Lazy Weekend

          

Die bunten Astern

Die bunten Astern sind wie ein Regenbogen
in den nassen Garten eingezogen,
wie Gesichter, die schon etwas frieren.
Die großen Äpfel an den Spalieren,
die hängen wie trutzige Köpfe dort;
bald trägt sie mein Schatz in der Schürze fort.
Der Morgen ist kalt und die Blätter sind alt;
bald hat die Nacht ständig die Obergewalt.
Und wenn die Astern den Garten verlassen,
wird der Winter die Menschen anfassen.
Trag jeder seinen Garten beizeiten ins Haus,
bei einem Schatz geht der Sommer nicht aus.

Hach, schön, wieder Fragezeichen in euren Augen! Die Zoo-Girlande und ein Herbstgedicht von Astern, wie paßt das? Das ist ganz einfach, es ist herrliches Herbst/Sommer-Wetter zum Wochenende angesagt, wenn es wirklich eintrifft, werden wir Balkonien genießen und uns ein „lazy weekend“ machen, was also bietet sich da als Eintrag fürs Wochenende an? Archivbilder, hihihi, aber dieses Mal nicht die eigenen, sondern mit freundlicher Genehmigung meiner Lieblingsmenschen: Bilder aus dem Kölner Zoo von Mai 2017 von meinen Kindern! Ohne großen Text, einfach zum genießen, bei den kleinen Bildern erstes Bild anklicken und hintereinander dann in groß gucken! Viel Spaß!

 Ist der nicht süß???

 

 

Damit sind wir am Ende unserer Zootour durch den Zoo Köln angelangt, ich hoffe, ihr hattet alle bissel Spaß dran!

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, pennt schon leise schnarchend auf der Couch, hihihi, sie läßt euch aber allen liebe Schnurrgrüße ausrichten, vorgestern abend hat sie sich einen wunderschönen Sonnenuntergang betrachtet

war aber auch wieder so schön

nun hoffen wir beide, daß es ein feines Wetterchen wird am Wochenende, dann können wir Balkonien genießen

noch einmal richtig fein in diesem Herbst, und unsere hübschen Blüten gucken

 die Kapuzinerkresse blüht noch so schön und wir haben einen neuen Bewohner, wieder eine kleine Aster, deren Farbe ich so liebe

 und der hübsche Übertopf paßte so schön dazu!

Wir wünschen euch ein ganz wunderschönes Wochenende, macht es euch fein, genießt hoffentlich alle das tolle Wetter, wenn es kommt, der trübe November kommt noch früh genug, hihihi!

Habts fein! 

 

 

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Sonntägliche Herbst-Impressionen

  

Im Herbst

Wie mit Flor bezogen ist der Himmel,
graue Nebel sinken feucht und schwer,
und der Raben hungriges Gewimmel
zieht auf Stoppelfeldern hin und her.

Blätter rauschen auf den öden Wegen,
die ich froh und glücklich einst betrat;
rauhe Lüfte hauchen mir entgegen,
und durchschaueren die Wintersaat.

Ringsumher ist jede Spur verschwunden
von des Sommers Lieblichkeit und Lust.
Nur in tiefen, unheilbaren Wunden
regt sich noch sein Bild in meiner Brust.

Nur die Hoffnung hebt durch frische Farben
die verblichne, freudenleere Welt;
sammelt auch auf öden Fluren Garben,
die sie in der Zukunft Felder stellt.

Und der Schwermuth schauerliche Nächte
hellt uns oft ihr goldner Himmelsschein;
freundlich führt uns ihre milde Rechte
in das Reich der Fantasieen ein.

Tön‘ auch mir mit Deinem Schmeichelworte,
Hoffnung, Frieden in das bange Herz;
Kränze windend um der Zukunft Pforte,
deute Du der Sehnsucht ihren Schmerz.

Und wenn einst der Sommer wiederkehret,
lass in seinem frischbelebten Grün
jede Freude, die mein Herz entbehret,
mir im Glück des Wiedersehens blühn.

(Charlotte von Ahlefeld)

Was war das am Samstag für ein grauer und öder Herbsttag, keine Spur von goldenem Oktober, stattdessen grau-usselige Tristesse mit stürmischen Böen und Regen, Regen Regen!!!

Da hab ich mal alle meine in der letzten Zeit gemachten Bilder durchgeguckt, und siehe da, ich hatte noch so viele, die ich hier von verschiedenen abendlichen Lichtspielen am Himmel meiner Grafschaft gemacht habe, und um die aufkommende Melancholie an grauen Tagen wieder zu erhellen, zeig ich euch diese nun hier.

Da mir am grauen Samstag die ganze Zeit ein Lied, allwieder einmal von Reinhard Mey, durch den Kopf ging, macht dieses nun mal den Auftakt zu den Bildern:

Herbstgewitter über Dächern

Ein wunderschönes Liebeslied!

http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/herbstgewitter-%C3%BCber-d%C3%A4chern

Abendgold auf Burg Lirich

Abendsonnenstrahlen von Balkonien

Himmels-Dramaturgie

Herbsthimmel – wie im April, mal blau, mal düster

und dann goldener Abendschein unter dunklen Wolken

Goldene Abendsonne

Das waren meine gesammelten Werke! Ich hoffe, sie haben euch gefallen! Die kleinen Bilder können angeklickt werden, dann kann man sie größer sehen!

Natürlich hat euer aller Co-Autor, meine Mimi, auch noch was feines für diesen Eintrag, sie wartet schon ganz ungeduldig und so leg ich jetzt mal wieder die Feder in ihre bewährten Tatzen:

 Hi, Folks,

da bin ich mal wieder, euer Co-Autor, eure Mimi!

Da hat der Dosenöffner ja soooo recht mit seiner Wetterangabe vom Samstag, war das usselig draußen, ich war mal gucken auf Balkonien, aber ruck-zuck wieder drin, bäääääääääh!!!

Und da fiel mir nun ein, daß ich euch jetzt auch noch mal eine kleine Galerie machen könnte, Mimi und die letzten schönen Tage auf Balkonien

und ich hab auch noch welche von mir in meiner Hängematte mit der schönen Abendsonne

Ich glaub, so langsam heißt es nun endgültig „tschüß, Balkonien, bis zum nächsten Frühling/Sommer“, na, macht nüscht, ich weiß schon, wie ich es mir gemütlich mache wieder in diesem Herbst/Winter, in meiner geliebten Hängematte, oder auf den anderen winterlichen Lieblingsplätzen, also freu ich mich jetzt einfach auf eine feine Kuschel-Indoor-Zeit mit meinem Frauchen, die dann wieder gemütlich auf der Couch dabei sitzt, mit lecker Tee, schön was zu lesen, feine Musik, hach, ich sag jetzt mal das, was sonst mein Dosenöffner immer sagt: Ich liebe immer besonders gerade die Jahreszeit, die dran ist, hihihihi!

Dann macht es euch auch alle ganz fein gemütlich in der muggeligen Stube, falls das Wetter an diesem Sonntag wieder so doof ist, wir beide, mein Dosenöffner und ich  wünschen euch allen einen ganz wunderschönen Sonntag!

Habts fein! 

 

„Wer ist nicht vergnügt…….

 …..wenn hoch sein Drache fliegt!“

Ach, wer das doch könnte!

Gemäht sind die Felder,
der Stoppelwind weht.
Hoch droben in Lüften
mein Drache nun steht,
die Rippen von Holze,
der Leib von Papier,
zwei Ohren, ein Schwänzlein
sind all seine Zier.
Und ich denk: so drauf liegen
im sonnigen Strahl,
ach, wer das doch könnte
nur ein einziges Mal!

Da guckt ich dem Storch
in das Sommernest dort:
Guten Morgen, Frau Störchin,
geht die Reise bald fort?
Ich blickt in die Häuser
zum Schornstein hinein:
O Vater und Mutter,
wie seid ihr so klein.
Tief unter mir säh ich
Fluss, Hügel und Tal,
ach, wer das doch könnte,
nur ein einziges Mal!

Und droben, gehoben
auf schwindelnder Bahn,
da fasst ich die Wolken,
die segelnden an;
ich ließ mich besuchen
von Schwalben und Krähn
und könnte die Lerchen,
die singenden sehn;
die Englein belauscht ich
im himmlischen Saal;
ach, wer das doch könnte,
nur ein einziges Mal!

(Victor Blüthgen)

Da hab ich mich schon lange drauf gefreut, auf diesen Eintrag und die allseits bekannten Fragezeichen in euren Augen! Daß es um Drachen geht, die zu dieser Jahreszeit im herbstlichen Wind am Himmel fliegen, ist wohl schnell klar geworden, aber wie komme ich darauf?!

Der Sommer ist vorbei, der Herbst hatte schon einige sehr kühle und regnerische Tage, also war angesagt, was zu einem solchen nachhaltigen Wetterwechsel alle Jahre wieder Usus ist: Die Sommergarderobe wird „eingemottet“, und die Herbst/Winter-Kollektion wird rausgekramt! Und wie das beim kramen in den Schränken bei mir halt so ist, ich förderte dabei wieder etwas zutage, von dem ich selbst gar nicht wußte, daß es das noch gibt:

Björns Drache, mit Papa selbst gebaut vor gut 30 Jahren!

Ganz stilecht aus einem Holzkreuz, mit Buntpapier beklebt und einem lustigen Gesicht und dem notwendigen Schwänzchen

damit er fliegt, mit Schnur und allem drum und dran! Er hat sich sehr gefreut, der Drache, als ich ihn aus seinem Schrankverließ befreit habe, vom Staub der Jahre befreit wollte er natürlich unbedingt an die frische Luft!

 Also hab ich ihn auf Balkonien ans Netz gebunden, wie ihr seht, strahlte er wie ein Honigkuchenpferd, und so konnte ich ihn auch am besten fotografieren! Und sehr gefreut hat er sich auch, einem kleinen Kumpel zu begegnen, der auf Balkonien genüßlich im Wind schaukelt!

Fliegen kann er wohl nicht mehr in seinem betagten Alter, aber er freute sich über den Wind und die schöne, herbstliche Aussicht auf Balkonien, das hat ihm richtig gut getan! Ich hab so eine Freude an meinem Fund, und die wollte ich heute am WTT wieder mit euch teilen!

Als ich den Drachen auf Balkonien ans Netz gebunden habe, um ihn zum fotografieren schön in Szene zu setzen, summte ich die ganze Zeit eine Melodie, die nämlich, die titelgebend war: Sicher erinnert ihr euch alle noch an „Mary Poppins“, dieses wunderschöne Musical, und daraus stammt die Melodie vom Titel, „Wer ist nicht vergnügt, wenn hoch sein Drache fliegt….“, oder „für zwei Pennie Papier schon genügt…“! Natürlich hab ich das Lied gefunden:

Schöööön, oder?!

Auch ein schönes altes Gemälde hab ich wieder mal zu diesem Thema gefunden, von Carl Spitzweg, guckt mal:

(Drachensteigen, Carl Spitzweg, 1880 oder 1885)

Das Bild ist wirklich auch im Original so „schmal“, hier könnt ihr, wenn ihr Lust habt, bissel darüber nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Drachensteigen_(Gem%C3%A4lde)

Für alle Bären-Fans unter uns (hihihi, wer ist denn hier keiner?!) hab ich noch ein feines Bildchen, auch Bären lassen Drachen steigen!

 Herzig, nicht wahr?

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, hatte derweil Frauchens Liegestuhl mit Beschlag belegt und beguckte sich meine Foto-Session, der Drache war ihr nicht so ganz geheuer, aber das hübsche Raschelschwänzchen fand sie entzückend, hihihi!

 

Da sie da aber nicht dran durfte, ließ sie den Dosenöffner werkeln und genoß die letzten Sonnenstrahlen auf Balkonien, schnarchend im Liegestuhl, hihihi!

Und damit wünschen wir euch allen einen schönen WTT mit hoffentlich herbstlich-schönem Wetter!

 Habts fein!

 

Erntedank auf Balkonien

Erntefest

Wagen auf Wagen schwankte herein,
Scheune und Böden wurden zu klein:
Danket dem Herrn und preist seine Macht,
glücklich ist wieder die Ernte vollbracht.

Hoch auf der Fichte flattert der Kranz,
Geigen und Brummbaß laden zum Tanz;
leicht wird das Leben trotz Mühe und Plag,
krönet die Arbeit ein festlicher Tag.

Seht ihr der Kinder fröhliche Schar,
blühende Wangen, goldlockiges Haar?
hört ihr sie jubeln? O liebliches Los,
fällt ihnen reif doch die Frucht in den Schoß!

Wir aber furchen, den Pflug in der Hand,
morgen geschäftig aufs neue das Land;
ewig ja reiht, nach des Ewigen Rat,
Saat sich an Ernte und Ernte an Saat.

(Julius Sturm)

Der Oktober ist da! Und damit am heutigen ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest!

Sicher erinnert ihr euch alle noch an unseren Motivationsbär Charly

 der im Frühjahr bei uns eingezogen ist und seitdem maßgeblich für Motivation in allen Dingen und im besonderen für das Wachstum unseres Zitronenbäumchens und der Überwachung des Gedeihens unseres Pizza-Anzuchtsset zuständig ist! Beides ist ihm ja gut gelungen, wir berichteten ja immer wieder über die diversen Fortschritte.

Und so können wir heute also Erntedank auf Balkonien feiern!

Wir haben natürlich keine Kosten und Mühen gescheut, das in diesem Jahr standesgemäß zu begehen, große Feste bedingen große Vorbereitungen, und so haben wir am Freitag zuerst einmal Balkonien herbstlich aufgehübscht:

Erstes Bildken anklicken, dann entfaltet sich die ganze Pracht in großen Bildern!

Draußen war es herbstlich mild und wunderschön, die Bäume werden langsam bunt

und eine nette kleine Neuerwerbung möchten wir euch nicht vorenthalten, schicke neue herbstlich motivierte Arbeitshandschuhe für Balkonien:

Sagte ich übrigens „wir“ haben aufgehübscht? Äääh….jeh, nun, das war Mimis Beitrag

der Dosenöffner räumt, nix wie weg hier…..

und ab in die Hängematte! Soviel zu Teamwork! Aber mental war Mimi voll dabei, lol!

Am Samstag fand dann die große Ernte des Pizza-Anzuchts-Set statt, guckt euch das an:

Rucola

Tomaten

Paprika

und Oregano

sowie die Zitronen vom Zitronenbäumchen

Feigen und Äpfel vom Baum

hach, und jetzt dämmert euch langsam was, nicht wahr, hihihihi, laßt euch nicht veräppeln, der Sommer war nicht der Hit in diesem Jahr, wir haben zwar sowohl ein paar Tomaten, Rucola und auch Oregano geerntet, aber die Paprika ……ist schön grün, lol, lediglich Zitrönchen vom Zitronenbäumchen gab es wirklich reichlich, noch jetzt reifen sie weiter

aber den oben gezeigten üppigen Rest mußten wir selbstverständlich dazu kaufen! Die Feige war zu mehreren, denn aus ihnen hab ich mal wieder einen feinen Feigen-Essig gemacht in diesem Jahr!

Aber wir hatten euch ein Fest für das Pizza-Anzuchts-Set versprochen, und versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen, also haben wir uns am Samstag frisch ans Werk gemacht:

Teig ansetzen und gehen lassen

Rucola bereit stellen

Tomaten in Scheiben schneiden

Paprika putzen und klein schneiden

Tomatensoße mit gestückelten Tomaten würzen mit Knoblauch und Oregano, für den Pizzaboden

geriebenen Pizza-Käse

und Mozarella

und noch Oregano für über den Käse

Nachdem der Pizza-Teig ordentlich aufgegangen war, wurde er ausgerollt und auf ein Backblech mit Backpapier gelegt

Tomatensoße drauf

und dann diesen erlesenen Schinken, hihihi!

Es folgten die Paprika

die Tomaten

der Rucola

und der Mozarella-Käse!

Zum Schluß den geriebenen Käse

und den Oregano oben drüber!

Fertig! Noch 10 Minuten abgedeckt gehen lassen

und dann ab in den Ofen damit, bei (Umluft) 200° ca. 35 – 45 Minuten!

Zwischenzeitlich kann ich dann schon mal schön den Tisch eindecken

samt Pizza-Schneider und Heber, und da ihr natürlich alle ganz herzlichst eingeladen seid zu unserem Pizza-Anzuchts-Set-Erntedank-Fest-Essen hab ich eure Gedecke auch schon aufgelegt

als Getränk wird ein feiner Spätburgunder gereicht, den ich schon mal vorgekostet habe, hihihi,

 wie man sieht, denn das Glas ist leer! Aber ich versichere euch, er ist sehr süffig und lecker! Prost! 

Es duftet schon herrlich in der Küche, ich guck mal, wie weit unsere Pizza ist, jaaa, ein paar Minuten braucht sie wohl noch, da bekommt dann unser aller Co-Autor, meine Mimi, schon mal ihr Fütterchen, sie schleicht schon die ganze Zeit um den herrlich duftenden Backofen, hihihi!

Mahlzeit, Mimilein!

Schmeckt, wie man sieht, es gab für sie Rind und Truthahn in Gelee, vom Frauchen mit frischen Möhrchen verfeinert, mmmmmhhhhh, läcka!

So, und unsere Pizza ist nun auch fertig

dann nehmt doch alle Platz und ich wünsche euch von Herzen guten Appetit, laßt es euch schmecken!

Zum Nachtisch hab ich noch einen herrlichen Zitronenquark (an dem auf jeden Fall Mimi partizipiert, sie liebt ihn!) mit geschlagener Sahne verfeinert!

Erheben wir das Glas  und stoßen wir an mit einem alten Trinkspruch, mir bekannt aus den Novellen des Theodor Storm,  Martje Flors Trinkspruch  „Up dat es uns wull gaa up unse olen Dage!“

Und ich schließe nun zum Erntedankfest diesen Eintrag mit einem lieben Dank an alle meine treuen Leser und Kommentatoren, die stillen wie die mir bekannten, ihr seid das Salz in der Blögchen-Suppe, da schließt sich der Kreis mit dem Erntedank!

Euer aller Co-Autor Mimi  Motivationsbär Charly  und ich wünschen euch allen einen wunderschönen Erntedank-Sonntag, habt und macht es euch fein, wenn das Wetter zu wünschen übrig läßt, macht es euch drinnen muggelig, vielleicht mit einem feinen Stövchen mit Duftöl, wir hätten Orange anzubieten und dieses Gemütlichkeitsteil dafür:

Da paßt dann auch noch ein bissel hübsche Musik zum Erntedank dabei, wir haben was feines gefunden

Habts fein!    

 

 

Geteilte Freude ist doppelte Freude

Es ist das Glück…..

Es ist das Glück ein flüchtig Ding
und war’s zu allen Tagen;
und jagtest du um der Erde Ring,
du möchtest es nicht erjagen.

Leg’ dich lieber ins Gras voll Duft
und singe deine Lieder;
plötzlich vielleicht aus blauer Luft
fällt es auf dich hernieder.

Aber dann pack’ es und halt es fest
und plaudre nicht viel dazwischen;
wenn du zu lang es warten lässt,
möcht’ es dir wieder entwischen.

(Emanuel Geibel)

Da hab ich mich lange drauf gefreut, auf diesen Eintrag, vielleicht erinnert ihr euch noch an die Zeilen aus meiner Hommage an meinen Lieblingsdichter: „….. Aber herbstliche Couch-Zeit ist ja auch Lesezeit, da hab ich demnächst eh noch eine Überraschung für euch…..“ jaaaaa, und diese Überraschung ist jetzt da! Aber gemach, gemach, ich mach es natürlich spannend, hihihihi, bevor ich das kleine, hüpfende Paketchen da oben unter dem Gedicht öffne, greif ich nochmal auf einen alten Eintrag von mir zurück, guckt ihr hier:

https://mimisdosenoeffner.wordpress.com/2017/05/29/sommer-im-mai/

In diesem Eintrag hab ich euch gleich unter dem obligatorischen Gedicht noch einmal die Entstehung des Begriffes „Storm-Zeit“ erläutert, und dabei den herrlich dicken Wälzer erwähnt, mit dem diese Zeit begann! Lediglich beim Titel befand ich mich allerdings in einem Irrtum, aber dazu gleich mehr!

Ihr wißt ja, daß ich eine Gesamtausgabe von Theodor Storms Werken besitze, und noch zwei schöne Exemplare vom Trödelmarkt hab ich mal erstanden

Nach meinem Eintrag zu Theodor Storms 200. Geburtstag hab ich mich wieder an dieses schöne Buch aus der Bücherei erinnert, was mir deutlich vor Augen war, war das Bild vom Einband, also hab ich mich im Netz auf die Suche begeben, es war dieses Bild

das ich im Kopf hatte, und nun sucht mal danach ein entsprechendes Werk! Aber das Netz ist so klasse, ich hab es wirklich gefunden, wie gesagt, mit dem von mir vermuteten Titel war ich im Irrtum, es hieß „Am grauen Meer, Storms Gesammelte Werke“, herausgegeben als Gedenkausgabe zu seinem 75. Todestag.

Ihr ahnt es sicher schon? Jaaaaa, man konnte es gebraucht bestellen, da ich keinen entsprechenden Account zum Anbieter besitze, aber mein Sohn, hab ich ihn gebeten, mir das Buch zu bestellen, mit Versandadresse gleich an mich, hihihi, und natürlich hat Björn das prompt erledigt und so hielt ich am letzten Freitag mein heiß geliebtes Buch endlich wieder in den Händen!

Mit Schutzumschlag, der als einziges bissel Gebrauchsspuren hat, gebunden und mit Lesezeichen

und voilà…..

unter dem Schutzumschlag ist das mir so wohlbekannte Bild! Könnt ihr bestimmt alle nachvollziehen, wie glücklich ich bin!

Es beinhaltet auch wunderschöne Bilder

 wie auf der ersten Seite beschrieben, und das ist die Erläuterung zur Herausgabe des Buches, erschienen im Bertelsmann Lesering:

So beginnt es

daher auch sein Titel.

Schöne Zeichnungen

und Bilder auch aus Storms Leben

 das obere Bild ist Greetstorf, Husum 1863, Storms Vaterstadt, der Schauplatz vieler seiner Novellen, die „graue Stadt am Meer“, wo Storm in den Jahren 1864 – 80 als Landvogt und Amtsrichter wirkte (Text unter dem Bild).

Das untere Bild zeigt Westermühlen (Geburts- und Heimatort von Storms Vater Johann-Casimir) „Bei diesem Worte steigt ein ganzes Wald und Mühlenidyll in mir auf; das kleine in Busch und Baum begrabene Dorf war die Geburts- und Heimstätte meines Vaters. Obstgarten, Stallungen, Mühle und Brücke. alles lag unter den Wipfeln ungeheurer Eichbäume….“ (Text unter dem Bild)

Storms wohl bekannteste Novelle, „Der Schimmelreiter“, ist natürlich auch darin enthalten

mit einer schönen Zeichnung des namensgebenden Pferdes.

 

Euer aller Co-Autor, meine Mimi, hat sich natürlich riesig mit dem Dosenöffner gefreut über dieses Buch, sie liebt es, wenn ihr Frauchen liest, egal, ob sommers auf Balkonien oder in der beginnenden Herbstzeit wieder drinnen auf dem Sofa, das ist für sie so der Inbegriff von Gemütlichkeit! Daher hat sie mir beim präsentieren meines neuen Schatzes wieder sehr interessiert zugeguckt, und war hoch entzückt, als ihr Dosenöffner ihr dieses feine Bild von Adolf Menzel aus dem Buch präsentiert hat, Storm liebte ja doch auch Katzen

ich hab es mit meiner feinen Knipse mal bissel näher geholt

Mimi war restlos begeistert! Sie freut sich immer sehr, wenn in meinen Einträgen diverse Artgenossen vertreten sind!

Ja, ihr Lieben alle, das war es nun, was ich am heutigen WTT mit euch teilen wollte, ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, meine Neuerwerbung zu besichtigen!

Mit ein paar herbstlichen Stimmungsbildern

schließe ich jetzt diesen Eintrag und wir beide, Mimi  und ich, wünschen euch einen wunderschönen WTT!

Habts fein! 

 

Herbstlicher Sonntagsausflug

      

Im Auto über Land

An besonders schönen Tagen
ist der Himmel sozusagen
wie aus blauem Porzellan.
Und die Federwolken gleichen
weißen, zart getuschten Zeichen,
wie wir sie auf Schalen sahn.
Alle Welt fühlt sich gehoben,
blinzelt glücklich schräg nach oben
und bewundert die Natur.
Vater ruft, direkt verwegen:
„´n Wetter, glatt zum Eierlegen!“
(Na, er renommiert wohl nur.)

Und er steuert ohne Fehler
über Hügel und durch Täler.
Tante Paula wird es schlecht.
Doch die übrige Verwandtschaft
blickt begeistert in die Landschaft.
Und der Landschaft ist es recht.

Um den Kopf weht eine Brise
von besonnter Luft und Wiese,
dividiert durch viel Benzin.
Onkel Theobald berichtet,
was er alles sieht und sichtet.
Doch man sieht´s auch ohne ihn.

Den Gesang nach Kräften pflegend
und sich rhythmisch fortbewegend
strömt die Menschheit durchs Revier.
Immer rascher jagt der Wagen.
Und wir hören Vater sagen:

„Dauernd Wald, und nirgends Bier.“

Aber schließlich hilft sein Suchen.
Er kriegt Bier. Wir kriegen Kuchen.
Und das Auto ruht sich aus.
Tante schimpft auf die Gehälter.
Und allmählich wird es kälter.
Und dann fahren wir nach Haus.

 

(Erich Kästner)

Mit diesem feinen Panoramabild hab ich vor einiger Zeit einen Cliffhanger gemacht

der Ausflug mit den Kindern an meiner Geburtstagsnachfeier mit ihnen in den Kaisergarten! Und hab versprochen, daß da noch ein Eintrag kommt, wenn ich alle Bilder habe, und nu hab ich sie alle, freu, freu!

Wir hatten so ein schönes Wetter, schon bissel herbstlich, aber immer noch warm und Sonne, blauer Himmel mit weißen Wattewölkchen! Und so machten wir uns auf zu einem schönen Ausflug!

Ich zeig euch jetzt mal Bilder vom Kaisergarten außerhalb des kleinen Tiergeheges, das sich dort befindet, eine wunderschöne Parkanlage, durch die man herrlich spazieren gehen kann!

Mit schönen Blümchen

und einem herrlichen See!

Man kann dort wunderbar sitzen und über den ganzen See gucken, bei der schon beginnenden Herbststimmung war das so schön!

Björn liebt Raben und Dohlen, da hab ich jetzt eine kleine, feine Galerie für euch, erstes Bild anklicken, dann könnt ihr die Bilder in groß sehen, fortlaufend!

Und diese feine Ente, da hatten wir auch unseren Spaß dran!

 ihr war es am See zu voll, da hat sie sich einen kleinen Privat-Tümpel gesucht, hihihi!

So, und nun schlendern wir gemütlich durch die herrliche Natur zum Tiergehege, in der Nähe vom Bauernhof dort sonnte sich gemütlich ein Pfau!

Wie in vielen Tiergehegen gibt es auch in dem vom Kaisergarten Futter für die Tiere zu kaufen, es steht an jedem Gehege dran, ob man sie füttern darf oder nicht! Das ist natürlich nicht nur für kleine, sondern auch für große Kinder was ganz feines, wie ihr jetzt seht:

Mutter und Sohn mit Spaß beim füttern!

Die Mähs hätten am liebsten noch die Packung mitgefuttert, hihihi!

Nun kommen noch feine Bilder von den Tieren vom Bauernhof, bei einem wird sich Brigitte/Plauen ganz besonders freuen!

 die Kaninchen

Maushausen!

Es gibt auch sehr viele Hühner in und um den Bauernhof, alte Rassen, die vom aussterben bedroht sind, werden dort gezüchtet.

von diesen herrlich zauseligen gab es verschiedene Farben, außer diesem dunklen Exemplar auch welche in gold und hell, und weil die Sonne so herrlich schien, haben sie mit Vergnügen ein Sandbad genommen

Lustig war auch, das immer irgend ein anderes Huhn auftauchte, solange an dem sonnenbadenden herumpickte, bis dieses aufstand, sich dann kurz in die Kuhle legte und wieder verschwand!

Weiter geht’s mit feinen Tieren!

Mittagsschlaf!

Das war unser Ausflug zum Kaisergarten, natürlich haben wir, mit Aussicht auf den herrlichen See, dort am Nachmittag noch gemütlich Kaffee getrunken und sind dann langsam wieder nach Hause gebummelt, es war ein wunderschöner Sonntagsausflug! Und ganz ohne Auto, entgegen dem Gedicht für diesen Eintrag, hihihihi!

Mimi meinte gerade, wo Tiere drin sind und Bauernhof erwähnt wird, da darf ihresgleichen nicht fehlen, und deshalb stelle ich hier jetzt auf ihr Geheiß zum Schluß des Eintrags Bilder von Mimi, wie sie in den letzten Tagen wenigstens zeitweilig unser Balkonien noch genießen konnte:

Dosenöffner mal wieder den Liegestuhl geklaut, hehehe!

 

Und sonnenbaden auf Balkonien:

 

Und damit schließe ich jetzt diesen Eintrag zum Sonntag, wir beide, euer Co-Autor Mimi  und ich wünschen euch einen wunderschönen Sonntag, hoffentlich mit feinem Herbstwetter, habts fein!                

 

 

 

Für Lars

Ende

Verträumt und müde wie ein Schmetterling im September taumelt der Sommer das Gelände entlang. Altweiberfäden wirren sich um seine zerrissenen Flügel und die Blumen, die noch blühen, haben keinen Honig mehr.

Am Hochwald drüben, hinter dem die Sonne glutet, lauert die Nacht, gleich einer großen Spinne, und wie ein engmaschiges Netz hängt sie die Dämmerung vor das verflackernde Abendrot, nach dem der Schmetterling seinen Flug nimmt.

(Cäsar Flaischlen)

Lars * 12.12. 1993 – + 18.9. 2017

Der sanfte Riese, Eisbär Lars, ist gestern über die Regenbogenbrücke gegangen. Hinüber zu Knut, seinem Sohn, und Tosca, mit der er diesen Sohn hatte, zu Vilma, mit der er seine Tochter Anori und seinen zweiten Sohn Fiete hat, sie alle werden ihn gemeinsam mit Thomas Dörflein, dem Ziehpapa von seinem Knut, freudig empfangen haben, als sein Lebenschiffchen das ferne Gestade erreichte!

Aber uns, am diesseitigen Ufer, ließ er sehr traurig zurück.

Ich habe diesen sanften Riesen am 1. Mai 2012 im Zoo Wuppertal kennengelernt, als ich seine süße kleine Tochter Anori und Vilma gucken gegangen bin. Und ich war so neugierig auf ihn, weil ich ihn ja schon durch euch alle hier kannte durch die gemeinsame Verbindung mit Knut. Und so war das dann, als ich vor ihm stand:

„So habe ich dann Papa Lars besucht, er trabte ebenfalls seine Runden und schaute sich interessiert seine Besucher an, es waren aber nicht so viele, und so habe ich einen Moment lang ganz alleine gestanden, und habe ihm dann alle lieben Grüße ausgerichtet. Dann kam ein sehr berührender Moment, ich stand ja da alleine, und Lars blieb stehen, sah mich eine ganze Weile an, senkte so ein bissel den Kopf und lief dann weiter!“

(Auszug aus meinem Blögcheneintrag vom 1. Mai 2012)

Ich war so hingerissen von ihm, er war so ein wunderschöner Bär und berühmt für seine Sanftheit, ein Gentleman-Bär, der so gut mit all seinen Gefährtinnen zusammenlebte.

Sein berühmter Sohn Knut ist ihm schon vorausgegangen, in seinen weiteren Kindern, seiner Tochter  Anori

und seinem Sohn Fiete

 

(Zoo Rostock am 23.1.2016, Bild BrigitteE)

und seinen niedlichen Zwillingstöchtern in Aalborg lebt er weiter! Und das ist ein Trost!

Im Herbst, der schönen, bunten Jahreszeit, bist du gegangen, lieber Lars

der Winter war für dich, wie für alle Eisbären, die schönste Zeit des Jahres,

den wirst du jetzt im Land hinter dem Regenbogen genießen dürfen!

Schlaf schön, lieber, sanfter Riese Lars! Wir werden dich nie vergessen!

 

Hommage an meinen Lieblingsdichter

Im Herbste

Es rauscht, die gelben Blätter fliegen,
am Himmel steht ein falber Schein;
du schauerst leis und drückst dich fester
in deines Mannes Arm hinein.

Was nun von Halm zu Halme wandelt,
was nach den letzten Blumen greift,
hat heimlich im Vorübergehen
auch dein geliebtes Haupt gestreift.

Doch reißen auch die zarten Fäden,
die warme Nacht auf Wiesen spann –
es ist der Sommer nur, der scheidet;
was geht denn uns der Sommer an?

Du legst die Hand an meine Stirne
und schaust mir prüfend ins Gesicht;
aus deinen milden Frauenaugen
bricht gar zu melancholisch Licht.

Erlosch auch hier ein Duft, ein Schimmer,
ein Rätsel, das dich einst bewegt,
daß du in meiner Hand gefangen
die freie Mädchenhand gelegt?

O schaudre nicht! Ob auch unmerklich
der schönste Sonnenschein verrann –
es ist der Sommer nur, der scheidet;
was geht denn uns der Sommer an?

(Theodor Storm)

Am 14. September 1817 wird in Husum, Markt Nr. 9, um Mitternacht Hans Theodor Woldsen Storm geboren.

Und somit hatte mein Lieblingsdichter am 14. September 2017 seinen 200. Geburtstag!

Übrigens im Sternzeichen der Jungfrau, wie ich!

Der Poet vom grauen Meer…..die Erinnerung an ihn ist zunächst die Erinnerung an die Schulzeit, an Novellen und Gedichte, die seit Jahrzehnten zum Unterrichtskanon gehören.

Bei mir war das als erstes die Novelle „Immensee“, von der wir eine Interpretation schreiben sollten, und das Gedicht „Abseits“, in das ich mich beim Lesen verliebt habe. Damit begann meine Liebe zum Dichter Theodor Storm. Die nächste Novelle, da schon aus der Schulbibliothek besorgt, war auf Empfehlung meiner Mama „Pole Poppenspäler“, ihre Lieblingsnovelle von Storm.

Es gibt drollige Übereinstimmungen zwischen meinem Lieblingsdichter und mir, Theodor Storm studierte Jura, wurde Rechtsanwalt und Richter, ich habe einen ersten Lehrberuf als Anwalts- und Notarfachangestellte! Seinem Charakter sagt man nach, daß er eine gewisse Widerspenstigkeit beinhaltete, da steckt auch was bei mir!

Storm hatte einen schönen Tenor und sang wohl gerne, er gründete 1843 einen Husumer Chor, den es heute noch gibt, „Theodor Storm Chor von 1843“.

Mein Vater war 2. Baß in einem Männerchor und ich ein reges Mitglied unseres Schulchores!

„Er ist ein Meister, er bleibt“, urteilte Thomas Mann über Theodor Storm. Und vom Dichter Theodor Fontane gibt es das Wort von der „ewigen Husumerei“, das ironisierte, daß Storm äußerlich eine gewisse angepaßte Behaglichkeit schätzte, ein Ton, den man in seinen Novellen nicht immer findet. Er ist kein Dichter für Bürgerwonnen, denn in seinen Geschichten und Gedichten lauern tragische Entwicklungen, die noch heute ganz aktuell sind: Sterbehilfe, Inzest, Trunksucht, der Niedergang von Familien aus „moralischen“ Gründen, Mobbing, Eltern/Kind und hier vor allem Vater/Sohn-Konflikte.

Storm selbst sagte es treffend, wie die Diskrepanz zwischen Behaglichkeit auf der einen und realistischer Erzählung auf der anderen Seite erklärbar wird: „Ich bedarf äußerlich der Enge, um innerlich ins Weite zu gehen…“

Er bleibt! Und er bleibt mein Lieblingsdichter! Und wurde weiter „vererbt“: Björn hat sich später für eine geforderte Interpretation im Schulunterricht die Novelle „Im Brauerhause“ von Theodor Storm ausgesucht!

Natürlich soll mein Eintrag zum 200. Geburtstag von Theodor Storm keine reine Abhandlung  werden, und so kommen wir nun zu den Bildern! Ich hab sie ein wenig an Motive von Storm in seinen Novellen ausgerichtet. Rosen zum Beispiel, in der Novelle „Späte Rosen“ und in Gedichten

Das Meer

Katzen, die im Storm’schen Haushalt nie fehlten

Und zu der „ewigen Husumerei“ hab ich mal neue Bilder erstellt, der Geburtstag von Theodor Storm fällt ja in den schon beginnenden Herbst, Tage und Nächte werden kühler, und damit beginnt auch wieder die Teezeit!

Fontane notierte dazu: „In Storms Potsdamer Hause ging es her wie in dem öfters von ihm beschriebenen Hause seiner Husumer Großmutter. Das Lämpchen, der Teekessel, dessen Deckel klapperte,  die holländische Teekanne daneben…Die Provinzsimpelei steigert sich mitunter bis zum Großartigen.“

Dazu passen meine Tee-Utensilien!

Dazu paßt ganz wunderschön mein von meiner Großtante geerbter Kuchenteller

Mimi mußte sich natürlich die Präsentation meiner Tee-Utensilien ganz genau betrachten

Bissel betrübt war sie aber über das vorherrschende herbstlich-trübe Wetter

Guck mal, Frauchen!

Doof-Wetter! Ich guck mal genauer:

 Kannst du das mal abstellen??? Nicht???

 Schade!!!

 Dann geh ich wieder in meine schöne gemütliche Hängematte!

Das war der Beitrag eures Co-Autors zum Geburtstag von Theodor Storm, hihihi, den sie ja eigentlich auch sehr mag, denn wenn für ihr Frauchen Storm-Zeit ist, ist für sie Balkonien-Zeit! Aber herbstliche Couch-Zeit ist ja auch Lesezeit, da hab ich demnächst eh noch eine Überraschung für euch, und so freut sich Mimi eben wieder ganz pragmatisch auf schöne Indoor-Kuschelzeit mit dem Dosenöffner! Und Tee! Für mich! Und vielleicht sogar Storm-Zeit im Herbst, laßt euch mal überraschen!

Dann schließen wir diesen Eintrag noch mit ein paar schönen Herbstbildern, die zum Eingangsgedicht von Theodore passen:

und damit wünschen wir euch allen ein wunderschönes, gemütliches Herbst-Wochenende, eure Mimi  und ich!

Habts fein!

 

 

 

 

Herbstvorschau aus dem Archiv

Ich sah den Wald sich färben

Ich sah den Wald sich färben,
die Luft war grau und stumm;
mir war betrübt zum Sterben,
und wusst’ es kaum, warum.

Durchs Feld vom Herbstgestäude
hertrieb das dürre Laub;
da dacht’ ich: Deine Freude
ward so des Windes Raub.

Dein Lenz, der blütenvolle,
dein reicher Sommer schwand;
an die gefrorne Scholle
bist du nun festgebannt.

Da plötzlich floss ein klares
Getön in Lüften hoch:
Ein Wandervogel war es,
der nach dem Süden zog.

Ach, wie der Schlag der Schwingen,
das Lied ins Ohr mir kam,
fühlt ich’s wie Trost mir dringen
zum Herzen wundersam.

Es mahnt’ aus heller Kehle
mich ja der flücht’ge Gast:
Vergiss, o Menschenseele,
nicht, dass du Flügel hast!

(Emanuel Geibel)

 Hi, Folks,

mein Dosenöffner und ich, wir hatten in der letzten Woche mal einen Durchhänger, und deshalb melden wir uns erst jetzt wieder in unserem geliebten Blögchen hier! Am letzten Wochenende hatten wir ja Nachgeburtstagsbesuch von Frauchens Kindern, und dieserhalb und desderwegen mach ich hier jetzt auch den Anfang für den Wochenend-Eintrag, ganz gegen meine sonstige „Montagsgewohnheit“, hihihi! Denn höret und staunet: Ich war eine ganz friedliche Mimi, die dieses Mal den Besuch der Kinder so richtig genossen hat, von Anfang bis Ende, ich hab überhaupt nicht gezickt und die Kinder konnten sich hier ganz frei bewegen, hihihi, ohne daß ihnen ein kleines, schwarzes, fauchendes Etwas auf den Hacken stand! Ich hab mich verwöhnen lassen nach Strich und Faden und fand das richtig toll, selbst die Belagerung meines geliebten Schlafzimmers hab ich ohne Murren akzeptiert! Naaaaaa??? Wo bleibt mein Lob???

Frauchen und die Kinder haben sich sehr darüber gefreut, und ich muß sagen, ich fand es auch richtig schön, irgendwie ist das doch um so vieles entspannter und alle haben was davon, einschließlich mir, hihihihi, nämlich ganz viele Leckerli! Und das mußte ich euch jetzt hier als erstes erzählen! Und jetzt kann Frauchen weiter machen, habt alle ein ganz feines Wochenende wünscht euch eure Mimi 

So, ihr Lieben, nun darf ich weiter machen, jaaaa, das war wirklich richtig schön mit Mimi am Wochenende mit den Kindern, da haben wir uns wirklich alle sehr drüber gefreut!

Es war ohnehin ein sehr schönes Wochenende, wir hatten uns ja auch schon länger nicht mehr gesehen und soviel zu erzählen, und persönlich gratuliert hatte ich meinem frisch verlobten Paar ja auch noch nicht!

Am Sonntag waren wir dann noch im Kaisergarten und dem darin befindlichen kleinen Tiergehege, da kommt aber nochmal ein extra Eintrag für, ich hab nämlich dieses Mal den Kindern das fotografieren überlassen, hihihi, und hab noch nicht alle Bilder davon, einen kleinen Vorgeschmack hab ich aber schon mal:

Habt ihr schon mal was zum drauf freuen!

Ansonsten haben wir in der letzten Woche hier noch das recht schöne Herbstwetter auf Balkonien genossen, gestern wollte ich dann eigentlich unten im Garten mal Herbstbilder machen für den heutigen Eintrag, da war dann aber das Wetter sooooo grottenschlecht mit Dauerregen und Novembergrau, da hätte sich das nicht gelohnt! Und deshalb kommen jetzt, titelgemäß, Bilder aus dem Archiv vom letzten Jahr, um das vielleicht doch auch wieder trist daher kommende Wochenende ein bissel aufzumuntern!

Die Tomatenernte auf Balkonien ist infolge des unsäglichen Sommers etwas dürftig ausgefallen

da muß für die Balkonien-Pizza wohl doch noch zugekauft werden, zum Glück hab ich das Oregana schon getrocknet und den auch nicht ganz reichlichen Rucola hatte ich eingefroren, die Paprika war leider auch nur grün und sonst tat sich nix, da werden wir improvisieren müssen, aber dit wird schon!

Am Sonntag bei dem Besuch der Kinder hat Mimi noch so schön Balkonien genossen, nach dem Motto „Raum ist im kleinsten Blumenuntersetzer“ hihihi,

die Bilder vom Regen am Freitag sind eigentlich auch aus dem Archiv, aber genauso war das halt auch gestern:

so langsam geht wohl die Balkonien-Saison wieder ihrem Ende entgegen! Und wenn man hört und liest, was woanders los ist mit Hurrikans und anderen Naturkatastrophen, kann man sogar über den Regen richtig froh sein! Mir tun Mensch und Tier dort so leid!

Eine nette Verwandte meiner damaligen Balkonien-Spinne Thekla, an die ihr euch sicher alle erinnern könnt, haben wir am Sonntag hier in meiner Grafschaft fotografiert

und damit wünschen wir euch ein wunderschönes Wochenende, völlig wurscht, wie das Wetter wird. Ich bin am heutigen Tag mit der Freundin, mit der ich auch in Norddeich war, auf dem sog. „Dorffest“ in meiner ehemaligen Arbeitsstelle mit dem angeschlossenen Bauernhof, das wird bestimmt schön!

Habts fein! 

 

 

Wo die Nordseewellen trekken an den Strand….

Am Meer

Wie ist dir nun,
meine Seele?
Von allen Märkten
des Lebens fern,
darfst du nun ganz
dein selbst genießen.

Keine Frage
von Menschenlippen
fordert Antwort.
Keine Rede
noch Gegenrede
macht dich gemein.
Nur mit Himmel und Erde
hältst du
einsame Zwiesprach.
Und am liebsten
befreist du
dein stilles Glück,
dein stilles Weh
in wortlosen Liedern.

Wie ist dir nun,
meine Seele?
Von allen Märkten
des Lebens fern
darfst du nun ganz
dein selbst genießen.

Wie lange habe ich davon geträumt, wie lange haben meine Freundin und ich es Jahr für Jahr für Jahr geplant, und immer kam irgendetwas dazwischen! Aber nun wurde am letzten Samstag mein Traum endlich Wirklichkeit:

WIR FAHREN AN’S MEER!

An die Nordsee, nach Norddeich! Ich hab mich sooooooo gefreut!!!

Ich war schon einmal in Norddeich, vor 41 Jahren, man glaubt es kaum! 14 Tage herrlicher Urlaub mit wunderbarem Wetter, ich hab mich so darauf gefreut, das alles mal wieder zu sehen!

Nach drei Stunden Fahrt war es dann endlich soweit: Wir waren angekommen in Norddeich!

https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeich

Nach einem üppigen Frühstück in diesem feinen Gasthaus

ging es dann endlich in Richtung Meer!

Auf dem Weg

Der Wind in den Haaren, Salz auf den Lippen, Sand zwischen den Zehen und den weiten, leuchtenden Blick, den man nur am Meer oder auf hohen Bergen hat: Frei und ungehindert!

War ein bissel wie nach Hause kommen! Ich war so glücklich! Mein geliebtes Meer!

Aber erst mal „trekkten“ noch keine Nordseewellen an den Strand, hihihi, es war Ebbe, btw. kommende Flut!

Also los, Schuhe aus, ab an den Strand und ins Watt!

Das Wasser kam langsam wieder!

Die Fähre von Norderney!

Also gingen wir am Deich lang, Kamera startklar in der Hand, und da begegnete mir „Emma“!

Moin moin!

Was zu futtern für mich?

Na, denn man tschüß, machts gut!

Das „Haus des Gastes“ am Strand

Ich fand den Anker schöner, hihihihi!

Über den Deich rüber sind wir dann noch bissel bummeln und was trinken gegangen

Sanddorn am Wegesrand, da kommen wir später noch drauf zurück!

Schäfchen als Windmühle!

Strandexpress!

Hinter’m Deich!

blauer Himmel über einer blau-weiß-gestreiften Markise und einen Ostfriesentee!

Blümchen in den Dünen:

Zurück ans Meer

Und hurra! Das Meer ist wieder da!

Füße ins Wasser

es war erstaunlicherweise nicht kalt, wir waren reichlich bis zu den Knien drin! Herrlich!

Flatternde Wimpel im Seewind

und ich liebe Strandkörbe, zum sitzen eigentlich bissel unbequem, aber sie sehen so hübsch aus und sind so typisch!

Dieser hier hatte ein herrliches Innenleben:

Es zog sich ein bissel zu und es regnete auch einzelne kleine Tropfen

was aber diese niedliche kleine Nixe nicht am baden im Meer hinderte!

Fundstück:

In Norddeich gibt es einen Hundestrand, hier beginnt er

das wäre was für Buddylein, hihihi, die Wuffis hatten alle solchen Spaß am toben und baden an und im Meer!

Diese hier waren auf dem Weg zum Hundestrand und schon ganz aufgeregt

Da das Wetter ein wenig schwächelte, sind wir zum Deich zurückgelaufen

Da haben wir dann noch lange auf einer Bank gesessen und Himmel und Wolken und Meer genossen, dann sind wir noch bissel bummel gegangen mit einem letzten Blick aufs Meer

Beim bummeln haben wir natürlich noch in den schönen, kleinen Geschäftchen gestöbert und ich hab mir was ganz feines mitgebracht

Ostfriesentee, einmal eine milde und einmal eine etwas kräftigere Mischung, und hier kommen wir nun wieder zu dem Sanddorn,

https://de.wikipedia.org/wiki/Sanddorn

den es dort an der Küste reichlich gibt und der so herrlich verarbeitet wird, nämlich in meinem Fall zu Sanddorn-Likör und Sanddorn-Geist, da werde ich heute an meinem besonderen Tag mit anstoßen auf den herrlichen Tag am Meer als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk für mich!

Mein Sammlergen hat natürlich auch wieder zugeschlagen, die Strandkarte von Norddeich und eine Gaststättenrechnung, die euch verrät, wo wir dann noch hingefahren sind:

Jaaaa, hihihi, von Norddeich aus sind wir noch nach Greetsiel gefahren, auch da war ich vor 41 Jahren das letzte Mal! Wie hab ich mich gefreut!

Wir sind noch ganz genüßlich durch Greetsiel gebummelt, wie man sieht, schöne Schaufenster gucken, hihihi, ich mach euch da jetzt mal Vorschaubilder von, einfach anklicken, dann könnt ihr sie alle in groß gucken!