, also, Petitionen, und so eine mach ich euch jetzt mal hier mit all meinen tierischen Freunden zum Welttierschutztag!

Petition

von: Mimi 

Liebe menschliche Mitgeschöpfe,

zum heutigen Welttierschutztag wünschen wir, eure tierischen Mitgeschöpfe, uns:

  • Laßt uns, wie der Hl. Franziskus uns mahnt, als Brüder und Schwestern miteinander umgehen.
  • Achtet auf unseren Planeten, geht sorgsam mit der Natur und ihren Ressourcen um.
  • Denkt immer daran: „Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.“ (Albert Schweitzer) Und gebt das an eure Kinder und Enkel weiter.
  • Sorgt euch um den Klimaschutz für diese Erde, wir haben alle nur diesen einen Planeten. Jeder kleine Schritt für den Klimaschutz trägt auch zur Arterhaltung bei uns Tieren bei.
  • Vergeßt nie, daß auch wir Tiere eine Seele haben, auch wir sind Gottes Geschöpfe.
  • Achtet auf uns und schützt uns, gebt uns eure Liebe, aber verhätschelt uns nicht.
  • Gebt uns Raum, artgerecht zu leben und erhaltet uns ihn.
  • Teilt euer Leben mit uns allen, mit den Haustieren, den Zoobewohnern und unseren wilden Artgenossen, liebt uns, denn wir können euch soviel geben und lehren.

16 haben unterschrieben:

Mimi                                                             

Buddy                                                         

Django                                                       

Rani                                                                 

Steve                                                                   

Lakritze, Luna, Amira, Tobias        

Devil                                                                         

Keks, graue Eminenz, Torty          

Storm                                                                 

Almcrew                                  stellvertretend  für alle.

Schließt ihr euch unserer Petition an? Nächstes Ziel: Ganz viele!!!

Danke! Eure Mimi  

Wir, mein Dosenöffner und ich, wünschen euch und all euren lieben tierischen Hausgenossen einen wunderschönen Welttierschutztag!

Habts fein! 

Goodbye, September – welcome Oktober!

  

Der Oktober

Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Was vorüber schien, beginnt.
Chrysanthemen blühn und frieren.
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Und du folgst ihr wie ein Kind.

Geh nur weiter. Bleib nicht stehen.
Kehr nicht um, als sei’s zuviel.
Bis ans Ende musst du gehen.
Hadre nicht in den Alleen.
Ist der Weg denn schuld am Ziel?

Geh nicht wie mit fremden Füßen,
und als hätt’st du dich verirrt.
Willst du nicht die Rosen grüßen?
Laß den Herbst nicht dafür büßen,
daß es Winter werden wird.

An den Wegen, in den Wiesen
leuchten, wie auf grünen Fliesen,
Bäume bunt und blumenschön.
Sind’s Buketts für sanfte Riesen?
Geh nur weiter. Bleib nicht stehn.

Blätter tanzen sterbensheiter
ihre letzten Menuetts.
Folge folgsam dem Begleiter.
Bleib nicht stehen. Geh nur weiter.
Denn das Jahr ist dein Gesetz.

Nebel zaubern in der Lichtung
eine Welt des Ungefährs.
Raum wird Traum. Und Rauch wird Dichtung.
Folg der Zeit. Sie weiß die Richtung.
„Stirb und werde!“ nannte er’s.

(Erich Kästner)

Der letzte Septembertag, nun geht er dahin, der Monat, auf den ich mich aus bekannten Gründen so gefreut habe, und der Oktober beginnt. Auf ihn freu ich mich aber auch, ist er doch so manches Mal noch ein schöner, wenn auch schon ein bissel melancholischer Herbstmonat, und zu ihm paßt eben immer wieder so wunderschön das obige Gedicht von Erich Kästner, das zu meinen Lieblings-Herbstgedichten zählt. Und das ich hier in einer so schönen Ausführung hängen habe, guckt mal:

Ich brauchte ein bissel Zeit, um nach dem wunderschönen Hochzeitstag meiner Kinder wieder im Alltag anzukommen, deshalb hat ein neuer Eintrag hier auch ein wenig länger als üblich gedauert. Außerdem waren die letzten Tage der vergangenen Woche noch so wunderschön, der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite, da haben wir, euer Co-Autor, meine Mimi, und ich, es noch so richtig auf Balkonien genossen

Gestern, am Samstag, war es noch ganz besonders herrlich, da bin ich mal wieder mit meiner Knipse runter in den Garten gegangen, Herbst-Impressionen einfangen:

Die Geranien im Blumenkübel vor der Haustüre blühen noch so schön

die Herbstfrüchte leuchten in ihren typischen Farben

und die letzten Rosen blühen:

Die Hortensien zeigen ihr Herbstkleid

und die Malve präsentiert sich auch herbstlich-vergänglich, blühen und verblühen!

Die kleine Eibe vor dem Haus hat Früchte

und diese Blätter mag ich so gerne, wunderschöne Zeichnung!

Der Himmel war blitzblau

vom Garagenhof aus fotografiert! Noch sind die Bäume nicht richtig bunt, trotzdem leuchten sie herrlich in der Sonne!

Beim wieder nach oben in meine Wohnung laufen hab ich im Hausflur noch was feines entdeckt:

Hübsch, nicht wahr? Herbstdeko, eine von meinen Sommerdekos vor meiner Türe paßt auch noch zum Herbst und bleibt hängen, wenn ich demnächst auch wieder umdekoriere:

In der Wohnung hab ich am Freitagabend schon ein wenig dekoriert, weil ich unseren feinen, behaglichen Kamin ausprobieren wollte, voilà!

Der wird wieder fein zu Halloween, hihihihi!

 Und guckt, wer die Deko am Kamin mit schmückt, unsere neue Mitbewohnerin, Eule Eulalia, samt ihrer Freundin

 die beiden fühlen sich richtig wohl in der Herbstdeko!

 Meine Zierkürbisse hab ich dieses Jahr mal „eingeglast“, hihihi, ich finde, sieht schön aus! 

Unser Wachs-Halloween-Kürbis ist schon mit Teelicht bestückt, sein Leuchten hat trotz des gruseligen Gesichts irgendwie was heimeliges!

Herbstlaternchen, die Dekorscheiben lassen sich nach Jahreszeit wechseln, u.a. hab ich dafür auch noch Schneekristalle, aber das dauert ja noch bissel!

Herbstlich geschmückte Schale neben dem Kamin

Igel im Kerzentablett

Und was neues hat auch Einzug gehalten, das wird noch mit einer schönen Herbstblume dekoriert, ein herbstfarbener Übertopf:

Am Freitagabend haben wir dann tatsächlich zum ersten Mal unseren Kamin angemacht, hach, das war wieder so schön romantisch und anheimelnd, wird sicher wieder eine schöne Herbstzeit, auch wenn das Wetter mal wieder „mürrischer“ werden sollte:

 Die beiden Eulen fanden es auch richtig fein! Vor allem Eulalia war ganz begeistert, sie kannte das ja noch nicht.

Am Samstagabend, da gab es hier ein feines Herbstmenü, Krautspätzle

da mußte Mimi doch auch mal gucken, was der Dosenöffner da nun wieder in der Küche wurschelt

und zum Nachtisch einen herbstlichen Obstsalat, mit Trauben, Birnen, Äpfel, Pflaumen und Kiwi

Und da ich euch jetzt eh den Mund schon wässerig gemacht habe, hab ich noch eine kleine Nachlese von der Hochzeit, ein Bild vom abendlichen Buffet

Und noch ein kleines „Häppchen“ weil’s doch so schön war, hihihi, der Tanz der Bräutigamsmutter mit ihrem Sohnemann, dem Bräutigam

 

Kaum zu glauben, daß das nun schon wieder 14 Tage her ist!

Mit unserem neuen Herbstbild von Mimi und mir

schließe ich jetzt diesen Eintrag und wir beide wünschen euch allen einen wunderschönen Sonntag, dem letzten Septembertag, kommt dann auch alle gut wieder in die neue Woche und den Oktober!

Habts fein! 

Hochzeit machen, das ist wunderschön!

O wie lieblich…

O wie lieblich, o wie schicklich,
sozusagen herzerquicklich
ist es doch für eine Gegend,
wenn zwei Leute, die vermögend,
außerdem mit sich zufrieden,
aber von Geschlecht verschieden,


wenn nun diese, sag ich, ihre
dazu nötigen Papiere,
sowie auch die Haushaltssachen
endlich mal in Ordnung machen
und in Ehren und beizeiten
hin zum Standesamte schreiten,


wie es denen, welche lieben,
vom Gesetze vorgeschrieben,
dann ruft jeder freudiglich:
Gott sei Dank! Sie haben sich!

(Wilhelm Busch )

Hier kommt er nun, der lang ersehnte Eintrag zur Hochzeit meiner Kinder!

Eins vorweg:   Es war WUNDERSCHÖN! 

Gehen wir den Tag chronologisch an:

Standesamtliche Trauung um 10.15 Uhr im Historischen Rathaus in Köln, im Turmkeller.

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/familie-kinder/ehe-lebenspartnerschaft/historisches-rathaus

https://koeln-magazin.info/rathaus.html

Im zweiten Link ist ein schöneres Bild vom Turmkeller, ein bissel müßt ihr scrollen, dann kommt der Text „für Heiratswillige…“ und das Bild darunter ist der Turmkeller, mit anklicken läßt es sich auch vergrößern, links kann man auch die Treppe sehen, die man dorthin hinunter schreitet, einfach eine wunderschöne Kulisse für eine Hochzeit, Bilder davon sind nur für den privaten Gebrauch gestattet, deshalb der Umweg hier über die Links!

Treulich geführt ziehet dahin,
wo euch in Frieden die Liebe bewahr!
Siegreicher Mut, Minnegewinn
eint euch in Treue zum seligsten Paar.
Streiter der Tugend, schreite voran!
Zierde der Jugend, schreite voran!
Rauschen des Festes seid nun entronnen,
Wonne des Herzens sei euch gewonnen!
Duftender Raum, zur Liebe geschmückt,
nehm euch nun auf, dem Glanze entrückt.
Treulich geführt ziehet nun ein,
wo euch in Segen die Liebe bewahr!
Siegreicher Mut, Minne so rein
eint euch in Treue zum seligsten Paar!

(Richard Wagner, aus der Oper „Lohengrin“)

Die Trauung war wunderbar stimmungsvoll, von einer Standesbeamtin vollzogen, beim vernehmlichen Ja-Wort traten die Taschentücher in Aktion. Die Ringe wurden gewechselt, nun waren meine Kinder „gesetzlich verbundene Eheleute“ und die legendären Worte fielen: „Sie dürfen die Braut jetzt küssen!“

Wir verließen den Turmkeller, und draußen hieß es dann warten auf das nunmehr vermählte Brautpaar. Es dürfen am Historischen Rathaus keine Blumen gestreut und auch kein Reis geworfen werden, stattdessen bekommen alle teilnehmenden ein Fläschchen mit Seifenblasen angeboten beim verlassen des Trauzimmers, das find ich so fein. Statt werfen oder streuen also pusten, schön!

Sie kamen!!! Und alle pusteten Seifenblasen, was das Zeug hält, hihihi! Der große Moment:

Für alle eure lieben Glück- und Segenswünsche hier im Blögchen, für kleine Geschenke und liebe Karten darf ich euch hier Bilder vom Brautpaar einstellen, sie möchten sich auf diesem Wege schon einmal vorab für eure liebe Teilnahme an ihrem Glück ganz herzlich bedanken, sie haben sich so darüber gefreut!

Nun nahmen die beiden von allen Seiten liebe Glückwünsche in Empfang, es gab auch einen kleinen Sektempfang, und Freunde der Kinder hatten für eine besondere Überraschung gesorgt: Ein echter Leierkastenmann, der natürlich als erstes auch das oben eingestellte Lied spielte, und dann noch viele andere, letztlich wurde dazu schon auf der Straße getanzt, das war so herrlich!

Eine kleine, lustige Anekdote am Rande, die sich aus den Bildern ergab, die nach der Trauung noch im Gebäude gemacht wurden, unter anderem mit den Trauzeugen, einem guten Freund von Björn und Steffis Schwägerin, ich hab euch doch mal erzählt, daß die kleine Nichte der Kinder ein ganz ausgefallenes Lieblingskuscheltier hat, ich kann jetzt den Beweis antreten, guckt mal:

 Ist das nicht niedlich?

Vom Fotoshooting nach der Trauung kommen hier nun auch noch einige Bilder, dieses zeigt die nunmehr gesamte Familie Zimmermann

 die „alte“ Frau Zimmermann, die „junge“ Frau Zimmermann, der „junge“ Herr Zimmermann und der „alte“ Herr Zimmermann, lach!

Mit Braut und jetzt ganz offiziell meine Schwiegertochter, und

mit dem Bräutigam, meinem Sohn!

Zu Mittag wollten wir dann in einem nahegelegenen schönen Lokal einen kleinen Imbiß einnehmen, natürlich wollten die Brautleute standesgemäß mit ihrer Hochzeits-Limousine bis vor die Türe fahren

 

aber  was wäre eine Hochzeit ohne kleine Pannen, lach, was passiert? Der Wagen springt nicht an! Also wieder aussteigen, und den kurzen Weg zu Fuß zurücklegen, dieweil der Fahrer des Wagens, ein Freund der Kinder, schnellstmöglich wieder für Fahrbereitschaft sorgen wollte, die Batterie hatte wohl aufgegeben.

So haben wir dann in dem schönen Lokal beruhigt speisen können, wahlweise Tomaten- oder Gemüsesuppe und sehr leckere Canapés.

Danach begab sich das Brautpaar erst einmal nach Hause, und ich habe mich mit meinem Cousin und seiner Frau auf den Weg in unser Hotel gemacht zum einchecken. Ein feines Hotel, ich zeig euch mal mein Zimmer:

Eine feine Aussicht hatte ich auch!

Wie man sieht, hatten wir wunderschönes Wetter, ab und an mal ein paar Wolken, aber schön warm und trocken!

Die eigentliche Feier fand dann am frühen Abend statt, also blieb noch Zeit, sich auf dem Zimmer auszuruhen. Der Weg zum Feierort betrug zu Fuß nur kurze 5 Minuten, und hier fand die Feier statt:

http://www.locationpool.de/locations/eventkapelle-koeln/

So etwas schönes wie diese Kapelle zum feiern hab ich noch nicht gesehen, alle Gäste waren restlos begeistert. Ich hab natürlich auch noch eigene Bilder von ihr:

 abendliche Außenbeleuchtung!